"Neuigkeiten"


Willkommen in Stemmer
unterteilt nach Vereinen / Verbänden oder "SONSTIGES"
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AUCH DAS IST STEMMER:

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit von Holger Weber (how):

UNTEN ANKLICKEN

Broschüre 100 Jahre Schule Stemmer 1961   Alte Beinamen in Stemmer-1987: H.Waltke  Geschichte TV Stemmer bis 1988

Grundsteinlegung EBH 1971

„FOTOS der Straße L 764 bei Stemmer um 1980“   „FOTOS der Straße L 764 bei Stemmer um 1992“   „Alte Zeitungsberichte zur L 764 bei Stemmer“

 

Kulturgemeinschaft                    Tennisverein      

   Handball HSG bzw. HSV      Turnverein

Schützenverein                      Fritz-Homann-Bad

Ortsvorsteher/In      Feuerwehr - Löschgruppe Stemmer

CDU-Ortsunion           SPD-Ortsverein

Sonstiges

außerhalb v. Vereinen aber mit Rassegeflügel-ZV



 

"Die Kulturgemeinschaft"

....präsentiert sich nach einem Bericht des Mindener Tageblattes vom 07.07.00 im Internet unter: "Wir-in-Stemmer". Alle Stemmeraner sind aufgerufen,  sich aktiv zu beteiligen. "Klicken" Sie doch mal an...  Da hier einige Vereine eine eigene HP präsentieren, verstehen sich meine nachfolgenden "Nachrichtensammlungen" lediglich als unverbindliche Ergänzungen....

 

MT vom 25.03.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Seniorenfeier in Stemmer

Minden-Stemmer (mt/sk). In der Mehrzweckhalle in Stemmer findet am Sonntag, 26. März, 15 Uhr, der Seniorennachmittag statt. Während im vergangenen Jahr die Feier unter dem Motto "alte Stemmeraner Geschichten" stand, wird in diesem Jahr gemeinsam mit einem Chor gesungen. Dabei werden wie immer in vertrauter Runde Erinnerungen ausgetauscht, alte Kontakte aufgefrischt und über die neusten Entwicklungen im "Dörpske" gesprochen.

MT vom 27.09.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

10. Stemmer Kartoffelmarkt vom 25. September 2016

Foto: Holger Weber (how) vom 25.09.2016

Holger Weber (how) vom 25.09.2016:

Gratulation an die Verantwortlichen des 10. Kartoffelmarktes in den letzten zwanzig Jahren. Das wie immer gute Wetter war neben den vielen tausend Besuchern der beste DANK für das Organisationsteam um Wolfgang Lüftner. Neben den gut sortierten Ständen, welche ein großes Spektrum abdeckten, kamen auch die Unterhaltungsprogramme bei den Besuchern sehr gut an. Mehr und besser geht nicht, war dann auch oft zu hören.

 Auf "Stemmer-Live" mit seiner umfangreichen Bildersammlung wird verwiesen. Einfach ANKLICKEN...

Stemmer-live

MT vom 28.11.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Gespräche beim Kaffee

Minden-Stemmer (mt/hy). Zum traditionellen Kaffeetrinken im Bürgerraum begrüßten die Ortsvorsteherin Heidrun Kruse und der Stadtverordnete und Kulturgemeinschaftsvorsitzende Ullrich Luckner die Senioren aus Stemmer.

Neben Pastor Thomas Salberg, der über die Wiedervereinigung vor 25 Jahren und den Zusammenhalt von Menschen in Krisensituationen sprach, nahm auch der erste stellvertretende Bürgermeister der Stadt Minden, Egon Stellbrink, teil. Er gab eine lustige Geschichte zum Besten.

Viele Senioren genossen es, bei Kaffee und Kuchen Gespräche mit alten Bekannten zu führen oder gemeinsame Erinnerungen auszutauschen. Aufnahmen vom Beamer zeigten eine Bilderabfolge über das Fritz-Homann-Bad. Später wurde den beiden ältesten Teilnehmern, Frieda Finke (99 Jahre) und Heinrich Traue (88 Jahre), je ein großer Blumenstrauß überreicht.

Foto: pr

MT vom 30.09.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Stemmer Kartoffelmarkt ist fast schon ein Volksfest
 

Alles rund um die braune Knolle zu bekommen / Angebot an Kunsthandwerk und rustikalen Delikatessen / Traktoren und Landmaschinen

 
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Auch Flohmarktartikel sorgten für reges Interesse. Foto: Robert Kauffeld


 

Von Robert Kauffeld

Minden-Stemmer (rkm). „Es gibt nichts, was es hier nicht gibt“, sagte ein Besucher des Kartoffelmarktes in Stemmer, und tatsächlich konnten einmal wieder Tausende von Besuchern über das vielseitige Angebot staunen.

Diese erstmals 1998 im Rahmen des 1200-jährigen Stadtjubiläums durchgeführte Veranstaltung hat ihren Reiz nicht verloren. Bereits an der Stemmer Mühle und in weitem Umkreis um das Zentrum parkten die Fahrzeuge, und mancher Besucher musste mehr als einen Kilometer zu Fuß gehen, um die vielen Verkaufsstände, Ausstellungen und Darbietungen zu erreichen.

Mit einem Gottesdienst im Krummenhof hatte es begonnen, bevor das vielseitige Unterhaltungsprogramm startete und flotte Musik erklang. „Kartoffeln festhalten“, so warnten die Musiker der Live Band „Kick“ die Leute vom benachbarten Stand, und dann zelebrierten sie fetzige Heavy-Metal-Musik. Die Sunbirds erfreuten mit etwas sanfteren Melodien die Besucher. Weitere Bands traten im Wechsel auf den zwei Bühnen auf.

Die Verkaufsstände entlang der Straßen wurden bald dicht belagert. Es wurde viel geboten, zum Kaufen, Genießen oder auch nur zum Betrachten oder zur Unterhaltung. Da gab es Schnitzarbeiten neben gestrickten Socken, Blumen, Kränze, Honig, Glaskunst, Obst, Zierkürbisse, gemalte Bilder, daneben große Mengen Trödel.

Sehr spezielle Angebote beeindruckten, wie Wollschwein-Wurstwaren, Hundesnacks, Minikartoffeln, Patentbesen, oder auch „das Tuch, das immer gut sitzt“. Sogar den Zauber der Magie konnte man erwerben. Und was das Marme Lädchen anbot, ist unschwer zu erraten. Beim Stemmer Kartoffelmarkt gab es wieder jede Menge zu entdecken.

Die braune Knolle kam keineswegs zu kurz. Leckere Kartoffelpuffer, knusprige Bratkartoffeln, Backkartoffeln mit Soßen und Salaten. Viele Köstlichkeiten lockten, wie Backfisch und Fischbrötchen, Räucherfisch, Brat- und Currywurst, aber auch Krapfen, Crêpes und Eis.

Traktoren und andere Landmaschinen wurden ausgestellt, und auch Reiseangebote waren zu finden.

Die Arbeitsgemeinschaft Stemmer Kartoffelmarkt wird in zwei Jahren den zehnten Kartoffelmarkt gestalten, der längst zum Volksfest geworden ist und auch im Veranstaltungskalender der Stadt Minden seinen festen Platz hat.

 

MT vom 26.09.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Ein Dorf im Ausnahmezustand
 

Stemmer Kartoffelmarkt am 28. September / Besuchermagnet für die ganze Region

 
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Wolfgang Lüftner (l.) und Udo Schmiedel freuen sich auf den Kartoffelmarkt. Foto: jkl


 

Von Julia Kleinschmidt

Stemmer (jkl). Der ganze Ort steht im Zeichen der „tollen Knolle“: Am Sonntag, 28. September, startet die 9. Auflage des Stemmer Kartoffelmarktes. Von 10 bis 18 Uhr befindet sich der gesamte Ort im Ausnahmezustand.

Alle zwei Jahre, immer am letzten Sonntag im September, geht es rund in Stemmer: Dann startet der große Kartoffelmarkt, ein absolutes Highlight im Veranstaltungskalender. Und das längst nicht nur für die Bürger des Ortes, sondern für Besucher aus der gesamten Region.

Auf einer Gesamtstrecke von etwa einem Kilometer entlang der Stemmer Landstraße, Zum Schulkamp und Zum Hüben erwarten die Gäste rund 160 Aussteller. Darunter finden sich Anbieter für Kunstgewerbe, Handwerk und Kreatives ebenso wie Flohmarktstände, Angebote heimischer Produkte und natürlich jede Menge kulinarische Leckereien: Fisch, Steaks, Bratwurst, Crêpes, Pizza, Krapfen, Schmalzgebäck. . . . Auch die örtlichen Vereine und Einrichtungen sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. „Wer da hungrig nach Hause geht, der hat entweder sein Portemonnaie vergessen oder er wollte nicht“, sagt Wolfgang Lüftner und schmunzelt.

Wie der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Stemmer Kartoffelmarkt in der Kulturgemeinschaft Stemmer betont, habe der Markt längst überregionale Bedeutung. „Wir haben 1998 in kleinerem Rahmen angefangen. Damals haben wir nicht erwartet, wie groß die Veranstaltung einmal werden wird“, erzählt Lüftner. Und sein Kollege Udo Schmiedel ergänzt: „Hier läuft sehr viel über Mund-zu-Mund-Propaganda. Der Markt hat sich einfach herumgesprochen.“ Der Markt beginnt um 10 Uhr, die offizielle Begrüßung erfolgt um 10.30 Uhr auf der Bühne 1 am Feuerwehrgerätehaus.

Unter der Vielzahl an Ständen kommt natürlich auch der Namensgeber des Marktes nicht zu kurz: die Kartoffel. Neben verschiedenen kulinarischen Varianten von Reibekuchen und Bratkartoffeln bis zu Pommes frites und Folienkartoffeln können sich die Marktbesucher auch für den Winter mit der „tollen Knolle“ eindecken.

Kinder können sich am Sonntag beim Dosenwerfen erproben oder einige Runden auf dem Kinderkarussell drehen.

Für ein umfangreiches Programm am Sonntag sorgen weiterhin viele örtliche und benachbarte Firmen, die mit Besichtigungen und Sondervorstellungen vor Ort sind.

Nicht nur Augen, Gaumen und Nase kommen beim Stemmer Kartoffelmarkt auf ihre Kosten, auch den Ohren wird jede Menge Abwechslung geboten. Auf zwei Bühnen treten insgesamt fünf Bands auf. Die musikalischen Richtungen umfassen dabei die ganze Bandbreite von Rock und Pop bis Jazz.

Im Rahmen der letzten Veranstaltung 2012 haben die Organisatoren außerdem das Stemmer Straßenmusikerfestival aus der Taufe gehoben. Auch in diesem Jahr sind Straßenmusiker aus der Region oder gerne auch von außerhalb aufgefordert, den Kartoffelmarkt musikalisch zu bereichern.

Zu den weiteren Programmpunkten am Sonntag zählt eine Ausstellung alter Motoren und Maschinen, Oldtimer Traktoren sowie historischer Zweiräder. Im Bürgerzentrum gibt es darüber hinaus eine Ausstellung heimischer Künstler.

Wer mit dem Auto zum Kartoffelmarkt fährt, der sollte die eigens ausgeschilderten Parkplätze nutzen (eine kleine Parkgebühr wird erhoben).

Die Dorfmitte selbst ist bereits ab Samstagabend, 27. September, 17 Uhr, für den Durchgangsverkehr gesperrt (ausgenommen Anlieger), Umleitungen sind ausgeschildert. Die Sperrung bleibt bis einschließlich Sonntag, 20 Uhr, bestehen.

MT vom 11.07.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Mit viel Schwung in den Abend
 

Geselligkeit und Tanzvergnügen stehen im Mittelpunkt



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Fotos: Ulrich Westermann

 

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Das Bürgerzentrum in Stemmer ist ein Treffpunkt für Jung und Alt. Am kommenden Samstag richtet die Kulturgemeinschaft in der Sporthalle einen Tanzabend aus. Foto: Ulrich Westermann


 

Minden-Stemmer (Wes). Die Kulturgemeinschaft mit ihrem ersten Vorsitzenden Ulrich Luckner richtet am Samstag, 13. Juli, ein Dorffest aus. In der Sporthalle des Bürgerzentrums Minden-Nord finden ein geselliges Beisammensein und ein Tanzabend statt.

Das Programm beginnt um 20 Uhr. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf zum Stückpreis von drei Euro im Restaurant und Hotel „Zur Stemmer Post“ (Stemmer Landstraße 152). Zudem ist am Veranstaltungstag die Abendkasse geöffnet, wo Tickets vier Euro kosten.

Für die Organisation sind der 1. Vorsitzende des Schützenvereins Zentrum Stemmer, Heinrich Mohrhoff, und SPD-Ortsvereinsvorsitzender Andre Benecke zuständig.

Das Dorffest ist im Jahr 2011 nach einer längeren Pause wieder ins Leben gerufen worden. Die Idee dabei war, dass sich die örtlichen Vereine einen Tag lang präsentierten. An Buden und Ständen hatten die Vereinsmitglieder die Möglichkeit, die Besucher über ihre Angebote zu informieren. „Darauf wird in diesem Jahr verzichtet. Den Termin haben wir Ende des Jahres 2012 festgelegt. Seitdem laufen unsere Vorbereitungen. Am kommenden Samstag ist unser Dorffest eine Tanzveranstaltung. Neben den Einwohnern aus Stemmer sind auch auswärtige Gäste willkommen“, bekräftigt Benecke.

Für Stimmung sorgt die Tanz- und Showband Brisant. Die drei Musiker unterhalten mit Schlagern, Rockmusik, Popsongs, Oldies und Evergreens. Im Außenbereich des Bürgerzentrums werden Imbiss- und Getränkestände aufgebaut. Dort besteht für Besucher die Möglichkeit, Gespräche in lockerer Runde zu führen, alte Kontakte aufzufrischen und neue zu finden.

Dorfbewohner zusammenbringen

Ziel der Veranstaltung sei, dass die Dorfbewohner näher zusammenrückten und die Gemeinschaft gestärkt werde, betont Andre Benecke. Vor zwei Jahren seien 160 Personen der Einladung gefolgt. Mit den Einnahmen von 2011 werde das bevorstehende Dorffest finanziert. „Wir hoffen auf zahlreiche Besucher, auch aus den Neubaugebieten in Stemmer. Das Bürgerzentrum wird im Jahresverlauf auf vielfältige Weise genutzt. Jung und Alt sind hier anzutreffen. Regelmäßig finden in der Sporthalle Minden-Nord Handballspiele statt. Dazu kommt im Abstand von zwölf Monaten das Schützenfest“, unterstreicht Andre Benecke. In dem weiträumigen Gebäude hätten auch der Schützenverein Zentrum Stemmer und der örtliche Rassegeflügelzuchtverein ihr Domizil, führt er weiter aus.


 

MT vom 20.11.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Frohes Wiedersehen
 

Seniorennachmittag in Bürgerhalle in Stemmer
 

Hatten sich bei der Seniorenfeier viel zu erzählen: Auguste Bartel (93) und August Ohlemeyer (94). Die Ehrung nahmen Heidrun Kruse und Ulli Luckner vor. Foto: pr


 

 

Minden-Stemmer (mt/um). Die Freude war groß, als sich Auguste Bartel (93) und August Ohlemeyer (94) beim traditionellen Kaffeetrinken im Bürgerhaus Stemmer wiedertrafen.

Die Beiden kannten sich zwar von früher, hatten sich aber viele Jahre nicht gesehen. Als älteste Teilnehmer wurden sie von dem Vorsitzenden der Kulturgemeinschaft, Ullrich Luckner, der Ortsvorsteherin Heidrun Kruse sowie von Pastor Salberg geehrt. Die beiden Senioren hatten sich sehr viel zu erzählen.

Heidrun Kruse bedankte sich bei allen Helfern, die im Hintergrund tätig waren. Das alles sei nicht selbstverständlich, so die Ortsvorsteherin. Hans-Jürgen Weber, Kreistagsmitglied für den Mindener Norden, überbrachte Grüße vom Kreistag und wünschte allen einen schönen Nachmittag. Pastor Salberg ging auf die immer größer und wichtiger werdende Zahl der über 65-Jährigen ein, die sich seiner Meinung nach nicht zurückziehen, sondern kräftig mit einmischen sollen.

Während des Kaffeetrinkens spielten die Geschwister Anastasia (13) und Xavier (11) Althoff alte klassische Stücke am Klavier. Nach dem Kaffeetrinken las Heidrun Kruse die nachdenklich stimmende „Geschichte vom weißen Pferd“ vor. Zum Abschluss stellten Pastor Salberg und Heidrun Kruse Planungen zum neuen Glockenturm und der Spendenaktion vor. Aus dem aufgestellten Sparschwein konnten 116 Euro auf das Spendenkonto eingezahlt werden.
 

MT v. 01. und 02.10.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

HIER ANKLICKEN für Kartoffelmarkt 2012  mit Bildern als PDF

Kartoffelmarkt in Stemmer sprengt Besucherrekorde

Volksfest im Zeichen der Knolle

VON ROBERT KAUFFELD

Minden (rkm). Das war rekordverdächtig! Der Kartoffelmarkt in Stemmer lockte bei herrlichem Wetter so viele Besucher an, dass man sich nur noch langsam auf der Stemmer Landstraße durch das Dorf bewegen konnte und die einzelnen Verkaufsstände immer dicht belagert wurden. Kilometerweit vorher standen schon die Autos am Rand der für den Durchgangsverkehr gesperrten Straße.

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Dieser Kartoffelmarkt ist längst zum Volksfest geworden, das zwar diesen traditionellen Namen trägt, doch viel mehr bietet, als der Name vermuten lässt. Mit einem Gottesdienst im Krummenhof hatte es begonnen, bevor das vielseitige Unterhaltungsprogramm mit der flotten Musik der "Ernst-Johann-Orginal-Jazzband" startete, dem die Band "Orchester-Sound Petershagen" folgte. Ob "Kick" oder "Flashback", "Brisant" oder "twentyminutes", sie erfreuten die Besucher mit Musik verschiedener Stilrichtungen, und erstmals zeigten auch Straßenmusiker ihr Können.

Fotostrecke

(OBEN ANKLICKEN)

Neben der Unterhaltung gab es viel Interessantes zu sehen. An einem glühendroten Glasofen fertigte ein Glasmacher an der langen Pfeife kleine Vasen und Zierstücke. Im Küchen-Forum-Minden gab es Vorführungen mit der neuesten Dampfgartechnik. Die Kunstausstellung Makrofotographie von Jan Peter Vos zeigte eindrucksvolle Bilder. Gartenmöbel, Metallfiguren, Windspiele und Garten-Motorgeräte wurden waren zu sehen.

Das Angebot an den zahlreichen Verkaufsständen war groß. Da gab es Schnitzarbeiten neben gestrickten Socken, Blumen, Kränze, Zierkürbisse, gemalte Bilder, aber auch große Mengen Trödel. Ob Flohmarkt oder Kunstgewerbe, beim achten Stemmer Kartoffelmarkt gab es wieder jede Menge zu entdecken,

Die braune Knolle kam auf dem Kartoffelmarkt keineswegs zu kurz. Leckere Kartoffelpuffer, knusprige Bratkartoffeln, Backkartoffeln mit Soßen und Salaten, viele Köstlichkeiten lockten, wie auch Fischbrötchen, Räucherfisch, Gulaschsuppe, Stippgrütze, Brat- und Currywurst,
aber auch Krapfen, Schmalzkuchen, Crêpes und Eis. Die Männer des HSV Minden-Nord waren mit einer gemütlichen Cocktailbar vertreten und der Schützenverein mit einem Bierstand.

Riesige Kohlköpfe, Honig, Obst und selbst gemachte Marmeladen konnten zur Bereicherung der heimischen Küche erworben werden.

Natürlich wurden auch Kartoffeln verschiedener Sorten angeboten, ganz bequem, direkt vom Lastwagen in den Kofferraum.

Schön blankgeputzt zeigten zahlreiche Oldtimer-Traktoren die Technik vergangener Jahre. Ein Traktor war Antrieb für einen Holzspalter, der auch dickste Baumstämme schaffte.

Bei herrlichem Wetter und sommerlichen Temperaturen erlebten die vielen Besucher ein achtstündiges Programm mit vielen interessanten Höhepunkten.

Die Arbeitsgemeinschaft Stemmer Kartoffelmarkt hat seit 1998 nunmehr zum achten Mal diesen Kartoffelmarkt gestaltet, der auch weiterhin alle zwei Jahre stattfinden soll und inzwischen zum festen Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Stadt Minden gehört.

 

MT v. 26.09.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Acht Stunden schlemmen und stöbern
 

Buntes Programm mit Musik, Vorführungen, Künstlern und Ständen / Dorfmitte ab Samstagabend gesperrt

 


 

Von Doris Christoph
Archivfotos: Kauffeld(1) und pr(2)
 

Minden-Stemmer (dc). Wer sich hier langweilt, ist selber schuld: Beim achten Stemmer Kartoffelmarkt am Sonntag, 30. September, wird entlang der Stemmer Landstraße von 10 bis 18 Uhr ein buntes Programm für die ganze Familie geboten.

Die Veranstaltung wird um 9 Uhr mit einem Gottesdienst im Krummenhof eingeleitet. Pfarrer Thomas Salberg von der evangelisch-lutherischen Gemeinde Friedewalde, zu der Stemmer gehört, wird die Predigt halten. Anschließend eröffnet Bürgermeister Michael Buhre ab 10.30 Uhr auf der Bühne 1 am Feuerwehrgerätehaus offiziell den Stemmer Kartoffelmarkt. Im Anschluss spielt hier von 11 bis 13 Uhr Orchester-Sound Petershagen. Von 13.30 bis 15.30 Uhr treten „Kick“ auf. „Flashback“ übernimmt ab 16 Uhr das Zepter.

Die zweite Bühne steht an der Straße Zum Hüben. Hier spielt von 10 bis 13 Uhr die Ernst-Johann-Original-Jazzband. „Brisant“ machen um 13.30 Uhr weiter und geben um 15.30 Uhr die Bühne frei für „Twentyminutes“.

Das erste Stemmer Straßenmusiker-Festival beginnt um 11 Uhr. Angemeldete Künstler machen bis 17 Uhr unplugged Musik für die flanierenden Besucher. Angemeldet sind bisher „Mein Heimweg“ und der Solist Olaf Kurze-Evers.

Mit der Eröffnung können Besucher außerdem an den mehr als 160 Ständen der Aussteller stöbern. Kunstgewerbe und -handwerk wechseln sich mit Essens- und Getränkeständen ab. Neben deftigen Speisen gibt es auch drei Cafeterien mit Kaffee und Kuchen. Ein Kinderkarussel und Unterhaltungsstände mit Aktionen wie Dosenwerfen gehören auch zum Angebot.

Nach dem Bummel können an den Parkplätzen Säcke mit Kartoffeln direkt in die Kofferräume umgepackt werden. Parkplätze werden beim Friedhof und am Herrendienstweg eingerichtet. Sie sind ausgeschildert.

Es gibt eine Oldtimer-Traktoren-Ausstellung und im Bürgerzentrum stellen heimische Künstler ihre Werke aus. Der Fotograf Jan Peter Vos zeigt beim „Küchenforum Minden“ seine großformatigen Macrofotografien.

Das „Küchenforum“ veranstaltet für die Besucher auch das Kochevent „Alles rund um die Kartoffel“ mit Weinprobe.

Die Stemmer Dorfmitte ist von Samstag, 29. September, 17 Uhr, bis Sonntag, 30. September, 20 Uhr, für den Durchgangsverkehr gesperrt.



 

MT v. 26.09.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Ein ganzer Stadtteil im Zeichen der Knolle
 

Mehr als 160 Aussteller beim Stemmer Kartoffelmarkt / Straßenmusiker-Festival sorgt an den Ständen für Unterhaltung

 

Rund um das Bürgerzentrum sind zahlreiche Stände aufgebaut.


 

Von Doris Christoph einschl Fotos

Minden-Stemmer (dc). Mit 60 Ständen fing 1998 alles an: Beim mittlerweile achten Stemmer Kartoffelmarkt am Sonntag, 30. September, von 10 bis 18 Uhr zeigen sich bereits mehr als 160 Aussteller. 600 bis 800 Arbeitsstunden wurden im Vorfeld in die Organisation gesteckt. Längst geht es um mehr als die „dolle Knolle.“

Die Stemmeraner Sportvereine kümmern sich um Getränke und Speisen.

 

„Die Leute sollen immer wieder was Neues entdecken“, erklärt Wolfgang Lüftner das Motto der Arbeitsgemeinschaft „Stemmer Kartoffelmarkt“, deren Sprecher er ist. Ein hoher Anspruch an die Veranstaltung, die zur 1200-Jahr-Feier der Stadt Minden auf die Beine gestellt wurde und seitdem stetig gewachsen ist. „Wir hätten nicht erwartet, dass es so einschlägt“, sagt Lüftner rückblickend.

Neu ist in diesem Jahr zum Beispiel das Straßenmusiker-Festival. Die Idee dazu ging Lüftner schon lange im Kopf herum: Straßenmusiker können sich anmelden und an verschiedenen Standorten entlang des Stemmer Kartoffelmarktes unplugged Musik machen – natürlich mit Abstand zueinander und zu den beiden Bühnen mit weiterem Unterhaltungsprogramm. Die Band „Mein Heimweg“ aus Witten wird vorm „Küchenforum“ auftreten. Solokünstler Olaf Kurze-Evers unterhält die Besucher mit keltischer Harfe und Mundharmonika bei „Garten- und Landschaftsbau Hoppe“.

Interessierte Musiker können sich noch bis Freitag, 28. September, bei Lüftner anmelden: „Ich habe noch ein paar Standorte frei.“ Alle Musikrichtungen sind erlaubt, das Programm sollte mindestens 15 Minuten umfassen.

Natürlich gibt es zusätzlich auch wieder zwei Bühnen mit – technisch unterstützter – Musik. Am Feuerwehrgerätehaus spielt unter anderem Orchester Sound Petershagen. Die Ernst-Johann-Original-Jazzband spielt auf der Bühne an der Straße Zum Hüben.

Neu sind auch die Kochvorführungen beim „Küchenforum“, bei denen natürlich auch Kartoffeln verarbeitet werden. Hier stellt außerdem Jan Peter Vos seine Macrofotografien aus: Wie beim Blick durchs Mikroskop muten die großformatigen Bilder mit Naturmotiven an. „Absolut faszinierend“, meint Lüftner. Im Bürgerzentrum stellen heimische Künstler ihre Werke aus.

Die Knolle zeigt ihre ganze Vielfalt

So vielfältig wie die Ausstellungsstücke ist auch das Angebot an den mehr als 160 Ständen, die sich an der gesperrten Stemmer Landstraße, Zum Hüben und Zum Schulkamp aneinanderreihen. Auch überregionale Händler haben sich angemeldet. Neben gewerblichen Ständen gibt es zudem einen Flohmarkt.

Die Stemmeraner Vereine sorgen für Getränke und Speisen. Da kommt die Kartoffel wieder ins Spiel: Gebacken, gebraten, gekocht und frittiert – alle denkbaren Zubereitungsvarianten der Knolle sind bei der Veranstaltung zu finden.

Auf den Hauptparkplätzen können Kartoffeln säckeweise direkt vom Händlerstand in den Kofferraum umgepackt werden. Parkmöglichkeiten werden auf einer Ackerfläche am Friedhof sowie am Herrendienstweg unterhalb des Bürgerzentrums eingerichtet. Die Vereine unterstützen mit den Einnahmen ihre Arbeit, mit der Krummenhof-Cafeteria soll der Glockenturm für die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde finanziert werden.

„Dieses Fest stärkt das Gemeinschaftsgefühl“, meint Wolfgang Lüftner. Stemmer habe erreicht, dass sich die Menschen hier wohlfühlten. Bei dem großen Angebot rät er Besuchern, viel Zeit einzuplanen: „Ich laufe hier den ganzen Tag rum und habe immer noch nicht alles gesehen.“

Interessierte Straßenmusiker können sich noch bis Freitag, 28. September, bei Wolfgang Lüftner unter Telefon (0571) 850929 für das Festival anmelden.
 

Programm siehe unter "stemmer-live" oder "wir-in-stemmer"

MT v. 20.09.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online 

Kartoffelmarkt mit buntem Programm

Minden-Stemmer (mt/cpt). Gestrickte Socken, Blumen, Kränze, Honig sowie natürlich Kartoffeln reicht das Angebot auf dem Stemmer Kartoffelmarkt am Sonntag, 30. September, von 10 bis 18 Uhr. Mit vielen Programmpunkten möchte der Ortsteil Besucher aus den umliegenden Regionen auf die Stemmer Landstraße und die angrenzenden Straßen zu Kartoffelgerichten, Getränken, Kunstgewerbe, Flohmarkt, Musik mit sechs Bands und Tänzen sowie vielem mehr einladen.

MT vom 12.11.2011  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Herbstlicher Nachmittag für Senioren aus Stemmer

Frieda Finke und Heinrich Traue geehrt

 

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Frieda Finke (96 Jahre) und Heinrich Traue (86 Jahre) erhielten als älteste Teilnehmer je einen Blumenstrauß. | Foto: pr

 

Minden-Stemmer (mt/ani). Viele ortsansässige Vereine trugen dazu bei, das traditionelle Kaffeetrinken für Senioren aus Stemmer zu gestalten. Die Gäste wurden vom Kulturgemeinschaftsvorsitzenden Ullrich Luckner und der Ortsvorsteherin Heidrun Kruse im Bürgerzentrum begrüßt. Kinder des Kindergartens und Familienzentrums Bollerwagen sangen drei Lieder, was allen Anwesenden viel Spaß machte. Pastor Thomas Salberg sprach über die verschiedenen Sichtweisen auf das fallende Laub im Herbst. Harald Steinmetz, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Minden, bedankte sich bei den ehrenamtlichen Helfern im Hintergrund. Er wies darauf hin, dass es ohne diesen Einsatz solche Feiern nicht mehr geben würde. Steinmetz trug anschließend noch ein Gedicht vor, das sich auf lustige Weise mit dem Älterwerden auseinandersetzt. Gegen 16.30 Uhr überreichten Pastor Thomas Salberg, Harald Steinmetz, Ullrich Luckner und Heidrun Kruse gemeinsam den beiden ältesten Teilnehmern des Nachmittags, Frieda Finke (96 Jahre) und Heinrich Traue (86 Jahre), je einen Blumenstrauß.


MT vom 26.07.2011
Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Spaßwettkampf im Freibad Stemmer

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Minden-Stemmer (mt/ani). Bill Schmale, Sascha Meiners und Darja Schonebohm heißen die Sieger beim Schwimmwettbewerb im Fritz-Homann-Bad. Im Rahmen des Stemmeraner Dorffestes schwammen und tauchten die Kinder um die Wette. Dabei stand der Spaß im Vordergrund. Darum wurden die Ergebnisse mit einer Punktzahl für den "lustigsten" Sprung vom Einmeterbrett multipliziert. Ein echtes Vergnügen, vor allem auch für die Zuschauer des Geschehens. Foto: pr................


Mehr zum Stemmer Dorffest siehe http://www.stemmer-live.de/


 

MT vom 08.07.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Dorffest in Stemmer

Minden-Stemmer (mt/sk). In Stemmer wird am Samstag, 16. Juli, nach 22 Jahren Pause wieder ein Dorffest gefeiert. Vereine, Feuerwehr, Kindergarten, Förderverein und viele andere Organisationen stellen sich der Öffentlichkeit vor. Unter anderem gibt es zwischen 15 und 18 Uhr Schnuppertauchen, Gummistiefelweitwurf, eine Handballgeschwindigkeitsmessstrecke, Armbrustschießen, Wasserspiele, Kinderspiele, eine Spielolympiade und vieles mehr. Für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt.  Ab 20.00 Uhr spielt die Gruppe "Kick" in der Sporthalle Stemmer. Ein Flyer zu den Veranstaltungen wird in den kommenden Tagen im Ort verteilt

MT vom 14.06.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Kraft von Wind und Wasser

18. Mühlentag lockt zahlreiche Besucher im Kreisgebiet…

(Auszug aus dem Gesamtbericht)

von Milena Ramin

Minden (mr). Ob Wasser, Wind- oderSchiffmühle:  Minden-Lübbecke ist nicht umsonst als Mühlenkreis bekannt. Anlässlich des alljährlichen Deutschen Mühlentages lockten 43 Mühlen im Kreisgebiet mit verschiedensten Angeboten Besucher aus nah und fern…..

Heimisches Brauchtum konnte auch mit Volksmusik an der Windmühle Stemmer erlebt werden

Stein und Rosen an der Windmühle Stemmer (Fotos Milena Ramin)

…..

Ergänzung Holger Weber (how): Neben den fundierten fachmännischen Erläuterungen durch Müller Tiemann boten die Stemmeraner auch allerlei Köstliches für den großen und kleinen Hunger, so dass - unterstützt durch die Musik - von einem gelungenen Tag gesprochen werden kann….

 

MT vom 12.11.2010  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Kinder erfreuen Senioren

Traditionelles Kaffeetrinken in Stemmer / Ehrung der Ältesten

 

Minden-Stemmer (mt/um). Zum traditionellen Kaffeetrinken konnten die Ortsvorsteherin Heidrun Kruse und der Kulturgemeinschaftsvorsitzende Ullrich Luckner wieder viele Seniorinnen und Senioren aus Stemmer begrüßen.
 

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Während des traditionellen Kaffeetrinkens in Stemmer wurden die beiden ältesten Teilnehmer - Frieda Finke und Heinz Könemann geehrt. | Foto: pr

Heidrun Kruse dankte allen Stemmeraner Vereinen für ihre Unterstützung, dem Kindergarten sowie den vielen freiwilligen Helfern.
Pastor Thomas Salberg sprach darüber, dass man sich im Alter doch mehr Zeit nehmen solle um einfach mal anzuhalten oder stehen zu bleiben und den Augenblick zu genießen. Nicht mehr so schnell sein zu können, wäre ja auch eine Chance, um den Moment mehr wahrzunehmen.
Eine große Freude bereiteten die
Kinder des Kindergarten Bollerwagen den Besuchern. Sie sangen mit ihrer Leiterin Dimitra Greiling drei Lieder über den Herbst. Zum Abschluss der Darbietung lud Dimitra Greiling die Gäste zum Adventsmarkt am 14. November in den Kindergarten ein, wo viele gebastelte Gegenstände präsentiert werden.

Bei Kaffee, Kuchen und guten Gesprächen ging die Zeit schnell vorbei. Ein Teilnehmer ließ es sich nicht nehmen eine plattdeutsche Geschichte zum Besten zu geben.
Zum Abschluss ehrten Heidrun Kruse und Ullrich Luckner die älteste und den ältesten Teilnehmer. Mit Glückwünschen von Allen bekamen, Frieda Finke (95) und Heinz Könemann (85) einen Blumenstrauß überreicht.

MT vom 28.09.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Ein ganzer Tag rund um die braune Knolle

Siebter Stemmer Kartoffelmarkt ein voller Erfolg / Trödel und Kunstwerke entlang der Stemmer Landstraße

VON ROBERT KAUFFELD

 

Minden-Stemmer (rkm). Gestrickte Socken, Blumen, Kränze, Honig sowie natürlich Kartoffeln - von der Knolle über Bratkartoffeln bis hin zu Kartoffelpuffern - reichte das Angebot auf dem Stemmer Kartoffelmarkt am Sonntag.
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Einige Künstlerinnen und Künstler präsentierten vor Ort ihr Handwerk für die Besucher.

 

"Der Kartoffelmarkt in Stemmer ist ein fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Stadt Minden", so Bürgermeister Michael Buhre in seinen Grußworten, und die große Zahl der Besucher, die trotz des zunächst weniger freundlichen Wetters kamen, bestätigte, dass diese erstmals 1998 im Rahmen des 1200-jährigen Stadtjubiläums durchgeführte Veranstaltung ihren Reiz nicht verloren hat.

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Die braune Knolle gab in der unterschiedlichsten Form zur Beköstigung. |

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Dichtes Gedränge herrschte - trotz einiger Regenschauer - am Sonntagnachmittag beim siebten Stemmer Kartoffelmarkt.  Fotos: Robert Kauffeld

 

Und wieder wurde viel geboten, zum Kaufen, Genießen oder auch nur zur Unterhaltung. Das Angebot an den Verkaufsständen war groß. Da gab es Schnitzarbeiten gestrickte Socken, Blumen, Kränze, Honig und Hundefutter, Obst, Zierkürbisse, Bilder sowie viel Trödel. Ob Flohmarkt oder Kunstgewerbe, beim siebten Stemmer Kartoffelmarkt gab es wieder jede Menge zu entdecken.


Und auch die braune Knolle kam keineswegs zu kurz, so lockten Kartoffelpuffer, Bratkartoffeln, Suppen, Backkartoffeln sowie Salate, aber auch weitere Köstlichkeiten wie Crêpes Krapfen und Eis. Zudem war für die musikalische Unterhaltung gesorgt: Da waren die
"Ernst-Johann-Jazz-Band" mit populärem Oldtime-Jazz, Blues und fetzigem Swing, "Porky & Mike", als Stimmungsmacher längst schon kein Insider-Tipp mehr, "Phantombrigade", die Showband mit Melodien aus Rock, Pop, Filmmusik und Musicals. Dazu noch "Straight", "Kick", "Flashback4" und "Brisant": Irgendwo fand jeder seinen Hörgenuss.


Zahlreiche Vereine und Firmen nutzten die Veranstaltung, um interessierten Besuchern ihre Angebote vorzustellen. So waren Pflastersteine und Terrassendielen ebenso zu finden, wie Landmaschinen, Autos oder Reiseangebote. Beratungen zum Gartenteich konnte man in Anspruch nehmen oder einen kostenlosen Bodentest durchführen lassen. Auch die
Abstinenzgruppe Stemmer-Friedewalde war vertreten.

Eine Traktor-Oldtimer-Schau und eine Ausstellung von regionalen Künstlern bildeten weitere Kontraste. Und wer sich das muntere Treiben einmal von oben ansehen wollte, der konnte sich von einem Kran in einer Gondel hochziehen lassen, und wenn es auch manchmal wackelte, so hatten besonders Kinder ihren Spaß daran.

Bürgermeister Michael Buhre bedankte sich bei den engagierten ehrenamtlichen Ausrichtern der AG Kartoffelmarkt Stemmer. Auch Ortsvorsteherin Heidrun Kruse zeigte sich erfreut über die besondere Verbundenheit der Bürger, die durch ihre Zusammenarbeit den Kartoffelmarkt zu einem Großereignis ihrer Dorfgemeinschaft werden ließe.

Der Himmel hatte sich im Laufe des Nachmittags immer mehr aufgeklart. So konnten Besucher und Aussteller wieder einmal sehr zufrieden sein.

MT vom 25.05.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Tausende besuchten 37 Mühlen im Kreis

Industriegeschichte zum Anfassen / Musikalische Unterhaltung und Gaumenfreuden

VON CHRISTINE POTTER

 

Minden (mt). Schmalz- und Leberwurstbrote, Platenkuchen und frischer Matjes. Die Mühlengruppen boten am 17. Deutschen Mühlentag allerlei Gaumenfreuden.
 

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Bäckermeister Rolf Schortemeyer bei der Brotherstellung im Dützer Backhaus. MT- | Fotos: Christine Potter

 

Tausende nutzten am Pfingstmontag die Gelegenheit, sich die historischen Bauzeugen näher anzuschauen. 37 Wind-, Wasser-, Ross- und Bockwindmühlen hatten geöffnet, gaben den Besuchern einen Einblick in alte Technik und historisches Handwerk. Außerdem gab es an fast jeder Mühle musikalische Unterhaltung, handwerkliche Vorführungen, Ausstellungen und Verkauf von Mühlenprodukten.


Der offizielle Startschuss fiel
an der 1860 errichteten Wall-Holländer-Mühle in Stemmer. Wilhelm Krömer, Vorsitzender des Mühlenvereins, und der Geschäftsführer des Mühlenvereins, Friedrich Rohlfing, dankten besonders den ehrenamtlichen Mühlengruppen, die den traditionellen Mühlentag jedes Jahr zu Pfingsten vorbereiten. Stemmers Mühlengruppensprecher Hans-Hermann Kleine und Eigentümer Wilfried Tiemann ließen es sich nicht nehmen, interessierte Besucher durch das Bauwerk zu führen und den Stein-Schrotgang vorzuführen.


An der Stemmer Mühle drehten sich die Flügel im Wind, der am Pfingstmontag ordentlich aufgefrischt hatte. Andere Mühlen hingegen nutzten unterschiedliche Antriebsarten, sie verließen sich auf die Kraft eines eingebauten Motors.

An der Dützer Mühle hatte Bäckermeister Rolf Schortemeyer alle Hände voll zu tun. Mehr als 200 Brotlaibe schob er in den alten Backofen, während auf dem Außengelände und in der Cafeteria sich die Gäste kulinarisch verwöhnen ließen.

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Offiziell: Landrat a. D. Wilhelm Krömer (2. von links) eröffnete den Mühlentag an der Wall-Holländermühle Stemmer.

 

Vom Gottesdienst an Büschings Mühle in Petershagen über Volkstanz in Kleinenbremen bis hin zum Matjestag an der Schiffmühle reichte das Angebot. Und das nahmen nicht nur Einwohner aus dem Kreis Minden-Lübbecke in Anspruch. Viele auswärtige Besucher konnten gezählt werden. Viele Gäste kamen mit dem Fahrrad, machten nicht nur an einer Mühle Halt, sondern fuhren die gesamte Mühlenroute ab.

                                              MT vom 04.05.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Stemmer plant siebten Kartoffelmarkt

Vorbereitungen und Anmeldungen für Dorfereignis Ende September
 

Minden-Stemmer (mt/cpt). Zum siebten Mal findet am Sonntag, 26. September 2010, in Stemmer der beliebte Kartoffelmarkt statt.


Mit vielen Programmpunkten möchte Stemmer Besucher aus den umliegenden Regionen Westfalens und Niedersachsens auf die Stemmer Landstraße und den angrenzenden Straßen zu Kartoffelgerichten, Getränken, Kunstgewerbe, Flohmarkt, Musik und Tänzen einladen. Bis zum 30. Juni können sich interessierte Aussteller um einen Standplatz bewerben. Anmeldungen nimmt Wolfgang Lüftner, Vorm Thoren 19, Minden, Telefon (05 71) 85 09 29 oder (05 71) 4 27 57 und alle weiteren Organisatoren des Stemmer Kartoffelmarktes. Über E-Mail: W_Lueftner@Terralsoft.de können Interessenten auch schriftlich Kontakt aufnehmen.

Anmeldungsunterlagen können im Hotel "Zur Stemmer Post", Stemmer Landstraße abgeholt und abgegeben werden. Über die Standplatzzusage wird in den ersten Juli-Wochen entschieden. Musik- und Tanzgruppen, die am Markttag auftreten wollen, können sich bei der oben angeführten Adresse bewerben.
 

MT vom 12.11.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Senioren aus Stemmer schwelgen in Erinnerungen

Kaffeetrinken im Bürgerzentrum / Frieda Finke und Heinz Schwier als älteste Teilnehmer geehrt

 


 

Frieda Finke und Heinz Schwier waren die ältesten Teilnehmer beim Seniorennachmittag in Stemmer. |

Foto: privat

Minden-Stemmer (mt/um). 90 Seniorinnen und Senioren konnte die Ortsvorsteherin und Stadtverordnete Heidrun Kruse und der Stadtverordnete und Kulturgemeinschaftsvorsitzende Ullrich Luckner zum traditionellen Kaffeetrinken im Bürgerzentrum begrüßen.

Zu Beginn sprach Pastor Salberg ein paar Worte über das Genießen des Augenblicks. Dann wurden die Konfirmandinnen, die sich zum Kaffee- einschenken bereiterklärt hatten, vorgestellt. Leider konnten die Kinder der Grundschule Kutenhausen/Stemmer nicht mitwirken, als Ersatz wurde eine Geschichte vorgelesen.

Viele Seniorinnen und Senioren genossen es bei Kaffee und Kuchen, Gespräche mit oftmals lange nicht gesehenen Bekannten zu führen. Darüber hinaus schwelgten die Senioren in Kindheitserinnerungen aus der Schulzeit.

Gegen 16.30 Uhr überreichten Pastor Salberg, Ullrich Luckner und Heidrun Kruse den beiden ältesten Teilnehmern, Frieda Finke (94 Jahre) und Heinz Schwier (89 Jahre) je einen Blumenstrauß.

Die Ortsvorsteherin bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern hinter den Kulissen, die diese Feier möglich gemacht hatten. Zum Schluss lud sie alle Anwesenden am kommenden Sonntag, 15. November zum Gottesdienst in Krummenhof um 9 Uhr mit anschließender Kranzniederlegung am Denkmal ein.


MT 09.10.08

Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Dorfentwicklung ist Thema von Werkstattgesprächen

(Ergebnisstichpunkte siehe HP der Ortsvorsteherin)
 

Termine in Stemmer und Frotheim / Ergebnisse für Gesamtkonzept / Anmeldung läuft
 

Minden (mt/sk). Wie wird sich das Dorf in den nächsten 20 und 30 Jahren entwickeln? Diese und weitere Fragen stellen sich die Dorfgemeinschaften in Frotheim und Stemmer zusammen mit allen Interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern in den Werkstattgesprächen "Generationendörfer". Moderiert werden die Veranstaltungen durch das Büro Demographie lokal aus Minden.

Das nächste Werkstattgespräch für Stemmer ist am Dienstag, 14. Oktober, von 18 bis 22 Uhr in der Bürgerhalle in Stemmer. Das Werkstattgespräch für Frotheim ist am Mittwoch, 15. Oktober, 18 Uhr im "Hotel Im Loh"/Albersmeyer, Diepenauer Straße 53 in Espelkamp-Frotheim.

"Die Ergebnisse der Dorfwerkstätten fließen in ein Gesamtkonzept für die Gestaltung des demographischen Wandels im Kreis Minden-Lübbecke ein und sind daher von zentraler Bedeutung für die ländliche Perspektive des Berichtes", so Landrat Dr. Ralf Niermann, der alle Interessierten zur Teilnahme aufruft. Die Dorfwerkstätten in Frotheim und Stemmer sind eingebunden in den Prozess "Demographischer Wandel" des Kreises. Sie werden durch die jeweiligen Städte unterstützt.

Anmeldungen für die Dorfwerkstatt Stemmer nimmt Kerstin Schmidt vom Büro "Demographie lokal", Telefonnummer (05 71) 40 49 549 oder E-Mail kerstin.schmidt@demographie-lokal.de, entgegen. Die Anmeldung für Frotheim ist bei Günter Bünemann möglich, Telefon (0 57 43) 88 60, Mobil 01 71/9 58 88 60, E-Mail guenter.buenemann@t-online.de.
 

MT vom 29.09.08 - Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Ein starkes Fest der Knolle
 

Stemmeraner Kartoffelmarkt ein Erfolg / Treffpunkt mit viel Programm
 

Minden (cko). Wie viele Menschen gestern den Kartoffelmarkt in Stemmer besucht haben, ist nicht zählbar. Aber es war proppevoll - und das spricht für großen Erfolg.
 
Von Carsten Korfesmeyer
 
 
Foto: Carsten Korfesmeyer
Die Stemmer Landstraße, gestern gegen 15 Uhr. Viereinhalb Stunden läuft der Kartoffelmarkt bereits; knapp drei Stunden liegen noch vor ihm. Es herrscht dichtes Gedränge, aber beste Stimmung. Die Menschen flanieren, schauen, essen, trinken oder kaufen.

Einen Kartoffelmarkt stellt man sich kleiner vor. In den Anfängen dürfte das in Stemmer sicher auch der Fall gewesen sein. Aber in seiner sechsten Auflage ist die Veranstaltung noch mehr gewachsen. Allein 115 Aussteller sind im Herzen von Stemmer dabei. Viele Besucher sprechen an diesem Nachmittag deshalb auch von einem Volksfest.

Verzehrstände, Flohmarkt, Kunst, Kultur, Musik oder Kinderkarussell: Die Macher von der Arbeitsgemeinschaft Kartoffelmarkt als Gruppe der Kulturgemeinschaft haben erneut ein Programm auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen kann. Überall trifft man auf bestens gelaunte Menschen - und wer nach seiner Meinung gefragt wird, äußert sich durchweg positiv.

"Jeder örtliche Verein ist dabei", sagt Reinhard Hormann, der mit Wolfgang Lüftner und Ulrich Luckner für die Organisation verantwortlich ist. Er sieht den Kartoffelmarkt als einen Treffpunkt. Die Menschen plaudern miteinander, schalten ein wenig vom Alltag ab - und genießen vor allem das gute Essen. Davon gibt es einiges. Knüller sind an diesem Nachmittag wieder einmal die Kartoffelpuffer, die sich einer enormen Nachfrage erfreuen.

So wird der Kartoffelmarkt 2008 ganz eindeutig als rundum gelungen in die Stemmeraner Ortschronik eingehen. In zwei Jahren steigt die nächste Auflage, auf die sich sicher schon viele Menschen freuen.


 

MT 27.02.08 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Stemmer Kartoffelmarkt
 

Aussteller können sich bis Ende Juni melden
 

Minden-Stemmer (mt/soni). Der sechste Stemmer Kartoffelmarkt findet Ende September statt. Mit vielen Programmpunkten möchte Stemmer Besucher aus der Region auf die Stemmer Landstraße und den angrenzenden Straßen zu Kartoffelgerichten, Getränken, Kunstgewerbe, Flohmarkt, Musik und Tanz einladen. Bis zum 30. Juni können sich Aussteller um einen Standplatz auf dem Stemmer Kartoffelmarkt bewerben.

Kontaktadresse für die Anmeldung ist Wolfgang Lüftner, Vorm Thoren 19, in Minden. Erreichbar ist er unter (05 71) 85 09 29 oder (05 71) 4 27 57. Bewerbungsunterlagen können im Hotel "Stemmer Post" abgeholt werden. Über die Standplatzzusage wird in den ersten Juli-Wochen entschieden.

MT vom 25.09.06

Indiz für gutes Miteinander im Ort

Kartoffelmarkt lockt tausende Besucher nach Stemmer

Minden-Stemmer (rkm). "Es gibt nichts, was es hier nicht gibt", sagte ein Besucher des Kartoffelmarktes in Stemmer. Tatsächlich konnten einmal wieder tausende von Besuchern über das vielseitige Angebot staunen.
Von Robert Kauffeld einschl. Foto


Da gab es Schnitzarbeiten neben gestrickten Socken, Holzspalter, Topflappen, Honig und Hundefutter, Glaskunst, Zierkürbisse, aber auch große Mengen Trödel, wohl jeder konnte etwas finden. Musik und Stimmung überall. Ob Bessel-Big-Band, Ernst-Johann-Jazz-Band oder der Musikzug der Feuerwehr Holzhausen, auch den richtigen Hörgenuss gab es für jeden Geschmack.

Und auch dem Auge wurde viel geboten mit Samba for ya, Kick und Flashback 4, mit Sunbird Tanzbühne und Contra-Dancer. Dazu kamen noch Trachtengruppen, Autocrashvorführungen und Kunstradfahren. Es blieb unterhaltsam bis zum Abend.

Die braune Knolle kam auf dem Kartoffelmarkt keineswegs zu kurz. Leckere Kartoffelpuffer, knusprige Bratkartoffeln, Backkartoffeln mit Soßen und Salaten, viele Köstlichkeiten lockten. Wieder hatte die Gulaschkanone Deftiges zu bieten, und Fischbrötchen fehlten ebenso wenig wie einfache Pommes.

"Die Beteiligung der Stemmer Bevölkerung ist ein eindeutiges Indiz für ein gutes Miteinander und auch Ausdruck des Interesses an der Mitgestaltung von dörflichem Geschehen", so Ortsvorsteherin Heidrun Kruse in ihrem Grußwort. Doch der Stemmer Kartoffelmarkt ist längst auch ein Anziehungspunkt für viele Besucher aus den Nachbarorten geworden.

Stadt Minden:

Grusswort der Stadt Minden

Zur Erntezeit gibt es in Stemmer seit 1998 ein besonderes Fest: der Kartoffelmarkt. Hier dreht sich am 24. September zum 5. Mal alles rund um die vielseitige Knolle. Die Besucher erwartet allerhand Leckeres, Gesundes, Wissenswertes und Interessantes. Die eigentlich unscheinbare Kartoffel hat eben doch eine ganze Menge zu bieten! Das weiß man nicht erst seit es spezielle Restaurants und Kochbücher gibt.

Die Kartoffel ist uns in der Bundesrepublik und natürlich auch in Minden so vertraut, dass man annehmen könnte, sie war schon immer Bestandteil unserer Speisekarte. Das ist sie aber erst seit gut 450 Jahren. Denn ihre Heimat liegt in den Anden. Über Spanien und England begann Mitte des 16. Jahrhunderts ihr Siegeszug in Europa und später auch in der ganzen Welt. Landwirtschaftlich genutzt wird sie in Deutschland erst seit rund 250 Jahren.

Weltweit werden jährlich etwa 300 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet. Die größten Produzenten sind China, Russland, Indien und die USA. In Deutschland werden Jahr für Jahr rund 11,5 Millionen Tonnen verarbeitet beziehungsweise verkauft. Die Kartoffel ist damit in großen Teilen der Welt ein wichtiges Grundnahrungsmittel. In Mitteleuropa ist sie sogar das Hauptgrundnahrungsmittel.

Das liegt vor allem an ihren vielfältigen Verarbeitungsmöglichkeiten – zahlreiche davon werden auch in Stemmer zu sehen und zu probieren sein - aber auch an ihrem Nährwert. Neben Kohlenhydraten enthält die Kartoffel auch Eiweiß, Mineralstoffe und zahlreiche Vitamine. Und das bei 77 Prozent Wassergehalt und nur 70 Kilokalorien auf 100 Gramm. Da lässt man es sich gerne schmecken!

Der Stemmer Kartoffelmarkt hat sich im fünften Jahr einen festen Platz im Terminkalender der Mindener Veranstaltungen erworben. Die Organisatoren der AG Stemmer Kartoffelmarkt haben auch 2006 wieder ein tolles Programm für die ganze Familie auf die Beine gestellt. Die Besucherinnen und Besucher werden es ihnen mit einer sicher tollen Resonanz danken.


MT vom 27.09.04

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Stemmer im Knollenfieber

Viele Besucher beim vierten Kartoffelfest entlang der Stemmer Landstraße

Knollenfieber in Stemmer - Kartoffelmarkt 2004

Ob Flohmarkt oder Kunstgewerbe, beim vierten Stemmer Kartoffelmarkt gab es gestern jede Menge zu entdecken. MT-Foto: Ulrike Mißbach

Von Ulrike Mißbach

Minden-Stemmer (mt). Auch wenn die eigentliche Namensgeberin - die Kartoffel - nur an vereinzelten Stellen (und das zumeist in Form von Reibekuchen) zu finden war, stand Stemmer gestern wieder einmal ganz im Zeichen der beliebten Knolle.

Zum vierten Mal lockten rund 200 Aussteller Besucher von nah und fern zum bunten Treiben entlang der Stemmer Landstraße. Auf drei Bühnen präsentierten darüber hinaus die unterschiedlichsten Musikgruppen, Chöre sowie Turn- und Musikgruppen für ein abwechslungsreichen Programm. Und selbstverständlich musste auch kein Besucher Hunger oder Durst leiden. Das Angebot reichte von Reibekuchen, Bratwürsten und Waffeln bis hin zu Bier, hochprozentigen Getränken und Säften, die frisch aus aus einer alten Saftpresse gepresst wurden.

Wolfgang Lüftner, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Kartoffelmarkt, und Ortsvorsteherin Carola Hoppmann hießen die Gäste willkommen und wünschten dem Fest ein gutes Gelingen. Ich hoffe, dass die Männer ihre Geldbörsen nicht allzu fest halten und ihren Frauen beim Bummel über den Markt das ein oder andere Schnäppchen gönnen”, meinte die Ortsvorsteherin.

Neben landwirtschaftlichen Erzeugern, die ihre Produkte - von Kürbisköpfen über Kartoffeln bis hin zu Honiggläsern - feil boten, sorgten auch zahlreiche Kunstgewerbestände sowie Flohmarkthändler für ein vielseitiges Angebot.

Auch für den musikalischen Geschmack war bestens gesorgt. Neben dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Minden spielten unter anderem das Independent Sount Orchestra, die Ernst-Johann-Jazz-Band, die Jagdhornbläser Holzhausen sowie Deixa Falar auf.

Darüber hinaus zeigten die Conta-Dancer, die Trachtengruppe Eldagsen, die Tanzgruppe Dorfjugend Wiedensahl sowie die Tanzgruppe Friedewalde Ausschnitte ihres Könnens.

Die Kunst des Kettensägens konnten Jung und Alt auf dem Geläde von Gartenbau Hoppe verfolgen, wo es außerdem eine Auto-Crash-Vorführung gab. Altes Erntegerät und nicht zuletzt eine Oldtimer-Traktoren-Ausstellung rundeten den Markt ab. Die schönsten und ältesten Oldtimer wurden am Ende prämiert.



MT vom 24.09.2003 
Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online
Besuch vom Fernsehen: Stemmer steht Kopf
Viel zu organisieren in wenigen Stunden
Von Anika Schlotzhauer u. Jessica Großpietsch 

Nach 19.30 Uhr am Montagabend wäre in Stemmer beinahe das Telefonnetz zusammengebrochen.
Grund: Der Vater der Ortsvorsteherin Carola Hoppmann hatte eine wichtige Entdeckung gemacht.
Aber der Reihe nach: Jeden Montagabend wird in der WDR-Sendung "Lokalzeit OWL" für die Serie "Dorfplatz Schlag 10" ein kleiner Oert ausgelost, in dem Dorfplatzreporter Michael Blaschke tags darauf mit einem Reportage-Team auftaucht. Am sleben Abend schaltet das Studio Bielefeld dann an den Ort des Geschehens.
In Stemmer sah das so aus:
Der Vater von Carola Hoppmann sah die Sendung und rief gleich seine Tochter an. Die wusste zunächst gar nicht, was es mit der Sendung auf sich hatte und auch nicht dass Stemmer überhaupt in der Lostrommel der Fernsehleute war. Von da an standen die Telefone nicht mehr still. Jeder telefonierte mit jedem, denn ins Fernsehen kommt man ja nicht alle Tage.
"Innerhalb einer Stunde klingelte es 20 Mal. Zeitweise telefonierte ich mit dem Festanschluss und dem Handy gleichzeitig", sagte die Ortsvorsteherin.
Als Michael Blaschke gegen 12.30 Uhr am Dorfplatz in Stemmer eintraf, hatten sich die Stemmeraner bereits Gedanken über den Ablauf und das, was gezeigt werden sollte, gemacht.
Vor dem Problem, innerhalb kürzester Zeit etwas Fernsehtaugliches auf die Beine zu stellen, standen auch schon andere Dörfer aus dem Mühlenkreis: Auch Nordhemmern und Möllbergen waren schon unter den ausgelosten Dörfern.
Ziel des WDR ist es, Besonderheiten eines Dorfes, über das sonst selten oder nie berichtet wird, zu präsentieren. Stemmer zeichnen die Mühle, die Handballmannschaften und das Kartoffelfest aus.
 

MT vom 30.09.02 / Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online
 
 

"Tolle Knolle" im Mittelpunkt

Kartoffelmarkt in Stemmer noch größer geworden / Kultur und Kommerz lockten Besucher

Von Nicole Borgmann 

Minden-Stemmer (nib). Dass ein Stadtbezirk eine Menge auf die Beine stellen kann, bewies Stemmer gestern mit seinem dritten Kartoffelmarkt. Auch in diesem Jahr konnten sich die Organisatoren über einen großen Besucherandrang freuen.

Jung und Alt tummelten sich in der Dorfstraße, die sich für einen Tag lang in den Erntemarkt verwandelte. Hier war für jeden etwas dabei: Kunstvolle Dekorationsideen für Zuhause, selbstgemachte Marmelade und Kürbisse in jeder Größenordnung zauberten alleine beim Anblick die Stimmung vom "goldenen Herbst" hervor. Zahlreiche Flohmarktstände luden mit ihrem Trödel zum Stöbern ein.

"Stemmer und die Stadt Minden sind um eine Attraktion reicher", so lauteten die Begrüßungsworte der stellvertretenden Bürgermeisterin Waltraud Winter. Dass der Kartoffelmarkt zunehmend zum Publikumsmagnet wird, beweisen die Zahlen: Rund 25 000 Besucher lockte die letzte Veranstaltung im Jahr 2000 an. Diesmal wurden sogar noch mehr erwartet. Das Areal, auf dem sich der Markt erstreckt, hat sich ausgeweitet. Auch die Zahl der Aussteller ist steigend. An bis zu 200 Ständen wurde eine Vielfalt an Angeboten präsentiert.

Mit Resonanz zufrieden

Organisator Wolfgang Lüftner von der AG Kulturgemeinschaft Stemmer ist mit der Resonanz mehr als zufrieden. Besonders freut ihn, dass sich vor allem ortsansässige Unternehmen mit Traktorenausstellungen und Kettensägenkunst einbringen. Da sich der Markt nun mal um die "tolle Knolle" drehte, fehlte es selbstverständlich nicht an unzähligen Kartoffelvariationen, deren appetitanregender Duft an diesem Tag durch ganz Stemmer zog. So war der Kartoffelmarkt besonders zur Mittagszeit erster Anlaufpunkt für alle hungrigen Mägen.

Auch an Unterhaltung fehlte es nicht. Auf drei Bühnen sorgten zahlreiche Tanz- und Musikdarbietungen für ein abwechslungsreiches Programm. Dass Kartoffeln nicht nur in der Küche, sondern auch in der Kunst ein Thema sind, zeigte die Ausstellung verschiedener Maler.

Der nächste Kartoffelmarkt in Stemmer soll in zwei Jahren stattfinden. Bleibt zu hoffen, dass sich auch dann der Altweibersommer wieder von seiner besten Seite zeigt.
 



Kartoffelmarkt auch 2002 geplant:
Termin 29. Sept. 2002 - Anmeldung unter R.Hormann T. 0571/48861 u. W. Lüftner T 0571/850929 

  Sonntag - 24. September 2000:
2. Kartoffelmarkt im Ortskern!
Es werden wieder TAUSENDE
BESUCHER erwartet.............. und so kam es auch:
MT vom 25.09. v. Martina Graff: 
Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online
Mega-Fest rund um die Kartoffel
Dichtes Gedränge...../ 150 Anbieter....


 

Tennisclub Stemmer von 1980

MT vom 13.05.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 20.03.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 27.05.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Der Vorstand des TC Minden-Stemmer (von links): Günther Wyppler, Joachim Schmeißer, Jens Kopietz, Bärbel Gieseking, Lutz Richter, Hansi Röckemann, Claus Pfannenschmidt (Foto: pr)

 

Auf gesunden Beinen

Minden(mt/kn). Wiederwahlen des Vorstandes bestimmten die Jahreshauptversammlung des TC Minden-Stemmer in der Gaststätte „Zur Stemmer Post“. Der 1. Vorsitzende Jens Kopietz begrüßte die Mitglieder und gab einen Rückblick auf das Jahr 2014. Besonderen Anklang bei den Mitgliedern fanden wieder die Nebenaktivitäten Winterwanderung sowie der Skat- und Knobelabend.

Kassenwart Lutz Richter trug den Bericht 2014 sowie den Haushaltsplan 2015 vor. Der Verein stehe auf gesunden Beinen, es bestünden keine Verbindlichkeiten, so Richter. Der Haushaltsplan 2015 wurde einstimmig von den Mitgliedern verabschiedet. Im weiteren Verlauf des Abends wurden die Vorstandsmitglieder Joachim Schmeißer (2. Vorsitzender), Lutz Richter (Kassenwart), Hansi Röckemann (Jugendsportwart) und Claus Pfannenschmidt (2. Sportwart) einstimmig wiedergewählt.

Zur weiteren Förderung des Tennissports bietet der TC Minden-Stemmer allen Tennisinteressierten künftig eine Schnuppermitgliedschaft zum halben Mitgliedsbeitrag im ersten Jahr an. Interessierte Tennisspieler finden auf der Internet-Homepage unter der Adresse www.tc-minden-stemmer.de Ansprechpartner und weitere Informationen zum Verein.

MT vom 09.03.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

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MT vom 28.06.2014 Copyright Mindener Tageblatt

TC Minden-Stemmer souverän neuer Kreisliga-Meister
 

 
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Minden (mt). Mit 10:0 Punkten und 27:3 Matches belegte die Herren 55 Mannschaft des TC Minden-Stemmer in der Kreisliga souverän den ersten Platz. Bei einem internen Doppelturnier und anschließendem Grillen wurde die Meisterschaft auf der Anlage an der Stemmer Mühle gefeiert.

Auf dem Bild stehen in der letzten Reihe von links: Uwe Beckemeier, Robert Louis, Uwe Paulsen, Werner Vollbom, Hermann Rodenberg, Claus Pfannenschmidt, Reinhold Pulinna, Christian Lamla; unten von links: Günther Wyppler, Joachim Schmeißer und Jürgen Finke. Im nächsten Jahr ist eine Herren-60-Mannschaft geplant, zu der noch Spieler gesucht werden. Foto: pr

MT vom 16.03.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Vorstand bestätigt

Jens Kopietz bleibt Chef des TC Stemmer

Minden (mt). Harmonisch verlief die Jahreshauptversammlung des Tennis-Club Minden-Stemmer unter der Regie des 1. Vorsitzenden Jens Kopietz.

Kopietz hielt zunächst einen Rückblick auf das Jahr 2011 und erwähnte die Aktivitäten neben den Tennisplätzen. So fand der Skat- und Knobelabend regen Zuspruch.

Sportwart Stefan Mäcker berichtete über die Vereinsmeisterschaften, das gut besuchte Antennis und das Abschneiden der Mannschaften in den Punktspielen.

Anschließend stellte Kassenwart Lutz Richter den Kassenbericht und die Kontenentwicklung des Jahres 2011 vor und präsentierte eine ausgeglichene Bilanz. Die Kasse des TC Stemmer sei gut gefüllt, sodass man mit Zuversicht in die nahe Zukunft schaue.

Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Kassenwart nebst Vorstand entlastet.

Bei den Wahlen des 1. Vorsitzenden, Sportwartes und Schriftführers wurden Jens Kopietz, Stefan Mäcker und Gundula Löwe (Schriftführerin) einstimmig wiedergewählt.

Der Haushaltsplan 2012 wurde nach einigen Diskussionen einstimmig von den Mitgliedern genehmigt.

MT vom 08.07.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Stemmeraner Senioren in Ostwestfalens höchster Spielklasse

Minden (much). Die Herren 65 des TC Stemmer sicherten sich den Meistertitel in der Tennis-Bezirksliga und steigen in die OWL-Liga auf. In den sechs größtenteils sehr spannenden Spielen holten sie 11:1 Punkte, der Minuszähler stammt vom Remis gegen Brackwede II. Die Stemmeraner spielten die gesamte Serie mit folgenden vier Akteuren durch (von links): Hermann Rodenberg, Heino Honemann, Willi Gerfen und Winfried Koch. Das Doppel Rodenberg/Honemann blieb ungeschlagen. Foto: Lorenz

  MT Juni 07 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Neues Kapitel in Stemmers Vereinsgeschichte
 

Herren 55 steigen in die Westfalenliga auf / Überraschend klarer Sieg im entscheidenden Spiel
 

Minden (much). Samstag, 16. Juni, 16.55 Uhr, schlugen die Herren 55 des TC Stemmer ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte des Tennisclubs auf: In dieser Minute stand der Aufstieg in die Westfalenliga fest.
 
 
Im letzten und entscheidenden Verbandsligaspiel gegen den punktgleichen TuS Ferndorf hatten Michael Reiner, Othmar Ennemoser, Rudi Wahl, Gerd Louis und Uwe Paulsen den TC in mehreren auf Messers Schneide stehenden Spielen uneinholbar mit 5:0 Punkten in Führung gebracht.

Gerade die ersten drei Spiele an den Positionen hatten es in sich, zeitweise sah es eher nach einem 0:3-Rückstand aus. Die Spiele wurden aber alle gedreht und so die Basis zum 7:2-Erfolg gelegt. Michael Reiner kämpfte sich im zweiten Satz nach klarem Rückstand noch zum Sieg und war etwa gleichzeitig mit Gerd Louis fertig.


Anschließend wurde der Aufstieg im Vereinsheim zünftig begossen. Mannschaftsführer Günther Wyppler: "Es war eine tolle Saison, in der für uns fast alles zusammen gepasst hat."

Einzel: Michael Reiner - Willi Wollny 6:3, 6:4; Othmar Ennemoser - Hans Stötzel 6:3, 6:4; Robert Louis - Joachim Nickut 4:6, 4:6; Rudi Wahl - Horst Schütz 3:6, 6:1, 7:5; Gerd Louis - Horst Günter Hassler 6:1, 6:3; Uwe Paulsen - Berthold Müller 4:6, 6:3, 6:3.

Doppel: Reiner/R. Louis - Wollny/Stötzel 6:4, 3:6, 6:4; Ennemoser/G. Louis - Nickut/Schütz 4:6, 6:4, 5:7; Wahl/Günther Wyppler - Hassler/Müller 6:4, 5:7, 7:5.

MT 16.06.07 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Das Spiel der Spiele für Stemmers Herren 55
 

Alle anderen Entscheidungen bereits gefallen
 

Minden (much). In der Tennis-Sommerrunde sind auf Verbandsebene mit zwei Ausnahmen die Würfel bereits vor dem letzten Spieltag gefallen.
 
 
 
 
Die Herren den Mindener TK treffen in der Oberliga auf die TG Hüls. Das MTK-Team tritt ohne Ausländer an und will sich mit folgendem Team von den Zuschauern verabschieden: Christoph Sundermeier, Sven Kindermann, Peter Hommen, Florian Denk, Tim Röckemann, Daniel Masur. Ein Fragezeichen steht hinter dem angeschlagenen Sundermeier.

Die Westfalenliga-Damen des TV Lahde gehen wahrscheinlich mit einem recht schwachen Kader in die letzte Partie beim TC Rödinghausen. Bei den bereits abgestiegenen Rödinghausenerinnen spielte die gebürtige Mindenerin Christiane Hoppmann an Position 1.


 
Für Mindens Herren 40 wird es eng


Eng wird es für die Herren 40 des MTK im Kampf um den Klassenerhalt in der Verbandsliga. Gegen den TC Grün-Weiß Ahaus können die Mindener heute mit Ausnahme von Günther Klatt personell aus dem Vollen schöpfen. "Der sicherste Weg zum Klassenerhalt ist ein Sieg über den Tabellenzweiten", erklärte Mannschaftsführer Falk Benker, "es könnten aber auch drei bis vier Punkte reichen."

Für die Herren 55 des TC Stemmer ist die heutige Partie gegen den TuS Ferndorf das Spiel des Jahres: Der Sieger steigt in die Westfalenliga auf. Mannschaftsführer Günther Wyppler: "Wir wollen gewinnen, die Stimmung im Team ist gut." Noch unklar ist, wer bei den Stemmeranern Position 6 im Einzel bekleidet: Sowohl Wyppler als auch Uwe Paulsen sind angeschlagen.

Die Damen 30 des MTK spielen in der Westfalenliga heute in Münster um den zweiten Platz in der Endabrechnung. Der Ausgang des Spiels ist stark abhängig davon, in welcher Besetzung sich Münster präsentiert. Beim MTK-Team spielt Manuela Schlüß für Geburtstagskind Christina Heide.
 

MT v. 05.02.02 
Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online
Wachwechsel beim TC Stemmer
-Dr. Diethelm Heyn tritt nach 18 Jahren ab / Bernd Echinger Nachfolger-


Minden (much). Wachwechsel auf der Kommandobrücke des Tennisclubs Minden-Stemmer: An die Stelle von Dr. Diethelm Heyn, der die Geschicke des Vereins seit 1984 ohne Unterbrechung führte, tritt nun Bernd Echinger als neuer 1. Vorsitzender. 
Bei der Jahreshauptversammlung, die in der Gaststätte "Stemmer Post" abgehalten wurde, bekam Echinger das einstimmige Votum der mehr als 40 anwesenden Vereinsmitglieder. Heyn gab das Amt auf eigenen Wunsch ab.Unter Heyns Leitung entstanden unter anderem ein fünfter Tennisplatz, ein Sanitärtrakt und ein gemütlicher Aufenthaltsraum, wobei die meisten Arbeiten in Eigenleistung ausgeführt wurden. Für sein Wirken wurde Heyn vom Tennis-Kreisvorsitzenden Wolfgang Wiebesiek mit dem Ehrentreller des Tenniskreises geehrt. 
Vom Tennisbezirk Ostwestfalen-Lippe erhielt der langjöhrige TCS-Vorstand die Bronzene Ehrennadel, ferner wurde er einstimmig zum Ehrenvorsitzenden des Vereins gewählt. 
Die Entwicklung der Mitgliederzahl zeigte im vergangenen Jahr leicht nach unten, aber nicht so stark wie bei vielen anderen Tennisvereinen............. 

MT v. 08.03.2001 
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Geburtstagsjahr gelungen
TC Stemmer hält Rückschau / Heyn bestätigt
(hei/y) Auf wenig Resonanz stieß die JHV des Tennisclubs Minden-Stemmer. Neben dem Vorstand kamen nur noch 14 "Neugierige". 
Die gesellschaftlichen Veranstaltungen...und insbes. die 2o-Jahre-Jubiläumsfeier fanden im Jahre 2000 guten Zuspruch.... 
Der neue Vorstand hat folgende Besetzung: 1. Vors. Dr.Ing. D. Heyn, 1. Vertreter H. Honemann, 2. Vertreter H. Heinz Oevermann, Schatzmeister H. Kaiser, Sportwarte A. Heimann u. W. Memmen, Jugendsport B. Schwrz, Schriftführerin U. Memmen...........

 

"HSG Stemmer/Friedewalde"
Minden / Handballspielgemeinschaft Stemmer-Friedewalde

(im Aufbau begriffen): http://hsv-minden-nord.de/ 01.07.how: Der Handballspielverbund (HSV) geht ab heute offiziell an den Start. Er ist hervorgegangen aus der HSG Stemmer / Friedewalde und ist nun bereichert um die Handballteams aus Minderheide...

HSV Minden-Nord

MT vom 05.09.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

 

MT vom 17.05.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

 

 

 

MT vom 03.04.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 24.02.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 08.02.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 06.01.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 05.01.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 02.07.2016 Cpyright Minener Tageblatt / MT.de

 

MT  vom 17.06.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT  vom 18.04.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Das Meisterteam

Samstag spielte der HSV Minden-Nord in der Besetzung: Nancy Oldenburg, Florence Niemann, Andrea Zundel, Jana Schuck 2, Nele Kämper 1, Anna Giuruki 2, Leonie Wöbking 5/2, Alena Knicker 1, Louisa Wöbking 4/1, Rahel Rodehau 7/5, Imke Viering 3, Yasmin Schwier, Joana Rodehau. Zum Kader gehören außerdem: Katharina Kunisch, Madeleine Benecke, Laura Wittemeier und Maiken Neppert. Der Betreuerstab: Andrea Leiding (Trainerin), Bärbel Wendt (Betreuerin), Iris Stockhausen (Betreuerin) und Svenja Voigt (Physiotherapeutin).

Holger Weber (how) vom  17.04.2016:

1. Frauen HSV zurück in der 3. Bundesliga

(Minden-Stemmer / how): In einem bis zuletzt spannendem Spiel konnte sich am Samstagabend die erste Frauenmannschaft der Handballspielgemeinschaft Minden-Nord mit 25:21 ( 14:11) gegen ASC Dortmund durchsetzen.

Der Gegner spielte stark auf, aber die HSV-Spielerinnen waren am Ende einen "Tick" besser. Vor allem die Abwehr zeigte sich von einer robusten Seite, so dass die Dortmunderinnen mit  ihren hart an den Zeitspielgrenzen durchgeführten Angriffen oftmals "hängen" blieben. Trotzdem kamen die Damen der HSV nicht wie gewohnt zu ihren Konterangriffen und wenn, dann verzweifelten sie an der guten gegnerischen Torfrau. Das noch ausstehende letzte Spiel am nächsten Wochenende hat nur noch statischen Wert. Nach einem Jahr ist der Wiederaufstieg perfekt.

"DRITTE LIGA - WIR SIND ZURÜCK..."

konnte deshalb mit STOLZ verkündet werden. Ausgiebige Freudentänze - unterstützt von überraschend aufspielenden Trompeten- und Trommlerjungs - begleiteten die noch lange andauernde Aufstiegsfeier, in welche auch die erste Männermannschaft eingebunden war. Bekanntlich haben diese ebenfalls den Wiederaufstieg in die Landesliga geschafft. Danke an beide Teams für eine tolle Saison...

 

Bilder: Holger Weber (how)

MT  vom 05.04.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

HSV Minden-Nord feiert nach dem Aufstieg mit den Fans

Foto: Krischi Meier

Minden (juh/kri). Zwei Spielzeiten lang hatten die Handballer vom HSV Minden-Nord wenig Grund zur Freude und das Gewinnen fast verlernt. Nach zwei Abstiegen in Folge rappelte sich das mit Torjäger Julian Kaatze verstärkte Team in der Bezirksliga aber wieder auf. Unter Neu-Trainer Hauke Hampel verlernte der HSV eher das Verlieren.

HSV Minden-Nord - CVJM Rödinghausen II 26:22 (11:11).

Bereits drei Spieltage vor Saisonende hat der HSV die direkte Rückkehr in die Landesliga perfekt gemacht. „Wir hatten in der Saison Höhen und Tiefen und haben das Beste daraus gemacht. Kompliment an das Team, das haben sie richtig gut gemacht“, sagte HSV-Trainer Hauke Hampel nach dem entscheidenden Sieg gegen den Tabellen-Zweiten. Nach einem guten Start des HSV und einer zwischenzeitlichen 7:4-Führung glichen die Gäste schnell wieder aus. „Teilweise haben wir nicht clever genug gespielt“, so Hampel. Das Topspiel gestaltete sich eng, beide Teams kämpften bei wechselnden Führungen um jeden Ball. Dass der Einsatz der HSV-Spieler stimmte, zeigte Alexander Hoppe, der einem Ball in den Kreis hinterher sprang und zum 18:18-Ausgleich ins Tor bugsierte. In den letzten zehn Minuten setzte sich Minden-Nord dann entscheidend ab. Großen Anteil daran hatte Torhüter Julian Gänz, der einige gute Paraden zeigte. Nach dem Abpfiff feierte der HSV mit den rund 200 Zuschauern. Tore für Minden-Nord: Betz 9, Kaatze 8/2, Windiks 2, Hoppe 2, M. Schmidt 2, Hagen 2, Reimann 1.

MT vom 27.02.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 06.01.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 26.10.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 17.07.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Rivalen starten in alten Rollen in die neue Liga

HSV Minden-Nord und TSV Hahlen bereiten sich nach dem Abstieg auf die Frauenhandball-Oberlige vor.

Neue Trainer und viel Bewegung beim Personal. Der HSV lässt Lisa Huch nach Turbulenzen ziehen.

Von Marcus Riechmann

Minden (mt). Vieles hat sich verändert. Nach dem Doppel-Abstieg aus der 3. Liga gehen die Teams von HSV Minden-Nord und TSV Hahlen in der neuen Spielzeit mit neuen Trainern und neuem Personal in der Oberliga an den Start. Geblieben ist indes die vertraute Rolle der beiden Platzhirsche: Sie bleiben die höchstspielenden Teams im Mühlenkreis und die Fans dürfen sich auch im westfälischen Oberhaus auf den Derby-Klassiker freuen.

Beim TSV Hahlen hat Marc Pohlmann den Posten als Trainer übernommen. Nach zwei Jahren als Co-und zeitweise auch alleinverantwortlicher Trainer bei den Hahler Verbandsliga-Männern macht der 31-Jährige nun einen weiteren Schritt nach vorn. „Es war Zeit, als Trainer die volle Verantwortung zu übernehmen“, sagt der Ur-Hahler und stellt nach der ersten Vorbereitungsphase mit dem neuen Team fest: „Es macht eine Menge Spaß, alle ziehen voll mit, es läuft gut an.“

Auf Melanie Gritzan (Mitte, beim Wurf) ruht viel Verantwortung. Die Torjägerin ist die zentrale Rückrumspielerin im Team des TSV Hahlen. MT-Foto: Jürgen Knicker

Seine Vorgängerin Kirsten Gümmer hatte das Team nach der vorzeitigen Trennung von Kai Bierbaum als Interimstrainerin durch die schwierige Saison gesteuert. Sie zieht sich in den Organisationsstab zurück, steht Pohlmann aber bei Bedarf beratend zur Seite. „Sie ist meine erste Ansprechpartnerin“, sagt der Coach, der sich in das Metier wie auch in die neue Liga noch einarbeiten muss. Dass soll im Urlaub gelingen, den der kaufmännische Angestellte von kommender Woche an mit dem zweiten Teil der Saisonvorbereitung füllt. Athletik stand in der ersten Phase im Vordergrund. „Aber wir haben auch ein bisschen mit dem Ball gemacht. Ich habe versucht, eine gute Mischung zu finden“, erzählt Pohlmann.

Der TSV hat einige Abgänge zu verkraften. Torfrau Mareike Wegner und Rückraumspielerin Anna Wiese zieht es zurück nach Holzhausen zur neuen SG Lit Handball. Michelle Ahnefeld (TuS Lahde/Quetzen) und Maren Büsching (HSG EURo) haben das Team verlassen, ebenso Julia Sayer (Lehrerin in New York), Maret Schwenker (2. Mannschaft wegen Knieproblemen), Ulrike Kolbe (Mutterpause) und Charlotte Pohlmann (Karriere-Ende, bleibt dem Team aber verbunden).

Ein großer Aderlass, der mit den bisherigen Zugängen kaum zu kompensieren ist: Torhüterin Denise Bruse kehrt vom Verbandsligisten TuS Lahde/Quetzen zurück, aus der 2. Mannschaft rutschen Vanessa Messerschmidt (Linksaußen) und Johanna Kruse (Kreis) hoch. Ihnen traut Pohlmann zu, dass sie „eine gute Rolle spielen werden.“ Gleichzeitig weiß der Coach, dass Melanie Gritzan im Rückraum dringend einer Entlastung bedarf. „Die Gespräche laufen“, sagt Pohlmann hinsichtlich notwendiger weiterer Verpflichtungen.

Da ist man bei Ortnachbarn schon weiter. Der HSV Minden-Nord stellt den Abgängen bereits einige neue Spielerinnen entgegen. „Unsere Personalplanungen sind so weit abgeschlossen“, meldete auf Nachfrage Manager Jörg Schröder, der wie auch die neue Trainerin Andrea Leiding noch im Urlaub weilt.

Ausgestiegen sind die beiden Rückraumspielerinnen Lisa Huch und Annika Wohlfromm. Huch, deren Verpflichtung im vergangenen Jahr nicht die erhoffte Wirkung erzielte, hat sich nach einigen Turbulenzen dem Drittligisten HB Bad Salzuflen angeschlossen. Sie hatte zunächst noch einen Vertrag beim HSV unterzeichnet, sich aber dann doch zum Abschied entschlossen. Gegen eine Ablösesumme durfte sie nun zu den Lippern weiterziehen.Wohlfromm ist nach einer Verletzungspause nicht mehr zum Team zurückgekehrt und hat nun mit dem MTV Rohrsen ebenfalls bei einem Drittliga-Team eine neue Heimat gefunden. Weitere Abgänge sind Antonia Liebsch (zum TuS Lahde/Quetzen) sowie die Torhüterinnen Laura Sandmann (zurück zum TV Verl) und Janina Kaiser (zurück zum TuS Nettelstedt). Das neue Gespann im Tor bildet Rückkehrerin Katharina Kunisch (aus Hahlen) mit Florence Niemann. Weiterhin stoßen Laura Wittemeier (Lit NSM), Louisa Wöbking und Maiken Neppert (beide HSV-Jugend) sowie Anna Giuruki zum HSV.

Vergangene Saison gastierte Anna Giurukí nnoch mit Bad Salzuflen in Stemmer. In der neuen Saison läuft sie im Trikot des HSV auf. MT-Foto Riechmann

Giuruki folgt der neuen Trainerin Andrea Leiding, mit der sie bereits zuvor vomTSV Hahlen zu HB Bad Salzuflen gewechselt war. Ihr fällt die wichtige Rolle der  Organisatorin im Rückraum zu. Zudem bringt sie gemeinsam mit HSV-Dauerbrennerin Imke Viering ein wenig Routine in die junge Mannschaft.

Das tut trotz ihrer jungen Jahre bereits Leonie Wöbking. Die 21-jährige Linkshänderin hat sich zu einer Stütze des Teams entwickelt. Ihr lag jüngst eine Anfrage der HSG Blomberg-Lippe vor, doch das Interesse des Bundesligisten verlief im Sande. So bleibt sie dem HSV treu und spielt dort künftig gemeinsam mit ihrer 18-jährigen Schwester Louisa, die nach einem halben Jahr in Australien wieder nach dem Handball greift. Die Wöbkings bilden neben Joana und Rahel Rodehau das zweite Geschwisterpaar im Team. Zurück beim HSV sind nach ihrer Auszeit übrigens Betreuerin Iris Stockhausen und Torwarttrainerin Bärbel Wendt.

Oberliga startet bereits am 29. August:

Die Saison in der Frauen-Oberliga ist dank der 16er-Staffel lang: Das westfälische Oberhaus startet bereits am letzten August-Wochenende und damit eine Woche vor den anderen Ligen auf westfälischer Ebene. Saisonende ist am 23./24. April 2016.

Der TSV Hahlen startet am Samstag, 29. August, mit dem Auswärtsspiel bei der HSG Menden-Lendringsen. Mit dem anspruchsvollen Start gegen den Westfalenmeister der letzten Saison weiß man beim TSV wohl früh, wohin die Reise in der neuen Klasse geht und wie schwer die Abgänge wiegen.

Saisonstart beim HSV Minden-Nord ist ebenfalls am 29. August mit einem Heimspiel gegen den Vorjahreselften DJK Coesfeld. Das erste Derby ist laut Spielplan für Samstag, 24. Oktober, im Hahler Feld angesetzt. Das Rückspiel soll am 20. Februar in der Sporthalle Stemmer ausgetragen werden. (mt)

MT vom 23.06.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Nach der erfolgreichen Qualifikation für die westfälische Oberliga: Die Handball-B-Jugend des HSV Minden-Nord feiert den größten Erfolg einer männlichen

Nachwuchsmannschaft in der Klubgeschichte mit Eltern und Fans. Foto: pr

Elf Freunde müsst ihr sein

Die Qualifikationssrunden im Jugend-Handball bringen neben den Favoriten-Erfolgen auch eine

Überraschung: Die B-Jungen des HSV Minden-Nord brechen die Vorherrschaft von GWD und NSM.

Von Jürgen Knicker

Minden (mt). Alle Achtung: Die Qualifikationssrunden im Jugend-Handball sind gelaufen. Die neuen Staffeleinteilungen liegen vor (siehe UNTEN). Doch neben den „üblichen Verdächtigen“ hat in diesem Frühjahr auch ein Überraschungs-Team den Sprung in die höchste westfälische B-Jugend- Klasse geschafft. Die B-Jungen des HSV Minden-Nord haben die Vorherrschaft der Platzhirsche GWD Minden und JSG NSM-Nettelstedt geknackt.

„Das ist für unseren HSV schon etwas ganz Besonderes. Damit haben wir absolut nicht gerechnet“, würdigt HSV-Vorstand Jens Netzeband den Husarenritt seiner jungen „Gallier“. Unter der Regie ihrer Trainer Alexander Röthemeier und Neu-Trainer Lars Halstenberg bewältigten die HSV-Talente die „Ochsentour“ durch die kreisinternen und regionalen Qualifikationsrunden bravourös. Ihr Meisterstück lieferten die fast komplett aus Eigengewächsen bestehende Truppe in Herne ab, als sich das Team mit drei Siegen über Gastgeber Herne, TV Verl und TuS Ferndorf als Gruppenerster souverän für die neue Oberliga-Saison qualifizierte. „Das war sensationell. Wir besitzen keine Stars in der Truppe. Alles läuft über die Geschlossenheit des Teams. Der Teamgedanke steht immer im Vordergrund“, sind die Trainer Alexander Röthemeier und Lars Halstenberg auch im Nachhinein noch angetan von der Klasse-Qualifikation. Der alte Spruch von den „elf Freunden“ scheint doch noch Bestand zu haben.

Der HSV Minden-Nord profitierte in diesem Jahr von der Tatsache, dass die GWD-B-Jugend durch ihre Vorjahreserfolge einen Bonusplatz für die Oberliga erkämpfte. Insgesamt nur zwei weitere Teamsaus dem Mühlenkreis konnten den Sprung in die höchste westfälische B-Jugend-Klasse schaffen. Neben JSG NSM-Nettelstedt war dies der Neuling HSV. Damit hat sich  die geduldige Aufbauarbeit beim HSV Gründungsmitglied TuS Minderheide und nun beim HSV selbst ausgezahlt. „Die Mannschaft ist schon von klein auf zusammen, besteht fast komplett aus Eigengewächsen“, berichtet Jens Netzband. Für den Zusammenhalt spricht, dass die hoffnungsvolle Truppe stets zusammen blieb, keine Abgänge zu verkraften hatte. Rückschläge wie die verpasste Qualifikation für die Landesliga im Vorjahr wurden weggesteckt. Mit ihrem neu hinzugeholten Trainer Lars Halstenberg gehen die HSV-Youngster nun optimistisch an die Ende August beginnende Oberliga-Saison heran. „Das wird ein hartes Stück Arbeit. Körperliche und athletische Rückstände wollen wir möglichst schnell aufholen“, sagt Halstenberg. „Die Oberliga wird uns ganz anders fordern. Härte und Schnelligkeit sind dort viel höher ausgeprägt. Wichtig ist jedoch, unseren Jungs eine Perspektive zu bieten“, sieht Alexander Röthemeier die Nachwuchsarbeit als langfristig an. Fernziel ist der Einbau der Talente in die Senioren-Teams des HSV. Und die haben nach mehrfachen Abstiegen frisches Blut dringend nötig.

Jugend- Handball,Über-Kreis-Staffeln:

A-Jugend, Bundesliga:GWD Minden, JSG NSM Nettelstedt. A-Jugend, Oberliga: GWD Minden II. A-Jugend, Landesliga: Eintr. Oberlübbe, JSG NSM-Nettelstedt II, JSG Möllbergen-Barkhausen. B-Jugend, Oberliga: GWD Minden, JSG NSM-Nettelstedt, HSV Minden-Nord. B-Jugend, Landesliga: JSG NSM-Nettelstedt, GWD Minden II. C-Jugend, Oberliga, Vorrunde: GWD Minden, HSG H2 Hille-Hartum, JSG NSM, JSG Möllbergen-Barkhausen. A-Mädchen, Oberliga,Vorrunde: HSV Minden-Nord, HCE Bad Oeynhausen, SW Wehe, JSG Meißen-Röcke.          ■ B-Mädchen, Oberliga, Vorrunde: HSV Minden-Nord, JSG NSM, TSV Hahlen, HV Espelkamp. C-Mädchen, Oberliga, Vorrunde: JSG NSM, HSV Minden-Nord.

MT vom 17.04.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Auf dem Weg in die Viertklassigkeit

Text und Foto von Marcus Riechmann

Minden (mt). Die Saison biegt im Frauenhandball auf die Zielgerade ein. Zwei Spieltage fehlen noch, dann geht am letzten April-Wochenende die 3. Liga in die Sommerpause. Damit verbunden ist eine Zäsur: Sowohl der HSV Minden-Nord wie wohl auch der TSV Hahlen werden aus der dritthöchsten deutschen Spielklasse absteigen und in der kommenden Saison im westfälischen Oberhaus starten. Der Mühlenkreis ist dann im Frauenhandball nur noch viertklassig. Für Hahlen mündet damit ein zweijähriges Abenteuer wieder in der Oberliga. Für den HSV Minden-Nord endet eine Ära. 1976 stieg der TV Stemmer in die Regionalliga auf und seitdem nie wieder tiefer ab. Unterbrochen wurde die Regionalliga- und spätere Drittliga-Zugehörigkeit nur von Ausflügen nach oben: dem Bundesliga-Aufstieg 1982 und den Zweitliga-Aufstiegen 2006 und 2009. Trainer des ersten Zweitliga-Aufstiegs 2006 war übrigens Detlef „Pickel“ Meyer, der auch in dieser Saison als Trainer in der Sporthalle Stemmer tätig ist. Als Feuerwehrmann für Stephan Kleine im Herbst eingesprungen, konnte Meyer das Blatt aber nicht mehr wenden. Wie schon 2007 – direkt nach dem Zweitliga-Aufstieg – durchlebt Meyer ein zermürbendes Jahr und am Sonntag, 26. April, gegen den designierten Meister und Aufsteiger SG 09 Kirchhof den Abschied aus der 3. Liga. Dann übernimmt Andrea Leiding den Trainerjob beim HSV.

Doch zunächst steht am morgigen Samstag das weite Auswärtsspiel bei HasPo Bayreuth auf dem Programm. Der Aufsteiger aus der Wagner-Stadt hat sich dank seiner Heimstärke auf Rang 6 und damit auf Anhieb im Mittelfeld der Liga etabliert. Das HaSpo-Team profitiert auch von der Randlage und den weiten Anreisen der Gästeteams nach Bayern: Neun Siege gelangen. Im Hinspiel in Stemmer setzte es eine knappe 25:26-Niederlage.

„Das waren damals die ersten beiden Punkte, die ich mit der Mannschaft gewonnen habe“, erinnert sich Meyer gern an den 6. Dezember zurück, „da hatte ich zum einzigen Mal den Kader komplett und gesund zur Verfügung.“ Das wird morgen in Oberfranken anders sein. Leonie Wöbking fällt wegen einer Knöchelverletzung aus, Madeleine Benecke reist, an Grippe erkrankt, gar nicht erst mit. Hinter dem Einsatz von Imke Viering, die sich im Training das Knie verletzte, stehen große Fragezeichen. „Es sieht nicht gut aus“, stellt Meyer daher vor der Auswärtsfahrt mit seinem Mini-Kader fest. Nach dem Meldeschluss zur kommenden Drittliga-Saison am Mittwochabend steht im übrigen fest: Drei Teams haben nicht für die kommende Saison gemeldet, darunter aus der Oststaffel auch der HC Salzland, der wohl aus finanziellen Erwägungen seinen Verzicht erklärte. Damit wird es nach Worten des Spielleiters Horst Keppler zu einer Relegationsrunde der Tabellenzwölften um den Klassenerhalt kommen.

Rang 12 – eigentlich ein direkter Abstiegsplatz – wird in der Oststaffel derzeit von MTV Rohrsen belegt, doch der TSV Hahlen liegt nur zwei Punkte dahinter zumindest noch in Schlagdistanz. Mit Blick auf das Restprogramm dürfte eine Hahler Aufholjagd nur schwer gelingen, doch im Erfolgsfall würde der TSV in der Relegation spielen. Keppler bestätigte den rechtzeitigen Eingang der Hahler Teilnahmeerklärung.

„Wir haben erst am letzten Abend vorsorglich gemeldet“, berichtete Kirsten Gümmer gestern. Die Interimstrainerin steht mit dem TSV Hahlen vor ihrem letzten Heimspiel, ehe sie den Staffelstab an den neuen Trainer Marc Pohlmann übergibt. Um 17.30 Uhr empfängt der TSV am Samstag im Hahler Feld den Tabellendritten SV Germania Fritzlar. „Wenn ich von Fritzlar spreche, gerate ich ins Schwärmen“, beschreibt Gümmer den Gegner als eines der spielstärksten Teams der Liga. Sie hofft, dass ihre Mannschaft sich mit einer guten Leistung von den treuen Fans verabschiedet. Gleichzeitig bedauert Gümmer die Konstellation, die einen schicken Heimerfolg als netten Abschluss schwer macht: „Fritzlar ist als Gast im letzten Heimspiel natürlich etwas undankbar.“

MT vom 28.03.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

MT vom 28.02.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Andrea Leiding = FOTO: Meier

Leiding ab Sommer HSV-Trainerin

Geschäftsführer Schröder: „Sie hat ihre große Kompetenz mehrfach bewiesen“

Minden (mt). Die Trainerfrage beim HSV Minden-Nord ist geklärt. Zur neuen Saison wird Andrea Leiding die Handballfrauen des HSV trainieren. Sie folgt auf Detlef Meyer, der den HSV derzeit als Interims-Coach führt. Im Herbst hatte Stephan Kleine das Amt als Trainer abgegeben.

Andrea Leiding ist in der Mindener Handballszene bestens bekannt. Die frühere Bundesligaspielerin von Eintracht Minden machte sich als Trainerin bei Eintracht Oberlübbe und zuletzt beim Drittligisten TSV Hahlen einen Namen. Im vergangenen Sommer war sie zum Drittliga-Konkurrenten HB Bad Salzuflen gewechselt und hatte das Team auf einen sicheren Mittelfeldplatz geführt. Anfang Februar hatte sie in Lippe angekündigt, dass sie aus beruflichen Gründen nach Minden zurückkehren will und deshalb im Sommer den Trainerposten in Bad Salzuflen aufgeben wird.

Als sie in Bad Salzuflen nun den Wechsel nach Stemmer zum Klassenpartner HSV Minden-Nord bekannt gab, wurde Leiding berurlaubt. Als neuer Trainer in Bad Salzuflen wurde Michael Thierauf vorgestellt (das MT berichtete).

Bereits im Januar hatte Andrea Leiding bundesweit im Fokus gestanden. Sie war vom Deutschen Handballbund als neue Trainerin der Beachhandball-Nationalmannschaft der Frauen präsentiert worden. Sie lehnte den Posten jedoch ab.

Beim HSV ist man froh, dass man die 43-Jährige für die Tätigkeit als Trainerin gewinnen konnte. Als der HSV-Vorstand von ihrem Abschied in Bad Salzuflen hörte, habe man reagiert und das Gespräch gesucht.

 „Andrea Leiding hat ihre große Kompetenz im Frauenhandball bewiesen. Wir sind von ihrer Arbeit überzeugt“, berichtete HSV-Geschäftsführer Jörg Schröder.

 Der HSV Minden-Nord ist in der 3. Liga als Tabellenletzter mit 9:27 Punkten vom Abstieg bedroht. Leidings Vertrag ist wirksam für 3. Liga und Oberliga. Eine konkrete Laufzeit hat man mit ihr nicht vereinbart, doch der HSV-Vorstand plant eine langfristige Zusammenarbeit.

MT vom 26.02.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Schlötel bleibt, Schröder geht

Mitglieder bestätigen Vorsitzenden im Amt. Doch beim TV Stemmer reißt eine Lücke auf: Der Geschäftsführer des Frauenhandballs erklärt den Abschied.

TV-Vorsitzender Peter Schlötel (links) zeichnet gemeinsam mit seinem Stellvertreter Klaus Hortsmann (rechts) zwei langjährige Mitglieder aus: Herwig Waltke (2.v.l.) gehört dem TV Stemmer seit 50 Jahren an, Fritz Schmidt ist dem TV bereits 60 Jahre treu.

Foto: pr

 

Minden (mt): Peter Schlötel führt auch in den nächsten Jahren die Geschicke des TV Stemmer und seiner 358 Mitglieder. Der Vorsitzende wurde auf der Jahreshauptversammlung von 31 Mitgliedern in seinem Amt bestätigt.

 Auch das weitere Vorstandsteam bleibt weitgehend beisammen. Lediglich bei den Vertretern des TV im gemeinsam mit dem TuS Friedewalde und dem TuS Minderheide betriebenen Handballspielverbundes Minden-Nord gibt es Änderungen: Zwei der vier Stemmeraner HSV-Beauftragten scheiden aus: Für Ralf Westermann wurde Kai Lüttge gewählt. Der Posten von Jörg Schröder blieb hingegen unbesetzt.

Schröder, der seit Anfang der 90er Jahre sehr erfolgreich die Geschicke des Frauenhandballs beim TV Stemmer, dann bei der HSG Stemmer/Friedewalde und nun im HSV leitet, erklärte auf der Jahreshauptversammlung seinen Rückzug aus dem Vorstand nach 25 Jahren in der Führungsriege. Er wird die Geschäfte der Handballfrauen aber weiterführen. Für ihn wird im Vorstand nun ein Nachfolger gesucht. Auch der Posten des Breitensportbeauftragten bleibt unbesetzt.

Schlötel zog eine positive Jahresbilanz mit der Osternacht, dem Kartoffelmarkt sowie dem Sport- und Schützenfest als gesellschaftlichen Höhepunkten. Für das Sportfest, das in diesem Jahr vom 4. bis 7. Juni wieder gemeinsam mit dem Schützenverein ausgetragen wird, gab Schlötel eine Veränderung bekannt: Weil der ausschließlich für die Sportfeste genutzte Sportplatz nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand in einen spielfähigen Zustand zu versetzen ist, werden keine Turniere mehr auf dem Rasenplatz ausgetragen. Sämtliche Handballturniere werden erstmals in der Sporthalle ausgespielt. Kurzweilig berichtete Walter Franke von der Wandergruppe, die im vergangenen Jahr ihr 30jähriges bestehen feierte.

Kritische Worte fand Schröder zur Situation der handballerischen Aushängeschilder des Vereins. Sowohl die 1. Frauen- wie auch die 1. Männermannschaft des HSV Minden-Nord hängen in der Abstiegsregion fest. Während bei den Männern – gemeinsam mit den 2. Frauen im vergangenen Sommer abgestiegen – in der Landesliga zuletzt ein Aufwärtstrend zu erkennen war, sei die Perspektive bei den Frauen schlecht. Nach mehr als 36 Jahren Zugehörigkeit zur Regionalliga und 3. Liga, unterbrochen nur durch Aufstiege in 1. und 2. Liga, droht nun erstmals der Abstieg in die Oberliga. „Es ist kurz vor 12 – vielleicht schon danach“, blickte Schröder düster in die Zukunft.

Vorstand des TV Stemmer: Vorsitzender: Peter Schlötel; 2. Vorsitzender: Klaus Horstmann; Kassierer: Ulrich Brinkmann: Schriftführer: Niels Luckner; Pressewart: Alexander Hoppe; Organisationswart: Florian Brinkmann; HSV-Beauftragte: Ulrich Brinkmann, Uwe Brinkmann, Kai Lüttge.

Termine:

5. Stemmeraner Osternacht am Bürgerzentrum am Samstag, 4. April. Sport- und Schützenfest vom 4. bis 7. Juni.

Ehrungen beim TV:

25 Jahre Mitgliedschaft: Henning Busse, Marcel Themann, Eva Riedl.

50 Jahre Mitgliedschaft: Herwig Waltke.

60 Jahre Mitgliedschaft: Fritz Schmidt.

Besondere Ehrung: Jörg Schröder für 25 Jahre und Ralf Westermann für 20 Jahre Vorstandsarbeit.

MT vom 13.11.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Detlef Meyer hilft HSV aus Patsche

Text und Foto von Marcus Riechmann

Minden (mt) Er ist wieder da. Detlef Meyer kehrt aus dem Handball-Ruhestand zurück in die Sporthalle und übernimmt ab sofort den Trainerjob beim Frauen-Drittligisten HSV Minden-Nord. Als Nachfolger von Stephan Kleine soll und will Meyer das Team von den Abstiegsplätzen führen.

„Ich kam die letzten drei Jahre eigentlich ganz gut ohne Handball aus“, erzählt der 56-Jährige. Doch nach dem Anruf von HSV-Geschäftsführer Jörg Schröder habe er nachgedacht und sich Videos der HSV-Spiele angeschaut. Mit dem Ergebnis, dass er seit Dienstagabend wieder in Trainingsanzug in der Sporthalle steht.

Beim HSV setzt man in der Not auf Bewährtes. Meyer, erfahrener Spieler und Trainer sowie im Verein bereits durch langjährige Tätigkeit bekannt, soll den Abwärtstrend des Teams stoppen. Dieser Trend wird nicht nur in Zahlen deutlich: Nur 5:11 Punkte stehen nach den ersten acht Spielen der Saison auf dem Konto. Folge: Der HSV steht auf einem Abstiegsplatz, hinkt hinter den eigenen Ansprüchen her.

Der Einbau der als Hoffnungsträgerin verpflichteten Lisa Huch scheiterte, Trainer Stephan Kleine gab seinen Posten ab. Kurzfristig leitete A-Mädchentrainer Olaf Wittemeier die Mannschaft, nun ist Detlef „Pickel“ Meyer zurück beim HSV.

„Wir hatten eine sehr erfolgreiche Zeit miteinander, bei den Männern und bei den Frauen“, erinnert sich Jörg Schröder, „ich freue mich, dass er zugesagt hat.“ Im Jahr 2001 hatte Meyer die Männer des HSV, damals noch HSG Stemmer/Friedewalde übernommen. Im Januar 2004 trainierte Meyer dann parallel auch die Frauen in der Regionalliga als Nachfolger von Horst Bredemeier. Im Sommer 2007 gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Dem Höhepunkt seiner Tätigkeit folgte der Abschied. Das Team geriet in der 2. Liga in schwere See. Meyer ging, doch auch seine Nachfolger Niels Pfannenschmidt und Rainer Niemeyer konnten in der zweiten Saisonhälfte den Abstieg nicht mehr abwenden. Danach coachte der Postbeamte noch dreieinhalb Jahre die Oberliga-Männer seines Stammvereins TSV Hahlen.

Bei seiner Mission will Meyer das Team nicht neu erfinden. „Wir wollen keine neuen Kunststücke einstudieren“, sagt Meyer. Der Mann, der in den 70er und 80er Jahren bei Grün-Weiß Dankersen Bundesliga spielte, setzt auf behutsame Veränderungen. Er wolle das Vorhandene verfeinern, die Abläufe automatisieren. Doch vor allem richtet sich sein Blick auf die Abwehrarbeit. „Daran müssen wir intensiv arbeiten. Hier fehlt es dem jungen Team an Erfahrung“, sagt Meyer. Am Wochenende habe die Mannschaft beim 33:33 gegen das Top-Team HSV Marienberg begeisternden Handball gezeigt. Die Mannschaft habe das notwendige Potenzial und werde sich entwickeln. „Auf Dauer wird man beim HSV mit dieser Mannschaft Spaß haben“, meint der Südhemmeraner. Ob er diesen Spaß miterleben wird, ist offen. Denn die Vertragslaufzeit ist offen. „Darüber haben wir nicht gesprochen“, sagt Schröder. „Erst nehmen wir die schwierige Situation in Angriff, dann sehen wir weiter“, sagt Meyer.

MT vom 31.10.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Kleine legt HSV-Traineramt nieder
 

Manager Schröder: Auffassungen differierten / Noch kein Nachfolger

 
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Stephan Kleine trat beim HSV zurück. Foto: Krischi Meier


 

Minden (kn). Frauenhandball-Drittligist HSV Minden-Nord muss sich nach sieben Spieltagen einen neuen Trainer suchen. Der bisherige Coach Stephan Kleine stellte seinen Posten am Montagabend nach einer Teambesprechung zur Verfügung.

„Den Saisonverlauf haben sich sowohl die Mannschaft als auch der Trainer anders vorgestellt. In einer Sitzung mit Trainer, Vorstand und Team wurde über Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Dabei ergaben sich gravierende Differenzen“, erklärte HSV-Geschäftsführer Jörg Schröder gestern auf Anfrage.

„Stephan Kleine hat dabei die Meinung vertreten, dass er mit seinem Rücktritt dem Team einen Impuls geben kann, sodass sich die Spielerinnen mit einem neuen Trainer aus der aktuellen Situation befreien können“, berichtete Schröder vom Verlauf der Krisensitzung. „Ich bedaure seinen Schritt sehr, denn ich bin der Meinung, dass die Zusammenarbeit fruchtbar war und sicher auch zum Ziel geführt hätte“, erklärte Schröder.

Eine Nachfolgeregelung steht derzeit noch nicht fest. „Wir werden darüber intensiv diskutieren. Das kommenden Wochenende ist spielfrei, sodass bis zum nächsten Punktspiel gegen Marienberg etwas Zeit ist“, so Jörg Schröder weiter.

Stephan Kleine hatte die Mannschaft des HSV Minden-Nord im Juli 2013 übernommen, wobei er die Nachfolge von Rainer Niemeyer antrat. Im der Vorjahr 2013/2014 führte der gebürtige Rothenuffler das Team auf Rang acht (24:28 Punkte).

In der aktuellen Saison kamen die Spielerinnen aus dem Mindener Norden bislang noch nicht richtig in Schwung. Mit 4:10 Punkten liegt das Team auf dem vorletzten Tabellenplatz hinter den Erwartungen zurück. Nur gegen Blomberg II und Osterrode gab es zwei Siege.

MT vom 16.10.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Missverständnis endet auf unbestimmte Zeit
 

Die mit großen Hoffnungen zum HSV Minden-Nord gewechselte

Torjägerin Lisa Huch legt eine Handballpause ein

 

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Lisa Huch in ihrem bisher letzten Einsatz für den HSV Minden-Nord. Die Torjägerin erfüllte die Ansprüche nicht – nicht ihre und nicht die des Vereins. Nun nimmt sie sich eine Auszeit vom Handballsport. MT-Archivfoto: Riechmann


 

Von Marcus Riechmann

Minden (mt). Als Hoffnungsträgerin war sie gekommen, doch die Zeit von Lisa Huch beim Handball-Drittligisten HSV Minden-Nord scheint beendet, bevor sie so richtig begonnen hat.

Die Rückraumspielerin hat sich aus Studiengründen bis auf Weiteres vom Spiel- und Trainingsbetrieb abgemeldet. Eine Rückkehr zum Tabellenneunten erscheint zweifelhaft.

Mit der Empfehlung als zweitbeste Torjägerin der 3. Liga war die 22-Jährige im Frühjahr als wichtiger Baustein für das neue HSV-Team verpflichtet worden. Mit Huch sollte die Durchschlagskraft im Rückraum maßgeblich verbessert werden – ebenso die Platzierung in der Tabelle. Doch die Traumverbindung Huch-HSV entpuppt sich nun als Missverständnis.

175 Treffer hatte die 1,83 Meter große Rechtshänderin in der vergangenen Spielzeit erzielt, macht einen Wert von durchschnittlich knapp sieben Tore pro Spiel. Eine bemerkenswerte Quote, doch von der war sie beim HSV weit entfernt. 2, 5, 3 und 2 Treffer schaffte sie in den ersten vier Spielen für ihren neuen Klub. Es mangelte an der Form und an der Bindung zum Team. Im letzten Spiel, dem 27:18-Heimsieg gegen die HSG Osterode-Harz, wirkte sie dann schon gar nicht mehr mit.

„Ich habe vor der Saison die Situation an der Universität unterschätzt“, äußert sich die Lehramtsstudentin selbstkritisch zur Entwicklung. Die Belastung durch Studium und die weite Anreise – von Hildesheim je nach Verkehrslage durchaus zwischen 90 und 120 Minuten – sei größer gewesen als erwartet. „Ich hatte gedacht, dass es funktioniert“, sagt Huch. Doch es funktionierte nicht. Sie fand nicht die erwünschte Einbindung in ihre neue Mannschaft und stellt nun fest: „Einmal Training in der Woche reicht nicht, da kann ich keine Leistung bringen. Ich habe deshalb auf unbestimmte Zeit eine Auszeit genommen.“ Der Beruf stehe nun im Vordergrund.

„Sie macht jetzt erstmal eine Pause, in der Rückserie kann sie zurückkommen“, meldet Teammanager Jörg Schröder den vereinbarten Stand der Dinge. Bis zum Sommer laufe ihr Vertrag beim HSV. Dort hat Coach Stephan Kleine das Team bereits umgebaut. „Wir werden die Lücke aus unserem Kader heraus schließen“, sagt der Coach. Madeleine Benecke und Rahel Rodehau rücken neben Annika Wohlfromm auf die Position im linken Rückraum. Beim letzten Heimsieg bereits mit Erfolg.

Auch Kleine betont, die Tür stehe Lisa Huch offen. Doch da sich weder die Studienumfänge verringern werden noch die Fahrstrecke, erscheint eine Rückkehr unwahrscheinlich. Noch einmal werden die Beteiligten den Aufwand wohl kaum unterschätzen.

Lisa Huch / Zur Person:

Groß geworden bei HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf durchlief Huch von 2007 bis 2011 die Jugendausbildung bei der HSG Blomberg-Lippe.

Danach wechselte sie dreimal in kurzer Zeit den Verein. Zunächst spielte sie ein Jahr bei Eintracht Hildesheim, dann zwei weitere beim MTV Rohrsen, mit dem sie nach dem Aufstieg in die 3. Liga Klassenpartner des HSV war. Von Rohrsen war sie im Sommer zum HSV gewechselt. (mt)

MT vom 13.06.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Neue und alte Gesichter bei HSV-Frauen
 

Sechs Zugänge bereichern Team des Drittligisten Minden-Nord

 
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Die neuen Spielerinnen im Team von HSV-Trainer Stephan Kleine (vorne von links): Laura Sandmann, Janina Kaiser, Anke Schuhbauer und Madelaine Benecke sowie (hinten von links) Antonia Liebsch und Lisa Huch. Foto: Dera


 

Minden (juh). Die Neuzugänge des Frauenhandball-Drittligisten HSV Minden-Nord haben erstmals das grün-schwarze Jersey übergestreift – für zwei von ihnen kein neues Gefühl.

Denn in Anke Schuhbauer und Antonia Liebsch stoßen zwei Spielerinnen aus den eigenen Reihen zur Mannschaft von Coach Stephan Kleine. Allrounderin Schuhbauer stand zuletzt für Minden-Nords Zweitvertretung auf dem Parkett und bringt zehn Jahre Drittliga-Erfahrung beim TuS Nettelstedt mit. Liebsch kommt aus den HSV-A-Mädchen und soll laut Kleine auf dem linken Flügel „behutsam aufgebaut werden“.

Das Duo war bei der Kleideranprobe in der Sporthalle in Stemmer nicht allein, denn der sich im Umbruch befindende Drittligist hat vier weitere Verstärkungen verpflichtet und schon mal das Trikot Probe tragen lassen: Lisa Huch und Madeleine Benecke sollen vorne Dampf machen, Laura Sandmann und Janina Kaiser das HSV-Gehäuse hüten. Eine weitere Spielerin soll noch kommen: Kleine sucht noch nach einer Regisseurin.
 

MT vom 12.05.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Fans zum Abschied mit Heimsieg beschenkt
 

HSV Minden-Nord verdammt SC Greven nach 33:25-Erfolg zum Abstieg / Wohlfromm und Wöbking beste Werferinnen

 

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Abschiedsszene beim Frauen-Drittligisten HSV Minden-Nord. Steffi Themann, Jessica Pfannenschmidt, Kristina Meyer, Lena Heidermann (oben von links), Nancy Oldenburg und Lisa-Marie Krömker (unten) erhielten Blumen und kleine Präsente. Foto: Krischi Meier


 

Von Krischi Meier

Minden (kri). Mit einem souveränen 33:25 (17:13)-Sieg über den SC Greven verabschiedeten sich die 3. Liga-Frauen des HSV Minden-Nord von der Handball-Saison 2013/14. Durch die Niederlage steigt Greven direkt ab, während der HSV mit insgesamt 24:28 Punkten auf dem achten Tabellenplatz einläuft.

Vor der Partie verabschiedete HSV-Manager Jörg Schröder mit Lisa-Marie Krömker, Nancy Oldenburg, Lena Heidermann, Kristina Meyer, Stefanie Themann, und Jessica Pfannenschmidt gleich sechs Spielerinnen. Torfrau Krömker verlässt den HSV studienbedingt, Heidermann setzt ihre Weltreise mit Start in Dänemark fort. Meyer wechselt zum Klassenpartner Union Halle. Themann und Pfannenschmidt wollen kürzer treten und beenden ihre Karriere.

Bereits nach der letzten Saison wechselte Torhüterin Nancy Oldenburg zum Fußball, beim Spiel gegen Greven stellte sie sich für die verletzte Florence Niemann zum letzten Mal zwischen die Handballtorpfosten.

Besonders schwer war die Verabschiedung für Schröder bei Steffi Themann und Jessica Pfannenschmidt, beide spielte viele Jahre beim HSV.

Die Gäste kämpften noch um den Relegationsplatz und starteten hoch motiviert, während Minden-Nord am Anfang nicht so recht in das Spiel kam. Über 7:6 (14. Minute) setzte der HSV sich zum Halbzeitstand vom 17:13 erstmals mit vier Treffern ab.

Nach der Pause spielte Minden-Nord konzentrierter und sicherer. Mit schnellem Spiel und guten Aktionen wurden alle Weichen in Richtung Sieg gestellt. 20:17, 24:19 und 28:20 waren weitere Stationen zum Erfolg.

HSV-Trainer Stephan Kleine integrierte wieder einige A-Mädchen und ermöglichte allen Spielerinnen Spielanteile. „Wir wollten mit einem Erfolg die Serie gegen einen bedrohten und nicht zu unterschätzenden Gegner abschließen, das haben wir heute geschafft“, so ein zufriedener Kleine nach dem Serienabschluss. Aufgrund der Verabschiedungen gab es trotz des Sieges auch einige traurige Gesichter.

 

MT vom 07.05.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Themann leitet Neuaufbau ein
 

Abgänge und Zugänge bei Verbandsliga-Absteiger HSV Minden-Nord

 

Die neuen Gesichter des künftigen Landesligisten HSV Minden-Nord (von links): Alexander Küpper, Jens Mülken, Trainer Jörn Themann, Jan Lamprecht und Marco Kunth. Foto: Krischi Meyer


 

Minden (kri). Nach einer misslungenen Saison in der Handball-Verbandsliga müssen die Männer des HSV Minden-Nord in der nächsten Serie die Reise in die Landesliga antreten.

Neben dem Klassenwechsel formte sich auch das Team neu, sieben Abgänge stehen vier Zugängen gegenüber. Auf der Bank bleibt Trainer Jörn Themann dem HSV erhalten. Swen Herrendörfer, Marcel Themann, Philip Wessel, Helge Frederking, Hauke Riechmann sowie die beiden GWD-Leihspieler Justus Clausing und Gordon Gräfe verlassen das Team.

Die Mannschaft verstärkt sich mit Jens Mülken um einen neuen Kreisläufer. Der 27-Jährige wechselt vom heimischen Landesliga-Konkurenten Lit Handball NSM III nach Minden. Die Rollen zwischen den Torpfosten übernimmt künftig Jan Lamprecht. Lamprecht zählt zu den Eigengewächsen des HSV, bis zur C-Jugend spielte er noch unter der damaligen HSG Stemmer/Friedewalde. Seine weitere Jugendausbildung absolvierte er bei GWD Minden, von dort wechselt er nun zurück.

Ebenfalls aus der A-Jugend stoßen Alexander Küpper vom Jugendkooperationspartner Holzhausen/Hartum sowie Marco Kunth vom HSV der ersten Mannschaft hinzu. Küpper und Kunth spielen auf der Linksaußenposition.

Den HSV verlassen einige Leistungsträger, sodass sich die neue Mannschaft erst finden muss. „Wir starten mit vielen jungen Spielern in die neue Saison. Wir müssen erst einmal die neue Mannschaft formen und uns in der Landesliga zurechtfinden. Dann setzen wir unsere Ziele“, so Männerhandballwart Björn Borgmann. „Mit Jörn Themann haben wir den passenden Trainer für den Umbau“, fügte Borgmann hinzu. Lediglich für den Rückraum sucht der HSV noch eine Verstärkung.

MT vom 11./12.04.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Meyer legt Amt beim HSV nieder
 

Turbulenzen vor dem Spiel des Jahres beim Frauen-Verbandsligateam
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Jerry Meyer ist beim HSV nicht mehr Trainer. Foto: J. Rüter


 

Minden (rich). Am Tag vor dem wichtigsten Spiel des Jahres platzte die Bombe: Torsten „Jerry“ Meyer hat seinen Posten als Trainer des Frauenhandball-Verbandsligisten HSV Minden-Nord II niedergelegt.

„Ich werde Samstag nicht mehr auf der Bank sitzen“, erklärte Meyer gestern auf Nachfrage. Damit geht die HSV-Reserve ohne ihren bisherigen Trainer in das letzte Spiel der Saison gegen den TuS Nettelstedt heute um 17.30 Uhr.

Meyer reagierte mit seinem sofortigen Rücktritt auf die jüngsten Entwicklungen beim HSV. Dort war man nach Meyers Schilderung noch vor zwei Wochen mit ihm übereingekommen, die im vergangenen Sommer begonnene Zusammenarbeit auch in der kommenden Saison fortzusetzen. „Es war geplant, den Umbruch fortzuführen und weiter junge Spielerinnen einzubinden. Ich hatte große Lust, die Aufgabe weiter wahrzunehmen“, berichtete Meyer über das Gespräch mit Jörg Schröder, beim HSV Geschäftsführer für den Frauenhandball. Nun hatte er zufällig Kenntnis darüber erlangt, dass der Klub doch ohne ihn plane. Die Rückfrage beim HSV-Vorsitzenden Jens Netzeband habe dann Klarheit gebracht. „Er hat mir mitgeteilt, dass ich im nächsten Jahr beim HSV kein Trainer mehr sein werde“, berichtete Meyer von einem fairen und offenen Gespräch. Als Konsequenz daraus hat der 47-Jährige sein Amt mit sofortiger Wirkung vor dem Heimspiel gegen seinen Ex-Verein niedergelegt. „Es tut mit sehr leid, in erster Linie für die Mädchen. Aber ich konnte nicht anders reagieren. Ich möchte mein Gesicht wahren“, sagte Meyer.

In Abwesenheit des urlaubenden Schröders wollte HSV-Chef Jens Netzeband die rasante Entwicklung nicht weiter kommentieren. Allerdings gab er Auskunft über die Betreuung der Mannschaft im heutigen Spiel: Er selbst werde gemeinsam mit Sven Kaatze die Aufgabe auf der Bank übernehmen. „Sven ist sehr gut im Thema. Er ist häufig beim Training gewesen und hat die Mannschaft noch im letzten Jahr als Co-Trainer betreut,“ sagte Netzeband gestern.
 

MT vom 02.04.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Runderneuert wieder zu höheren Zielen
 

Vier neue Spielerinnen für den Drittligisten HSV Minden-Nord / Torjägerin Lisa Huch kommt, Pfannenschmidt hört auf

 

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HSV-Trainer Stephan Kleine hat künftig ein paar neue Ansprechpartnerinnen. MT-Foto: Riechmann


 

Von Marcus Riechmann

Minden (mt). Beim Frauenhandball-Drittligisten HSV Minden-Nord treibt man die Runderneuerung des Kaders voran. Zum einen hat die Mannschaft den Abschied elementarer Stützen zu verkraften: Susann Grüning (letzte Saison) und Jessica Pfannenschmidt (im Sommer) sind zu ersetzen, ebenso die beiden Torjägerinnen Lena Heidermann und Stefanie Themann, die im Laufe der Saison ausgeschieden sind.

Dazu verlässt Kreisläuferin Kristina Meyer den Klub in Richtung Union Halle. Dafür kommen nun vier neue Spielerinnen, darunter ein echter Hochkaräter: In Lisa Huch vom Klassenpartner MTV Rohrsen stößt die mit 148 Treffern aktuell zweitbeste Torschützin der Liga zum HSV.

Man hat in dieser Übergangssaison den Klassenerhalt frühzeitig erreicht. Nun wollen die HSV-Verantwortlichen den Kader auf breitere Füße stellen. „Wir wollen zurück an die Spitze der 3. Liga“, sagt Jörg Schröder, beim HSV als Geschäftsführer für den Frauenhandball tätig.

Mit der Verpflichtung der vier Neuen sind die Planungen noch nicht beendet. Am Kreis wird noch Ersatz für Meyer benötigt, im rechten Rückraum fehlt ein Ausgleich für Steffi Themann, die ihr zweites Kind erwartet. „Wir sind gut dabei“, sagt Schröder, der die Lizenz für die 3. Liga bereits für die kommende Serie beantragt hat.

In Lisa Huch kommt auf der Position im linken Rückraum ein adäquater Ersatz für Lena Heidermann, die nach ihrem Neuseeland-Aufenthalt ihre Handballpause verlängert. Huch, groß geworden in der Jugend der HSG Blomberg-Lippe spielt derzeit in Rohrsen. Die 21-Jährige wird sich den Platz auf der Königsposition mit Anika Wohlfromm teilen.

Huch adäquater Ersatz für Lena Heidermann

Die 1,83 Meter große Huch gehörte einst dem Jugendnationalteam an und holte mit Blomberg die Jugendmeisterschaft.

Vom Oberliga-Zweiten TV Verl kommt Torfrau Laura Sandmann (Jahrgang 1990). Dazu wechselt vom Verbandsligisten TuS Nettelstedt Torhüterin Janina Kaiser in den Mindener Norden. Damit geht der HSV kommende Serie mit einem Trio zwischen die Pfosten in die Saison. Nancy Oldenburg, eigentlich als Partnerin von Niemann vorgesehen, hatte sich vom HSV verabschiedet und spielt nun Fußball.

„Der Wechsel von Sandmann war bereits letztes Jahr ein Thema, aber nach ihrem Kreuzbandriss hatte sie sich den Sprung noch nicht zugetraut“, berichtete HSV-Coach Stephan Kleine. Janina Kaiser (20) kennt Kleine bestens: Mit ihr feierte er mit den A-Mädchen der JSG NSM vor zwei Jahren die Westfalenmeisterschaft. „Sie ist eines der größten Talente im heimischen Frauenhandball“, lobt Kleine.

Die vierte Neue im Team ist eine gebürtige Stemmeranerin: Vom VfB Holzhausen kommt Madeleine Benecke, Jahrgang 1991. „Sie will sich der Herausforderung stellen“, sagt Stephan Kleine.

„Sie möchte nicht mehr den Aufwand betreiben“

Im Fall Pfannenschmidt hofft Schröder noch auf eine Wende. „Sie will den großen Aufwand nicht mehr betreiben“, sagt er über die Ehefrau des Lemgoer Bundesliga-Trainers Niels Pfannenschmidt: „Sie hat gesagt, dass sie im Notfall aushilft.“

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BILD OBEN LINKS:

Dreh- und Angelpunkt im Spiel des HSV: Jessica Pfannenschmidt will kürzertreten. MT-Foto: Riechmann

BILD OBEN RECHTS:

Bereits im vergangenen Jahr ein Thema war Torhüterin Laura Sandmann. Foto: Christian Bendig

BILD OBEN MITTE:

Vom VfB Holzhausen kommt die gebürtige Stemmeranerin Madeleine Benecke zum HSV. Foto: Christian Bendig

MT vom 28.02.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Frederking verlässt HSV-Handballer
 

Linkshänder wechselt zur nächsten Serie zum HCE Bad Oeynhausen

 

Linkshänder Helge Frederking verlässt HSV Minden zum Serienende. Foto: Krischi Meier


 

 

Bad Oeynhausen (jk). Handball-Bezirksligist HCE Bad Oeynhausen hat sich für die kommende Saison die Dienste von Helge Frederking gesichert. Das bestätigte der 29-jährige Linkshänder gestern auf Anfrage.

„Ich möchte noch einmal eine sportliche Herausforderung wagen, und Trainer Jochen Borcherding hat mir ein gutes Angebot gemacht.

Der HCE Bad Oeynhausen hat eine starke Mannschaft, die in der nächsten Saison sicherlich eine gute Rolle spielen wird“, so Frederking, der seit fünf Jahren das Trikot des Verbandsligisten HSV Minden-Nord (früher HSG Stemmer/Friedewalde) trägt. Aktuell ist er einer der torgefährlichsten Spieler des HSV.

Helge Frederking ist gebürtig aus Stemmer, spielte aber seit der D-Jugend beim TSV Hahlen.

Nach einem Jahr bei den Senioren des TSV Hahlen schloss er sich dem HCE an.

Zur Saison 2006/07 wechselte der Rückraumspieler die Seiten und trug das Trikot des Oberligisten VfL Mennighüffen.

Seit der Saison 2009/10 spielt der Betriebswirt für die HSG Stemmer/Friedewalde beziehungsweise HSV Minden-Nord, wie der Verein seit zwei Jahren heißt.

MT vom 18.01.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Hahlen feiert Sieg im Stadtderby
 

Aufsteiger siegt in Stemmer 23:19 / Perfekte Revanche

 

Die Gäste aus Hahlen tanzen im Kreis, HSV-Linksaußen Alena Knicker will nach der Pleite raus aus den Schuhen. Foto: Julian Rüter


 

Von Marcus Riechmann

Minden (mt). Als die Spielerinnen in Rot durch die Sporthalle tanzten, verschwand Stephan Kleine aus einer Seitentür. „Ich habe ein paar Minuten für mich gebraucht“, erklärte der HSV-Trainer, als er zurückkehrte. Aber so ganz hatte er die Heimniederlage auch nach der Auszeit noch nicht verdaut.

Im Drittliga-Derby unterlag überraschend der Platzhirsch HSV Minden-Nord dem Aufsteiger TSV Hahlen 19:23 (10:10). Doch so unerwartet das Ergebnis, so einig waren sich die Beteiligten nach dem Abpfiff: Der Sieg der Hahler Handballerinnen im Stadtduell war absolut verdient. Das sah auch Kleine so: „Am Ende war es wohl gerecht."

Doch dass sein Team nach drei Toren in Folge zur 16:15-Führung in der 47. Spielminute mitten im Aufschwung vollständig einbrach, zehn Minuten kein Tor mehr erzielte und über 16:23 unter die Räder geriet, machte dem Coach zu schaffen. Dabei sollte mit einem Heimsieg in der rappelvollen Sporthalle Stemmer der Grundstein für eine rauschende Party im geschmückten Foyer gelegt werden. Das misslang gründlich. Kleine merkte frustriert an: „Ich glaube nicht, dass mir das Bier heute Abend schmeckt.“

Größeren Durst hatten die Gäste: Sie tanzten nach dem Abpfiff vergnügt im Kreis und feierten zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. „Unbeschreiblich! Ein supergeiles Gefühl, der Sieg war verdient, ich bin stolz auf mein Team“, jubelte TSV-Kreisläuferin Stefanie Raulwing, als sie sich mit ihrer Torfrau Kirsten Lübbert in den Armen lag, „in Stemmer zu gewinnen ist noch schöner als zu Hause.“

Das Hinspiel hatte der HSV noch in Hahlen mit 21:18 gewonnen. Doch mit dem Team aus dem Duell im Hahler Feld war der TSV gestern nicht zu vergleichen.

Vor mehr als 300 Zuschauern in der dicht besetzten Sporthalle Stemmer hatten die Gäste einfach mehr zu bieten: Mit Lübbert ein klares Plus im Tor, dank Melanie Gritzan eine hundertprozentige Ausbeute bei den Strafwürfen und das von Anna Giuruki aufgezogene bessere Kombinationsspiel. „Wir waren heute besser, wir haben den Sieg mehr gewollt“, sagte Torfrau Lübbert.

Das sah auch Imke Viering so: „Hahlen hat vielleicht besser miteinander gespielt“, befand die HSV-Linkshänderin und bedauerte: „Das ist schwer heute, das ist einfach ein besonderes Spiel.“

Der HSV drückte nur phasenweise entschlossen auf das Tempo und ließ zu viele Chancen ungenutzt, darunter auch drei Strafwürfe. Ohne die erkrankte Stefanie Themann fehlte der Druck aus dem Rückraum. Auch aus den Überzahlsituationen schlugen die Gastgeberinnen in der zweiten Halbzeit zu wenig Kapital. Die Maßnahmen Kleines verpufften, die Taktik von Hahlens Trainerin Andrea Leiding ging auf: „Wir haben alles umgesetzt, was wir uns im Training erarbeitet hatten. Auch als wir beim 16:15 unter Druck geraten sind, ist die Mannschaft nicht eingebrochen. Ich bin stolz auf mein Team.“

MT vom 13.07.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Torjägerin Heidermann plant Fernreise

 

Frauen-Drittligist HSV Minden-Nord mit Sorgen / Nancy Oldenburg ausgebrannt / Talent Mona Kruse kommt von NSM

Von Jürgen Knicker
 

Torjägerin Lena Heidermann (links) fehlt dem HSV Minden-Nord demnächst einige Monate. Zugang Mona Kruse soll sie ersetzen. Fotos: Krischi Meier

Minden (mt). „Trau keinem über 25“ heißt künftig die Devise beim Frauenhandball-Drittligisten HSV Minden-Nord. Vor Beginn der neuen Saison 2013/2014 hat der vorjährige Tabellensiebten sein Team noch einmal deutlich verjüngt.

 „Die meisten meiner Spielerinnen sind unter 24. Nur noch Stammkräfte wie Jessica Stahlhut, Imke Viering und Steffi Themann liegen darüber“, berichtet der neue HSV-Trainer Stephan Kleine. Der ehemalige Junioren-Nationalspieler hat Anfang Juni die Nachfolge von Weltmeister Rainer Niemeyer angetreten.

„Wir haben die erste Kennenlernphase und einen Kraftteil der Vorbereitung bereits hinter uns“, sagt Kleine, der vom Mannschaftsgeist in seiner neuen Truppe angetan ist. Eine Teambildungsmaßnahme Ende Juni schweißte die alten und neuen Spielerinnen zusammen.

Bei der Frage nach dem Personal zeigt der Coach ein lachendes und ein weinendes Auge. Mit Freude hat man in Stemmer den Wechsel der hochgewachsenen Rückraumspielerin Mona Kruse (19) vom Oberligisten HSG NSM zur Kenntnis genommen. Kleine kennt die gebürtige Südhemmeranerin noch aus seiner Trainertätigkeit bei den A-Mädchen der JSG NSM-Nettelstedt, mit der er 2012 Westfalenmeister geworden ist.

Gleichzeitig gib es aber auch zwei große Fragezeichen beim HSV Minden-Nord. Da ist zum einen Torhüterin Nancy Oldenburg, die am Ende der vorigen Saison völlig ausgebrannt wirkte. „Sie ist für mich dabei, gleichzeitig aber momentan nicht für den Handballsport zu begeistern. Vielleicht benötigt sie einfach nur eine Pause“, sagt Kleine. Um neben Florence Niemann eine zweite Torhüterin zu haben, wurde Laura Ryll aus der ehemaligen A-Mädchen-Mannschaft ins Team eingebaut.

Weitaus folgenschwerer könnte sich ein zweites Fragezeichen für den HSV auswirken. Torjägerin Lena Heidermann plant von Herbst bis Frühjahr einen längeren Auslands-Aufenthalt in Australien und Neuseeland. „Wir sprechen da nicht von drei Wochen, sondern von drei bis vier Monaten“, berichtet Kleine.

„Wir müssen mit Lenas Ausfall leben“

Heidermann war nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Susann Grüning die gefährlichste HSV-Torschützin und war in der Vorsaison mit 175 Treffern drittbeste Torjägerin der Liga. „Wir müssen mit Lenas Ausfall leben“, sagt Kleine und hofft, dass Zugang Mona Kruse schnell in die Heidermann-Rolle hineinwächst.

Nach der Sommerpause geht es bei den Mindener Frauen am 5. August mit den entscheidenden Teil der Vorbereitung weiter. Höhepunkt im Testprogramm ist die Teilnahme an einem hochkarätig besetzten Turnier am 1. September in Bremen, wo auch der letztjährige Staffelsieger TV Oyten am Start ist. „Das wird eine echte Standortbestimmung, zumal wir zu Saisonauftakt am 14. September daheim gegen Oyten beginnen“, meint Kleine.

 

MT vom 25.06.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

HSV nutzt die allerletzte Chance
 

A-Mädchen des Drittligisten qualifizieren sich doch noch für Oberliga

 

Minden (rich). Die Handball-A-Mädchen des HSV Minden-Nord haben den letzten Strohhalm ergriffen und sich doch noch für die Oberliga qualifiziert.

Beim letzten Turnier der Qualifikation setzte sich die Mannschaft der Trainer Stefan Schubert und Dirk Aumann in Bielefeld durch.

Zwei Pluspunkte aus dem Sieg in der vorletzten Qualifikationsrunde gegen die SG Attendorn/Ennest hatten die HSV-Mädchen bereits auf dem Guthabenkonto. „Diese Steilvorlage haben wir genutzt“, berichtete Co-Trainer Aumann. In Bielefeld legte das um einige B-Mädchen verstärkte HSV-Team ein 16:13 gegen den Kreisrivalen HSG Hüllhorst sowie einen hauchdünnen 18:17-Erfolg im bedeutungslosen letzten Spiel des Tages gegen die ebenfalls qualifizierte JSG Bielefeld-Süd drauf. „Da war schon etwas Druck vorhanden. Als Unterbau der Drittliga-Frauen ist die Oberliga schon Pflicht gewesen“, erzählte Aumann, der froh war, den Sturz in die Kreisliga vermieden zu haben.

Damit schaffte die Mannschaft als drittes Team aus dem Mühlenkreis neben dem TSV Hahlen und dem HCE Bad Oeynhausen den Sprung in die Oberliga, wo sie in Staffel 2 eingruppiert wurden und gleich zum Saisonstart am 14. September in Stemmer aufeinandertreffen.

Die HSV-Mädchen melden auch einen Zugang für die neue Saison. Von der HSG Vlotho-Uffeln wechselt Torfrau Lisa Krömker zum Klub nach Stemmer.

MT vom 29.04.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Fahnen und Gesänge hier, Abschiedstränen dort
 

3. Liga: HSV Minden-Nord unterliegt BVB II 25:28 und wird Sechster

 

Einen Abschied mit Tränen gab es beim Frauenhandball-Drittligisten HSV Minden-Nord. Die so toll in die Serie gestartete Susann Grüning verabschiedete sich von ihren Kameradinnen wie Leonie Wöbking, Kristina Meyer, Annika Scholten und Jessica Stahlhut. Grüning kuriert ihre Verletzung aus und kehrt dann zu ihrem Stammverein HSG Hüllhorst zurück. Foto: Krischi Meier


 

Von Jürgen Knicker

Minden (mt). Abschiedstränen auf der einen und Dauergesänge auf der anderen Seite prägten das Frauen-Drittliga-Duell zwischen dem HSV Minden-Nord und BVB Dortmund II. Die Dortmunderinnen siegten aufgrund des Einsatzes mehrerer Zweitliga-Spielerinnen verdient mit 28:25, sicherten sich dadurch den Klassenerhalt.

30 mitgereiste BVB-Fans verwandelten die Stemmeraner Halle mit einem 60-minütigen Dauerkonzert in eine Art BVB-Südtribüne.

„So etwas haben wir hier noch nicht erlebt“, zog nicht nur HSV-Trainer Rainer Niemeyer seinen Hut vor den unnachahmlichen Stimmungsmachern aus dem Ruhrgebiet. Phasenweise glich die Stimmung einem Rock-Konzert.

Bei den HSV-Frauen flossen dagegen aufgrund der Verabschiedung von Susann Grüning (zurück nach Hüllhorst), Anika Ziercke (Karriere-Ende), Rainer Niemeyer und Torwarttrainer Norbert Potthoff die Tränen in Strömen.

„Einige hatten auch während des Spiels zu viel Wasser in den Augen“, stellte Niemeyer nicht zu Unrecht fest. Insbesondere Nancy Oldenburg stand während des Saisonausklangs völlig neben sich. Die Torhüterin wurde zwar nicht verabschiedet, doch hinter ihrem weiteren Engagement in Stemmer steht ein großes Fragezeichen. Zwar hat sie beim HSV noch einen Vertrag bis 2014. Doch die gebürtige Berlinerin will offenbar zum Fußball wechseln.

„Die Torhüter-Abteilung konnte dem Team heute nicht helfen“, sagte Norbert Potthoff nach der Partie.

Die HSV-Frauen hielten zwar mit allem dagegen, was sie hatten. Doch nach dem 5:4 verloren die Gastgeberinnen die Initiative und gewannen sie nicht mehr zurück. Mehr als ein Remis beim 19:19 (43.) und die Anschlüsse zum 21:22 und 25:26 (59.) war nicht drin. Zu diesem Zeitpunkt hatte HSV-Coach Niemeyer schon sämtliche Deckungs-Varianten (5:1, 4:2 und Manndeckung) gezogen. Doch die Dortmunder Reserve war mit ihrer baumlangen Linkshänderin Anouk van de Will einfach zu treffsicher.

„Für mich schließt sich damit ein Kreis. Ich habe mit einer Niederlage begonnen und höre mit einer Niederlage auf“, erklärte der scheidende Coach Rainer Niemeyer nach Spielschluss. Der Trainer bedankte sich bei seinen Spielerinnen. „Ich denke, wir können auf eine tolle Saison zurückblicken. Wir wurden durch einige gravierende Verletzungen zurückgeworfen. Aber wir sind wieder aufgestanden und haben die Rückschläge nach einigen Korrekturen wieder aufgefangen,“ so Niemeyer in seinem Fazit.

Niemeyer beendet sein sechsjähriges Engagement in Stemmer mit 29:23 Punkten auf Platz sechs. Im Vorjahr war Stemmer/Friedewalde in der Ost-Staffel noch Siebter geworden. Niemeyer wird demnächst durch den neuen Trainer Stephan Kleine abgelöst.

MT vom 02.03.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Jugend: C-Mädchen des HSV Minden-Nord feiern Meisterschaft

Titelgewinn mit 33:24-Heimsieg gegen Wettringen untermauert / Jetzt gegen Schwerte

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Das Meisterteam: Trainerin Ingrid Brand (hi. v. l.), Pia Müller, Franziska Höppe, Jana Kunth, Lara Hunger, Denise Meier, Josephine Kelle, Trainer Sascha Rüter sowie Lara Kleine (vo. v. l.), Rhea Rodehau, Laura Schnellbügel, Sarah Seele, Niatti Meyer und Lia Diekmann. | Foto: Krischi Meier

Minden (kri). Schon im Vorfeld des Heimspiels gegen Vorwärts Wettringen standen die C-Mädchen des HSV Minden-Nord als Bezirksmeister fest. Mit einem 33:24 (16:11)-Sieg bekräftigten die Gastgeberinnen ihre Ausnahmestellung.
Die HSV-Mädchen starteten konzentriert und lagen schnell 7:2 in Front. Nach einem kleinen Durchhänger schoss Minden eine klare 16:11-Halbzeitführung heraus. Auch danach dominierte der HSV das Geschehen. Gegner in den Spielen um die Westfalenmeisterschaft ist am 10. und 16. März HSG Schwerte-Westhofen.

Tore für den HSV: Dieckmann (14/1), Kelle (6/2), Rodehau (3), Kleine (3/1), Höppe (2), Meyer (1), Müller (1), Schnellbügel (1), Kunth (1).

 

MT vom 28.02.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Themann folgt auf Borcherding
 

HSV Minden-Nord setzt bei Handball-Männern auf interne Lösungen

 

Vergnügte Staffelübergabe beim HSV Minden Nord: Sven Hachmeier (links) und Swen Herrendörfer werden Trainer der 2. Männermannschaft, Jörn Themann (2. von rechts) wird Coach der 1. Männer für Jochen Borcherding (2. von rechts). Männerhandballchef Björn Borgmann (Mitte) gibt den Posten als Trainer der Reserve ab. MT-Foto: Riechmann


 

Minden (rich). In welcher Liga die Handballer des HSV Minden-Nord in der nächsten Saison spielen werden, ist noch offen. Wer sie dort trainieren wird, ist hingegen geklärt.

Björn Borgmann, Geschäftsführer im Männerbereich des HSV, stellte jetzt die neuen Trainer der beiden wichtigsten Teams vor. Jörn Themann wird bei den Verbandsliga-Männern das Traineramt von Jochen Borcherding übernehmen. Bei den Kreisliga-Männern räumte Borgmann selbst das Feld. Dort werden sich künftig Swen Herrendörfer und Sven Hachmeier den Trainerjob teilen.

Nach fünf Jahren als Trainer der Verbandsliga-Mannschaft gibt Borcherding den Staffelstab weiter. Der gebürtige Friedewalder, der gestern seinen 46. Geburtstag feierte, empfindet „Abnutzungserscheinungen“ und plant eine Pause vom Handball. Der Bessel-Lehrer übergibt den Staffelstab in vertraute Hände: Jörn Themann spielt seit 2009 beim HSV und wirkt dort in dieser Saison bereits als spielender Co-Trainer an „Bochos“ Seite. Die Doppelrolle als Spieler und Coach will Themann nicht beibehalten: „Auf gar keinen Fall“, sagt der gebürtige Stemmeraner.

Das von großen Verletzungsproblemen geplagte Team kämpft in der Liga noch um den Klassenerhalt. Doch bereits jetzt kann Themann verkünden: „Das Gros der Mannschaft bleibt.“ Als Abgang steht bisher Julian Kaatze fest, der beim Wohnortwechsel nach Bielefeld auch den Klub wechselt und sich der HSG Augustdorf anschließen wird.

In den zwei Jahren, in denen Borcherding und Themann das Team gemeinsam entwickelt haben, machten ihnen viele Verletzungen der Spieler zu schaffen. „Wir sind nie richtig in Schwung gekommen“, meint Themann und hofft auf bessere Zeiten.

Einer derer, die in dieser Saison ausgefallen sind, ist Swen Herrendörfer. Ein Kreuzband- riss warf den Torwart aus der Stammformation. Dorthin will er wieder zurück, parallel dazu wird der 38-Jährige aber gemeinsam mit Sven Hachmeier die Geschicke der 2. Männermannschaft in der 1. Kreisliga leiten. Hachmeier (34) gehört seit 15 Jahren bereits zum festen Inventar im HSV-Männerhandball. Er ist bisher Spieler der 2. Mannschaft und sieht nun der ersten Trainerstation entgegen während Herrendörfer bereits Trainererfahrungen gesammelt hat.

Borgmann, der die 2. Mannschaft fünf Jahre führte, vertraut in der Nachfolge bei HSV I und II auf bekanntes Personal: „Wir setzen traditionell auf unsere eigenen Leute, damit sind wir immer gut gefahren.“
 

MT vom 22.02.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

HSV-D-Mädchen nach drei Siegen souveräner Kreispokal-Sieger
 

Foto: Krischi Meier
 

Minden (kri). Ungefährdeter Sieger des Handball-Kreispokals der D-Mädchen wurde die Mannschaft des HSV Minden-Nord.

Im Final-Four-Turnier setzte sich das Team um die Trainer Iris Schröder und Jens Netzeband in heimischer Halle gegen alle drei Gegner sicher durch.

Die HSV-Mädchen besiegten die JSG Möllbergen/Barkhausen mit 11:8, die HSG Espelkamp/Fabbenstedt mit 17:9 und den TSV Hahlen mit 17:12.

Zum HSV-Team gehören (oben von links) Merle Meyer, Svenja Schloemp, Emmy Lippert, Laura Lükens, Jana Kraegel, Rica Rathert, Maren Schürmann, Karoline Schröder, Fenna Helffenstein; u.v.l.: Janne Becker, Trainer Jens Netzeband,     Leoni Friesen, Iris Schröder, Anna Redeker.

 

MT vom 15.02.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

„Jerry“ Meyer zieht es nach Minden-Nord
 

Ur-Nettelstedter übernimmt Verbandsliga-Team und unterstützt Stephan Kleine / Schwere Aufgaben für Hahlen und Lit
 

Das neue Trainerteam beim HSV Minden-Nord: Torsten Meyer (links) trainiert nächste Saison die 2. Frauenmannschaft, Stephan Kleine übernimmt die Drittligafrauen. MT-Foto: Riechmann


 

Von Marcus Riechmann und Jürgen Knicker

Minden (mt). 15 Jahre lang war Torsten Meyer mit den Handballfrauen des TuS der „ewige Rivale“ der HSG Stemmer/Friedewalde. Vom Sommer an macht Meyer, den alle nur „Jerry“ nennen, mit dem einstigen Konkurrenten gemeinsame Sache: Er übernimmt als Trainer die Verbandsliga-Handballerinnen des HSG-Nachfolgers HSV Minden-Nord.

Damit verkündete man beim HSV bereits die zweite unerwartete Personalentscheidung innerhalb kurzer Zeit. Erst vor Wochenfrist war Stephan Kleine als neuer Trainer der Drittligafrauen und damit als Nachfolger von Rainer Niemeyer präsentiert worden.

Die beiden neuen Trainer der Topteams sind gute Bekannte. Gemeinsam trainierten sie ein Jahr lang die Oberliga-A-Mädchen der JSG NSM und gewannen den Westfalenmeistertitel. „Schon damals wussten wir, dass wir mal wieder was zusammen machen wollten. Das war damals gut und es wird wieder gut“, meint Meyer.

Seit nun 30 Jahren ist er als Trainer tätig. Die Frauen des TuS Nettelstedt führte er von der Bezirksliga bis in die Regionalliga und war dort in herzlicher Rivalität ständiger Begleiter der Handballfrauen aus dem Mindener Norden.

„Beim ersten Anruf war ich erstmal baff“

Im Herbst kam das Ende: Sein Oberliga-Team wurde vom TuS Nettelstedt abgemeldet. Ein Thema, zu dem sich Meyer nicht mehr äußern möchte: „Kein Kommentar.“ Zuletzt war er bei der JSG NSM-Nettelstedt tätig, nun wechselt er zum HSV. „Beim ersten Anruf von Jörg Schröder war ich erstmal baff“, gesteht Meyer. Doch unter verschiedenen Angeboten kam der 46-Jährige immer wieder auf die Offerte des HSV-Frauenhandball-Managers zurück. „Es passt einfach.“ Er freut sich auf die Arbeit mit vielen jungen Spielerinnen und auf die Verbandsliga. „Das ist eine sehr interessante Klasse mit vielen Derbys“, sagt Meyer. Dabei trifft er in der Saison 2013/14 in der Frauen-Verbandsliga im Prinzip auf seine alte Mannschaft. Diese geht nach dem Oberliga-Abstieg eine Klasse tiefer als TuS Nettelstedt I an den Start, zudem spielen gleich vier seiner früheren Spielerinnen nun beim künftigen Gegner HSG EURo.

Kleine und Meyer wollen die Arbeit ihrer Vorgänger Niemeyer und Dirk Aumann fortsetzen und die Verzahnung der drei wichtigsten HSV-Teams vorantreiben: 1. und 2. Frauen sowie A-Mädchen. „Wir setzen auf ein übergreifendes Konzept mit Spielerinnen aus der Region“, sagt Schröder und erklärt, warum er Meyer verpflichtet hat: „Wenn ein Trainer mit dieser Erfahrung auf dem Markt ist, darf man darüber nicht hinweggehen.“

An Erfahrung mangelt es dem 41-jährigen Kleine noch, und der bisher nur im Jugendhandball tätige B-Lizenz-Inhaber gibt offen zu: „Das ist für mich schon ein Sprung. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, aber ich stelle mich gern der Herausforderung.“ Der über seine Tochter dem HSV bereits eine Weile verbundene Rekord-Jugendnational- und frühere Zweitligaspieler sieht seine Hauptaufgaben in der Entwicklung der jungen Spielerinnen und der Drittligamannschaft.

„Das ist eine tolle Truppe. Wir wollen das, was Rainer hier sechs Jahre lang geschaffen hat, beibehalten und fortführen“, sagt der Rothenuffelner. Dabei setzen die beiden Trainer auf enge Kooperation, eine gemeinsame Strategie und auch auf gemeinsame Trainingseinheiten. „Die Mannschaften bleiben als Einheiten erhalten, aber die Spielerinnen sollen sich verstehen“, beschreibt Kleine die Idee.

HSV-Frauen treffen auf Trainer Mike Bezdicek

3. Liga: HSV Minden-Nord will im Heimspiel gegen das abstiegsbedrohte Team des MTV Rohrsen seine Negativserie im neuen Jahr beenden. Bislang stehen aus vier Spielen 0:8 Punkte zu Buche. Leicht wird es nicht, denn Rohrsen holte unter der Regie seines neuen Trainers Mike Bezdicek 6:0 Punkte in Folge. „Bezze“ löste vor einigen Wochen den bisherigen Rohrsener Coach Michael Hensel ab. „Die Erfolge beweisen es, Bezdicek hat super eingeschlagen“, sieht Rohrsens Spartenleiter Thomas Niepelt seine Maßnahme schon jetzt als Erfolg an.

Oberliga: Der TSV Hahlen verteidigt seine Spitzenposition im Heimspiel gegen den Tabellenfünften Teutonia Riemke. „Das wird kein Selbstläufer. Im Riemker Kader stehen reichlich Spielerinnen mit Zweitliga- und Regionalliga-Erfahrung“, warnt TSV-Trainerin Andrea Leiding vor dem Unterschätzen des Gegners. Auf Hahler Seite stehen Fragezeichen hinter Steffi Raulwing (kein Training wegen Fiebers) und Steffi Kolbe.

Aufsteiger Lit Handball NSM reist zum Elften HSE Hamm. „In der Rückrunde sollten wir besser noch vier Punkte holen. Hamm ist ein Spiel, wo mir etwas möglich erscheint“, hat sich Lit-Trainer Matthias Husemeier einiges vorgenommen. Mit Ann Kathrin Kruse und Anja Grohnert (noch drei Wochen Pause wegen Knieverletzung) fehlen allerdings zwei wichtige Spielerinnen. Lit gewann das Hinspiel mit 24:16 klar.

 

AUSZUG MT vom 01.02.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Niemeyer-Ära geht beim HSV Minden zu Ende


 

Stefan Kleine übernimmt im Sommer Trainerjob beim Frauenhandball-Drittligisten /..............

 

Stefan Kleine wird nach Serienende Nachfolger von Rainer Niemeyer auf dem Trainerposten des Frauen-Drittligisten HSV Minden-Nord. Unser Bild zeigt Kleine beim Titelgewinn der A-Mädchen der JSG NSM-Nettelstedt (Westfalenmeister, links Co-Trainerin Sylvia Weiß). Archivfoto: Dera


 

Von Jürgen Knicker

Minden (mt). Beim Frauenhandball-Drittligisten HSV Minden-Nord wird es nach Ende der aktuellen Saison 2012/2013 einen Trainerwechsel geben. Der aktuelle Coach Rainer Niemeyer scheidet nach sechsjähriger Amtszeit aus. Nachfolger des 78er Weltmeisters wird der ehemalige Junioren-Nationalspieler Stefan Kleine.

„Diese sechs Jahre waren eine schöne Zeit. Eigentlich wollte ich ja schon im Vorjahr Schluss machen, habe mich dann aber bereit erklärt, noch ein Jahr weiterzumachen“, bestätigte Rainer Niemeyer gestern gegenüber dem MT die Personalie. Mit Niemeyer beendet auch der aktuelle Torhüter-Trainer Norbert Potthoff seine Arbeit bei den HSV-Frauen.

Mit dem Duo Niemeyer/Potthoff verbindet sich eine erfolgreiche Zeit der einstigen HSG-Frauen in 2. und 3. Liga. „Rainer hat uns damals in einer schwierigen Zeit geholfen und die Mannschaft in ruhigeres Fahrwasser und zu guten Erfolgen geführt“ erinnert Jörg Schröder an den Zweitliga-Abstieg. Der HSV-Frauenhandball-Manager lobt die harmonische und eingespielte Zusammenarbeit.

Neuer HSV-Coach wird der gebürtige Rothenuffler Stefan Kleine. Der ehemalige DHB-Junioren-Nationalspieler führte die A-Mädchen der JSG NSM-Nettelstedt im letzten Jahr zur Westfalenmeisterschaft. Danach legte der 41-jährige B-Lizenz-Inhaber eine sportliche Pause ein.

„Seine Tochter spielt bei uns in den C-Mädchen, so ist der Kontakt entstanden. Wir haben schnell festgestellt, dass wir sportlich auf einer Wellenlänge liegen“, berichtet Schröder, der mit Kleine das auf die Jugendarbeit fußende Grundkonzept fortsetzen will.

Im bevorstehenden Auswärtsspiel des HSV beim PSV Recklinghausen fällt Nachwuchs-Kreisläuferin Joana Rodehau verletzt aus. Anika Ziercke wird - wie berichtet - wohl nur in den Heimspielen zur Verfügung stehen......

MT vom 05.01.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Nur Turniersieger eine Nummer zu groß
 

Drei Jugendteams des HSV Minden-Nord beim Julecup in Gladsaxe im Halbfinale
 

Minden (mt). So gut wie bei der vierten Teilnahme waren sie noch nie: Gleich drei Jugendteams des HSV Minden-Nord erreichten beim internationalen Handball-Turnier um den „AB Julecup“ in Gladsaxe/Kopenhagen das Halbfinale.

Mit einer großen Gruppe nahmen die Mindener Nachwuchs-Handballer der Tradition des TuS Minderheide und der Organisation von Delegationsleiter Jörg Siekmann folgend zwischen Weihnachten und Neujahr am Großturnier in der dänischen Mindener Partnerstadt teil. 160 Mannschaften aus Dänemark, Deutschland, Frankreich und Polen waren am Start.

Die HSV-Bezirksligateams der C-Jungen, B-Mädchen und den C1-Mädchen erreichten das Halbfinale. Die C2-Mädchen schafften den Einzug in das Achtelfinale. Auch für die D-Mädchen um Trainerin Iris Schröder war es eine tolle Erfahrung, sich erstmals in ihrer Handballkarriere mit ausländischen Topteams zu messen.

Die HSV-C-Jugend um Trainer Alex Jeske erreichte als Gruppenzweiter das Viertelfinale. Dort traf das Team wie im Vorjahr auf die Mannschaft aus Fureso (Dänemark). Dieses Mal mit dem besseren Ende für den HSV, der nach spannenden 40 Minuten mit 24:19 gewann. Im Halbfinale wurden den Mindenern dann beim 20:38 gegen Ydun (Dänemark) ihre Grenzen aufgezeigt.

Die B-Mädchen um das Trainerteam Christoph Fahrenberg und Joana Rodehau musste die Reise krankheitsbedingt mit nur fünf Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen antreten und zeigte dennoch eine tolle Teamleistung. Mit drei Siegen ging es souverän ins Viertelfinale. Dort bezwang man Slagelse (Dänemark) 20:16.

Zum Halbfinalspiel am Sonntagmorgen gegen Fureso konnte der HSV wegen eines weiteren Ausfalls keine spielfähige Mannschaft mehr aufstellen und verzichtete.

In der Altersklasse U14 stellte der HSV mit den C1- und C2-Mädchen gleich zwei von insgesamt 24 Mannschaften und mischte damit die Konkurrenz kräftig auf. Die C1-Mädchen um Sascha Rüter und Ingrid Brand trafen nach drei Vorrundensiegen im Achtelfinale auf die C2-Mannschaft um Trainer Oliver Baumert, die sich ausschließlich aus dem jüngeren Jahrgang zusammensetzt. Erwartungsgemäß setzte sich die „C1 mit 21-8 Toren durch.

Im Viertelfinale besiegte der HSV die Seriensieger des Gastgebers Akademisk Boldklub 15:12. Erst im Halbfinale endete mit einem hauchdünnen 10:12 gegen den späteren Turniersieger aus Birkerod HB (Dänemark) die Erfolgserie.

„Mit der Leistung unserer Teams können wir mehr als zufrieden sein“, bilanzierte ein zufriedener Sascha Rüter. Alle waren sich einig, dass die Tour 2013 wiederholt werden soll.

Mehr zur Reise des HSV nach Dänemark auf MT-Online und dort in der Rubrik „MeinMT“.

MT vom 28.12.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Saison für Grüning beendet
 

Kreuzband und Meniskus gerissen / Operation erfolgt in Herford

 

Susann Grüning fällt beim HSV Minden-Nord für den Rest der Saison aus. Die Allrounderin zog sich beim Auswärtsspiel in Dortmund einen Kreuzband- und Meniskusriss im Knie zu. Mitte Januar wird sie operiert. Foto: Krischi Meier


 

Minden (kn). Schlechte Nachricht für den Frauenhandball-Drittligisten HSV Minden-Nord. Allrounderin Susann Grüning zog sich im letzten Auswärtsspiel bei BVB Dortmund II (30:34) einen Kreuzband- und einen Meniskusriss im Knie zu.

Diese befürchtete Diagnose (das MT berichtete) stellte Dr. Jörg Pöhlmann nach einer Untersuchung in Minden. Mitte Januar soll die ehemalige Hüllhorsterin in Herford von Dr. Jungmann operiert werden.

„Das ist für unsere Mannschaft natürlich eine absolute Katastrophe“, zeigte sich HSV-Trainer Rainer Niemeyer geschockt. Susann Grüning hatte sich im Laufe der letzten beiden Serien zu einer der wichtigsten Korsettstanden beim Drittligisten entwickelt. Phasenweise lag die Aufbauspielerin in der Torschützenliste der 3. Liga Nord auf Rang vier. Aktuell ist Susann Grüning mit 85/15 Toren zweitbeste Werferin des HSV Minden-Nord hinter Lena Heidermann.

„Wir hoffen, dass sie diese Verletzung überwindet und sich nicht so von uns verabschiedet“, wünscht Niemeyer der agilen Stammspielerin einen optimalen Heilungsverlauf. Ein kurzfristiger Ersatz für Susann Grüning ist beim HSV derzeit nicht in Sicht.

„Auf mittlere Sicht muss der Verein wieder Spielerinnen von außerhalb ansprechen“, hebt Rainer Niemeyer angesichts des möglichen Wegbrechens von wichtigen Korsettstangen den Finger. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht ausbluten“, so Niemeyer.

Zukunft von Scholten und Wöbking offen

Zwar haben die Mindener mit Leonie Wöbking und Annika Scholten in den letzten beiden Jahren zwei hoffnungsvolle Talente in ihr Team integriert. Doch die beiden Hoffnungsträgerinnen stehen in 2013 vor dem Abiturabschluss und peilen dann berufliche Ziele an. „Der Beruf steht natürlich im Vordergrund“, weiß Niemeyer. Er setzt auf die Arbeit von HSV-Geschäftsführer Jörg Schröder, der wie stets um diese Jahreszeit bei den Personalplanungen am Ball ist.

Für die HSV-Frauen geht die Saison am 12. Januar mit dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten TV Oyten weiter. Bis zum Saisonschluss am 27. April stehen noch 13 Punktspiele auf dem Programm.
 

MT vom 12.12.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

HSV sichert sich zwei GWD-Doppelspielrechtler
 

Janis Michel und Holger Kruse am Samstag dabei

 

Minden (kn). Handball-Verbandsligist HSV Minden-Nord bekommt am letzten Spieltag des Jahres nicht nur eine, sondern gleich drei Verstärkungen.

                

Torhüter Jannis Michel sowie Holger Kruse (MT-Fotos:kn)

Neben Linkshänder Maik Dittrich können die HSV-Männer im Heimspiel gegen TV Emsdetten auch die beiden Nachwuchshandballer Jannis Michel (17 Jahre) und Holger Kruse (18. Jahre) einsetzen. Beide gehören zum Kader des A-Jugend-Bundesligisten GWD Minden.

„Wir haben gemeinsam mit GWD das Doppelspielrecht für die beiden A-Jugend-Spieler beantragt. Ähnlich wie Bastian Räber, der mit Doppelspielrecht für die GWD-A-Jugend und TSG Altenhagen/Heepen spielt, werden Michel und Kruse künftig für GWD und HSV Minden-Nord spielen“, berichtete HSV-Trainer Jochen Borcherding gestrn.

Hintergrund der Nachverpflichtungen ist das große Verletzungspech des HSV Minden-Nord, Torhüter Sven Herrendörfer zog sich im HSV-Heimspiel gegen TuS Möllbergen einen Kreuzbandriss zu. Florian Brinkmann musste sich einer Schulteroperation unterziehen.

„Mit Jannis Michel und Holger Kruse haben wir zwei wichtige Ergänzungen gewonnen. Beide sollen im Seniorenbereich Spielpraxis erlangen. Damit haben wir beim HSV größere taktische Möglichkeiten. Somit ist allen Beteiligten geholfen“, berichtet Jochen Borcherding. GWD Minden bleibt bei beiden Spielern Erstverein. HSV Minden-Nord ist im Nachwuchsbereich Kooperationspartner von GWD Minden.

MT vom 21.11.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Maik Dittrich zum HSV
 

Borcherding erleichtert

 

Maik Dittrich, hier im Trikot des TuS Möllbergen, hat sich dem HSV Minden-Nord angeschlossen. Foto: J. Rüter


 

 

Minden (rich). Kaum Personal, kaum Punkte: Die Lage beim Handball-Verbandsligisten HSV Minden-Nord ist prekär. Mit 4:14 Punkten hängt das Team im Keller der Liga fest. Daher freut sich Trainer Jochen Borcherding über einen neuen Spieler im Team: Maik Dittrich hat sich dem HSV angeschlossen und soll für mehr Sicherheit und natürlich für mehr Tore sorgen.

„Er trainiert mit, wir warten nun auf die Spielberechtigung“, sagte Borcherding gestern. Spätestens im Januar, wenn möglich schon eher, soll Dittrich für den HSV spielen.

 

Der Linkshänder soll auf dem rechten Flügel A-Jugendspieler Jean-Patrick Windiks entlasten und mit seiner Routine dem HSV-Spiel Halt verleihen.

 

 Borcherding selbst hat ebenso wie HSV-Linkshänder Helge Frederking mit Dittrich noch beim HCE Bad Oeynhausen gespielt. Dittrich, bei GWD Minden groß geworden, spielte beim TuS Spenge, beim TV Verl und zuletzt beim TuS Möllbergen.

 

 Nach einer beruflichen Station in Hamburg ist der 28-Jährige nun nach Minden zurückgekehrt.

AUSZUG aus MT v.11.10.2012 (Handball-Box) Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Rekordsieg in der jungen Vereinsgeschichte
 

Heiratsantrag auf dem Boden der Stemmeraner Halle ...

 

Minden (mt). Der Sport hat auch immer wieder Platz für ganz private Momente. So erlebten die Zuschauer des Drittliga-Frauenspiels zwischen dem HSV Minden-Nord und PSV Recklinghausen nicht nur einen Rekordsieg der HSV-Frauen mit, sondern wurden gleichzeitig auch Zeuge eines ungewöhnlichen Heiratsantrages.

Hochzeitsantrag auf dem Spielfeld: Kurz vor Anpfiff des 3. Liga-Frauenspiels HSV Minden-Nord gegen PSV Recklinghausen (41:16) betrat der langjährige HSV-Hallensprecher Lars Hallmann der ersten Frauenmannschaft mit seinem Mikrophon und einem Strauß roter Rosen die Spielfläche. Vor einigen Jahren hat er in dieser Halle seine Freundin, Nadine Südmeyer, kennen- und lieben gelernt. Nach etwas mehr als drei Jahren Beziehung machte Lars Hallmann vor den rund 300 Zuschauern seiner Nadine einen Heiratsantrag. „Der Handball hat uns hier zusammengeführt, daher ist die Halle dafür der einzig richtige Ort“, so Hallmann überglücklich nach dem Spiel. Nicht nur zur Freude der Zuschauer nahm sie seinen Antrag an. (krm)

Rekordsieg: Da brauchte man nicht lange nachzurechen. Der 41:16-Erfolg des Frauen-Drittligisten HSV Minden-Nord war am letzten Samstag der höchste Erfolg des Teams in der noch jungen Vereinsgeschichte. Der HSV Minden-Nord existiert ja erst seit Mitte dieses Jahres. Es war auch gleichzeitig der höchste Erfolg unter der Regie von Trainer Rainer Niemeyer. Der Weltmeister von 1978 ist seit 2007 im Amt. (kn)

 
Einen Heiratsantrag vor Publikum auf dem Spielfeld der Sporthalle Stemmer machte HSV-Hallensprecher Lars Hallmann seiner Angebeteten Nadine Südmeyer....

 

 

„Gut gespielt, Mami“. Lob von Töchterchen Leni gab es für HSV Mindens Jessica Pfannenschmidt nach dem 41:16 über PSV Recklinghausen. Die Mama warf acht Tore...

 

Fotos: Krischi Meier


 

MT v. 29.09.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

HSV Minden-Nord neuer Sportschulpartner
 

Lücke geschlossen: Handballverein und Besselgymnasium unterzeichnen Kooperationsvertrag für Mädchenhandball

 

Unterzeichneten den Kooperationsvertrag: Schulleiter Uwe Voelzke (von links) sowie die HSV-Vorstandmitglieder Sascha Rüter und Jens Netzeband. MT-Foto: Riechmann


 

Von Marcus Riechmann

Minden (mt). Die Sportschule NRW erweitert ihr Portfolio: Gestern schloss das Besselgymnasium Minden eine Kooperationsvereinbarung für den Mädchenhandball mit dem HSV Minden-Nord.

Schulleiter Uwe Voelzke und vom Handballspielverbund die beiden Vorstandsmitglieder Jens Netzeband und Sascha Rüter schlossen den Vertrag ab, nach welchem der HSV und die Schule nun eng im Bereich des Mädchenhandballs zusammenarbeiten werden. Im Jungenhandball arbeitet das Bessel bereits lange mit GWD Minden zusammen. Zudem ist der Bereich Handball an der Sportschule erst jüngst mit der Verpflichtung von Sebastian Bagats gestärkt worden. Der GWD-Handballer und Trainer arbeitet seit Sommer als Lehrer am Besselgymnasium und kümmert sich um den Handballbereich der Sportklassen und der Oberstufe.

Dreimal Training für Sportklasse gefordert

Die leistungsorientierten Handballerinnen der Sportklassen von Jahrgangsstufe acht aufwärts werden künftig vom HSV betreut und erhalten so die Möglichkeit drei Trainingseinheiten zusätzlich in der Woche zu absolvieren – das gilt für HSV-Spielerinnen wie auch für Handballerinnen anderer Vereine. Zusätzlich werden die derzeit sechs Handballmädchen in den beiden aktuellen Sportklassen gemeinsam mit den 15 Jungen in zwei zweistündigen Trainingseinheiten an der Schule von den Trainern Ingrid Brand und Dietmar Molthahn trainiert.

Ingrid Brand besetzt eine Schlüsselposition in der neuen Zusammenarbeit. Sie betreut die jungen Handballerinnen, allesamt beim HSV im Einsatz, nicht nur an der Schule, sondern einige gemeinsam mit Sascha Rüter auch in den C-Mädchen des HSV.

„Als Ausdruck der Leistungsorientierung war mir wichtig, dass die Handballmädchen der Sportklasse drei Trainingseinheiten pro Woche im Verein absolvieren. Dies zu gewährleisten, war bei den Mädchen nicht einfach. Mit dem HSV können wir das nun sicherstellen“, kommentierte Uwe Voelzke den Vertragsabschluss.

HSV-Vorsitzender Jens Netzeband zeigte sich zufrieden. Mit dem Zusammenschluss zwischen der HSG Stemmer/Friedewalde und dem TuS Minderheide zum HSV sei im Sommer ein ausreichender Personalstand im Trainer- und Betreuerbereich entstanden, um die Kooperation zu stemmen. Mit der Sporthalle in Stemmer bestehe auch eine Ausweichmöglichkeit, um die bis zum Hallenneubau im Sommer 2014 bestehenden Engpässe am Besselgymnasium aufzufangen. „Training in Minden-Nord wäre eine Möglichkeit“, so Netzband.

Mit den Jugendmannschaften in den höchsten Ligen sowie der Frauenmannschaft in der 3. Liga sieht sich der HSV als Partner der Sportschule gut aufgestellt. Und für die Spielerinnen mit Talent für höhere Aufgaben rüstet sich der HSV: „Es gibt Dinge, die können wir nicht abdecken, hier sind wir in Gesprächen mit dem Bundesligisten HSG Blomberg-Lippe und Trainer Andre Fuhr“, sagt Netzband.

Kruse: Alles in Absprache mit den Vereinen

Die Unterstützung des Trainings am Besselgymnasium und die Förderung der Schulmannschaften mit eigenen Trainern gehören zu den Aufgaben des HSV. Und natürlich will Netzeband seinen Top-Spielerinnen den Besuch des Besselgymnasiums ans Herz legen, das als Sportschule NRW Sammelbecken der besten Sporttalente Ostwestfalens sein soll, und bereits von Sportlern auch aus Vlotho, Bad Oeynhausen oder Herford besucht wird.

Sorgen anderer Vereine, der HSV würde am Besselgymnasium nun Spielerinnen fischen, versucht Antje Kruse zu zerstreuen: „Jede Spielerin erhält die Möglichkeit, in unseren Mannschaften eine dritte Trainingseinheit zu absolvieren. Aber das soll immer in Absprache mit den Vereinen laufen“, sagt die beim HSV für Schulprojekte zuständige Lehrerin.

 

 

MT vom 22.08.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

HSV stellt sich vor
 
Präsentation und Spiele in Minden Nord

 
 

Der Vorstand HSV Minden-Nord: Uwe Brinkmann (Spielwart Senioren, hintere Reihe v.l.), Jürgen Krüger (Pressesprecher), Sven Kaatze (Spielwart Jugend), Christoph Fahrenberg (Jugendkoordinator männliche Jugend), Ulrich Brinkmann (Finanzwart); Jörg Sieckmann (Koordinator Marketing & Sponsoring, vordere Reihe v.l.), Björn Borgmann (Männerwart), Jörg Schröder (Frauenwart), Antje Kruse (Koordinatorin Kita- und Schulprojekte), Jens Netzeband (Vorsitzender), Lars Hallmann (Geschäftsführer Marketing). Es fehlen Sascha Rüter (Jugendwart), Arne Wohl (Schiedsrichterwart) und Wiebke Westermann (Kassenwartin Jugend). Foto: Krischi Meier


 

Minden (mt). Der Handballspielverbund Minden-Nord präsentiert sich am Wochenende 25. und 26. August erstmals der Öffentlichkeit.

Höhepunkt sind die Begegnungen der 1. Frauenmannschaft am Samstag, 25. August, gegen den TSV Hahlen und die der   1. Männermannschaft am Sonntag, 26. August, gegen die HSG Porta Westfalica.

Außerdem präsentieren sich einige Jugendmannschaften des HSV an diesem Wochenende in der Sporthalle Minden-Nord (Stemmer).

Der Spielplan:

Samstag, 25. August:

12.00 Uhr C-Mädchen – HSG Hüllhorst, 13.30 Uhr B-Mädchen – TuS Lemförde,

15.30 Uhr A-Mädchen – TSV GW Himmelsthür, 17.30 Uhr 1. Frauen (3. Liga) – TSV Hahlen (Oberl.),

19.15 Uhr 2. Frauen (Verbandsliga) – TV Bohmte (Oberliga).

Sonntag, 26. August:

10.00 Uhr 3. Männer HSV – 4. Männer HSV, 12.00 Uhr C-Jungen – HSG Grönegau/Melle,

13.30 Uhr B-Jungen – NSM Nettelstedt II, 15.30 Uhr 2. Männer – TV Hille II,

17.15 Uhr 1. Männer (Verbandsliga) – HSG Porta Westfalica (Landesliga).

MT vom 14.08.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Neuer Name, neue Staffel und ein Comeback
 

3. Liga: HSV Minden Nord zahlt beim Vorbereitungsstart Lehrgeld / Linkshänderin Steffi Themann kehrt ins Team zurück

 

 

Annika Scholten im Testspiel des HSV Minden Nord gegen den Klassenpartner SV Werder Bremen. Scholten gehört zu den drei Nachwuchsspielerinnen, die den Sprung in den Drittliga-Kader des HSV schafften. Rechts Jessica Stahlhut.

Foto: Krischi Meier

 

 

Minden (kn). Aller Anfang ist schwer. Das mussten die Handball-Frauen des Drittligisten HSV Minden Nord an ihrem ersten Test-Wochenende vor der neuen Saison 2012/2013 erkennen. Gegen den Klassenpartner SV Werder Bremen gab es am Samstag eine 17:28-Niederlage. Tags darauf folgte eine 20:34 (9:17)-Schlappe beim Drittligisten SV Union Halle.

„Wir sind noch nicht so weit wie die anderen. Erst seit einer Woche ist die Mannschaft im Training“, nimmt HSV-Trainer Rainer Niemeyer die deutlichen Resultate (noch) nicht allzu tragisch hin.

Bei der Mannschaft, die sich erst noch an ihren neuen Namen (vorher HSG Stemmer/Friedewalde) gewöhnen muss, standen in der Anfangswoche Lauf-, Kraft- und Schnelligkeits-Einheiten auf dem Trainingsplan. Kein Wunder, dass das spielerische Zusammenspiel noch nicht wie gewünscht klappte.

Der rechte Flügel sollte zum Prunkstück werden

Der neue Kader des Handball-Spielverbund Minden Nord umfasst 14 Spielerinnen. Einziger Abgang ist Mareike Schlichting. Die Kreisläuferin legt eine Pause ein. Als Zugänge werden im „MT-Steckbrief“ Leonie Wöbking, Annika Scholten und Alena Knicker (alle aus der eigenen Jugend) geführt. Alle drei haben ihre Feuertaufe in der 3. Liga aber bereits in der letzten Serie absolviert. Die größten Einsatzzeiten verbuchte dabei Linkshänderin Leonie Wöbking, die sich streckenweise sogar einen Stammplatz im Team eroberte. Am Ende der Serie musste sich das 18-jährige Talent jedoch aus gesundheitlichen Gründen schonen.

Als vierter „Neuzugang“ soll im Laufe der kommenden Saison Stefanie Themann wieder zum Team hinzustoßen. Die 27-jährige Linkshänderin, besser bekannt unter ihrem Mädchennamen Stefanie Frank, wird nach ihrer Baby-Pause langsam wieder an ihr altes Team herangeführt. Gelingt das Comeback, dann wird HSV Minden Nord über eine der besten rechten Seiten in der 3. Liga Nord verfügen. Mit Imke Viering und Jana Schuck stehen noch zwei weitere sehr gute Linkshänderinnen für die Außenposition zur Verfügung.

Mit einem Durchschnittsalter von unter 23 Jahren gehört die HSV Minden Nord zu den jüngsten Teams in der Nordstaffel.

Dort muss sich das Team von Rainer Niemeyer erst noch an einige neue Gegner gewöhnen. Im Vorjahr startete HSG Stemmer/Friedewalde noch in der Ost-Staffel,

Im weiteren Vorbereitungsprogramm liegen die Schwerpunkte auf den jeweiligen Wochenenden. Am 18. und 19. August nimmt HSV Minden Nord am großen Turnier in Banzkov (bei Schwerin) teil. Am 24. August gastiert Minden Nord beim Ex-Klub von Kristina Meyer in Vechta. Am Samstag, den 25. August folgt die Veranstaltung „HSV Minden Nord stellt sich vor“. In der Stemmeraner Sporthalle gibt es dann ein Vorbereitungsspiel gegen den Oberligisten TSV Hahlen. Tags darauf folgt ein Turnier bei HSG Blomberg-Lippe II. Das erste Punktspiel bestreitet HSV Minden Nord am Sonntag, den 16. September mit einem Auswärtsspiel beim TV Oyten.

MT vom  30.05.2012  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Logo für neuen HSV

Minden-Nord präsentiert Markenzeichen

Die Siegerin: Sonja Südmeier, wie sie bei der Übergabe das von ihr entworfene neue Logo des HSV Minden-Nord präsentiert. Foto: Jürgen Krüger

 

Minden (mt). Der HSV Minden-Nord hat jetzt ein eigenes Logo. Der Handballspielverbund des TuS Friedewalde, TuS Minderheide und TV Stemmer hatte einen Wettbewerb veranstaltet, den Sonja Südmeier aus Minden gewann.

Die 51-jährige setzte sich in der Endausscheidung gegen vier Wettbewerber durch und kassierte 50 Euro Siegprämie sowie eine Dauerkarte für alle Spiele des HSV.

„Ich habe nicht wegen der Prämie am Logo-Wettbewerb teilgenommen, sondern wegen der Herausforderung“, sagt Südmeier. Die gelernte Siebdruckerin und Mediengestalterin möchte zurück in ihren Beruf und hat die Arbeiten an den neuen HSV-Logos sozusagen als Training angesehen.

Es handelt sich bei den Entwürfen um zwei Versionen: Eine in schwarz-weiß für den Trikotflock, die andere in Farbe für Internet und Print.

MT vom 19.05.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

„Sind nun mitten drin“ --- Drittligist Minden-Nord in der Nordgruppe
 

Minden (kn). Frauenhandball-Drittligist HSG Stemmer/Friedewalde (künftig HSV Minden-Nord) wechselt im kommenden Spieljahr die Staffel. Statt in der 3. Liga Ost spielt Stemmer dann in der Nordgruppe.

„Für uns ist die Einteilung in die Nordgruppe eine deutliche Verbesserung. Weniger lange Fahrten, attraktive Gegner und neue Hallen,“ findet HSV-Trainer Rainer Niemeyer den Standort „mitten drin“ prima. „Wir liegen jetzt zentral und brauchen nicht mehr bis an die tschechische Grenze zu fahren“, so Niemeyer.

Stemmer bzw. Minden-Nord wechselt zusammen mit seinen bisherigen Klassenpartnern Knetterheide/Schötmar, Blomberg-Lippe II, Union Halle, HSG Osterode, Germania Fritzlar und Thüringer HC in die Nordgruppe. Die weiteste Fahrt geht nun zum Thüringer HC, der als entferntestes ostdeutsches Team in der Nordgruppe spielt.

Frauen, 3. Liga Nord

Staffeleinteilung Saison 2012/2013

HSV Minden-Nord - HSG Menden-Lendringsen -  SG Knetterheide/Schötmar- Borussia Dortmund II - HSG Blomberg-Lippe II - PSV Recklinghausen - HSG Union Halle/Westf. - SV Werder Bremen - TV Oyten - VfL Oldenburg II - MTV Rohrsen 1908 - HSG Osterode Harz - SV Germania Fritzlar - Thüringer HC II

Saisonstart: 15. September

"HANDBALLSPIELVERBUND MINDEN-NORD"

ist der neue HSV Minden-Nord

(how 09.04.2012):  Die Handballer aus Stemmer und Friedewalde haben sich - wie weitgehend bereits bekannt - mit der Handballabteilung von Minderheide zusammengeschlossen. Wer sich auf dem Laufenden halten will, sollte künftig auch die im Aufbau befindliche neue Homepage beachten:

Handballspielgemeinschaft (HSG) sowie NEU:  HSV Minden-Nord

MT vom 27.03.2012  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Beste Platzierung der letzten drei Jahre

A-Mädchen der HSG Stemmer/Friedewalde beschließen Saison mit 33:23-Heimsieg und Pizza 

Minden (rich). Mit einer Pizza im Foyer der Sporthalle endete am Samstag die Regionalligasaison für die Handball-A-Mädchen der HSG Stemmer/Friedewalde.
 

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Rahel Rodehau wird mit einem Foul gebremst. Sie erzielte fünf Tore für Stemmer/Friedewalde beim Heimsieg gegen Duisburg. | MT-Foto: Riechmann

Mit einem fulminanten 33:23 (15:9)-Sieg gegen GSG Duisburg beschloss das Team die Spielzeit auf Rang fünf. "Nach Platz sieben und sechs ist das das bislang beste Saisonergebnis", äußerte sich Trainer Sven Kaatze zufrieden nach dem nun dritten Jahr in der höchsten Spielklasse.
Doch die Platzierung war für den Coach, der im Herbst Andreas Gohr ablöste, nur zweitrangig. "In einer Liga mit Blomberg-Lippe und BVB Dortmund sind die beiden ersten Plätze ja schon vergeben", meinte Kaatze zum neuen Modus, nachdem
nur noch die Top-Zwei der Regionalliga in der Endrunde um die deutsche Meisterschaft spielen und die Qualifikation für die kommende Regionalligasaison sicher haben.

Von daher war der Kampf um einen Platz unter den besten vier Teams nicht von der Relevanz der Vorjahre mit dem Play-off-Modus. Kaatze: "Das wichtigste ist, dass wir die Mädchen auf den Übergang in den Frauenbereich vorbereitet haben. Das ist unser primäres Ziel und in diesem Jahr ganz gut gelungen."
Längst gehören einige Spielerinnen auch zum Kader der Frauenmannschaften der HSG. Leonie Wöbking, Urte Rosenthal, Annika Scholten und Alena Knicker haben bei den Drittligafrauen erste Duftmarken gesetzt und deuten an, wohin ihr Weg gehen kann.

Bei der HSG setzt man mehr denn je auf die eigenen Talente. "Wir wollen unseren Weg weiter gehen", sagt Rainer Niemeyer, Trainer der Drittliga-Mannschaft. Er hat aus der Not eine Tugend gemacht und in seinen von personellen Problemen geplagten Kader in dieser Saison jungen Spielerinnen ihre Chance gegeben.

Bei den Mädchen stehen bereits nun die Mühlen der Qualifikation für die neue Spielzeit an. Zum vierten Mal in Folge peilt die künftig vom Hiller Andreas Thomas trainierte Mannschaft die Teilnahme an der Regionalliga als höchster deutscher Klasse an. Bewerber für die Regionalliga ist auch das Team der JSG NSM-Nettelstedt, das derzeit im Finale der Westfalenmeisterschaft steht.

HSG Stemmer/Friedewalde: Ryll, Bender; Dollereder (9), Rathert (3), Wessler (3), Rodehau (5), Knicker (6), Salberg (1), Rosenthal (3), Schulte (2), Westermann, Brockmeyer.

MT vom 14.03.2012   Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

MT vom 08.03.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Netzeband führt künftigen HSV Minden-Nord

Neuer Handballspielverbund meldet 26 Mannschaften / Logo-Wettbewerb im Internet

Jens Netzemann leitet den neuen Handballverbund HSV Minden-Nord / Foto: Krüger

Minden/Friedewalde (mt). Die Stammvereine des Hanballspielverbundes (HSV) Minden-Nord, TuS Freya Friedewalde, TuS Minderheide und TV Stemmer, haben den Gesellschaftsvertrag unterschrieben und die meisten Vorstandposten besetzt.

Jens Netzeband (TuS Minderheide) leitet demnach als Vorsitzender den geschäftsführenden Vorstand, zu dem auch Jörg Schröder (TV Stemmer) als Frauenwart und Björn Borgmann (TuS Friedewalde) als Männerwart gehören. Für die Jugend ist in diesem fünfköpfigen Gremium Sascha Rüter (TuS Minderheide) zuständig, für die Finanzen Ulrich Brinkmann (TV Stemmer). Dazu gibt es noch einen erweiterten Vorstand und einen Jugendvorstand.

Zudem hat der HSV Minden-Nord, der ab dem 1. Juli offiziell an den Start gehen soll, die Mannschaftsmeldungen für die kommenden Saison vorgenommen. Mit 26 Teams, darunter 18 Jugendmannschaften ist der HSV auf Anhieb der größte Handballverbund im Kreis Minden-Lübbecke. Neben der absoluten Anzahl der Mannschaften spielen auch die beantragten Spielklassen eine Rolle. Flaggschiffe sind die 1. Frauenmannschaft (3. Liga), die 1. Männermannschaft (Verbandsliga) sowie die A-Mädchen (Regionalliga). Außerdem versucht der HSV Minden-Nord, sich auch mit allen anderen Jugendmannschaft (A bis C) für die Teilnahme mindestens an den Bezirksligen zu qualifizieren, wobei die B-Jungen für die Oberliga-Qualifikation gemeldet ist.

Für viele Jugendklassen gibt es zweite Mannschaften, für die C-Mädchen sogar drei. Nun geht es darum, alle Mannschaften mit Trainern, Betreuern und Trainingszeiten zu versorgen. Jugendleiter Sascha Rüter und sein Team sind damit zwar schon weit, aber noch nicht abschließend fertig.

Für die Kommunikation in der nächsten Zeit hat der HSV einen Blog im Internet eingerichtet, der unter der Adresse www.hsv-minden-nord.de erreichbar ist. Zudem soll der HSV ein neues Logo bekommen und schreibt dafür einen Wettbewerb aus.

MT vom 23.02.2012 Handball-Box (jk) Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Spielgemeinschaft:

 Nach dem TuS Freya Friedewalde haben unlängst auch die Mitglieder des TV Stemmer und des TuS Minderheide ein klares Votum für die Bildung des Handballspielverbundes (HSV) Minden-Nord abgegeben (das MT berichtete). Der Gründung des HSV Minden-Nord steht nun nichts mehr im Wege. In den kommenden Wochen werden die Delegierten der drei Stammvereine nun aus Wünschen und Absichten den HSV Minden-Nord Realität werden lassen und das bisherige Konzept weiter verfeinern. Sportrechtlich müssen der TV Stemmer und der TuS Freya Friedewalde nun die HSG Stemmer/Friedewalde auflösen und im zweiten Schritt die beiden Vereine mit dem TuS Minderheide den HSV Minden-Nord gründen.

MT vom 16.12.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Namenssuche sorgt für Diskussionsstoff

Friedewalde, Stemmer und Minderheide informieren über geplante HSG / Vorstände plädieren für "HSV Minden Nord"

VON JONATAN ALTVATER

Minden (joa). Einzig die Suche nach einem neuen Namen kann die zur neuen Saison geplanten Handball-Spielgemeinschaft der Klubs TuS Friedewalde, TV Stemmer und TuS Minderheide wohl noch gefährden. Am Mittwoch gab es eine Informations-Veranstaltung, in der sich Sportler, Sponsoren, Mitglieder und interessierte Gäste zu Wort melden durften.
 

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Jörg Schröder (TV Stemmer), Jens Netzeband (TuS Minderheide) und Jürgen Krüger (Friedewalde) informierten ihre Mitglieder am Mittwoch über die geplante Handball-Spielgemeinschaft im Mindener Norden. | Foto: Jonatan Altvater

Dazu präsentierten die Vorsitzenden der Vereine vor 100 Gästen in der Stemmer Sporthalle ihre Ideen für die geplante Spielgemeinschaft. Hauptgrund der Infoveranstaltung war es, dass sich nun auch Außenstehende zu der möglichen HSG äußern sollten. Vorab wurden die Gäste durch eine Präsentation in die Situation eingeführt.
Doch am Ende war es nicht die Struktur der HSG, sondern die Wahl eines neuen Namens, die das Schweigen in der Halle brach.
"Wir haben aus 26 verschiedenen Titel drei herausgefiltert, zwischen denen die Mitglieder am Ende per schriftlicher Wahl auswählen können. So können wir sehen, wo die Tendenz hingeht", erklärte
Jürgen Krüger, seines Zeichens Vorsitzender des TuS Freya Friedewalde. Das Abstimmungsergebnis soll den Vorsitzenden eine Grundlage für ihre Entscheidung geben.

Zur Verfügung stehen die Namen "HSV Minden-Nord", "HSG Minden-Nord" und "HSV Friedewalde/Minden".

"Wir finden ganz klar, dass HSV Minden-Nord der beste Name wäre", berichtete Krüger. Doch vor allem die älteren Besucher waren da ganz und gar nicht seiner Ansicht. "Warum sollen wir uns jetzt HSV nennen? Unser Name war schon immer HSG. Unter diesem Namen kennt man unsere Mannschaften", beklagte ein älterer Besucher den Namensvorschlag.

Die Erklärungsversuche von Krüger gingen zeitweise in lautstarken Diskussionen unter. Immer wieder meldeten sich Gäste aus den hinteren Reihen zu Wort: "Warum denn nicht HSG Mindener Land", fragten Zwischenrufer. Um die Gäste wieder zu beruhigen, wiesen die Verantwortlichen darauf hin, am Ende abstimmen zu wollen und wichen auf ein anderes Thema aus.

Dennoch gab es viele positive Reaktionen zu verbuchen. So sorgten die in Aussicht gestellten Vorzüge einer Spielgemeinschaft für viel Beifall.

"Alle Vereine liegen nah beieinander. Wir sind wie an einer Schnur aufgereiht", erklärte
Jens Netzeband, Vorsitzender des TuS Minderheide . Dies erlaube es den Jugendlichen, auch weiterhin mit dem Fahrrad zum Training zu fahren. Weitere Vorteile sehen die Verantwortlichen bei Hallenzeiten, Schiedsrichtern, im Jugendtraining und im ehrenamtlichen Engagement.

Der Hauptvorteil liege jedoch in der langfristigen Sicherung des Spielbetriebs, so Netzeband. "Wir wollen in der Zukunft unsere Seniorenmannschaften mit eigenen Spielern auffüllen", sagte Chef des TuS Minderheide.

Vor allem Minderheide hat momentan Probleme im Seniorenbereich, da der Klub nur eine Mannschaft in
der Kreisklasse besitzt. "In der HSG könnten wir unseren Jugendspielern die Möglichkeit gewährleisten, auf Dauer in dem Verein zu spielen, in dem sie auch in der Jugend gespielt haben", so Netzeband.

Insgesamt sprechen die Verantwortlichen von einer "Win-Win-Situation". "Der TuS Minderheide bekommt eine Perspektive im Seniorenbereich, und die HSG Stemmer/Friedewalde erhält einen exzellenten Jugendbereich dazu", so Netzeband.

Ob es zu einer HSG kommt, entscheiden die Vereine auf ihren Hauptversammlungen in den nächsten Monaten.

MT vom 01.12.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Neue HSG im Mindener Norden auf dem Weg

TuS Minderheide sowie HSG Stemmer/Friedewalde wollen ab 2012 gemeinsame Wege gehen

Minden (mt). Die HSG Stemmer/Friedewalde und der TuS Minderheide planen zur nächsten Saison die Bildung einer gemeinsamen Handball-Spielgemeinschaft.

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Björn Borgmann (Geschäftsführer der HSG Stemmer/Friedewalde). | Foto: Krischi Meier

Jörg Schröder (TV Stemmer). | MT-Foto: Knicker 

Bei einer vierstündigen Versammlung machten die Verantwortlichen jetzt Nägel mit Köpfen und brachten ein Grobkonzept auf den Weg. "Auch wenn es noch einige Details zu regeln gibt, so sind wir uns alle einig, dass wir ab der Saison 2012/13 gemeinsame Wege gehen wollen", sagt Jürgen Krüger, Vorsitzender des TuS Freya Friedewalde.http://www.mt-online.de/no.gifhttp://www.mt-online.de/_em_daten/mt/_layout/blank.gif

Ein Namenswettbewerb brachte 26 Vorschläge zutage, von denen sich das Gründungs-Gremium für zwei Favoriten entschieden hat. Diese beiden Vorschläge sollen der Öffentlichkeit am Mittwoch, 14. Dezember, vorgestellt werden. An diesem Abend ist ab 18.30 Uhr in der Sporthalle Minden-Nord eine Informationsveranstaltung geplant, bei dem auch die Gründe für die neue Struktur im Handball dargestellt werden sollen.


"Wir bereiten uns lediglich auf die Zukunft vor und möchten nicht irgendwann der Musik hinterherlaufen", sagt Jürgen Krüger.

Jens Netzeband, Vorsitzender des TuS Minderheide, sieht für seinen Verein die weitaus besseren Perspektiven für die zahlreichen jugendlichen Handballer in seinem Verein. "Unsere Jugendlichen könnten als Erwachsene in der neuen Spielgemeinschaft bleiben", sagt Netzeband. Der TuS verfügt derzeit nur über eine Männermannschaft, die in der 1. Kreisklasse spielt.

"Wir wollen unsere Kinder und Jugendlichen zu guten Handballspielern ausbilden, um später unsere Seniorenmannschaften mit eigenen starken Spielern zu füllen", erklärt
Jörg Schröder vom TV Stemmer
seine Motivation. Langfristig soll unter dem Einfluss der demografischen Entwicklung mit insgesamt weniger Kindern durch die Zusammenarbeit der drei Sportvereine der Handball-Spielbetrieb gesichert werden.

Der TuS Minderheide würde einige Jugendmannschaften mit in die neue Spielgemeinschaft bringen, die HSG Stemmer/Friedewalde verfügt zudem über zahlreiche Seniorenmannschaften, die in ansprechenden Spielklassen unterwegs sind. So spielt die 1. Frauenmannschaft in der 3. Bundesliga, die 1. Männermannschaft in der Verbandsliga.

Nach dem Stand von heute würde es die neue Spielgemeinschaft auf 21 Jugendmannschaften und acht Seniorenmannschaften bringen.

Björn Borgmann, Geschäftsführer der HSG Stemmer/Friedewalde spricht von einer Win-Win-Situation, bei der alle profitierten. "Alle drei Stammvereine gewinnen in einer Gemeinschaft der kurzen Wege", sagt er. Die Sporthallen Hahler Feld und Minden-Nord seien von Friedewalde, Stemmer und Minderheide aus notfalls mit dem Fahrrad erreichbar.

Weitere Synergieeffekte sehen die Verantwortlichen bei Hallenzeiten, Schiedsrichtern, Jugendtrainern und dem ehrenamtlichen Engagement. Der Fahrplan sieht vor, bei der Veranstaltung am Mittwoch, 14. Dezember, den Mitgliedern, Sponsoren und der interessierten Öffentlichkeit das Grobkonzept und die beiden Namensvorschläge zu präsentieren. Anschließend stehen die Verantwortlichen für persönliche Gespräche bereit.

"Wir möchten eine derart wichtige Entscheidung erst dann treffen, wenn wir unseren Sportlern, Mitgliedern und Sponsoren das Wort gegönnt haben", sagt Jürgen Krüger.

Die endgültige Entscheidung über das Zustandekommen einer neuen Handball-Spielgemeinschaft sollen dann die Mitgliederversammlungen der
drei Stammvereine TuS Freya Friedewalde, TV Grün-Weiß Stemmer und TuS Minderheide treffen.
 

MT vom 17.10.2011   Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Pyrrhussieg für Stemmers Drittliga-Frauen

Torjägerin Heidermann fällt verletzt aus / Rechtes Knie der 23-jährigen Rückraumspielerin nach Abwehraktion lädiert

VON JÜRGEN KNICKER

Minden (mt). Das war ein Pyrrhussieg für den Frauenandball-Drittligisten HSG Stemmer/Friedewalde. Beim 26:24 (13:13)-Heimsieg über SHV Oschatz verletzte sich Stemmers Haupttorschützin Lena Heidermann schwer.
 

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Lena Heidermann bei einem ihrer acht Treffer gegen Oschatz... Fotos Krischi Meier

Die Rückraumspielerin der HSG hatte bereits acht Treffer erzielt, als ihr in der 38. Spielminute das Malheur passierte. Heidermann prallte in der eigenen Deckung mit einer ungestüm angreifenden Gästespielerin zusammen. Beide fielen zu Boden, die Oschatzer Angreiferin stürzte unglücklicherweise auf das rechte Knie der bereits am Boden liegenden Lena Heidermann.

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... und nach der Verletzung.

Sofort wurde der unter den Zuschauern weilende Orthopäde Dr. Heinz Schumacher herbeigerufen. Lena Heidermann wurde gleich nach der Partie zur Untersuchung zu Fachärzten geschickt. "Nach der ersten Diagnose von Dr. Jörg Pöhlmann handelt es sich um einen Bruch des Schienbeinköpfchen und einen Innenbandanriss. Weitere Untersuchungen müssen jetzt Näheres ergeben", berichtete HSG-Trainer Rainer Niemeyer von einem "Super-Gau". Lena Heidermann spielte bislang eine hervorragende Saison. "Sie ist unsere gefährlichste und wichtigste Rückraumspielerin", macht Niemeyer die Bedeutung der Torjägerin deutlich.


Zum Spiel: Stemmer/Friedewalde tat sich bis zur Pause mit den Gästen aus Sachsen schwer. Mit einer Sonderbewachung gegen Rückraumspielerin Carmen Schneider wendete Stemmer/Friedewalde anschließend das Blatt.

Die
Verletzung von Lena Heidermann beim Stand von 16:14 setzte zudem eine Trotzreaktion frei. Die HSG-Frauen standen 15 Minuten lang glänzend in der Deckung. Im Angriff wurden die Chancen konsequent genutzt. Aus dem 14:14 machte Stemmer/Friedewalde ein 18:14 (41.) und wenig später ein 23:16 (50.) und 24:17.

Nach dem 25:19 musste dann um den Erfolg gezittert werden, denn Oschatz ging nun seinerseits zur Offensivdeckung über und verkürzte den Rückstand auf 24:26.

"Wir können jetzt nur hoffen, dass es mit der
Verletzung von Lena Heidermann nicht allzu schlimm wird", zeigte sich HSG-Trainer Niemeyer besorgt. Tatsache ist, dass Stemmer/Friedewalde langsam die Spielerinnen ausgehen. Nach Lisa Huch (Startverzicht aus Studiengründen) und Kreisläuferin Kristin Wörmann (Karriere-Ende aus Verletzungsgründen) ist Lena Heidermann der dritte und schlimmste Ausfall.

Einspringen muss nun Kristina Meyer, die allerdings nach einer Verletzungspause noch deutlichen Nachholbedarf in Training und Wettkampf hat. Am Schluss der Oschatz-Partie übernahm Jessica Stahlhut die linke Rückraumposition der HSG.
"Gut, dass wir bereits zehn Punkte haben. Möglich, dass wir von diesem Polster zehren müssen", schwant Niemeyer in den nächsten Wochen nichts Gutes.

 

(how): Am 08.05. große Abschiedsgala der HSG zur Verabschiedung von Anika Zierke, Bärbel Wendt und Elisabeth Haskamp...Tränen und tolle Tore...rd. 200 Zuschauer....

MT vom 08.04.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Auszug: HSG Stemmer/Friedewalde...verzichtet auf 2.Liga....

Risiken sind zu groß...../......HSG als aktueller "Vize" der 3. Frauenhandball-Bundesliga kann sich  mit den finanziellen und sportspezifischen Risiken, die die einteilige 2. Liga mit sich bringt, nicht anfreunden..."Der HSG-Vorstand ist dabei, entsprechende Unterlagen einzureichen. Die finanziellen Wagnisse, die deutlich steigenden Fahrtkosten und die beruflichen Orientierungen viele unserer Spielerinnen sprechen dagegen", erläuterte HSG-Trainer Rainer Niemeyer auf MT-Anfrage...

MT vom 26.03.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Anika Ziercke scheidet am Serienende aus

Handball-Drittligist Stemmer/Friedewalde verliert seine Top-Torjägerin / Trainergespann Niemeyer/Potthoff bleibt

VON MARCUS RIECHMANN 

Minden (mt). Gibt es einen dritten Versuch, in der 2. Liga zu spielen? Diese Frage ist noch nicht beantwortet bei den Handballerinnen der HSG Stemmer/Friedewalde. Doch ansonsten scheint für die nähere Zukunft alles geklärt bei der Top-Frauenmannschaft im Mühlenkreis. Rainer Niemeyer bleibt Coach des Drittligisten, ebenso Norbert Potthoff als Co- und Torwarttrainer.
 

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Geht: Anika Ziercke beendet am Serienschluss im Alter von 37 Jahren ihre sportliche Karriere bei der HSG Stemmer/Friedewalde. | Foto: Krischi Meier

"Ich bin froh, dass das überaus gut funktionierende Gespann weitermacht", sagt Jörg Schröder zufrieden. Der Geschäftsführer Frauenhandball in der HSG blickt optimistisch nach vorn: "Die Mannschaft ist noch nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen. Die letzten Spiele zeigen deutlich, was noch in diesem Team steckt."

Auf zwei wichtige Spielerinnen wird die Spielgemeinschaft in der nächsten Saison verzichten müssen. Anika Ziercke beendet ihre Laufbahn im Spitzenhandball. Deutschlands Handballerin des Jahres von 2002 stellt die Familie in den Vordergrund und will sich mehr ihren beiden Kindern widmen und ihrem Mann Aaron als Trainer von GWD Minden II den Rücken freihalten.

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Kommt: Kristina Ellerhoff wechselt von der HSG EURo nach Stemmer. | Foto: jru

 

Anika Ziercke spielt seit der Saison 2005/2006 für Stemmer/Friedewalde. Die 105-malige Nationalspielerin stieg zweimal mit der HSG in die 2. Liga auf (2006, 2008). In der Saison 2008/09 wurde sie mit 215 Toren (davon 95 Siebenmeter) in 22 Spielen Torschützenkönigin der 2. Bundesliga.

Auch Elisabeth Haskamp verlässt die HSG


Neben der torgefährlichen Linksaußen wird auch
Rückraumspielerin Elisabeth Haskamp die HSG verlassen. Sie kehrt nach zweieinhalb Jahren im Mindener Norden zurück nach Vechta. "Der Aufwand mit Handball und Referendariat war für sie zu groß geworden", begründet Schröder, der den Abschied der beiden Spielerinnen aus dem gut funktionierenden Team bedauert. "Vor allem Anika kann man nicht ersetzen, sie hat sehr viel zu unserem Erfolg beigetragen", sagt der HSG-Manager.

Als Nachfolgerin von Ziercke hat Schröder Kristina Ellerhoff verpflichtet. Die Flügelspielerin kommt vom Verbandsligisten HSG EURo. "Sie ist eine Konterspielerin. Sie ist jung, sie ist entwicklungsfähig, kurz: sie passt ins Team", sagt Schröder über die 22-Jährige.

Zweites neues Gesicht bei der Spielgemeinschaft wird
Lisa Huch. Sie kommt vom Klassenpartner und Drittliga-Tabellenführer HSG Blomberg-Lippe und ist als Ersatz für Haskamp vorgesehen. Die Studentin, die in Blombergs zweiter Mannschaft und bei den A-Mädchen unter dem früheren Stemmer/Friedewalder Trainer André Fuhr spielt, ist nach Torfrau Nancy Oldenburg und der momentan verletzten Kreisläuferin Kristin Wöhrmann die dritte Spielerin, die in jüngster Zeit aus Lippe ins nördliche Ostwestfalen wechselt.

Daneben stehen einige der eigenen Regionalliga-A-Mädchen bei Stemmer/Friedewalde auf dem Sprung in die erste Mannschaft. "
Carolin Büsching, Joana Rodehau und einige andere", haben laut Schröder gute Perspektiven. Wie jüngst Jana Schuck auf Rechtsaußen sollen sie über die Verbandsliga-Mannschaft an höhere Aufgaben herangeführt werden.

Das gilt nicht mehr für Carine Schippling. Sie wechselt aus den A-Mädchen zum Noch-Drittligisten TuS Nettelstedt, der in der kommenden Saison einen Neuaufbau in der Oberliga beginnt.

Neu bei der HSG ist der Trainer der zweiten Frauenmannschaft.
Dirk Aumann kehrt nach einer Krankheitspause zurück und löst Andreas Gohr ab. Das Team bleibt beisammen und wird mit den A-Mädchen ergänzt. Diese trainiert weiterhin Andreas Gohr, die B-Mädchen werden künftig von Markus Müller betreut. Der 42-Jährige hat in Blomberg-Lippe Jugendteams trainiert, zuletzt war er beim TSV Oerlinghausen tätig. Er folgt bei Stemmer/Friedewalde Dunja Brand nach. Die frühere Bundesliga-Spielerin macht aus familiären Gründen eine Pause, bleibt aber der HSG-Jugendarbeit in unterstützender Rolle erhalten.

Komplettiert wird der Trainerstab bei der HSG von
Ann-Kathrin Kruse. Sie kehrt von GWD Minden (Trainerin D-Jungen) zu ihrem Stammverein zurück und übernimmt von Christoph Fahrenberg das Training der C-Mädchen.

"Das Gerüst für die kommende Saison steht", fasst Schröder zusammen und bringt die Ziele für die Spielzeit 2011/2012 auf den Punkt: "Wir wollen mit allen Teams so hochklassig und erfolgreich wie möglich spielen, die Arbeit zwischen allen Mannschaften mit übergreifendem Training verzahnen und Talenten der Region die Möglichkeit bieten, leistungsorientiert Handball zu spielen."

2. Liga wirtschaftlich wohl zu riskant


Nur hinsichtlich der ersten Frauenmannschaft bleibt dieser Anspruch noch zu klären: Will sie ein drittes Mal das Abenteuer 2. Liga wagen? Bis zum 20. April muss sich die Geschäftsführung entscheiden, ob sie das Team des derzeitigen Tabellenzweiten an einer Aufstiegsrunde teilnehmen lassen würde - und damit, ob sie in der künftig eingleisigen 2. Liga spielen will.

"Die neue 2.Liga hat sportlich großen Reiz, aber sie bedeutet auch einen enormen Aufwand. Wir spielen hier ja keinen Profi-Handball", sagt Schröder. "Wir sind noch dabei, unsere Möglichkeiten auszuloten. Stand jetzt ist wohl: Die 2. Liga ist für uns finanziell nicht zu stemmen."

MT vom 10.01.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Ohne Druck zur Pokal-Sensation

Stemmer/Friedewalde wirft Zweitligisten raus

VON JÜRGEN KNICKE

Minden (mt). Besser hätte das Jahr 2011 für den Frauenhandball-Drittligisten HSG Stemmer/Friedewalde nicht beginnen können. Zwei Tage nach dem Punktspielsieg über Verl ließen die Schützlinge von Trainer Rainer Niemeyer einen sehenswerten 29:23 (16:13)-Pokaltriumph über den Zweitligisten TSG Wismar folgen.
 

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Seid umschlungen: Stemmer/Friedewaldes Rückraumschützin Lena Heidermann (Mitte) freut sich zusammen mit Torhüterin Bärbel Wendt (rechts) und Anika Ziercke (Nr. 14) über den überragend klaren 29:23-Pokalerfolg über den Zweitligisten TSG Wismar. | Foto: Krischi Meier

 

"Jetzt wünschen wir uns bei der Auslosung der 4. DHB-Pokalrunde wieder ein Heimspiel. Am liebsten erneut gegen einen Zweitligisten", blicken Rainer Niemeyer und seine Spielerinnen gespannt auf die zu Wochenbeginn in Dortmund stattfindende Auslosung. In der 4. Pokalrunde, die am 5./6. Februar stattfinden wird, sind auch die Frauen-Erstligisten im Topf.

Beim gestrigen Triumph über die TSG Wismar zeigte sich die HSG Stemmer/Friedewalde von ihrer besten Seite. Sicher und solide mit einer starken Torhüterin Bärbel Wendt in der Defensive, locker und mit viel Druck nach vorne lieferte die HSG eines ihrer besten Saisonspiele ab.

 Potenzial endlich einmal voll ausgereizt


"Man hat gesehen, welches Potenzial in der Mannschaft steckt, wenn sie einmal gelöst und ohne Druck aufspielen kann", freute sich Niemeyer, "dass alle Sachen, die wir im Training ständig üben, geklappt haben".
Der Schlüssel zum Überraschungserfolg der HSG lag in der Deckung. Hier erwies sich die erfahrene Bärbel Wendt als großer Rückhalt. Mit 18 Paraden, darunter auch zwei abgewehrte Siebenmeter, hielt die älteste HSG-Spielerin ihrer Mannschaft den Rücken frei.

 Und im Angriff spielte sich Lena Heidermann richtig frei. Mit sieben Treffern war die halblinke Angreiferin erfolgreichste Schützin ihrer Mannschaft aus dem Feld heraus. "Wenn sie so trifft wie heute, dann haben es alle anderen auch viel leichter und wir sind viel variabler", sprach Trainer Niemeyer seinem einstigen Sorgenkind ein Lob aus.

Die Vorentscheidung im mit 200 Zuschauern gut besuchten Pokalspiel fiel am Ende der ersten Halbzeit. Trotz zweier Unterzahlen (einmal sogar mit vier gegen sechs) baute Stemmer/Friedewalde seinen Vorsprung nach dem 8:8 auf 10:8 und 12:9 aus. "Das hat den Wismarern einen Knacks gegeben", stellte
Stemmers Co-Trainer Norbert Potthoff hinterher fest.

 Die zweite Hälfte gehörte dann ganz eindeutig den Gastgeberinnen. Selbst Elisabeth Haskamp traf nun per Doppelschlag aus dem Rückraum (19:14, 20:15). Und Spielzüge über Rechtsaußen Jana Schuck klappten wie einstudiert. Der Vorstoß vom 22:18 zum 25:18 und 28:20 in der 51. Minute brachte die endgültige Entscheidung.

 Am Ende konnte es sich die HSG leisten, ein wenig zu taktieren und zu experimentieren, ohne das der Pokaltriumph in Gefahr geriet.

Niemeyer: Mannschaft hat Ausrufezeichen gesetzt


"Das war heute ein klarer Fortschritt gegenüber dem Freitagspiel gegen Verl. Gegen Wismar hat unsere Mannschaft ein echtes Ausrufezeichen gesetzt", klopfte Rainer Niemeyer seinen Frauen auf die Schultern.

MT vom 28.09.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Zehn schwungvolle Minuten reichen

Stemmer/Friedewalde siegt in temperamentvollem C-Mädchen-Derby gegen TSV Hahlen

Minden (jru/rich). Das Derby der C-Mädchen schloss gestern mit einem Sieg der HSG Stemmer/Friedewalde das Handball-Wochenende im Nachwuchs ab…(Auszug)…

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Hahlens Mittelspielerin Louisa Wöbking hat in der HSG-Abwehr zwischen Malin Möhring (links) und Judith Schröder eine Lücke gefunden. | MT-Foto: Riechmann

....C-Mädchen, Bezirksliga:
TSV Hahlen - HSG Stemmer/Friedewalde 18:24 (8:9): Acht Zeitstrafen und eine
Rote Karte gegen Gästespielerin Carolin Müller - allerdings nach einem unglücklichen Stolperer - machten deutlich: Die Teams schenkten sich im Nachbarschaftsduell nichts. Die HSG war individuell überlegen, doch Hahlen glich dies bis zur Pause mit viel Einsatz und dem besseren Teamspiel aus. Als die Gäste um Müller und Anna Holeczy nach der Pause zehn Minuten mit mehr Schwung spielten, war die Partie über 8:13 und 9:17 entschieden. "Da haben wir mal den Ball vernünftig laufen lassen, aber das war nur von kurzer Dauer", merkte HSG-Coach Christoph Fahrenberg an. "Schade, ich dachte es könnte knapper werden", bedauerte Hahlens Trainerin Charlotte Pohlmann, die ihre Abwehr lobte. Tore für Hahlen: Neppert (5), Wöbking (5/2), Gerling (2), Ahrendt (2/1), Smolarek, de Bernardy und Schweitzer (je 1). Tore für Stemmer/Friedewalde: C. Müller (9/1), Holeczy (8), Riechmann (3), Schröder (3/2) und Oehme (1).

MT vom 28.08.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Volles Programm in Stemmer

Die HSG-Teams stellen sich den Fans vor

 

Minden (kn). Dies ist ein Pflichttermin für alle Fans der Handballspielgemeinschaft Stemmer/Friedewalde. Am heutigen Samstag und am morgigen Sonntag stellen sich die spielstärksten Mannschaften in der Stemmeraner Halle ihren Anhängern vor. Außerdem steigt am Sonntag das große Foto-Shooting mit den HSG-Teams für die Medien.
 

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Drittligist HSG Stemmer/Friedewalde stellt morgen seine Zugänge vor. Von links Thea Schwarz, Kristina Meyer, Co-Trainer Norbert Potthoff, Nancy Oldenburg und Kristin Wörmann. | Foto: pr

Los geht es am heutigen Samstag mit den Vorbereitungsspielen der zweiten und dritten HSG-Männer-Mannschaft. Die 3. Männer treffen um 16.30 Uhr auf den Kreisligisten HSG EURo II. Anschließend spielen um 18.30 Uhr die 2. HSG-Männer gegen den Bezirksligisten TuS Hartum.
Am Sonntagmorgen setzen Stemmer/Friedewaldes B-Mädchen den Reigen der Testspiele fort. Gegner um 10.30 Uhr ist der Bezirksliga-Klassenpartner TSV Hahlen.
 

Der Höhepunkt der Aktion "Die HSG stellt sich vor" folgt am Sonntag zur Mittagszeit.

Um 12.00 Uhr präsentiert
Trainer Jochen Borcherding seine neue Verbandsliga-Formation. Ein Testspiel bestreiten die HSG-Männer nicht, denn bereits am Samstag nehmen sie in Lahde am Brötje-Cup teil (siehe Bericht).

Um 12.15 Uhr stellt Stemmers
Hallensprecher Lars Hallmann dann das Aushängeschild des Klubs vor. Die 1. Frauen-Mannschaft (3. Liga) läuft ein, wobei alle Spielerinnen den Fans einzeln vorgestellt werden.

Wo die HSG-Damen eine Woche vor ihrem DHB-Pokalspiel in Friesenheim stehen, das können die Fans dann um 12.30 Uhr beurteilen. Hier absolviert die Truppe von
Trainer Rainer Niemeyer ein Testspiel gegen den Klassenpartner aus der 3. Liga, HSG Blomberg-Lippe II.

Stemmer/Friedewalde kann dabei nicht ganz in Bestformation auflaufen. "
Anika Ziercke fehlt wegen einer privaten Einladung. Dazu ist Bärbel Wendt im Urlaub", berichtet Stemmers Co-Trainer Norbert Potthoff. Als zweite Torhüterin springt bei der HSG Florence Niemann ein, die zuletzt bereits beim Turnier in Lintfort zeigte, dass sie auch im Senioren-Bereich schon mithalten kann.

Fragezeichen stehen hinter
Christin Wöhrmann und Steffi Frank (beide fehlten beim Training unter der Woche erkrankt).

Bereits am heutigen Samstag absolviert Stemmers 1. Frauen-Mannschaft ein Vorbereitungsspiel in Neuenkirchen bei Melle gegen den Drittligisten Union 82 Halle. Dorthin wechselte Stemmers letztjährige Kreisläuferin Edita Medjedovic.

Im Vorstellungsprogramm am Sonntag geht es nach dem Frauen-Duell HSG - Blomberg II mit zwei weiteren Testbegegnungen weiter.

Um 14.30 Uhr treffen Stemmer/Friedewaldes 2. Frauen (Verbandsliga) auf den Landesligisten Lit Nordhemmern/Mindenerwald. Und um 16.30 Uhr stellt
Trainer Andreas Gohr die starke A-Mädchen-Mannschaft der HSG Stemmer/Friedewalde (Regionalliga) vor.

Und wer dann vom Handball noch nicht genug hat, kann nach Vereinsangaben im Foyer der Stemmeraner Halle weiter über die Form und Saisonaussichten der HSG-Teams klönen.

MT vom 20.05.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Derbys kehren in den Mühlenkreis zurück

HSG Stemmer/Friedewalde und TuS Nettelstedt spielen gemeinsam in neuer 3. Liga Ost

Minden/Lübbecke (rich/wib). Es kam wie bereits angedacht. Die Handballer-Teams der HSG Stemmer/Friedewalde und des TuS Nettelstedt zählen in der Staffel Ost zu den Gründungsmitgliedern der 3. Frauen-Liga. Damit kehrt nach dem Abstieg der HSG aus der 2. Bundesliga das Derby der beiden besten Frauenhandballteams zurück in den Mühlenkreis.
 

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Vor dem Neustart: Die Handballerinen der HSG Stemmer/Friedewalde auf dem Weg in die 3. Liga. | MT-Foto: Riechmann

 

Nach drei Jahrzehnten in der Regionalliga West, nur unterbrochen von den Ausflügen in die Bundesliga, einem Jahr in der Staffel Nord und den drei Jahren in der 2. Liga schaut man bei der HSG Stemmer/Friedewalde erwartungsfroh in die neue Zeit. "Endlich mal was anderes als immer über das Kamener Kreuz", sagt HSG-Frauenmanager Jörg Schröder, "ich freue mich auf die neuen Gegner. Mit der Ost-Staffel sind wir sehr zufrieden.


Das gilt auch für den Nettelstedter Trainer. "Damit können wir gut leben", meinte Torsten Meyer nach der offiziellen Bekanntgabe durch den Liga-Ausschuss - mit einem Blick auf die Staffel West, wo vergleichsweise weiter Fahrten auf die Mühlenkreis-Vereine gewartet hätten.

In der Staffel Ost kommen sechs Mannschaften aus Ostwestfalen-Lippe: Neben dem TuS und der HSG sind das HSG Blomberg-Lippe II, HSG Union 92 Halle, SG Knetterheide/Schötmar und TV Verl. Hinzu kommen fünf aus dem Bereich der Oberliga Niedersachsen und drei aus der Oberliga Mitteldeutschland. Saisonstart ist am 11./12. September.

Schröder freut sich auf die vielen OWL-Derbys und besonders auf die Duelle mit dem TuS Nettelstedt. "Diese Derbys sind das Salz in der Suppe", befindet Schröder. Die weitesten Fahrten führen die beiden heimischen Drittligisten nach Leipzig zur zweiten Mannschaft des HC und hinter Dresden zum HC Neustadt-Sebnitz direkt an die Grenze zu Tschechien.

In vier Staffeln mit je 14 Mannschaften startet die neu gegründete 3. Liga der Frauen in die neue Saison. "Die Einteilung gestaltete sich relativ einfach nach allein geografischen Notwendigkeiten", sagte Horst Keppler, der Vorsitzende des Spielausschusses der 3. Liga und verantwortliche Spielleiter bei den Frauen. Eine Besonderheit bildet der luxemburgische Verein Rote Löwen Bascharage, der dem HV Rheinland zugehört und seine Heimspiele in der neuformierten Staffel West im benachbarten Großherzogtum austragen wird. "Wir freuen uns auf eine interessante Saison, bei der sicher durch die anstehenden Reduzierung der 2. Liga ein verschärfter Kampf gegen den Abstieg anstehen wird", meinte Horst Keppler.

Bei den Männern wird eine endgültige Einteilung noch auf sich warten lassen, da noch das Lizenzierungsverfahren der Bundesliga und der letzte Spieltag der 2. Liga am kommenden Wochenende abgewartet werden müssen. Angedacht ist jedoch, dass Lit Nordhemmern/Mindenerwald und GWD Minden II ab dem 11./12. September in der Staffel West zusammen mit OHV Aurich, TSG Hatten-Sandkrug, HSE Hamm, HSG Barnstorf-Diepholz, Bayer Uerdingen, SG Schalksmühle-Halver, TSG Altenhagen-Heepen, TuS Ferndorf, TuS Spenge, TuS Wermelskirchen, VfL Eintracht Hagen, TV Aldekerk und HSG Ahlen-Hamm II spielen.


MT vom 26.04.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Stemmer/Friedewalde verkauft sich im Relegationsrückspiel achtbar

Ohne Druck geht es deutlich besser

Minden (kn). Erhobenen Hauptes tritt Frauenhandball-Zweitligist HSG Stemmer/Friedewalde nach zwei Jahren den Rückmarsch in die neue Dritte Liga an. Das Relegations-Rückspiel gegen den SC Riesa verloren die Stemmeranerinnen knapp mit 32:34 (15:16).


Elisabeth Haskamp (hier im Hinspiel) erzielte im Relegations-Rückspiel gegen den SC Riesa sechs Treffer. | Foto: Krischi Meier

"Das war eine wesentlich bessere Leistung als im Hinspiel. Wir haben uns sehr ordentlich aus der Bundesliga verabschiedet", berichtete HSG-Trainer Rainer Niemeyer.
Ein noch größeres Kompliment gab es vonseiten des gegnerischen Trainers. "Hättet ihr so auch im Hinspiel agiert, dann hätte Riesa enorme Probleme bekommen", zog Olympiasieger Döring seinen Hut.

Stemmer/Friedewalde überrascht Riesa mit einer ungewöhnlichen Offensivdeckung. "Ähnlich wie der VfL Gummersbach es gegen Hamburg gemacht hat, haben wir mit einer 3:3-Variante gedeckt", berichtete Niemeyer. Stemmer hatte den Überraschungseffekt für sich, führte zunächst völlig verdient mit 3:1, 6:4, 7:5 und 9:7.

Erst als es die ersten Zeitstrafen gegen Stemmer gab, konnte sich Riesa vom Druck befreien und machte aus dem 7:9-Rückstand eine 12:9-Führung, die kurz vor der Pause auf 15:12 ausgebaut wurde.

Mit Anika Ziercke als sichere Siebenmeterschützin, mit Elisabeth Haskamp als Antreiberin und Steffi Frank als deutlich verbesserte Rückraum-Werferin blieb Stemmer bis zum 23:21 (44.) an Riesa dran. Danach lösten sich die Döring-Schützlinge zum entscheidenden 30:24 (51. Minute).

Am Ende gab Stemmer/Friedewalde dann noch einmal Gas und verkürzte den Rückstand beim 31:33 und 32:34 auf zwei Treffer.

Stemmer startet in der nächsten Saison dann in der 3. Liga. Auch dort ist man sportlich stark gefordert, denn man muss mindestens unter die ersten zehn Teams kommen, um die Klasse zu halten.


 

MT vom 12.02.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Stemmer plant weiter mit Coach Niemeyer
 

Morgen wichtiges Nachholspiel gegen TSV Nord Harrislee / Pokal-Finale der Frauen steigt in der Holzhauser Halle
 

Minden (kn). Frauenhandball-Zweitligist HSG Stemmer/Friedewalde kann weiter mit seinem Trainer Rainer Niemeyer planen. "Ich gehe davon aus, dass wir unsere Zusammenarbeit auch in der nächsten Serie fortsetzen, unabhängig von der Spielklasse", erklärte der Weltmeister von 1978 gestern gegenüber dem MT.

 

Stemmers Trainer Rainer Niemeyer motiviert seine Spielerinnen für die nächsten Heimaufgaben. MT-Archiv

Stemmers Trainer Rainer Niemeyer motiviert seine Spielerinnen für die nächsten Heimaufgaben. MT-Archiv | foto: Markus Fuchs
 

In die personellen Planungen für die nächste Serie ist der 54-jährige Stemmer-Coach bereits mit eingebunden.


Mit dieser guten Nachricht im Rücken wollen die Damen der HSG Stemmer/Friedewalde morgen für eine weitere Positivmeldung sorgen. Im Heimspiel gegen den "Nordexpress" aus Nord-Harrislee (Samstag, 19.30 Uhr) will Stemmer versuchen, zwei Heimpunkte zur Erreichung des Klassenerhaltes zu holen.

Die Begegnung war vor zwei Wochen abgesagt worden, weil Nord-Harrislee aufgrund eines Schneesturms die Fahrt nach Ostwestfalen nicht antreten konnte. "Das Spiel wird extrem schwer. Nord-Harrislee spielt einen ähnlichen Stil wie wir. Sie decken sehr aggressiv, sind dazu mannschaftlich vielleicht stabiler als wir", zeigt Rainer Niemeyer großen Respekt vor dem Tabellensechsten.

Besonders Gäste-Linkshänderin Jana Lembke hat der HSG-Coach seinen Spielerinnen "ans Herz gelegt". Die 24-jährige Harrisleerin dominiert zurzeit zusammen mit Stemmers Anika Ziercke die Torjägerliste der 2. Liga Nord. Auf Stemmeraner Seite fehlt nur Torhüterin Steffi Pödtke (erkrankt).

Für Stemmer/Friedewalde haben die beiden nächsten Begegnungen gegen Nord-Harrislee und Travemünde große Bedeutung. "Wenn wir den Anschluss finden wollen, dann müssen wir diese Punkte holen", hat Rainer Niemeyer seinen Spielerinnen klar gemacht. Insgesamt hat Stemmer/Friedewalde noch sieben Punktspiele vor sich. Davon steigen vier in der "Hölle Nord" in Stemmer.

Oberliga: Der VfB Holzhausen trifft am Samstag um 16.45 Uhr auf das abstiegsgefährdete Team des Königsborner SV. "Nach zwei Auswärtsniederlagen folgen jetzt drei Heimspiele. Da müssen wir unbedingt punkten", will VfB-Trainer Willy Zithier einen Rückfall seiner Mannschaft unbedingt verhindern. Allerdings muss er erneut auf seine verletzte Torjägerin Jule Wittemeier verzichten. "Unser Schwerpunkt gilt am Karnevalswochenende dem Punktspiel gegen Königsborn. Die gilt es zu schlagen", gibt es für Zithier kein Wenn und Aber.

Kreispokal: Die Holzhauser Bürgerhalle ist am Sonntag Schauplatz der Kreispokal-Endrunde der Frauen. Nach dem Modus jeder gegen jeden stehen sich von 14.00 bis 18.00 Uhr die Teams Eintr. Oberlübbe (Oberliga), TSV Hahlen (Oberliga), VfB Holzhausen (Oberliga) und Vlotho/Uffeln (Verbandsliga) gegenüber. Titelverteidiger HSG EURo ist ausgeschieden. Da der VfB Holzhausen verstärkt auf eine mit A-Mädchen verjüngte Mannschaft setzt, dürften sich Oberlübbe und TSV Hahlen die Favoritenrolle teilen.
 

 

MT vom 22.08.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

HSG feiert 15-jähriges Jubiläum

Stemmer/Friedewalde bietet attraktives Handball-Programm

Minden (kn). Eine der am besten funktionierenden Handball-Spielgemeinschaften des Kreises Minden-Lübbecke feiert an diesem Wochenende ihr 15-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lädt der Jubilar, die HSG Stemmer/Friedewalde, heute und morgen, zur Party und zum Vorstellungstermin seiner Mannschaften ein.


Stemmers Frauen-Trainer Rainer Niemeyer trifft heute auf den Bundesligisten SVG Celle. | MT-Foto: Jürgen Knicker  

Das Programm beginnt am heutigen Samstag um 12.00 Uhr mit dem Freundschaftsspiel der HSG-B-Mädchen unter Trainerin Dunja Brand gegen die JSG NSM. Im weiteren Tagesverlauf und auch am Sonntag präsentieren sich auch die weiteren erfolgreichen Jugend-Teams der HSG.

Die sportlichen Höhepunkte sind am heutigen Samstag die Vorstellung der Frauenhandball-Zweitliga-Mannschaft der HSG um 17.20 Uhr mit dem anschließenden Freundschaftsspiel gegen den Bundesliga-Aufsteiger SVG Celle.
Anschließend präsentieren sich die Verbandsliga-Männer der HSG Stemmer/Friedewalde gegen den befreundeten Oberligisten TSV Hahlen (Trainer Detlef Meyer) um 19.15 Uhr.

Abgeschlossen wird der Samstag mit der Jubiläumsparty im Foyer der Stemmeraner Sporthalle.

Fortgesetzt wird das Jubiläums-Programm am morgigen Sonntag mit Freundschaftsspielen der Regionalliga-A-Mädchen der HSG, den Bezirksliga-C-Mädchen und der HSG-A-Jugend.


MT vom 29.06.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Stemmers A-Mädchen am Ziel

Mit 23:7-Erfolg über Brockhagen für die Regionalliga qualifiziert

VON KRISCHI MEIER

Minden (km). Die A-Mädchen der HSG Stemmer-Friedewalde haben das entscheidende Spiel in der Qualifikation für die Handball-Regionalliga mit Bravour gemeistert. Mit 23:7 (14:3) wurde die Mannschaft des TuS Brockhagen förmlich vom Platz gefegt.
 


 

Die gekrönten Stemmeraner A-Mädchen freuen sich auf die Regionalliga. | Foto: Krischi Meier

Gewarnt durch den knappen Ausgang der Partie gegen den TuS Brockhagen am vergangenen Wochenende ging das HSG-Team von Beginn an hoch konzentriert zur Sache. Gestützt auf eine kompromisslose Abwehr vor einer erstklassigen Torfrau Florence Niemann, die bereits in der Anfangsphase einen Siebenmeter abwehrte, lagen die HSG-Mädels schon Mitte der ersten Halbzeit mit 6:1 in Front.


Auch nach dem Seitenwechsel setzte das HSG-Team zunächst die gute Leistung fort (20:5, 42.). Einziges Manko: Als das Spiel praktisch schon entschieden war, wurden von den HSG-Mädchen reihenweise beste Torchancen vergeben. Kurz vor Schluss wurde Stemmers beste Torschützin
Carine Schippling (8 Tore) nach der dritten Zeitstrafe auf die Tribüne geschickt. Der Rest war Jubel. Gemeinsam mit den 200 Zuschauern feierte die Mannschaft die Qualifikation für die Regionalliga. Trainer Andreas Gohr sah während der Qualifikationsphase eine deutliche Steigerung seiner Mannschaft: "Die drei bis vier Trainingseinheiten pro Woche haben sich bezahlt gemacht".

HSG Stemmer/Fr.: Niemann (1.-53.), Rogge (53.-60.) - Hornkohl (2/2), Schippling (8), Rodehau (2), Adler (3), Knicker (3/1), Jürgens (3), Büsching (1), Wolf (1), Eickenjäger, Huckauf, Becker, Dera.


 

MT vom 11.06.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Kampf und eine Handvoll Glück

Saisonrückblick: HSG Stemmer/Friedewalde feiert Klassenerhalt

VON JULIAN RÜTER

Minden (jru). "Ich bin heilfroh, dass wir mit unserer kämpferischen Stärke den Klassenerhalt erreicht haben", lautet das Saisonresümee von HSG-Frauentrainer Rainer Niemeyer. Ein Jahr nach dem Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga Nord hat die Nummer eins im Kreisgebiet den erneuten Abstieg abgewendet.
 


 

Sie erkämpften und erzitterten den Klassenerhalt: Die Stemmer/Friedewalder Spielerinnen Imke Viering, Steffi Westermann und Torfrau Christina Oebke (v.l.). | MT-Foto: Riechmann

Dass es für den ehemaligen GWD-Trainer und seine Mannschaft knapp werden würde, stand für ihn schon vor Beginn der Serie fest, aber einige Verletzungen taten ihr Übriges. So war es nicht einfach, die Ausfälle von Stefanie Frank (Kreuzbandriss), Christina Oebke (Sprunggelenksverletzung), Lena Heidemann (Daumenbruch) und Susanne Schmidt zu kompensieren. "Wir mussten wichtige Kräfte ersetzen. Aus dem Grund haben wir während der Serie noch zwei junge talentierte Spielerinnen verpflichtet: Katharina Ende und Elisabeth Haskamp. Durch die Variabilität, die sie ins Spiel brachten, haben wir noch wichtige Punkte geholt", meint Niemeyer.


"Wir hatten viele enge Spiele dabei. Mal haben wir mit Glück gewonnen oder auch mit Pech verloren. Aber unser großes Plus war, dass wir nie die Nerven verloren haben. Vor allem im vorletzten Heimspiel gegen Lintfort war das wichtig. Da hat uns auch unsere Heimstärke der gesamten Rückrunde geholfen", sagt der Trainer.

Aber auch die Rückkehr von Rückraumspielerin Stefanie Frank war für den Coach ein wichtiger Faktor. "Steffi hat das Team mitgerissen", sagt Niemeyer mit Blick auf die letzten Partien.

Mit dem 30:28-Erfolg und dem folgenden Heimspiel-Festival beim 37:26 gegen das Top-Team des SC Greven 09 war für Stemmer der zehnte Platz geschafft. Und der sollte normalerweise den Klassenerhalt bedeuten. Doch vieles kam dann anders.

Weil der Erstliga-Absteiger BVB Dortmund anders als erwartet die Lizenz für die 2. Liga beantragte, wurde der zehnte Platz wieder ein Relegationsplatz. Der Gegner stand mit dem TV Mainzlar bereits fest. Aber durch den Aufstiegsverzicht der drei besten Regionalliga-Teams aus Gräfrath, Halle und Knetterheide war die HSG Stemmer/Friedewalde gerettet. Das stand am 29. April um 15.00 Uhr fest.

Drei neue Spielerinnen ergänzen Kader


Das Lob des Trainers geht an die gesamte Mannschaft. "Der Zusammenhalt hat mich absolut überzeugt. Das Team hat es sich verdient in der Liga zu bleiben. Natürlich ragt Anika mit ihren 215 Toren heraus, doch ohne die anderen hätte sie das auch nicht geschafft", sagt Niemeyer.

In der kommenden Serie muss der Coach auf drei wichtige Spielerinnen verzichten.
Dunja Brand beendet ihre aktive Handballkarriere, Susanne Schmidt wird kürzertreten und Sara Keller geht beruflich neue Wege und zieht mit ihrem Freund Mischa Schröder weg.

Dem stehen bisher drei Zugänge gegenüber. Die gebürtige Oberlübberin
Mareike Petereit wechselt vom Oberligisten TV Verl zur HSG und wird versuchen die Lücke von Sara Keller am Kreis zu schließen. Vom
TuS Nettelstedt kehrt die Allrounderin Denise Möller zurück, zudem stößt die Linkshänderin Jana Schuck als Ergänzung zum Kader der HSG.

Mit dem bereits während der Saison um Haskamp und Ende verstärkten Stammkader der vergangenen Saison wird es dann wieder die Mission Klassenerhalt geben. Doch das große Ziel wird durch die künftige Eingleisigkeit der zweiten Bundesliga und den damit verbundenen erhöhten Abstieg in der kommenden Serie noch schwieriger zu erreichen sein.

MT vom 30.04.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Stemmer bleibt Frauen-Zweitligist

Relegation gegen Mainzlar abgesagt / Westdeutsche Regionalligisten verzichten auf den Aufstieg

VON JÜRGEN KNICKER

Minden (mt). Riesenjubel bei der HSG Stemmer/Friedewalde und besonders bei Torschützenkönigin Anika Ziercke. Sie darf jetzt beruhigt zum Pink-Konzert nach London fliegen. Seit gestern Nachmittag, 15.00 Uhr, ist es amtlich: Die HSG Stemmer/Friedewalde behält ihren Platz in der 2. Frauenhandball-Bundesliga Nord.
 


 

Nun darf doch noch gejubelt werden: Die Handball-Frauen der HSG Stemmer/Friedewalde bleiben in der 2. Bundesliga. Die angesetzten Relegationsspiele gegen den TV Mainzlar wurden gestern abgesagt. | MT-Foto: Jürgen Knicker

 

"Die Relegationsspiele zwischen Stemmer/Friedewalde und TV Mainzlar sind abgesagt", erklärte der Vorsitzende der Frauenhandball-Bundesliga, Berndt Dugall, gestern auf MT-Anfrage.
Grund für die Streichung der Zweitliga-Relegation ist die Tatsache, dass sowohl HSV Gräfrath (Platz 1), HSG Union Halle (2.) als auch Knetterheide-Schöttmar (3.) nicht aus der Regionalliga West aufsteigen wollen. Stichtag ist der 30. April, bzw. 1. Mai. Alle drei verzichteten. Alle Teams darunter haben anders als in den Vorjahren kein Aufstiegsrecht.

"Ich bin froh, dass wir diesen Passus im Regelwerk am 1.
7.2008 geändert haben", zeigte sich Bernd Dugall erleichtert, nun keinen juristischen Hick-Hack befürchten zu müssen. Sportlich wertete Dugall den Verzicht auf das Aufstiegsrecht der drei West-Regionalligisten als "bedauerlich". "Ich empfinde dies schon als eine seltsame sportliche Zielsetzung", so der Chef der Frauen-Bundesliga.

Der HSG Stemmer/Friedewalde kann dies egal sein. Geschäftsführer
Jörg Schröder atmete gestern hörbar durch. "Wir haben ja seit Wochen auf diesen drittletzten Platz hingearbeitet, weil es ja lange hieß, BVB Dortmund verzichte auf seine Lizenz. Nun ist es ganz anders gekommen. Wir sind froh, dass wir für unsere harte Arbeit belohnt worden sind", erklärte der HSG-Manager gegenüber dieser Zeitung.

Immerhin habe die HSG "herausgeholt, was möglich war", so Jörg Schröder. "Es war keine einfache Serie für uns. Wir mussten über lange Strecken der Saison die Korsettstangen wie Steffi Frank, Christina Oebke und Lena Heidermann ersetzen. Die Mannschaft hat dies geschafft und sich damit den Klassenerhalt mehr als verdient", erklärte Schröder.
Der HSG-Manager gab bei gleicher Gelegenheit die personellen Veränderungen bei der HSG bekannt. Aus dem Zweitliga-Kader scheiden Dunja Brand (neue HSG-B-Mädchen-Trainerin mit Andreas Gohr), Sara Keller (Studium in Koblenz) und Susanne Schmidt (will sportlich kürzer treten) aus.

Jana Schuck kommt vom TV Hille


Neu im Team sind neben den bereits zuletzt eingesetzten Katharina Ende und Elisabeth Haskamp nun die Rückkehrerin Denise Möller (vom TuS Nettelstedt) und Linkshänderin Jana Schuck (Perspektivspielerin) vom TV Hille.

"Wir suchen nun vordringlich nach einer neuen Kreisläuferin für Sara Keller", berichtete Coach Rainer Niemeyer. Bei der HSG wird nun noch bis in die erste Maiwoche weiter trainiert. "Danach gehen wir in eine verdiente Pause", so Coach Rainer Niemeyer.
 

Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Foto: Krischi Meier

HSG Stemmer / Friedewalde:

Meister der B-Mädel Bezirksliga 2008/09...Glückwunsch !


MT vom 13.03.09Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Brand wechselt auf Trainerbank
 

HSG-Handballerin übernimmt B-Mädchen von Stemmer/Friedewalde
 

Minden (rich). Dunja Brand hängt die Sportschuhe an den Nagel. Die Antreiberin des Handball-Zweitligisten HSG Stemmer/Friedewalde hört nach dieser Saison auf. Doch sie bleibt ihrem Sport und ihrem Verein verbunden: Als Trainerin coacht sie künftig die B-Mädchen-Mannschaft der HSG.
 

MT-Foto: Riechmann

"Dass ich mit dem Handballspielen aufhöre, kann ich noch gar nicht richtig glauben", erklärt Brand, doch gleichzeitig sagt sie: "Ich freue mich total auf die neue Aufgabe als Trainerin." Erfahrungen im neuen Job hat sie schon gesammelt. Einmal wöchentlich leitet sie das Training der Zweitligafrauen, früher hat sie eine Mini-Mannschaft trainiert und sogar die Verbandsliga-Männer der HSG hat die Powerfrau bereits als "Aushilfe" gecoacht.

Brand übernimmt bei den B-Mädchen den Job von Volker Hornkohl, der aus privaten Gründen den Handball-Anteil in seinem Leben etwas reduzieren möchte.



Auch die A-Mädchen erhalten eine neue Leitung. Andreas Gohr folgt als Trainer hier Sven Kaatze nach. Gohr, Lebenspartner von Brand, trainierte zuletzt die Frauenmannschaft von SF Senne in der Landesliga.

Gohr und Brand treten in große Fußstapfen. Kaatze führte die A-Mädchen auf Rang zwei der Oberliga und in die Halbfinalspiele um die Westfalenmeisterschaft. Genau dort steht derzeit auch Volker Hornkohl mit den B-Mädchen, die im übrigen auch den Stamm der A-Mädchen stellen.

Die Ziele von Brand und Gohr mit den beiden Aushängeschildern der HSG-Jugendabteilung sind klar: "Wir gehen mit den A-Mädchen in die Qualifikation für die Regionalliga", sagt Andreas Gohr.

Zudem wollen sie die Vernetzung zum Frauenbereich verbessern. Das wünscht sich auch Sven Kaatze, der bei der HSG das neu geschaffene Amt des Sportlichen Leiters der Jugendabteilung übernommen hat. Kooperation mit den Schulen, Ausbildung und Betreuung der Trainer und Koordinierung der Trainingszeiten und -Inhalte gehören zu den Aufgaben des Kreisauswahl-Trainers.

Neben ihm ist Antje Kruse zur Jugendwartin gewählt worden. Gemeinsam mit Kaatze beerbt Kruse die Posten von Ralf Westermann und Marion Finke, die im Rahmen der neuen Aufgabenverteilung bei der HSG-Jugend als Berater und im Jugend-Förderverein aktiv bleiben.


MT vom 21.02.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Trainer schwärmt: Haskamp wird uns gut tun
 

Stemmer/Friedewalde bläst gegen Rostock zur Aufholjagd / Niemeyer bleibt weitere Saison / Erstes Spiel für neue Torjägerin
 

Minden (rich). Mit neuem Schwung und neuem Personal bläst die HSG Stemmer/Friedewalde zur Attacke. Nach der ernüchternden Bilanz von vier Niederlagen in fünf Spielen des Jahres 2009 will der Frauenhandball-Zweitligist heute um 17.30 Uhr gegen den Rostocker Handball Club sein Konto auf 12 Pluspunkte aufstocken.
 

MT-Foto: Riechmann

Neuen Elan erhält das Projekt Klassenerhalt durch einige Personalentscheidungen bei der HSG. So wird Trainer Rainer Niemeyer ein weiteres Jahr am Steuer sitzen. Nahezu stillschweigend ist er mit Manager Jörg Schröder über eine Verlängerung seines Vertrages übereingekommen. "Natürlich macht Rainer weiter", erklärte Schröder gestern mit großer Selbstverständlichkeit. "In der letzten Saison haben wir ständig darüber gesprochen, in dieser irgendwie gar nicht. Ich plane für ein weiteres Jahr", erklärte auch Niemeyer gestern. In welcher Spielklasse? "Natürlich in der 2. Bundesliga, davon gehe ich aus", offenbart der Coach in seiner derzeit zweiten Spielzeit bei der HSG deutliches Vertrauen in sein Team.

Zweite Personalie bei der HSG ist der Zugang von
Elisabeth Haskamp. Die 22-Jährige gab in Stemmer am vergangenen Wochenende ihre Zusage und meldete sich bei ihrem bisherigen Team, dem Nordsee-Oberligisten SFN Vechta ab. Beim Tabellenzweiten gehörte "Elle" zu den tragenden Stützen: In der vergangenen Saison war sie Torschützenkönigin, auch in der aktuellen Spielzeit führt sie mit 134 Treffern die Wertung an.


In Stemmer soll die Studentin vor allem auf der Mittelposition zum Einsatz kommen und dort Susann Grüning und Dunja Brand entlasten. Niemeyer hält große Stücke auf seine neue Spielerin - die zweite in diesem Jahr nach dem Zugang von Rechtsaußen Katharina Ende aus Müssen.

"Sie kann richtig Handball spielen, und die Betonung liegt auf spielen", gibt der Coach seinen Eindruck aus den bisherigen Trainingseinheiten wider. Er lobt ihre gutes Spielverständnis und ihr gutes Auge. "Sie wird unserem Spiel gut tun", sagt Niemeyer, warnt aber auch: "Training und Spiel ist nicht dasselbe. Wir wollen in ihrem ersten Spiel nicht zuviel erwarten." Die besten Wünsche aus Vechta begleiten Haskamp bei ihrer Premiere in Stemmer: "Sie packt das", ist sich ihr bisheriger Trainer
Ulf Dunkerbeck sicher.

 

Bei Christina Oebke acht Wirbel eingerenkt


Anders als in Vechta steht für Haskamp in Stemmer Abstiegskampf auf dem Programm. Mit Rostock kommt eine körperlich robuste Mannschaft zu Besuch, der im Hinspiel ein 27:23-Sieg gelang. "Damals haben wir in der Vorwärtsbewegung zu viele Fehler gemacht. Davon hat Rostock profitiert. Das wird diesmal besser laufen", ist sich Niemeyer sicher. Er setzt auf eine stabile Abwehr und schnelle Gegenstöße und verspricht: "Wir werden mit allem dagegenhalten, was wir haben."

Susi Schmidt ist übrigens wieder zurück im Team. Nach ihrer langwierigen Knieverletzung trainiert die Linkshänderin wieder. Doch für einen Einsatz gegen Rostock ist es wohl noch zu früh. So wird sie erneut vertreten von
Imke Viering und Katharina Ende, die ihr drittes Spiel absolviert.

Sorgen bereitete in Stemmer in der vergangenen Woche lediglich Torfrau
Christina Oebke. "Sie hatte schon länger Rückenbeschwerden. Jetzt wurden ihr acht Wirbel eingerenkt. Deshalb musste sie etwas pausieren", berichtet Niemeyer. Doch Oebke wird heute fit sein.
 

 

MT vom 19.02.09  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Gast neu in Stemmer
 

Verbandsligist verstärkt sich mit GWD-Talent
 

Minden (rich). Handball-Verbandsligist HSG Stemmer/Friedewalde meldet die Verpflichtung eines neuen Spielers.
 
 

Foto: Julian Rüter

"Fabian Gast wird in der nächsten Saison bei uns spielen", erklärte HSG-Trainer Jochen Borcherding gestern. Gast kommt vom Bezirksliga-Spitzenteam GWD Minden III. Er soll in Stemmer auf Rückraum-Mitte und Linksaußen spielen.

Auf Linksaußen soll Gast, Sohn des einstigen Mindener Bundesliga-Spielers Fido Gast, Savier Werner ersetzen, der nach dieser Saison in Stemmer eine Familienpause einlegt. Auf Mitte soll Gast eine Alternative zu Sören Hagedorn bilden. Borcherding freut sich auf Gast. "Fabian hat bei GWD die komplette Jugend durchlaufen, er ist bestens ausgebildet", schwärmt der Trainer über den 19-Jährigen, der gerade am Besselgymnasium sein Abitur macht.


Vor Gast hatte bereits Helge Frederking (VfL Mennighüffen) seine Zusage für einen Wechsel zu Stemmer/Friedewalde gegeben. Neben Werner wird Aaron Ziercke die HSG im Sommer verlassen.
 

MT vom vom 17.02.09  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Elisabeth Haskamp verstärkt Stemmer
 

Minden (rich). Frauenhandball-Zweitligist Stemmer hat eine neue Spielerin im Kader. Elisabeth Haskamp wechselt mit sofortiger Wirkung von SFN Vechta, Tabellenzweiter der Oberliga Nordsee, zur HSG. Die 22-jährige Studentin ist laut HSG-Manager Jörg Schröder eine torgefährliche Mittelspielerin. "Sie ist uns beim Neujahrsturnier in Vlotho aufgefallen. Dort wurde sie zur besten Spielerin gekürt", berichtet Schröder. Nach Katharina Ende ist Haskamp die zweite neue HSG-Spielerin in dieser Saison. Als weitere Verstärkung steht Denise Möller fest. Sie wird im Sommer vom Regionalligisten TuS Nettelstedt zur HSG zurückkehren.
 

MT 13.02.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Helge Frederking kehrt zurück
 

Linkshänder wechselt aus Mennighüffen zur HSG Stemmer/Friedewalde
 

Minden (rich). Helge Frederking verabschiedet sich beim Handball-Oberligisten VfL Mennighüffen. Der Linkshänder wird in der kommenden Saison für die HSG Stemmer/Friedewalde in der Verbandsliga spielen.
 

Der Stemmeraner spielte bereits in der Jugend bei der HSG. Über die Stationen TSV Hahlen und HCE Bad Oeynhausen kam er zum VfL Mennighüffen, wo er in Jörn und Marcel Theman zwei ebenfalls aus Stemmer stammende Mitspieler hat. Nun kehrt Frederking zu seinem Heimatverein zurück.

"Helge ist unser Wunschspieler, er kommt nach Hause", sagt Björn Borgmann über den 24-jährigen Frederking. Borgmann, bei der HSG verantwortlich für den Männerhandball, freut sich, dass die lange mit Rechtshändern besetzte Position im rechten Rückraum nun wieder mit einem Linkshänder besetzt wird.Mit einem weiteren Spieler steht Borgmann kurz vor Abschluss der Verhandlungen.Dann ist die Planung für die kommende Spielzeit abgeschlossen. Zwei Spieler werden die HSG-Mannschaft nach dieser Saison verlassen. Aaron Ziercke beendet seine Karriere als Aktiver. Der ehemalige Nationalspieler übernimmt als Trainer die Verantwortung beim Regionalligisten GWD Minden II. Auch Savier Werner hängt die Sportschuhe an den Nagel. Der Allrounder will sich mehr um seine Familie kümmern und so seiner Ehefrau Sandra ermöglichen, wieder bei der HSG Vlotho-Uffeln Handball zu spielen.
Als Trainer bleibt das Gespann Jochen Borcherding und Christoph Rodenberg bei der HSG im Sattel. Allerdings wird sich Rodenbergein Stück weit aus der ersten Reihe zurückziehen und mehr im Hintergrund wirken. Foto: Krüger

MT-Jahresrückblick vom 31.12.2008 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Im zweiten Anlauf läuft bei HSG alles glatter
 

Frauen-Zweitligist Stemmer/Friedewalde strahlt / Niemeyer: Mädels haben dazugelernt
 

Minden (kn). Der zweite Versuch scheint zu klappen. Die Handballfrauen der HSG Stemmer/Friedewalde schafften im Mai 2008 zum zweiten Mal nach 2006 den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
 

 

Aufstieg 2008 Zweiter Anlauf

Und anders als in der Serie 2006/2007 scheint diesmal der Klassenerhalt zu gelingen. In der aktuellen Weihnachtspause rangiert Stemmer/Friedewalde mit 8:12 Punkten auf dem sicheren Platz zehn.

"Die Liga ist ausgeglichener geworden. Aber unsere Mädels haben auch dazugelernt", zieht HSG-Trainer Rainer Niemeyer seinen Hut vor dem Charakter seiner Truppe.


Dritter Pluspunkt des Teams aus dem Mindener Norden ist ein "blonder Floh". Anika Ziercke sorgte mit ihrem Tatendrang und vor allen Dingen mit ihren 96 Treffern dafür, dass bei den Grün-Weißen Stabilität und Selbstvertrauen einkehrten. Selbst den Ausfall der Linkshänderin Steffi Frank steckte das klassenhöchste heimische Frauenteam bravourös weg. Frank kehrt zu Beginn des neuen Jahres ins Team zurück und könnte für weiteren Schwung sorgen.


MT vom 12.08.08

Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Imke Viering und Lena Heidermann neu bei der HSG
 
31:26 im ersten Testspiel gegen Blomberg-Lippe II / Standortbestimmung am Wochenende beim Turnier in Schwerin
 

Minden (kn). Mit zwei Neulingen und einem straffen, sechswöchigen Vorbereitungsprogramm geht die HSG Stemmer/Friedewalde zum zweiten Mal an das Abenteuer 2. Handball-Bundes an.
 

Von Jürgen Knicker
 
 
MT-Foto: Jürgen Knicker

"Wir haben am 1. August mit dem Training begonnen. Dabei stand eindeutig das Kraft- und Lauftraining im Vordergrund", freut sich HSG-Trainer Rainer Niemeyer darüber, dass er trotz der Ferienzeit von Beginn an genügend Hallenzeiten zur Verfügung hatte.

Neu im Team sind Rückraum- und Außenspielerin Imke Viering und Rückraumspielerin Lena Heidermann. Imke Viering kehrte nach drei Jahren beim Nord-Regionalligisten Garrel zurück nach Stemmer. Lena Heidermann kommt vom Oberligisten Müssen-Billinghausen.



Nicht mehr im Kader sind Claudia Niemann (zusammen mit Arne Niemeyer nach Hamburg), Nadine Südmeier (2. Mannschaft) und Daniela Bugla (studienbedingt nach Kanada).

Ein erstes Testspiel fand am Sonntag statt und wurde mit 31:26 (15:15) gegen den Regionalliga-Aufsteiger HSG Blomberg-Lippe II gewonnen. Als Haupttorschützen ragten bei Stemmer Ex-Nationalspielerin Annika Ziercke und Linkshänderin Steffi Frank heraus. "Annika sprüht nur so vor Spielfreude", hofft Rainer Niemeyer auf eine gute Serie von Stemmers Führungsspielerin.

Der nächste Test steht am Mittwoch beim Bundesligisten und Europacup-Teilnehmer Vital Blomberg/Lippe (20.30 Uhr) an.

Eine erste richtige Standortbestimmung gibt es am kommenden Wochenende. Beim Turnier in Schwerin trifft die HSG Stemmer/Friedewalde auf Konkurrenten wie HC Rostock, TSV Nord Harrislee und TSV Travemünde. Alle drei spielen zusammen mit Stemmer in der 2. Liga Nord.

 

Eigenes Turnier am 30. August in Stemmer


Im weiteren Testprogramm geht es dann am 23. August zu einem Turnier nach Garrel. Am 28. August spielt die HSG um 19.00 Uhr in der Kampa-Halle II gegen den Regionalligisten TuS Nettelstedt. Am 30. August richtet Stemmer/Friedewalde ab 16.00 Uhr ein eigenes Turnier aus.

Auf eine Teilnahme am ungeliebten Pokalwettbewerb hat Stemmer/Friedewalde diesmal verzichtet. Deshalb geht es erst mit dem ersten Saisonspiel am 13. September in Travemünde volle Pulle los.
 

MT vom 28.04.08 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Ex-Trainer geben Thomas Berane die Ehre
 
Betreuer der HSG Stemmer/Friedewalde nach 19 Jahren und Erfolgstrainer Meyer verabschiedet
 

Minden (rich). Das letzte Saisonspiel des Verbandsligisten HSG Stemmer/Friedewalde war nicht mehr als der Rahmen für die Verabschiedung zweier Männer, die sich um den Handball bei der HSG verdient gemacht haben.
 

 
Fotos: Marcus Riechmann
+ Fotos: Marcus Riechmann

Trainer Detlef Meyer verlässt nach sechs Jahren, in denen er mit den Männern den Aufstieg in die Verbandsliga und mit den Frauen den Sprung in die 2. Bundesliga geschafft hat, die HSG und übernimmt bei seinem Heimatverein TSV Hahlen das Traineramt beim Männer-Oberliga-Team. Ihm folgt bei der HSG in Jochen Borcherding, der Samstag seinen letzten Auftritt als Spieler hatte, und Christoph Rodenberg ein Duo nach. Betreuer Thomas Berane verlässt nach 19 Jahren als gute Seele des Teams seinen Platz auf der Bank. Er, der in dieser Zeit eine Rote Karte sah, wird sich künftig beim ESV Minden dem Kegelsport in der dritthöchsten NRW-Liga widmen.

 

"Das war hier eine richtig geile Zeit. Ich habe viele großartige Menschen kennengelernt", erklärte Meyer bei seinem letzten Auftritt, der 30:36 (14:13)-Niederlage gegen die Ahlener SG II. "Ich hätte mir zum Abschluss einen Sieg gewünscht, doch mit der Leistung hatten wir das heute nicht verdient", merkte er an. Sein Team verschaffte ihm nach blendendem 8:2-Start nicht das gewünschte Erfolgserlebnis. Insbesondere Ahlens Rückraumspieler Schröder war von der HSG-Abwehr nicht zu bändigen.


Meyer stand am Samstag unter Beobachtung, denn fünf seiner Vorgänger hatten sich eingefunden, um sich von Thomas Berane zu verabschieden. Friedhelm Prothmann, Willi Kleine, Willy Zithier, Arnd Driftmann und der zwischenzeitliche Aushilfscoach Björn Borgmann gaben Berane die Ehre. Nur Andre Fuhr und Jens Kruse sagten wegen sportlicher Verpflichtungen ab.

HSG Stemmer/Fr.: Linke, Potthoff - Hoppe (5), Borcherding (2), Thielking (1), Dotschkal (2), Hachmeier (1), Fahrenberg, Ziercke (8/2), Westermann (5), Hagedorn (4), Machlitt.


MT vom 28.04.08 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

HSG-Frauen feiern Aufstiegsparty
 
Rührender Abschied von Südmeyer, Niemann und Bugla / Müder Meister landet Pflichtsieg
 

Minden (mt). Bester Angriff, beste Abwehr, beste Torjägerin (Annika Ziercke) und damit wohl die beste Mannschaft der Regionalliga: Gestern feierten die Handballerinnen der HSG Stemmer/Friedewalde den Gewinn der westdeutschen Meisterschaft und die Rückkehr in die 2. Bundesliga Nord.
 

Von Marcus Riechmann
 
 
+ MT-Foto: Riechmann

Den schmerzhaften Abstieg aus der zweithöchsten deutschen Liga im vergangenen Jahr reparierten die HSG-Frauen in kürzester Zeit. Mit Macht und viel Glanz kämpften sie sich unter ihrem Trainer Rainer Niemeyer postwendend zurück. Der gestrige 34:29 (17:16)-Sieg gegen die HSV Gräfrath rundete eine gelungene Saison vor heimischer Kulisse in Feierstimmung ab. Am kommenden Sonntag steht noch die "Kaffeefahrt" zum letzten Saisonspiel bei Bayer Leverkusen an.

"Es sollte heute eine Kür werden, es ist eine Pflichtaufgabe geworden", bedauerte Niemeyer zwar den lauen Abschluss gegen Gräfrath etwas, doch die Freude über den Aufstieg verdarb ihm das nicht. "Ich ziehe einen dicken Strich unter eine großartige Saison. Das war alles so nicht zu erwarten gewesen", sprach der Trainer seinem Team ein großes Lob aus.

Auf drei seiner Spielerinnen wird Niemeyer in der kommenden Spielzeit verzichten müssen. Daniela Bugla legt nach ihrer ersten Saison in Stemmer ein Studienjahr in Kanada ein. Die hochschwangere Claudia Niemann begleitet ihren Lebenspartner, den GWD-Spieler Arne Niemeyer nach Hamburg zum HSV, und Nadine Südmeyer wechselt aus der ersten in die zweite Mannschaft (Verbandsliga).

Insbesondere der Abschied von Niemann (seit 2000 im Team) und "Gonzo" Südmeyer nach nun acht Jahren Regionalliga und 2. Liga fiel allen Beteiligten schwer. Im Reigen des Ehrungsmarathons trugen die Mitspielerinnen die gerührte Südmeyer auf Schultern durch die Halle. In ihrem letzten Spiel machte sie eines ihrer besten. Sieben Tore erzielte die quirlige Rechtshänderin von Rechtsaußen und kündigte an, im Notfall weiter zur Verfügung zu stehen: "Helfen werde ich immer. Das ist doch meine Mannschaft."

HSG Stemmer/Friedewalde: Pödtke, Wendt, Oebke - Brand (3), Grüning (4), Keller (1), Westermann (1), Stahlhut (1), Ziercke (8/5), Südmeyer (7), Bugla, Frank (7), Schmidt (2).
 

MT vom 21.04.08 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Stemmer: Per Arbeitssieg zum Meistertitel
 
Rückkehr der HSG in die Zweite Bundesliga perfekt
 

Minden (kn). Die HSG Stemmer/Friedewalde hat die Krönung auf eine optimal gelaufene Saison 2007/2008 gesetzt. Durch ihren 27:25-Auswärtserfolg beim Königsborner SV sicherten sich die Schützlinge von Trainer Rainer Niemeyer drei Spieltage vor Serienschluss den Titel in der Handball-Regionalliga West und damit verbunden den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
 

 

Königsborner SV - HSG Stemmer/Friedewalde 25:27 (12:11): 30 mitgereiste Fans feierten ihre Spielerinnen nach der Begegnung und während der Busrückfahrt nach Ostwestfalen. "Die Mannschaft hat sich den Titel redlich verdient. Über die gesamte Saison gesehen haben die Spielerinnen Top-Leistungen gezeigt", machte Trainer Rainer Niemeyer seinen Akteurinnen ein Kompliment. Der neunte Auswärtssieg war noch einmal ein hartes Stück Arbeit. "Es war ein reines Kampfspiel", berichtete Ex-Weltmeister Niemeyer. Stemmer musste weitgehend auf seine an Grippe erkrankte Torjägerin Anika Ziercke (wurde nur bei zwei Siebenmetern eingesetzt) verzichten.

Die eigene 3-2-1-Offensivdeckung erwies sich diesmal als zu anfällig über die Außenpositionen. Dazu tat sich der Stemmeraner Angriff gegen die aggressive und offensive Abwehr der Gastgeberinnen schwer. Hinzu kam eine reichliche Prise Nervosität. So hatte Königsborn mit 9:3 und 11:6 (23.) den deutlich besseren Start. Erst beim 11:11 und 13:13 glich Stemmer/Friedewalde die Partie aus. Die Deckung agierte inszwischen defensiv (6:0-System). Beim 16:14 folgte dann die erste Führung des neuen Meisters. Königsborn hielt bis zum 22:22 dagegen. Dann ließen die Kräfte jedoch nach und Stemmer setzte sich zum entscheidenden 27:23 (56.) ab.



HSG Stemmer/Friedewalde: Oebke (1.-12.), Pödtke 12.-40.), Wendt (40.-60.); Grüning (9), Frank (7/2), Schmidt (5), Brand (3), Keller (3), Westermann, Stahlhut, Becher, Ziercke, Südmeyer.
 

MT vom 14.04.08 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Vorzeitige Glückwünsche vom TuS zum Titelgewinn
 
Frauen-Regionalliga: HSG Stemmer/Friedewalde für Tempospiel belohnt / 36:31-Erfolg nach langem Kampf gegen TuS Nettelstedt
 
Minden-Stemmer (mt). Hinterher gab es Aufstiegs-Glückwünsche und ein kleines Meisterpräsent vom Gegner TuS Nettelstedt.
 
Von Jürgen Knicker
+ Foto: Lennart Weber

Die HSG Stemmer/Friedewalde entschied das "Spiel des Jahres" in der Frauenhandball-Regionalliga West gegen den Vorjahresmeister TuS Nettelstedt mit 36:31 (16:15) für sich.
Bei noch drei ausstehenden Begegnungen und angesichts eines Vorsprungs von fünf Punkten ist Stemmer/Friedewalde damit praktisch am Meisterschafts-Ziel. Der zweite Zweitliga-Aufstieg nach 2006 ist nur noch eine Frage des Zeitpunkts, zumal die Verfolger eh nicht aufsteigen wollen oder können.
"Diesen einen Punkt werden wir jetzt auch noch holen, entweder nächsten Samstag in Königsborn oder spätestens im darauffolgenden Heimspiel gegen Gräfrath", sieht Meistertrainer Rainer Niemeyer die Entscheidung ebenfalls als gefallen an. "Es war ein verdienter Heimsieg, obwohl unsere Startphase mehr als miserabel war", fühlte sich der Weltmeister von 1978 wieder einmal wie auf einer Achterbahn. In den ersten 20 Minuten rieben sich die 400 Zuschauer in der prall gefüllten Stemmeraner Halle verdutzt die Augen. Der TuS Nettelstedt ging das hohe Tempo der Gastgeberinnen mit, fand jedoch viel schneller zur Sicherheit und zum Erfolg. Mit der ehemaligen Stemmeranerin Melanie Schellhase im Tor und der traumhaft sicheren Ex-Eintrachtlerin Lena Antal am Kreis zog der TuS Nettelstedt mit sage und schreibe 6:1 (11.) und 10:7 (18.) in Front. Erst nach einer Auszeit (beim 1:5, 10. Minute) fand Stemmer langsam Tritt. Die Linkshänderinnen Susanne Schmidt (9:10) und Stefanie Frank (10:10) sorgten schließlich beim 10:10 in der 19. Minute für den ersten Ausgleich.

Auch die erste HSG-Führung beim 12:11 ging auf das Konto einer Linkshänderin (Frank). Auch nach der Pause lieferten sich die beiden besten heimischen Frauenmannschaften einen temporeichen und hochklassigen Schlagabtausch. Eine zwischenzeitliche 21:17-Führung der Stemmeranerinnen (37.) drehte Nettelstedt mit seiner herausragenden Rechtsaußenspielerin Denise Möller zum 24:26 (43.) um. Beide Teams griffen zu den erwarteten taktischen Maßnahmen. Stemmer/Friedewalde nahm Nettelstedts Torjägerin Gabi Korandova frühzeitig durch Dunja Brand bzw. Susann Grüning in Sonderbewachung. Und der TuS Nettelstedt drängte Stemmer Regionalliga-Torschützenkönigin Anika Ziercke im Gegenzug schnell auf die Außenposition. Entschieden wurde das "Spiel des Jahres" schließlich von der besser besetzten Bank und dem Tempodruck des Tabellenführers. "Wir haben 50 Minuten Tempo gemacht. Das hat sich schließlich ausgezahlt", sah Rainer Niemeyer sein Konzept schließlich doch noch aufgehen. Ab der 46. Minute (Tor durch Anika Ziercke zum 27:26) gab Stemmer/Friedewalde die Führung nicht mehr ab. Sara Keller am Kreis, die starke Stefanie Frank im Rückraum, sowie die beiden Allrounderinnen Dunja Brand und Susann Grüning waren nun nicht mehr zu stoppen. Schon beim 31:27 jubelte Stemmer/Friedewaldes Fan-Klub: "Zweite Liga, Stemmer ist dabei!". Mit einem Jubelkreis und anschließender Team-Parade holten die HSG-Spielerinnen ihren verdienten Schlussapplaus beim Publikum ab.

HSG Stemmer/Friedewalde: Öbke (1.-18. und 40.-60.), Pödtke (18.-40.), Wendt (n.e.); Brand (2), Grüning (6), Keller (6), Westermann, Becher, Ziercke (7), Südmeyer, Bugla, Frank (11/1), Schmidt (4), Stahlhut.

Nettelstedt: Schellhase, Süß (n.e.); Langhammer, Wojchiekowska (8), Kummer (3/2), Möller (10/1), Kottkamp, Schäkel, Antal (8), Korandova (1), Altvater, Gümmer.


MT vom 23.02.08 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Niemeyer macht in Stemmer weiter
 

Frauenhandball: Oberliga-Derby in Hahlen
 

Minden (kn). Rainer Niemeyer bleibt auch in der nächsten Saison 2008/2009 Trainer des Frauenhandball-Regionalligisten HSG Stemmer/Friedewalde.
 

+ Foto: Dennis Olm

Das bestätigte Niemeyer im Gespräch mit dem MT. "Ich habe zugesagt, werde aber gewisse Freiräume beanspruchen und erhalte deshalb mit dem Torwarttrainer Norbert Potthoff jemanden, der mir zur Hand geht", berichtete Niemeyer zu den Planungen bei der HSG. Rainer Niemeyer will in der nächsten Serie weiterhin die Karriere seines Sohnes Arne fördern und begleiten. Gelegentliche Reisen zum künftigen Arne-Klub HSV Hamburg sind denkbar.
Stemmers heutiger Heimgegner 1. FC Köln verbesserte sich in den letzten Monaten von Rang elf auf Platz fünf. "Die sind nicht zu unterschätzen. Wir sind gewarnt", hebt Niemeyer den Finger. Sorgen bereitete unter der Woche Regionalliga-Torschützenkönigin Annika Ziercke. Die ehemalige Nationalspielerin musste beim Training wegen Magen- und Darmgrippe pausieren.

Oberliga: Das Kreis-Derby zwischen dem TSV Hahlen und Eintracht Oberlübbe steht hier im Blickpunkt. Das Hinspiel im November war beim 23:20 für Oberlübbe heiß umkämpft. Anschließend verloren die Hahlerinnen mit Daniela Klöpper (Baby-Pause) und Carmen Hilker (Sportinvalide) jedoch zwei ihrer Leistungsträgerinnen. Der TSV befindet sich heute gegen den Meisterschaftsanwärter in der Außenseiterrolle.
VfB Holzhausen reist zum heimstarken Team aus Witten (13:5 Punkte). "Es bleibt abzuwarten, wie unsere A-Mädchen die Belastungen mit dem Westfalenmeisterschaftsspielen wegstecken. Möglicherweise müssen wir das Team mit Reservespielerinnen auffüllen", muss VfB-Trainer Hauke Hampel einmal mehr improvisieren.
 

MT vom 28.12.07 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

"Pickel" nächster Coach in Hahlen
 
Meyer löst Weng nach Serienende ab / Borgmann sucht Nachfolger
 

Minden (kn). Handball-Oberligist TSV Hahlen kann pünktlich zum Jahreswechsel einen neuen Trainer für die kommende Saison 2008/2009 präsentieren. Detlef Meyer (derzeit noch beim Verbandsligisten HSG Stemmer/Friedewalde auf der Bank) wird TSV-Interimstrainer Otto Weng nach Serienschluss ablösen.
 

 

Foto: S. Rüter

Das gab "Pickel" Meyer im Rahmen seines 50. Geburtstages bekannt. "Hahlen wird sich neue Ziele stecken. Ich bin mir mit dem TSV-Vorstand seit längerem über eine Rückkehr einig und habe darüber auch Stemmer/Friedewalde informiert", erklärte der langjährige Bundesliga-Spieler von GWD Minden.

"Wir haben Pickel unheimlich viel zu verdanken, sind mit ihm in die Männer-Verbandsliga aufgestiegen und mit den Frauen in die 2. Liga. Größere Verdienste hat kaum ein Trainer bei uns", bestätigte HSG-Männer-Manager Björn Borgmann die nun angelaufene Suche nach einem Meyer-Nachfolger bei der HSG Stemmer/Friedewalde.

Einen Favoriten auf das HSG-Traineramt wollte Borgmann gegenüber dem MT nicht nennen. "Wir halten es mit Rudi Assauer und geben keine Wasserstandsmeldungen heraus", erklärte Borgmann.
 

MT vom 10.07.07 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Vereine einigen sich
 
Birute Stellbrink von Stemmer nach Beyeröhde
 

Minden (rich). Der Wechsel von Birute Stellbrink zum Handball-Bundesligisten TV Beyeröhde ist perfekt.
 

 

Die Rückraumspielerin hat die Freigabe von der HSG Stemmer/Friedewalde erhalten und gestern bereits am Trainingsauftakt in Wuppertal teilgenommen. Bei der HSG sucht man nun nach Ersatz im linken Rückraum.

"Die Vereine haben sich geeinigt", erklärte HSG-Manager Jörg Schröder das Tauziehen um die gebürtige Litauerin für beendet. "Wir wünschen Birute für ihre Bundesliga-Mission alles Gute", gab er der wurfstarken Rechtshänderin mit auf den Weg. Über die Höhe der Ablösesumme schwieg Schröder.



Stellbrink spielte sechs Jahre für Stemmer. Sie stieg mit dem Team 2006 in die 2. Bundesliga auf und im Frühjahr wieder ab. Die 26-jährige Studentin wird in Bielefeld wohnen und von dort nach Wuppertal zu Training und Spielen fahren.


 

 MT vom 21.06.07                Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online                                       

Tauziehen um Birute Stellbrink
 
Bundesligist Beyeröhde lockt Rückraumspielerin / Noch ein Jahr Vertrag bei Stemmer/Friedewalde
 

Minden (mt). Tauziehen im Frauenhandball. Auf der einen Seite die HSG Stemmer/Friedewalde, auf der anderen Seite Bundesligist TV Beyeröhde. Das Objekt der Begierde: Birute Stellbrink, torgefährlichste Spielerin beim heimischen Regional-ligisten.
 

Von Marcus Riechmann
 

 

Die gebürtige Litauerin, seit Sommer vergangenen Jahres mit Torwart Torsten Stellbrink (bisher Stemmer, künftig Oberlübbe) verheiratet, ist dem Lockruf aus Wuppertal erlegen. Sie will die HSG verlassen und sich dem frischgebackenen Bundesligisten Beyeröhde anschließen. "Es tut mir leid, weil das alles sehr spät für Stemmer ist. Ich hatte sechs sehr schöne Jahre hier. Aber Bundesliga ist mein Traum", äußerst sich Stellbrink zu der kurzfristig getroffenen Entscheidung. 2001 kam sie aus Kaunas in Litauen nach Stemmer und blieb ihrer ersten Auslandsstation bis jetzt treu. "Ich will auf jeden Fall den Kontakt halten, ich habe hier tolle Menschen kennengelernt", sagt die 26-Jährige.

 

"Wir wollen ihr keine Steine in den Weg legen"


Noch in der abgelaufenen Saison spielte sie mit Stemmer/Friedewalde in der 2. Bundesliga Nord gegen Beyeröhde. Während Stemmer abstieg, schafften die Wuppertaler vor zehn Tagen im Entscheidungsspiel gegen SC Markranstädt den Sprung in die 1. Liga.



Über Manager Manfred Osenberg sei der Kontakt nach Beyeröhde vor längerer Zeit entstanden, berichtet Stellbrink. Zugesagt habe sie dort aber erst, nachdem der Aufstieg feststand. "Das kam auch für uns alles einigermaßen überraschend", sagt Osenberg, "wenn wir nicht aufgestiegen wären, hätten wir Birute gar nicht mehr angesprochen."

Doch noch ist der von Beyeröhde angestrebte Coup nicht in trockenen Tüchern, denn Stellbrink hat in Stemmer noch einen gültigen Vertrag bis zum Sommer 2008. "Wir freuen uns für Birute, es ist auch eine Auszeichnung für uns als Verein, dass eine unserer Spielerinnen von Bundesligisten umworben werden", sagt HSG-Manager Jörg Schröder. "Wir wollen ihr keine Steine in den Weg legen, aber unsere Planungen sind für die kommende Spielzeit abgeschlossen. Mit ihr würde uns ein wichtiger Baustein fehlen. Wir brauchen gleichwertigen Ersatz, um unsere sportlichen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren", macht Schröder die Problematik deutlich. Der Wechsel soll an Stemmer/Friedewalde nicht scheitern. Doch Schröder betont: "Beyeröhde muss uns entgegenkommen. Die sind am Zug und müssen auch Birute zeigen, dass sie wirklich an ihr interessiert sind." Ein erstes Angebot habe Osenberg bislang vorgelegt, doch das habe man in Stemmer abgelehnt. "Seitdem haben wir nichts mehr gehört", sagt Schröder.

 

"Wir müssen die Kuh vom Eis holen"


Falls sich die Klubs einigen, träfe die Rückraumlinke beim TV auf ihrer Position auf harte Konkurrenz, denn dort agiert mit Anna Brandt eine 50-malige Nationalspielerin. Die beiden geben auf der Königsposition ein wurfgewaltiges Duett ab: Brand belegte mit 234 Tore Platz zwei der Torjägerliste der 2. Liga Nord, Stellbrink war mit 189 Treffern in der Saison drittbeste Schützin der Liga.

Zum Tauziehen mit Stemmer sagt Osenberg: "Wir müssen die Kuh vom Eis holen." Der Journalist scheint zuversichtlich. Er hat Stellbrink optimistisch bereits als Zugang zum Trainingsauftakt am 9. Juli in der Westdeutschen Zeitung angekündigt.

Birute Stellbrink, die am 21. Juli mit ihrem Mann Torsten in Litauen kirchlich getraut wird, will nach Bielefeld ziehen, wo sie auch studiert, und fünfmal die Woche mit der Bahn zu Spielen und Training nach Wuppertal reisen. Auf rund dreieinhalb Stunden beläuft sich der tägliche Reiseaufwand. Das ist es ihr wert: "Ich will meine Chance in der höchsten Spielklasse nutzen", sagt sie. Doch noch hat sie einen Vertrag in Stemmer/Friedewalde.
 

MT vom 22.05.07 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Rainer Niemeyer wartet auf die jungen Mütter
 
Frauen-Handball: Annika Ziercke steht bei Stemmer/Friedewalde wieder im Training / Sieben personelle Änderungen
 

Minden (rich). Mit wenig Frust, viel Schwung, einem neuen Trainer und der Hoffnung auf die baldige Rückkehr von Annika Ziercke starten die Handballerinnen der HSG Stemmer/Friedewalde nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga in Vorbereitung auf die neue Saison in der Regionalliga.
 

 

MT-Foto: Riechmann

Der 78er-Weltmeister Rainer Niemeyer hat bei der HSG den Trainerjob übernommen. Bereits die letzten drei Spiele in der 2. Bundesliga Nord hatte der 53-jährige Südhemmeraner die HSG betreut, nun hat er sich längerfristig auf seine erste Station als Frauenhandball-Trainer eingelassen.

Den sofortigen Wiederaufstieg hat man in Stemmer und Friedewalde nach dem einjährigen Abenteuer der 2. Liga nicht ins Auge gefasst. Man setzt auf ein Team aus jungen Spielern, freut sich auf die ewig jungen Duelle mit dem aktuellen Meister TuS Nettelstedt und will sehen, was nach oben möglich ist. "Uns hat der Abstieg nicht aus der Bahn geworfen. Wir haben frühzeitig zweigleisig geplant. Wir bleiben bei unserem Konzept", sagt HSG-Manager Jörg Schröder.



So sieht es derzeit personell aus: Die beiden Torfrauen Steffi Kreft (Auslandsaufenthalt) und Stephanie Pödtke (Studium) haben das Team vorerst verlassen. Auch Rückraumspielerin Nina Marisa Hintenberg will kürzer treten. Antreiberin Dunja Brand wird wegen ihres im vorletzten Spiel erlittenen massiven Knieschadens (Kreuzbandriss, Meniskusverletzung) mindestens die erste Saisonhälfte verpassen. Abwehrspezialistin Stephanie Westermann legt im Rahmen ihres Studiums ein Auslandssemester in Spanien ein und wird erst in der Rückserie wieder zum Team stoßen. Trennen werden sich die Wege von HSG und Stefanie Raulwing. Niemeyer plant jedenfalls nicht mehr mit der erst im vergangenen Sommer aus Oberlübbe gekommenen Kreisläuferin.

Neu in der Regionalliga-Mannschaft ist Torfrau Christina Oebke, die vom Landesliga-Meister HSG Vlotho-Uffeln zu Stemmer/Friedewalde wechselte. Der 22-Jährigen werden blendende Perspektiven und großes Potential bescheinigt. Zurück zwischen den Pfosten ist Bereitschafts-Torfrau Bärbel Wendt, die bereits seit Weihnachten wieder fest zum Kader gehört. Ergänzt wird das Team der Torfrauen mit Kerstin Brandhorst aus der 2. Mannschaft. Sie soll an Regionalliga-Niveau herangeführt werden.

Gleiches gilt für Susann Grüning - auf der linken Außenbahn und im gesamten Rückraum zu Hause - und Kreisläuferin Daniela Bugla. Beide 21-jährige Talente rücken aus dem Verbandsliga-Team nach oben auf. Überhaupt soll die Zusammenarbeit zwischen 1. und 2. Mannschaft sowie den erneut für die Oberliga qualifizierten A-Mädchen mit Trainer Dirk Aumann vertieft und die Grenzen durchlässiger werden. "Die Spielerinnen bei uns sollen wissen, dass der Weg nach oben immer frei ist", sagt Jörg Schröder.

Große Hoffnungen setzen Schröder und Rainer Niemeyer auf die Rückkehr der jungen Mütter. Annika Ziercke hat nach der Geburt ihres zweiten Kindes bereits das Training wieder aufgenommen. Wenn sie ihre familiären Aufgaben erfolgreich mit dem Handballsport verknüpfen kann, wird die frühere Nationalspielerin und Handballerin des Jahres wieder das Team verstärken. Mittelspielerin Jessica Stahlhut sieht den Mutterfreuden erst noch im Sommer entgegen. Auch sie wird - sobald sie sich dazu in der Lage sieht - von der Mannschaft zurückerwartet. Mit den beiden - da sind sich Schröder und Niemeyer einig - wäre der Abstieg wohl vermieden worden.

Als Ergänzung für die Mannschaft sucht Schröder nun noch eine variabel einsetzbare Rückraumspielerin. "Dann sind wir komplett", sagt Schröder und macht klar: "Wir haben eine starke Mannschaft beisammen. Unser Ziel ist es, möglichst oben in der Liga mitzumischen."

MT vom 11.05.07 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Niemeyer sagt in Stemmer für ein Jahr zu
 
Neuanfang in der Regionalliga nach gescheitertem Lehrjahr in der 2. Liga / Der erste Frauen-Job des Ex-Weltmeisters
 

Minden (mt). Sie sind wieder zu Hause. Nach einem Abenteuerjahr in der 2. Bundesliga sind die Handballerinnen zurück in der Regionalliga. Zurück in der Klasse, der sie - abgesehen von zwei Bundesliga-Jahren Anfang der 80er-Jahre und dem gerade beendeten Intermezzo in der 2. Liga Nord - nun im 29. Jahr angehören.
 

Von Marcus Riechmann
 

 

MT-Foto: Jürgen Knicker

Die Heimkehr wird als Trainer Rainer Niemeyer begleiten. Der Südhemmeraner, der am heutigen Freitag seinen 52. Geburtstag feiert, übernimmt das Amt, das nach einer turbulenten Zweitliga-Saison mit vier verschiedenen Besetzungen den Charakter eines Schleudersitzes entwickelt hatte.

 

Mannschaft scheiterte an sich selbst


Detlef Meyer, Christoph Rodenberg, Niels Pfannenschmidt und eben Rainer Niemeyer in den letzten drei Spielen versuchten nacheinander den Aufsteiger vor dem Abstieg zu bewahren. Vergebens. Die Mannschaft scheiterte in den meisten Spielen an sich selbst, überdrehte, verkrampfte, hyperventilierte und gab selbst klare Führungen ohne Not aus der Hand.



Die Folge: Es hagelte Niederlagen. Das Team wurde bis zum letzten Spieltag bis auf den letzten Tabellenplatz durchgereicht. Der Abstieg war perfekt.

"Die Mannschaft hatte sicher das Potenzial, die Klasse zu halten, aber sie hat in den Spielen einfach zu wenig gelernt", kommentierte Niemeyer die Entwicklung. Die Liga war auch extrem schwierig und gefährlich.

Das sah auch André Fuhr, jetzt Trainer der Bundesliga-Frauen der HSG Blomberg-Lippe so. "Als wir mit Blomberg aufgestiegen sind, gab es richtig gute und eher schlechte Mannschaften. Das war in dieser Saison anders", beschreibt der Rothenuffelner, der die Stemmeraner Frauen vor Detlef Meyer in seiner Obhut hatte, die Liga in der Konstellation der vergangenen Spielzeit als Haifischbecken.

Nun will Niemeyer die junge HSG-Auswahl auffangen und der Mannschaft in der Regionalliga neuen Mut und neue Struktur verpassen.

"Mit 0:6 Punkten in den drei Spielen habe ich eine erfolgreiche Bewerbung abgegeben", witzelt Niemeyer über seinen vergeblichen Rettungseinsatz am Ende der Saison, um dann ernster zu werden: "Erst mal habe ich nur für ein Jahr zugesagt. Wir wollen schauen, wie es geht. Aber es geht schon darum, gemeinsam etwas vernünftiges aufzubauen", berichtet der Weltmeister von 1978 von seinen Erwartungen und Zielen.

Für ihn ist es eine Premiere. Nie zuvor hat er Frauen trainiert. Zuletzt war er bei GWD Minden als Trainer engagiert. Erst betreute er dort die 2. Männer in der Regionalliga, dann rettete er 2003 die Bundesliga-Truppe vor dem Abstieg und blieb bis 2005 Chefcoach. Mit dem Umzug nach Hannover scheiterte die Ehe Niemeyer-GWD. Danach legte der ehemalige Nationalmannschafts-Torhüter eine Pause ein. "Das brauchte ich auch," sagt er. Und nun Frauenhandball.

Die Mannschaft jedenfalls freut sich auf ihren neuen Trainer, berichtet Jörg Schröder, in der HSG als Geschäftsführer für die Frauen zuständig. Woher er das weiß? "Wir haben die Mannschaft befragt. Das war Rainer wichtig", sagt Schröder, der mit Niemeyer eine Wunschbesetzung für den Job gefunden hat.

Niemeyer kennt die Mannschaft bereits ganz gut, denn als Gast war er bereits häufiger bei den Heimspielen. Über seine Tochter Jessica - die auch schon in Stemmer gespielt hat -, über ihre Freundin Jessica Stahlhut und über seinen Sohn Arne, dessen Freundin Claudia Niemann wie Stahlhut in Stemmer spielt, hat Niemeyer den Weg zur HSG und zum Frauenhandball gefunden. "Wir werden sehen, wie es klappt", sagt Niemeyer unverkrampft.

 

Lizenz wird nun nicht mehr benötigt


Einen Betriebsunfall wolle man nach dem Abstieg sicher nicht reparieren, da sind sich Schröder und Niemeyer einig. Doch Schröder bedauert: "Das ist sicher nicht so gelaufen, wie wir es uns gewünscht haben." Mit viel Engagement habe man sich den deutlich höheren finanziellen und organisatorischen Anforderungen der 2. Bundesliga gestellt und sie gemeistert. "Jetzt wussten wir, wo es lang geht. Wir haben die Lizenz beantragt und hätten sie auch bekommen", beschreibt Schröder einen soliden Aufbau. Nur sportlich hat es nicht geklappt, trotz aller Bemühungen - auch auf der Trainerbank.
 

MT 16.04.07

Stemmers Frauen stehen als Absteiger fest
 
Dunja Brand bei 25:28-Schlappe gegen Berlin am Knie verletzt / Niemeyer entscheidet nach Serienschluss über Zukunft
 

Minden (mt). Die Zugehörigkeit der HSG Stemmer/Friedewalde zur 2. Handball-Bundesliga war nur von kurzer Dauer. Ein Jahr nach der westdeutschen Meisterschaft und dem Aufstieg steigt das Team aus dem Mindener Norden wieder aus der zweithöchsten deutschen Frauenklasse ab.
 

Von Jürgen Knicker
 


 

 

MT-Foto: Jürgen Knicker

Zwei Trainerwechsel brachten am Ende nichts mehr. Es fehlte ganz eindeutig an sportlicher Klasse. Die gestrige 25:28 (13:10)-Niederlage gegen den SV Berliner VG 49 besiegelte das Klassen-Aus für den Neuling aus Ostwestfalen. Selbst ein Sieg am letzten Spieltag in Recklinghausen nutzt den Stemmeranerinnen nichts mehr.

Die Partie gegen die Berliner "Spreebirds" war ein Spiegelbild der gesamten Serie. Stark angefangen, dann stark nachgelassen und am Ende zumindest in der Deckung orientierungslos. So gestaltete sich das Geschehen vor 300 Zuschauern in der Stemmeraner Halle.



Nach einem anfänglichen 1:4-Rückstand zeigten die Stemmeranerinnen, dass sie zumindest phasenweise in der 2. Liga mithalten können. Innerhalb von 14 Minuten machten die Gastgeberinnen aus dem 1:4-Rückstand eine 12:5-Führung (20.). Die Deckung stand solide, die Konter über Sara Keller klappten famos und auch der rechte Flügel mit Stefanie Frank und Susanne Schmidt traf.

"Da waren super 20 Minuten. Doch nach dem 12:5 riss der Faden. Es war wie abgeschnitten. Es genügten wenige Gegentore und die Verunsicherung war wieder da", analysierte HSG-Trainer Rainer Niemeyer nach Spielschluss die entscheidende Phase der Kellerpartie.

Neun Minuten bis zur Pause und weitere drei Minuten nach dem Wechsel reichten Berlin, um beim 13:13 wieder auf Augenhöhe zu sein.

Es folgten nun zehn Gleichstände. Doch das 24:24 durch Claudia Niemann in der 56. Minute war der letzte Hoffnungsschimmer für Stemmer/Friedewalde. Zuvor war mit Dunja Brand schon der Kopf der Mannschaft ausgeschieden. Die agile Spielmacherin hatte sich direkt nach ihrem Treffer zum 21:21 in der 51. Minute das linke Knie verdreht und musste aufgestützt auf Physiotherapeutin Svenja Vogt hinkend das Feld verlassen. "Es sieht nicht gut aus", kommentierte Rainer Niemeyer anschließend die Verletzung.

Kurz vor dem 24:24 hatte Stemmers Steffi Westermann eine Zeitstrafe erhalten, was zu Problemen in der Deckung führte. In den drei Schlussminuten wurden die Deckungslücken dann immer eklatanter. Einfache Doppelpässe genügten den Berlinerinnen, um stets über die Kreismitte die entscheidenden Treffer zum 24:26 bzw. vom 25:26 zum 25:28 zu erzielen.

"Die Verunsicherung innerhalb der Mannschaft ist einfach zu groß, die Wellentäler zu gravierend", fasste Interimstrainer Rainer Niemeyer seine Eindrücke zusammen. Ob der Weltmeister von 1978 über die aktuelle Saison hinaus auf der Kommandobrücke bleibt, steht noch nicht fest. "Ich werde zunächst einmal die Serie bei der HSG beenden. Danach muss man abwarten", lässt Rainer Niemeyer seine weitere Zukunft beim Zweitliga-Absteiger zunächst offen.

HSG Stemmer/Friedewalde: Wendt (39.-48. Pödtke); Hintenberg, Brand (3), Niemann (1), Raulwing (1), Stellbrink (9/2), Keller (4), Westermann (1), Südmeyer, Frank (4), Schmidt (2).

Strafzeiten: 8:8 Minuten (2 x Keller, Stellbrink, Westermann).

Disqualifikation: M. Bohle (52. nach Foul an Stellbrink).

Torfolge: 0:2, 1:2, 1:4, 7:4 (15.), 7:5, 12:5 (21.), 12:7, 13:7, 13:10 (HZ) - 13:13 (34.), 14:13, 14:15, 15:15, 15:16, 16:16, 16:17, 18:17, 18:18, 19:18, 19:19, 20:19, 20:21, 22:21, 22:22, 23:22, 23:24, 24:24 (55.), 24:26, 25:26, 25:28.


 

MT 06.04.07 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

HSG: Das Trainerkarussell dreht sich schneller
 
Pfannenschmidt ab sofort nicht mehr Coach bei Stemmer/Friedewalde / Rainer Niemeyer übernimmt vorerst bis Saisonende
 

Minden (la). Nach nur vier Spielen auf der Trainerbank ist die Zusammenarbeit zwischen Trainer Niels Pfannenschmidt und Frauenhandball-Zweitligist HSG Stemmer/Friedewalde schon wieder beendet.
 

Von Leif Anton
 

Foto Pfannenschmidt von Marcus Riechmann

Dies berichteten HSG-Geschäftsführer Jörg Schröder, Niels Pfannenschmidt und Frank Schoppe (Sportlicher Koordinator von Pfannenschmidts Stammverein Lit Nordhemmern/Mindenerwald) am Mittwoch im Rahmen eines Pressegesprächs.

Als entscheidender Faktor wurden die entstehenden massiven Terminprobleme durch Pfannenschmidts Doppelbelastung mit Regionalligist Lit Nordhemmern/Mindenerwald und Frauenbundesligist HSG Stemmer/Friedewalde angegeben.



"Vor dem Trainerwechsel von Detlef Meyer zu Niels Pfannenschmidt hatte uns Niels klar signalisiert, dass er auch in der neuen Saison als Trainer unserer Frauenmannschaft fungieren wird. Aufgrund dieser Tatsache haben wir uns dann zu einer sofortigen Zusammenarbeit entschieden", macht Jörg Schröder deutlich, dass von beiden Seiten Einigkeit über eine saisonübergreifende Tätigkeit des Trainers bestand. Den großen Druck und die Tatsache, nicht bei beiden Mannschaften "hundertprozentig bei der Sache zu sein" (Pfannenschmidt), führten dann jedoch zu einem Auflösungsgesuch von Seiten Pfannenschmidts, nachdem er auch die Mannschaft davon in Kenntniss gesetzt hatte.

 

"Habe Belastungen unterschätzt"


"Die gesamte Entwicklung tut mir für Verein und Mannschaft sehr leid. Wir wollten die Zukunft bestreiten und ich war mir auch sicher, beide Ämter unter einen Hut zu bekommen. Ich habe die hohe Belastung unterschätzt und deshalb Stemmer meinen sofortigen Rücktritt angeboten, der auch akzeptiert wurde", so ein sichtlich geknickter Niels Pfannenschmidt.
 

Trainer Niemeyer / Foto Jürgen Knicker

Foto Rainer Niemeyer von Jürgen Knicker


Die Probleme wurden allen Beteiligten im Laufe der letzten Wochen insbesondere durch terminliche Überschneidungen deutlich.

Der Verantwortliche von Regionalligist Lit Nordhemmern/Mindenerwald, Frank Schoppe, äußerte sich wie folgt zur Situation: "Die missliche Lage wird zu keinen Problemen der Vereine untereinander führen, schließlich ist das eine Sache zwischen Niels und der HSG. Dennoch haben auch wir die negative Entwicklung zur Kenntnis genommen. Erklärungen und Absprachen sind in der letzten Zeit auf der Strecke geblieben, es kam auch bei uns zu Abstimmungsproblemen", macht auch Schoppe das Unbehagen bei der Lit mit Beginn der Doppelaufgabe deutlich. Dennoch genießt der 33-Jährige bei seinem Stammverein weiterhin großes Vertrauen. "Niels wird aus dieser Sache lernen und auch in Zukunft in unserem Verein erstklassige Arbeit leisten", so Schoppe weiter.

Nach den Klarstellungen zum Pfannenschmidt-Abgang konnte Jörg Schröder auch einen Nachfolger für die HSG-Frauen präsentieren: "Rainer Niemeyer hat sich bereit erklärt, die Mannschaft bis zum Saisonende zu betreuen. Die Absicht einer längeren Zusammenarbeit ist vorhanden, wird sich aber erst in den nächsten Wochen klären", hofft Schröder darauf, die Weichen für die Zukunft auf der Position des Trainers demnächst stellen zu können und blickt gleichzeitig auch dem Saisonendspurt entgegen: "Die Mannschaft wird sich in den letzten beiden Spielen trotz den ungüstigen Umständen auf ihre Stärken konzentrieren und versuchen, den Klassenerhalt noch zu schaffen. Sollte das nicht gelingen, so sind wir auch im nächsten Jahr gut aufgestellt, um wieder angreifen zu können", gibt sich der HSG-Geschäftsführer kämpferisch.

"Ich wurde angesprochen und musste in dieser Situation einfach den Mädchen helfen", erklärte Rainer Niemeyer Anfang der Woche nach seinem HSG-Debüt in Magdeburg (20:28-Niederlage). Derzeit befindet sich der ehemalige Weltmeister zu einem Osterurlaub auf Sylt. Über Ostern hat die HSG-Mannschaft trainingsfrei. Am Dienstag leitet Rainer Niemeyer dann sein erstes Training in Stemmer.

 

Annika Ziercke kehrt zurück


Mit Annika Ziercke hat derweil eine Führungsspielerin ihre Rückkehr zur neuen Saison angekündigt, die bei der HSG für neuen Schwung sorgen soll. Mit Dunja Brand, Birute Stellbrink, Stefanie Frank und Susanne Schmidt hätten weitere Säulen der HSG ihre Zusage gegeben, so Jörg Schröder.

Verabschieden muss sich die HSG nach Serienschluss von Torhüterin Steffi Pödtke (Studium). Für die TW-Position wurde unlängst die talentierte Vlothoerin Christina Oebke verpflichtet. Die Ex-Eintrachtlerin Steffi Kreft hatte die HSG Anfang Februar verlassen. Offen ist noch das weitere Engagement von Rückraumspielerin Nina-Marisa Hintenberg (Lehrer-Anstellung).
 

 

Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online 08.03.07

HSG-Mädchen Kreismeister und Kreispokalsieger
 
Stemmer/Friedewalder Handballerinnen feiern 23:18-Sieg im Finale gegen HCE Bad Oeynhausen
 
Minden (mt). Maximal erfolgreich beendeten die Handball-C-Mädchen der HSG Stemmer/Friedewalde die Saison.
 
 

Sie gewannen den Kreismeistertitel in der Kreisliga souverän mit 30:2 Punkten und 398:263 Toren, außerdem siegten sie im Wettberwerb um den Kreispokal mit einem 23:18 (7:8) im Finale gegen den HCE Bad Oeynhausen. In der Sporthalle Minden Süd schafften die HSG-Mädchen gegen den Klassenpartner HCE nach der Pause mit sieben Toren in Folge für die Vorentscheidung.

Die Tore für Stemmer erzielten Yasmin Schwier (9), Joana Rodehau (6, Janina Böschemeyer (5), Wiebke Südmeier (2) und Johanna Kruse (1) ) Die Mannschaft spielte außerdem mit: Carolin Becker, Anna Dera, Nele Gieseking, Florence Niemann (Torfrau), Maike Oetting, Rahel Rodehau und Nele Rodenberg. Nicht mitspielen (wegen Verletzung) konnten Justine Winterstein (Torfrau) und Fabienne Zanni. Trainiert wird das Team von Florian Brinkmann, auf dem Foto mit einem "WM-Bart" und Weltmeisterkrone. Betreuerin ist Heike Schwier.



Der HCE spielte im Pokalfinale mit Julia Rashed (5), Louisa Schnake, Runa Otminghaus (5), Jennifer Sticht (1), Henrike Maschmann (3), Julia Schilling (2), Annika Beerbaum (1), Louisa Röhling, Laura Pützfeld, Pia Otto (1) und Michelle Berning.
 

 

MT vom 22.02.07  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Niels Pfannenschmidt übernimmt HSG-Frauen
 
Trainerwechsel beim abstiegsbedrohten Handball-Zweitligisten Stemmer/Friedewalde / Meyer geht
 

Minden (mt). Die Handballerinnen der HSG Stemmer/Friedewalde kämpfen in der 2. Bundesliga ums sportliche Überleben. Neuer Häuptling im Kampf um den Klassenerhalt ist Niels Pfannenschmidt. Er hat als Trainer das Amt von Detlef Meyer mit sofortiger Wirkung übernommen.
 

Von Marcus Riechmann

 

Bereits am Samstag wird Pfannenschmidt die HSG-Damen im schweren Heimspiel gegen die SG Rostock betreuen. Acht Spieltage vor Saisonende steht Aufsteiger Stemmer bei 12:24 Punkten auf Abstiegsplatz 12 mit dem Rücken zur Wand. Gegen Rostock, in der Tabelle einen Rang und zwei Punkte besser platziert, muss ein Sieg her, der Druck ist immens.

 

So fiel zu Wochenbeginn die Entscheidung, Detlef Meyer als Trainer durch Pfannenschmidt zu ersetzen. "Wir erhoffen uns einen Schub für die Mannschaft", sagt HSG-Manager Jörg Schröder, der schon seit längerem in Verhandlungen mit Pfannenschmidt stand - allerdings hinsichtlich eines Engagements nach dem längst feststehenden Abschied Meyers im Sommer.


 


Nun zog man bei der HSG den Wechsel zeitlich vor. "Niels ist ein junger engagierter Trainer. Seine Vorstellungen über die Arbeit mit einer jungen Mannschaft stimmen mit unseren überein", lobt Schröder seinen neuen Coach, den er unter der Vorgabe verpflichtet hat, dass Pfannenschmidt das Team auch in der nächsten Spielzeit betreuen wird. Schröder: "Sonst macht das wenig Sinn."

Hier sind laut Pfannenschmidt allerdings noch Details zu klären, denn er wird weiter Trainer des Männer-Regionalligisten Lit Nordhemmern/Mindenerwald bleiben. "Das läuft erstmal bis zum Ende der Saison", sagt Pfannenschmidt, der sich zutraut, beide Großaufgaben nebeneinander zu meistern. "Zeitlich ist das machbar", sagt er und erklärt: Er betreut Nordhemmern bei drei Trainingseinheiten und Stemmer ebenfalls. Die vierte Krafteinheit in Nordhemmern müsse er nicht begleiten, den vierten Trainingsabend in Stemmer werde Spielführerin Dunja Brand leiten. Über den enormen zeitlichen Aufwand sagt Pfannenschmidt: "Ich bin handballverrückt."

Überschneidungen werde es nur bei drei Spielen geben, zwei davon Stemmeraner Heimspiele. Und diese beiden Spiele werde man verlegen, so Schröder und der Trainer unisono. "Das lässt sich abstimmen", sieht Schröder keine Probleme in der Koordination. Pfannenschmidt macht allerdings deutlich, welchem Verein er zuerst seine Zusage gegeben hat: "Nordhemmern geht vor."

Die Stemmer/Friedewalder Mannschaft kennt er gut - auch weil seine im sechsten Monat schwangere Lebensgefährtin Jessica Stahlhut dazugehört. "Mein Ziel ist der Klassenerhalt, ganz klar, und das traue ich dem Team auch zu, sonst hätte ich es nicht übernommen", sagt der neue Trainer: "Das Potential ist da, nur das Selbstvertrauen ist abhanden gekommen."

Detlef Meyer, der den Wechsel mitgetragen hat, wünscht seiner bisherigen Mannschaft nur das Beste. "Ich hatte bei der HSG vier tolle Jahre. Wir haben viel erreicht", meint Meyer, der mit den Frauen im vergangenen Frühjahr den Aufstieg geschafft und zuvor auch die Männer der HSG Stemmer/Friedewalde in die Verbandsliga geführt hatte. Ihm waren "seine Frauen" und der Klassenerhalt zur Herzenssache und zu einer nicht zu übersehenden emotionalen Last geworden. Nun brauche er Abstand, erklärt er, der ab Sommer wieder als Trainer der 1. Männer in Stemmer vorgesehen ist. Ob er sich das Team in den nächsten Heimspielen anschauen werde? "Nein", sagt Meyer, "ich glaube nicht."
 

MT 14.09.06  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Undichtes Dach der Sporthalle sorgt für Diskussionsstoff

Brisantes Thema beim Dorfgespräch in Stemmer / Weitere Helfer für Fritz-Homann-Bad am Samstag gesucht

Minden-Stemmer (mt/um). Die Sporthalle und das Fritz-Homann-Bad waren Thema beim Stemmer Dorfgespräch, zu dem rund 30 Bürgerinnen und Bürger ins Hotel Zur Stemmer Post gekommen waren.


Zum N.P.-Markt berichtete Ortsvorsteherin Heidrun Kruse, dass der Marktleiter und der zuständige Gebietsleiter zufrieden mit der Entwicklung sind. In dem Markt soll demnächst eine Lottoannahmestelle eröffnet werden. Einen Postshop wird es jedoch nicht geben.

Ein brisantes Thema war das undichte Dach der großen Sporthalle. Das Problem sei seit langem bekannt, aber jetzt spitzte es sich so zu, dass der Spielbetrieb in Gefahr gerate. Das bedeute für die HSG Stemmer/Friedewalde und den TV Stemmer das Ende. Auf Initiative der beiden Vereine sei ein örtlicher Dachdecker gefunden worden, der das Dach erstmal soweit repariere, dass der Spielbetrieb weitergehen könne, hieß es. Die Stadtverwaltung begrüßte das Engagement und ist bereit die Kosten zu übernehmen. Darüber soll es einen Haushaltsansatz für nächstes Jahr geben um Geld für eine komplette Sanierung des Daches zu bekommen.


Es seien sich alle einig, dass mehrere Ursachen für das Problem verantwortlich seien und Lösungen gefunden werden müssten, hieß es während der Versammlung weiter. Denn auch bei den angrenzenden Vereinsheimen von den Schützen und besonders bei den Geflügelzüchtern regnet es durch.

Die Diskussion blieb äußerst sachlich. Ortsvorsteherin Heidrun Kruse lobte die Idee einiger Schützen, drei kleine freie Flächen vor dem Sportlereingang, mit passenden Steinen zu pflastern. Die Stadt stellte das Material zu Verfügung, gepflastert haben drei freiwillige Schützen.

In diesem Zusammenhang wies Helmut Rodenbeck darauf hin, dass das Holz im Eingangsbereich der Sporthalle gestrichen werden muss. Das Material stellt auch hier die Stadt. Freiwillige, die Lust und Zeit zum Streichen haben, melden sich bei Heidrun Kruse, Telefon: (0 57 04) 6 33 oder http://www.ov.heidrun-kruse.de/.

Die Ortsvorsteherin unterstrich, dass künftig die Hecken auf dem Stemmer Freidhof entweder selber geschnitten werden müssen, oder die Stadt rode sie kostenlos aus und setze eine Steinkante, oder ziehe eine Furche als Grenze.

Die angebotenen Aqua-Jogging-Kurse im Fritz-Homann- Bad sind gut angenommen worden. Die Ortsvorsteherin will versuchen eine zweite Trainerin für das nächste Jahr zu bekommen. Hans-Jürgen Weber gab bekannt, dass sich am Samstag 16. September, um 9 Uhr freiwillige Helfer treffen, um das Bad winterfest zu machen. Jeder ist willkommen.

MT vom 07.09.06   Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Ein unwürdiges Bild
Betr.: "Schmuckkästchen wird zur Tropfsteinhöhle", MT-Bericht vom 29. August


Am Sonntag, 27. August, waren die A-Mädchen des TuS Rietberg in einer Begegnung der Handball Oberliga bei der HSG Stemmer-Friedewalde zu Gast. In der ersten Halbzeit konnte die gastgebende Mannschaft unsere Region sportlich eindrucksvoll vertreten. In der zweiten Spielhälfte musste in der 37ten Spielminute das Spiel abgebrochen werden. Die Gäste mussten nach Hause fahren.

Grund dafür waren Wasserpfützen auf dem Spielfeld und zwar an mehr als 30 Stellen, wie mir ein junger Handballspieler versicherte nachdem er sorgfältig gezählt hatte. An vielen Stellen wurden Eimer aufgestellt und Handtücher ausgebreitet, damit die Halle für die "zweite Frauen" der HSG wieder bespielbar werden würde. Es war ein unwürdiges und peinliches Bild.



Die schöne Sporthalle ist doch noch recht jung. Nur das Problem mit dem undichten Dach ist nicht neu. Zu Anfang der Problematik vor einigen Jahren hieß es, Fachleute könnten die undichte Stelle nicht finden oder die Rauch und Wärmeabzüge seien nicht ordnungsgemäß eingedichtet worden. Die Suche nach der undichten Stelle dürfte sich inzwischen erübrigt haben, denn das Dach kann wohl vollflächig saniert werden.

Ein Aspekt kommt noch hinzu: Die Dachkonstruktion ist mit schwungvollen Leimbindern hergestellt worden. Optisch sehr ansprechend. Spätestens seit dem Unglück der Eissporthalle in Bad Reichenhall, bei der viele Menschen den Tod fanden, wissen wir, dass Leimbinder ihre Festigkeit nur bei trockenen Verhältnissen behalten. Die Benetzung bei jedem Regenguss führt zu Fäulnis im Holz und Auflösung der Haftkraft der Leimverbindungen.

Die Staatsanwaltschaft sollte sich vorsorglich schon jetzt mal das Organigramm der für die Gebäudeinstandhaltung zuständigen Behörde besorgen, damit im Schadensfalle nicht solange nach den Schuldigen gesucht werden muss. Das könnte möglicherweise für ausreichend Impulse sorgen, dass hier endlich jemand einfach einmal eine seiner Pflichten erfüllt. Johannes Hurrelmeyer Auf dem Winkel 4, Petershagen j.hurrelmeyer@solar-suedfelde.de


MT vom 07.09.06   Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Bad Reichenhall vergessen?
 
Betr.: "Schmuckkästchen wird zur Tropfsteinhöhle", MT-Bericht vom 29. August
 

Als Fan der Handballsparte der HSG Stemmer-Friedewalde verbrachte ich auch den besagten Sonntagnachmittag in der Sporthalle in Stemmer um dem Spiel der A-Mädchen, Oberliga, beizuwohnen. Es versprach ein erfolgreicher Nachmittag für die HSG zu werden. In der 36. Minute setzte ein Gewitterschauer dem Vergnügen ein Ende. Es regnete durch, wie eine Spielerin zunächst zaghaft feststellte. Noch bevor die Pfütze aufgewischt werden konnte, kam an allen möglichen Stellen das Regenwasser durch.

Das Spiel wurde abgebrochen, und innerhalb von zehn Minuten waren an insgesamt 32 Stellen Eimer, Tabletts, Handtücher und dergleichen verteilt worden. Mehr stand leider nicht zur Verfügung. Hier und da bildeten sich mehr oder minder große Wasserlachen, die nicht eingedämmt werden konnten, auch eine Bank auf der Zuschauertribüne wurde getaucht.



Die Spielerinnen aus Rietberg hatten inzwischen den Heimweg angetreten, nun lachte auch wieder die Sonne - aber worüber?

Wie zu lesen ist, ist das Problem bei der Stadt Minden seit vielen Jahren bekannt. Es wurden auch Gutachten in Auftrag gegeben. Ist das alles? Inzwischen gibt es eine Bundesliga-Mannschaft, die Mannschaften aus Flensburg und anderen fernen Städten erwartet. Wie bekommt man den Wettergott in den Griff? Wie viel Spielabsagen werden nötig? Welche Kosten entstehen dadurch? Oder wird endlich gehandelt?

Wie lange sammelt sich das Wasser schon in den Balken der Decke? Sollte man nicht vielleicht eine Sporthalle, die ansonsten noch gut erhalten ist, nicht schnellstens sanieren, bevor neue Hallen errichtet werden?

Beispiel Doppelturnhalle Minden, und die nächste Halle dort ist beschlossene Sache. Sollte in dieser Situation nicht alles daran gesetzt werden, eine sehr kurzfristige Lösung herbeizuführen. Es geht schließlich nicht nur um Ansehen von Stadt und Verein, sondern auch um die Verletzungsgefahr von Aktiven und Zuschauern. Es steigt nicht nur der Preis für die Sanierung sondern, auch die Gefahr. Ist Bad Reichenhall schon vergessen? Sabine Herrmann Findelsgrund 54 Porta Westfalica
 

MT vom 31.08.06   Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Der Kampf gegen den Regen: Zweitligist setzt auf Zwischenlösung
Dach der Sporthalle in Stemmer soll provisorisch abgedichtet werden


Minden (rich). Mit vielen Problemen hatte Jörg Schröder in den vergangenen Wochen und Monaten zu kämpfen. Der Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga der Frauen hat den Geschäftsführer der HSG Stemmer/Friedewalde gefordert.


+ MT-Foto: Riechmann

Dass er jetzt zusätzlich zu den gestiegenen Anforderungen der neuen Spielklasse auch gegen den Regen ankämpfen muss, hätte er nicht gedacht. Doch kurz vor dem Saisonstart der 2. Bundesliga ist Regen der größte Gegner für den Aufsteiger geworden. Das undichte Dach in der Sporthalle Stemmer (das MT berichtete) gefährdet die Heimspiele des westdeutschen Meisters in der zweithöchsten deutschen Spielklasse.

Heimvorteil soll nicht geopfert werden


"Das ist unsere Heimhalle und gerade im ersten Jahr in der Zweiten Liga brauchen wir die Unterstützung unserer Fans dringend", beschreibt Schröder den Wert des Heimvorteils. Doch dieser scheint in Gefahr zu sein, denn es laufen hinter vorgehaltener Hand Überlegungen, die Zweitligaspiele der HSG in eine wetterfeste Halle zu verlegen. "Das gilt es zu vermeiden", erklärt Schröder, "wir werden alles daran setzen, unsere Halle spielfähig zu halten."



Intensiv suchen die HSG-Funktionäre und die Stadt Minden nach Lösungen. Für eine komplette Dachsanierung erwartet die Stadtverwaltung Kosten in sechsstelliger Höhe. Bis eine solche umfassende Baumaßnahme verwirklicht wird, fließt viel Wasser die Weser und wohl auch die Hallendecke in Stemmer herunter. Zeit, die die Handballerinnen nicht haben. Bereits in zweieinhalb Wochen steht gegen Nord-Harrislee das erste Heimspiel auf dem Programm.

Schröder wünscht sich eine provisorische Abdichtung des Daches. "Gar nichts machen geht ja nicht", weist der Geschäftsführer darauf hin, dass der Regen - so er ungehindert weiter in die Sporthalle tropft - weitere Schäden hervorrufen könnte. So hat die HSG bereits einen Dachdecker konsultiert, der eine kostengünstige Zwischenlösung für möglich hält.

"Wir haben alles auf die Zweite Liga ausgerichtet, auch in der Halle", macht Schröder deutlich, dass zahlreiche Sponsoren an Wänden und der Anzeigetafel werben und damit die Heimspiele in Stemmer auch finanziell für den Verein wichtig sind.

Eine Zukunft außerhalb der Halle sieht Jörg Schröder nicht: "Wenn wir hier nicht spielen können, sind wir in unserer Existenz gefährdet", sagt er und hofft, gemeinsam mit der Stadt die Hallenproblematik in trockene Tücher zu wickeln.

MT vom 29.08.06  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Schmuckkästchen wird zur Tropfsteinhöhle
Es regnet durch: In der Sporthalle Stemmer fallen zum Saisonstart drei Handballspiele aus / Dach muss erneuert werden

Minden (mt). Das Problem ist alt, die Sorgen ganz aktuell: Die Sporthalle in Stemmer hat Löcher im Dach und gleich am ersten Spieltag der neuen Handball-Saison tropfte der Regen den Sportlern auf die Köpfe.

Von Marcus Riechmann


+ MT-Foto: Marcus Riechmann

Drei Spiele mussten abgesagt werden, am Sonntag auch das Spiel der A-Mädchen-Oberliga zwischen der HSG Stemmer/Friedewalde und Viktoria Rietberg. Der Wind drückte den prasselnden Regen in die undichten Stellen im Dach. Gleich an mehreren Stellen tropfte und floss der Regen auf den Hallenboden. "Die Wasserflächen waren einfach zu groß. Das Verletzungsrisiko war einfach zu groß", begründete Stemmer/Friedewaldes Trainer Dirk Aumann die Entscheidung für einen Spielabbruch. Mit dem Trainer der gegnerischen Mannschaft und den Schiedsrichtern sei man einig gewesen, die Partie beim Stand von 16:9 für Stemmer/Friedewalde nach 36 Minuten nicht weiterzuführen. "Da kam einiges runter, das war schon heftig", beschrieb Aumann die widrigen Umstände in der "Tropfsteinhöhle" Stemmer. Alle Beteiligten hätten noch eine halbe Stunde ausgeharrt, aber an Handballspielen sei nicht mehr zu denken gewesen.

Die Partie wird nicht gewertet, sondern soll erneut ausgetragen werden. "Ich strebe eine sportliche Lösung an. Die Vereine sollen sich über einen neuen Termin einigen", erläutert Staffelwart Gerhard Rebber die Rechtslage. Gespielt werden soll bis spätestens Oktober in Stemmer.


Stadt erwartet Kosten in sechsstelliger Höhe


Damit ist unmittelbar zum Start in die Hallensaison die alte Problematik in der ebenso jungen wie schmucken Halle in ihrer ganzen Kraft zu Tage getreten. Das Dach des 1996/1997 erbauten Gebäudes ist einfach nicht dicht zu bekommen. Bei bestimmten Wetterlagen, also einer ungünstigen Kombination von Regen und Wind, drückt Wasser durch das Dach. Immer mal wieder fielen Sporteinheiten, insbesondere Handballspiele, der "höheren Gewalt" zum Opfer. Alle bisherigen Versuche, das Dach zu reparieren, blieben, wie das vergangene Wochenende zeigte, ohne Erfolg. Zwischenzeitlich waren die Dachschäden jugendlichen Kletterern angelastet worden. Mit Stacheldraht an den Außenrändern wollte man der Kletterei Herr werden. Alles ohne Wert. Das Dach blieb undicht.

"Das Problem ist uns bekannt", berichtete Susann Lewerenz, Sprecherin der Stadtverwaltung Minden. "Wir haben ein Gutachten anfertigen lassen, um die Schäden zu ermitteln", sagte sie gestern. Das niederschmetternde Ergebnis: Die einst mangelhaft angebrachte Dachkonstruktion ist schuld an der Misere. Die kostspielige Folge: Das Dach muss komplett erneuert werden. "Wir rechnen damit, dass das eine sechsstellige Summe kosten wird", macht Susann Lewerenz die Dimensionen deutlich. Ein guter Grund für die Stadtverwaltung, die Rechtsabteilung mögliche Ansprüche an die Erbauer des Daches prüfen zu lassen. Es geht um viel Geld.

Die Renovierung der missratenen Dachkonstruktion werde in den städtischen Haushalt eingestellt werden. Wann die Maßnahme umgesetzt werden könne, sei offen, so Lewerenz. Eile scheint indes geboten, denn die Wasserschäden an verschiedenen Stellen der Halle werden zunehmen.

Große Sorgen beim Handball-Zweitligisten


Den Verantwortlichen der HSG Stemmer/Friedewalde, Hauptnutzer der Sporthalle, treibt die feuchte Problematik den kalten Schweiß auf die Stirn. Die 1. Frauenmannschaft startet am 10 September in die Saison der 2. Handball-Bundesliga Nord. Am Samstag, 16. September, soll das erste Heimspiel des Aufsteigers gegen TSV Nord Harrislee in Stemmer angepfiffen werden. Ein Spielausfall wegen Wassereinbruchs ist das Horrorszenario für den HSG-Vorstand - nicht nur wegen der beträchtlichen Kosten für Anreise von Gastmannschaft und Schiedsrichtern. Auch der Imageschaden wäre für Stadt wie Verein beachtlich. Gestern am späten Abend berieten die HSG-Macher über die Situation.

Fazit: Das Problem ist akut, doch ein neues Dach für das einstige Schmuckkästchen der Mindener Hallenlandschaft noch nicht in Sicht. Darauf, dass das Wetter ein Einsehen hat, darf allerdings niemand setzen. Bis zur nächsten Trockenperiode wird es noch ein paar Monate dauern. Erstmal steht der Herbst vor der Tür. Und zuweilen die Eimer in der Sporthalle in Stemmer.

 

Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online  MT v. 10.04.2006

Zwei Handball-Dörfer stürmen in die 2. Liga
HSG Stemmer/Friedewalde feiert Aufstieg und westdeutsche Meisterschaft / Detlef Meyer befreit: Endlich ist es geschafft

Minden-Stemmer (mt). Es war längst nur noch eine Frage der Zeit, seit Samstagabend ist es amtlich: Die Handballerinnen der HSG Stemmer/Friedewalde sind westdeutscher Meister und haben den Aufstieg in die 2. Bundesliga unter Dach und Fach gebracht.

Von Marcus Riechmann


Mit einem 29:26 (14:11)-Sieg gegen den TV Strombach machten die Mädchen aus dem Mindener Norden ihre Träume wahr und bescherten der HSG den größten Erfolg seit ihrer Gründung im Jahr 1994. Damit untermauerte der mit 24 Liga-Jahren dienstälteste Regionalligist seine Vormachtstellung im Mühlenkreis als Nummer eins im Frauenhandball.

In den Dörfern Stemmer und Friedewalde, wo die Pioniere um Anneliese Westermann und Grete Riechmann 1963 den Frauenhandball auf den Weg brachten und wo sozusagen die Wiege des heimischen Frauenhandballs steht, sind bereits zahllose Titel und Meisterschaften gefeiert worden. Die Mädchen um Trainer Detlef "Pickel" Meyer fügten der 43-jährigen ruhmreichen Geschichte am Samstag ein weiteres glanzvolles Kapitel hinzu.



Seit 1979 spielt das Team in der Regionalliga. 1982 stieg die Mannschaft, damals als TV Stemmer, in die Bundesliga auf. Zwei Jahre gehörten die Grün-Weißen der deutschen Elite-Liga an. Danach hatte das Team mehrfach die Hand am Aufstieg, scheiterte immer wieder knapp. Nun knüpft die Mannschaft mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord an die Glanzzeit an: "2. Liga - wir sind dabei", prangte es Samstag von den knallroten Meister-T-Shirts, in denen die Spielerinnen befreit durch die Halle tobten, Sektkorken knallen ließen, sich in die Arme fielen und tanzten. "Endlich ist es geschafft", sagte Trainer Meyer selig in seinem von Bier und Sekt durchtränkten T-Shirt strahlend, "was die Mädchen in diesem Jahr geleistet haben ist einfach sensationell."

Wie bei den Spielerinnen leuchtete auch bei Betreuerin Grete Riechmann das pure Glück aus jeder Pore: "Das ist einfach großartig", sagte die Mutter der Kompanie bestens gelaunt. HSG-Geschäftsführer Jörg Schröder, der mit hochgekrempelten Hosenbeinen mit Spielerin Birute Grusauskaite durch das Foyer tanzte, erklärte: "Das war eine beeindruckende Saison. Hut ab. Die Mädchen sind der verdiente Meister."

Ein Punkt hatte dem souveränen Tabellenführer der Regionalliga noch gefehlt. Diesen sackte Stemmer/Friedewalde zwar nicht glanzvoll aber sicher gegen das Team aus Strombach ein. Strombach machte den nervösen Gastgeberinnen vor rund 350 Zuschauern in Stemmer das Leben schwer, doch letztlich kamen die Gäste nicht über die für sie vorgesehene Rolle des Statisten und Punktelieferanten hinaus. Schon vor dem Schlusspfiff der beiden guten Schiedsrichter Marco de Stefano/Jörg Rosenkranz aus Dortmund tanzten die HSG-Spielerinnen auf der Bank, mit dem Abpfiff fielen sie einander um den Hals und feierten losgelöst den Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse.

Vergessen waren alle Mühen des Spiels und der Saison. "Ich war total nervös und die anderen - glaube ich - waren es auch. Aber jetzt ist alles egal, jetzt wird nur noch gefeiert", sagte Rechtsaußen Nadine Südmeier und machte deutlich, dass die mäßige Leistung beim Meisterstück am Samstag keine Rolle spielte. Und Birute Grusauskaite, die sich noch am Mittwoch einen Bänderriss im linken Fuß zugezogen hatte, spürte nur noch Freude: "Ich habe Schmerzen gehabt, aber jetzt merke ich davon nichts mehr", erklärte die Litauerin, die eigentlich geschont werden sollte, aber dann doch nach 17 Minuten zum Einsatz kam und maßgeblich zum Sieg beitrug. Mittendrin auch die Fraktion der Schwangeren. Rechtsaußen Birthe Kruska feierte mit prallem Bauch ebenso mit wie Linksaußen Anika Ziercke, Töchterchen Mia auf den Schultern. Die im zweiten Monat schwangere Ziercke saß noch im Trikot auf der Bank, kam aber nicht mehr zum Einsatz. Auch Torfrau Steffi Kreft vom VfL Oldenburg, die wohl in der kommenden Spielzeit bei Stemmer/Friedewalde zwischen den Pfosten stehen wird, machte sich schon mal mit der Begeisterungsfähigkeit ihrer neuen Mitspielerinnen vertraut.

Bereits nach dem Remis in Neuss am Sonntag vor einer Woche feierte das Team bis in den frühen Morgen, am 22. April setzt die Mannschaft mit der Auswärtsfahrt nach Düsseldorf im Doppelstockbus die Party fort. Die offizielle Meisterfeier steigt dann beim nächsten Heimspiel am 30. April gegen HSV Gräfrath. Ein Party-Marathon, den Team und Trainer gerne absolvieren. "Das werden wir genießen. So oft steigt man nicht auf", sagte Detlef Meyer.


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Steffi Raulwing künftig in Stemmer
Oberlübber Kreisläuferin wechselt zum ambitionierten Regionalligisten


Minden (sru). Freude auf der einen Seite, Frust auf der anderen. Kreisläuferin Stefanie Raulwing wechselt vom Handball-Oberligisten TuS Eintracht Oberlübbe zum Regionalliga-Team HSG Stemmer/Friedewalde.


"Genau solch eine Spielerin haben wir gesucht", freut sich Stemmers Trainer Detlef Meyer über die Neuverpflichtung für seine Mannschaft. "Das ist ein schwerer Verlust für uns", gibt Oberlübbes Trainerin Andrea Leiding zu.

Die 24-jährige Stefanie Raulwing spielte zuletzt fünf Jahre für Eintracht Oberlübbe. "Sie hat eine tolle Entwicklung bei uns genommen", ist Leiding stolz auf das Leistungsvermögen ihrer Kreisläuferin. Raulwing verfügt über sehr viel Durchsetzungsvermögen und gilt in der Oberliga als eine der besten Konterspielerinnen.



Allerdings konnte sie in den vergangenen beiden Jahren nur noch sporadisch an den Oberlübber Trainingseinheiten teilnehmen. Aus beruflichen Gründen weilt Stefanie Raulwing häufig in Stuttgart. Zur kommenden Saison zieht die Kreisläuferin aber wieder in den Mühlenkreis, womit einer regelmäßigen Teilnahme am Training in Stemmer nichts im Wege steht.

Wahrscheinlich springt Stefanie Raulwing mit diesem Wechsel von der Oberliga in die zweite Bundesliga. Der HSG Stemmer/Friedewalde fehlen nämlich nur noch drei Siege aus den verbleibenden sieben Spielen. Für Stemmer/Friedewalde wird das Spiel mit der neuen Kreisläuferin noch deutlich flexibler. "Dann kann Dunja Brand unseren Rückraum verstärken. Wir werden insgesamt deutlich vielseitiger", unterstreicht Detlef Meyer, dass Raulwing für ihn zu einer wichtigen Alternative im Angriff werden soll. Aber auch in der Abwehr soll sie Aufgaben als vorgezogene Spielerin in der 5:1-Deckung oder auf den Außenpositionen übernehmen.

In Oberlübbe ist ihr niemand böse. "Wir wünschen ihr viel Erfolg. Sie hat es sich durch ihre starken Leistungen verdient", findet Andrea Leiding nette Worte zum Abschied.


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MT v. 08.08.2005

Stemmeraner Beachhandballer neuer deutscher Meister
"Nacken 3,50" sorgt in Cuxhaven für die Sensation / 2:0 im Finale gegen Sandfüchse / Titelverteidiger Sand Devils landen diesmal auf Platz vier


Cuxhaven (la). Das Beachhandballteam "Nacken 3,50" aus Stemmer und Friedewalde hat bei den diesjährigen deutschen Meisterschaften im Beachhandball in Cuxhaven sensationell den deutschen Meistertitel errungen. Der Titelverteidiger, die Sand Devils aus Hahlen, belegten Rang vier in der Endabrechnung.

Von Leif Anton

Im Finale setzte sich die Mannschaft, die vom Oldie der Truppe, Björn Borgmann, betreut wurde, mit 2:0 gegen die Sandfüchse aus Tetenhusen durch und konnte so mit dem mitgereisten Anhang den nie für möglich gehaltenen Titel feiern.
Zuvor hatten die Themann, Westermann und Co. mit attraktiven Beachhandball und der nötigen Portion Glück den Sprung bis ins Endspiel geschafft, ein Erfolg den ihnen wohl keiner so recht zugetraut hatte und auch in den eigenen Reihen nicht erwartet wurde.

"Wir sind hier hingefahren um einfach Spaß zu haben und jetzt haben wir neben der Kreismeisterschaft noch den Titel geholt", war "Nacken"-Akteur André Kuhlmann völlig happy nach dem Überraschungstriumph. Sein Mitstreiter Björn Borgmann ergänzte: "Wir haben uns über nichts Gedanken gemacht. Dieses Ergebnis sollte uns bei der Suche nach Sponsoren für neue Trikots behilflich sein, denn die sind dringend notwendig. Vielleicht haben sich die Jungs gerade deswegen so ins Zeug gelegt", hofft ein glücklicher Björn Borgmann auf bessere Ausstattung für sein Team nach diesem Erfolgserlebnis.

Hauchdünner Sieg gegen die "Äpfel"


In der Vorrunde setzten sich die Stemmeraner im entscheidenden letzten Gruppenspiel hauchdünn gegen das Hahler Team Apfel im Penaltywerfen durch. Erst durch diesen Sieg qualifizierte man sich für das Viertelfinale, für die "Äpfel" hieß es nach dem dritten Platz in der Vorrunde Koffer packen, denn die überzeugenden Auftritte wurden aufgrund des neuen Turniermodus, nur der Erste und Zweite jeder Gruppe qualifizieren sich für das Viertelfinale, nicht mit dem Weiterkommen belohnt.

Auch die dritte Mannschaft aus Minden, Havanna Beach Club, musste in dieser fast reinen Mindener Gruppe die Segel streichen. Im Viertelfinale siegte Nacken im Penaltywerfen gegen die "Lehre Storks", im Halbfinale mussten dann die "Al Sandys" dran glauben.

Der letztjährige Meister, die Hahler Sand Devils, mussten sich in diesem Jahr mit dem vierten Platz zufrieden geben. Zu unbeständig waren die Leistungen der Mannen um Coach Carsten Dehne im gesamten Turnierverlauf. Im Halbfinale unterlag man den Sandfüchsen aus Tetenhusen im Penaltywerfen.

Dehne: Das war heute nicht unser Tag


"Das war heute einfach nicht unser Tag, aber trotzdem Kompliment an Nacken 3,50. Sie haben die Gunst der Stunde genutzt", fand Carsten Dehne nach Abschluss der Spiele anerkennende Worte für die Stemmeraner Truppe, die nun nicht nur im Mindener Handballkreis sondern auch in ganz Deutschland die Nummer eins im Sand sind.

"Eine Situation, an die wir uns erst mal gewöhnen müssen", konnte André Kuhlmann das Geschehene gar nicht recht begreifen. Der unverhoffte Meistertitel wurde am gestrigen Abend dann noch gebührend gefeiert, ehe für alle Sand-Akrobaten nun die volle Konzentration der Vorbereitung für die kommende Hallensaison gilt, bevor dann im Sommer nächsten Jahres wieder mit Kempatricks im Sand gezaubert wird.

MT vom 22.04.2005
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Rodenberg: So teuer wie möglich verkaufen
Stemmers B-Mädchen im westdeutschen Finale am Samstag erneut gegen Menden-Schwitten


Minden (kn). Zweiter Anlauf für die HSG Stemmer/Friedewalde. Die Stemmeraner B-Mädchen treffen in den Finalspielen um die westdeutsche Meisterschaft wieder auf den TV Menden-Schwitten. Das Hinspiel gegen Schwitten steigt am morgigen Samstag um 18.30 Uhr in Stemmer.

   Foto: Stefan Rüter

Beide Teams standen sich vor wenigen Wochen auch schon in den Endspielen der Westfalenmeisterschaft gegenüber. Damals unterlag Stemmer/Friedewalde zweimal klar mit 16:29 und 20:27 gegen Schwitten.

"Schwitten ist eine richtig gute Mannschaft, die auch zwei aktuelle Jugend-Nationalspielerinnen stellt. Unser Ziel ist es, unsere Form weiter zu steigern. Das ist uns damals im Rückspiel gelungen", hofft HSG-Trainer Christoph Rodenberg auf eine weitere Verbessung seiner Mannschaft. "Wir wollen uns so gut wie möglich verkaufen. Ein Sieg wäre eine Sensation für uns", so der Friedewalder Erfolgscoach.......


MT vom 24./25.07.04
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Drei Zugänge bei HSG Stemmer

19-jährige Linkshänderin Stephanie Frank soll Imke Viering ersetzen

                        Bild 2 Tanja Sawadski Bild 3  Imke VieringBild 1 Steffi Pödtke MT-Fotos: Jürgen Knicker

Steffi Pödtke (links) kehrt zur HSG Stemmer/Friedewalde zurück. Tanja Sawadski (Mitte) und Imke Viering (rechts) lassen das Team. MT-Fotos: Jürgen Knicker

Minden (kn). Frauenhandball-Regionalligist HSG Stemmer/Friedewalde hat seine Personalplanungen abgeschlossen. HSG-Manager Rainer Habbe vermeldete gestern insgesamt drei Zugänge.

Vom künftigen West-Regionalligisten TuS Nettelstedt kehrt Torhüterin Steffi Pödtke zur HSG Stemmer/Friedewalde zurück. Pödtke nimmt dann den Platz von Melanie Schnitker ein. Im Rückraum hat sich die HSG mit Claudia Langhammer vom künftigen Klassenpartner VT Bückeburg verstärkt. Die 21-Jährige Allrounderin kommt aus der Nachwuchsschmiede des HC Frankfurt/Oder. Claudia Langhammer kann auf allen Rückraumpositionen sowie auf Rechtsaußen eingesetzt werden.

Dritter und letzter Neuzugang der Stemmeranerinnen ist Stephanie Frank. Die 19-jährige Linkshänderin kommt ebenfalls aus der Nachwuchsabteilung des HC Frankfurt/Oder, wo es ein Sportinternat gibt. Stephanie Frank ist 1,83 m groß und wird den Platz von Imke Viering einnehmen.

Imke Viering wechselte zum Zweitliga-Aufsteiger TV Cloppenburg. Dazu verließ auch Tanja Sawadski (zu Eintracht Oberlübbe) die HSG. Der dritte Abgang ist Kim Pape. Die junge Kreisläuferin geht aus beruflichen Gründen für zwei Jahre nach München, will dann aber zur HSG zurückkehren.

Stemmer/Friedewalde startet am 29. August mit einem Auswärtsspiel beim DSC Oldenburg in die Saison 2004/2005. Am 12. September kommt es im ersten Heimspiel in der Stemmeraner Sporthalle zum Duell gegen den VT Bückeburg.


MT vom 05.02.2004 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

"Pickel" künftig in Doppelfunktion

Trainer Detlef Meyer

Foto: Stefan Schubert

Detlef Meyer auch im nächsten Jahr Trainer der Stemmeraner Frauen


Minden (kn). Detlef Meyer wird nicht nur bis zum Schluss dieser Serie sondern auch in der kommenden Saison 2004/2005 die Funktion des Doppeltrainers der 1. Frauen (Regionalliga Nord) und der 1. Männer (Landesliga-Spitzenreiter) bei der HSG Stemmer/Friedewalde ausüben.

Darauf einigte sich in den letzten Tagen der HSG-Vorstand und "Pickel" Meyer. Der ehemalige Dankerser Bundesliga-Spieler hatte nach dem Rücktritt von Horst Bredemeier am 14. Januar auch die Stemmeraner Frauen in der Regionalliga übernommen. Meyers Bilanz mit den HSG-Damen weist bisher 2:2 Punkte auf.

"Wir haben mit der Rolle des Doppeltrainers schon einmal gute Erfahrungen gemacht", verwies HSG-Vorstandsmitglied Rainer Habbe auf das Beispiel Andr±e Fuhr. Fuhr hatte vor seinem Wechsel zur HSG Blomberg-Lippe über mehrere Serien ebenfalls Stemmers Frauen und Männer gecoacht.

Eine Absage hatte Stemmer/ Friedewalde vor der Meyer-Zusage vom ehemaligen Mindener Bundesliga-Trainer Dieter Löffelmann bekommen. "Hier gab es einen Interessenkonflikt mit Eintracht Oberlübbe, deren Frauen ebenfalls in der Regionalliga spielen und deren Handball-Abteilungsleiter Dieter Löffelmann ist", berichtete Rainer Habbe.

Detlef Meyer soll in Zukunft zweimal wöchentlich das Training der Stemmeraner Frauen leiten. Eine dritte Einheit soll von Spielführerin Dunja Brand geleitet werden. "Alles ist mit Detlef Meyer abgestimmt. Wir werden zudem versuchen, die Heimspiele der Frauen auf den Spielplan der Männer abzustimmen", erklärte Rainer Habbe. Zwei Spiele in kurzer Folge wie zuletzt beim Damenspiel Stemmer/Friedewalde - TuS Nettelstedt und dem Männer-Spiel Stemmer/Friedewalde - HSG Hüllhorst sollen also vermieden werden.
 

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MT vom 17.01.2004 
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"Hotti" legt Traineramt bei Stemmer nieder
Unterschiedliche Auffassungen über Trainingsgestaltung / "Pickel" Meyer heute auf der Bank

Minden (kn/kr). Die HSG Stemmer/Friedewalde und Frauen-Trainer Horst Bredemeier haben sich getrennt. Die Entscheidung fiel am Mittwoch in Gesprächen zwischen HSG-Geschäftsführung, der Frauenhandball-Regionalliga-Mannschaft und dem ehemaligen Bundestrainer.
"Es  gab Differenzen zwischen dem Trainer un der Mannschaft, die nicht ausgeräumt werden konnten. Daraufhin stellte Hotti seinen Posten zur Verfügung, was wir akzeptieren mussten", sagt HSG-Geschäftsführer Rainer Habbe.......
Ausschlaggebend für das nach eineinhalb Jahren beendete Vertragsverhältnis zwischen Bredemeier un der HSG waren unterschiedliche Auffassungen über die Trainingsgestaltung. "Die Mannschaft wollte härter trainieren, ich jedoch gruppentaktisch und fachorientiert. Der Entschluss nicht weiter zu machen, hatte dann persönlichen Charakter und geschah aus dem Bauch heraus", berichtete Horst Bredemeier. Er gehe in  Freundschaft, so der 53-jährige...........
Anzeichen, dass die interne Stimmung bei Regionalligisten nicht immer zum Besten stand, hatte es bereits in der Hinrunde gegeben. Seinerzeit veranstalteten die Spielerinnen aus der zweiten Reihe eine Machtprobe, indem sie mehr Spielanteile forderten. Nun gab "Hotti" etwas entnervt dem Druck und den anderen Vorstellungen seiner Spielerinnen nach..............
 

MT vom 14.08.2003 
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Dunja Brand führt neuen Rückraum
Bredemeier: Gern Kreismeister der Regionalliga / Abgang von Sara Keller schmerzt der HSG....


MT vom 16.01.02:
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Im Handballkreis Minden-Lübbecke sind derzeit rund 6000 Aktive mit gültigen Spielpässen registriert. Die Rangfolge der ersten Fünf sieht so aus:
1. HSG Stemmer/Friedewalde - 311 Pässe / 2. TuS Lahde/Quetzen - 284 / 3. GWD Minden - 273 / 4. Eintracht Oberlübbe - 270 / 5. HSG Hüllhorst - 254.