"Schützenverein Zentrum Stemmer"

MT vom 12.01.2018 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Schützenverein wird 111 Jahre alt

„Zentrum“ Stemmer zieht Bilanz, blickt auf 2018 und ehrt Vereinsmitglieder

Die beförderten und geehrten Schützen vom Stemmer „Zentrum“ mit dem Vorsitzenden Heinrich

Mohrhoff (rechts) und Oberst Gerhard Lorenz (links). Foto: htj/pr

Minden-Stemmer (mt/htj). Jahresberichte, Wahlen, Ehrungen und das Schützenfest 2018 standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Schützen von „Zentrum“ Stemmer.

In den Jahresberichten wurde an Veranstaltungen, Höhepunkte und Schießergebnisse 2017 erinnert. Hervorzuheben ist dabei der elfte Platz von Anette Lorenz beim Landeskönigsschießen im Westfälischen Schützenbund in Bad Rothenfelde – sie war die beste Teilnehmerin aus dem Schützenkreis Minden. Doris Schelp, Kai Hallmann und Volker Burmester wurden anschließend zu Beisitzern im Vorstand gewählt. Neue Kassenprüferin ist Jutta Brinkmann. Den Ordensausschuss komplettieren Doris Schelp und Detlev Meisolle. Für zehnjährige Mitgliedschaft erhielt Andreas Kiss die Treuenadel. Annelore Nowak blickt auf 25-jährige Mitgliedschaft zurück. Bernd Meisolle, aus Norddeutschland angereist, gehört dem Verein seit 40 Jahren an. Bereits seit 50 Jahren sind Reinhold Schwier und Holger Schwier dabei – beide waren lange Zeit als Sportschützen im Verein aktiv. Aus den Händen des Vorsitzenden nahm Hans-Günter Schelp das Goldene Vereinsabzeichen in Empfang, über das Silberne Vereinsabzeichen freute sich Lars-Eric Borcherding. Die Verdienstnadel des Westfälischen Schützenbundes und die erste silberne Eichel an die Schützenschnur bekamen Andreas Kiss und Peter Guzowski. Lars-Eric Borcherding und Wolfgang Lüftner bekamen die dritte silberne Eichel an ihre Schützenschnur,über die vierte freuten sich Helmut Borcherding und Klaus-Dieter Eikmeier. Cord Meyer erhielt die dritte goldene Eichel. Befördert wurden Hanna Meier und Anette Lorenz zum Hauptfeldwebel, ebenso Cord Meyer. Den Rang eines Oberfeldwebels hat nun Birgit Borcherding inne, Andreas Kiss und Peter Guzowski wurden zum Unteroffizier befördert. Beim Ausblick auf das Jahr 2018 stand vor allem das gemeinsame Sport- und Schützenfest mit dem TV Stemmer im Mittelpunkt. Es findet am Samstag, 26. Mai, 18.30 Uhr, im Bürgerzentrum Nord in Stemmer statt. Am Donnerstag, 10. Mai (Himmelfahrt), gibt es bereits das traditionelle Treffen am Schießstand am Bürgerzentrum Nord mit Vereinskönigschießen, Ortspokalschießen und Pokalschießen der ehemaligen Vereinskönige. Zeitgleich findet das Pokalschießen zum Erhalt des Fritz-Homann-Bades statt, dessen Erlös dem Förderverein zugute kommt.

Zum 111-jährigen Vereinsbestehen wird es ein Jubiläumspokalschießen geben. Termin und Ablauf werden frühzeitig bekannt gegeben, teilt der Verein mit. Die Vereinsmeisterschaft findet vom 22. bis 27. Februar (Donnerstag bis Dienstag) statt.

MT vom 29.06.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 22.05.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 17.05.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

 

 

MT vom 27.01.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT  vom 08.06.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT  vom 02.06.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT  vom 02.06.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT  vom 24.05.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Stemmer Schützen spenden für Fritz-Homann-Bad

Minden-Stemmer (htj) - Auch in diesem Jahr war es den Stemmer  "Zentrum"-Schützen wieder ein Anliegen, anlässlich des Königsschießens mit einem "Pokalschießen für jedermann" zum Erhalt des vor 51 Jahren eröffneten "Fritz-Homann-Bades" beizutragen. Der finanzielle Erlös ist ausschließlich für den Förderverein bestimmt. Zahlreiche Bürger trafen sich zu diesem Pokalwettbewerb. Zur Eröffnung der Badesaison konnte der Vorsitzende des Schützenvereins, Heinrich Mohrhoff, dem Vorsitzenden des Fördervereins "Fritz-Homann-Bad", Wolfgang Lüftner, dann wieder eine beachtlich Geldspende überreichen, so die Schützen.

 

MT  vom 03.05.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Drei Gründungsmitglieder geehrt

Wilhelm Meyer, Heinrich Meier und Heinz Penningroth seit 65 Jahren im Schützenverein "Zentrum Stemmer"

Minden-Stemmer  (htj) Jahresberichte, Wahlen, Ehrungen und das diesjährige Schützenfest standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung bei den Stemmer „Zentrum“ Schützen, zu der der erste Vorsitzende Heinrich Mohrhoff, neben vielen Schützen auch die Ehrenmitglieder Heinrich Meier, Wilhelm Meyer ( Kreuger), Heinrich Kropp, Gerhard Klöpper und Wilfried Fabry sowie die amtierende Schützenkönigin Namaori Franke begrüßen konnte.

Seit 65 Jahren gehören Wilhelm Meyer, allen als „Kreuger“ bekannt, Heinrich Meier (Scheperewes) und Heinz Penningroth dem Schützenverein „Zentrum“ Stemmer an. Alle drei zählen noch mit zu den Gründungsmitgliedern im Jahre 1951. Der erste Schützenkönig nach Wiedergründung im Jahre 1951 war Heinrich Meier und seit dieser Zeit gibt es eine große Verbundenheit mit dem Schützenverein.

Wilhelm Meyer führte den Verein in den Anfangszeiten als Vorsitzender, war lange als Schießwart tätig und allen Stemmeranern als „Kreugers“ Willi bekannt. Als Adjutant mit dem versilberten Hammer schlug er 42 Jahre die Schützenscheibe an die Hauswand der Könige. Danach führte er den Verein als Oberst.

Auch Heinz Penningroth ist seit der damaligen Zeit mit dem Schützenverein verbunden und agierte als Altersschießwart im Verein sowie als Schriftführer beim Königschießen, damals noch in „Kreugers Busk“

In den Jahresberichten wurde noch einmal an die Veranstaltungen, Höhepunkte und Schießergebnisse im letzten Jahr erinnert. Anschließend fanden satzungsmäßig offenen Vorstandswahlen statt, bei denen Heinrich Mohrhoff einstimmig für weitere drei Jahre zum ersten Vorsitzenden gewählt wurde. Beisitzersind Doris Schelp, Wolfgang Lüftner und Kai Hallmann. Doris Schelp und Detlev Meisolle sind weiterhin für den Ordensausschuss zuständig und den Festausschuss bilden Tina Werthenbach und Helmut Borcherding.

Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Anette Lorenz und Annika Fleuter die Treuenadeln. Wilhelm Schmidt blickt auf 40-jährige Mitgliedschaft zurück, und Heinrich Kropp gehört dem Verein seit 50 Jahren an.

Aus den Händen des ersten Vorsitzenden konnte Thomas Salberg das Goldene Vereinsabzeichen in Empfang nehmen und Angelika Harre freute sich über das Silberne Vereinsabzeichen. Rückwirkend wurde Heinrich Lachtrup für 50jährige Mitgliedschaft und mit dem Goldenen Vereinsabzeichen ausgezeichnet.

Lars-Eric Borcherding und Wolfgang Lüftner bekamen die 2. Silberne Eichel an ihre Schützenschnur. Über die zweite silberne Eichel freuten sich Helmut Borcherding und Klaus-Dieter Eikmeier. Cord Meyer nahm die erste goldene Eichel und Hanna Meier die fünfte goldene Eichel in Empfang. Befördert wurden Heinrich Mohrhoff zum Major und Namaori Franke zum Unteroffizier.

Das Sport- und Schützenfest, das zum fünften Mal gemeinsam mit dem Sportverein TV Stemmer gefeiert wird, findet am Samstag, 4. Juni, statt. Traditionell treffen sich alle Stemmer Bürger, Ortsvereine, Schützen sowie die vielen Vatertagsausflügler in gewohnter Weise schon am Himmelfahrtstag, Donnerstag, 5. Mai, am Schießstand am Bürgerzentrum Nord in Stemmer zum Vereinskönigschießen, Ortspokal- und Pokalschießen der ehemaligen Vereinskönige. Zeitgleich findet auch das Pokalschießen zum Erhalt des Fritz-Homann-Bades, dessen Erlös dem Förderverein zu Gute kommt, statt. Die Vereinsmeisterschaften in Stemmer laufen von Sonntag, 28. Februar, bis Montag, 7. März.

Bild Schuetzen JHV 2016

Die ausgezeichneten und geehrten Stemmer Schützen mit dem Vorsitzenden Heinrich Mohrhoff (links) und Anette Lorenz (rechts).

Von links: Thomas Salberg, Wolfgang Lüftner, Cord Meyer, Namaori Franke, Hanna Meier, Lars Eric Borcherding, Angelika Harre, Annika Fleuter,

Heinrich Lachtrup, Heinrich Kropp, Helmut Borcherding, Wilhelm Schmidt, Gerhard Lorenz.

 Im Vordergrund sitzend v.l. Heinrich Meier und Wilhelm Meyer (Heinz Penningroth fehlt).

Foto:  Heinrich Traue J.

MT vom 08.06.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Die neue Stemmer Königin Namaori Franke (5. v. l.) trat mit ihrem Ehemann Peter Franke (7. v. l.) die Nachfolge von Gerhard Lorenz und Monika Eikmeier an.

Neben der Inthronisation der Majestäten fanden weitere Siegerehrungen statt. Foto: Ulrich Westermann

 

Neue Königin für das Schützenvolk

Namaori Franke erreichte in Stemmer nach einem spannenden Wettkampf das beste Ergebnis.

Auch andere Auszeichnungen wurden vergeben.

Von Ulrich Westermann

Minden-Stemmer (Wes). Die Mitglieder des Schützenvereins „Zentrum“ Stemmer werden in den kommenden zwölf Monaten von einer Königin regiert. Sie heißt Namaori Franke. Franke trat mit ihrem Ehemann Peter Franke die Nachfolge von Gerhard Lorenz und Monika Eikmeier an. Beim Königsschießen lieferte sich Namaori I. einen spannenden Wettkampf mit drei weiteren „Zentrum“-Angehörigen. Im ersten Durchgang hatten die vier Titelaspiranten jeweils 29 Ring erzielt. Im Finale war dann Namaori Franke (29) vor Klaus-Dieter Eikmeier (27), Peter Schlötel (25) und Anette Lorenz (24) erfolgreich.

Die Königin ist eng mit dem Schießsport verbunden. Früher gehörte sie dem Schützenverein Bünde an. Inzwischen ist sie in der Kyffhäuser-Kameradschaft Leteln im Kreisverband Schaumburg aktiv. Auf ihrer Erfolgsliste steht der siebenmalige Gewinn der Kreismeisterschaft. Vor eineinhalb Jahren schloss sich Namaori Franke dem Schützenverein Stemmer an.

Bei den Jugendlichen holte Sarah Bewig den Titel. Im Schülerwettbewerb wurde eine Scatanlage mit elektronischer Ergebnisanzeige genutzt. Über Platz eins freute sich der elfjährige Kennet Busse.

Bei den 13- und 14-Jährigen waren die Geschwister Angelina und Niklas Schmiedel erfolgreich. Der Pokal der ehemaligen Vereinsmajestäten ging an Anette Lorenz. Sie setzte sich im zweiten Stechdurchgang gegen ihren Ehemann Gerhard Lorenz durch. Dritter wurde Karl-Heinz Seele.

Um den Stemmer Ortspokal bewarben sich sieben Mannschaften. Zum dritten Mal belegte das Team der Kulturgemeinschaft den Spitzenplatz. Mit 141 Ring waren Wolfgang Lüftner, Anette Lorenz, Cord Meyer, Franziska Lorenz und Anika Fleuter erfolgreich. Dahinter platzierten sich die Mannschaften des Fördervereins Fritz-Homann-Bad (Karl-Heinz Seele, Andreas Kiss, Udo Niermann-Braun, Gerhard Lorenz und Lars-Eric Borcherding/136) und des TV Stemmer (Peter Schlötel, Uwe Brinkmann, Ulrich Brinkmann, Jörg Schröder und Jutta Brinkmann/134). Es folgten „Zentrum“ Stemmer (132), Geflügelzuchtverein (128), Feuerwehr II (128), Feuerwehr I (124) und SPD-Ortsverein (ebenfalls 124).

In einem weiteren Schießwettbewerb ging es zum achten Mal um den Wanderpokal des Fritz-Homann-Bades. Wie im Vorjahr war Anke Tydemers erfolgreich. Sie gewann vor Bernd Meyer und Thadäus Ruhe. Im Pokalschießen der befreundeten Vereine setzten sich die Schützen aus Todtenhausen mit 967 Ring vor Südfelde(964) und Kutenhausen (956) durch. Die weiteren Plätze belegten Berenbusch-Nordholz (951), Meßlingen (927), Stemmer (918) und die Schützengilde Minden-Nordstadt (895). In der Einzelwertung behielt Willi Kolkmann (Südfelde, 206,3) im Stechen vor Andreas Waack (Todtenhausen, 205,7) die Oberhand. Beide hatten im Durchgang 198 Ring erzielt. Dritter ersten wurde Gerhard Rathert (Südfelde, 196) vor Anette Lorenz (Stemmer, 196) und Helmut Lampe (Berenbusch-Nordholz, 195).

Mit der goldenen Schützenschnur wurde Cord Meyer geehrt. Die Ehrennadel der Interessengemeinschaft Schießsport im ehemaligen Amt Petershagen überreichte Erste Vorsitzende Doris Schelp an Wolfgang Meier (Stemmer).

MT vom 04.06.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Hier trifft sich das ganze Dorf

Schützen und Handballer feiern zum vierten Mal gemeinsam.

Sportlich und gesellig geht es in Stemmer zu. Das Fest ist Ausdruck gemeinschaftlichen Miteinanders. Fotos: Dera-Medien

Die Veranstaltung bietet viel Raum zum Klönen.

Minden-Stemmer (ott). Bereits zum vierten Mal machen der Schützenverein „Zentrum“ Stemmer und der Sportverein TV Stemmer gemeinsame Sache: Auf dem Sportplatz am Bürgerzentrum laden sie zum Sport- und Schützenfest ein. Nach dem bereits erfolgten Königsschießen am Himmelfahrtstag 2015 steht von Donnerstag, 4. bis Samstag, 6. Juni die zweite Etappe der Veranstaltungsfolge auf dem Programm.

 „Für mich handelt es sich um nichts weniger als das große Sportfest des Mindener Ortsteils, bei dem man einfach alle trifft“, freut sich Peter Schlötel, erster Vorsitzender des TV Stemmer auf die kommenden Tage. Sie seien Stemmers klares Bekenntnis außerdem zu seinen sportlichen Seiten. „Wir sind ein Dorf mit vielen sportlich aktiven Vereinen und einem eigenem Freibad“, betont er weiter. Dass der Sprung ins kühle Naß des Fritz-Homann-Bades noch immer möglich ist, sei dem besonderen Engagement des Fördervereins Fritz-Homann-Bad zu verdanken. „Dadurch, dass alle an einem Strang gezogen haben, konnten wir diesen wichtigen Standort des Dorflebens bewahren“, lautet der Kommentar von Peter Schlötel. Das Konzept des Sport- und Schützenfestes sei ebenfalls Ausdruck des gemeinschaftlichen Miteinanders im Dorf Stemmer.

 „Wir haben erneut viel Zeit investiert, um den Besuchern des Festes ein paar spannende und unterhaltsame Stunden und Tage zu bereiten“, führt Schlötel aus. Man sei sicher, dass sich die Bemühungen gelohnt haben. Heinrich Traue, Schriftführer der Schützen, ergänzt: „Neben Sport als verbindender Aktivität soll auch das dörfliche Miteinander und die Geselligkeit gefördert werden.

“ Bereits am 14. Mai, dem Himmelfahrtstag, fand das Ringen um die Königswürde statt. Ermittelt wurde neben der Vereinsmajestät außerdem der Nachwuchsregent. Mit dem Pokal der örtlichen Vereine und dem Pokalschießen für jedermann zum Erhalt des Fritz-Homann-Bades standen zwei weitere Disziplinen auf dem Programm am Himmelfahrtstag. „Als besonderen Höhepunkt freuen wir uns auf das gemeinsame Fest mit Königsproklamation, Pokalverleihung und Tanzabend“, verweist Heinrich Traue auf den Samstagabend, 6. Juni.

Während des gemeinsamen Festes werden außerdem Abordnungen befreundeter Schützenvereine aus der IG Petershagen (Eldagsen, Meßlingen, Südfelde, Todtenhausen, Kutenhausen und Haselhorn) sowie der Gilde Minden-Nordstadt erwartet. Dazu gesellen sich Mitglieder der örtlichen Vereine und weitere Einwohner von Minden-Stemmer. „Teilnehmer und Gäste dürfen sich auf ein rundum geselliges Fest freuen“, ist sich Traue sicher. Denn auch das hat Tradition. Als Abschluss des Schützenfestes steht am Montagabend, 8. Juni, ein gemeinsames Katerfrühstück auf dem Programm. Dabei lassen Schützen und Sportler ihr Fest bei Rollmops, Bratwurst und diversen Getränken ausklingen.

MT vom 12.05.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Königsschießen in Stemmer

Donnerstag, Himmelfahrt, 14. Mai 2015

Es geht um Ringe und Ränge

Auftakt des Sport- und Schützenfestes: Die neuen Regenten werden ermittelt.

Himmelfahrtsausflügler sind ebenfalls willkommen

Minden-Stemmer (Wes). Die Vorbereitungen für das Sport und Schützenfest in Stemmer laufen auf Hochtouren. Die Schießwettbewerbe stehen unmittelbar bevor. Wie bereits in den vergangenen Jahren feiern die Mitglieder des Schützenvereins „Zentrum“  die traditionelle Veranstaltung gemeinsam mit den Angehörigen des Sportvereins TV Stemmer.

Das unterhaltsame Programm geht in mehreren Etappen über die Bühne. Besucher aus der Ortschaft und der Umgebung sind willkommen. Los geht es am Donnerstag, 14. Mai (Himmelfahrt), mit dem Königsschießen und weiteren Konkurrenzen um Ringe und Ränge. Danach steht eine längere Pause an.

Fortgesetzt wird das Programm vom 4. Bis 6. Juni. Für Organisation und Ablauf am bevorstehenden Himmelfahrtstag ist der Schützenverein verantwortlich. Teilnehmer und Gäste dürfen sich auf die schießsportlichen Auseinandersetzungen und ein geselliges Zusammensein freuen. Der Auftakt erfolgt am kommenden Donnerstag um 10.30 Uhr im Bürgerzentrum Nord in Stemmer mit dem Königsschießen. Dabei werden die Vereinsmajestät und der Nachwuchsregent ermittelt. Zudem sind die ehemaligen Regenten mit von der Partie. Der beste Schütze von ihnen darf sich „König der Könige“ nennen. In einem weiteren Schießwettbewerb steht der Pokal der örtlichen Vereine im Mittelpunkt. Großen Wert legen die Organisatoren auch auf ein Pokalschießen für jedermann zum Erhalt des Fritz-Homann-ades. Der finanzielle Erlös dieses Wettbewerbes ist für den Förderverein der Freizeitanlage bestimmt. Startberechtigt sind die Einwohner aus Stemmer und Umgebung ab 18 Jahren. Die Schießwarte haben sich etwas Besonderes einfallen lassen, denn auch die Teilnehmer können gewinnen oder eine vordere Platzierung erreichen, die nicht regelmäßig den Schießsport ausüben. In die Wertung kommen die Ergebnisse im Armbrustschießen und Würfelspiel. Nachdem die Armbrust zur Seite gelegt worden ist, rollen die Würfel. In diesem kombinierten Wettbewerb wird die Ringzahl mit dem Knobelresultat multipliziert. Dabei können im besten Fall 60 Punkte erreicht werden. Dieses Ergebnis ist bei einer Sechs im Würfelspiel und einer Zehn mit der Armbrust möglich.

Im Rahmenprogramm gibt es Imbiss und Getränke. Auch die Himmelfahrtsausflügler sind willkommen, um bei einer Rast in Stemmer frische Kräfte zu sammeln. Mögliche Stechdurchgänge in den Schießwettbewerben beginnen um 12.30 Uhr. Die Organisatoren gehen davon aus, dass die Endergebnisse gegen 13 Uhr feststehen. Danach hat der Oberst des Vereins und erste Sportleiter, Gerhard Lorenz, seinen Auftritt. Er wird die Namen der erfolgreichen Teilnehmer bekannt geben. Insgesamt hat der Schützenverein „Zentrum“ Stemmer zahlreiche gute Ergebnisse auf Kreis- und Bezirksebene, verbunden mit der Qualifikation für die Landesmeisterschaften, erzielt.

Das Team Stemmer I mit Dennis Meier, Cord Meyer und Lars-Eric Borcherding schaffte in der Saison 2014/2015 den Aufstieg in die Luftgewehr-Bezirksklasse. Jan-Niklas Borcherding war Jugendkönig in der Interessengemeinschaft Schießsport des ehemaligen Amtes Petershagen.

MT vom 15.04.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Schießen und Knobeln fürs Freibad

Minden-Stemmer  (htj) Die Stemmer „Zentrum“ Schützen wollen anlässlich ihres Schützenfestes und des Königschießens mit einem Pokalschießen für jedermann zum Erhalt des „Fritz-Homann-Bad“ beitragen. Damit auch die Personen, die nicht mit dem Schießsport vertraut sind, eine Erfolgschance bekommen, haben sich die Schießwarte etwas Besonderes einfallen lassen. Das Endergebnis setzt sich aus einem Armbrustschießen und einem Würfelspiel zusammen. Dabei wird das Schießresultat mit einer möglichst hohen Zahl beim Knobeln multipliziert. Der Festausschuss der Stemmer „Zentrum“ Schützen und des Sportvereins TV Stemmer planen das Fest am Samstag, 6. Juni, im Bürgerzentrum Nord. Beginnen werden die Schützen schon am Donnerstag, 14. Mai (Himmelfahrt) ab 10.30 Uhr mit dem Königschießen. Auf dem Schießstand am Bürgerzentrum Nord in Stemmer werden der Vereinskönig und der Jugendkönig ermittelt. Weiter geht es am Donnerstag, 4. Juni mit Handball. Die E- und D- Jugendlichen wetteifern um Pokale, und am Freitag, 5. Juni, beginnen ab 19 Uhr die Meisterschaften um den „Stemmer-Kubb-Cup“. Um 20 Uhr öffnet eine Cocktail-Bar.

Der Samstag, 6. Juni, steht ganz im Zeichen des vierten gemeinsamen Sport- und Schützenfestes. Vorab findet ab 15 Uhr eine Handballgala der 1. Männermannschaft gegen die HSV-Oldie-Stars statt, bevor um 18.30 Uhr die Gastvereine sowie alle Stemmer Bürger erwartet werden. Nach Königsproklamation und Pokalverleihungen erfolgt gegen 19 Uhr ein Marsch durch Stemmer. Anschließend laden Sportler und Schützen zum Tanzabend mit DJ Guido Lange ein.

MT vom 13.01.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

 

MT vom 02.07.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Spannender Wettkampf mit der Ehefrau
 

Gerhard Lorenz wird neuer König in Stemmer / Umzug fällt Regen zum Opfer / Jugendtitel an Lucas Krömer

 

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Das neue Stemmer Königspaar Gerhard Lorenz (5. von rechts) und Monika Eikmeier (7. von rechts) tritt die Nachfolge von Dennis Meier und Sarah Mölls an. Foto: Ulrich Westermann


 

Von Ulrich Westerman

Minden-Stemmer (Wes). Der neue Schützenkönig in Stemmer heißt Gerhard Lorenz. Er trat mit Monika Eikmeier die Nachfolge von Dennis Meier und Sarah Mölls an. Bereits seit 30 Jahren hält Lorenz dem Schützenverein „Zentrum“ Stemmer die Treue.

Außerdem übt er erster Sportleiter und gibt als Oberst die Kommandos im Verein und in der Interessengemeinschaft Schießsport im ehemaligen Amt Petershagen. Für den Schützenkreis Minden ist Lorenz als Rundenwettkampfleiter tätig. Zahlreiche sportliche Erfolge erzielte er auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene.

Beim Königsschießen lieferte er sich einen spannenden Wettbewerb mit seiner Ehefrau Anette. Sie legte 29 Ring vor, auf die dann der neue Würdenträger mit 30 Ring antwortete. Das Fest richteten der Schützenverein „Zentrum“ und der Sportverein TV Stemmer zum dritten Mal gemeinsam aus.

Bei den Jugendlichen holte Lucas Krömer den Titel. Die Konkurrenz der Teilnehmer bis zum elften Lebensjahr gewann Kennet Busse. Bei den 13- und 14 Jährigen waren Angelina Schmiedel und Nicklas Schmiedel erfolgreich. Der Pokal der ehemaligen Vereinsmajestäten ging an Anette Lorenz. Sie sicherte sich die Trophäe mit 30 Ring vor Wilfried Fabry, Klaus-Dieter Eikmeier und Martina Ludwig (alle 29).

Um den Stemmer Ortspokal wetteiferten sieben Mannschaften. Platz eins belegte die Kulturgemeinschaft. Anette Lorenz, Cord Meyer, Hanna Meier, Franziska Lorenz und Bernd Meyer kamen auf 144 Ring. Dahinter platzierten sich die Teams der Feuerwehr (Marcel Südmeier, Björn Südmeier, Niels Lange, Jan-Niklas Borcherding und Lucas Krömer/144) und des Rassegeflügelzuchtvereins (Manfred Buhrmester, Frank Meier, Axel Spilker, Horst-Dieter Meier und Hans-Günter Schelp/137).

In einem weiteren Schießwettbewerb ging es zum siebten Mal um den Fritz-Homann-Bad-Wanderpokal. Hans-Jürgen Weber hatte diese Trophäe gestiftet. Der finanzielle Erlös ist für den Förderverein bestimmt. Im Stechdurchgang behielt Anke Tyedmers vor Jan-Niklas Bocherding die Oberhand.

Improvisation bei der Zeremonie

Das Pokalschießen der befreundeten Vereine war eine klare Angelegenheit für den Schützenverein Eldagsen. Das Spitzenergebnis mit 982 Ring erzielten Annegret Krebs, Horst Rathert, Klaus Hendel, Harald Wiese und Thorsten Blumenthal. Platz zwei (960) holte der Schützenverein Südfelde mit Willi Kolkmann, Irene Brüggemann, Helmut Brüggemann, Wolfgang Koppe und Marianne Ott. Die Berenbuscher Schützen Helmut Lampe, Reinhard Bruns, Bernhard Möller, Jürgen Büsing und Friedhelm Brand kamen mit 959 Ring auf Rang drei.

In der Einzelwertung setzte sich Annegret Krebs (Eldagsen, 199) vor Willi Kolkmann (Südfelde, 198) durch. Jeweils 197 Ring erzielten Helmut Lampe (Berenbusch-Nordholz), Horst Rathert und Klaus Hendel (beide Eldagsen).

Bei der Inthronisierung der Majestäten und Übergabe der Pokale mussten die Gastgeber improvisieren. Da es regnete, fand die Zeremonie nicht auf der Außenanlage, sondern in der Sporthalle statt. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Trommler- und Pfeiferkorps Minden. Meldung machte Spieß Heinrich Traue. Gerhard Lorenz und Cord Röthemeier ließen das vergangene Schützenjahr Revue passieren. Vereinsvorsitzender Heinrich Mohrhoff überreichte die Insignien der Würde. Nach den Siegerehrungen wurde das Fest im Bürgerzentrum fortgesetzt.
 

MT vom 25.06.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Gemeinschaft bewahren
 

Zum dritten Mal feiern Schützen und Handballer in Stemmer gemeinsam

 
 

Die Schützenkönige des Jahres 2013 freuen sich auf die diesjährige Veranstaltung. Foto: pr


 

Minden-Stemmer (mt). Nach dem bereits abgehaltenen Königsschießen Ende Mai beginnt nun die zweite Etappe des Sport- und Schützenfestes des Schützenvereins „Zentrum“ und des Sportvereins TV Stemmer.

In Stemmer wird der Sport groß geschrieben. Ein Dorf mit so vielen Vereinen und Gruppierungen und einem eigenen Freibad – da kann man schon von einem sportlichen Dorf sprechen“, ist Peter Schlötel, erster Vorsitzender des TV Stemmer stolz darauf, dass in Stemmer „der Sport zu Hause ist.“ Doch Stillstand ist der Beginn des Rückschrittes. Deshalb waren die Vorstände der Stemmeraner Institutionen zum Handeln gezwungen. Gemeinsam zogen alle an einem Strang, um das Fritz-Homann-Bad zu retten und so einen wichtigen Standort für ein modernes und lebendiges Dorf zu erhalten. Das Konzept, eine Kombination aus Sport- und Schützenfest zu etablieren war ebenfalls ein Handeln zur Rettung der Tradition und der Gemeinschaft.

„Wir haben wieder sehr viel Zeit in die Vorbereitung investiert. Wir sind sicher, dass es sich gelohnt hat“, meint Schlötel. Und Heinrich Traue, Schriftführer der Schützen ergänzt: „Neben dem verbindenden Gemeinschaftswerk Sport soll auch der kameradschaftliche Zusammenschluss und die Geselligkeit im Dorf gefördert werden.“ Schon am 14. Mai, dem Himmelfahrtstag, fand das traditionelle Königschießen, das Pokalschießen der örtlichen Vereine und das Pokalschießen zum Erhalt des Fritz-Homann Bades statt. Höhepunkt für die Stemmer Schützen wird wieder das gemeinsame Fest mit Königsproklamation, Pokalverleihungen und der gemeinsame große Tanzabend am Samstag.

Am gemeinsamen Fest mit Proklamation der Stemmeraner Schützenkönige und anschließender Pokalverleihungen werden auch Abordnungen befreundeter Schützenvereine aus Kutenhausen, Südfelde, Todtenhausen, Meßlingen, Eldagsen und aus dem benachbarten Niedersachsen die Haselhorner Schützen, Nordstadt und Berenbusch-Nordholz sowie die Ortsvereine am Bürgerzentrum Nord erwartet. Teilnehmer und Gäste dürfen sich auf spannende Schießwettbewerbe und Geselligkeit freuen.

Abschluss des Schützenfestes ist das gemeinsame Katerfrühstück. Hier lassen Schützen und Sportler das abgelaufene Fest bei Rollmops, Bratwurst und diversen Getränken noch einmal Revue passieren.

MT vom 27.05.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Konkurrenzkampf um Ringe und Ränge
 

Vier Tage Festprogramm und die Suche nach dem „König der Könige“

 
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In mehreren Etappen wird in Stemmer das Sport- und Schützenfest gefeiert. Zu den Programmhöhepunkten gehört die Siegerehrung der verschiedenen Schießwettbewerbe. Fotos: Ulrich Westermann


 

Von Ulrich Westermann

Minden-Stemmer (Wes). Auf vollen Touren laufen die Vorbereitungen für das Sport- und Schützenfest in Stemmer. Wie bereits in den vergangenen Jahren wird das Programm in mehreren Etappen durchgeführt.

Verantwortlich ist der Festausschuss, der sich aus Mitgliedern des Schützenvereins „Zentrum“ und des Sportvereins TV Stemmer zusammensetzt. Die Schießwettbewerbe stehen unmittelbar bevor. Besucher aus der Ortschaft und der Umgebung sind willkommen.

Die Festfolge beginnt am kommenden Donnerstag, 29. Mai, mit dem Königsschießen. Auch bei weiteren Konkurrenzen spielen Ringe und Ränge eine wichtige Rolle. Danach wird eine längere Pause eingelegt. Weiter geht es erst am Samstag, 14. Juni, und am Wochenende vom 27. bis 29. Juni. Organisation und Ablauf am bevorstehenden Himmelfahrtstag übernimmt der Schützenverein.

Teilnehmer und Gäste dürfen sich auf spannende Schießwettbewerbe und ein Zusammensein in geselliger Runde freuen. Los geht es um 10.30 Uhr am Bürgerzentrum Nord in Stemmer mit dem Königsschießen. Dabei werden die Vereinsmajestät und der Nachwuchsregent ermittelt. Die ehemaligen Würdenträger ermitteln den „König der Könige“.

Pokalschießen für jedermann

 

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In einem weiteren Schießwettbewerb steht der Pokal der örtlichen Vereine im Mittelpunkt. Großen Wert legen die Organisatoren auf ein Pokalschießen für jedermann zum Erhalt des Fritz-Homann-Bades. Der finanzielle Erlös ist für den Förderverein der Freizeitanlage bestimmt.

Startberechtigt sind die Einwohner aus Stemmer und Umgebung ab 18 Jahren. Für diesen Wettbewerb haben sich die Schießwarte etwas Besonderes einfallen lassen. Dabei können auch die Teilnehmer gewinnen oder einen Platz in der Spitzengruppe belegen, die nicht regelmäßig den Schießsport ausüben. Gewertet werden die Ergebnisse im Armbrustschießen und im Würfelspiel.

Nachdem die Schießergebnisse feststehen, rollen die Würfel. In diesem kombinierten Wettbewerb geht es darum, die erreichte Ringzahl mit dem Knobelresultat zu multiplizieren. Im besten Fall können dabei 60 Punkte erreicht werden. Dieses Ergebnis ist bei einer Zehn mit der Armbrust und einer Sechs im Würfelspiel möglich.

Im Rahmenprogramm werden Imbiss und Getränke angeboten. Auch die Himmelfahrtsausflügler sind willkommen, um bei einer Rast in Stemmer frische Kräfte zu sammeln.

Mögliche Stechdurchgänge in den Schießwettbewerben stehen ab 12.30 Uhr an. Die Organisatoren gehen davon aus, dass alle Endergebnisse gegen 13 Uhr feststehen. Dann ist der Oberst des Vereins und erste Sportleiter, Gerhard Lorenz, an der Reihe. Er wird die Namen der erfolgreichen Teilnehmer bekannt geben. Fortgesetzt wird das Programm am Samstag, 14. Juni, mit dem Kinderfest. Die Jungen und Mädchen treffen sich um 15 Uhr am Bürgerzentrum. Es gibt Bratwurst, Pommes und Getränke. Fetzige Musik wird ab 17 Uhr bei einer Kinderdisco erklingen.

Nach einer weiteren Pause geht es am Freitag, 27. Juni, um 19 Uhr mit der Meisterschaft um den Stemmer „Kupp-Cup“ weiter. Ab 21.30 Uhr wird Chris Blevens mit der Gitarre auftreten und dabei sein umfangreiches musikalisches Repertoire präsentieren.

Handballgala der ersten Männermannschaft

Der Samstag, 28. Juni, steht im Zeichen des dritten gemeinsamen Sport- und Schützenfestes. Bereits um 15 Uhr beginnt eine Handballgala der ersten Männermannschaft gegen die HSV-Oldies. Um 18.30 Uhr werden die Abordnungen aus Berenbusch-Nordholz, der Nordstadt und aus der Interessengemeinschaft im ehemaligen Amt Petershagen empfangen. Dazu kommen die örtlichen Vereine aus Stemmer.

Der Proklamation der neuen Majestäten und weiteren Siegerehrungen schließt sich ein kleiner Fest-umzug mit dem Trommler- und Pfeiferkorps Minden an. Nach der Rückkehr laden Sportler und Schützen zum Tanzabend ein. Für Stimmung sorgt „Hermann“, bekannt von der Haselhorner Oldie-Night. Fortgesetzt wird das Festprogramm am Sonntag, 29. Juni, 11 Uhr, mit einem Kinderfest.

Bei Handballturnieren der Minis, E- und D-Jugend gehen Jungen und Mädchen auf Torejagd. Jung und Alt sind in der Cafeteria des Sportvereins willkommen.

Den Abschluss der Feierlichkeiten bildet am Montag, 30. Juni, 18 Uhr, ein „Katerimbiss“ mit Bratwurst, Rollmops und Getränken.

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Die „Zentrum“-Schützen haben ihre Heimstätte im Bürgerzentrum.Auf die bevorstehenden Festtage in Stemmer freuen sich (von links) Oberst Gerhard Lorenz, Damenleiterin Anette Lorenz, Heinrich Traue (Schriftführer und Öffentlichkeitsarbeit) und Schützenvereinsvorsitzender Heinrich Mohrhoff. Fotos: Ulrich Westermann

MT vom 30.04.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Stemmer sucht den Schützenkönig
 

Wettbewerb beginnt am Himmelfahrtstag

 

Minden-Stemmer (mt/htj) Auch in diesem Jahr werden die Stemmer „Zentrum“-Schützen anlässlich des Königschießens mit einem Pokalschießen für jedermann zum Erhalt des „Fritz-Homann-Bades“ beitragen. Der finanzielle Erlös ist ausschließlich für den Förderverein bestimmt.

Damit auch den Personen, die nicht mit dem Schießsport vertraut sind, die Chance auf eine erfolgreiche Teilnahme gegeben wird, haben sich die Schießwarte etwas Besonderes einfallen lassen. Das Endergebnis setzt sich aus einem Armbrustschießen und einem Würfelspiel zusammen.

Dabei geht es darum, das Schießresultat mit einer möglichst hohen Zahl, die beim Knobeln ermittelt wird, zu multiplizieren.

Schon seit Monaten planen der Festausschuss der Stemmer „Zentrum“-Schützen und des Sportvereins TV Stemmer das gemeinsame Fest am 28. Juni im Bürgerzentrum Nord.

Beginnen werden die Schützen allerdings schon am Donnerstag, 29. Mai (Himmelfahrt), ab 10.30 Uhr mit dem Königschießen. Auf dem Schießstand am Bürgerzentrum Nord in Stemmer werden der Vereinskönig und der Jugendkönig ermittelt.

Die ehemaligen Majestäten schießen um den Pokal der Könige und die Ortsvereine wetteifern um den Ortspokal. Auch Vatertagsausflügler sind willkommen, für sie ist in Form von Essen und Getränken gesorgt.

Am Samstag, 14. Juni, startet ab 15 Uhr das Kinderschützenfest mit anschließender Kinderdisco ab 17 Uhr. Stärken kann man sich mit Bratwurst, Pommes und Getränken. Am Freitag, 27. Juni, beginnen ab 19 Uhr die Meisterschaften um den „Stemmer-Kubb-Cup“, und ab 21 Uhr wird Chris Blevens mit seiner Gitarre zum wiederholten Male sein großes Repertoire zum Besten geben.

Der 28. Juni steht ganz im Zeichen des dritten gemeinsamen Sport- und Schützenfestes. Vorab findet ab 15 Uhr eine Handballgala der ersten Männermannschaft gegen die HSV-Oldie-Stars statt, bevor um 18.30 Uhr die Gastvereine aus der Nordstadt, Kutenhausen, Südfelde, Berenbusch-Nordholz, Eldagsen, Meßlingen, Todtenhausen, die Stemmer Ortsvereine sowie alle Stemmer Bürger erwartet werden.

Nach Königsproklamation und einigen Pokalverleihungen erfolgt gegen 19 Uhr ein kleiner Durchmarsch durch den Ortsteil Stemmer. Anschließend laden Sportler und Schützen zum Tanzabend ein. Für Stimmung sorgt „Hermann“, bekannt aus früheren Jahren von der Oldie-Night.

Am Sonntag, 29. Juni, finden ein großes Kinderspielfest sowie Turniere der Minis, E- und D-Jugend statt. Eine Cafeteria lädt zum Verweilen ein.


 

MT vom 31.01.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Ehrungen und Auszeichnungen bei Stemmer Schützen
 

Goldene Ehrennadeln für Heinrich Traue und Gerfried Hoppmann für 50-jährige Mitgliedschaft

 

Minden-Stemmer (htj). In der Jahreshauptversammlung sind einige Stemmer „Zentrum“-Schützen geehrt worden.

Seit 50 Jahren sind Heinrich Traue (vom Rhien) und Gerfried Hoppmann dabei. Vorsitzender Heinrich Mohrhoff und die Zweite Vorsitzende Anette Lorenz überreichten ihnen die goldene Ehrennadel und Urkunde des Deutschen Schützenbundes.

Die Treuenadel für 40 Jahre erhielt Karl-Heinz Seele als Altersschießwart und Schießwart in der Interessengemeinschaft Schießsport im ehemaligen Amt Petershagen. Seit 25 Jahren gehört Heidrun Lange dem Verein an. Die Nadel für zehnjährige Treue ging an Andreas Werner und Andreas Reinhardt. Über die Verdienstnadel des Westfälischen Schützenbundes freut sich Lars-Eric Borcherding.. Mit dem Goldenen Vereinsabzeichen wurden Birgit Borcherding und Wolfgang Lüftner ausgezeichnet. Über das Silberne Vereinsabzeichen freut sich Dietmar Schlüter.

Für die schießsportlichen Leistungen auf Vereinsebene erhielt Helmut Borcherding die Silberne Schützenschnur. Dennis Meier bekam die zweite, Cord Meyer und Gerhard Lorenz die vierte und Monika Meyer die fünfte Silberne Eichel an ihre Schützenschnur. Für die Goldene Schützenschnur waren Hanna Meier mit der dritten Eichel, Birgit Borcherding und Anette Lorenz mit der vierten Eichel erfolgreich. Befördert wurden Wolfgang Lüftner zum Feldwebel, Heinrich Lachtrup zum Oberfeldwebel und Klaus-Dieter Eikmeier zum Leutnant.

MT vom 27.01.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Doris Schelp legt ihr Amt nieder
 

Anette Lorenz neue zweite Vorsitzende der Stemmer Schützen

 

Minden-Stemmer (mt/htj). Jahresberichte, Wahlen, Ehrungen und das Schützenfest standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung bei den Stemmer „Zentrum“-Schützen.

Nach 16 Jahren Vorstandsarbeit trat Doris Schelp als stellvertretende Vorsitzende zurück. Bei den anschließenden Wahlen wurde sie in den Ordensausschuss, der für Vergabe von Ehrungen und Auszeichnungen zuständig ist, gewählt.

In den Jahresberichten wurde noch einmal an die Veranstaltungen, Höhepunkte und Schießergebnisse im vergangenen Jahr erinnert. Besondere Erwähnung fanden die Ausrichtung des Kreiskönigschießens im Schützenkreis Minden und der damit verbundene Festakt in der Mehrzweckhalle.

Die Vorstandswahlen brachten folgende Ergebnisse: 2. Vorsitzende Anette Lorenz, Schriftführer und Pressewart Heinrich Traue, 2. Schriftführer Hanna Meier, Kassierer Heike Mohrhoff, 2. Kassierer Wolfgang Meier, Schießwart Gerhard Lorenz, weitere Schießwarte Anette Lorenz, Wolfgang Meier, Dietmar Schlüter, Jugendwart Cord Meyer, 2. Jugendwart Dennis Meier, 3. Jugendwart Klaus-Dieter Eikmeier, Alterswart Karl-Heinz Seele, 2. Alterswart Wilhelm Mohrhoff, Beisitzende Helmut Spönemann, Heinrich Lachtrup, Heinz Heilemeier, Kassenprüfer Volker Meyer, 2. Kassenprüfer Detlev Meisolle, Ordensausschuss: Doris Schelp, Detlev Meisolle, Festausschuss: Helmut Borcherding, Tina Werthenbach.

Als weiterer Punkt stand die Planung des Schützenfests auf der Tagesordnung. Die Schützen feiern wieder gemeinsam mit dem Sportverein am Samstag, 28. Juni, im Bürgerzentrum in Stemmer.

Zum Vereinskönigschießen, Ortspokalschießen und dem Schießen um den Pokal der ehemaligen Vereinskönige treffen sich die Schützen und Schützinnen am Donnerstag, 29. Mai, um 10.30 Uhr am Schießstand am Bürgerzentrum. Der Samstag, 28. Juni, steht ganz im Zeichen des gemeinsamen Sport- und Schützenfestes. Hierzu werden um 18.30 Uhr die Gastvereine aus Kutenhausen, Südfelde, Todtenhausen, Meßlingen, Eldagsen, Haselhorn, der Nordstadt, Berenbusch-Nordholz sowie der Sportverein und die Feuerwehr erwartet. Nach Pokalverleihung und Königsproklamation laden die Schützen und Sportler zum Festball im Bürgerzentrum ein.

Die Vereinsmeisterschaften finden von Montag, 27. Januar, bis Montag, 10. Februar, statt. Zum Königsball lädt das amtierende Königspaar Dennis Meier und Sarah Mölls am Samstag, 22. Februar, ab 18.30 Uhr ins Hotel „Zur Stemmer Post“.

MT vom 20.06.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Dennis Meier regiert Stemmer Schützen
 

Verein absolviert beim Jahreshöhepunkt eine ganze Serie an Wettbewerben / Südfelder gewinnen Pokalschießen

 

Das Stemmer Königspaar heißt Dennis Meier und Sarah Mölls. Neben der Inthronisation nahmen Vorsitzender Heinrich Mohrhoff (l.) und Oberst Gerhard Lorenz (r.) Ehrungen vor. Foto: Westermann


 

Von Ulrich Westermann

Minden-Stemmer (Wes). Der neue Schützenkönig in Stemmer heißt Dennis Meier. Er trat mit Sarah Mölls aus Eisbergen die Nachfolge von Cord Meyer und Hanna Meier an.

Dennis Meier sicherte sich im ersten Stechdurchgang den Königstitel. Platz zwei belegte Anette Lorenz. Bei den Jugendlichen wiederholte Jan-Niklas Borcherding seinen Vorjahreserfolg. Mit 30 Ring siegte er vor Lucas Krömer (29). Den Schülerwettbewerb der Zwölfjährigen gewann Niklas Schmiedel mit 28 Ring. Seine Schwester Angelina Schmiedel war bei den Mädchen mit 30 Ring vor Sabrina Schiffer (27) erfolgreich.

Bei den 13- und 14-jährigen Teilnehmern belegte Sarah Bewig mit 27 Ring den Spitzenplatz. Die zehn- und elfjährigen Jungen und Mädchen ermittelten ihren Titelträger mit einem elektronischen Gewehr. Platz eins sicherte sich Lynn Reinecke mit 30 Ring.

Die Trophäe der ehemaligen Vereinsmajestäten durfte Anette Lorenz mit nach Hause nehmen. Sie gewann im zweiten Stechen vor Birgit Borcherding. Beide Schützinnen kamen auf 30 Ring. Dritte wurde Martina Ludwig (29).

Um den Stemmer Ortspokal bewarben sich acht Mannschaften. Den Sieg holte Team I des Fördervereins Fritz-Homann-Bad. Bei ihrem Erfolg kamen Gerhard Lorenz, Karl-Heinz Seele, Birgit Borcherding, Andre Gehrke und Helmut Borcherding auf 144 Ring. Rang zwei mit 140 Ring belegten die „Zentrum“-Schützen Detlev Gaede, Lucas Krömer, Jan-Niklas Borcherding, Lars-Eric Borcherding und Cord Meyer. Für das drittplatzierte Team der Kulturgemeinschaft (138) gingen Anette Lorenz, Hanna Meier, Gerfried Hoppmann, Annika Fleuter und Wolfgang Lüftner an den Start.

In einem weiteren Schießwettbewerb ging es zum sechsten Mal um den Fritz-Homann-Bad-Wanderpokal. Diese Trophäe hatte Hans-Jürgen Weber gestiftet. Den finanziellen Erlös erhält der Förderverein. Über 100 Personen spannten die Armbrust.

Auch ein Kombinationswettbewerb mit Armbrustschießen und Würfelspiel stand auf dem Programm. Es siegte Hanna Meier vor Birgit Borcherding, Jörg Schröder, Hans-Günter Schelp und Helmut Borcherding.

Das Pokalschießen der befreundeten Vereine war eine klare Angelegenheit für die Schützen aus Südfelde. Wolfgang Koppe, Heinrich Kreie, Gerhard Rathert, Reinhard Kruse und Willi Kolkmann erzielten bei ihrem Sieg 958 Ring. Platz zwei (945) holten die Berenbuscher Schützen Jürgen Büsing, Bernd von der Lippe, Hans-Joachim Prodöhl, Helmut Lampe und Friedhelm Brandt vor Stemmer (943) mit Heinrich Kropp, Helmut Borcherding, Birgit Borcherding, Anette Lorenz und Monika Meyer. In der Einzelwertung war Helmut Lampe (Berenbusch) mit 199 Ring erfolgreich.

MT vom 13.06.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Handballer und Schützen machen gemeinsame Sache

 

 
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Zum Programm des Sport- und Schützenfestes in Stemmer gehört am Samstag der Königs-Umzug.

Fotos: Westermann/pr


 

Minden-Stemmer (Wes). Jung und Alt freuen sich auf das Sport- und Schützenfest in Stemmer. Gefeiert wird vom 14. bis 17. Juni. Nach dem gelungenen Ablauf im vergangenen Jahr richten die Mitglieder des Sportvereins TV und des Schützenvereins „Zentrum“ Stemmer das Programm auch diesmal gemeinsam aus.

Der Auftakt erfolgte bereits am 9. Mai mit dem Königsschießen und weiteren Konkurrenzen. Die „Zentrum“-Mitglieder, Angehörige der Vereine und Einwohner aus Stemmer trafen sich am Schießstand in der Mehrzweckhalle am Bürgerzentrum Nord. In einem Wettbewerb ging es um den Fritz-Homann-Bad-Pokal. Der Erlös ist für den Erhalt der Freizeitanlage bestimmt. Startberechtigt waren die Einwohner aus Stemmer und Umgebung ab 18 Jahren.

In diesem Wettbewerb hatten auch die Teilnehmer eine Chance auf den Sieg oder eine vordere Platzierung, die nicht dem Schützenverein angehören. In die Wertung kamen die Ergebnisse im Armbrustschießen und Würfelspiel. Dabei wurde die Ringzahl mit dem Knobelresultat multipliziert. Im besten Fall konnten 60 Punkte erreicht werden.

Um den Pokal, der auf dem bevorstehenden Fest überreicht wird, kann im gesamten Jahresverlauf geschossen werden. „Es wäre doch bestimmt einmal ein Anreiz für alle Stemmer Vereine, in den Wintermonaten zu einem schießsportlichen Wettkampf anzutreten“, meint dazu Heinrich Traue, der im Schützenverein als Schriftführer und für die Öffentlichkeitsarbeit tätig ist.

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Musikalisch wird der Umzug der Schützen durch den Ort am Samstag gegleitet / Natürlich wird in Stemmer auch Handball gespielt / Der Familiensonntag steht im Zeichen des Jugendhandballs...Fotos: Westermann/pr

Kubb-Turnier für Vereine, Freunde und Nachbarn

Nach dem gelungenen Auftakt am Himmelfahrtstag wird das Festprogramm nun am kommenden Freitag fortgesetzt. Im Mittelpunkt des Sport- und Schützenfestes stehen Handballspiele auf dem Sportplatz am Bürgerzentrum, weitere sportliche Aktivitäten, Inthronisation des neuen Königspaares, Siegerehrungen, Festumzug, Kinderbelustigung, Tanz und Musik.

Los geht es am Freitag, 14. Juni, um 17.30 Uhr mit einem Männer-Ligaturnier. Ab 19 Uhr folgt ein Kubb-Turnier. Dabei geht es um die offene Stemmer Meisterschaft im Wikinger-Schach. Familien, Freunde, Vereine oder Nachbarn können Teams stellen und am Turnier teilnehmen. Eine Spieler-Party mit Cocktailbar rundet den Abend auf dem Sportplatz ab.

Der Samstag, 15. Juni, steht im Zeichen des zweiten gemeinsamen Sport- und Schützenfestes. Um 15 Uhr bieten die Handballmänner der „Ersten“ eine Abschiedsgala für verdiente Akteure und für Trainer Jochen Borcherding.

In den frühen Abendstunden ist dann der Schützenverein an der Reihe. Um 18.30 Uhr werden die Abordnungen aus Berenbusch, der Nordstadt und aus der Interessengemeinschaft Schießsport im ehemaligen Amt Petershagen empfangen. Dazu kommen die Ortsvereine aus Stemmer. Der Festakt mit Königsproklamation und weiteren Siegerehrungen schließt sich gegen 19 Uhr an. Nachdem die Insignien der Würde und alle Siegerpokale vergeben worden sind, beginnt ein kleiner Umzug. Nach der Rückkehr laden Sportler und Schützen zum Tanzabend mit Cocktailbar ein. Für Stimmung sorgt DJ Guido Lange.

Am Sonntag, 16. Juni, wird der Handballnachwuchs auf Torejagd gehen. Um 11.30 Uhr treten die Minis zu einem Turnier an. Es folgen E-Jugend (13.30 Uhr) und D-Jugend (15 Uhr). In allen Jahrgangsstufen sind Jungen und Mädchen beteiligt. Ein Hexenfest beginnt um 12.30 Uhr.

Mittags gibt es Erbsensuppe. Zum geselligen Zusammensein wird ab 14 Uhr in die Cafeteria eingeladen. Für musikalische Unterhaltung ab 15 Uhr sorgt Chris Blevins an der Gitarre.

Frische Kräfte können am Montag um 18 Uhr, bei einem „Katerimbiss“ am Schießstand gesammelt werden.

Der TV Stemmer bildet mit den weiteren beiden Vereinen TuS Friedewalde und TuS Minderheide den HSV Minden-Nord. Verantwortliche und Spieler können auf eine sportlich erfolgreiche Handballsaison zurückblicken.

Unter dem Motto „Die Jugend ist unsere Zukunft“ wird großer Wert auf die Nachwuchsförderung gelegt. 18 HSV-Mannschaften von den Minis bis zur A-Jugend stehen engagierte Trainer und Betreuer zur Seite. „Den jüngsten Sportlern soll ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und Geborgenheit vermittelt werden. Der Umgang mit Siegen und vor allen Dingen auch mit Niederlagen gehört ebenso dazu wie die altersübergreifende Gemeinschaft“, betont Peter Schlötel. Der TV-Vorsitzende weist darauf hin, dass es bei der Ganztagsbeschulung wichtig sei, Kooperationen einzugehen und so dem Verein mit neuen Ideen die Tür für die kommenden Jahre zu öffnen.
 

MT vom 19.01.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

60 Jahre aktive Arbeit im Schützenverein
 

Heinrich Mohrhoff weiter 1. Vorsitzender / Sport- und Schützenfest im Juni geplant / Zahlreiche Aktivitäten

 

Die ausgezeichneten und beförderten Mitglieder des „Zentrum“ Stemmer mit Vorsitzendem Heinrich Mohrhoff (v.r.): Heinrich Mohrhoff, Doris Schelp, Anette Lorenz, Wolfgang Lüftner, Detlev Gaede, Antonius Werthenbach, Detlev Meisolle, Heinrich Traue. Foto: Traue


 

Minden-Stemmer (htj). Für 60 Jahre aktiver Arbeit für die Stemmer „Zentrum“-Schützen wurde bei der Jahreshauptversammlung Heinrich Mohrhoff geehrt. Sein Neffe Heinrich wurde in der gleichen Versammlung zum Vorsitzenden wiedergewählt.

Auch um Jahresberichte, Ehrungen und das geplante Schützenfest ging es bei dem Treffen. Bei den satzungsmäßig offenen Vorstandswahlen wurde Heinrich Mohrhoff erneut für weitere drei Jahre zum Vorsitzenden gewählt. Beisitzer wurden Heinz Heilemeier, Helmut Spönemann und Heinrich Lachtrup.

Zum Ordensausschuss gehören Wilfried Fabry und Gerhard Klöpper, und als Kassenprüfer fungiert Volker Meier. Einstimmig wählte die Versammlung Anette Lorenz zur weiteren Vorsitzenden.

Zahlreiche Ehrungen und Beförderungen

Für 60 Jahre Mitgliedschaft im Schützenverein „Zentrum“ Stemmer wurde Heinrich Mohrhoff (Onkel des 1. Vorsitzenden) mit der Goldenen Ehrennadel und Urkunde des deutschen Schützenbundes ausgezeichnet. Mohrhoff gründete im Jahre 1956 die erste Jugendgruppe des Vereins und war lange Zeit als Jugendwart und Schießwart tätig. Unter seiner Regie fanden in den siebziger Jahren die KinderSchützenfeste im alten Stemmer Sandloch auf der Bartlinge statt. Als Oberst kommandierte er den Verein lange Jahre und wurde letztendlich zum Ehrenoberst befördert.

Seit 40 Jahren gehört Detlev Meisolle dem Verein an. Lange Zeit war er Jugendwart und ist heute noch aktiver Sportschütze.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Doris Schelp geehrt. Sie vertritt die „Zentrum“ Schützen seit 15 Jahren als zweite Vorsitzende und hat seit vielen Jahren auch den Vorsitz in der Interessengemeinschaft Schießsport im ehemaligen Amt Petershagen inne. Mit der Verdienstnadel des Westfälischen Schützenbundes wurde Wolfgang Lüftner ausgezeichnet. Das Goldene Vereinsabzeichen erhielt Detlev Gaede und das Silberne Vereinsabzeichen Antonius Werthenbach. Anette Lorenz freute sich über die dritte goldene Eichel an ihre Schützenschnur und wurde zudem noch zum Oberfeldwebel befördert. Leutnant wurde Heinrich Traue.

Das Schützenfest soll gemeinsam mit dem Sportverein am Samstag, 15. Juni, im Bürgerzentrum in Stemmer gefeiert werden. Vereinskönigsschießen, Ortspokalschießen und Schießen um den Pokal der ehemaligen Vereinskönige sind in gewohnter Weise am Donnerstag, 9. Mai (Himmelfahrt), um 10.30 Uhr am Schießstand am Bürgerzentrum in Stemmer.

Pokalschießen zum Erhalt des „Fritz-Homann-Bads“

Dann wird auch wieder um den von Hans-Jürgen Weber gestifteten Pokal geschossen. Der Erlös aus diesem Pokalschießen wird dem Förderverein „Fritz-Homann-Bad“ zufließen. Teilnehmen können alle Bürger und Gäste ab dem 18. Lebensjahr.

Samstag, 15. Juni, steht im Zeichen des gemeinsamen Sport- und Schützenfestes. Hierzu werden um 18.30 Uhr die Gastvereine erwartet. Nach Pokalverleihung und Königsproklamation folgt der Festball ins Bürgerzentrum.

Die Vereinsmeisterschaften finden vom 28. Januar bis zum 11. Februar statt. Geschossen werden: Großkaliber: Montag; Luftgewehr/Luftpistole: Montag, Dienstag, Donnerstag, Sonntag; Kleinkaliber: Dienstag, Donnerstag, Sonntag.

Zum Königsball laden das amtierende Königspaar Cord Meyer und Hanna Meier Samstag, 23. Februar, ab 18.30 Uhr ins „Hotel „Zur Stemmer Post“ (Bewig) ein.

Anmeldungen bis Sonntag, 17. Februar bei Bewig, Telefon (0571)646080 oder Meyer, Telefon (0571)49469.
 

MT vom 07.05.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Ein Ortsteil ganz im Zeichen der Schützen
 

Starttag wartet mit mehreren Disziplinen auf / Auch Himmelfahrtsausflügler herzlich willkommen

 

Die „Zentrum“-Schützen haben ihre Heimstätte im Bürgerzentrum.

Foto: Ulrich Westermann
 

Minden-Stemmer (Wes). Die Wettbewerbe beim Schützenfest in Stemmer stehen unmittelbar bevor. Wie bereits im vergangenen Jahr feiern die Mitglieder des Schützenvereins „Zentrum“ die traditionelle Veranstaltung gemeinsam mit den Angehörigen des Sportvereins TV Stemmer. Besucher aus der Ortschaft und der Umgebung sind willkommen.

Los geht es am Donnerstag, 9. Mai, mit dem Königsschießen und weiteren Konkurrenzen. Danach wird eine mehrwöchige Pause eingelegt.

Weiter im Programm geht es erst am Wochenende vom 14. bis 16. Juni. Organisation und Ablauf am bevorstehenden Himmelfahrtstag übernimmt der Schützenverein. Die Teilnehmer dürfen sich auf spannende Schießwettbewerbe und ein geselliges Zusammensein freuen. Der Auftakt erfolgt um 10.30 Uhr mit dem Königsschießen.

In einem weiteren Wettbewerb steht der Pokal der örtlichen Vereine im Mittelpunkt. Zudem ermitteln die ehemaligen Majestäten den König der Könige. Die „Zentrum“-Mitglieder, Angehörigen der Vereine und Einwohner aus Stemmer treffen sich am Schießstand in der Mehrzweckhalle am Bürgerzentrum Nord. In einem weiteren Wettbewerb geht es um den Fritz-Homann-Bad-Pokal. Der finanzielle Erlös ist für den Erhalt der Freizeitanlage bestimmt.

Startberechtigt ab dem 18. Lebensjahr

Startberechtigt sind die Einwohner aus Stemmer und der Nachbarschaft ab 18 Jahren. In diesem Wettbewerb haben auch die Teilnehmer eine Chance auf den Sieg oder eine vordere Platzierung, die nicht regelmäßig den Schießsport ausüben. In die Wertung kommen die Ergebnisse im Würfelspiel und Armbrustschießen. Nachdem die Armbrust zur Seite gelegt worden ist, rollen die Würfel. In diesem kombinierten Wettbewerb wird die Ringzahl mit dem Knobelresultat multipliziert. Dabei können im besten Fall 60 Punkte zu Buche stehen. Dieses Resultat ist bei einer Zehn mit der Armbrust und einer Sechs im Würfelspiel möglich.

Zum Verweilen in geselliger Runde werden Imbiss und Getränke angeboten. Auch die Himmelfahrtsausflügler sind willkommen, um bei einer Rast in Stemmer frische Kräfte zu sammeln. Mögliche Stechdurchgänge in den Schießwettbewerben beginnen um 12.30 Uhr. Gegen 13 Uhr dürften die Endergebnisse feststehen. Die Namen der erfolgreichen Teilnehmer wird der Oberst des Vereins und erste Sportleiter Gerhard Lorenz bekannt geben.

Die Fortsetzung ist Mitte Juni

Fortgesetzt wird das Festprogramm dann erst fünf Wochen später. Am Freitag, 14. Juni, richtet der Kindergarten Bollerwagen ein Fußballfest auf der Sportanlage am Bürgerzentrum aus. Um 17.30 Uhr folgt das Handball-Männerturnier „Best of HSV“. Ab 19 Uhr schließt sich die Meisterschaft um den großen Stemmer „Kubb-Cup“ an.

Der Samstag, 15. Juni, steht im Zeichen des zweiten gemeinsamen Sport- und Schützenfestes. Ab 15 Uhr geht eine Abschiedsgala für zwei verdiente Handballer aus Stemmer über die Bühne. Um 18.30 Uhr werden die Abordnungen der Schützenvereine aus Berenbusch-Nordholz, der Nordstadt und aus der Interessengemeinschaft Schießsport im ehemaligen Amt Petershagen empfangen. Dazu kommen die Ortsvereine aus Stemmer. Der Begrüßung folgen Inthronisation der neuen Würdenträger und weitere Siegerehrungen. Ein kleiner Festumzug mit dem Trommler- und Pfeiferkorps Minden schließt sich an. Nach der Rückkehr laden Sportler und Schützen zum Tanzabend mit DJ Guido Lange ein.

 

In zwei Etappen wird in Stemmer das Sport- und Schützenfest gefeiert. Zu den Programmhöhepunkten gehört die Siegerehrung der verschiedenen Schießwettbewerbe. Foto: Ulrich Westermann

Weiter im Festprogramm geht es am Sonntag, 16. Juni, um 11 Uhr. Ab 11.30 Uhr treten die Minis zu einem Handballturnier an. Danach sind die E- (13.30 Uhr) und D-Jugendlichen (15 Uhr) an der Reihe. In allen Jahrgangsstufen werden Jungen und Mädchen auf Torejagd gehen. Weitere Programmpunkte sind Hexenfest für die Kinder und Cafeteria. Dazu kommen einige Überraschungen. In der Mittagszeit gibt es Erbsensuppe.

Ein „Katerimbiss“ mit Rollmops, Bratwurst und Getränken beendet am Montag, 17. Juni, ab 18 Uhr die Festfolge.

 

 

MT vom 01.05.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Schützen planen zahlreiche Feste
 

Königsschießen am Himmelfahrtstag

 

Minden-Stemmer (mt/htj). Auch in diesem Jahr werden die Stemmer „Zentrum“ Schützen anlässlich des Königsschießens mit einem Pokalschießen für jedermann zum Erhalt des „Fritz-Homann-Bad“ beitragen.

Der finanzielle Erlös ist ausschließlich für den Förderverein bestimmt. Das Endergebnis setzt sich aus einem Armbrustschießen und einem Würfelspiel zusammen. Dabei geht es darum, das Schießresultat mit einer möglichst hohen Zahl die beim Knobeln ermittelt wird, zu multiplizieren. Das gibt auch nicht so guten Schützen eine bessere Chance. Jeder, auch alle Gäste, dürfen um diesen Pokal schießen.

Schon seit Monaten planen der Festausschuss der Stemmer „Zentrum“ Schützen und des Sportvereins TV Stemmer das gemeinsame Fest am 15. Juni im Bürgerzentrum Nord.

Beginnen werden die Schützen allerdings schon am Donnerstag, 9. Mai (Himmelfahrt) ab 10.30 Uhr mit dem Königsschießen. Auf dem Schießstand am Bürgerzentrum Nord werden der Vereinskönig und der Jugendkönig ermittelt. Die ehemaligen Majestäten schießen um den Pokal der Könige und die Ortsvereine wetteifern um den Ortspokal.

Am Freitag, 14. Juni, lädt der Kindergarten „Bollerwagen“ zum großen Fußballfest ein. Anschließend treten Handballteams der Kreisklasse in einem Turnier gegeneinander an, bevor ab 19 Uhr die Meisterschaft um den großen „Stemmer-Kubb-Cup“ beginnt.

Der Samstag, 15. Juni, steht ganz im Zeichen des zweiten gemeinsamen Sport- und Schützenfestes. Vorab findet ab 15 Uhr eine Abschiedsgala für zwei verdiente Stemmer Handballer statt, bevor um 18.30 Uhr die Gastvereine aus der Nordstadt, Kutenhausen, Südfelde und Berenbusch-Nordholz, die Stemmer Ortsvereine sowie alle Stemmer Bürger erwartet werden.

Tanzabend beim Sportfest

Nach Königsproklamation und Pokalverleihungen erfolgt gegen 19 Uhr ein kleiner Durchmarsch durch den Ortsteil. Anschließend laden Sportler und Schützen zum großen Tanzabend ein.

Der Sonntag, 16. Juni, beginnt um 11 Uhr mit einem Handball-Miniturnier, Hexenfest für die Kinder und vielen weiteren Überraschungen für Groß und Klein.
 

 

MT vom 09.02.2013  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Beteiligung bei Kreismeisterschaften der Kleinkaliber-Auflage-Schützen deutlich gestiegen

Anette Lorenz holt Titel in Damen-Altersklasse

Minden (htj). Die starken Schützen und Schützinnen der Klubs aus Stemmer, Kleinenbremen und Barkhausen dominierten bei den Kreismeisterschaften mit dem Kleinkalibergewehr im Schützenkreis Minden.
 

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Kreismeister mit dem Kleinkalibergewehr in der Anschlagart Auflage wurden (von links)

Detlef Gaede, Anette Lorenz und Gerhard Lorenz von SV Zentrum Stemmer - Foto: Heinrich Traue

24 Mannschaften und 104 Einzelschützen und Schützinnen nahmen daran teil, ein Plus gegenüber dem Vorjahr von vier Teams und 23 Einzelkämpfern. Unter der Leitung des 1. und. 2. Kreissportleiters Bernd Hinz (Frille) und Helmut Kanzler (Babbenhausen-Oberbecksen) sowie Birgit Borcherding (Stemmer) und Matthias Gerling vom gastgebenden Verein Uphausen wurden 30 Schuss je Schütze in der Anschlagart Auflage absolviert.


In der Altersklasse siegten die Stemmer Zentrum-Schützen Detlev Gaede, Anette Lorenz und Gerhard Lorenz mit 854 Ring im Gesamtklassement und stellten mit Anette Lorenz auch die Kreismeisterin in der Damen-Altersklasse. Die Silbermedaille ging mit 852 Ring an Peter Dreher, Thomas Besch und Bettina Mentzner vom SV Barkhausen Porta. Mit nur einem Ring weniger (351) folgen Stefan Schlappa, Uwe Aumann und Günter Eimerich aus Quetzen.
 

In der Damen-Einzelwertung erzielte Anette Lorenz 288 Ring und wies ihre Gegnerinnen Sylvia Kemena (286 / Barkhausen) und Marion Kleiber (283 / Eldagsen) auf die Plätze. Bei den Herren ging der Titel mit 289 Ring an Günter Eimerich (Quetzen). Vizemeister wurde Detlev Gaede (288 / Stemmer) vor Thomas Besch (287 / SV Barkhausen).

Bei den Senioren verteidigte das Team Kleinenbremen I mit Rüdiger Eichhorn, Werner Wiese und Dieter Darlath (847) seinen Vorjahreserfolg vor dem Vorjahresvizemeister Barkhausen II mit Helmut Lampe, Regina Horn-Sandvoß und Dietmar Sandvoß. Bronze ging an die Vorjahresdritten Karl-Uwe Hendel, Dieter Gieseking und Horst Rathert vom SV Eldagsen.

In der Einzelwertung verteidigte Rüdiger Eichhorn (282) seinen Titel. Beste Seniorin war Regina Horn-Sandvoß (282). Bei den Senioren B ging der Titel an das Team Barkhausen Porta III mit Erwin Kording, Josef-Joachim Laroche und Joachim Niehaus (854). Jeweils 844 Ring schossen die Silbermedaillengewinner aus Südfelde mit Willi Kolkmann, Wolfgang Koppe und Heinrich Kreie und Bronzegewinner Manfred Borgmann, Helmut Gerling und Horst Lindner aus Uphausen. In der Einzelwertung konnte Willi Kolkmann (291) seinen Titel verteidigen.

Bei den Seniorinnen B war Giesela Höltke (Wietersheim / 279) erfolgreich, bei den Senioren C Horst Lindner (283 / Uphausen) und bei den Seniorinnen C Annegret Krebs (263 / Eldagsen).
 


 

 

MT vom 10.12.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Hanna Meier erhält die IG-Medaille
 

Jahresversammlung des Schützenverbandes

 

Der neue und alte IG-Vorstand (von links): Manfred Brandt (Haselhorn), Doris Schelp (Stemmer), Willi Kolkmann (Südfelde), Heidrun Kruse-Büsching, Kurt-Heinrich Lührmann (beide Messlingen), Hanna Meier, Gerhard Lorenz, Birgit Borcherding (alle Stemmer) und Gerhard Gottschalk (Eldagsen). Foto: pr


 

Petershagen/Haselhorn (htj). Die Jahreshauptversammlung der Interessengemeinschaft Schießsport des ehemaligen Amtes Petershagen fand kürzlich im Warmser Ortsteil Haselhorn statt. Im Jahresrückblick ließ Vorsitzende Doris Schelp (Stemmer) das IG-Schützenjahr noch einmal Revue passieren.

Sie erinnerte an Rundenwettkämpfe, Amtswettkämpfe, Vorstandsvergleichsschießen mit dem Schützenbund Westfalia und das IG-Schützenfest. Die IG beteiligte sich am Kreisschützenfest in Seelenfeld am Westfälischen Schützentag in Stadtlohn.

Hervorgehoben wurden die Verleihung der „Helmut-Wellhöner-Medaille“ an Willi Kolkmann (Südfelde) und der Kölner Medaille an Hans-Karl Damke (Eldagsen).

Im Jahresbericht sprach erste Sportleiterin Birgit Borcherding (Stemmer) über den Gewinn des „Wagner-Pokals“ für die IG und die laufende Rundenwettkampfsaison. Hier sei leider ein leichter Rückgang zu verzeichnen.

Bei den Wahlen wurde Doris Schelp für zwei weitere Jahre zur Vorsitzenden gewählt. Für die ausscheidende Schriftführerin Sabine Lohstroh (Haselhorn) übernahm Manfred Brandt (Haselhorn) das Amt. Wiedergewählt wurden erste Sportleiterin Birgit Borcherding, Adjutant Gerhard Lorenz (beide Stemmer) und erster Jugendwart Andreas Korte (Eldagsen). Neuer Kassenprüfer ist Kurt-Heinrich Lührmann (Messlingen), den Festausschuss komplettiert jetzt Willi Kolkmann (Südfelde).

Für besondere Verdienste um das Schützenwesen und ihre Aktivität in der IG-Petershagen wurde Hanna Meier (Stemmer) mit der IG-Medaille ausgezeichnet. Im März/April finden die Amtswettkämpfe in Südfelde statt. Ehrung der Rundenwettkampfsieger ist am 4. Mai im Heimathaus Kutenhausen.

Am 28. März treffen sich die Vorstände der IG Petershagen und des Schützenbundes Westfalia zum Vergleichsschießen. Ausrichter des Verbandsfestes ist der Schützenverein Südfelde am 1. September. Die IG-Petershagen ist Ausrichter des Kreiskönigschießens am 24. August in der Schießsportanlage in Todtenhausen und des Kreisschützenfestes am 8. September im Bürgerzentrum in Stemmer.

 

MT v. 25.09.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Verdiente Schützen auf Delegiertentag des Bezirks geehrt
 

Landrat und Bürgermeister loben Aktive für ehrenamtlichen Einsatz und Engagement für die Gesellschaft

 
 

Engagierte Schützen: Edith Taake, Axel Gieseking, Anette Eichhorn, Rüdiger Eichhorn. Foto: pr


 

 

Minden-Stemmer (mt/ski). Fahnen und Uniformen haben jetzt die Sporthalle des Bürgerzentrums Nord geschmückt. Dort trafen sich die Schützen zum 61. Delegiertentag des Schützenbezirks III Ostwestfalen- Lippe, dem auch die Mindener und Lübbecker Schützen angehören.

Unter den vielen Gästen, die der Bezirksvorsitzende der Schützen, Ulrich Brünger, begrüßen konnte, waren auch Landrat Dr. Ralf Niermann und Bürgermeister Michael Buhre.

Nach Einzug der Fahnenabordnungen zu den Klängen des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Wietesheim-Leteln übergaben die Rischenauer Schützen das Bezirksbanner an den Schützenverein „Diana“ Eldagsen. Anschließend wurde Axel Gieseking von der Schützengilde Stiftsallee-Feldmark zum neuen Bezirksschützenkönig proklamiert. Dieser Titel wurde zum dritten Mal in Folge von den Schützen aus Minden errungen. Gieseking löst Rüdiger Eichhorn von der Schützengilde Sandtrift Hahler Straße ab.

Dank sagten Rüdiger Eichhorn und seine Frau Annette, die ihm als Prinzgemahlin zur Seite stand für die herzlichen Einladungen und Aufnahmen zu den unterschiedlichsten Anlässen. „Es war ein Jahr der vielfachen Begegnung mit Menschen, die im traditionellen Schützenwesen, als auch im Sportschießen ihre Freizeit für sich und andere gestalten.“

Landrat Niermann sagte, die Aktiven verkörperten eine große Schützenfamilie, in der Kameradschaft und menschliches Einvernehmen lebendig seien. Und auch von Bürgermeister Buhre gab es Lob: „Von den 65 Mitgliedsvereinen des Schützenkreises Minden mit seinen 5900 Mitgliedern steht jedes Mitglied für ein ehrenamtliches Engagement.“

Als Vertreter des Stadtsportverbandes ging Reinhard Wiech auf die sportlichen Aktivitäten der Mindener Sportschützen ein, die mit Rüdiger Eichhorn den alten und mit Axel Giesking den neuen Landes- und Bezirkskönig stellen.

Ortsvorsteherin Heidrun Kruse betonte, ohne den Idealismus der Ehrenamtlichen wäre das Leben in der Gemeinschaft ärmer und das Vereinsleben käme zum Erliegen. Der Kreisvorsitzende Burkhard Kemena sagte mit einem Augenzwinkern, seine Vorredner hätten damit wohl alles Wesentliche gesagt. Ihm bliebe nur noch, allen Majestäten und Platzierten zu gratulieren.

In den Jahresberichten informierten die Bezirksrundenwettkampfleiter über die Erfolge in den Disziplinen. Bei den anstehenden Wahlen wurde Ulrich Brünger einstimmig für weitere drei Jahre als Vorsitzender wiedergewählt, ebenso Bezirkssportleiterin Sigrid Busche (Verl) und die Bezirksdamenbeauftragte Edith Taake (Versmold), welche von der Versammlung bestätigt wurde.
 

 

MT v. 12.09.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online 

Lorenz und Ott in Ämtern bestätigt
 

Versammlung der Schützen-Damen im Sportzentrum Stemmer

 

Kreisvorsitzender Burkhard Kemena mit den Kreisdamenbeauftragten Marianne Ott (links) und Anette Lorenz. Foto: Traue


 

Minden-Stemmer (htj). Neuwahlen der ersten und zweiten Kreisbeauftragten standen im Mittelpunkt der Damenversammlung des Schützenkreises Minden im Schützenhaus des Schützenvereins „Zentrum“ Stemmer.

Neben den Schützendamen begrüßte die Kreisdamenbeauftragten Anette Lorenz („Zentrum“ Stemmer) und Marianne Ott (Südfelde) den ersten Kreisvorsitzenden Burkhard Kemena (Todtenhausen), Rundenwettkampfleiter Gerhard Lorenz, Pressewart Heinrich Traue (beide „Zentrum“ Stemmer), Ehrenmitglied Magdalene Ruth (Häverstädt) sowie „DFS Mutter“ Edeltraud Wagner (Mindener Bogenschützen).

In seinem Grußwort würdigte der 1. Vorsitzende die sportlichen Erfolgen der Damen.

Anette Lorenz blickte auf eine Saison ohne besondere Vorkommnisse zurück. Für die anstehende Wettkampfrunde hofft sie auf eine gute Beteiligung. „Es wäre schön, wenn man noch ein paar Damen zum Schießen motivieren könnte,“ so Lorenz.

Für die Rundenwettkämpfe, die auch weiterhin überwiegend in der Kampa-Halle stattfinden, stehen folgende Termine an: 2. Oktober, 7. November in Todtenhausen, 5. Dezember, 9. Januar, 6. Februar, 6.März.

Unter großer Beteiligung läuft zurzeit das Damenfreundschaftsschießen. Erfreut zeigte sich Anette Lorenz darüber, dass aus dem Amtsbund Hartum und vom Schützenverein Todtenhausen weitere Schützinnen gewonnen werden konnten.

Das Jahres-Abschlussfest findet am 31. Oktober im Heimathaus in Kutenhausen statt.

Auch das Vergleichsschießen mit dem Kreis Schaumburg fand großen Anklang bei den Schützendamen und soll wiederholt werden.

Bei den aufgelegt schießenden Damen gingen zwei Teams und sechs Einzelschützinnen an den Start, die auch die ersten beiden Plätze belegten. Beste Einzelschützinnen aus dem Kreis Minden waren Antje Spiekermann mit 298 Ring und Anni Rathert mit 297 Ring.

Bei den anschließenden Wahlen unter der Leitung des 1. Kreisvorsitzenden wurden Anette Lorenz und Marianne Ott einstimmig wiedergewählt. Kemenas Dank galt beiden Damen für ihre bisherige geleistete Arbeit im Schützenkreis und für das Schützenwesen. Grüße ließen die stellvertretende Bezirksvorsitzende Edith Taake und Bezirkssportleiterinleiterin Sigrid Busche ausrichten. Ihr Dank galt hauptsächlich dem Schützenverein Todtenhausen für die Bewirtung anlässlich des Bezirksdamenpokalschießens im Februar.

Die weiteren anstehenden Termine sind das Bezirkskönigschießen und der Bezirksdelegiertentag am 15. und 16. September im Bürgerzentrum Nord in Stemmer. Am 6. Oktober findet die vom Deutschen Schützenbund angeregte Veranstaltung „Ziel im Visier“ statt. Aus dem Schützenkreis Minden werden dazu 21 Schützenvereine sich und den Schießsport darstellen.

Der Westfälische Schützentag findet am 13. Oktober in Stadtlohn statt. Und als Jahresabschluss wird am 24. November der Kreiskönigsball im „Bachhotel“ in Lerbeck gefeiert.
 

 

MT vom 27.06.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Königswürde ist bereits Familientradition
 

Cord Meyer nach Pause neuer Regent bei Stemmer Schützen / Beim Nachwuchs siegt Jan-Niklas Borcherding

 
 
 

Nach zweijähriger Pause hat Stemmer wieder ein Königspaar: Die Regentschaft übernehmen Cord Meyer und Hanna Meier. Foto: Ulrich Westermann


 

Von Ulrich Westermann

 

Minden-Stemmer (Wes). Die Durststrecke ist beendet: Nachdem Stemmer zwei Jahre lang ohne ein Königspaar auskommen musste, konnten nun endlich wieder neue Würdenträger proklamiert werden. Die Regentschaft haben Cord Meyer und Hanna Meier übernommen.

Das Fest wurde zum ersten Mal gemeinsam mit dem Sportverein TV Stemmer ausgerichtet. Zum Auftakt hatten sich Schützen, Dorfbewohner und Gäste am Bürgerzentrum Nord eingefunden. Für flotte Klänge sorgte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wietersheim-Leteln. Im Mittelpunkt standen das Königsschießen und weitere Wettbewerbe.

„Kreugers Cord“, wie der König genannt wird, setzte sich im Stechen gegen sieben weitere Mitstreiter durch. Nachdem er im ersten Durchgang bereits 30 Ring vorgelegt hatte, behielt er im Finale vor Lars-Eric Borcherding und Andreas Werner die Oberhand.

Cord Meyer gehört seit 1982 dem Schützenverein „Zentrum“ Stemmer an. Vor drei Jahren hat er das Amt des Jugendwartes übernommen. Die Königswürde im Hause Meyer holten schon Bruder Wilhelm (1990 und 2002) und Schwester Anette (2001). Die neue Mitregentin Hanna Meier von „Becks Dannen“ ist im Schützenverein stellvertretende Schriftführerin.

Bei den Jugendlichen konnte Jan-Niklas Borcherding seinen Vorjahreserfolg wiederholen: Mit 29 Ring wurde er erneut Nachwuchsmajestät. Das Spitzentrio mit jeweils 27 Ring vervollständigten Rene Jacob und Lucas Krömer. Den Schülerwettbewerb gewann Niklas Schmiegel vor Marius Klöpper. Wie bereits im vergangenen Jahr war Sarah Bewig bei den Mädchen erfolgreich. Die Trophäe der ehemaligen Vereinsmajestäten stand für Anette Lorenz bereit. Sie gewann mit 30 Ring vor Martina Ludwig, Heinrich Kropp und Klaus-Dieter Eikmeier (alle 29). Den Stemmer Ortspokal sicherte sich die Mannschaft der Kulturgemeinschaft.

100 Teilnehmer an der Armbrust

Bei ihrem Sieg kamen Anette Lorenz, Luca Krömer, Wolfgang Lüftner, Detlev Brandhorst und Wilhelm Meyer auf 142 Ring. Es folgten TV Stemmer (139), Geflügelzuchtverein (138), Förderverein Fritz-Homann-Bad (138), Schützenverein (135), SPD-Ortsverein (134) und Feuerwehr (129).

Zum fünften Mal ging es in einem weiteren Wettbewerb um den von Hans-Jürgen Weber gestifteten Fritz-Homann-Bad-Wanderpokal. Der finanzielle Erlös in Höhe von 245 Euro ist für den Förderverein bestimmt. Über 100 Teilnehmer spannten die Armbrust. Auf Platz eins kam Heinrich Mohrhoff mit 168 Punkten vor Anke Tydemers (162).

Das Pokalschießen der befreundeten Vereine war eine klare Angelegenheit für die Schützen aus Südfelde. Sie gewannen mit 974 Ring vor Kutenhausen (958), Stemmer (928), Berenbusch (918) und Nordstadt (899). In der Einzelwertung sorgten Helmut Brüggemann und Reinhard Kruse (beide 197) für einen Südfelder Doppelerfolg. Hinter dem Spitzenduo platzierten sich Anette Lorenz (Stemmer, 196) und Willi Kolkmann (Südfelde, 195).

Umzug folgt auf Pokalübergabe

Zur Inthronisation der neuen Majestäten und Überreichung der Pokale hatten sich die Stemmer Schützen, die örtliche Feuerwehr, der TV Stemmer mit seinen Sportlern sowie Abordnungen der Gastvereine aus Kutenhausen, Südfelde, Berenbusch-Nordholz und der Nordstadt am Bürgerzentrum Nord versammelt. Mit klingendem Spiel unterhielt das Trommler- und Pfeiferkorps Minden.

Vereinsvorsitzender Heinrich Mohrhoff wies in seiner Vorschau auf das Amtsfest der Interessengemeinschaft Schießsport im ehemaligen Amt Petershagen am kommenden Samstag, 30. Juni, in Meßlingen hin. Der Pokalübergabe folgte ein Umzug. Danach wurde das Fest im Bürgerzentrum mit der Tanz- und Showband „Lawies“ fortgesetzt.


 

 

MT vom  21.06.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Sportliches Fest mit Party-Potenzial

TV Stemmer und Schützenverein „Zentrum“ feiern gemeinsam / Frühschoppen, Katerimbiss und Turniere

 

Zum ersten Mal richten am Wochenende Sport- und Schützenverein in Stemmer ein gemeinsames Fest aus. Im Bereich des Bürgerzentrums wird am Wochenende in Stemmer groß gefeiert. Foto: Ulrich Westermann

 

Von Ulrich Westermann

Minden-Stemmer (wes). Das kommende Wochenende steht im Zeichen des ersten gemeinsamen Sport- und Schützenfestes. Zum Programm gehört ein Sportfest des TV Stemmer auf dem Platz unter den Eichen am Bürgerzentrum.

Los geht es am Freitag, 22. Juni, um 16 Uhr mit einem C-Mädchen-Handballturnier. Um 19 Uhr folgt ein Kubb-Turnier, das bereits in den vergangenen Jahren bestens angenommen worden ist. „Mitternachtskubb“ heißt diesmal der Wikingerspaß, der als offene Stemmeraner Meisterschaft mit Cocktailbar ausgetragen wird. Das Mindestalter der Teilnehmer liegt bei 16 Jahren. Im Anschluss steigt eine Party im Bürgerraum.

Am Samstag, 23. Juni, findet ab 15.30 Uhr das Abschiedsspiel für HSG-Urgestein Stefan Wrede statt. Dabei treten die 1. Handball-Männer gegen die Wrede-Allstars an.

Um 18.30 Uhr empfängt der Schützenverein „Zentrum“ Stemmer seine Gäste. Erwartet werden Abordnungen aus Kutenhausen, Südfelde, Berenbusch-Nordholz und aus der Nordstadt. Dazu kommen die Mitglieder des TV Stemmer und der Feuerwehr sowie Angehörige weiterer Ortsvereine.

Der Begrüßung durch „Zentrum“-Vorsitzenden Heinrich Morhoff und Oberst Gerhard Lorenz schließen sich Proklamation der neuen Würdenträger und Siegerehrungen mit Pokalübergabe an. Danach formiert sich die Festgemeinde mit dem Mindener Trommler- und Pfeiferkorps zu einem kleinen Umzug.

Gegen 19.30 Uhr wird das Programm bei freiem Eintritt im Bürgerzentrum fortgesetzt. Schützen, Sportler und Einwohner aus Stemmer und Umgebung dürfen sich auf Musik und Unterhaltung freuen.

Für Stimmung bis in die frühen Morgenstunden sorgt die Tanz- und Showband „Lawies“ Zum umfangreichen Repertoire der drei Musiker gehören Schlager, Walzer und Rockmusik.

Die Veranstaltungsfolge am Sonntag, 24. Juni, beginnt um 11 Uhr mit einem Frühschoppen, den die Sportler des TV Stemmer ausrichten. Für flotte Klänge sorgt ab 12 Uhr der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Holzhausen II. Die Feuerwehrmusiker bringen die Noten mit Märschen, Walzern, Stimmungs- und Popmusik zum Tanzen.

Ab 14 Uhr werden die Kinder von den Schützenfrauen zum Hexenfest eingeladen. Die Teilnehmer treffen sich unter den Eichen am Bürgerzentrum. Auch Wasserspiele der Feuerwehr stehen auf dem Programm. Zudem dürfen sich die Jungen und Mädchen auf einer Hüpfburg austoben. In einer Cafeteria gibt es ab 14 Uhr Kaffee und Kuchen.

Sportlich geht es um 14.30 Uhr mit einem Mini-Turnier des Handballnachwuchses weiter. Ab 15.30 Uhr sind E-Jugend und E-Mädchen an der Reihe. Ein „Katerimbiss“ mit Rollmops, Getränken und Bratwurst beschließt am Montag 25. Juni, ab 18 Uhr die Festfolge. Der Schützenverein Stemmer ist vor 105 Jahren gegründet worden. Damals trafen sich 20 Personen. Ihr Ziel war, neben dem Schießsport auch Geselligkeit und Kameradschaft zu pflegen.

Die Wiedergründung nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte im Jahr 1951. Nicht nur die Handballsaison ist vorbei, auch die Zeit der HSG Stemmer/Friedewalde. Unter dem neuen Namen HSV Minden-Nord wird die gute alte HSG künftig gemeinsam mit dem TuS Minderheide als drittem Partner in der neuen Spielzeit an den Start gehen.

Der Handballsportverbund HSV hat ein neues Logo. In einem offenen Wettbewerb fiel die Wahl auf den Entwurf von Sonja Südmeier, die sich hauchdünn gegen ihre Mitbewerber durchsetzte. Aushängeschild des HSV sind die Handballfrauen. Die junge Mannschaft sorgte in der abgelaufenen Saison trotz eines personellen Umbruchs für Furore und spielte völlig überraschend bis ins Frühjahr um den Titel in der 3. Liga.

Erst gegen Ende der Spielzeit ließen die Kräfte nach, sodass das Team um Trainer Rainer Niemeyer noch auf den 7. Tabellenrang zurückfiel. Mit ihrem alten Namen haben die Handball-Frauen auch ihre Ligen-Zugehörigkeit verloren. Aus der Oststaffel der 3. Liga mit Reisen bis an die tschechische Grenze ist das Team nun in die Nordstaffel gerutscht.

Die Handball-Männer werden weiter in der Verbandsliga spielen. Sie schafften mit Glück und Geschick am Ende einer Zittersaison den Klassenerhalt. In der neuen Spielzeit trifft der HSV auf attraktive Gegner. Nach dem Doppelabstieg von TSV Hahlen und TuS Möllbergen aus der Oberliga stehen nun spannende Derbys bevor.

 

Letzter Einsatz: HSG-Urgestein Stefan Wrede macht am Samstag sein AbschiedsspielArchivfoto: Krischi Meier

 

 

Mit klingendem Spiel unterhält am Sonntag der Musikzu der freiwilligen Feuerwehr Holzhausen II - Foto: pr

 

 

MT vom 01.05.2012  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Schützen und Sportler feiern gemeinsam

Königschießen in Stemmer / Unterstützung für "Fritz-Homann-Bad"

 

Minden-Stemmer (htj). Die Stemmer "Zentrum"-Schützen wollen anlässlich des Königschießens mit einem Pokalschießen für jedermann zum Erhalt des "Fritz-Homann-Bad" beitragen.


Der finanzielle Erlös der Aktion ist ausschließlich für den Förderverein bestimmt. Das Endergebnis setzt sich aus einem Armbrustschießen und einem Würfelspiel zusammen. Dabei geht es darum, das Schießresultat mit einer möglichst hohen Zahl die beim Knobeln ermittelt wird, zu multiplizieren.


Schon seit Monaten planen der Festausschuss der
Stemmer "Zentrum"-Schützen und des Sportvereins TV Stemmer das gemeinsame Fest am 23. Juni im Bürgerzentrum Nord. Beginnen werden die Schützen am Donnerstag, 17. Mai (Himmelfahrt), um 10.30 Uhr mit dem Königschießen. Die ehemaligen Majestäten schießen um den Pokal der Könige und die Ortsvereine wetteifern um den Ortspokal.

Ein Platzkonzert mit dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wietersheim-Leteln beginnt um 11 Uhr. Der Samstag, 23. Juni, steht im Zeichen des ersten gemeinsamen Sport- und Schützenfestes. Dazu werden um 18.30 Uhr die Gastvereine aus der Nordstadt, Kutenhausen, Südfelde und Berenbusch-Nordholz, die Stemmer Ortsvereine sowie die Stemmer Bürger erwartet.

Nach Königsproklamation und einigen Pokalverleihungen erfolgt gegen 19 Uhr ein kleiner Durchmarsch durch den Ortsteil Stemmer. Anschließend wird die Band "The Lawies" für stimmungsvolle Musik sorgen.

Der Sonntag, 24. Juni, beginnt mit einem Frühschoppen ab 12 Uhr mit dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Holzhausen II. Anschließend ist Familiennachmittag mit Cafeteria, Hüpfburg, Wasserspiele und großen Hexenfest unter den Eichen am Bürgerzentrum Nord.
 

MT vom 13.03.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Pokale für erfolgreiche "Zentrum"-Schützen

Ehrungen und Auszeichnungen auf dem Winterfest verliehen / Schießen fürs Fritz-Homann-Bad

Minden-Stemmer (mt/ani). Große Beteiligung an den Vereinsmeisterschaften bei den Stemmer "Zentrum"-Schützen: Die Pokale wurden jetzt bei dem Winterfest des Vereins vergeben.
 

Als Vereinsmeister wurden folgende Schützen geehrt: In der Schützenklasse Luftgewehr-Freihand wurde Cord Meyer Vereinsmeister, gefolgt von Dennis Meier und Detlev Meisolle. Spannende Wettkämpfe gab es bei den Luftgewehr-aufgelegt-Schützen. Sieger wurde Detlev Gaede, der seinen Pokal erfolgreich verteidigte. Der zweite Platz ging an Karl-Heinz Seele. Dritter wurde Klaus-Dieter Eikmeier.
Auch bei den Damen konnte Birgit Borcherding vor Anette Lorenz und Hanna Meier ihren Pokalsieg vom letzten Jahr wiederholen. Die Kleinkaliber- aufgelegt-Schützen fanden in Karl-Heinz Seele, Detlev Gaede und Heinrich Kropp ihren Meister und mit Birgit Borcherding, Anette Lorenz und Hanna Meier verteilten sich die Medaillen bei den Damen.


Cord Röthemeier, Detlev Meisolle und Detlef Brandthorst trafen bei den Kleinkaliber-liegend-Schützen am besten. Starke Konkurrenz gab es auch bei Luftpistolenschützen. Hier errang Thomas Salberg die Goldmedaille, Silber und Bronze gingen an Carsten Röttig und Anette Lorenz. Ein hartes Ringen folgte bei den Großkaliberschützen. Es siegte Andreas Dach vor Pia Zube und Vorjahressieger Boris Plata.

Hart gekämpft wurde aber auch bei den Nachwuchsschützen. Bester Schütze bei den Junioren war Lars-Eric Borcherding. Vereinsmeister der Jugendlichen wurde Lucas Krömer. Rene Jacob holte sich die Goldmedaille mit der Luftpistole beim Nachwuchs.

Weitere Ehrungen nahm der erste Vorsitzende vor. Die fünfte goldene Eichel bekamen Anette Lorenz und Gerhard Klöpper verliehen, Gerhard Lorenz freute sich über die Silberne Eichel. Die Verdienstnadel des Westfälischen Schützenbundes ging an Monika Eikmeier, Tina Werthenbach erhielt das Silberne Vereinsabzeichen. Seit 25 Jahren gehören Dieter Schlegel, seit zehn Jahren Pia Zube dem Verein an.

Wer Interesse am sportlichen Schießen hat, ist bei den "Zentrum"-Schützen willkommen. Die Großkaliberschützen treffen sich montags ab 19 Uhr zum Schießen. Dienstags ab 19 Uhr kann man mit dem Kleinkaliber, dem Luftgewehr und der Luftpistole üben. Die Jungschützen haben die Möglichkeit, montags ab 18 Uhr auf einer elektronischen Schießanlage zu üben.
Des Weiteren können alle Interessierten ab 18 Jahren, jeweils dienstags ab 20 Uhr, zum Erhalt des Fritz-Homann-Bades beitragen. Der Erlös aus diesem Pokalschießen fließt ausschließlich dem Förderverein zu.
 

how 02.02.2012: Auf der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins "Zentrum Stemmer" wurden Heinz Heilemeier und Helmut Spönemann zu Ehrenmitgliedern gewählt / 17. Mai (Himmelfahrt) wieder Vereinschießen am Vereinsheim / Festball jedoch erstmals zusammen mit dem Turnverein am Samstag - 23. Juni 2012...

MT vom 01.07.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Stemmer kämpft für Baderhalt

Traditionelles Pokalschießen für jedermann trägt dazu bei 

Minden-Stemmer (htj) Schon seit Jahren unterstützen die Stemmer "Zentrum" Schützen mit einem Pokalschießen für Jedermann den Förderverein "Fritz-Homann-Bad".
 

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Heinrich Mohrhoff, (r.) und Hans-Jürgen Weber (l.) gratulieren Ute Bewig zum Pokalgewinn. | Foto: pr

Mit einer Abordnung des Schützenvereins erfolgte nun die Pokal- und Spendenübergabe durch den Vorsitzenden des Fördervereins, Hans-Jürgen Weber, und den Vorsitzenden des Schützenvereins, Heinrich Mohrhoff, im Biergarten der "Stemmer Post".


Pokalgewinnerin des von Hans-Jürgen Weber gestifteten Wanderpokals wurde Ute Bewig. Die Inhaberin des Hotels "Zur Stemmer Post" erzielte die volle Punktzahl, und ist die erste weibliche Pokalgewinnerin seit Ausrichtung dieses Pokalwettkampfes.


Das Endergebnis setzt sich aus einem Armbrustschießen und einem Würfelspiel zusammen. Dabei gilt es dann, das Schießergebnis mit einer möglichst hohen Augenzahl die beim Knobeln ermittelt wird, zu multiplizieren. Zahlreiche Bürger aus Stemmer und der Umgebung trafen sich zu diesem Pokalwettbewerb. Ute Bewig und Hans-Jürgen Weber freuten sich über einen beachtlichen Betrag zum Erhalt des Freibades, in dem viel Ehrenamtlichkeit steckt.

Nach Absprache mit den Schießwarten kann gegen einen Obolus das ganze Jahr über um den Pokal geschossen werden. Hier sind vor allem alle Stemmer Vereine und Ortsteile aufgerufen, für einen guten Zweck im Vergleich gegeneinander anzutreten.

MT vom 15.06.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Kreispokal für Schützen vom "Zentrum" Stemmer

Schießen: Wettkämpfe in der Kampa-Halle mit geringer Beteiligung 

Minden (htj). Die Schützen vom "Zentrum" Stemmer haben den Kreispokal gewonnen. Bei den Wettbewerben in der Disziplin Luftgewehr Freihand in der Kampa-Halle wurden in zahlreichen Altersklassen die Sieger gesucht.
 

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Die Kreispokal-Sieger aus Stemmer (von links): Dennis Meier, Gunnar Bredemeier, Detlev Meisolle und Cord Meyer. | Foto: Heinrich Traue  

Den Sieger in der Schützenklasse stellte die Mannschaft vom "Zentrum" Stemmer mit Detlev Meisolle, Dennis Meier und Cord Meyer, die zusammen 557,2 Ring erzielten. Zweiter wurde Unterlübbe II mit Gerd Vogelsang, Bernd Burmester und Bernd Zimmermann mit 536,2 Ringen. In Gunnar Bredemeyer kam überdies der beste Einzelschütze bei den Junioren B aus Stemmer. Den Siegerpokal gab es auch für die Damen der Schützengilde Stiftsallee-Feldmark. Petra Lindenberg, Heike Netzeband und Sylvia Gieseking kamen zusammen auf 514,6 Zähler.

Zwei Nachwuchs-Titel für Sandtrift-Hahler Straße


Bei den Junioren ging der erste Platz an die Schützengilde Sandtrift-Hahler Straße mit den Schützen Theresa Schweitzer, Maximilian Eichhorn und Lucas Pruschinski, die 471,4 Ringe schossen. Zweiter wurde Stemmer mit Gunnar Bredemeier, Andre Gaede und Lars-Eric Borcherding, die auf 466,1 Ringe kamen. Rang drei ging an das Team von Königstor mit Alena Franke sowie Katharina und Franziska Wieschollek (464,8 Ringe).
 

Ebenfalls Kreispokalsieger wurde das Schüler-Aufgelegt-Team von Sandtrift-Hahler Straße. Lennert Schlömp, Pia Pruschinski und Jan Ehreke erzielten 280,6 Ringe. In der Schülerklasse wurden nur zehn Schuss abgegeben.

Das Kreispokalschießen stand wie immer unter der Aufsicht des 1. Kreissportleiters Helmut Kanzler aus Bad Oeynhausen, der sich angesichts der nachlassenden Teilnehmerzahlen nachdenklich zeigte: "Leider lässt auch bei den Schützen die Beteiligung an verschiedenen Wettkämpfen nach. Das ist schade."

MT vom 07.06.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Stemmer ohne König

Förderverein Fritz-Homann-Bad sichert sich den Ortspokal

VON ULRICH WESTERMANN

Minden-Stemmer (Wes). Zum zweiten Mal in der 104-jährigen Vereinsgeschichte haben die Mitglieder des Schützenvereins "Zentrum" Stemmer keinen amtierenden König. Trotz der großen Teilnehmerzahl an den Pokalwettbewerben war niemand bereit, sich um die Regentschaft zu bewerben.
 

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Beim Schützenfest in Stemmer konnten keine neuen Majestäten vorgestellt werden. Da die Inthronisation ausfiel, standen die Proklamation der Nachwuchsregenten und weitere Siegerehrungen im Mittelpunkt. | Foto: Ulrich Westermann

"So etwas ist in den vergangenen Jahren in anderen Vereinen auch schon vorgekommen. Damit müssen wir leben. Ich hoffe, dass es bei uns beim nächsten Königsschießen wieder anders aussieht", so Vereinsvorsitzender Heinrich Mohrhoff.


Gefeiert wurde an zwei Tagen. Zum Auftakt hatten sich bei strahlendem Sonnenschein viele Dorfbewohner und weitere Besucher am
Bürgerzentrum Nord eingefunden. Für Stimmung mit einem Platzkonzert sorgte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wietersheim-Leteln. Im Mittelpunkt standen die Pokalwettbewerbe.

Die Trophäe der ehemaligen Vereinsmajestäten stand für Martina Ludwig bereit. Sie gewann mit 28 Ring vor Anette Lorenz und Karl-Heinz Seele (beide 27).
Den Wettbewerb um den Stemmer Ortspokal holte die Mannschaft des Fördervereins Fritz-Homann-Bad (142). Es folgten TV Stemmer (141) und Schützenverein (139). Die weiteren Ränge gingen an Feuerwehr, Kulturgemeinschaft, SPD-Ortsverein, Rassegeflügelzuchtverein, landwirtschaftlichen Ortsverein, Reiterverein und Jugendgruppe U 20.

Zum vierten Mal wurde um den Fritz-Homann-Bad-Wanderpokal geschossen. Der finanzielle Erlös dieses Wettbewerbes ist für den Förderverein bestimmt. Über 100 Teilnehmer spannten die Armbrust. Um auch Bürgern, die nicht so viel mit dem Schießsport zu tun haben, eine Chance zu geben, stand ein Kombinationswettbewerb auf dem Programm. Das Endergebnis setzte sich aus Armbrustschießen und einem Würfelspiel zusammen. Dabei wurde das Schießergebnis mit einer möglichst hohen Zahl aus dem Knobeln multipliziert. Platz eins belegte Ute Bewig.

Das Pokalschießen der befreundeten Vereine war eine klare Angelegenheit für die Teilnehmer aus Südfelde. Sie gewannen mit 948 Ring vor Kutenhausen (933), Stemmer (927), "Linkes Weserufer" Nordstadt (914) und Berenbusch-Nordholz (913).

Das beste Einzelergebnis mit 196 Ring erzielte Reinhard Kruse (Südfelde). Die weiteren Spitzenränge belegten Willi Kolkmann (Südfelde, 195) Dirk Möhring (Kutenhausen, 194) und Ingrid Finke (Nordstadt, 194).

In weiteren Wettbewerben wurden die Sieger und Platzierten im Nachwuchsbereich ermittelt.
Die Regentschaft der zehn- bis zwölfjährigen Jungen und Mädchen übernahmen Sarah Bewig (27) und Philip Klein (26). Bei den 13- bis 15-Jährigen ging der Königstitel an Lukas Krömer (29) und Milena Meyer (28). Jan Niklas Bocherding (28) war bei den Jugendlichen vor Rene Jacob (24) erfolgreich.

Abordnung der Gastvereine


Zur Siegerehrung hatten sich die Stemmer Schützen, die örtliche Feuerwehr sowie Abordnungen der Gastvereine auf dem Festplatz versammelt. Beifall gab es für das amtierende Königspaar der Interessengemeinschaft Schießsport im ehemaligen Amt Petershagen, Willi und Ursula Kolkmann (Südfelde).

Mit flotten Klängen unterhielt der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wietersheim-Leteln. Oberst Gerhard Lorenz ließ mit einigen Anekdoten das vergangene Schützenjahr Revue passieren.

 

MT vom 22.04.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

"Zentrum"-Schützen suchen Königspaar

Buntes Fest mit Pokalschießen soll zum Erhalt des Fritz-Homann-Bades beitragen

 

Minden-Stemmer (mt/cpt). Auch in diesem Jahr werden die Stemmer "Zentrum" Schützen anlässlich ihres Schützenfestes, das Anfang Juni gefeiert wird, mit einem Pokalschießen für jedermann zum Erhalt des Fritz-Homann-Bades beitragen. Der finanzielle Erlös ist ausschließlich für den Förderverein bestimmt.
 

Damit auch Personen, die nicht mit dem Schießsport vertraut sind, die Chance auf eine erfolgreiche Teilnahme gegeben wird, haben sich die Schießwarte etwas einfallen lassen: Das Endergebnis setzt sich aus einem Armbrustschießen und einem Würfelspiel zusammen.
Schon seit Monaten plant der Festausschuss der "Zentrum" Schützen das Schützenfest von Donnerstag, 2. Juni (Himmelfahrt) bis Samstag, 4. Juni, im Bürgerzentrum Nord.
Im Vorfeld startet am Samstag, 28. Mai, rund um das Bürgerzentrum ein kunterbuntes Kinderspielfest. Angeboten werden Planwagenfahrten, eine Hüpfburg, Glücksrad, Experimente mit Wasser und viele weitere Überraschungen. Zeitgleich werden auch die Kindermajestäten ermittelt. Wer sich für das Schießen interessiert, hat die Möglichkeit auf einer computergesteuerten Anlage sein Können zu testen.
Weiter geht es
Donnerstag, 2. Juni (Himmelfahrt) ab 10.30 Uhr mit dem Königschießen. Auf dem Schießstand werden der Vereinskönig und der Jugendkönig ermittelt. Die ehemaligen Majestäten schießen um den Pokal der Könige und die Ortsvereine wetteifern um den Ortspokal. Ein Platzkonzert mit dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wietersheim-Leteln beginnt um 11 Uhr, teilt der Festausschuss der "Zentrum" Schützen mit.

Die Bekanntgabe der neuen Majestäten und Pokalsieger erfolgt gegen 13 Uhr. Der folgende
Samstag, 4. Juni, steht ganz im Zeichen des Schützenfestes. Dazu werden um 18.30 Uhr Gastvereine aus der Nordstadt, Kutenhausen, Südfelde und Berenbusch-Nordholz erwartet. Nach der Königsproklamation und einigen Pokalverleihungen erfolgt gegen 19 Uhr ein kleiner Durchmarsch durch den Ortsteil. Anschließend wird die Band "The Lawies" für stimmungsvolle Musik sorgen.
 

MT vom 24.01.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Mitglieder der Stunde Null geehrt

Schützenverein "Zentrum" Stemmer gedenkt der Wiedergründung

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Gründungsmitglieder: Vorsitzender Heinrich Mohrhoff (links) und Doris Schelp (von rechts) ehrten Helmut Rodenbeck, Wilhelm Meyer und Heinrich Meier. | Foto: privat  

Minden-Stemmer (htj). Bei seiner Jahreshauptversammlung ehrte der Schützenverein "Zentrum" Stemmer die noch verbliebenen Gründungsmitglieder des Vereins. Der Vorsitzende Heinrich Mohrhoff und seine Stellvertreterin Doris Schelp überreichten Heinrich Meier, Helmut Rodenbeck, Heinz Penningroth und Wilhelm Meyer Urkunden und Nadeln des Westfälischen Schützenbundes für 60-jährige Mitgliedschaft. 

 Die Wiedergründung war am 21. Januar 1951 im damaligen Vereinslokal Schröder erfolgt. Im selben Jahr wurde das erste Schützenfest gefeiert. Spontan stand der 82-jährige Wilhelm Meyer, der den Verein über 40 Jahre als Oberst dirigierte, auf und gab die damalige erste Schützenfestrede spontan aus dem "Stehgreif" zum Besten, was mit tosendem Beifall der anwesenden Vereinsmitglieder honoriert wurde.


Der
Ehrenvorsitzende Friedrich Schäkel, ein weiteres Gründungsmitglied, konnte an der Feierstunde nicht teilnehmen. Ihm werden die Urkunde und die Nadel zu einem späteren Zeitpunkt überreicht.
 

 

MT vom 15.07.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Volle Punktzahl erreicht

Schützen unterstützen Fritz-Homann-Bad

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Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Schützenvereins, Heinrich Mohrhoff (links), freute sich Dietrich Schwarze über den Gewinn des "Fritz-Homann-Bad"-Pokals. | Foto: privat

Minden-Stemmer (htj). Schon seit Jahren unterstützen die Stemmer "Zentrum" Schützen mit einem Pokalschießen für jedermann den Förderverein "Fritz-Homann-Bad". Die Pokal- und Spendenübergabe erfolgte anlässlich des Schützenfestes durch den Vorsitzenden Heinrich Mohrhoff. Pokalgewinner des von Hans-Jürgen Weber, dem Vorsitzenden des Fördervereins gestifteten Wanderpokals wurde Dietrich Schwarze aus Minden. Der 84-jährige rüstige Rentner aus Minden erzielte die volle Punktzahl.


Bei dem Wettbewerb zeigte sich wieder einmal, dass man kein Schütze sein muss, um zu gewinnen, sondern nur etwas Glück haben muss. Denn das Endergebnis setzte sich aus einem Armbrustschießen und einem Würfelspiel zusammen. Dabei galt es, das Schießergebnis mit einer möglichst hohen Augenzahl, die beim Knobeln ermittelt wurde, zu multiplizieren.

Zahlreiche Bürger aus Stemmer und der Umgebung, sowie viele Ausflügler trafen sich zu diesem Pokalwettbewerb. Auch verbindet viele Teilnehmer mit diesem Bad eine schöne Erinnerung aus früheren Tagen, denn so manche Liebschaft ist hier entstanden.

Genauso wie Dietrich Schwarze freute sich der Kassierer des Fördervereins,
Wilfried Fabry, über einen beachtlichen Betrag zum Erhalt des Freibades. Nach Absprache mit den Schießwarten konnte gegen einen geringen Obolus das ganze Jahr über um den Pokal geschossen werden. Alle Stemmer Vereine und Ortsteile waren aufgerufen, für einen guten Zweck, im Vergleich gegeneinander anzutreten.

 

MT vom 09.07.2010

Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Keiner will mehr auf den Adler schießen

In Stemmer und Warmsen mag niemand Schützenkönig werden / Vereine plagen Probleme beim Nachwuchs

VON SVEN KIENSCHERF

Minden (ski). Heinrich Mohrhoff war zweimal Schützenkönig. Vorerst hat er keine Lust mehr. Jetzt sei erst mal ein anderer dran, findet der Vorsitzende der Stemmer Schützen. Das Problem: Es findet sich niemand.
 

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An mangelnden Schießkünsten liegt es nicht, dass niemand trifft. | Foto: dpa

 

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte feierten die Schützen ihr Fest ohne gekröntes Haupt. Am Geld kann es jedenfalls nicht liegen, ist Mohrhoff überzeugt. "Die Kosten, die nach dem Sieg auf den König zukommen, liegen weit unter 1000 Euro." Am Ende hat sich trotzdem niemand gefunden.


Ganz anders habe das vor ein paar Jahren ausgesehen, erinnert sich Mohrhoff. Damals habe es noch mehrere Kandidaten gegeben. Bewusst halte man die Kosten für den König niedrig.
Im Prinzip solle niemand aus Geldgründen auf den goldenen Schuss verzichten. Mohrhoff: "Wir hatten sogar schon mal einen Auszubildenden als Schützenkönig."


Die Zahl der gesellschaftlichen Verpflichtungen für den König sei überschaubar, findet Mohrhoff. Ein Besuch bei einem befreundeten Verein hier, ein Besuch da. Mohrhoff: "Maximal fünf Termine pro Jahr."

Klar, das Schützenfest könne man auch ohne König feiern, sagt
Doris Schelp, stellvertretende Vorsitzende des Vereins. Aber ohne König - dass sei natürlich ein Verlust an Tradition.

Haken tut es heute schon beim Nachwuchs. "Bei Jugendlichen in unserer Ecke ist das Brauchtum nicht so angesehen", stellt Schelp fest. Die Jugendlichen steigen mit 14, 15 Jahren aus dem Verein aus und widmen sich anderen Dingen. Ein paar kommen mit Mitte 20 zurück, aber es sind nicht viele.

"In Uniform zu marschieren ist für Jugendliche vielleicht nicht das Wahre", stellt Schelp fest. Die Berichterstattung in den Medien sei auch nicht hilfreich. Immer, wenn es einen Amoklauf gebe, werde geguckt, ob es Verbindungen zu Schützen gebe.

Das Schützendasein lag bei Schelp in der Familie, ebenso bei Mohrhoff. Damals hätten die Schützen und die Sportvereine die dörfliche Gemeinschaft zusammengehalten und die wenigen Feste organisiert, die es gab, sagt Mohrhoff. "Für uns Jugendliche war es eine Ehre, mitmarschieren zu dürfen", erinnert sich Schelp. Vielleicht sei das Angebot an Zerstreuung mittlerweile einfach zu groß, meint Mohrhoff. Ähnlich wie beim Schützenverein "Zentrum" Stemmer sieht es beim Schützenverein Warmsen in Niedersachsen aus. 1913 wurde der Verein gegründet. "Das ist jetzt das erste Mal ohne König", sagt der Vorsitzende Dieter Bödeker.

Das Schützenfest an diesem Wochenende geht ohne König über die Bühne. 170 Mitglieder habe der Verein, etwa 50 davon seien aktive Schützen, sagt Bödeker. Als der König ausgeschossen werden sollte, habe er gleich ein schlechtes Gefühl gehabt. "Personen, die sonst mitschießen, sind nicht gekommen." Richtig erklären kann sich Bödeker nicht, warum niemand den Adler runterholen will. Die Kosten, die auf den König zukommen, beliefen sich auf etwa 1500 Euro.

Seit dem Jahr 2000 werde es zunehmend schwieriger, einen König zu finden, hat Bödeker beobachtet. Auch in Warmsen gestaltet es sich mit dem Nachwuchs schwierig. Bödeker macht dafür ebenfalls die Medien verantwortlich. Eine Rolle spiele aber wohl ebenfalls die veränderte Gesellschaft. Früher seien es vor allem die Landwirte gewesen, die in den Schützenvereinen aktiv waren. "Die konnten den Montag frei machen, wenn Schützenfest war." Für Arbeitnehmer ist das kaum machbar.

Einen generellen Trend zum königslosen Verein gebe es nicht, sagt Markus Bartsch, Sportsekretär beim Westfälischen Schützenbund. "Aber es ist mir schon öfter zu Ohren gekommen, dass Vereine Probleme haben." Seine Erklärung: "Der zeitliche Aufwand ist mit dem Beruf unter Umständen schwer zu vereinbaren." König zu sein, bringe Termine mit sich, davon sei nicht jeder Arbeitgeber begeistert. "Es leidet unter Umständen aber auch das Privat- und Familienleben."
 

MT vom 18.05.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Kein Schützenkönig für Stemmer

Niemand wollte sich für das Amt des Würdenträgers bewerben / Hoffen auf das nächste Jahr

Minden Stemmer (Wes). Zum ersten Mal seit ihrer Gründung vor 103 Jahren haben die Mitglieder des Schützenvereins "Zentrum" Stemmer keinen amtierenden König. Trotz der großen Teilnehmerzahl an den Pokalwettbewerben erklärte sich niemand bereit, sich um das Amt des Würdenträgers zu bewerben.


 

Beim Schützenfest in Stemmer konnten die alten Majestäten, aber keine Nachfolger begrüßt werden. Da die Proklamation ausfiel, standen die Inthronisation der Nachwuchsregenten und weitere Siegerehrungen im Mittelpunkt. | Foto: Ulrich Westermann

"Es ist zwar traurig, aber damit müssen wir leben. Wir sind nicht der erste Verein, dem so etwas passiert. Ich hoffe, dass es im nächsten Jahr bei uns wieder anders aussieht", betonte 1. Vorsitzender Heinrich Mohrhoff.


Auch bei kühler Witterung hatten sich viele Besucher am
Bürgerzentrum Nord eingefunden. Die Trophäe der ehemaligen Vereinsmajestäten sicherte sich wie im Vorjahr Anette Lorenz. Sie gewann mit 30 Ring vor Birgit Borcherding, Wolfgang Lüftner und Andreas Reinhardt.
 

In weiteren Wettbewerben wurden die Sieger und Platzierten im Nachwuchsbereich ermittelt. Den Titel bei den Jugendlichen holte Jan Niklas Borcherding vor Tina Christin Güldenpfennig und Lars-Eric Borcherding. Kinderschützenkönig bei den Jungen wurde Lukas Krömer. Bei den Mädchen siegte Sarah Bewig.

In der Konkurrenz um den Stemmer Ortspokal erzielte die Mannschaft des Rassegeflügelzuchtvereins mit 142 Ring das Spitzenergebnis. Die Teams des Fördervereins Fritz-Homann-Bad und des Schützenvereins folgten mit jeweils 139 Ring. Die weiteren Plätze gingen an die Feuerwehr, die Kulturgemeinschaft, den CDU-Ortsverein, den TV Stemmer und den SPD-Ortsverein.

Zum dritten Mal stand ein Wettbewerb um den von Hans-Jürgen Weber gestifteten Fritz-Homann-Bad-Wanderpokal an. Der finanzielle Erlös ist für den Förderverein bestimmt. Über 100 Personen waren mit der Armbrust am Start. Um auch den Personen, die mit dem Schießsport nicht so viel zu tun haben, eine Chance auf eine gute Platzierung zu geben, hatten sich die Verantwortlichen einen Kombinationswettbewerb einfallen lassen.

 

Dietrich Schwarze holt den Wanderpokal


Dabei setzte sich das Endergebnis aus dem Armbrustschießen mit drei Pfeilen und einem Würfelspiel zusammen. Das Schießergebnis wurde mit einer möglichst hohen Zahl aus dem Knobeln multipliziert. Über seinen Sieg freute sich Dietrich Schwarze aus Minden.

Das Pokalschießen der befreundeten Vereine war eine klare Angelegenheit für die "Gut-Ziel"-Schützen aus Kutenhausen. Mit 970 Ring gewannen sie vor "Am Waldesrand" Südfelde (960), "Linkes Weserufer" Nordstadt (939), "Zentrum" Stemmer (936) und Berenbusch-Nordholz (922). Das beste Einzelergebnis mit 197 Ring erzielte Axel Horstmann (Kutenhausen). Die weiteren Plätze belegten Wilhelm Gieseking (Kutenhausen, ebenfalls 197), Wolfgang Koppe (Südfelde, 196), Irmtraud Schmitz (Kutenhausen, 194) und Willi Kolkmann (Südfelde, 193).

Verabschiedung der bisherigen Regenten Helmut Borcherding und Heidrun Gaede und Siegerehrung waren am zweiten Veranstaltungstag. Für flotte Rhythmen sorgte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wietersheim-Leteln.

MT vom 19.04.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Pokalschießen für jedermann in Stemmer

Schützenfest auch mit Kinderspielfest und Königsschießen im Mai am Bürgerzentrum Nord

 

Minden-Stemmer (htr). Der Erhalt des Fritz-Homann-Bades ist dem Schützenverein "Zentrum" Stemmer auch bei seinem diesjährigen Schützenfest ein Anliegen. Die Erlöse eines Pokalschießens für jedermann sollen dem Förderverein des Bades zugutekommen.

Damit auch Besuchern, die nicht mit dem Schießsport vertraut sind, die Chance auf eine Teilnahme gegeben wird, haben sich die Schießwarte etwas Besonderes einfallen lassen. Das Endergebnis setzt sich aus einem Armbrustschießen und einem Würfelspiel zusammen. Dabei geht es darum, das Schießresultat mit einer möglichst hohen Zahl die beim Knobeln ermittelt wird, zu multiplizieren. Teilnehmen können alle ab 18 Jahren.

 Schon seit Monaten plant der Festausschuss das Schützenfest von Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 13. Mai, bis Samstag, 15. Mai, im Bürgerzentrum Nord in Stemmer.

Bereits einige Tage zuvor, am Samstag, 8. Mai, startet rund um das Bürgerzentrum ein kunterbuntes Kinderspielfest. Dazu sind alle Kinder mit ihren Eltern, Großeltern und anderen Verwandten eingeladen. In einem Tipi werden Tattoos aufgetragen, am Lagerfeuer wird Stockbrot gebraten und viele weitere Überraschungen sind geplant. Zeitgleich werden auch die Kindermajestäten ermittelt, die im Rahmen des Schützenfestes proklamiert werden. Wer sich für das Schießen interessiert, hat die Möglichkeit, auf einer computergesteuerten Anlage sein Können zu testen.

Weiter geht es am
Donnerstag, 13. Mai, ab 10.30 Uhr mit dem Königschießen. Auf dem Schießstand werden der Vereinskönig und der Jugendkönig ermittelt. Die ehemaligen Majestäten schießen um den Pokal der Könige und die Ortsvereine wetteifern um den Ortspokal. Auch Vatertagsausflügler sind herzlich willkommen - für sie ist in Form von Essen und Getränken gesorgt. Ab 11 Uhr spielt der Musikzug der freiwilligen Feuerwehr Wietersheim/Leteln unter der Leitung von Reiner Reckling zum großen Platzkonzert. Die Bekanntgabe der neuen Majestäten und Pokalsieger erfolgt gegen 13 Uhr.

Am Samstag, 15. Mai, beginnt dann das eigentliche Schützenfest. Dazu werden um 18.30 Uhr die Gastvereine aus der Nordstadt, Kutenhausen, Südfelde und Berenbusch-Nordholz erwartet. Nach der Königsproklamation und einigen Pokalverleihungen erfolgt gegen 19 Uhr ein Durchmarsch durch den Ortsteil Stemmer. Anschließend wird die Band "The Lawies" für stimmungsvolle Musik sorgen.

MT vom 21.01.2010  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Ehrennadel für Kemena

Auszeichnungen und Wahlen bei Interessengemeinschaft Schießsport

 

Petershagen/Stemmer (Wes). In einer Feierstunde wurden zwei Schützen der Interessengemeinschaft Schießsport im ehemaligen Amt Petershagen geehrt.
 


 

Vorsitzende Doris Schelp (r.) und 2. Vorsitzender Gerhard Gottschalk (l.) zeichneten Burkhard Kemena (2. v.l.) mit der goldenen Ehrennadel der Interessengemeinschaft Schießsport aus. Die silberne Verdienstnadel erhielt Gerhard Klöpper (2. v.r.). | Foto: Ulrich Westermann

 

Vorsitzende Doris Schelp zeichnete Burkhard Kemena (Todtenhausen) mit der IG-Ehrennadel in Gold aus. In ihrer Laudatio sagte sie, dass er 15 Jahre lang als Vorsitzender an der Spitze der Interessengemeinschaft gestanden habe. Zudem stellte sie seine schießsportlichen Erfolge heraus.

Gerhard Klöpper (Stemmer) nahm die silberne IG-Verdienstnadel in Empfang. Doris Schelp erinnerte an das IG-Fest in Eldagsen und an einen Schwimmwettkampf, bei dem 500 Euro für das Fritz-Homann-Bad in Stemmer zusammenkamen. Weitere Themen der Nachlese waren das Kreisschützenfest in Hille, der WSB-Tag in Iserlohn und der Kreiskönigsball in Lerbeck.

Bei den Wahlen gab es folgende Ergebnisse: Gerhard Gottschalk (Eldagsen/2. Vorsitzender), Heidrun Kruse-Büsching (Meßlingen/Kassenwartin und 2. Schriftführerin), Irene Brüggemann (Südfelde/2. Damenbeauftragte), Marielena Hoffahrt (Meßlingen/2. Jugendwartin), Marion Hendel (Eldagsen/Schießleitung) und Rüdiger Kleiber (Eldagsen/2. Adjutant). Dem Festausschuss gehören Willi Kolkmann (Südfelde) und Torsten Blumental (Eldagsen) an. Die Termine: Jahreshauptversammlung des Schützenkreises in Lerbeck (7. März), Vorstands-Vergleichsschießen IG Petershagen/Schützenbund Westfalia Petershagen in Eldagsen (1. April), Pokal- und Königsschießen der Schüler- und Jugendlichen (10. April), Wettbewerb um den Parys-Pokal und IG-Königsschießen (11. April) und WSB-Tag in Blomberg (25. September).
 

MT vom 18.01.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Das nächste Schützenfest ist in Stemmer anvisiert

Berichte und Wahlen zur Jahreshauptversammlung / Langjährige Mitglieder geehrt / Auszeichnungen für Erfolgreiche

 

Minden-Stemmer (htj). Jahresberichte, Neuwahlen, Ehrungen und das Schützenfest im Mai standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung bei den Stemmer "Zentrum" Schützen.
 


 

Zahlreiche Schützen wurden anlässlich der Jahreshauptversammlung in Stemmer ausgezeichnet. Links stehend der Vorsitzende Heinrich Mohrhoff, vorne sitzend von links Heinrich Horstmann und Wilhelm Schwier. | Foto: Heinrich Traue

 

In den Jahresberichten wurde noch einmal an die Veranstaltungen, Höhepunkte und Schießergebnisse im letzten Jahr erinnert. Bei den Vereinsmeisterschaften wurden folgende Schützen gekürt: LG - Freihand: Cord Meyer. LG Aufgelegt: Detlef Gaede und Angelika Reinhard, KK Aufgelegt: Karl-Heinz Seele und Anette Lorenz, KK-Match: Detlef Meisolle, Großkaliber: Pia Zube und Dietmar Schlüter, Luftpistole: Thomas Salberg. Meister bei den Jungschützen wurden Tina Christin Güldenpfennig, Patrick Schulz und Lars-Erik Borcherding.


Auf der Kreissiegerehrung des Schützenkreises Minden nahmen einige Schützinnen und Schützen Auszeichnungen und Pokale in Empfang.
Wilhelm Schwier wurde auf dem Westfälischen Schützentag in Harsewinkel mit der "Kölner Medaille" ausgezeichnet.

Heinrich Mohrhoff wurde einstimmig für weitere drei Jahre zum Vorsitzenden gewählt. Weiterhin wurden Heinz Heilemeier, Helmut Spönemann und Herbert Meyer zu Beisitzern gewählt. Wilfried Fabry wurde zum neuen Kassenprüfer bestimmt, und für den Festausschuss sind Tina Werthenbach und Dirk Langer zuständig. Wilfried Fabry und Gerhard Klöpper komplettieren den Ordensausschuss. Birgit Borcherding und Heidrun Kruse sorgen als Marketenderinnen bei auswärtigen Vereinen für das Wohl der Schützen.

Treuenadel für einen aktiven Sportschützen

Die Treuenadel für 50-jährige Mitgliedschaft erhielt der immer noch sehr aktive Sportschütze Wilhelm Schwier. Seit 40 Jahren gehören Wolfgang Meier, Heinrich Mohrhoff und Heinrich Traue dem Verein an, und seit zehn Jahren sind Detlef Brandhorst und Boris Plata mit dabei. Mit dem Goldenen Vereinsabzeichen wurden Doris Schelp und Heinrich Horstmann ausgezeichnet. Die Verdienstnadel des Westfälischen Schützenbundes erhielt Dietmar Schlüter. Dennis Meier freute sich über die silberne Schützenschnur, Cord Meyer über die dritte, und Detlef Gaede über die vierte silberne Eichel. Die Goldene Schützenschnur ging an Birgit Borcherding und Anette Lorenz. Hanna Meier freute sich über die zweite goldene Eiche an ihrer Schützenschnur. Befördert wurden Doris Schelp und Cord Meyer zum Oberfeldwebel und Birgit Borcherding zum Feldwebel.
Als weiterer Tagesordnungspunkt stand das Schützenfest vom 13. Mai bis zum 15. Mai auf dem
Programm. Es beginnt mit einem großen Kinderspielfest am Samstag, 8. Mai, für alle Stemmer Kinder rund um das Bürgerzentrum. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen. Viele Überraschungen sind geplant.

Zum Vereinskönigschießen, Ortspokalschießen und dem Schießen um den Pokal der ehemaligen Vereinskönige treffen sich alle Stemmer Bürger und Schützen sowie die vielen Vatertagsausflügler am Donnerstag, 13. Mai, 10 Uhr am Schießstand.
Selbstverständlich wird wieder um den von Hans-Jürgen Weber (Vorsitzender Förderverein "Fritz-Homann-Bad") gestifteten Pokal geschossen. Der Erlös aus diesem Pokalschießen wird dem Förderverein "Fritz-Homann-Bad" zufließen. Teilnehmen können alle Bürger und Gäste ab dem 18. Lebensjahr. Zum großen Platzkonzert wird ab 11 Uhr der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wietersheim/Leteln aufspielen.

Traditionelles Schützenfest am Samstag, 15. Mai

Am Samstag, 15. Mai, findet das traditionelle Schützenfest statt. Hierzu werden um 18.30 Uhr die Gastvereine aus Kutenhausen, Südfelde, der Nordstadt und Berenbusch-Nordholz, sowie die Stemmer Ortsvereine und Bürger erwartet. Nach Pokalverleihung und Königsproklamation gibt es einen kleinen Durchmarsch durch den Ortsteil Stemmer. Anschließend laden die Stemmer "Zentrum" Schützen zum großen Festball ein.
Bei Oldies und Top-Hits mit den "Lawie´s" wird bis in die frühen Morgenstunden getanzt. Zum Königsball laden das amtierende Königspaar Helmut Borcherding und Heidrun Gaede alle Stemmer Schützen, Bürger und Freunde des Vereins am Samstag, den 30. Januar in das Hotel "Zur Stemmer Post" ein. Anmeldungen bis zum 23. Januar direkt an Familie Bewig, Telefon (05 71) 6 460 80 oder Heinrich Mohrhoff (05 71) 4 56 56 oder Doris Schelp (0 57 04) 12 21. Die Vereinsmeisterschaften der Jungschützen finden am Montag, 8. Februar statt. Für alle anderen Waffenarten am Samstag, 13. Februar, 10 Uhr.
 

MT vom 08.09.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Anette Lorenz (Stemmer) die neue Damenleiterin im Schützenkreis

Marianne Ott Stellvertreterin / Ruth dankt nach 17 Jahren ab / Wiech zeichnet Rundenwettkampf-Siegerinnen aus

Minden (htj). Bei der Damenversammlung des Schützenkreises Minden im Schützenhaus der Gilde Stiftsallee-Feldmark sprach die 1. Kreis-Damenbeauftragte Magdalene Ruth (SV Häverstädt) rückblickend über die Kreisrunde, die ohne besondere Vorkommnisse abgeschlossen wurde.
 


 

Der erste Kreisvorsitzende Reinhard Wiech mit den beiden neuen Damenbeauftragten Anette Lorenz (Zentrum Stemmer) und Marianne Ott (Südfelde) sowie der ausgeschiedenen Kreis-Damenbeauftragten Magdalene Ruth (von links). | Foto: Heinrich Traue

 

Neben vielen Sportschützinnen begrüßte sie eingangs auch den 1. Kreisvorsitzenden Reinhard Wiech (SV Stiftsallee-Feldmark), den 1. Kreissportleiter Helmut Kanzler (Bad Oeynhausen), den 1. Kreisschriftführer und Kreispressewart Heinrich Traue (Zentrum Stemmer), den 1. Rundenwettkampfleiter Hans-Joachim Ruth (SV Häverstädt) und Ehrenmitglied Ulrich Mallwitz (Meßlingen).


Ihr Dank galt der Gilde Stiftsallee-Feldmark für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und Bewirtung sowie allen aktiven Schützinnen, den Vereinen für das Auf- und Abbauen der Schießstände in der Kampa-Halle, ihrer Stellvertreterin Anette Lorenz, (SV Stemmer) und Rundenwettkampfleiter Hans-Joachim Ruth (SV Häverstädt) für hervorragende Arbeit. Im Hinblick auf die anstehenden Wettkämpfe hofft sie wieder auf eine gute Beteiligung: "Es wäre schön, wenn man noch ein paar Damen mehr zum Schießen motivieren könnte. Denn es dürfen ja auch schon die sechzehn- bis fünfundvierzig-jährigen Damen aufgelegt schießen." Vorschießen ist nur in Absprache mit den Kreisdamenbeauftragten möglich.

Der Abschlussball des Damen-Freundschaftsschießens findet am Samstag, 31. Oktober, um 19.30 Uhr im Schützenhaus der Gilde Stiftsallee-Feldmark statt. Die Anmeldungen hierfür nimmt Heike Netzeband am ersten Rundenwettkampftag, 7. Oktober, in der Kampa-Halle entgegen.

In seinem Grußwort appellierte der erste Kreisvorsitzende, die Jugend zu fördern und an den Schießsport heranzuführen. In seiner anschließenden Laudatio dankte er Magdalene Ruth, welche nicht mehr als Kreis-Damenleiterin kandidierte, für 17 Jahre hervorragende Arbeit im Schützenkreis Minden. Von 1993 bis 1998 war sie als zweite Kreis-Damenleiterin tätig. Danach bis zum heutigen Tag führte sie die Damen als erste Kreis-Damenleiterin. Wiech bedauerte das Ausscheiden von Magdalene Ruth. Allerdings hatte sie mit Anette Lorenz schon eine hervorragende Stellvertreterin eingearbeitet, und somit war es klar, dass die Versammlung einstimmig für Anette Lorenz als neue Kreis-Damenleiterin stimmte. Neue stellvertretende Damenleiterin wurde Marianne Ott vom Schützenverein Südfelde.

Die anschließende Siegerehrung nahmen der erste Kreisvorsitzende, die beiden Kreis-Damenbeauftragten, der erste Kreissportleiter und der Rundenwettkampfleiter vor.

Folgende Rundenwettkampftermine, die alle auf der Schießsportanlage der Kampa-Halle stattfinden, stehen an: 7. Oktober, 4. November, 2. Dezember, 13. Januar, 3. Februar und 3. März.

Für das Damenfreundschaftsschießen wurden folgende Termine in 2010 festgelegt: 24. März, 14. April, 5. Mai, 2. Juni, 16. Juni und 14. Juli. Nach einer harmonischen Versammlung luden die Kreisdamenbeauftragten zum gemütlichen Grillabend ein.
 

MT vom 14.08.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Schützen haben Nase auch im Wasser vorn

Wettbewerb zugunsten des Homann-Bades

VON ULRICH WESTERMANN

Minden-Stemmer/Petershagen (Wes). Die Schützen der Interessengemeinschaft Schießsport im ehemaligen Amt Petershagen stellten sich mit einem außergewöhnlichen Schwimmwettkampf über 400 Meter in den Dienst der guten Sache.

Das IG-Königspaar, Birgit Borcherding und Helmut Scharfenkamp (vorn), und die Mitglieder der Wache des Schützenvereins Diana Eldagsen diesmal in Schwimmkleidung. | Foto: Westermann

Im Fritz-Homann-Bad in Stemmer trafen IG-Königspaar, Birgit Borcherding und ihr 68-jähriger Vater und Prinzgemahl, Helmut Scharfenkamp (Stemmer), auf eine Mannschaft des Schützenvereins Diana Eldagsen. Am Start war die Diana-Wache mit acht Personen.
Beteiligt waren Rüdiger Kleiber, Thorsten Blumenthal, Florian Drost, Kai Schakat, Marek Schakat, Thomas Busse, Mirko Opitz und Dennis Schakat. Die Mitglieder der Wache liefen in ihren bunten Schwimmanzügen zu großer Form auf und siegten in sechs Minuten und 55 Sekunden. Für die beiden Majestäten der IG-Schießsport wurden acht Minuten und fünf Sekunden notiert.

 Über 100 Zuschauer waren Augenzeuge des Wettbewerbes. Eintritt wurde nicht verlangt. An Spenden kamen 488,28 Euro zusammen. Der gesamte Betrag wird dem Förderverein des Fritz-Homann-Bades zur Verfügung gestellt. "Die Idee dazu hatten wir Pfingsten", blickte Birgit Borcherding zurück. Im Freibad mussten Königspaar und Diana-Wache jeweils 16 Bahnen über 25 Meter absolvieren. Das größte Programm hatte Birgit Borcherding mit jeweils 100 Metern Delfin, Rücken und Kraul zu bewältigen. Ihr Vater legte 100 Meter im Brustschwimmen zurück. Die Wache musste in dieser Disziplin sechs Sportler über insgesamt 300 Meter aufbieten. Hinzu kamen zwei Kraulschwimmer. Als Zeitnehmer wurden Harald Wiese/Karl-Uwe Hendel sowie Karl-Heinz Seele/Klaus-Dieter Eickmeier eingesetzt. Das Amt des Wenderichters hatte Helmut Borcherding. Zudem gehörte Schwimmmeister Hans Heidsiek zum Schiedsrichterteam. Für die Spenden war Marion Hendel zuständig.
"Es war eine gelungene Veranstaltung, die allen Teilnehmern Spaß gemacht und sich auch finanziell für das Bad gelohnt hat", freute sich IG-Vorsitzende Doris Schelp, nachdem zum Abschluss Königspaar und Staffelschwimmer vom Dreier gesprungen waren. Als Anerkennung für die Leistungen überreichten Birgit Borcherding und Helmut Scharfenkamp den Wach-Mitgliedern einen "Tapferkeitsorden".

MT vom 28.07.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Schützen schwimmen um die Wette

Verein unterstützt erneut Fritz-Homann-Bad in Stemmer

Minden-Stemmer (mt/ani). Der Schützenverein "Zentrum" Stemmer unterstützt das Fritz-Homann-Bad künftig nicht nur mit einem Pokalschießen, sondern auch mit einem Wettschwimmen.


IG-Schützenkönigin Birgit Borcherding und ihr Prinzgemahl Helmut Scharfenkamp (Stemmer) wollen in einem Schwimmwettbewerb gegen die "Wache" des Schützenvereins Eldagsen antreten. Dazu sind alle Gäste, Fans, Schützen und Gönner des Fördervereins des Fritz-Homann-Bades bei freiem Eintritt eingeladen. Allerdings erhoffen sich die Sportler Spenden für das Bad. Beginn des Wettschwimmens ist am Samstag, 1. August, um 17 Uhr im Freibad Stemmer.

Unter Aufsicht der Bademeister müssen 400 Meter Lagen (also je 100 Meter Delfin, Rückenschwimmen, Brustschwimmen und Kraulen) absolviert werden. Startberechtigt sind auf Eldagser Seite alle aktiven und ehemaligen Mitglieder sowie die Reservisten der "Wache", allerdings insgesamt nur acht Personen.

Anschließend laden das IG-Königspaar Birgit Borcherding und Helmut Scharfenkamp, sowie das Stemmer Vereinskönigspaar Helmut Borcherding und Heidrun Gaede zum Annageln der Königsscheiben in die Kläperstadt ein.

Auch der Erlös des Pokalschießens fließt ausschließlich dem Förderverein zu.

MT vom 22.06.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Stemmer: Schützenverein und Kindergarten feiern

"Insekten und Piraten"

Minden-Stemmer (mt/sk). Der Schützenverein Zentrum Stemmer und der Kindergarten Bollerwagen organisierten kürzlich ihre Kinderfeste gemeinsam. So wurde das Kinderschützenfest unter dem Motto Piraten mit der Einweihung eines Insektenhotels in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station ergänzt. Das Insektenhotel war unter der Anleitung von Stephan Geschke (Biologische Station), Stephanie Krause (Angestellte Kindergarten Bollerwagen) in Verbindung mit einer Eltern-Gruppe und den Kindern der AG "Natur pur" in der Zeit vom 25. April bis 16. Mai erstellt worden. Es bietet Platz für mehrere Arten von Wildbienen. Beim Piratenfest gab es neben der Hüpfburg und etlichen Spielen in entsprechender Verkleidung eine Kasperletheater-Aufführung.

MT vom 30.05.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Trio aus Stemmer vorn

Zentrum-Schützen gewinnen Kreispokal / Lahder Koors siegt im Einzel

 

Minden (htj). Sehr erfolgreich waren die Stemmer Sportschützen Cord Meyer, Detlev Gaede und Gerhard Lorenz beim Kreispokalschießen, zu dem die Sportleitung des Schützenkreises Minden auf die Schießsportanlage des Schützenvereins "Frohsinn Lahde" eingeladen hatte.
 


 

Kreispokalsieger mit dem Kleinkalibergewehr in der Disziplin liegend wurden die Stemmer Schützen Gerhard Lorenz, Cord Meyer und Detlev Gaede. Von links.

 

Mit dem Kleinkalibergewehr mussten zehn Schuss liegend absolviert werden. Mit 286,5 Ring wurden die Stemmeraner Kreispokalsieger. Auf den weiteren Plätzen folgen Lahde 286,0 (Michael Koors, Rudolf Reinke, Michael Ossenkopp) und Seelenfeld 273,8 (Horst Lampmann, Jörg Barche, Jürgen Buschke).


Bei den Junioren war das Team aus Südfelde unschlagbar. Hier erzielten die Schützen Dominik-Andre Buchholz, Stefan Franke und André Brüggemann 272,0 Ring und verwiesen Dominik Prange, Maximilian Eichhorn und Sebastian Tober 256,1 (Sandtrift Hahler-Str.) auf den zweiten Platz.

 

 

MT vom 26.05.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Helmut Borcherding regiert die Schützen

Vom Bürgerkönig zum Vereinskönig: Neue Stemmer Majestät erwählt seine Mitregentin aus dem Jahr 2001

VON ULRICH WESTERMANN

 

Minden-Stemmer (Wes). Helmut Borcherding regiert ein Jahr lang das Stemmer Schützenvolk. Die neue Majestät behielt im Königsschießen vor Anette Lorenz und Wilfried Fabry die Oberhand. Die Entscheidung fiel im ersten Stechdurchgang.
 


 

König Helmut Borcherding (Mitte) und Heidrun Gaede (links daneben) haben in Stemmer die Regentschaft übernommen. Die Proklamation der neuen Majestäten und weitere Siegerehrungen gehörten zu den Höhepunkten des Schützenfestprogramms. | Foto: Ulrich Westermann

 

Bei der Mitregentin entschied sich Helmut Borcherding für Heidrun Gaede. Das Königspaar trat die Nachfolge von Heinrich Mohrhoff und Doris Schelp an. Bereits im Jahr 2001 war Borcherding erfolgreich, allerdings im Bürgerkönig-Wettbewerb, der nun nicht mehr auf dem Programm steht. Auch vor acht Jahren regierte er mit Heidrun Gaede.


In weiteren Schießwettbewerben wurden die Sieger und Platzierten im Nachwuchsbereich ermittelt. Bei den Jugendlichen war
Tina-Christin Güldenpfenning vor Lars Erik Borcherding erfolgreich. In der Altersklasse der zehn- bis zwölfjährigen Mädchen siegte Milena Meyer. Bei den Jungen in diesem Altersbereich gewann Niklas Schmidt vor Lukas Krömer. Die Spitzenergebnisse bei den 13 und 14 Jahre alten Teilnehmern erzielten Mara Rodax und Jan-Niklas Borcherding.

Neben dem Königsschießen standen vier Pokalwettbewerbe auf dem Programm. Die Trophäe der ehemaligen Vereinsmajestäten holte
Anette Lorenz vor Birgit Borcherding und Martina Ludwig. Im Wettbewerb um den Stemmer Ortspokal erreichte die Mannschaft des Schützenvereins mit 146 Ring das beste Ergebnis. Der gastgebende Verein verzichtete zugunsten des zweitplatzierten Teams auf den Pokal. Dabei handelte es sich um die Mannschaft des Fördervereins für das Fritz-Homann-Bad (138). Die weiteren Ränge belegten Feuerwehr, Kulturgemeinschaft und SPD-Ortsverein.

Zum zweiten Mal wurde um den von
Hans-Jürgen Weber gestifteten Fritz-Homann-Bad-Wanderpokal geschossen. Mehr als 120 Teilnehmer gingen mit der Armbrust an den Start. Um auch den Personen, die mit dem Schießsport nicht so vertraut sind, die Chance auf eine gute Platzierung zu geben, hatten sich die Verantwortlichen etwas Besonderes einfallen lassen. Das Endergebnis setzte sich aus dem Armbrustschießen (drei Pfeile) und einem Würfelspiel zusammen. Dabei wurde das Schießresultat mit einer möglichst hohen Punktzahl aus dem Knobeln multipliziert. Platz eins sicherte sich Detlev Meisolle vor Detlev Brandhorst, Sabine Meisolle und Uwe Brinkmann.

Um den Förderverein auch weiterhin zu unterstützen, kann um diesen Wanderpokal, der beim Schützenfest 2010 wieder vergeben wird, regelmäßig geschossen werden. Die Termine werden im MT bekanntgegeben. Weitere Informationen gibt es bei den Schießwarten und im Schützenhaus.

Im Pokalschießen der befreundeten Vereine holten die Stemmer "Zentrum"-Schützen mit 944 Ring den Sieg. Es folgten "Am Waldesrand" Südfelde (942), "Gut Ziel" Kutenhausen (937) und "Linkes Weserufer" Nordstadt (931). Über das beste Einzelergebnis mit 196 Ring freute sich Birgit Borcherding (Stemmer). Mit je 192 Ring kamen Wolfgang Koppe (Südfelde) und Karl-Heinz Seele (Stemmer) auf den zweiten und dritten Rang.

Rückblick auf Schützenjahr in Anekdoten


Zur Verabschiedung der alten Würdenträger und Proklamation ihrer Nachfolger hatten sich die "Zentrum"-Schützen, Abordnungen der Gastvereine und weitere Besucher auf dem Festplatz am Bürgerzentrum versammelt. Zudem fand dort die Siegerehrung für die Pokalwettbewerbe statt. Mit flotten Rhythmen unterhielt der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wietersheim-Leteln. Oberst Gerhard Lorenz blickte in Anekdoten auf das Stemmer Schützenjahr zurück.

Dem Festakt schloss sich ein Umzug an. Im Bürgerzentrum sorgten Porky, Mike und Jenny für Unterhaltung.
 

 

MT vom 12.05.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Feste feiern wie die großen Piraten

Nachwuchs schießt Stemmer Kinderschützenkönig aus

 

Minden-Stemmer (htj). Zum großen Piratenfest für alle Stemmer Kinder, Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten und Stemmer Bürger lädt der Schützenverein "Zentrum" Stemmer ein. Das Spektakel beginnt am Samstag, 16. Mai, ab 15 Uhr am Bürgerzentrum, Zum Schulkamp.
Die Kids erwartet eine wilde Piratenjagd mit Schatzsuche auf einer einsamen Insel, mit Piratenrätsel, Angelspiel sowie vielen weiteren Attraktionen und Überraschungen rund um das Seeräuberleben. Zum Austoben steht eine große Hüpfburg bereit, und wer es etwas ruhiger erleben möchte, kann sich um 16 Uhr ein Piratenkaspertheaterstück anschauen. Selbstverständlich wird es für die Piraten und Gäste auch ein richtiges Seeräubermahl in Form von Bratwurst und Pommes mit "Ketchup/Majo" mit Piratenpunsch und anderen Getränken geben.

Zeitgleich werden auch die Stemmer Kinderschützenkönige bei den zehn- bis zwölfjährigen und 13- bis 14-jährigen Jungen und Mädchen ermittelt, die auf dem Schützenfest am Samstag, 23. Mai, proklamiert werden. Wer sich für das Schießen interessiert, hat die Möglichkeit, auf einer computergesteuerten Anlage sein Können zu testen.
 

 

MT vom 17.04.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Stemmer Schützen unterstützen Fritz-Homann-Bad

Piratenfest für Kinder mit vielen Überraschungen / Seit Monaten umfangreiche Planungen für das Schützenfest

 

Minden-Stemmer (htj). Auch in diesem Jahr werden die Stemmer "Zentrum" Schützen anlässlich ihres Schützenfestes mit einem Pokalschießen für jedermann ab 18 Jahre zum Erhalt des "Fritz-Homann-Bad" beitragen. Der finanzielle Erlös ist ausschließlich für den Förderverein bestimmt.
 

Damit auch den Personen, die mit dem Schießsport nicht so vertraut sind, die Chance auf eine erfolgreiche Teilnahme gegeben wird, haben sich die Schießwarte etwas Besonderes einfallen lassen. Das Endergebnis setzt aus einem Armbrustschießen und einem Würfelspiel zusammen. Dabei geht es darum, das Schießresultat mit einer möglichst hohen Zahl, die beim Knobeln ermittelt wird, zu multiplizieren.


Schon seit Monaten plant der Festausschuss das Schützenfest von Donnerstag, 21. Mai (Himmelfahrt) bis Samstag, 23. Mai, im Bürgerzentrum Nord. Bereits am Samstag, 16. Mai, startet rund um das Bürgerzentrum ein großes Piratenfest, zu dem alle Stemmer Kinder mit Eltern, Großeltern Onkels und Tanten eingeladen sind. Die "Kids" erwartet eine Piratenjagd, eine Schatzinsel, auf der Überraschungen versteckt sind, sowie viele andere interessante Dinge.

Zeitgleich werden auch die Kindermajestäten ermittelt, die im Rahmen des Schützenfestes proklamiert werden. Wer sich für das Schießen interessiert, hat die Möglichkeit auf einer Computer gesteuerten Anlage sein Können zu testen.

Weiter geht es am Donnerstag, 23. Mai (Himmelfahrt) ab 9.30 Uhr mit dem Königsschießen. Auf dem Schießstand werden der Vereinskönig und der Jugendkönig ermittelt. Die ehemaligen Majestäten schießen um den Pokal der Könige, und die Ortsvereine wetteifern um den Ortspokal.

Auch für Vatertagsausflügler ist gesorgt. Ab 11 Uhr spielt der Musikzug der freiwilligen Feuerwehr Wietersheim/Leteln unter Leitung von Reiner Reckling. Die Bekanntgabe der neuen Majestäten und Pokalsieger erfolgt gegen 13 Uhr. Samstag, der 23. Mai steht ganz im Zeichen des Schützenfestes. Dazu werden um 17 Uhr die Gastvereine aus der Nordstadt, Kutenhausen, Südfelde und Berenbusch-Nordholz erwartet. Nach Königsproklamation und Pokalverleihungen erfolgt ein Durchmarsch durch den Ort. Anschließend wird das Musikduo "Porky und Mike" für Stimmung sorgen.
 

 

MT vom 06.03.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Verdienstnadel für Monika Meyer
Erfolgreiche Vereinsmeisterschaften der Stemmer "Zentrum" Schützen

Minden-Stemmer (htj). Unter großer Beteiligung fanden die Vereinsmeisterschaften bei den Stemmer "Zentrum" Schützen statt. Die Pokale wurden beim traditionellen Kaffeeklatsch mit Glückspreisschießen vergeben.

Bevor es jedoch zur Vereinsmeisterehrung kam, konnte der erste Vorsitzende Heinrich Mohrhoff, Monika Meyer für besondere Verdienste um das Schützenwesen mit der Verdienstnadel des Westfälischen Schützenbundes auszeichnen.

Als Vereinsmeister wurden folgende Schützen geehrt: In der Schützenklasse Luftgewehr-freihand wurde Cord Meyer vor Dennis Meier und Detlev Meisolle Vereinsmeister. Spannende Wettkämpfe gab es bei den Luftgewehr-aufgelegt-Schützinnen und Schützen. Sieger wurde Detlev Gaede. Der zweite Platz ging an Wilhelm Schwier, der mit 82 Jahren auch der älteste Teilnehmer war. Dritter wurde Karl-Heinz Seele.

Bei den Damen siegte Angelika Reinhardt vor Birgit Borcherding und Doris Schelp. Die Kleinkaliber-aufgelegt-Schützen fanden in Karl-Heinz Seele, Detlev Gaede und Heinrich Kropp ihren Meister bei den Herren und mit Anette Lorenz, Angelika Reinhard und Sabine Lohstroh die Damenmeister. Detlev Meisolle, Detlev Gaede und Cord Röthemeier trafen bei den Kleinkaliber-liegend- Schützen am Besten. Starke Konkurrenz gab es auch bei den Luftpistolenschützen. Hier errang ThomasSalberg die Goldmedaille, Silber und Bronze gingen an Carsten Roettig und Dirk Langer.Ein hartes Ringen folgte bei den Großkaliberschützinnen und Schützen. Bei den Herren war Dietmar Schlüter nicht zu schlagen, und verwies Wolfgang Meier und Carsten Roettig auf die Plätze. Bei den Damen siegte Pia Zube vor Sabine Lohstroh und Birgit Borcherding.Hart gekämpft wurde auch bei den Nachwuchsschützen. In der Altersklasse der Dreizehn- bis Vierzehnjährigen siegte Tina Christin Güldenpfennig vor Jan Niklas Borcherding und Gunnar Bredemeier. Die Zehn- bis Zwölfjährigen fanden mit Patrick Schulz ihren Meister. Bei den Fünfzehn- bis Sechzehnjährigen konnte Lars-Erik Borcherding als neuer Vereinsmeister ausgezeichnet werden.
Alle schießinteressierten Bürger sind eingeladen. Die Großkaliberschützen treffen sich montags ab 19 Uhr zum Übungsschießen. Dienstags ab 19 Uhr kann man Kleinkaliber und Luftpistole und donnerstags ab 20 Uhr mit dem Luftgewehr üben. Die Jungschützen haben die Möglichkeit, montags ab 18 Uhr mit einer elektronischen Schießanlage zu üben. Des Weiteren können alle schießinteressierten Bürger ab achtzehn Jahre, jeweils donnerstags ab 20 Uhr, zum Erhalt des "Fritz-Homann Bad" beitragen. Das ganze Jahr über kann um den von Hans-Jürgen Weber gestifteten Pokal geschossen werden. Der Erlös aus diesem Pokalschießen fließt dem Förderverein zu.
 

 

MT vom 15.01.09  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Ehrungen und Beförderungen bei den Stemmer Schützen
 

Einnahmen aus dem Schützenfest im Mai sollen der Erhaltung des Fritz-Homann-Bades zugute kommen
 

Minden-Stemmer (htj). Jahresberichte, Neuwahlen, Ehrungen und das Schützenfest im Mai standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung bei den Stemmer "Zentrum" Schützen.
 
Von Heinrich Traue
 
 
+ Foto: Heinrich Traue

In den Jahresberichten wurde noch einmal an die Veranstaltungen, Höhepunkte und Schießergebnisse im letzten Jahr erinnert. Bei den Vereinsmeisterschaften wurden folgende Schützen gekührt: LG freihand: Detlev Meisolle und Bianca Meyer, LG aufgelegt: Gerhard Lorenz, Birgit Borcherding, KK-aufgelegt: Andreas und Angelika Reinhardt, KK liegend: Detlev Gaede, Luftpistole: Thomas Salberg, Großkaliber: Boris Plata und Pia Zube. Schüler aufgelegt: Mara Rodax, Schüler freihand: Fabian von Behren, LG Junioren: Dennis Meier. Auf der Kreissiegerehrung des Schützenkreises Minden nahmen einige Schützinnen und Schützen Auszeichnungen und Pokale in Empfang.

Bei den satzungsmäßig offenen Vorstandsämtern wurden Herbert Meyer, Heinz Heilemeier und Helmut Spönemann zu Beisitzern gewählt. Heinz Meier wurde zum neuen Kassenprüfer bestimmt, und für den Festausschuss sind Dirk Langer und Tina Werthenbach zuständig. Wilfried Fabry und Gerhard Klöpper komplettieren den Ordensausschuss. Birgit Borcherding und Heidrun Kruse sorgen als Marketenderinnen bei auswärtigen Veranstaltungen für das Wohl der Schützen.
Die Treuenadel für 40-jährige Vereinszugehörigkeit erhielten Anni Mohrhoff und Willi Meisolle. Seit 25 Jahren gehören Karola Klöpper, Dieter Mohrhoff und Gerhard Lorenz dem Verein an, und seit 10 Jahren sind Alfred Albrecht und Dietmar Schlüter dabei. Mit dem Silbernen Vereinsabzeichen wurde Dennis Meier ausgezeichnet. Die Verdienstnadel des WSB erhielt Monika Meyer. Birgit Borcherding, Anette Lorenz und Gerhard Klöpper freuten sich über die fünfte Silberne Eichel an ihre Schützenschnur, Monika Meyer über die dritte Silberne Eichel. Befördert wurden Monika Meyer zum Unteroffizier und Heike Mohrhoff zum Feldwebel. Das WSB-Leistungsabzeichen KK-Gold erhielten Doris Schelp und Heinrich Kropp: KK-Silber ging an Karl-Heinz Seele. Über LG-Silber freute sich Detlev Gaede.

 

Vorbereitungen für Schützenfest laufen


Als weiterer Tagesordnungspunkt stand das diesjährige Schützenfest vom 21. Mai bis zum 23. Mai auf dem Programm. Es beginnt mit einem großen Kinderspielfest am Samstag, 16. Mai, für alle Stemmer Kinder rund um das Bürgerzentrum. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen. Viele Überraschungen sind geplant.

Zum Vereinskönigschießen, Jugendkönigschießen, Ortspokalschießen und dem Schießen um den Pokal der ehemaligen Vereinskönige treffen sich alle Stemmer Bürger und Schützen am Donnerstag, 21. Mai, (Himmelfahrt) um 9.30 Uhr am Schießstand. Zusätzlich wird um den von Hans-Jürgen Weber (Vorsitzender Förderverein Fritz-Homann-Bad) gestifteten Pokal geschossen. Der Erlös aus diesem Pokalschießen wird dem Förderverein Fritz-Homann-Bad zufließen. Teilnehmen können alle Bürger und Gäste ab dem 18. Lebensjahr.

Zum großen Platzkonzert wird ab 11 Uhr der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wietersheim/Leteln aufspielen. Am Samstag, 23. Mai, findet das traditionelle Schützenfest statt. Hierzu werden um 17 Uhr die Gastvereine aus Kutenhausen, der Nordstadt, Berenbusch-Nordholz, Südfelde, sowie die Stemmer Bürger erwartet. Nach Pokalverleihungen und Königsproklamation gibt es einen kleinen Durchmarsch durch den Ortsteil Stemmer. Anschließend laden die Stemmer "Zentrum" Schützen zum großen Festball ein. Bei Oldies und Top-Hits wird bis in die frühen Morgenstunden getanzt.

Die Vereinsmeisterschaften in allen Waffenarten finden am Samstag, 17. Januar, ab 10 Uhr statt. Die Siegerehrung erfolgt dann auf dem Kaffeeklatsch mit Glückspreisschießen am 28. Februar.
 

 

MT vom 05.01.09  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Doris Schelp führt die IG-Schützen
 

Burkhard Kemena kandidiert nicht wieder / Gerhard Gottschalk zweiter Vorsitzender
 

Petershagen-Meßlingen (Wes). In der Interessengemeinschaft Schießsport im ehemaligen Amt Petershagen ging eine Ära zu Ende. Burkhard Kemena, der 15 Jahre das Amt des Vorsitzenden ausgeübt hatte, stellte sich nicht wieder zur Wahl.
 
Von Ulrich Westermann
 
 

Die Delegierten der sieben IG-Mitgliedsvereine Eldagsen, Meßlingen, Südfelde, Kutenhausen, Stemmer, Todtenhausen und Haselhorn wählten einstimmig Doris Schelp (Stemmer) zur Nachfolgerin. Die neue Vorsitzende war zehn Jahre lang als Stellvertreterin von Burkhard Kemena tätig, der den Schützenvereinen Südfelde, Todtenhausen und Frille angehört.

Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Gerhard Gottschalk (Eldagsen) gewählt. Auf eine Wiederwahl verzichtete auch Schriftführerin und Kassenwartin Gabriela Kemena (Todtenhausen). Diese Aufgaben übernahm Sabine Lohstroh (Haselhorn).



Zum weiteren IG-Vorstand gehören 2. Schriftführerin und Kassenwartin Heidrun Kruse-Büsching (Meßlingen) sowie die Damenbeauftragten Hannelore Kollmeier, Carmen Kruse-Liss (beide Meßlingen) und Irene Brüggemann (Südfelde). Für die Schießleitung sind Birgitt Borcherding (Stemmer) und Marion Hendel (Eldagsen) zuständig. Hinzu kommen Adjutant Gerhard Lorenz, dessen Stellvertreter Manfred Nowak (beide Stemmer) und Willi Kolkmann (Südfelde), der den Festausschuss leitet.

Doris Schelp würdigte die langjährige Tätigkeit von Burkhard Kemena und überreichte als Zeichen der Anerkennung eine Uhr mit IG-Wappen und Inschrift. Kemena dankte für die Unterstützung und wies in seiner Nachlese darauf hin, dass der Schützenverein Friedewalde aus der Interessengemeinschaft ausgetreten sei.

Als Höhepunkt im zurückliegenden Jahr bezeichnete er das Verbandsfest in Haselhorn. Die IG-Königswürde sicherte sich Andreas Krebs (Eldagsen). Zur Mitregentin wählte er Antje Dijkstra. Weitere Themen des Rückblicks waren Kreiskönigsschießen in Todtenhausen und Kreisfest in Stemmer.

In der Vorschau nannte Doris Schelp die Jahreshauptversammlung des Schützenkreises am 1. März in Lerbeck und die IG-Siegerehrung am 9. Mai in Stemmer. Ausrichter des IG-Festes 2009 ist der Schützenverein Eldagsen (31. Mai).

Königsschießen und Delegiertentagung auf Bezirksebene finden am 19. und 20. September im Kreis Gütersloh statt. WSB-Tag in Iserlohn (9. und 10. Oktober) und Kreiskönigsball in Lerbeck (21. November) schließen sich an. Zudem werden von den IG-Vereinen die Schützenfeste durchgeführt: Stemmer (21. bis 23. Mai), Haselhorn (21. bis 24. Mai), Eldagsen (29. Mai bis 1. Juni), Todtenhausen (13. und 14. Juni), Kutenhausen (4. und 5. Juli) und Südfelde (6. September).
 

 

MT vom 08.08.2008

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Schützen wollen Tradition aufleben lassen
 

Stemmeraner treten zum Vergleichsschießen an / Schießen für das "Fritz-Homann-Bad" / Ortsteile zusammenbringen
 

Minden-Stemmer (htj). Um die Bürger aller Stemmer Ortsteile wieder einmal zusammenzuführen, möchte der Schützenverein "Zentrum" eine alte Tradition aufleben lassen: Das Vergleichsschießen.
 

 

Foto: pr

Schützen und Nicht-Schützen können die Gelegenheit nutzen, Preise zu erzielen. Mit der Veranstaltung soll den Bürgern der Ortsteile Weingarten, Maulbeerkamp, Dorf, Schünenbusch, Kläperstadt, Schulkamp, Eweskamp, Nordholz und Bartlinge die Gelegenheit gegeben werden, in geselliger Runde zusammenzukommen.

Für die Profis findet das Sie-und-Er-Pokalschießen, das Herbstpokalschießen und das Jugendpokalschießen statt. Der beste Ortsteil gewinnt. Aber auch Nicht-Schützen können teilnehmen. Der Ortsteil mit den meisten Teilnehmern erhält einen Zusatzpreis.



 

In einem weiteren Wettbewerb können alle Stemmeraner und Gäste um den von Hans-Jürgen Weber gestifteten "Fritz-Homann-Bad"-Wanderpokal schießen. Dieser Pokalwurde erstmalig auf dem diesjährigen Schützenfest im Mai vergeben. Der finanzielle Erlös kommt ausschließlich demFörderverein des Bades zu- gute. Geschossen wird mit einer Armbrust aus einer Entfernung von zehn Metern.

Damit auch Personen, die mit dem Schießsport nicht so vertraut sind, eine Chance auf eine erfolgreiche Teilnahme haben, gibt es einen besonderen Auswertungsmodus. Das Endergebnis setzt sich aus dem Armbrustschießen (drei Schuss) und einem Würfelspiel zusammen.

Dabei wird das Schießergebnis mit einer möglichst hohen Augenzahl, die sich beim Knobeln ergibt, multipliziert. Sieger ist derjenige mit dem höchsten Ergebnis. Für dieses Wanderpokalschießen wird ein kleiner Obolus erhoben. Um den Förderverein weiterhin zu unterstützen, kann um diesen Wanderpokal, das ganze Jahr über jeweils donnerstags ab 20 Uhr geschossen werden. Jeder kann so oft teilnehmen wie ermöchte.

Ansprechpartner stehen in allen Ortsteilen für Fragen und Anmeldungen bereit. Gerhard Klöpper und Carsten Röttig auf dem Maulbeerkamp und Weingarten, um die Dorfgemeinschaft kümmern sich Dirk Langer, Anette und Gerhard Lorenz "Kreugers". Für Kläperstadt, Schulkamp und Eweskamp stehen Birgit Borcherding, Karl-Heinz Seele und Wolfgang Lüftner bereit. Doris Schelp und Klaus-Dieter Eikmeier kümmern sich um die Teilnehmer vom Nordholz und der Bartlinge.

Das Vergleichsschießen beginnt am Samstag, 9. August, ab 16 Uhr am Schießstand am Bürgerzentrum Nord in Stemmer, an der Stemmer Halle.

Mit einem gemütlichen Beisammensein bei Bratwurst, Steaks und Getränken finden im Anschluss an die Schießen die Siegerehrungen statt.
 

 

 

MT vom 05.05.08 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Mohrhoff neuer König
 

Origineller neuer Wettbewerb / Frauenteam sichert sich Ortspokal
 

Minden-Stemmer (Wes). Der Vorsitzende des Schützenvereins Zentrum Stemmer, Heinrich Mohrhoff, hat nach seinem Sieg im Königsschießen die Regentschaft übernommen. Die neue Majestät wählte Doris Schelp zur Mitregentin.
 

 

Heinrich Mohrhoff und Doris Schelp traten die Nachfolge von Andreas und Angelika Reinhardt an. Der neue Würdenträger hatte in Stemmer bereits 1994 das Königsschießen gewonnen. Auch damals stand ihm Doris Schelp als Königin zur Seite. In weiteren Schießwettbewerben wurden die Sieger und Platzierten im Nachwuchsbereich ermittelt.

Über den Titel des Jugendkönigs durfte sich Dennis Meier freuen. Er siegte vor Lars Erik Borcherding und Jan Frederik Schmidt. In der Altersklasse der zehn- bis zwölfjährigen Mädchen setzte sich Natalie Gehrke vor Laura Siekmann und Milena Meyer durch. Bei den Jungen in diesem Altersbereich war Felix Tadäus Ruhe vor Jan Niklas Borcherding der Beste.



Die Spitzenergebnisse bei den 13 und 14 Jahre alten Teilnehmern erzielten Mara Rodax und Fabian von Behren. Neben dem Königsschießen standen vier Pokalwettbewerbe auf dem Programm. Ein voller Erfolg war eine Premiere. Zum ersten Mal fand ein Schießwettbewerb um den von Hans-Jürgen Weber gestifteten Fritz-Homann-Bad-Wanderpokal statt.

Über 120 Teilnehmer gingen mit der Armbrust an den Start. Um auch den Personen, die mit dem Schießsport nicht so vertraut sind, die Chance auf eine gute Platzierung zu geben, hatten sich die Verantwortlichen etwas einfallen lassen. Das Endergebnis setzte sich aus dem Armbrustschießen und einem Würfelspiel zusammen.

Platz eins holte Detlev Gaede vor Martina Ludwig. Der finanzielle Erlös dieses Wettbewerbes ist für das Fritz-Homann-Bad bestimmt. Um den Förderverein auch weiterhin zu unterstützen, kann um diesen Wanderpokal, der beim Schützenfest 2009 wieder vergeben wird, regelmäßig geschossen werden.

 

Rückblick auf das Schützenjahr


Die Trophäe der ehemaligen Vereinsmajestäten durfte Karl-Heinz Seele mit nach Hause nehmen. Er behielt nach dreimaligem Stechen vor Heinrich Morhoff und Birgit Borcherding die Oberhand.

Den Wettbewerb um den Ortspokal gewann mit 146 Ring das Frauenteam des Schützenvereins. Rang zwei belegte die Mannschaft des Fördervereins Fritz-Homann-Bad (142). Beim Pokalschießen der befreundeten Schützenvereine sicherte sich Zentrum Stemmer mit 963 Ring unangefochten die Spitzenposition. Es folgten Gut Ziel Kutenhausen (944), Südfelde (943), Berenbusch-Nordholz (934) und Nordstadt (906).

Das beste Einzelergebnis mit 196 Ring wurde für Hans-Günter Schelp (Stemmer) notiert. Ebenfalls auf 196 Ring, allerdings mit der etwas schlechteren Zehntelwertung, kam Bernd von der Lippe (Berenbuch-Nordholz). Die weiteren Plätze hinter diesem Spitzenduo gingen an Ralf Habbe (Kutenhausen), Doris Schelp (Stemmer) und Wolfgang Koppe (Südfelde).

Proklamation und Siegerehrung fanden auf dem Festplatz an der Mehrzweckhalle statt. Mit klingendem Spiel unterhielt der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wietersheim-Leteln.

Oberst Gerhard Lorenz ließ mit einigen Anekdoten das Schützenjahr Revue passieren. Wilfried Fabry vom Fördervereinsvorstand des Fritz-Homann-Bades überreichte T-Shirts an das Königspaar. Nachdem die neuen Majestäten ihre Ehrenzeichen erhalten hatten und die Pokale verteilt waren, stand ein kurzer Umzug auf dem Programm. Fortgesetzt wurde das Fest mit dem Schützenball.
 

 

MT vom 30.04.08 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

In Clown Beppos Musikexpress über das Spielfestgelände
 

Minden-Stemmer (cpt). Clown "Beppo" hatte es beim Spielfest am Bürgerzentrum, organisiert von den Stemmer Schützen nicht ganz einfach. Mit Engelszungen musste er einige Kinder überreden, in seinem Musikexpress Platz zu nehmen. Irgendwie kam den Kleinen das bunte Gefährt nicht ganz geheuer vor. Doch dann ging es los und die Fahrt konnte beginnen. Mehr los war in einer großen Hüpfburg, wo sich die Kinder austoben konnten. Auch ein Spieleparcours mit Murmelspiel, Blütenlauf, einem Angelspiel und vielen weiteren Attraktionen lockte die Kleinen an. Die etwas Größeren bereiteten sich anschließend auf einen Schießwettkampf vor. Ermittelt wurden die Kinderschützenkönige, die beim Schützenfest am Samstag, 3. Mai, in Amt und Würden gesetzt werden. MT-Foto: Christine Potter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MT vom 03.04.08 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Schützen feiern für guten Zweck
 

Erlös aus Pokalschießen für Fritz-Homann-Bad
 

Minden-Stemmer (htj). Schon seit Monaten plant der Festausschuss der Stemmer "Zentrum" Schützen das Schützenfest von Donnerstag, 1. Mai, bis Samstag, 3. Mai, in der Festhalle im Bürgerzentrum Nord in Stemmer.
 

Bereits am Samstag, 26. April, startet rund um das Bürgerzentrum ein großes Kinderspielfest, zu dem alle Stemmer Kinder, Eltern, Großeltern sowie alle Bürger herzlich eingeladen sind.

Eine Attraktion ist die Bimmelbahn, die durch den Ort fährt und die Anwohner zum Bürgerzentrum bringt. Zum Austoben steht eine Hüpfburg bereit und auf einem Spieleparcours können die Kinder ihre Geschicklichkeit und Ausdauer testen. Die Theatergruppe des Vereins führt einen Tanz auf.

Neuer König wird an Himmelfahrt ermittelt.


Zeitgleich werden die Kindermajestäten ermittelt, die im Rahmen des Schützenfestes proklamiert werden. Wer sich von den Kindern für das Schießen interessiert, hat die Möglichkeit auf einer computergesteuerten Anlage sein Können zu testen.

Weiter geht es am Donnerstag, 1. Mai, ab 9.30 Uhr mit dem Königsschießen. Auf dem Schießstand werden der Vereinskönig und der Jugendkönig ermittelt. Die ehemaligen Majestäten schießen um den Pokal der Könige und die Ortsvereine wetteifern um den Ortspokal. Erstmalig wird ein Pokal zur Erhaltung vom "Fritz-Homann-Bad" ausgeschossen. Damit auch Nicht-Schützen teilnehmen können, haben sich die Schießwarte etwas einfallen lassen. Der Erlös aus diesem Pokalschießen fließt ausschließlich dem Förderverein "Fritz-Homann-Bad" zu.

Proklamation und Pokalverleihung


Um 11 Uhr spielt unter den Eichen der Musikzug der freiwilligen Feuerwehr Wietersheim/Leteln unter der Leitung von Rainer Reckling. Die Bekanntgabe der neuen Majestäten und Pokalsieger erfolgt gegen 13 Uhr. Samstag, 3. Mai, steht ganz im Zeichen des Schützenfestes. Dazu werden um 17 Uhr die Gastvereine aus der Nordstadt, Kutenhausen, Südfelde und Berenbusch-Nordholz erwartet.

Nach der Königsproklamation und Pokalverleihung erfolgt ein Durchmarsch durch den Ort. Anschließend spielt die Tanzband "Brisant" bis in den späten Abend.
 

 

MT vom 16.02.08 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Spannende Kämpfe um Vereinstitel
Meisterschaften bei "Zentrum" Stemmer / Gerhard Klöpper erhält die Treuenadel
 

Minden-Stemmer (mt/htj). Unter großer Beteiligung fanden in der letzten Woche die Vereinsmeisterschaften bei den Stemmer "Zentrum" Schützen statt. Die Pokale wurden jetzt beim traditionellen Kaffeeklatsch mit Glückspreisschießen vergeben.
 Foto: privat

Gerhard Klöpper bekam die Treuenadel für vierzigjährige Vereinszugehörigkeit. Rosalie Meier ist seit 25 Jahren und Birgit Borcherding seit zehn Jahren Mitglied im Schützenverein. Das silberne Vereinsabzeichen bekam Karola Klöpper verliehen.
In der Schützenklasse Luftgewehr-freihand wurden Detlev Meisolle vor Cord Meyer und Cord Röthemeyer bei den Herren, und Bianca Meyer bei den Damen Vereinsmeister.

Spannende Wettkämpfe gab es in der Disziplin Luftgewehr- aufgelegt. Sieger wurde Gerhard Lorenz. Der zweite Platz wurde mit Andreas Reinhardt, Detlev Meisolle und Gerhard Klöpper gleich vier Mal vergeben. Alle Schützen erzielten das gleiche Ergebnis. Bei den Damen siegte Birgit Borcherding vor Angelika Reinhardt und Anette Lorenz. Die Kleinkaliber-aufgelegt-Schützen fanden in Andreas Reinhardt, Detlev Gaede und Heinrich Kropp ihre Meister bei den Herren, und mit Angelika Reinhardt, Birgit Borcherding und Doris Schelp bei den Damen. Detlev Gaede, Gerhard Lorenz und Cord Röthemeier trafen bei den Kleinkaliber-liegend-Schützen am besten. Starke Konkurrenz gab es auch bei den Luftpistolenschützen. Hier errang Thomas Salberg die Goldmedaille, Silber und Bronze ging an Heidrun Kruse und Pia Zube. Ein hartes Ringen folgte bei den Großkaliberschützen. Bei den Herren war Boris Plata nicht zu schlagen und verwies Andreas Dach und Dietmar Schlüter auf die Plätze. Bei den Damen siegte Pia Zube vor Sabine Lohstroh und Birgit Borcherding. Hart gekämpft wurde auch bei den Nachwuchsschützen. Bei den Schülern aufgelegt siegte Mara Rodax vor Niklas Schmidt und Lucas Krömer. Bei den Freihand-Schützen in der Schülerklasse war Fabian von Behren nicht zu schlagen. Als Juniorenmeister glänzte Dennis Meier.Die Großkaliberschützen treffen sich montags ab 19 Uhr zum Übungsschießen. Dienstags ab 19 Uhr kann man Kleinkaliber und Luftpistole und donnerstags ab 20 Uhr mit dem Luftgewehr üben. Die Jungschützen üben montags ab 18 Uhr an einer elektronischen Schießanlage.
 

 

MT vom 19.01.08 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

"Zentrum" Stemmer wählt neuen Vorstand

Rückblick und Jahresvorschau bei Jahreshauptversammlung der Schützen: 100-jähriges Vereinsjubiläum war Höhepunkt

Minden-Stemmer (htj). Jahresberichte, Neuwahlen, Ehrungen und das Schützenfest im Mai standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung bei den Stemmer "Zentrum" Schützen.


Bild JHV Zentrum

In den Jahresberichten wurde noch einmal an die Veranstaltungen, Höhepunkte und Schießergebnisse im vergangenen Jahr erinnert. Höhepunkt für alle Stemmeraner Schützen war das 100-jährige Vereinsjubiläum im Mai. Auf der Kreissiegerehrung des Schützenkreises nahmen einige Schützinnen und Schützen Auszeichnungen und Pokale in Empfang.

Nach 27 Jahren aktiver Vorstandsarbeit legte Detlev Meisolle sein Amt als Jugendwart nieder. Der Gesamtvorstand dankte ihm mit einem Präsent. Seinen Posten als erster Altersschießwart stellte Heinrich Kropp zur Verfügung, allerdings wird Kropp dem Vorstand weiterhin als dritter Schießwart zur Verfügung stehen.


Der Vorstand des Vereins wurde bis auf den ersten Vorsitzenden Heinrich Mohrhoff komplett neu gewählt und setzt sich nun wie folgt zusammen: Vorsitzender Heinrich Mohrhoff jun., Stellvertreterin Doris Schelp, Schriftführer und Pressewart Heinrich Traue jun., erster Kassierer Heike Mohrhoff, zweiter Kassierer Wolfgang Meier, erster Schießwart Gerhard Lorenz, weitere Schießwarte Anette Lorenz, Heinrich Kropp und Wolfgang Meier. Erster Jugendwart Cord Meyer, weitere Jugendwarte Dirk Langer und Klaus-Dieter Eikmeier. Erster Alterswart Karl-Heinz Seele, zweiter Alterswart Wilhelm Mohrhoff, erste Damenwartin Hanna Meier. Zu Beisitzern wählte man Herbert Meyer, Heinz Heilemeier und Helmut Spönemann. Martina Ludwig wurde zur neuen Kassenprüferin bestimmt.

Schützenfest am ersten Mai-Wochenende


Die Treuenadel für 25-jährige Vereinszugehörigkeit erhielten Bernd Meyer, Andrea Jördens, Hans-Jörg Rosenwald, Ingrid Meyer, Monika Eikmeier und Horst Südmeier. Mit dem goldenen Vereinsabzeichen wurden Heinrich Traue (vom Rhien) und Horst Südmeier ausgezeichnet, über das silberne Vereinsabzeichen freute sich Siegfried Ludwig. Befördert wurden Andreas Reinhardt zum Unteroffizier, Hanna Meier und Karl-Heinz Seele zum Oberfeldwebel, sowie Heinz Heilemeier zum Hauptfeldwebel. Nachträglich freuten sich Dennis Meier und Carsten Röttig über die goldene Ehrennadel des westfälischen Schützenbundes.

Als weiterer Tagesordnungspunkt stand das Schützenfest im Mai auf dem Programm. Es beginnt mit einem großen Kinderspielfest am 26. April. Zum Vereinskönigsschießen, Jugendkönigsschießen, Ortspokalschießen und dem Schießen um den Pokal der ehemaligen Vereinskönige treffen sich alle Stemmer Bürger und Schützen am 1. Mai. Erstmalig wird ein von Hans-Jürgen Weber gestifteter Pokal ausgeschossen. Der Erlös aus diesem Pokalschießen wird ausschließlich dem Förderverein Fritz-Homann-Bad zufließen.

Teilnehmen können alle Bürger ab dem 18. Lebensjahr. Erwartet werden auch wieder alle Vatertagsausflügler. Zum Platzkonzert wird ab 11 Uhr der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wietersheim/Leteln aufspielen.

Am 3. Mai findet das traditionelle Schützenfest statt. Dazu werden um 17 Uhr die Gastvereine erwartet. Nach Pokalverleihungen und Königsproklamation gibt es einen kleinen Durchmarsch durch den Ort. Anschließend laden die Schützen zum Festball mit Oldies und Top-Hits mit der Tanz- und Showband

 

MT 24.05.2007 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Neuer König Andreas Reinhardt regiert im Jubiläumsjahr
 

Verein "Zentrum" Stemmer beschließt Feierlichkeiten mit Proklamation und Ball / Anekdoten zum Schützenjahr
 

Minden-Stemmer (Wes). Der Jubiläumskönig im Schützenverein "Zentrum" Stemmer heißt Andreas Reinhardt. In einem spannenden Schießwettbewerb zum 100-jährigen Vereinsbestehen setzte er sich im Stechen gegen Siegfried Stärke und Wilhelm Meyer jun. durch.
 

 

Das Amt der Mitregentin übernahm die Ehefrau der neuen Majestät, Angelika Reinhardt. Als neue Zentrum-Würdenträger traten sie die Nachfolge von Birgit Borcherding und Helmut Scharfenkamp an.

In weiteren Schießwettbewerben ging es um die Sieger und Platzierten im Nachwuchsbereich. Über den Titel des Jugendkönigs durfte sich Wiebke Südmeier freuen. Die weiteren Spitzenränge belegten Andre Gaede und Dennis Meier. In der Altersklasse der zehn- bis zwölfjährigen Mädchen war Mara-Jasmin Rodax erfolgreich. Bei den Jungen dieser Altersstufe siegte Max Engel. Die Spitzenergebnisse bei den 13 und 14 Jahre alten Teilnehmern erzielten Florence Niemann und Fabian von Behren.



Neben dem Königsschießen standen drei Pokalwettbewerbe auf dem Programm. Die Trophäe der ehemaligen Vereinsmajestäten holte Anette Lorenz. Sie setzte sich im Stechdurchgang gegen Birgit Borcherding und Martina Ludwig durch.

Im Wettbewerb um den Stemmer Ortspokal hatten die Mitglieder des Schützenvereins die sicherste Hand. Auf den Rängen zwei und drei folgten der SPD-Ortsverein und der Geflügelzuchtverein.

Das Pokalschießen der befreundeten Vereine war eine klare Angelegenheit für die Schützen aus Kutenhausen (961). Hinter dem erfolgreichen Team platzierten sich die Mannschaften der Schützenvereine Südfelde (953), Zentrum Stemmer (946), Berenbusch-Nordholz (943) und Nordstadt (916).

Bester Einzelschütze war Axel Horstmann (Kutenhausen). Er führte die Wertung mit 195 Ring an. Auf jeweils 193 Ring kamen Dirk Möhring (Kutenhausen), Helmut Brüggemann, Wolfgang Kopp (beide Südfelde), Birgit Borcherding, Karl-Heinz Seele (beide Stemmer) und Andreas Wolf (Berenbusch-Nordholz), so dass die Reihenfolge nach der Teilerwertung vorgenommen wurde.

Proklamation und Siegerehrung fanden auf dem Festplatz an der Mehrzweckhalle statt. Für flotte Klänge sorgte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wietersheim-Leteln. Zentrum-Vorsitzender Heinrich Mohrhoff hieß die Gastvereine willkommen und freute sich über die gute Beteiligung.

Mit einigen Anekdoten ließen Oberst Gerhard Lorenz und Adjutant Cord Röthemeyer das vergangene Stemmer Schützenjahr Revue passieren. Der Inthronisation der neuen Würdenträger folgte ein Umzug.

Weiter im Programm ging es in der Festhalle. Dort wurde der Schützenball mit dem Ehrentanz der Majestäten eröffnet. Die Tanz- und Showband "The Lawies" sorgte für Stimmung.
 

 

MT vom 21.05.07 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Schützenverein "Zentrum" feiert 100 Jahre
 

1907 gegründet: Stemmer Aktivposten der IG Schießsport Petershagen / Zwei Ehren-Oberste ernannt
 

Minden-Stemmer (Wes). In der Festhalle des Bürgerzentrums hat der Schützenverein "Zentrum" Stemmer seine Gründung vor 100 Jahren gefeiert. Aus Anlass des Jubiläums wurde die Vereinsgeschichte in Erinnerung gerufen und verdiente Schützen geehrt.
 

Von Ulrich Westermann
 
 
Foto: Westermann

Zu den vielen Gästen gehörte auch der Präsident des Westfälischen Schützenbundes, Klaus Stallmann. Er überreichte dem Vorsitzenden des Jubiläumsvereins, Heinrich Mohrhoff, eine Plakette und einen Fahnennagel des Deutschen Schützenbundes. Zudem hatte er als weiteres Geburtstagsgeschenk eine Plakette des Westfälischen Schützenbundes mitgebracht.

Zum Ehren-Oberst wurden im Laufe des Abends Heinrich Mohrhoff und Wilhelm Meyer ernannt. Über die Ehrenmitgliedschaft durften sich Heinrich Lüttge, Herbert Meyer und Wilhelm Schwier freuen.



Des Weiteren zeichnete der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Schießsport im ehemaligen Amt Petershagen, Burkhard Kemena, den 70-jährigen Wilhelm Mohrhoff, der von 1968 bis 1998 30 Jahre das Amt des Vereinsvorsitzenden ausübte, mit der IG-Ehrennadel in Gold aus. In der Laudatio würdigte Kemena das langjährige Wirken als Sportschütze, Vorsitzender und Motor des Vereins.

Am Programm wirkten die Friedewalder Landfrauen, Hildegard Traue und Irmgard Wohl, mit. Sie nahmen das Vereinsleben und einige aktuelle Themen aus der Ortschaft aufs Korn.

Zudem gab die Theatergruppe des Jubiläumsvereins Proben ihres Könnens mit Szenen aus "Michel von Lönneberga". Beteiligt waren Tina Werthenbach, Christa Langer, Heike Mohrhoff, Sabine Meisolle, Hanna Meier, Anette Lorenz, Tony Werthenbach, Martina Wolting, Monika Eickmeier und Dirk Langer. Vereinsvorsitzender Heinrich Mohrhoff dankte allen Helfern für die umfangreichen Vorbereitungen.

WSB-Präsident Klaus Stallmann gratulierte im Namen der 100 000 Schützen in Westfalen und stellte das erweiterte Angebot der Vereine auf gesellschaftlicher, kultureller und sozialer Ebene in den vergangenen Jahren heraus. Wichtig sei, bei den alten Wurzeln zu bleiben und sie mit neuen Ideen zu vermischen. "Die Jugend ist unsere Zukunft. Daran sollten wir immer denken", führte Stallmann weiter aus.

Die stellvertretende Landrätin Birgit Härtel unterstrich, dass der Jubiläumsverein in den vergangenen 100 Jahren Höhen und Tiefen erlebt habe. Immer eine wichtige Rolle hätten Freundschaft, Nachbarschaft, Tradition und Brauchtum gespielt. "Zentrum Stemmer ist eine Bereicherung für die Vereinslandschaft in Minden", bekräftigte Härtel.

Die stellvertretende Vorsitzende des Schützenbezirkes, Gabriela Kemena, dankte den Vereinsgründern. Im Laufe der Jahrzehnte habe man es immer geschafft, Tradition und Schießsport in Einklang zu bringen.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Waltraud Winter ging auf das langjährige Wirken von Wilhelm Mohrhoff ein. Bei den Motiven für ein abwechslungsreiches Vereinsleben nannte sie die Freude am sportlichen Wettkampf und den Leistungsvergleich mit anderen Schützen. "Lerne das Schießen und Sie treffen Freunde" unterstrich Winter.

Der Kreisschützenbund-Vorsitzende Reinhard Wiech machte deutlich, dass der Jubiläumsverein seine Aufgaben jederzeit richtig erkannt habe. Dabei sei das Zusammengehörigkeitsgefühl immer stark zum Ausdruck gekommen. "Die Zentrum-Schützen können mit Optimismus in die Zukunft blicken", betonte Wiech.

Petershagens Bürgermeisterin Marianne Schmitz-Neuland freute sich über die guten Kontakte über die Stadtgrenzen hinaus. Der alte Zusammenhalt werde durch die IG Petershagen aufrecht erhalten. "Mir ist um das Schützenwesen im Kreis Minden-Lübbecke, in Niedersachsen und auch in der Stadt Petershagen nicht bange", so Schmitz-Neuland.

IG-Vorsitzender Burkhard Kemena hob in seinem Rückblick hervor, dass der Schützenverein Stemmer 1930 Mitglied im Amtsbund geworden sei. Nach wie vor stehe der Verein im Mittelpunkt des Geschehens. Erfreulich sei, dass einige Mitglieder auch in der IG und darüber hinaus Aufgaben übernommen hätten, lobte Kemena.

Auf Grund der fortgeschrittenen Stunde begnügte sich Ortsvorsteherin Heidrun Kruse mit einer kurzen Gratulation und dem Hinweis auf ihr ausführliches Grußwort in der Jubiläumsschrift. Der Vorsitzende des Stadtsportverbandes Petershagen, Günter Haseloh, widmete der Bedeutung der Nachwuchsförderung einige Gedanken.

 

 

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04.04.2007

100 Jahre Stemmer Schützen
 

Feier vom 17. bis 19. Mai: Schießen, Proklamation und Jubiläumsfestakt
 

Minden-Stemmer (htj) Schon seit Monaten plant der Festausschuss der Stemmer "Zentrum" Schützen das 100 jährige Vereinsjubiläum vom 17. bis 19 Mai. In der Vierteljahresversammlung, zu der der erste Vorsitzende des Vereins, Heinrich Mohrhoff zahlreiche Vereinsmitglieder begrüßen konnte wurde nun der Festablauf festgelegt.
 

Zahlreiche Pokalschießen mit den Gastvereinen laufen bereits, und die Stemmer Ortsvereine und Bürger sind zum Plakettenschießen eingeladen. Termine dafür sind dienstags und donnerstags ab 19 Uhr und sonntags morgens ab 9 Uhr im Schießstand im Bürgerzentrum Nord in Stemmer. In vielen intensiven Arbeitsstunden wurde eine Vereinschronik geschrieben die am Jubiläumsfestabend vorgestellt wird. Umfangreiche Recherchearbeiten waren nötig, um einen Überblick über einhundert Jahre Vereinsleben im "Zentrum" Stemmer in Wort und Bild darzustellen.

Gefeiert wird das Jubiläum im Mai. Am Samstag, 12. Mai, startet um 15 Uhr ein Kinderspielfest. Unter anderem wird ein Clown (Syliva Barringhaus) aus Luftballons Tiere basteln. Darüber hinaus können die Kinder reiten beziehungsweise auf einem Spieleparcour ihre Geschicklichkeit und Ausdauer testen. Die Theatergruppe des Vereins wird das Stück "Michel aus Lönneberga" aufführen. Zeitgleich werden auch die Kindermajestäten ermittelt, die dann auf dem Jubiläumsschützenfest proklamiert werden. Wer sich von den Kids fürs Schießen interessiert, hat die Möglichkeit auf einer Scat-Anlage, (ein elektronisches. Computergesteuertes Gewehr) oder Armbrust, sein Können unter Beweis zu stellen.



 
Wettstreit der ehemaligen Majestäten


Weiter geht es am Donnerstag, 17. Mai (Himmelfahrt), ab 9.30 Uhr mit dem Königschießen. Auf dem Schießstand werden der Vereins-, Bürger-, und Jugendkönig ermittelt. Ferner schießen die ehemaligen Majestäten um den Pokal der Könige und die Ortsvereine kämpfen um den Ortspokal. Um 11 Uhr werden unter den Eichen am "BÜZ-Stemmer" der Musikzug der freiwilligen Feuerwehr Wietersheim/Leteln unter der Leitung von Rainer Reckling zum Platzkonzert aufspielen. Die Bekanntgabe der neuen Majestäten erfolgt gegen 13 Uhr.

Der Jubiläumsfestakt beginnt am Freitag, 18. Mai, 20 Uhr, in der Festhalle. Dazu sind alle ehemaligen Schützenkönige, Schützenköniginnen, Bürgerkönige und Königinnen mit ihren Partnern eingeladen. In diesem Zusammenhang erinnert der erste Vorsitzende Heinrich Mohrhoff noch einmal an die Anmeldefrist bis zum 30. April.

Weiterhin werden die Bürgermeister der Städte Minden, Michael Buhre, und Petershagen, Marianne Schmitz-Neuland, Vertreter der örtlichen Vereine und der Gastvereine, der Vorsitzende des Schützenkreises Minden, Reinhard Wiech, Vertreter des Westfälischen Schützenbundes und des Bezirkes II Ostwestfalen/Lippe sowie die Vorsitzenden der Sportverbände aus Minden und Petershagen, Dirk Franck und Günter Haseloh erwartet. Auch ist an diesem Tag noch mit einigen Überraschungen zu rechnen.

Der 19. Mai, steht ganz im Zeichen des Jubiläumsfestes und dem Fest der IG-Schießsport Petershagen. Dazu werden die Gastvereine aus der Nordtstadt, Berenbusch-Nordholz, Kutenhausen, Todtenhausen, Südfelde, Friedewalde, Eldagsen, Meßlingen und Haselhorn erwartet. Beginn ist um 16.30 Uhr. Nach der Königsproklamation der Stemmer Majestäten und des IG-Schützenkönigs, sowie der Pokalverleihungen, erfolgt ein Durchmarsch durch den Ort. Anschließend kann bei freiem Eintritt ab 19 Uhr zu den Klängen der bekannten Tanzband "Lawies" getanzt werden.

 

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MT vom 17.01.07

70 Jahre treuer "Zentrum"-Schütze
 

Wilhelm Burmester geehrt / Heinrich Mohrhoff bleibt Vorsitzender / Planungen für Jubiläumsfest
 

Minden-Stemmer (mt/htj). Jahresberichte, Wahlen, Ehrungen und das Jubiläumsschützenfest standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung bei den Stemmer "Zentrum"-Schützen.
 
 

Zu dieser Versammlung konnte der Erste Vorsitzende Heinrich Mohrhoff zahlreiche Gäste begrüßen. In den Jahresberichten wurde noch einmal an die Veranstaltungen, Höhepunkte und Schießergebnisse im vergangenen Jahr erinnert.

Zu Beisitzern wurden Herbert Meyer, Heinz Heilemeier und Helmut Spönemann gewählt. Wilhelm Schwier wurde zum neuen Kassenprüfer bestimmt, und den Festausschuss bilden Dirk Langer und Monika Meier. Wilfried Fabry und Gerhard Klöpper komplettieren den Ordensausschuss. Heinrich Mohrhoff bleibt weiterhin Erster Vorsitzender.



Die Treuenadel für 70-jährige Vereinszugehörigkeit wurde an Wilhelm Burmester verliehen. Seit 50 Jahren gehört Gerhard Franke dem Verein an, und für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Walter Franke, Herwig Waltke und Heinz Meier ausgezeichnet. Anette Kleine erhielt die Treuenadel für zehnjährige sowie Cord Meyer für 25-jährige Vereinszugehörigkeit.

 

Verdiente Schützen geehrt und befördert


Mit dem goldenen Vereinsabzeichen wurden Anette Lorenz und Heinz Meier ausgezeichnet, über das silberne Vereinsabzeichen freuten sich Heinrich Lachtrup und Wolfgang Lüftner. Monika Meier und Cord Meyer erhielten die erste silberne Eichel an ihre Schützenschnur verliehen. Schützenkönigin Birgit Borcherding, Gerhard Klöpper und Anette Lorenz bekamen die dritte silberne Eichel an die Schützenschnur. Stolz auf die goldene Schützenschnur war Hanna Meier, und über die vierte goldene Eichel freuten sich Doris Schelp, Hans-Günter Schelp und Karl-Heinz Seele.

Befördert wurden Anika Fleuter zum Unteroffizier, Bernd Meisolle zum Oberfeldwebel, Jans-Jörg Rosenwald, (gen. Hausi) und Helmut Spönemann zum Hauptfeldwebel. Zum Hauptmann wurde der Erste Vorsitzende Heinrich Mohrhoff befördert. Das WSB-Leistungsabzeichen in Bronze für Kleinkaliber-Schießen erhielten Monika Meier und Gerhard Klöpper. Über das Abzeichen in Silber für Luftgewehr freuten sich ebenfalls Monika Meier und Doris Schelp.

Als weiterer Tagesordnungspunkt stand das Jubiläumsfest vom 17. bis 19. Mai auf dem Programm. Dazu wurde schon 2006 ein Festausschuss gebildet. In Arbeit ist weiterhin eine Vereinschronik. Für die Gastvereine wird es ein Jubiläumspokalschießen geben, sowie ein Medaillenschießen für alle Stemmeraner und Gastvereine. Beginn ist Anfang Februar.

 

Zum Hundertjährigen Festakt in Vorbereitung


Beginnen wird das Schützenfest bereits am 12. Mai mit einem Kinderspielfest am Bürgerzentrum. Dort werden auch die Kindermajestäten ermittelt. Zum Vereinskönigsschießen, Bürgerkönigsschießen, Ortspokalschießen und dem Schießen um den Pokal der ehemaligen Vereinskönige, treffen sich alle Stemmer Bürger und Schützen am 17. Mai, 9.30 Uhr am Schießstand. Zum Platzkonzert wird ab 11 Uhr der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wietersheim/Leteln aufspielen.

Der Festakt zum 100-jährigen Vereinsjubiläum beginnt am 18. Mai, 20 Uhr. Dazu werden Ehrengäste, alle bisherigen Stemmer Vereinskönige, Bürgerkönige, Vereinsmitglieder und weitere Festteilnehmer erwartet. Am 19. Mai findet in Verbindung mit dem Jubiläumsfest das Fest der IG-Schießsport Petershagen statt. Dazu werden um 16 Uhr die Gastvereine erwartet. Anschließend laden die Stemmer "Zentrum" Schützen zum Festball ein. Bei Oldies und Top-Hits mit den "Lawies" kann bis in die frühen Morgenstunden getanzt werden. Erinnert wird an die Vereinsmeisterschaften am 10. Februar von 10 Uhr bis 18 Uhr.
 

 

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MT vom 02.06.06 (Auszug)

Birgit Borcherding regiert Stemmer Schützen

Prinzgemahl bereits Landesschützenkönig / Ortspokal der Vereine für "Zentrum" selbst.......

Minden-Stemmer(Wes). Birgit Borcherding hat im Schützenverein Zentrum Stemmer die Regentschaft übernommen. Die neue Königin setzte sich im Stechen mit 30 Ring gegen Siegfried Stärke und Angelika Reinhardt durch.

Beim Prinzgemahl entschied sich Birgit Borcherding für ihren Vater Helmut Scharfenkamp, der von 1972 bis 1986 der Schützengesellschaft Detmold von 1600 angehörte und 1979 mit der damaligen Bestleistung auf Bundesebene Landesschütznekönig wurde.........

MT v. 09.05.05 (Auszug...)

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Lüftner und Stärke regieren Zentrum

Stemmer Schützen proklamieren Vereins- u. Bürgerkönig / Geflügelzüchter holen Ortspokal.

Minden-Stemmer (wes). Der neue König des Schützenvereins "Zentrum" Stemmer heißt Wolfgang Lüftner. Sein Erfolg stand fest, nachdem er im Stechdurchgang gegenüber Dirk Langer und Detlef Gaede die Oberhand behalten hatte. Mit Ehefrau Birgit trat Lüftner am Samstag die Nachfolge von Angelika und Andreas Reinhard an. Die Würde der Bürgermajestät sicherte sich Siegfried Stärke vom Weingarten / Maulbeerkamp. Mit Ehefrau Ute Weber-Stärke an seiner Seite löste er Oliver Klein und Cordula Lorenzmeier als Würdenträger der Stemmer Bürgerschaft ab. Platz zwei belegte Jörg Schröder......

 

MT vom 08.10.2004

Doppelsieg für Nordholz-Bartlinge
Zweites Ortsteile-Vergleichsschießen des Schützenvereins Stemmer

Minden-Stemmer (htj) Da in Stemmer schon seit Jahren kein Dorfgemeinschaftsfest mehr gefeiert wird, überlegten sich die Verantwortlichen des Schützenvereins "Zentrum" Stemmer, wie man die einzelnen Ortsteile zusammenführen könnte.
Ziel war das Kennenlernen und die Integration der neu zugezogenen Mitbürger. So kam im lezten Jahr der Gedanke an ein Vergleichsschießen der Ortsteile auf. Wegen der damaligen guten Resonanz und der Nachfragen fand vor kurzem wieder ein Vergleichsschießen statt.
Preise bekamen der Ortsteil mit dem besten Schießergebnis und der Orstteil mit den meisten Teilnehmern. Dabei kam es weniger auf die Schießqualitäten an, alle sollten mitmachen können.
Unter Führung der Mannschaftsbetreuer Heinrich Kropp vom Schünenbusch, Gerhard Klöpper und Carsten Röttig vom Maulbeerkamp/Weingarten,  Gerhard und Anette Lorenz aus dem Dorf, Birgit Borcherding aus dem Ortsteil Kläperstadt/Schulkamp/Eweskamp und Doris Schelp, welche die Mannschaft von Nordholz/Bartlinge betreute, traten die Ortsteile gegeneinander an.
Stolz nahm Herbert Meyer den Pokal aus den Händen des ersten Vorsitzenden - Heinrich Mohrhoff -  in Empfang.
Auf den weiteren Plätzen folgten die Ortsteile Dorf, Maulbeerkamp/Weingarten, Kläperstadt/Schulkamp/Eweskamp und der Schünenbusch.
Die meisten Teilnehmer hatte ebenfalls der Ortsteil Nordholz/Bartlinge auf die Beine gestellt und konnte aus den Händen des ersten Schießwartes Gerhard Lorenz den ersten Preis in Form von etwas "Deftigem und Flüssigem" in Empfang nehmen.............

MT vom 24.05.04
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Angelika Reinhard regiert Stemmer Schützen
Letztjährige Bürgerschützenkönigin konnte sich im Stechdurchgang gegen ihren Ehemann Andreas durchsetzen.....

MT vom 16.01.2004 
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Heinrich Mohrhoff bleibt Zentrums-Chef
Erwin Becker seit 50 Jahren im Verein
Minden-Stemmer (htj). Jahresberichte, Wahlen und Ehrungen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Stemmer "Zentrum"-Schützen...........
Einstimmig wurde Heinrich Mohrhoff als erster Vorsitzender wiedergewählt...........Auf 50-jährige Vereinzugehörigkeit blickt Erwin Becker zurück. 40 Jahre gehören Heinrich Traue (vom Rhien), Herbert Meyer und Gerfried Hoppmann den Verein an.......... 

MT vom 06.09.2003 
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Es muß ja kein Schützenfest sein
Schützenverein Zentrum lud zum Ortsteil-Vergleichsschießen

(htj). Da in Stemmer schon seit Jahren kein Dorfgemeinschaftsfest mehr gefeiert wird, überlegten sich die Verantwortlichen von Schützenverein Zentrum, wie die einzelnen Ortsteile zusammenzuführen seien. Sinn war das Kennenlernen und die Integration neu zugezogener Mitbürger........
Die meisten Teilnehmer hatte der kleinste Ortsteil des Dorfes auf die Beine gestellt. Der "Schünenbusch" trat mit 35  Leuten an und konnte aus den Händen des 1. Schießwartes Gerhard Lorenz den ersten Preis....in Empfang nehmen........................

MT vom  13.05.02
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Mit der ruhigen Hand die Königswürde
erzielt

Schützenfest in Stemmer: Wilhelm Meyer löst Anette Lorenz ab
Zahlreiche Mitglieder geehrt

Minden-Stemmer (West). Wilhelm Meyer junior löst als neuer
Schützenkönig seine Schwester Anette Lorenz ab. Er hatte im
Stechdurchgang die ruhigste Hand und verwies Birgit Borcherding und
Fabian Hoppmann auf die weiteren Spitzenplätze.

Mit Birgit Borcherding an seiner Seite trat Meyer die Nachfolge der
bisherigen Regenten Anette Lorenz und Wilfried Fabry an. Jugendkönig
wurde Michael Meier, der vor Tim Mohrhoff siegte. Die Würde der
Bürgermajestät sicherte sich Ortsvorsteherin Carola Hoppmann, die im
Vorjahr den zweiten Platz belegte hatte. Bei dem Mitregenten entschied sich
die neue Königin für Heinrich Lachtrup . Vor 25 Jahren waren beide schon
einmal als Würdenträger im Amt. Damals hatte Schützenkönig Heinrich
Lachtrup Carola Hoppmann zur Mitregentin ausgewählt.

In weiteren Schießwettbewerben wurden die Majestäten bei den Kindern
ermittelt. In der Altersklasse der zehn- bis zwölfjährigen Mädchen war
Alexandra Hildebrand vor Wiebke Südmeier und Fabienne Fegel
erfolgreich. Bei den Jungen siegte Moritz Engel vor Erich Pankrator und
Roy Franke. Bei den 13 und 14 Jahre alten Akteuren setzten sich Sabrina
Schlegel und Jan-Frederik Schmidt durch.

Neben dem Königsschießen in den verschiedenen Altersklassen standen
drei weitere Wettbewerbe an. Beim Pokalschießen der ehemaligen
Majestäten wiederholte Wilhelm Schwier seinen Vorjahreserfolg. Platz zwei
ging an Karl-Heinz Seele. Das Pokalschießen der örtlichen Vereine war
eine klare Angelegenheit für die Zentrum- Schützen. Sie siegten mit 147
Ring vor dem Geflügelverein (139) und dem landwirtschaftlichen Ortsverein
(138).

Beim Pokalschießen der befreundeten Vereine holte das Team aus Südfelde
mit 962 Ring vor Kutenhausen (952) die Spitzenposition. Es folgten
Stemmer (948), Nordstadt (942) und Berenbusch-Nordholz (931). Bester
Einzelschütze war Karl- Heinz Seele vom Schützenverein Zentrum Stemmer
mit 195 Ring. Auf den Rängen zwei und drei wurden die beiden Südfelder
Schützen Helmut Brüggemann und Wolfgang Koppe mit je 194 Ring
notiert.

Zur Proklamation konnte das Stemmer Schützenvolk Abordnungen aus
Kutenhausen, Südfelde, der Nordstadt, Berenbusch-Nordholz und der
örtlichen Vereine begrüßen. Mit klingendem Spiel der Sülter Musikanten
ging es zum Haus der neuen Regenten. Viel Beifall gab es für Cord
Röthemeier, der in Reimform die Schießwettbewerbe Revue passieren ließ
und die Ehrenscheibe an der Hauswand platzierte.

Oberst Manfred Nowak stellte den Zusammenhalt im Verein und die
Bedeutung der Jugendförderung heraus. Vereinsvorsitzender Heinrich
Mohrhoff zeichnete Anika Lorenz mit der Verdienstmedaille des
Westfälischen Schützenbundes aus. Zudem wurde Heinz Heilemeier für
50-jährige Vereinstreue geehrt. In der festlichen geschmückten Festhalle im
Bürgerzentrum Nord schloss sich Hermannss kleine Tanzmusik an. Für
Stimmung sorgten Oldies und Top-Hits.

MT v. 02.03.02 
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50 Jahre im "Zentrum"
-Werner Niemeyer lange im Schützenverein-
Anlässlich der Jahreshauptversammlung bei den Stemmer "Zentrum"-Schützen konnte der erste Vorsitzende des Vereins, Heinrich Mohrhoff, zahlreiche Mitglieder auszeichnen. So erhielten Werner Niermeyer für 50 Jahre Vereinzugehörigkeit und Wilfried Fabry für 40 Jahre eine Ehrennadel . 25 Jahre gehören Klaus-Dieter Eikmeier und Wilhelm Meyer jun. und zehn Jahre Carsten Röttig dem Verein an.........

MT v. 28.Mai 2001(von Ulrich Westermann):
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ANETTE LORENZ BESTEIGT DEN THRON
Helmut Borcherding u. Heidrun Gaede neue Bürgerkönige........
Schützenfest = 19. bis 26 Mai 2001 !!

MT-Festschrift Mai 2001 (West): 
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ÜBER KIMME UND KORN INS SCHWARZE
Schützenfest in Stemmer....bewegte Geschichte....
HIER GEHT ES UM DIE KÖNIGSWÜRDE
....50. Schütznefest seit Wiederbegründung 1951....

Nach den Wirren des 2.Weltkrieges wurde der Schützenverein Stemmer im Jahr 1951 in der Geaststätte Schröder wiedergegründet.
Das Amt des Ersten Vorsitzenden übernahm Wilhelm Lachtrup. Da der im Jahr 1931 errichtete Kleinkaliberstand nicht mehr benutzt werden konnte, wurde im Saal des Vereinslokals Schröder mit dem Luftgewehr von Ecke zu Ecke geschossen.. Das erste Schützenfest nach der Wiedergründung fand am 27.u. 28. Mai 1951 statt.. Die Königswürde sicherte sich Heinrich Meier. Im Jahr 1952 ging ein großes öffentliches Preisschießen über die Bühne. Der erste Preis war ein 250 Pfund schweres Schwein. Der Beitritt zum Deutschen Schützenbund erfolgte im Jahr 1952. Die Stemmer Majestät wurde 1960 zum ersten Mal am Himmelfahrtsmorgen in "Scheepers Dannen" ermittelt. Zehn Jahre später entschlossen sich die Verantwortlichen, dieses traditionelle Schießen im Grünen in "Kreugers Busk" zu verlegen. Seit 1996 finden die Wettbewerbe im neuen Schießstand im Bürgerzentrum statt. Mit der Ausrichtung des Kreisschützenfestes wurde 1962 in Stemmer eine Premiere gefeiert. Eine Neuauflage erfolgte im Jahr 1967. Das erste Damenteam wurde 1969 gegründet. Das 75-jährige Vereinsbestehen stand am 22. Mai 1982 in Verbindung mit dem IG-Fest an. Ein wichtiges Ereignis war im Jahr 1995 die Weihe der neuen Vereinsfahne durch den Kreisvorsitzenden Günter Siekmann. Im Jahr 1997 richtete der Verein einen großen Schützentriathlon aus. Nach 30 Jahren als Erster Vorsitzender stellte sich Wilhelm Mohrhoff 1998 nicht wieder zu Wahl. Die Nachfolge trat sein Sohn Heinrich Mohrhoff an.
 

Juni 2000: 
Schützenfest in Stemmer - der neue König heißt
A n d r e j  F I S C H E R, An Becks Dannen

MT v. 12.01.2001 (htj):
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50. JHV des Vereins...../Gründer jetzt neue Ehrenmitglieder...
......bei den Neuwahlen wurden einstimmig Heinrich Mohrhoff jun. zum ersten Vorsitzenden u. Doris Schelp zur zweiten Vors. gewählt. Beisitzer: Herbert Meyer, Heinz Heilemeier, Helmut Spönemann......
Eine besondere Auszeichnung stand den acht Wiedergründungsmitgliedern bevor. Fritz Schäkel, Heinz Traue, Wilhelm Meyer gen. "Kreuger", Wilhelm Lachtrup, Helmut Rodenbeck, Heinz Penningroth, Heinrich Meyer gen. "Scheperewes" u. Heinz Röthemeier wurden mit der Ehrennadel in Gold des Deutschen Schützenbundes ausgezeichnet. Die fünf zuletzt gen. wurden zugleich zu Ehrenmitgliedern ernannt.......

 

"Fritz-Homann-Bad" / Förderverein

.....................Siehe  auch Berichte "Dorfrundgang"...........................

MT vom 11.07.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

 

MT vom 22.05.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 27.04.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 02.07.2016 Cpyright Minener Tageblatt / MT.de

 

MT  vom 28.05.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT  vom 18.05.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT  vom 14.04.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Holger Weber (how) vom 19.03.2016:

Fritz-Homann-Bad Stemmer im Rückblick

Ralf Westermann war im August 1965 der zwölftausendste Besucher...

 Edith Hildenhagen machte bereits 1968 stolze "Fünfzigtausend" voll...

Minden-Stemmer (how): Als im Sommer 2015 der Förderverein des Fritz-Homann-Bades zum "GOLDENEN JUBILÄUM" des ursprünglichen Schulbades einlud, war sicherlich auch vielen älteren Besuchern / Schwimmern nicht mehr in Erinnerung, welche erfreulichen Eckpunkte das Bad bereits kurz nach der Schlüsselübergabe im Herbst 1964 zu verzeichnen hatte. Dass bei der Schlüsselübernahme noch nicht geschwommen werden konnte, war der Freude über das neue Stemmer Zentrum nicht abträglich. Nur wenige "Schwimmer" trauten sich zusammen mit Wilfried Fabry als "GAG" in die nur vorhandene "kalte Pfütze" im Nichtschwimmerbereich. Das offizielle Anschwimmen musste in das Jahr 1965 verschoben werden. Berichten im Mindener Tageblatt zufolge, war bereits im Juli 1965 das Bad fester Bestandteil eines Dorfgemeinschaftsfestes und im August konnte mit Ralf Westermann der zwölftausendste Besucher geehrt werden. Drei Jahre später war mit Edith Hildenhagen die Marke "50.000" erreicht.

 Am 02. Juli 1965 berichtete die Tageszeitung über die große Beliebtheit des Schul-/Freibades. Das offizielle "Anschwimmen" dürfte wohl für "Mai 1965" zu verzeichnen sein. Wer sich noch näher über die Anfangsjahre des Bades informieren möchte, kann dies durch

ANKLICKEN DER UNTEREN PDF-DATEIEN

(Copyright Mindener Tageblatt / MT.de)

erreichen, welche aus dem Archiv vom Mindener Tageblatt zur Verfügung gestellt wurden.

Historie Stemmer Bad 1. - Schlüsselübergabe Sept.1964

Historie Stemmer Bad 2. - Freude über Betrieb im Schulbad Juni 1965

Historie Stemmer Bad 3. - Steigende Beliebtheit Juli 1965

Historie Stemmer Bad 4. - Späße im Wasser Juli 1965

Historie Stemmer Bad 5. - Vom Krabbelvolk bis zur Oma Juli 1965

Historie Stemmer Bad 6. - Stemmer Sommerparadies Juli 1965

Historie Stemmer Bad 7. - Bereits 12.000  Besucher August 1965

Historie Stemmer Bad 8. - Nun schon 50.000 Besucher - Rettungsschwimmer ausgebildet August 1968

Freitag 04. Sept. 2015 - "Party-Nacht" im "Fritze" wieder großer Erfolg

Ein umfangreiches Bildarchiv von "Dera-Medien"  ist unter www.stemmer-live.de einsehbar...

MT vom 18.08.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Der erste Kuss im Fritz-Homann-Bad

Von Rolf Graff

Minden-Stemmer

 (rgr). Das Fritz-Homann-Bad in Stemmer hat wenig von dem, was Kommunalpolitiker zeitgemäßen Bädern verordnen und ist irgendwie so etwas wie ein nostalgischer Anachronismus. Nur dem Förderverein, der den Badebetrieb seit 1992 unterstützt und seit zwölf Jahren die Anlage ehrenamtlich betreibt, ist es zu verdanken, dass es nun seinen 50. Geburtstag feiern konnte. Da gratuliert auch das Mindener Tageblatt.

Natürlich ist auch die Treue der Badegäste wesentlich, die hier mit schönen Liegewiesen, den verschiedenen Becken und dem Dreier all das finden, was sie brauchen. Als das Bad vor zwei Jahren trotzdem vor dem finanziellen Aus stand, konnte es auch durch die Unterstützung der Willy-Richter-Stiftung weiter bestehen.

Im Rahmen der Geburtstagsfeier war das MT zu einem Ortsgespräch zu Gast, vertreten durch die Redakteure Nina Könemann und Henning Wandel. Nach einem halben Jahrhundert Stemmer Freibad gibt es viel zu erzählen und auch von den Schwierigkeiten und Erfolgen zu berichten.

Für Wolfgang Lüftner, dem Vorsitzenden des Fördervereins, war die Krise vor zwei Jahren die dritte Initialzündung für das Bad, die ihn zum Vorsitzenden machte und neue Mitglieder in den Förderverein brachte, der den gleichen Betrag wie die Stiftungssumme selbst aufbringen musste.

Der stellvertretende Vorsitzende und Stadtverordnete Ulrich Luckner berichtet von den vielen Gesprächen, die auch auf Seiten der Politik notwendig waren, um das Problem mit der 12 000 Euro teuren Filteranlage zu lösen. Die Zuschüsse der Stadt sind für die nächsten vier Jahre gesichert, berichtet er und zeigt sich auch darüber hinaus optimistisch.

Für Ortsvorsteherin Heidrun Kruse wäre es ein herber Schlag für Stemmer und die umliegenden Dörfer gewesen, hätte das Bad schließen müssen. Wie sie, die hier ihren ersten Kuss bekam, haben viele persönliche Erinnerungen und verbrachten einen Teil ihrer Kindheit und Jugend im Bad.

Frühschwimmen wie Aqua Jogging gehören auch heute zu ihrem Alltag. Auch für Susanne Fabry, das Patenkind Fritz Homanns, der in diesem Jahr seinen hundertsten Geburtstag feiern würde, gehört es seit dem vierten Lebensjahr zum Leben.

Wilfried Fabry war bei der Eröffnung am 15. September 1965 einer der ersten Schwimmer, obwohl er seine Badehose vergessen hatte. Der ehemalige Vorsitzende Hans-Jürgen Weber berichtet von der enormen Last auf den Schultern der Ehrenamtlichen, die sie aber nur stemmen können, wenn auch die finanzielle Unterstützung da ist.

Die Lust an der Arbeit und deren Anerkennung, auch in der Presse, sind enorm wichtig. Das gilt auch für andere ehrenamtlich geführte Organisationen wie für Sportvereine, Schützenvereine oder die Kita Bollerwagen, die gleich nebenan auf ehemaligen Bad-Gelände liegt oder die Feuerwehr, die im Frühjahr mit ihren Pumpen hilft, wie Marcel Südmeier von der Löschgruppe Stemmer berichtet.

Kita-Leiterin Ira Henneking wünscht sich auch weiter Schwimmkurse für die Kinder. Auch für den Vorsitzenden des TV Stemmer, Peter Schlötel bleibt kommunale Unterstützung wichtig. Er wünscht, dass trotz notwendiger Spielgemeinschaften der dörfliche Bezug der Sportler erhalten bleibt. Makler Ulrich Rabe, der auch in Stemmer wohnt und die alte Schule gekauft hat, berichtet von seinen Plänen für das alte Gebäude.

So steht das Fritz-Homann-Bad exemplarisch für viele Vereine und Initiativen, besonders da, wo die Politik sich zurückzieht und das Gewerbe sich keine Gewinnchancen ausrechnet. Ehrenamtliche Arbeit braucht viele Köpfe und noch mehr Hände und kann viel bewirken, aber nur, wenn auch Sponsoren und Politik mitspielen.

Anmerkung how: ...Es handelt sich um den Geburtstag des ersten Schwimmbetriebes, der nach MT-Berichten wohl im Frühsommer 1965 anlief. Die offizielle Übergabe des Freibades erfolgte bereits im September 1964...Der genannte "15. September 1965 / Fabry einer der ersten Schwimmer..." dürfte eine Fehlinformation sein...

 

 

Ortsgespräch zum Fünfzigsten: Die MT-Redakteure Nina Könemann und Henning Wandel (2. und 6. von links) befragen

Ulrich Rabe (verdeckt), Ulrich Luckner, Wolfgang Lüftner, Wilfried Fabry, Heidrun Kruse und Susanne Fabry (von links).

MT vom 12.08.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Fritz-Homann-Bad feiert Geburtstag

Minden-Stemmer (hwa). Der erste Versuch Anfang Juli scheiterte noch an der Wettervorhersage – jetzt sollte dem MT-Ortsgespräch im Stemmer Fritz-Homann-Bad nichts mehr im Wege stehen. Im Nachhinein ergibt sich mit dem neuen Termin am Sonntag, 16. August, auch die Gelegenheit, dem Bad zu einem besonderen Jahrestag zu gratulieren: Der Förderverein feiert an diesem Tag den 50. Geburtstag des Bades, das seit 1992 von dem Verein unterstützt und im inzwischen zwölften Jahr auch von den ehrenamtlichen Unterstützern betrieben wird.

Die Geburtstagsparty beginnt bereits um 11 Uhr mit einem Frühschoppen, anschließend spielt die Band „Brass Train“ und es gibt Musik unplugged. Selbstverständlich darf auch wie immer gebadet werden. Zwischen 15 und 16 Uhr ist dann auch das MT mit seinem Ortsgespräch zu Gast. Die MT-Redakteure Nina Könemann und Henning Wandel sprechen dann mit zahlreichen Gästen nicht nur über ein halbes Jahrhundert Stemmer Freibad, sondern spannen auch einen Bogen über das Bad hinaus, denn eine intakte Dorfgemeinschaft lebt von ihren Bürgern und Vereinen, die sich auch im Mindener Norden gesellschaftlichen Veränderungen stellen.

Dabei ist das Homann-Bad ein gutes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn viele Menschen mit anpacken. Noch vor zwei Jahren stand das Bad finanziell vor dem Aus. Doch nicht zuletzt die Unterstützung der Willy-Richter-Stiftung hat dem Verein wieder Rückenwind gegeben.

Für Gespräche über Vergangenheit und Zukunft des Bades und die Entwicklung in Stemmer haben zahlreiche Vertreter aus Vereinen, Politik und nicht zuletzt der Bürgerschaft ihre Teilnahme zugesagt. Mit dabei sind Wolfgang Lüftner als Vorsitzender des Fördervereins, Ortsvorsteherin Heidrun Kruse, Susanne Fabry und Ulrich Luckner ebenso wie Wilfried Fabry, Hans-Jürgen Weber und Ulrich Rabe. Auch Marcel Südmeier von der Löschgruppe Stemmer, der Vorsitzende des TV Stemmer, Peter Schlötel, und Ira Henneking von der Kita Bollerwagen sind mit dabei.

Der erste Termin am 4. Juli wurde kurzfristig abgesagt, nachdem die Prognosen des Deutschen Wetterdienstes Temperaturen von 40 Grad Celsius und mehr sowie Hitzegewitter angekündigt hatten.

 

MT vom 03.07.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT-Ortsgespräch wird verschoben

Minden-Stemmer (mt/nik). Aufgrund der Hitzewelle verschiebt das Mindener Tageblatt das geplante Ortsgespräch im Freibad Stemmer. Der Deutsche Wetterdienst hat für Samstag Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius angekündigt, auch Hitzegewitter seien den ganzen Tag über möglich. Weil befürchtet wird, dass nicht genügend Schattenplätze für Besucher da sind oder die Interessenten wegen der heißen Witterung zu Hause bleiben, wird der Termin auf ein anderes Datum verlegt. Das MT wird den neuen Termin frühzeitig ankündigen...

 

MT vom 19.05.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Erfrischender Beginn

Das Fritz-Homann-Bad startet in die Saison und viele Gäste feiern diesen Moment.

Zum Saisonauftakt gab es für die Badegäste buchstäblich den Sprung ins kalte Wasser.

Foto: Robert Kauffeld

Minden-Stemmer (rkm). „Mit Spiel und Spaß, Bratwurst und Getränken hinein in die Saison 2015“ war das Motto zur Eröffnung des Fritz-Homann-Bades in Stemmer. Wassertemperatur 22, Lufttemperatur 15 Grad, waren für einige Besucher kein Grund, nicht ein Bad zu nehmen, das dann allerdings doch recht erfrischend war. Pünktlich zur Eröffnung stürzten sich Keanu (12), Sedric  (13) und Jule (12) ins Wasser, tobten ausgelassen herum, sprangen vom Drei-Meter-Brett, sausten von der Rutsche ins nasse Element –und es waren eher die Zuschauer, die bei diesem Anblick froren. Andere Schwimmer folgten ihnen bald.

Wolfgang Lüftner, Vorsitzender des Fördervereins, berichtete über den außerordentlich großen Einsatzwillen der Mitglieder. Sie hätten viel geschafft in den vergangenen Wochen. Das Becken wurde neu verfügt, eine neue Überlaufrinne erstellt. Ein Sichtschutz zum benachbarten Kindergarten wurde geschaffen, die alten Haselnussbüsche entfernt und viele weitere Arbeiten zum Erhalt dieser Anlage durchgeführt, „die sich immer noch sehen lassen kann“ – trotz ihres Alters von 50 Jahren. Das ist ein Grund, am 16. August ein großes Jubiläumsfest zu veranstalten. Wolfgang Lüftner, der im zünftigen gestreiften Badeanzug aus alten Zeiten gekommen war und natürlich auch einen „Köpper vom Dreier“ wagen wollte, erinnerte daran, dass in manchen Familien immerhin schon die dritte Generation in diesem überschaubaren, gemütlichen Bad Schwimmen gelernt habe. Natürlich sollen auch in diesem Jahr wieder

Schwimmkurse angeboten werden, wie auch das beliebte monatliche „Grillen im Bad“. Aqua-Fitnesskurse sollen das Programm abrunden. Zwei Schwimmmeister, eine Schwimmmeistergehilfin sorgen für Sicherheit und reibungslosen Ablauf am Becken. Etwa zehn Mitglieder wechseln sich an der Kasse ab, weitere stehen bei Bedarf bereit. Jetzt kann der Sommer kommen. Zunächst aber kamen jede Menge Bürger aus Stemmer und Umgebung , um sich gemeinsam mit den Aktiven in einer kleinen Feier über den Beginn der Saison zu freuen.

MT vom 13.05.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Fritz-Homann-Bad öffnet

Foto: pr

Minden-Stemmer (mt/um). Das Fritz-Homann-Bad in Stemmer eröffnet am kommenden Sonntag, 17. Mai, ab 14 Uhr zum 50. Mal seine Badesaison. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten am Becken und der Neugestaltung der Außenanlagen soll das kleine Bad wieder ein Anziehungspunkt im Norden Mindens werden. Zur Eröffnung gibt es Bratwurst und Getränke.Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags 15 bis 19.30 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 19.30 Uhr, in den Sommerferien jeweils von 13 bis 19.30 Uhr. Für das Vereinsschwimmen steht das Bad werktags jeweils von 6 bis 8.30Uhr, am Samstag von 7.30 bis 9.30 Uhr zur Verfügung.

Aqua-Fitness-Kurse und Schwimmkurse sind weitere Angebote des Fördervereins Fritz-Homann-Bad. Am Sonntag, 16. August, wird mit dem Schwimmbadfest der 50. Geburtstag des Bades gefeiert. Alle Termine gibt es auch im Internet.

www.fritz-homann-bad.terralsoft.de.

MT vom 30.04.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Die Badesaison im Fritz- Homann-Bad in Stemmer startet am 17. Mai.

Auch in dieser Saison bietet der Förderverein Aqua-Fitness-Kurse an.

Sie starten am Montag, 18. Mai, um 19.30 Uhr; Dienstag 19. Mai, 19.30 Uhr und Mittwoch 20. Mai, um 8.45 Uhr

 und dauern 45 Minuten. Je nach Wetterlage laufen die Angebote zehn bis zwölf Wochen. Information und

Anmeldung unter der Telefonnummer (0571) 6 35 85 und im Internet unter www.fritz-homann-bad.terralsoft.de.

 

 

MT vom 28.08.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Spektakuläre Sprünge
 

Sommerfest im Fritz-Homann-Bad Stemmer

 

Minden-Stemmer (htj) Trotz der nicht so guten Witterung fanden kürzlich viele Gäste den Weg ins Fritz-Homann-Bad. Der Förderverein hatte zum Sommerfest eingeladen.

In seiner Begrüßung dankte der Erste Vorsitzende Wolfgang Lüftner den vielen Spendern, Gönnern und ehrenamtlichen Helfern für die großzügige, tatkräftige Unterstützung und Hilfe. „Ohne Euch wäre das Bad schon längst geschlossen worden,“ so Lüftner.

Rückblickend ging er auf die Eröffnung des Freibades im Jahre 1965 ein. Die ersten Schwimmer waren Wilfried Fabry und Herwig Waltke, die auch heute noch mit dem Förderverein verbunden sind. Es ist nach wie vor ein Treffpunkt für Jung und Alt: Morgens zum Frühschwimmen, Nachmittags, sowie an den Wochenenden und in den Ferien als Familienbad.

Mit finanzieller Unterstützung der Stadt, der Willy Richter-Stiftung und den engagierten Firmen und Privatpersonen als Sponsoren und Spendern ist es gelungen, das Bad für den Mindener Norden zu erhalten. „Erfreulich ist die positive Mitgliederentwicklung,“ so Lüftner.

Die „Splashdiving-Gruppe Troublemakers“ zeigte einige Aktionen aus ihrem Programm. Die Untergruppe des TV Jahn Minden kam frisch von den Weltmeisterschaften aus Schweinfurt, wo die Plätze zwei, drei und zehn erreicht wurden. Die 25 Springer zeigten spektakuläre Sprünge aus 15 Disziplinen, bei dem die Sauberkeit und Ausführung des Sprunges sowie das Spritzen des Wassers für die Kampfrichter ausschlaggebend sind.

Eine Partynacht zum Erhalt des Bades richtet der HSV Minden Nord am 6. September aus. Jährlich steigt zum Königschießen des Schützenvereins „Zentrum“ ein Pokalschießen mit Armbrust und Knobeln.
 

 

MT vom 15.08.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Sommerfest im Fritz-Homann-Bad
 

Minden-Stemmer (mt/nik). Das Fritz-Homann-Bad in Stemmer feiert am Sonntag, 17. August, sein Sommerfest. Die Festlichkeiten beginnen um 11 Uhr mit einem Frühschoppen, ab 12 Uhr wird dieser von der Band „Nine Feet Under“ begleitet. Parallel bietet die Gruppe „Troublemakers“ spektakuläre Sprünge von den Sprungbrettern und einem Trampolin. Bei Bratwurst und Getränken möchte der Förderverein allen Förderern, Mitgliedern, Aktiven, Schwimmern und Nichtschwimmern danken.

(how vom 21.06.2014)

TOLLE MÄDELS  UND JUNGS BEI DER FEUERWEHR IM FRITZ-HOMANN-BAD

"Cold Water Challenge 2014 - LG Stemmer" unter "YouTube" suchen...

MT vom 21.06.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Feuerwehrleute packt das Wasser-Virus
 

Kritik am Trend „Cold Water Challenge“ / Videos von Feuerwehr, DRK und THW aus der Region im Internet

 
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Ungewöhnliches Bild: Eine Feuerwehrmannschaft geht in Orange baden. Hintergrund ist die „Cold Water Challenge“, ein neuer Trend im Internet. Foto: pr


 

Von Nadine Schwan

Minden (mt). Eine Feuerwehrmannschaft springt ins Schwimmbad, in einem anderen Video wird ein Kinder- Schlauchboot gerettet: Was witzig aussieht, kann im Zweifel jedoch Probleme machen. Denn die sogenanten „Cold Water Challenges“ sind offiziell nicht genehmigt.

Nach den Biernominierungen, die vor einigen Monaten im Internet die Runde machten, gibt es einen neuen Trend. Diesmal sollen sich Feuerwehrleute oder Retter aus anderen Disziplinen einer Mutprobe unterziehen und sich mit kaltem Wasser kräftig nass machen.

Wie ein Lauffeuer verbreiten sich die Clips im Netz. Wer ein Filmchen ins Netz stellt, muss bis zu drei andere Ortsgruppen nominieren. Die Benannten müssen dann binnen 24 oder 48 Stunden selbst ein Video drehen und wieder neue Gruppen nominieren. Wer sich drückt, muss die anderen zum Grillen einladen.

Doch den Spaß, ins kühle Nass zu springen, lassen sich nur wenige nehmen. In Minden, Petershagen, Hille, Uchte und Porta Westfalica haben schon fast alle Ortsgruppen der Freiwilligen Feuerwehr mitgemacht. Und auch das Deutsche Rote Kreuz und das THW sind dabei. In Wietersheim/Leteln stampft sogar der Musikzug durch Kinderplanschbecken und spielt dabei ein Ständchen.

Die Freiwillige Feuerwehr Stemmer ist für ihr Video ins Fritz-Homann-Bad nebenan gesprungen. „Uns hat die Ortsgruppe Hahlen nominiert“, sagt Feuerwehrmann Dennis Südmeier. Gleich haben sich er und seine Kollegen via Handy abgesprochen und sich auch noch eine Geschichte dazu ausgedacht. Ein junger Mann ist im Wasser, kann nicht schwimmen und schreit um Hilfe. Am Beckenrand ruft ein Junge die Feuerwehr an. Die kommt, und kurze Zeit später sind alle im Wasser.

Für Unfälle müssen Kräfte selber haften

„Es hat großen Spaß gemacht“, sagt Südmeier. Einen Sinn habe die Aktion zwar nicht gehabt, aber: „Sie ist gut, um aus dem Feuerwehr-Alltag herauszukommen und zu zeigen, dass die Feuerwehr kein sturer und steifer Verein ist.“

Problematisch sieht das jedoch Heino Nordmeyer, Leiter der Mindener Feuerwehr. Den Feuerwehrleuten verbietet er die Aktion zwar nicht direkt, eine offizielle Genehmigung für die Nutzung der Fahrzeuge und Uniformen für das Privatvergnügen liegt jedoch auch nicht vor. Wer also trotzdem mit dem Feuerwehr-Equipment Videos dreht, bewegt sich auf einem schmalen Grat und muss selber haften, wenn ein Unfall passiert. Denn im Falle eines Falles zahlt die Unfallkasse hier keinen Cent, so Nordmeyer. „Ich will kein Spielverderber sein, aber ich trage die Verantwortung.“ Denn ungefährlich sind manche Aktionen, die im Internet kursieren, nicht. Geht ein Wasserstrahl ins Auge, kann das schwere Verletzungen nach sich ziehen.

Außerdem sagt er: „Als Feuerwehr sind wir kein Verein und auch kein Wirtschaftsunternehmen, sondern eine Institution, die im Auftrag der Stadt arbeitet. Unsere Geräte sind von Steuergeldern finanziert und unsere Arbeit unterliegt Regeln.“ So ist das Fahren mit Blaulicht und Martinshorn, das in vielen Videos praktiziert wird, nur erlaubt, wenn auch ein Notfall vorliegt.

Auch würden die Videos ein falsches Bild von der Arbeit bei der Feuerwehr suggerieren, bei der es eigentlich um die Rettung Verletzter und das Löschen von Bränden geht. Welche Konsequenzen die Feuerwehrleute befürchten müssen, will Nordmeyer nicht sagen. Nur soviel: „Es wird niemandem der Kopf abgerissen.“

Dennis Südmeier kann das verstehen: „Wir wollen kein falsches Bild erzeugen, dass wir nur am Feiern sind.“ Deshalb haben er und seine Kollegen für den Dreh alte Regenjacken aus dem Schrank geholt und nicht die Uniform angezogen. Denn: Ist die Montur pitschnass, ist die Gruppe im Notfall nicht mehr einsetzbar. Und das hätte dann Konsequenzen für die Allgemeinheit.

Videos von den „Cold Water Challenges“ auf MT.de

MT vom 13.06.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Kunst für das Fritz-Homann-Bad
 

Kreativ-AG der Grundschule Kutenhausen gestaltet Holzobjekte

 
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Das Thema Weltraum wurde auf Holz gebannt. Foto: pr


 

Minden-Kutenhausen/Stemmer (mt/hy). Sieben Kinder aus der Kreativ-AG des offenen Ganztags der Grundschule Kutenhausen waren zu Gast im Fritz-Homann-Bad.

Lilly, Vanessa, Joschua, Aaron, Tim, Julie und Jamie hatten viele Ideen für das vom Förderverein initiierte Projekt „Kunst auf Holz“. Nachdem sich die Kinder auf Themen geeinigt hatten, skizzierten sie die Objekte vor und bemalten sie anschließend mit Acrylfarbe. Während Lilly zum Thema Weltraum die Rakete malte, machte sich Jamie mit seinen Freunden Gedanken zur Unterwasserwelt.

Die zwei Holzkunstwerke schmücken seit Eröffnung der Badesaison das Schwimmbad. Der Förderverein Fritz-Homann-Bad bedankt sich bei den Kindern, bei Sabine Kolkmann, die die Kreativ-AG betreut, und Graham Lewis von der Elsa Brandström-JugendHilfe Minden für die Unterstützung.

Die Vereinsmitglieder sind überzeugt, dass sich alle Anstrengungen zum Erhalt des Bades gelohnt haben. Davon können sich die Gäste montags bis freitags von 15 bis bis 19 Uhr überzeugen. An Wochenenden und Feiertagen hat das Bad von 13 bis 19 Uhr geöffnet. In den Sommerferien beginnt die Badezeit bereits um 12 Uhr.
 

MT vom 26.05.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Fritz-Homann-Bad startet in die Saison
 

Zukunftssorgen sind vorbei / Eröffnung bei bestem Badewetter /

Geld und Engagement weiterhin notwendig
 

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Das kühle Nass lockte die Gäste des Fritz-Homann-Bades, die das Angebot mehr oder weniger freiwillig annahmen. Foto: Christian Weber


 

Von Christian Weber

Minden-Stemmer (cwb). In seine nächste Saison geht das Fritz-Homann-Bad in Stemmer: Gestern wurde das kleine Freibad wieder eröffnet. Dabei schien Anfang des Jahres das Freizeitangebot keine Zukunft mehr zu haben. Doch die Rettung kam noch rechtzeitig.

Es wird nicht die letzte Badesaison sein, in der die Frühschwimmer wie auch die zweibeinigen Wasserratten in Stemmer abtauchen können, wie von Wolfgang Lüftner, Vorsitzender des Fördervereins, zu erfahren war.

Nachdem es vor wenigen Monaten noch so ausgesehen hatte, dass die Finanzen keine Wiedereröffnung in diesem Jahr zulassen würden, gab es unerwartete Unterstützung: Die Willi-Richter-Stiftung kam mit einer Spendenzusage von jährlich 10.000 Euro für die nächsten drei Jahre den Badefreunden in Stemmer zu Hilfe. Und dem Vorstand gelang es zudem, einen weiteren Spender zu interessieren, der für die nächsten drei Jahre jeweils 11.000 Euro für den Betrieb des traditionsreichen Freibades beisteuert.

Die Spenden haben bereits zu Investitionen geführt, wie Wolfgang Lüftner anlässlich der Saisoneröffnung betonte. So ist ein Reinigungsroboter angeschafft worden, mit dem das Schwimmbecken in diesem Jahr einfacher und zugleich sauberer gehalten werden kann.

Wie deutlich wurde, sind die Spenden aber auch ein Resultat des großen ehrenamtlichen Engagements zahlreicher Bürgerinnen und Bürger. Mehr als 500 Mitglieder zählt der 1992 gegründete Förderverein inzwischen. Seit 2003 zeichnet er auch für den Betrieb des Freibades verantwortlich. Der Betrieb wird laut Lüftner auch künftig nur durch viele freiwillige Helfer möglich sein.

Und es gibt noch viele Arbeiten, die zu erledigen sind. Dafür steht im Freibad auch ein Wunschstrauß parat: Auf Zettel an Holzspießen sind Aufgaben bezeichnet, die zu erledigen sind.

Wer helfen will, hat also eine Wahlmöglichkeit. Auch weitere Spenden seien wichtig, um notwendige Investitionen tätigen zu können, teilte der Vorstand des Fördervereins mit.

MT vom 24.05.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Attraktion in Stemmer geht nicht baden
 

Auf das drohende Ende folgt die Eröffnung am kommenden Sonntag

 
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Das Fritz-Homann-Bad in Stemmer wird auch 2014 geöffnet sein.

Foto: Lehn/MT-Archiv


 

Minden-Stemmer (mt/sk). Während Anfang des Jahres das Fritz-Homann-Bad in Stemmer vor dem Aus stand, folgt am Sonntag, 25. Mai, der Start in die Saison. Um 14 Uhr geht es los.

Bei Bratwurst und Bier sind alle Mitglieder, Sponsoren, Interessierte, Schwimmer und Nichtschwimmer eingeladen, sich davon zu überzeugen, dass das Bad eine Zukunft hat.

Mit einem neuen Lifting, kleinen und großen Verbesserungen in den Außenanlagen und im Gebäude haben viele Helfer in den vergangenen Wochen auf die Anregungen des Fördervereins reagiert.

Auf der Internetseite fritz-homann-bad.terralsoft.de wird direkt um und über das Bad und seinen Förderverein berichtet. Mit der neuen Aktivitäteninfo werden die Mitglieder regelmäßig informiert. Eine breite Unterstützung durch Firmen, Vereine, Organisationen, Familien, Mitglieder und Nichtmitglieder dokumentiert das große Interesse an dem Erhalt des Bades.
 

MT vom 21.05.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Aqua-Fitness:

Ein mehrwöchiger Aqua-Fitness-Kurs unter physiotherapeutischer Leitung startet am Dienstag, 27. Mai, 19.30 Uhr, und am Mittwoch, 28. Mai, 8.45 Uhr, im Fritz Homann Bad in Stemmer. Anmeldung und Information unter Telefon (0571) 63585. (mt/nas)

MT vom 20/21.03.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Homann-Bad für weitere drei Jahre gerettet
 

Willi-Richter-Stiftung unterstützt Förderverein / Hans-Jürgen Weber gibt Amt als Vorsitzender ab

 

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Neue Sponsoren und das Engagement vieler Freiwilliger haben das Fritz-Homann-Bad vorerst gerettet. Archivfotos: MT


 

Von Jan Henning Rogge und Nina Könemann

 

Minden (mt). Im Fritz-Homann-Bad in Stemmer kann doch weitergeschwommen werden: Wie der Förderverein gestern auf MT-Anfrage mitteilte, ist der Betrieb für die nächsten drei Jahre gesichert. Die Willi-Richter-Stiftung aus Minden werde als Hauptförderer des kleinen Familienfreibades eintreten.

Die Mitgliederversammlung des Vereins entschied deshalb einstimmig, den Betreibervertrag mit der Stadt entsprechend zu verlängern. Eigentlich war er zum Ende der Saison gekündigt worden, dem Verein fehlte das Geld (wir berichteten). „Unser Dank gilt den Kuratoriumsmitgliedern der Stiftung für diese tolle Unterstützung“, sagte Hans-Jürgen Weber, bisheriger Vorsitzender des Vereins.

Das Freibad kämpft bereits seit Jahren mit leeren Kassen. Rund 30.000 Euro Kosten verursacht der Betrieb pro Jahr. Zwei-Drittel davon bezahlt die Stadt Minden aus Fördermitteln, den Rest muss der Verein selbst aufbringen – ein schwieriges Unterfangen.

Im vergangenen Jahr kam dann noch eine kaputte Filteranlage hinzu. Um das Bad weiter zu betreiben, sollten Reparaturkosten von 12.000 Euro anfallen. Das sei nicht mehr zu leisten, sagte Hans-Jürgen Weber noch Ende vergangenen Jahres. Das Bad sollte endgültig geschlossen werden.

Eröffnung für Mai geplant

Jetzt hat sich das Blatt gewendet: Die Willi-Richter-Stiftung aus Minden will das Freibad künftig als Hauptsponsor unterstützen. „Die Filteranlage werden wir durch persönlichen Einsatz und mit Unterstützung des Bergbades Bückeburg für etwa ein Viertel des ursprünglich veranschlagten Preises reparieren können“, sagte Weber. Außerdem gäbe es verbindliche Spendenzusagen von Firmen aus dem Mindener Norden, Banken und Privatleuten. „Mehr können wir nicht erwarten.“

Um zum geplanten Saisonstart im Mai auch wirklich fertig zu sein, soll es am kommenden Sonntag, 23. März, ab 14 Uhr eine Ortsbegehung im Freibad geben. „Ab April erfolgen dann die regelmäßigen Arbeitseinsätze“, so Weber. Hauptamtliches Personal für die Schwimmaufsicht stehe bereits zur Verfügung. Auch Feuerwehr und Schützenverein haben für die Arbeitseinsätze Unterstützung angekündigt.

Hans-Jürgen Weber wird dann allerdings nicht mehr federführend sein, er gibt sein Amt als Vorsitzender nach mehr als 20 Jahren ab, bleibt dem Verein aber als Beisitzer erhalten. Mit ihm geht auch der langjährige Kassierer Wilfried Fabry. „Wir treten jetzt den Rückzug an, wenn der Bestand des Bades zumindest für die nächsten drei Jahre gesichert scheint“, sagte Weber zum Abschied. Ein richtiger Zeitpunkt sei nur schwer zu finden.

Den neuen Vorstand wird Wolfgang Lüftner anführen. Seine Stellvertreter sind Holger Witting und Ulrich Luckner, das Amt des Kassierers übernimmt Ulrich Klöpper, Schriftführer ist Udo Braun- Niermann.

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Wolfgang Lüftner ist neuer Vorsitzender

MT vom 15.03.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Zur Zukunft des Bades
 

Fördervereins-Treffen
 

Minden-Stemmer (mt/hy). Über den Fortgang des Badebetriebes im kleinsten Schwimmbad Mindens, dem Fritz-Homann-Bad, entscheidet am Mittwoch, 19. März, ab 19 Uhr die Mitgliederversammlung des Fördervereines in der Stemmer Post.

Wie wichtig das Bad für den Mindener Norden ist, habe sich jetzt wieder gezeigt. Ausdruck sei das große finanzielle Engagement einer hiesigen Stiftung, der Banken vor Ort, von Firmen und Privatpersonen.

Eine Fortsetzung des Betreibervertrages mit der Stadt Minden scheine aus finanzieller Sicht machbar, wenn einige Probleme ausgeräumt werden können und die Mitgliederversammlung entsprechend entscheidet, heißt es in einer Mitteilung. Ohne die aktive Unterstützung der Mitglieder in der täglichen Arbeit im Bad und vor allem in der Saisonvorbereitung werde es nicht gehen.

Auf der Tagesordnung steht auch die Wahl des Vorstands.

 

MT vom 12.12.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Loslassen können
 

KOMMENTAR
Von Nina Könemann
 

Die Nachricht tut weh: Das Fritz-Homann-Bad in Stemmer macht wahrscheinlich zu. Auch wer nicht im Ort aufgewachsen ist, kann da mitfühlen. Freibäder sind ein Stück Kindheit und jeder hält gerne daran fest. „Hier habe ich schwimmen gelernt, meine erste Liebe geküsst, bin nachts über den Zaun geklettert.“ Freibaderlebnisse sind wie Eckpfeiler des Erwachsenwerdens.

Auch denen muss man jedoch realistisch begegnen. Dass Stemmer fast 60 Jahre lang ein eigenes Freibad hatte, ist erstaunlich. Für die Stemmeraner ist es ein Segen. Wenn das Bad sich jetzt nicht mehr halten kann – auch mit dem Engagement vieler Freiwilliger nicht – muss man loslassen können. Kosten von 30 000 Euro jährlich kann sich Minden nicht leisten. Und ein Bad am Stadtrand zieht keine großen Sponsoren.

Das sehen auch die Verantwortlichen realistisch. Aus einem kleinen Bad mitten im Ort wird kein Erlebnisschwimmbad mit Zukunft, heißt es. Das ist leider so. Immerhin bleibt die Erinnerung.

Aus für Mindens kleinstes Freibad
 

Investitionsstau im Stemmer Fritz-Homann-Bad / Förderverein kündigt Vertrag mit der Stadt

 

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Vor dem Aus: Das Fritz-Homann-Bad in Stemmer wird wohl nie wieder öffnen. Foto: Lehn


 

Von Nina Könemann (Fotos: Alex Lehn)

Minden-Stemmer (mt). Manche Abschiede sind laut und tränenreich, manche passieren heimlich, still und leise – so wie beim Fritz-Homann-Bad in Stemmer. Im September schloss der Förderverein die Türen, um das Bad winterfest zu machen. Er wird sie wohl nicht wieder öffnen.

Damit steht Mindens kleinstes Freibad vor dem Aus. Grund dafür ist fehlendes Geld. Das Fritz-Homann-Bad verschlingt pro Saison rund 30.000 Euro Betriebskosten. Aus Fördermitteln der Stadt bekommt der Verein 20.000 Euro Zuschuss. „Wir müssen jedes Jahr 10.000 Euro Spenden auftreiben“, sagt Vorsitzender Hans-Jürgen Weber. Bisher sei das gelungen – aber eher schlecht als recht.

Seit Jahren schiebt das Bad deshalb einen Investitionsstau vor sich her. Eine jetzt gebrauchte neue Filteranlage ist zu viel. „Laut Kostenvoranschlag soll die bis zu 12.000 Euro Kosten“, sagt Weber. Das finanzielle Risiko sei für den Verein zu hoch.

Zum 31. Dezember wurde der Betriebsführungsvertrag mit der Stadt Minden, die Eigentümer ist, gekündigt. „Erstmal nur vorsorglich“, sagt Weber. Sollte sich kein Sponsor für die Filteranlage finden, bliebe das Bad geschlossen. Und selbst wenn der Verein das Geld auftreibt, sieht es nicht rosig aus. „Für eine solche Investition müsste sicher sein, dass wir noch drei, vier Jahre weitermachen können. Sonst lohnt das nicht.“

Der Förderverein hat mit der Stadt Minden Kontakt aufgenommen. Die Fördersumme wird aber wohl nicht angehoben. „Wir wissen ja auch, dass die Stadt das Geld nicht hat“, sagt Weber. Ein Gespräch mit dem Beigeordneten für Sport und Freizeit, dem Kämmerer und dem Städtischen Betriebsleiter (SBM) steht noch aus.

Die Fördervereins-Mitglieder wurden in einem Schreiben bereits über die Lage informiert. Bei der Jahreshauptversammlung im Februar sollen sie die endgültige Entscheidung treffen. Eines ist laut Weber aber klar. „Wenn wir es 2014 nicht öffnen, bleibt das Bad wohl dauerhaft zu.“

Ab dann läge die Anlage wieder in der Verantwortlichkeit der Stadt. „Wir würden zunächst die Wasserleitungen abklemmen und das Bad frostsicher machen“, sagt Gerald Schüler, Leiter der SBM. Außerdem müsste das Gelände regelmäßig überprüft werden. „Ein offenes Becken ist immer eine Gefahr“, sagt er. Weil sich in den Gebäuden die Heizung für Bürgerhalle und Kindergarten befindet, werden sie erst mal von der Stadt weiter betrieben.

Für langfristige Planungen wird die endgültige Entscheidung des Fördervereins abgewartet. Sollte das Bad dicht machen, verschwindet wohl zuerst das Becken. „Ein neuer Betreiber wird sich kaum finden lassen.“ Die dann entstehende Rasenfläche könnte der Kindergarten nutzen, so Schüler.
 

 

Holger Weber (how) vom 30.11.2013:

"Fritz-Homann-Bad" in Stemmer vor dem AUS?

Mit Schreiben vom 26.11.2013 wendet sich der Förderverein des Bades an alle Mitglieder und weist auf die schlechte  Finanzlage hin, welche nicht mehr verantwortungsvoll gemeistert werden kann...Der Vorstand  hat sich entschieden, den Betriebsführungsvertrag mit der Stadt Minden zum 31.12.2013 zu kündigen. Mit den Verantwortlichen der Stadt Minden wird in Kürze ein Gespräch stattfinden (Aufstockung der bisherigen Pauschalförderung???)... Spätestens auf der Jahreshauptversammlung am 20. Februar soll feststehen, ob die vorsorglich ausgesprochene Kündigung aufrechterhalten wird und es damit bei der Entscheidung des Fördervereins bleibt, das Schwimmbad in der Saison 2014 nicht wieder zu öffnen...

GEHT DAS BAD SELBER "BADEN"???

Foto: Privat

Freibäder im Test

Fritz-Homann-Bad = OBEN ANKLICKEN MT vom 03.08.2013

MT vom 09.05.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Förderverein bereitet Öffnung des Fritz-Homann-Bades vor
 


 

Minden-Stemmer (mt/lkp). Countdown im Fritz-Homann-Bad: Am Sonntag, 12. Mai, möchte der Förderverein das Fritz-Homann-Bad in Stemmer eröffnen. Die letzten Arbeiten laufen auf Hochtouren. Reparaturen am Beckenkopf und an der Technik hatten mehr Zeit erfordert, als zunächst gedacht. Ein noch nicht gelöstes Problem ist die Organisation der abendlichen Reinigung. „Wir suchen noch jemanden dafür, möglichst aus dem Dorf“, so Vereinsvorsitzender Hans-Jürgen Weber. Ansonsten wird seit einigen Wochen jeden Samstag gemäht, geschrubbt, geschraubt und vieles mehr. Letzter Arbeitseinsatz wird am kommenden Samstag ab 9.30 Uhr sein. Helfer sind aufgerufen sich zu beteiligen, wenn es gelingen soll, alle Arbeiten bis zum Eröffnungstag zu schaffen, vorausgesetzt, dass sich nicht noch weitere kostspielige Reparaturen ergeben. Der Vorstand hofft, dass sich noch einige Sponsoren finden, die die Arbeit im Bad mit einer Spende unterstützen.

Foto: pr

MT vom 08.03.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Fritz-Homann-Bad soll öffnen
 

Finanzielle Lage bleibt angespannt und abhängig von Spenden

 

Minden-Stemmer (mt/sk). Die Mitgliederversammlung des Fördervereins Fritz-Homann-Bad im Hotel zur Stemmer Post stand vor allem unter der Frage: Wird das kleine Familienbad für die Saison 2013 geöffnet?

Der Kassenbericht durch Wilfried Fabry machte deutlich, dass das Bad mit einem äußerst engen Budget geführt werden muss. Zwar lagen die Einnahmen der vergangenen Saison auf dem Niveau der Vorjahre, aber die Betriebskosten sind weiter gestiegen.

„Eine größere Reparatur kann uns aus der Bahn werfen“, so Vorsitzender Hans-Jürgen Weber. „Ohne die alljährlichen Spenden der langjährigen Unterstützer Sparkasse Minden-Lübbecke und Volksbank Mindener Land schaffen wir es nicht.“ Dazu plant der Verein, wie in den letzten drei Jahren einen Spendenaufruf im Mindener Norden zu machen, um die fehlenden Mittel zu erhalten.

Da die Vereinsmitglieder davon ausgehen, dass das gelingt, wird das Bad am 5. Mai oder bei schlechter Wetterprognose am 12. Mai für die nächste Saison öffnen. Die Frühschwimmer (6 bis 8.30 Uhr) warten bereits darauf. Ab 14 Uhr ist das Bad täglich für Kinder und Familien geöffnet. Vorher sind noch Arbeitseinsätze nötig, jeweils samstags ab 23. März um 9 Uhr. Die Eintrittspreise bleiben unverändert.

Der Vorsitzende würdigte besonders das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer. Auch weiterhin ist das Bad auf Helfer angewiesen, die sich entweder bei Ortsvorsteherin Heidrun Kruse oder beim Vorstand unter der E-Mail-Adresse: hjweber@ebh-minden.de melden können.
 

MT vom 12.02.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Neue Informationen zum Glockenturm
 

Minden-Stemmer (mt/GB). Die Stemmer Ortsvorsteherin Heidrun Kruse lädt zum 15. Stemmeraner Dorfgespräch, am Donnerstag, 14. Februar, um 20 Uhr im Hotel Zur Stemmer Post ein. Es wird neben den neuesten Informationen zum Thema „Glockenturmbau am Krummenhof“ einen Überblick über den Haushalt der Stadt Minden vom Kämmerer der Stadt Minden geben. Auch das Fritz-Homann-Bad wird ein Thema sein. Die Jahreshauptversammlung des Fördervereins findet am Donnerstag, 21.Februar, auch im Hotel Zur Stemmer Post statt.

 

MT vom 31.05.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Kinder malen einen Traum in Blau

 

Foto: pr

Minden (mt/um). Elf Kinder der Kreativ-AG der Offenen Ganztagsschule Kutenhausen haben für das Fritz-Homann-Bad gemalt. Eine alte Bank wurde von Mitgliedern des Fördervereins auf Vordermann gebracht und dann ging die Verschönerungsaufgabe an die Kreativ-AG unter der Leitung von Sabine Kolkmann. Jetzt wurde sie bei bestem Badewetter aufgestellt und ist nun ein besonderer Hingucker in Blau mit Fischen, Seesternen und Kraken. Weitere Bilder der Malaktion sind unter „Stemmer-live.de“ zu sehen. Nach dem Malprojekt mit der Grundschule und der Bauzaun-Aktion mit dem Kindergarten Bollerwagen in der vergangenen Saison ist dies die dritte Aktion des Bades in der die Kinder „ihr“ Schwimmbad mitgestalten.

MT vom 26.03.2012  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Das Fritz-Homann-Bad packt es noch einmal

Vorbereitung für die Badesaison angelaufen / Helfer für weitere Arbeitseinsätze gesucht

VON NADINE CONTI

Minden-Stemmer (nec). Das Geld ist knapp, der Nachwuchs fehlt. Der Trägerverein des Fritz-Homann-Bades in Stemmer rüstet sich trotzdem für eine neue Saison - und übt sich in Optimismus. Er bietet jetzt sogar Schwimmkurse für Kindergartenkinder an.
 

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800 Liter in der Minute schafft die Pumpe: Jens Ristau und Dennis Südmeier von der Löschgruppe Stemmer der Freiwilligen Feuerwehr im Freibad-Einsatz. | Foto: Nadine Conti  

Wenn andere ausschwärmen, um die ersten Frühlingswochenenden zu genießen, wissen Hans-Jürgen Weber und seine Vereinskameraden vom Förderverein des Fritz-Homann-Bades, womit sie ihre Samstage zubringen. Eisbrecher in den Keller schleppen, Wasser aus dem Becken pumpen, Fliesen schrubben und die Grünanlage pflegen. Das Fritz-Homann-Bad in Stemmer muss für die Saison auf Vordermann gebracht werden. "Ohne Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr mit ihrer Pumpe ginge hier gar nichts", betont der Vereinsvorsitzende beim ersten Arbeitseinsatz des Jahres. Mit fünf Mann ist die Löschgruppe Stemmer angetreten, acht Stunden werden sie brauchen, um das schmutzige Wasser aus dem Becken zu bekommen.
Die Vereinsmitglieder üben sich derweil in Optimismus: "Klar plagen uns Geld- und Nachwuchssorgen," räumt Weber auf Nachfrage ein. "Wie jeden anderen Verein eben auch", meint er achselzuckend. "Wir würden uns natürlich schon wünschen, dass sich vor allem die jungen Familien, die das Bad im Sommer nutzen, stärker engagieren. Unsere Kinder sind aus dem Alter ja eigentlich raus - aber die haben eben wenig Zeit."

Jammern wollen die Stemmeraner nicht. "Die technischen Anlagen haben den Winter gut überstanden", sagt Technikchef
Holger Witting. Das ist gut, denn größere Reparaturen wären finanziell ein Desaster für den kleinen Trägerverein. "Die Spendenaktion der vergangenen Woche ist auch gut angelaufen", verkündet Kassierer Wilfried Fabry. Mindestens 5000 Euro müssen auf diese Weise aufgebracht werden, seit die Stadt den Betriebskostenzuschuss gestrichen hat- für Energie- und Personalkosten, die nur über die Eintrittsgelder nicht zu finanzieren sind. Der Verein setzt alles daran, den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Dabei wirkt das ursprünglich als Lehrschwimmbad für die Grundschule angelegte Bad ja schon ein wenig aus der Zeit gefallen: Ein einziges großes Schwimmbecken, Sprungturm, Rutsche, bisschen grün drum herum. Für die ganz Kleinen noch ein Planschbereich und ein paar Wipptiere, fertig. Kein Event- oder Fun-Schnick-Schnack. Als Familienbad, klein, übersichtlich, günstig und gleich um die Ecke, preisen das die Vereinsmitglieder. Und setzen im Wesentlichen auf zwei Zielgruppen: die - vornehmlich älteren - Frühschwimmer zwischen 6 und 8.30 Uhr und die Familien mit kleinen Kindern am Nachmittag. Auch Aqua-Jogging ist neuerdings im Angebot, ebenso wie
Schwimmkurse für die Kindertagesstätte Bollerwagen gleich nebenan.

Damit sind die Stemmeraner eigentlich auf eine echte Marktlücke gestoßen, denn Angebote zwischen Babyschwimmen und dem Seepferdchen für Schulanfänger gibt es selten. "Leider ist der Weg für andere Schulen und Kindergärten hierher zu weit", meint Hans-Jürgen Weber. Aber vielleicht klappt es auf diese Weise ja doch noch mit dem Vereinsnachwuchs.
 

MT vom 16.03.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Das Freibad-Vergnügen steht auf der Kippe
 

Fritz-Homann-Bad fehlen 5000 Euro, um gesamte Saison zu öffnen / Förderverein wählt Vorstand

Auf den neuen Vorstand des Fritz-Homann-Bades kommen viele Aufgaben zu. Foto: pr


 

 

Minden-Stemmer (mt/dc). Die Freibad-Saison steht vor der Tür, doch ob Besucher wirklich den Frühling und Sommer über im Fritz-Homann-Bad in Stemmer Bahnen ziehen können, hängt noch in der Luft. Das berichtete der Vorstand des Schwimmbad-Fördervereins auf seiner Mitgliederversammlung

Seit der Kürzung des städtischen Zuschusses für das Familienbad in Stemmer kämpfe der Förderverein mit einer finanziellen Deckungslücke, wie die Mitglieder berichteten. Diese müsse und könne nur durch Sponsoren geschlossen werden. „Ab sofort sammeln wir Spenden für die kommende Freibadsaison ein“, so Hans-Jürgen Weber vom Vorstand des Fördervereins.

Traditionell wird das Bad durch die Sparkasse Minden Lübbecke und die Volksbank Mindener Land unterstützt. Um die Saison aber wie gewohnt von Mai bis September öffnen zu können, fehlten im Moment noch circa 5000 Euro. Mit ihnen sollen vor allem die Betriebskosten und die benötigte Schwimmaufsicht refinanziert werden.

Trotz der finanziellen Unsicherheit beschloss die Mitgliederversammlung, das Bad auf jeden Fall im Mai zu öffnen. Wie lange das Geld reicht, hänge aber von der Sponsorensuche ab. Der Förderverein hoffe auch darauf, dass sich die Energiekosten für das Schwimmbad durch die Installation eines Blockheizkraftwerkes reduzieren ließen.

Der an diesem Tag gewählte und erweiterte Vorstand hat also große Aufgaben zu stemmen. Für den Förderverein engagieren sich: Hans-Jürgen Weber (Vorsitzender), Wolfgang Lüftner und Holger Witting als stellvertretende Vorsitzende, Wilfried Fabry (Schatzmeister), Udo Braun-Niermann (Schriftführer), die Stadtverordneten Heidrun Kruse und Ulrich Luckner sowie Simone Schmiedel-Ruhe und Ulrich Klöpper als Beisitzer.

Der Arbeitseinsatz im Schwimmbad beginnt am Samstag, 24. März, um 9 Uhr. Mit dabei sein wird auch die örtliche Feuerwehr. Der Verein sucht aber noch dringend weitere Helfer.

 

MT vom 26.07.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Spaßwettkampf im Freibad Stemmer

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Minden-Stemmer (mt/ani). Bill Schmale, Sascha Meiners und Darja Schonebohm heißen die Sieger beim Schwimmwettbewerb im Fritz-Homann-Bad. Im Rahmen des Stemmeraner Dorffestes schwammen und tauchten die Kinder um die Wette. Dabei stand der Spaß im Vordergrund. Darum wurden die Ergebnisse mit einer Punktzahl für den "lustigsten" Sprung vom Einmeterbrett multipliziert. Ein echtes Vergnügen, vor allem auch für die Zuschauer des Geschehens. Foto: pr

MT v. 16.07.2011 :  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Auszug: ....Lediglich 3,18 € für jeden Badegast

- Landesweite Umfrage zu Kosten und Auslastung der Schwimmbäder - Minden zahlt niedrigsten Zuschuss dank der von verschiedenen Vereinen betriebenen Bäder in Stemmer ("Fritz-Homann-Bad") und Sommerbad...

 

MT vom 19.05.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Rutschen, Springen und Freunde treffen

Dank großer Spendenaktion wieder Badespaß in Stemmer / Saison startet mit einer Woche Verzögerung

VON SVENJA KRACHt

Minden (kra). Jetzt kann in Stemmer wieder geschwommen, gesprungen oder einfach nur geplanscht werden: Das Fritz-Homann-Bad hat seine Saison eröffnet.
 

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Marcel Kramp, 16, und Willi Rosenberger, 17, kamen zum Saisonauftakt ins Freibad Stemmer. | Foto: Svenja Kracht

 

Die Baumaßnahmen um das Freibad sind fast fertig gestellt, und so kann der Badebetrieb mit nur einer Woche Verzögerung wieder anlaufen. Die Optik ist momentan zwar noch von einem Bauzaun gestört, aber auch der sollte in ungefähr drei Wochen von einem richtigen Zaun abgelöst werden.


"Die Restarbeiten am Neubau des Feuerwehrhauses werden auch während des Badebetriebs durchgeführt, aber das neue Blockheizkraftwerk der Stadt und technische Restaurierungsarbeiten im Duschbereich lassen hoffen, den Badebetrieb trotz knapper Kassen auch in den kommenden Jahren weiterführen zu können", so der 3. Vorsitzende
Holger Wittig.

"Durch die hervorragend gelaufene Spendenaktion im Herbst 2010 ist die Weiterführung des Bades überhaupt möglich geworden - wir möchten uns bei allen Spendern bedanken", erzählt Kassierer Wilfried Fabry. Insgesamt seien 13000 Euro zusammengekommen.

Bei einer Wassertemperatur von 25 Grad können die Kinder und Jugendlichen in der Umgebung, von denen das Bad hauptsächlich genutzt wird, auch bei kälteren Außentemperaturen Spaß im Freien haben.

Marcel Kramp und Willi Rosenberger konnten die Eröffnung kaum erwarten und standen um Punkt 14 Uhr vor dem Eingang des Freibads. Im Sommer kommen die 16- und 17-Jährigen fast täglich dorthin, um sich mit Freunden zu treffen und immer wieder neue Sprünge vom Dreimeterbrett auszuprobieren.

Zusammen mit dem angrenzenden Kindergarten bietet das
Fritz-Homann-Bad auch wieder Schwimmkurse während der Kindergartenzeit an. Wer Interesse an einer Mitarbeit im Bad hat, kann sich vor Ort melden: Es wird noch Hilfe bei der Kassierung und Gartenarbeit gesucht.

Nachdem wegen nicht abgeschlossener Bauarbeiten das "Fritz-Homann-Bad"

vor einer Woche nicht eröffnet werden konnte, ist es nun aber soweit:

Sonntag - 15. Mai 2011 / 14:00 Uhr Saisonbeginn

 MT vom 06.05.2011  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Sprung ins kühle Nass wieder möglich

Startschuss im Fritz-Homann-Bad für Sonntag geplant

Minden-Stemmer (mt/cpt). Kinder und Jugendliche im Mindener Norden können sich auf die Eröffnung der Freibadsaison im Fritz-Homann-Bad freuen. Damit dies klappt, muss allerdings noch einiges passieren.

 Im Zusammenhang mit dem Um- und Ausbau des benachbarten Feuerwehrgerätehauses sind noch Arbeiten im Gebäude des Schwimmbades zu erledigen. Die Zusammenarbeit mit den Städtischen Betrieben Minden klappt, wie der Förderverein des Bades mitteilt. Allerdings konnten einige Arbeiten nicht fristgerecht abgeschlossen werden.

Der Förderverein hofft im letzten Arbeitseinsatz am Samstagvormittag alle notwendigen Restarbeiten zu erledigen und dadurch die Voraussetzungen für eine Eröffnung zu schaffen.

Ob dies klappt, kann letztlich erst am Samstag entschieden werden. Insofern wird ein Aushang im Bad der letzte Hinweis sein, ob die Kinder am Sonntag mit einem Sprung ins blaue Nass rechnen können.

 Außerdem weist der Förderverein darauf hin, dass für einige Wochen der Saison die Kassierung noch nicht gesichert ist. Wer also Zeit und Lust hat, diese Aufgabe für eine oder mehrere Wochen zu übernehmen, gern auch im Team, kann sich direkt im Bad oder unter (0571) 40480 melden...

MT vom 24.03.2011  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Frühjahrsputz im Fritz-Homann-Bad in Stemmer beginnt

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Minden (mt/mob). Die Finanzierung des Fritz-Homann-Bades für 2011 ist gesichert, der Verein plant die Öffnung am 8. Mai. Allerdings nur, wenn alle Arbeiten bis dahin erledigt sind. "Dafür benötigen wir noch viele Arbeitsstunden und weitere Helfer", so Vorsitzender Hans-Jürgen Weber. Der erste Arbeitseinsatz wird traditionell von den Ehrenamtlichen der Stemmeraner Feuerwehr unterstützt. Ohne deren Technik wäre das Auspumpen und Säubern des Beckens gar nicht zu realisieren (Foto). Künftig wird jeweils Samstag vormittags ab 9.30 Uhr ein Arbeitseinsatz gefahren. Die nächsten Termine dafür sind: 26. März, 2., 9. und 16. April im Schwimmbad. Foto: pr

MT vom 01.03.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Fritz-Homann-Bad soll im Mai öffnen

Finanzierung gesichert / Förderverein sucht ehrenamtliche Helfer / Kinder willkommen

 

Minden (mt/mob). Die Finanzierung des Fritz-Homann-Bades für die kommende Saison ist gesichert. Das berichtete jetzt bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Vorsitzende, Hans-Jürgen Weber.
 

Zur Sicherung war es nötig, alte und neue Spender für das Kinder- und Familienbad zu gewinnen, um die drohende Deckungslücke aus dem reduzierten städtischen Zuschuss aufzufangen.

Mit dem Rückblick auf die Saison 2010, die insgesamt positiv verlaufen ist und mit dem Ausblick auf die kommende Saison, die nach den Vorstellungen des Vereins am 8. Mai beginnen soll, schloss der Bericht des Vorstandes zur Jahreshauptversammlung.


"Für die Saison 2011 müssen wir dringend weitere "neue" Helfer gewinnen." Dies war der Tenor der Versammlung. Es geht dabei um die ehrenamtliche Übernahme des Kassierens, aber auch um die vielen Vorbereitungsarbeiten, um das Schwimmbad zur Eröffnung vorzubereiten.
Schwimmmeister Hans Heidsiek wird die Arbeitseinsätze koordinieren, die ab dem 19. März jeweils an den Samstagen erfolgen sollen. Helfer werden in der Zeit von 9 bis 12.30 Uhr benötigt.

Hans-Jürgen Weber wies darauf hin, dass die Helfer zu den Arbeitseinsätzen ohne Probleme auch eigene Kinder mitbringen können, Beschäftigungen seien leicht zu finden und gemeinsam könne man die Aufsicht während des Arbeitseinsatzes gut organisieren. Um neue Helfer zu gewinnen, sollen auch die Eltern des benachbarten Kindergartens Bollerwagen angesprochen werden. Ortsvorsteherin Heidrun Kruse wird hier den Kontakt zum Vorstand und zur Kindergartenleitung aufnehmen.

Aushilfen für Schwimmaufsicht


Um die Schwimmaufsicht für die kommende Saison zu garantieren, werden dringend ein oder zwei weitere Aushilfsschwimmmeister gesucht, die den Vereinsschwimmmeister Hans Heidsiek ergänzen können. Interessenten mit geeigneter Ausbildung können sich beim Vorstand des Vereins melden. Um das Kassiererteam zu komplettieren, sollen vor allem ältere Jugendliche und Rentner und Rentnerinnen angesprochen werden. Die Kassenzeiten liegen zwischen 14 und 19 Uhr, wobei die Teams in der Regel wöchentlich wechseln.

Positiv sieht der Förderverein die Zusammenarbeit mit den anderen örtlichen Vereinen. So wird der Schützenverein Zentrum am Donnerstag, 2. Juni, das traditionelle Ortspokalschießen und das Armbrustschießen zugunsten des
Fritz-Homann-Bades durchführen. Für den Sommer plant man in Stemmer eine Wiederbelebung des Dorfgemeinschaftsfestes. Das Fritz-Homann-Bad wird sich aktiv an diesem Fest beteiligen und an dem Tag ein buntes Programm in und um das Schwimmbad herum anbieten.

Zum Abschluss der Versammlung dankte der Vorstand den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den Schwimmmeistern, der Feuerwehr und den Spendern und Sponsoren des Familienbades für die Unterstützung in 2010. "Gemeinsam werden wir das Bad ein weiteres Jahr am Leben erhalten."

Spende in Höhe von 1000 Euro vom Küchenforum Minden für den Erhalt des "Fritz-Homann-Bades"...

Weiteres siehe www.stemmer-live.de


MT vom 22.07.2010  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Der Schwamm an den Beinen

Schwimmshorts bei Bademeistern ungern gesehen / Hosen saugen bis zu 2,5 Liter  Wasser auf

VON NINA KÖNEMANN

Minden (mt). Hintern frisst Hose oder Schlabberlook? Bei Bademoden hat jeder seine Vorlieben: Der eine mag die Hose eng und kurz, der andere weit. Letzteren könnte das Lachen aber bald vergehen. In Süddeutschland sind Badeshorts in vielen Bädern bereits verboten. In Minden muss die Hose aber - noch - niemand ausziehen.
 

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Wasser mit dem Eimer auffangen? Hauke (12, l.) und Marcel (16,r.) haben es in Stemmer ausprobiert. | MT-Foto: Könemann

 

Bei Jugendlichen sind weite, lange Badeshorts zwar der Renner, Bademeister und Schwimmbadbetreiber begeistert die Mode weniger. Denn der dicke Stoff saugt nicht nur literweise Wasser auf, sondern ist auch ein Schmutzfänger.


"Wenn die aus dem Wasser kommen, kann man einen Eimer danebenstellen", sagt
Hans Heidsiek, Bademeister im Fritz-Homann-Bad in Stemmer. Bis zu 2,5 Liter Wasser können Badeshorts aufsaugen. Dieses Schwammverhalten macht sich nicht nur auf dem nassen Beckenrand bemerkbar. "Wenn abends alle weg sind, steht das Wasser ungefähr 20 Zentimeter tiefer als morgens", sagt Heidsiek. Der Pensionär ist kein Freund der Bermuda-Shorts. "Die Hosen gehen oft weit über die Knie."

Weil der Sprung vom Ein- oder Drei-Meter-Brett sonst schmerzt, tragen Viele gleich mehrere Hosen übereinander.
Die Diskussion, sich auf eine Hose zu beschränken, hat er aber schon aufgegeben. "Das bringt eh nichts."

 Das Melittabad regelt die Hosen-Frage daher lieber gleich strikt. "Bis zum Knie ist erlaubt, drüber nicht", sagt Betriebsleiter Marc Böttcher. Rund 1500 Besucher schwimmen an einem Sommertag durchs Becken des Melittabades. Die Jugendlichen trügen fast ausschließlich Shorts. "Die müssten wir sonst ja alle wegschicken." Das Problem vom Dreck in der Hose ist für Marc Böttcher aber kein Grund, die Shorts generell zu verbieten. "Irgendeinen Dreck bringt jeder mit ins Becken, dafür haben wir Filteranlagen."

Im Sommerbad sieht man das ähnlich. "Bei uns geht es um den Stoff, nicht um die Länge", sagt Kathrin Kosiek, Vorsitzende des Betreibervereins. Ob knielang, kurz oder -- wie bei manchen muslimischen Frauen bis zum Knöchel - der Stoff muss stimmen. "Baumwolle vertragen die Filteranlagen nicht", sagt Kathrin Kosiek. Solange es sich um einen vernünftigen Schwimmstoff handele, könne jeder ins Wasser. "Wir haben im Becken Brunnenwasser, das kostet uns im Prinzip nichts." Sowieso sei der Dreck weniger das Problem. "Wir haben an Sommertagen immer einen Fettfilm von der Sonnenmilch, das hat nichts mit der Hose zu tun."

Zwei Prozent des Wassers täglich ausgetauscht


Rein rechtlich muss jedes deutsche Schwimmbad pro Tag 30 Liter Frischwasser für jeden Badegast neu ins Becken füllen. Als Beispiel: Das Melittabad hat ein Fassungsvermögen von 2100 Kubikmetern Wasser, es beinhaltet also mehr als zwei Millionen Liter Wasser. Davon werden, nach der allgemeinen DIN-Norm, zwei Prozent jeden Tag frisch aufgefüllt, der Rest gefiltert. Als Beispiel: Von zwei Millionen Milchtüten würden pro Tag 45 000 ausgetauscht.

In einem Becken der Größe des Fritz-Homann-Bades geht diese Rechnung aufgrund des großen Wasserverlustes von Hosen, Sprungturm und Verdunstung aber nicht auf. "Wir füllen etwa das doppelte pro Badegast auf", sagt Hans Heidsiek. Manchmal würde selbst das nicht reichen.

 

 Über ein Verbot der Shorts wird trotzdem nicht nachgedacht. "Dafür hat doch keiner Verständnis", sagt Hans Heidsiek. "Die meisten Duschen nicht mal, bevor sie ins Becken gehen", sagt Marcel Bernert, Fachangestellter für Badebetrieb im Sommerbad. Da seien die Hosen nicht das Hygieneproblem.


MT vom 12.05.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Saison ist eröffnet

Fritz-Homann-Bad lädt Schwimmer ein

 

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Trotz des eher kühlen Wetters freuten sich die Kinder auf den Sprung ins Wasser. | Foto: privat

Minden-Stemmer (mt/sk). 15 Grad zeigt das Thermometer als die Kinder im Fritz-Homann-Bad am vergangenen Sonntag pünktlich um 14 Uhr den ersten Sprung vom Ein- Meter-Brett wagen. Das Wasser hatte immerhin schon gut 20 Grad.
In der kommenden Woche soll dann auch das Frühschwimmen beginnen. "Hoffentlich bekommen wir bald besseres Wetter, sagt
Schwimmeister Hans Heidsieck. Dann erreichen wir die nötige Wasser Temperatur schneller und kostengünstiger. Im Moment haben wir auch noch ein Problem mit den warmen Duschen."

Den Kindern war`s egal. Schließlich hatten sie auf den ersten Sprung ins kühle Nass schon ein paar Tage lang gewartet.

MT vom 30.03.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Großreinigung im Schwimmbad - Helfer im Fritz-Homan-Bad aktiv

Weitere Unterstützung gesucht…

 

Minden-Stemmer (mt/um). Trotz der drohenden Kündigung der städtischen Zuwendungen für das Fritz-Homan-Bad in Stemmer ab 2011 bereiten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Bades fleißig die kommende Badesaison vor, in der Hoffnung, dass es nicht das letzte Badejahr im Stemmeraner Familienbad wird.
 

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Die Freiwillige Feuerwehr Stemmer half am Wochenende bei der Reinigung des Fritz-Homan-Bades in Stemmer. | Foto: privat

 

Unterstützt wurde das Team am Wochenende von der Freiwilligen Feuerwehr Stemmer. Die Feuerwehrmänner halfen unter anderem beim Auspumpen des Beckens und bei der anschließenden Säuberung des Beckens. Einige Stemmer Teenies helfen in den Sommermonaten.
Da bis zur Eröffnung Mitte Mai jedoch noch sehr viel zu tun ist, seien weitere hilfreiche Hände bei halbwegs trockenem Wetter willkommen, erklärt
Hans-Jürgen Weber vom Betreiberverein des Bades. So müssen unter anderem noch die Waschräume gereinigt und gestrichen sowie die Grünanlage vorbereitet werden. Die Helfer treffen sich jeweils an den Samstagen ab 9 Uhr.

Das Bad wurde in den 60er Jahren als Schulschwimmbad für den Mindener Norden erbaut. Initiator war der damalige
Schulleiter der Grundschule Stemmer, Fritz Homan. Er war war auch der erste Schwimmmeister im Bad.

Anfang der 90-er Jahre kam erstmalig die Diskussion auf, ob die Kosten für den Badebetrieb noch aufzubringen sind. Unter dem Vorsitz des
damaligen Ortsvorstehers Helmut Rodenbeck wurde 1991 der Förderverein gegründet. Ziel des Vereins war es, durch eigene praktische Arbeit vor Ort, die Kosten zu reduzieren und den Erhalt des Bades für die Kinder und Familien, für den Schulschwimmsport zu sichern.

2003 sah die Stadt Minden dann keine Möglichkeit mehr, dass Bad finanziell ausreichend zu stützen. Ein Ausweg wurde in der Übernahme der Trägerschaft durch den Förderverein gesehen.

Das bedeutete für den kleinen Verein, die rechtliche und finanzielle Verantwortung ohne Einschränkungen zu übernehmen und den Schritt vom Förder - zum Betreiberverein zu machen. Eine sehr schwierige Entscheidung, die dann aber letztlich von allen Mitgliedern des Vereins getragen wurde.

 

MT vom 20.03.2010

Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Homann-Bad unter Druck

Stadt will weniger Förderung zahlen

 

Minden (mt/sk). Für das durch ehrenamtliche Kräfte organisierte Fritz-Homann-Bad stellte sich wieder die Existenzfrage. Das wurde anlässlich der Mitgliederversammlung deutlich, die eine Erhöhung der Mitgliedspreise beschloss.
 

Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins Fritz-Homann-Bad wurde einstimmig der amtierende geschäftsführende Vorstand wiedergewählt: Vorsitzender ist Hans-Jürgen Weber, Stellvertreter Wolfgang Lüftner und Holger Witting, Kassierer Wilfried Fabry, Schriftführer Udo Braun-Niermann. In den Beirat des Vereins wurden unter anderem die beiden Stemmeraner Stadtverordneten Heidrun Kruse und Ulrich Luckner gewählt.


Zentrales Thema der Versammlung war die Diskussion über die Anfrage der Stadt Minden, inwieweit der städtische Zuschuss für das Schwimmbad im Rahmen der Haushaltskonsolidierung aus Sicht des Fördervereins weiter gesenkt werden kann. Hans-Jürgen Weber erinnerte in diesem Zusammenhang an die Entwicklung der städtischen Förderung die sich derzeit auf 25 000 Euro beläuft. Ohne einen städtischen Zuschuss werde es aus Sicht des Fördervereins nicht weitergehen. Auch eine weitere Steigerung des ehrenamtlichen Engagements könne nicht dazu führen, dass die Betriebskosten für Wärme, Strom und Chemikalien sowie die Personalkosten für einen Schwimmmeister eingespart würden.
Ohnehin könne das Bad, so Kassierer Wilfried Fabry, nur mithilfe langjähriger kontinuierlicher Sponsoren finanziell über die Runden kommen. Angesichts der schwierigen Finanzlage in vielen anderen kulturellen und sozialen Arbeitsfeldern, in denen sich Sponsoren einbrächten, sei es unrealistisch, für das Fritz-Homann-Bad weitere Spendeneinnahmen zu erwarten.

Einen Hoffnungsschimmer sieht der Verein im Angebot der Betreiber einer örtlichen Biogas-Anlage, die Stemmeraner Ortskern mit günstiger Wärme versorgen. Darin liegt aus Sicht des Fördervereins ein erhebliches Einsparpotenzial und für dieses Konzept wäre das Fritz-Homann-Bad insofern wichtig, weil ein Schwimmbad auch in den warmen Sommermonaten diese Wärme abnehmen kann.

Ob dieses Energiesparkonzept zum Tragen kommt, wird zurzeit durch die Städtischen Betriebe Minden geprüft, eine Prüfung, die aus Sicht des Vereines durchaus auch Erfolg haben könnte.

Saison steht bevor


Die Saison 2010 steht unmittelbar bevor und der Verein plant zurzeit alle Aktivitäten. Gemeinsam mit der Stemmeraner Feuerwehr wird er zunächst einmal das Auspumpen des Schwimmbeckens angehen.

Ein weiteres Thema, das die Gemüter der Mitglieder bewegte, waren Beschlüsse für neue, höhere Eintrittspreise. Bis auf den Eintritt (1,50 Euro) für Kinder wurden alle Preise um 25 Prozent angehoben. Die Erwachsenenkarte kostet daher zukünftig 2,50 Euro eine Familiensaisonkarte wird zukünftig 90 Euro kosten.

Der Verein hofft, dass die Familien diese Anhebung nach jahrelangen konstanten Preisen nachvollziehen können und sich auch weiterhin einen Besuch im Freibad gönnen werden.
 

 

Bei Schließung entstehende Folgekosten mit Einsparung verrechnen

Betr.: "Wie spart man 15 Millionen richtig?", Leserbrief im MT vom 13. Februar 2010
 

CDU, FDP und BBM überraschen die anderen Fraktionen im Rat. Und nicht nur die. Überrascht dürfte auch die Kommunalaufsicht über derartige "bereitwillige" Einsparvorschläge sein, vor allem, wenn man dort zukünftig auch über (kreis-)eigene Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung nachdenken muss, nach dem Motto "Minden setzt Maßstäbe fürs Sparen". Überrascht ist sicher auch derjenige, der von dieser Sparverordnung betroffen ist oder sein wird. Wo genau das schwarz-gelb und farbunbekannte Parteienbündnis streichen will, kommt im MT-Bericht noch nicht vollständig zum Ausdruck, aber immerhin und leider wird ein Hinweis auf das Fritz-Homann-Bad gegeben.


Das wird zurzeit tatsächlich noch gefördert. Ich weiß genau, dass diese Einsparung relativ wäre, da der Förderverein ohnehin einen Großteil der früher städtischen Kosten abfedert und nach einer Schließung erhebliche Folgekosten bleiben. Mindestens dies müsste man dann mit der Einsparung verrechnen, wenn man wirklich sparen will.

Ich hoffe nur, dass andere Einsparungsanregungen vorher von der Verwaltung genau nachgerechnet werden, von einer rechtlichen Prüfung ganz zu schweigen.

Zumindest das Verhalten der CDU in dieser Sache wundert mich. Vor Ort hatten wir bis jetzt parteiübergreifend an einem Strang gezogen. Unsere Ziele, mit viel Eigeninitiative und Ehrenamt Kosten für die Stadt zu reduzieren und den Kindern im Norden das Familien-Bad zu erhalten und damit eine institutionelle Ruine im Dorfkern zu verhindern, wäre ansonsten schon lange unerreichbar geworden.

Irgendjemand hatte mal das Wort vom "Intelligenten Sparen" geprägt.

Hans-Jürgen Weber

Minden


hjweber@ebh-minden.de
 

 

Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online vom 10.02.2010 (Ausschnitt)

Wie spart man rund 15 Millionen Euro ein?
 

CDU, FDP und Bürger-Bündnis überraschen übrige Ratsfraktionen mit ihren Aktivitäten / Mehrheit im Rat fraglich
 

VON MONIKA JÄGER UND HANS-JÜRGEN AMTAGE
 

Minden (mt). Die Nachricht machte sich gestern wie ein Lauffeuer in der Mindener Politik breit. CDU, FDP und Bürger-Bündnis Minden (BBM) wollen 15 Millionen Euro im desolaten Stadthaushalt 2010 einsparen.

 

Baustelle Stadthaushalt: Während das Finanzloch nahezu alle Haushaltsmittel verschlingt, versuchen die Ratsfraktionen Einsparungen in Millionenhöhe zu erzielen. MT-

Baustelle Stadthaushalt: Während das Finanzloch nahezu alle Haushaltsmittel verschlingt, versuchen die Ratsfraktionen Einsparungen in Millionenhöhe zu erzielen. MT- | Fotomontage: Otto

Pauschaleinsparungen in allen städtischen Bereichen in einer jeweiligen Größenordnung von rund zwei Millionen Euro - das klingt nach politischer Magie. Doch FDP-Fraktionssprecher Jörgen Happel schränkt bereits von vornherein ein: "Die Pauschalgeschichte kann so nicht funktionieren." Ohnehin sei es die CDU gewesen, die von 15 Millionen Euro gesprochen habe, die FDP gehe eher von 7,5 Millionen Euro aus, so der Liberale im MT-Gespräch.
Auch bei CDU-Fraktionschef Ulrich Stadtmann sind es inzwischen keine 15 Millionen mehr, sondern rund fünf Prozent des städtischen Haushaltes, was ungefähr neun Millionen Euro gleichkomme. Beide Kommunalpolitiker sind sich aber einig: "Die Stadt Minden hat nicht nur ein Einnahme-, sondern auch ein Ausgabeproblem." Und das müsse zwingend angegangen werden.

Jörgen Happel sieht dabei drei Säulen, die es besonders zu betrachten gelte: das Personal, das Gebäudemanagement und den Bereich Soziales. Den städtischen Personalbereich nimmt er als Beispiel: "Hier von einer Einsparungspauschale in Höhe von 1,25 Millionen zu sprechen, das ist nur eine imaginäre Zahl. Es muss genau definiert werden, was wir erreichen wollen." Und da müsse über alle politische Farbenlehre hinweg alles genau betrachtet werden.

Vor allem aber gelte es, die Bürgerinnen und Bürger mit einzubeziehen und deutlich zu machen, "dass wir alle in einem Boot sitzen. Wir müssen den Mumm haben, ernsthaft alles genau anzusehen".

Am liebsten wäre den Liberalen, die für morgen vorgesehene Haushaltsverabschiedung würde um vier Wochen vertagt. "Dann könnten wir gemeinsam alles noch einmal genau durchgehen."

Eine Verschiebung der Entscheidung sieht Christdemokrat Ulrich Stadtmann eher nicht. Er verwies gestern zwar auf die Fraktionssitzung am Abend, in der Näheres erörtert werde, möchte am Donnerstag aber eine klare Einsparvorgabe erreichen. Denn die Ausgaben stiegen schneller als die Einnahmen, warnt er. Und wenn der Stadtverwaltung von der Politik weniger Geld zur Verfügung gestellt würde, dann sei deutlich: "Ihr müsst sparen."

Denn Fakt sei, mit dem bislang diskutierten Klein-Klein komme man in dieser "prekären Notsituation" nicht voran, sagt Stadtmann. Das sieht auch BBM-Sprecher Peter Düster so. Er favorisiert ebenso wie der Christdemokrat ein offenes Nachdenken über die aktuelle Situation, auch wenn ihn die Einsparungsinitiative der CDU überrascht hätte: "Letztlich aber haben wir die gleiche Stoßrichtung."

Allerdings sähe auch Düster, wie die FDP, die Verabschiedung des Stadtetats lieber um vier Wochen verschoben. Denn, so fürchtet er, möglicherweise gebe es am Donnerstag keine Mehrheit für die Verabschiedung, damit stünde ohnehin eine Neuansetzung des Beschlusses in der dann folgenden Ratssitzung an. Nach außen hin aber würde eine große Uneinigkeit deutlich. Ein Bild, das der BBM-Sprecher besonders in Richtung der Kommunalaufsicht für unglücklich hält: "Denn dem Kreis und der Bezirksregierung gegenüber sollten wir Stärke zeigen."

 

Fraktionsübergreifende Gemeinsamkeiten suchen


Peter Düster spricht sich dafür aus, fraktionsübergreifend Gemeinsamkeiten zu suchen und darauf bei den Einsparungsvorschlägen aufzubauen. "Wir müssen zusehen, dass das Wenige, was wir überhaupt noch bewegen könnten, auch in den eigenen Händen behalten und angesichts des Nothaushaltes nicht einem von der Aufsicht gestellten Sparkommissar überlassen."

Das gelte besonders für den Umbau des Mindener Museums und die Umgestaltung des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB) an der Lindenstraße. Eine klare Aufgabenstellung hat Düster aber auch für die Stadtverwaltung: "Die müssen in Sachen Sparen noch intensiver ihre Hausaufgaben machen." Die Politik sei hier allerdings ebenfalls gefragt.

Die anderen Ratsfraktionen reagieren angesichts der losgetretenen neuen Haushaltsdiskussion nahezu gleich. Harald Steinmetz (Mindener Initiative) ist "enttäuscht", Bernd Müller (SPD) "verblüfft" und Horst Idelberger (Bündnis 90/Die Grünen) "überrascht": CDU und FDP haben beim Abstimmungsgespräch für eine gemeinsame Linie zum Haushalt der Stadt mit ihrem unerwarteten Vorstoß für Erstaunen und Ratlosigkeit gesorgt.

"Am vergangenen Donnerstag hatte ich im Haupt- und Finanzausschuss den Eindruck, dass alle Fraktionen bemüht waren, gemeinsam einen Haushalt zu tragen", sagt Müller. "Wir sind doch bei allem auf die Aufsichtsbehörde angewiesen, da ist es wichtig, an einem Strang zu ziehen."

Auch die SPD hatte vor, einige Vorschläge aus dem aktuellen Haushaltsentwurf mit den anderen Fraktionen zu diskutieren: die Streichung der Rentenberatungsstelle oder des Anteils der Kosten für Schulbücher der Kinder aus Hartz-IV-Familien zum Beispiel.

Bisher hätten auch die Christdemokraten signalisiert, in Einzelfragen bestehe noch Beratungsbedarf. Der Vorschlag, nach dem Rasenmäherprinzip 15 Millionen Euro in 2010 zu sparen, und dann noch mit der Vorgabe "Das soll die Verwaltung mal machen", sei überraschend gekommen. Müller ist überzeugt: "Das glaubt uns die Aufsichtsbehörde sowieso nicht, dass wir all das sparen können." Und manche Vorschläge - etwa den, Jugendliche nicht mehr in Pflegefamilien unterzubringen, oder betriebsbedingte Kündigungen in der Stadtverwaltung auszusprechen - seien zudem rechtlich höchst problematisch. Auch andere Ideen wie die Schließung des Freibades Stemmer müssten sehr genau abgewogen werden....

 

MT vom 11.09.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Freibäder im Winterschlaf

Ende der Badesaison: Vorbereitungen für kalte Jahreszeit getroffen

Minden (kat). Die Freibadsaison in den Mindener Bädern ist am Wochenende zu Ende gegangen. Das Sommerbad, das Fritz-Homann-Bad und das Melittabad zogen ihre Bilanz aus der Saison 2009.
 


 

Der letzte Saisontag endete im Fritz-Homann-Bad mit einem Klamottenschwimmen. Thaddäus Ruhe (Mitte) nahm Teil. Später schlossen Heidrun Kruse und Wilfried Fabry das Bad. | Foto: privat

Dem Einsatz von freiwilligen Helfern an Kasse und in der Außenbereichspflege ist es zu verdanken, dass in dieser Saison rund 10 000 Besucher Spaß im Fritz-Homann-Bad hatten. Der Vorsitzende des Fördervereins, Hans-Jürgen Weber, berichtete: "Einen großen Anteil an den Besucherzahlen stellen die Frühschwimmer, nachmittags waren aber vor allem Kinder und Jugendliche zu Besuch."


Das Bad konnte in diesem Jahr außerdem mit Aqua-Joggingkursen und Schwimmkursen für die kleinen Besucher locken.

Seit dem 6. September hat das Fritz-Homann-Bad geschlossen. Der Verein bereitet die Anlage nun für den Winter vor. Weber: "Wir hoffen auf wenig Frostschäden in diesem Winter." Denn vor der Eröffnung zur Saison 2009 mussten zunächst einige Fliesen des Schwimmerbeckens, die den Winterfrost nicht überstanden hatten, erneuert werden. Diese Investition verschlang bereits 5000 Euro.

Auch während der Saison war der Verein stärker als in den vergangenen Jahren durch Ausgaben belastet: Die gestiegenen Preise für Energie und auch für die benötigten Badechemikalien verursachten zusätzliche Kosten, sodass der Verein verstärkt auf Sponsoren angewiesen war.

Das Melittabad hat seinen Außenbereich bislang noch nicht vollkommen geschlossen. Durch seinen Charakter als Kombibad mit einem Frei- und Hallenbad hat es länger als die übrigen Bäder die Möglichkeit auch das Freibad gegebenenfalls zu öffnen. "Erst spät im Jahr wird das Nichtschwimmerbecken im Außenbereich für den Winter geschlossen werden", klärte Joachim Schmidt, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung bei der Mindener Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (MEW), auf.

In den ersten acht Monaten des Jahres besuchten rund 8600 Schwimmer weniger als im Vorjahr das Bad. Dies lag unter anderem an der zwei-wöchigen Schließung im April. In dieser Zeit wurde das Dach über dem Schwimmerbecken und dem Sprungturm erneuert. Es seien keine weiteren Sanierungen während des Winters geplant, so Schmidt.

Die Betreiber schätzen für das gesamte Jahr eine Besucherzahl von 240 000. Das Mindener Sommerbad beendete wie das Fritz-Homann-Bad ebenfalls am 6. September die Badesaison, um das Bad bis zur Saison 2010 winterfest zu machen.

Die Saison 2009 wurde im Großen und Ganzen ohne Verluste abgeschlossen, teilte Kathrin Kosik vom Betreiberverein mit. Da Gelder für Sanierungen benötigt würden, wird ein Weihnachtsbaumverkauf zugunsten des Sommerbades geplant. Auch soll es einen Kalender vom Sommerbad für das Jahr 2010 geben.

 

MT vom 21.07.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Viel Kultur und Sport auf weiter Flur

Kutenhausen und Stemmer haben viele Dinge gemeinsam und einige, die einzigartig in den Dörfern sind

VON JÜRGEN LANGENKÄMPER

 

Minden (mt). Mit 12,22 Quadratkilometern - gut einem Neuntel der Stadtfläche - ist der Wahlbezirk 6 der größte in Minden. 3393 Menschen leben in Kutenhausen und Stemmer.
 


Zentrum des dörflichen Lebens: Schule, Sportplatz und Heimathaus bilden einen Mittelpunkt für Kutenhausen. | Foto: Edwin Dodd

 

Aber die Menschen verlieren sich nicht in der Fläche, auch wenn die Bevölkerungsdichte mit 278 pro Quadratkilometer viel niedriger liegt als der Mindener Durchschnitt von 821 Personen. Dafür ist der Zusammenhalt um so ausgeprägter.

 

Und jeder Ortsteil hat seine eigenen Perlen, mit denen er glänzen kann. Da ist das rührige Kulturdorf Kutenhausen, das zwar ohne eigentlichen Dorfkern ist. Aber um die Schule und das Heimathaus ranken sich viele Aktivitäten.
 

Stemmer weist mit dem Fritz-Homann-Bad sogar ein echtes Alleinstellungsmerkmal auf. Ein Freibad auf dem Dorfe, das ist in Zeiten knapper Kassen keine Selbstverständlichkeit. Der Kampf um den Erhalt hat die Stemmer Bürger - und nicht nur diese - in den vergangenen Jahren im Förderverein zusammengeschweißt.

Und so wie die Bürger der beiden nördlichen Ortsteile gemeinsam baden gehen, so begegnen sie sich von Kindesbeinen an in der Schule.
Denn das alte Schulgebäude im Stemmer Ortskern wird als Dependance der Grundschule Kutenhausen genutzt.

Eigenständig sind die beiden Ortsteile, deren Grenzziehung höchst kompliziert ist und oftmals nur Alteingesessenen in Fleisch und Blut übergegangen ist, in sportlicher Hinsicht. Denn jeder hat seinen eigenen Verein, wobei sich hier wie in kirchlicher Hinsicht die enge und manchmal konkurrenzbehaftete Verbindung Kutenhausens mit Todtenhausen zeigt.
Stemmer hingegen ist kirchlich nach Friedewalde orientiert. Viele Bürger im südlichen Bereich rund um den Stemmer Weingarten sind jedoch auch zur Minderheide hin ausgerichtet.

Gewählt wird entsprechend den alten Gemarkungsgrenzen in den Stimmbezirken 1 in der
Grundschule Stemmer sowie 2 in der Grundschule Kutenhausen.
 

 

MT vom 02.03.09

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Fritz-Homann-Bad sucht fleißige Helfer
 

Hohe Energiekosten deutlich spürbar
 

Minden-Stemmer (mt/sk). Ein Rückblick auf die vergangene Badesaison stand im Mittelpunkt des Berichtes zur Jahreshauptversammlung des Fördervereins Fritz-Homann-Bad. Das Resumee vom Vorsitzenden Hans-Jürgen Weber fiel positiv aus.
 

Die Einnahmen aus dem Verkauf der Eintrittskarten lagen auf dem erwarteten Niveau. Allerdings zeigte der Kassenbericht von Wilfried Fabry auch ein strukturelles Defizit, das vor allem in den gestiegenen Energiekosten Mitte 2008 seine Begründung hatte.

Vereinsmitglied Kurt Gudel trug der Versammlung ein Einsparkonzept vor, das in der Versammlung intensiv diskutiert wurde. Ohne die Unterstützung der Sponsoren wäre die Rechnung nicht aufgegangen. Letztlich muss der Verein seit der Übernahme der Trägerschaft von der Stadt unvermeidbare Personalkosten aufbringen und auch in die Substanzerhaltung des "alten", aber örtlich auch beliebten Bades investieren. "Alles geht eben nicht über Ehrenamt", so Weber. Allerdings wird es erforderlich den Einsatz der Ehrenamtlichen zu erhöhen. Der Verein benötigt dringend noch Kassierer und Helfer für die Vorbereitung. Die startet am 27. März um 9.30 Uhr und wird dann jeweils an den Samstagen fortgesetzt. Wer helfen will, kann sich
 telefonisch unter (0571) 4 04 80 bei Hans-Jürgen Weber oder bei Ortsvorsteherin Heidrun Kruse melden oder einfach ab dem 27. März ins Bad kommen.

Das Ziel, den Kinder ein sinnvolles und überschaubares Freizeitangebot zu machen, wurde laut Vorstand erreicht und soll auch für 2009 das Ziel aller Anstrengungen bleiben. Dazu gehören die Schwimmkurse der Bademeister und die für die Fitness so wirksamen Aqua-Jogging Kurse.

Das Fritz-Homann-Bad ist Teil der dörflichen Vereinskultur. Die gegenseitige Wertschätzung der Vereine ist daran zu beobachten, dass die Feuerwehr jedes Jahr hilft, der Schützenverein ein Pokalschießen zu Gunsten des Bades veranstaltete und dies auch für 2009 wieder plant. Die Beteiligung des Vereins am Kartoffelmarkt hat ebenfalls eine finanzielle Spritze eingebracht.

MT vom 08.08.2008

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Schützen wollen Tradition aufleben lassen
 

Stemmeraner treten zum Vergleichsschießen an / Schießen für das "Fritz-Homann-Bad" / Ortsteile zusammenbringen
 

Minden-Stemmer (htj). Um die Bürger aller Stemmer Ortsteile wieder einmal zusammenzuführen, möchte der Schützenverein "Zentrum" eine alte Tradition aufleben lassen: Das Vergleichsschießen.
 

 

Foto: pr

Schützen und Nicht-Schützen können die Gelegenheit nutzen, Preise zu erzielen. Mit der Veranstaltung soll den Bürgern der Ortsteile Weingarten, Maulbeerkamp, Dorf, Schünenbusch, Kläperstadt, Schulkamp, Eweskamp, Nordholz und Bartlinge die Gelegenheit gegeben werden, in geselliger Runde zusammenzukommen.

Für die Profis findet das Sie-und-Er-Pokalschießen, das Herbstpokalschießen und das Jugendpokalschießen statt. Der beste Ortsteil gewinnt. Aber auch Nicht-Schützen können teilnehmen. Der Ortsteil mit den meisten Teilnehmern erhält einen Zusatzpreis.



 

In einem weiteren Wettbewerb können alle Stemmeraner und Gäste um den von Hans-Jürgen Weber gestifteten "Fritz-Homann-Bad"-Wanderpokal schießen. Dieser Pokalwurde erstmalig auf dem diesjährigen Schützenfest im Mai vergeben. Der finanzielle Erlös kommt ausschließlich demFörderverein des Bades zu- gute. Geschossen wird mit einer Armbrust aus einer Entfernung von zehn Metern.

Damit auch Personen, die mit dem Schießsport nicht so vertraut sind, eine Chance auf eine erfolgreiche Teilnahme haben, gibt es einen besonderen Auswertungsmodus. Das Endergebnis setzt sich aus dem Armbrustschießen (drei Schuss) und einem Würfelspiel zusammen.

Dabei wird das Schießergebnis mit einer möglichst hohen Augenzahl, die sich beim Knobeln ergibt, multipliziert. Sieger ist derjenige mit dem höchsten Ergebnis. Für dieses Wanderpokalschießen wird ein kleiner Obolus erhoben. Um den Förderverein weiterhin zu unterstützen, kann um diesen Wanderpokal, das ganze Jahr über jeweils donnerstags ab 20 Uhr geschossen werden. Jeder kann so oft teilnehmen wie ermöchte.

Ansprechpartner stehen in allen Ortsteilen für Fragen und Anmeldungen bereit. Gerhard Klöpper und Carsten Röttig auf dem Maulbeerkamp und Weingarten, um die Dorfgemeinschaft kümmern sich Dirk Langer, Anette und Gerhard Lorenz "Kreugers". Für Kläperstadt, Schulkamp und Eweskamp stehen Birgit Borcherding, Karl-Heinz Seele und Wolfgang Lüftner bereit. Doris Schelp und Klaus-Dieter Eikmeier kümmern sich um die Teilnehmer vom Nordholz und der Bartlinge.

Das Vergleichsschießen beginnt am Samstag, 9. August, ab 16 Uhr am Schießstand am Bürgerzentrum Nord in Stemmer, an der Stemmer Halle.

Mit einem gemütlichen Beisammensein bei Bratwurst, Steaks und Getränken finden im Anschluss an die Schießen die Siegerehrungen statt.
 

 

MT vom 08.08.2008

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Wenn nur noch ein Platz im Wasser hilft
 

Brütende Hitze führt zu brechend vollen Bädern / Betreiber mit dem Verlauf der Saison bislang zufrieden
 

Minden (mt). Bei brütender Hitze um 30 Grad waren auch gestern wieder die Bäder in Minden rappelvoll. Da bislang der Sommer 2008 noch viele andere Sonnentage aufzuweisen hatte, verzeichnen die mittlerweile überwiegend in Privatinitiative betriebenen Einrichtungen erfreuliche Besucherrekorde.
 

Von Stefan Koch
 

 

MT-Foto: M. Otto

"Die Besucherzahlen sind bislang sehr gut", meint Marc Böttcher am Donnerstag. Der Leiter des Melitta-Bades verzeichnete in den Monaten Mai bis Juli insgesamt 57 000 Gäste. "Da hat das Wetter auch seinen Anteil." Laut Wirtschaftsplan sind pro Jahr 250 000 Besucher erforderlich - 130 000 waren in der ersten Jahreshälfte schon da.

Während das Melitta-Bad über die Bäder GmbH von der Stadt Minden betrieben wird, öffnet das Fritz-Homann-Bad in Stemmer Dank Privatinitiative. Hans-Jürgen Weber, Vorsitzender des Fördervereins, erklärt, dass sich ein schlechter Sommer nicht unbedingt negativ aufs Geschäft auswirke. "Wir müssen jährlich 10 000 Euro Einnahmen aus Eintrittserlösen erzielen." Da die meisten Besucher Jahreskarten kauften, bliebe die wirtschaftliche Situation auch bei Dauerregen stabil.



Und: "Viele sind Frühschwimmer und kommen auch dann vorbei, wenn die Sonne nicht scheint." Zudem bestehe eine große Zahl aus Kindern und Jugendlichen, die nicht so wetterempfindlich reagierten.

Dennoch war auch gestern bis zum Einsetzen des Gewitters am Nachmittag das Fritz-Homann-Bad bis an den Rand seiner Kapazitäten gefüllt. Nach Auskunft des Vorsitzenden passen maximal 100 Personen hinein.

Wesentlich mehr Gäste finden im Mindener Sommerbad Platz, das ebenfalls von privaten Vereinen in seinem Bestand erhalten wird. Allerdings wirkten sich in den vergangenen Jahren nasse Sommer verheerend auf die Bilanz aus.

Und 2008? "Es gab in jedem Monat zehn schöne Tage, zehn schreckliche Tage und zehn mittelmäßige", erklärt Katrin Kosiek, zweite Vorsitzende der Helferbörse. Insgesamt tue das diesjährige Sommerwetter dem Bad aber gut, wobei sich der Juli als der beste Monat erwiesen habe, in dem 8600 Eintrittskarten verkauft wurden. "Wir brauchen allerdings noch einige schöne Tage, um das Defizit aus dem Jahr 2007 auszugleichen."

Nur 800 Saisonkarten wurden in diesem Jahr von treuen Sommerbad-Gästen gekauft. Nach Kosieks Beobachtung wird der Schwimmbetrieb zunehmend von Gästen aus Nachbarkommunen und Touristen nachgefragt, die sich nur wenige Tage in Minden aufhielten. "Die Wohnmobilfahrer kommen von Kanzlers Weide gern zu uns."

Am kommenden Samstag, 9. August, lädt das Sommerbad zu einem großen Sommerfest für Jung und Alt ein. Von 11 bis 17 Uhr gibt es Musik, Spaß und Unterhaltung. Bei einer Tombola ist unter anderem eine Wochenendfahrt mit einem Mercedes Mini zu gewinnen. Der Eintritt ist frei.

 

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MT vom 02.03.06

"Bad wichtig für Mindener Norden"

Mitgliederversammlung plant neue Saison im Fritz-Homann-Bad

Minden (mt/mob). "Die 2. Saison nach der Übernahme des Fritz-Homann-Bades von der Stadt in die Trägerschaft des Vereins ist gut gelaufen", so das Fazit des Vorstandes auf der Jahreshauptversammlung.

Die Besucherzahlen seien Konstant geblieben und alle Helfer und Förderer des kleinen Familienbades im Mindener Norden hätten zur Stange gehalten. "Wir können auch auf niemanden verzichten" so Vorsitzender Hans-Jürgen Weber, ohne das ehrenamtliche Engagement geht nichts."

Weber bedankte sich insbesondere bei den beiden Badenmeistern, Hans Heidsiek und Alfred Krückemeier, den Kassiererinnen und vielen Helfern, die die Anlagen pflegen und Gebäude und Einrichtungen so weit es mit eigenen Kräften möglich ist, in Schuss halten.

Im Mittelpunkt der Aktionen stand 2005 der Versuch, einen eigenen Brunnen anzulegen, um die Betriebskosten zu senken. Leider habe die Wasserqualität nicht ausgereicht. In Absprache mit der Stadtverwaltung bemüht sich der Verein um die Nutzung alternativer Energien. Auch hierbei geht es um die Reduzierung der Betriebskosten.

Besonders gut ist das Fritz-Homann-Bad bei der Aktion "Unser Dorf hat Zukunft" angekommen. Das bürgerschaftliche Engagement war der Jury ein Ehrenpreis wert.

Die Versammlung wählte ihren Vorstand: Vorsitzender Hans-Jürgen Weber, Stellvertreter sind Wolfgang Lüftner und Holger Witting, Schriftführer Gerd Brinkmann, Kassierer Wilfried Fabry. Mit dem Diplom-Ingenieur Holger Witting ist jetzt auch ein Techniker im Vorstand, dessen Know-how wichtig für den Betrieb des Bades ist. Neu in den Beirat des Vereins wurden Ulrich Luckner und Thorsten Biedermann gewählt.

Am 25. März wird der erste Arbeitseinsatz für die kommende Saison stattfinden. Jeder Helfer ist willkommen. " Wir haben eher zu wenig als zu viele" bilanzierte der Verein mit Blick auf die Eltern, deren kleine Kinder in den nächsten Jahren in Stemmer schwimmen lernen möchten. "Genau dafür brauchen wir ein großes Team."

 

MT vom 17.03.04
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"Erste Saison hat gut geklappt"
Förderverein Fritz-Homann Bad: Viele Aufgaben sind zu managen

Minden (mt). Zentrales Thema der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Fritz-Homann-Bad in der Stemmer Post waren die Auswirkungen der Betriebsübergabe des Familienbades in die Hände des Fördervereins.

Vereinsvorsitzender Hans-Jürgen Weber berichtete der Versammlung über die Verhandlungen mit den Vertretern der Stadt Minden, die mehrere Monate in Anspruch genommen hatten:
"Letztlich hat alles geklappt". Der Dank des Vorsitzenden galt den Verantwortlichen der Stadtverwaltung Minden , den Fraktionen im Rat und Susanne Fabry, die als Juristin im Förderverein den Vertragsabschluß begleitet hat.
"Wir fördern jetzt nicht mehr, sondern wir sind für alle Belange des Bades selber zuständig." Dies ist das Fazit der Betriebsübernahme. Die Betriebsübernahme bringt es mit sich, daß die seit ca. zwölf Jahren praktizierte aktive ehrenamtliche Arbeit im Bad um eine Vielzahl von Aufgaben ergänzt werden muß - wie Personalfragen, Organisation der Wassertechnik, Wasserchemie, Haftungs- u. Versicherungsfragen und vieles andere mehr......................

 

 

ORTSVORSTEHER bzw. STADT MINDEN
Ortsvorsteher Udo Braun-Niermann jetzt unter Stemmer Live

MT vom 08.04.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 05.04.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 28.03.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Schnatgang in und um Stemmer

Minden-Stemmer (mt/malo). Zu einem Schnatgang lädt der Ortsvorsteher von Stemmer am Sonntag, 2. April, ein. Der Schnatgang findet von 11 bis 14 Uhr statt und beginnt am Dorfplatz vor der Mehrzweckhalle. Dabei führt die Rad-Tour über Wiesen und Felder der Ortsgrenzen. Interessierte können sich bis Mittwoch, 29. März, telefonisch unter (0178) 5191208 anmelden. Um eine kleine Spende für die Verköstigung wird gebeten.

MT vom 25.03.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Seniorenfeier in Stemmer

Minden-Stemmer (mt/sk). In der Mehrzweckhalle in Stemmer findet am Sonntag, 26. März, 15 Uhr, der Seniorennachmittag statt. Während im vergangenen Jahr die Feier unter dem Motto "alte Stemmeraner Geschichten" stand, wird in diesem Jahr gemeinsam mit einem Chor gesungen. Dabei werden wie immer in vertrauter Runde Erinnerungen ausgetauscht, alte Kontakte aufgefrischt und über die neusten Entwicklungen im "Dörpske" gesprochen.

Holger Weber (how) vom 19.01.2017:

Karte Stemmer.pdf (Quelle Stadt Minden)

Katasterbezeichnungen und politische Ortsteilgrenzen nicht immer identisch!!!

In den letzten Tagen berichtete das Mindener Tageblatt verschiedentlich über Projekte in Stemmer. Leider wurde dabei übersehen, dass die Zuständigkeiten der Ortsvorsteher sich an den politisch vorgegebenen Ortsteilgrenzen orientieren. Deshalb ist es nicht richtig, das Containerdorf für Flüchtlinge und das Projekt des muslimischen Kulturvereins dem Ortsteil Stemmer zuzuschreiben. Richtig ist vielmehr die Lage im Ortsteil MINDERHEIDE...

Wer sich für die genauen Ortsteilbegrenzungen interessiert, der findet eine Hilfe in der OBEN eingefügten Karte der Stadtverwaltung Minden.

Holger Weber (how) vom 13.04.2016 / Brief unseres neuen Ortsvorstehers:

An alle Stemmeraner Bürgerinnen und Bürger

 

Foto: Privat Niermann

Hiermit stelle ich mich als der neue Ortsvorsteher in Stemmer vor. Seit 18 Jahren wohne ich mit meiner Familie in Stemmer an der Südfelder Straße und habe den Ort als meine Heimat liebgewonnen. Nachdem ich von dem SPD Ortsverein im Januar gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könne dieses Amt zu übernehmen, bin ich nach kurzer Bedenkzeit im März offiziell benannt worden. Als parteiloser Ortsvorsteher verstehe ich mich als Bindeglied zwischen der Verwaltung und den Bürgern. Ich bin für alle Dorfthemen ansprechbar und freue mich gemeinsam mit allen Stemmeraner Bürgerinnen und Bürgern das Dorfleben aktiv zu gestalten. Sie erreichen mich unter der

E-Mail: braun-niermann@gmx.de oder meiner Telefonnummer Tel. Nr. 0571 9424630.

Auf den Internetseiten stemmer-live.de, „wir-in-stemmer.de“ und der Chronik von Holger Weber werden Sie zuverlässig über Termine und Veranstaltungen informiert.

Der Termin für den Seniorennachmittag ist der 19.06. ....

Mit freundlichen Grüßen

Udo Braun Niermann

MT  vom 09.03.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Stemmer hat neuen Ortsvorsteher

Minden (mob). Udo Braun-Niermann ist im Rat mehrheitlich als Nachfolger für Heidrun Kruse bestimmt worden. Diese hatte zu Ende vergangenen Jahres das Amt niedergelegt. Der  Musiklehrer ist unter anderem als Bassist der Bands "KIck" und "Starmen" bekannt und engagiert sich im Förderverein Fritz-Homann-Bad.

von Holger Weber (how) 27.02.2016:

Neuer Ortsvorsteher für Stemmer, falls Rat am 07.03.2016 zustimmt:

Aus der Sitzungsvorlage zur Stadtverordnetenversammlung ergibt sich, dass von der SPD als Nachfolger für die ehemalige Ortsvorsteherin (Heidrun Kruse),  nun

Herr Udo Braun-Niermann, wohnhaft in 32425 Minden, SüdfelderStr. 40,  für Stemmer vorgeschlagen wird...  

Holger Weber (how) vom 30.12.2015:

Ortsvorsteherin aus Stemmer - "Heidrun Kruse" - legt Amt nieder...

Im Frühjahr 2015 legte Ortsvorsteherin und Mitglied des Rates "Heidrun Kruse" aus gesundheitlichen Gründen bereits das Ratsmandat nieder. Ihrem öffentlichen Brief zum Jahresende ist nun zu entnehmen, dass auch das Amt der Ortsvorsteherin, welches sie 11 Jahre ausgefüllt hat,  nach dem 31.12.2015 vakant sein wird. Wer die Nachfolge antritt, ist noch zu entscheiden. Bis dahin bittet sie, sich bei Problemen oder Nachfragen aus dem Ortsteil Stemmer vertrauensvoll an die bekannten örtlichen Politiker zu wenden...

Jahresrückblick und Abschied zum 31.12. 2015

Liebe Stemmeranerinnen und Stemmeraner,

ich hoffe, dass Sie alle ein schönes Weihnachtsfest verlebt haben und nun ist wieder Zeit zurückzublicken. Der Haushalt der Stadt Minden ist seit 1998 das erste Mal mit einem Plus von 13.971 EUR verabschiedet worden. Als Stärkungspaktkommune mussten wir eine schwarze Null schreiben. Das ist dieses Jahr noch ohne Erhöhung der Grundsteuer gelungen, weil einige Haushaltsposten geschoben wurden, Straßensanierungen und Gebäudeinstandsetzung, zudem gab es noch eine einmalige vor Gericht erstrittene Zahlung.

Das Fritz-Homann-Bad hat zu unserer aller Freude seinen 50. Geburtstag mit einem großen Fest gefeiert.  Das auch vom MT mit einem Stadtgespräch gewürdigt wurde. Es ist gut in Schuss! Auch im kommenden Frühjahr werden so viele helfende Hände wie möglich gebraucht, um es wieder fit für die Saison 2016 zu machen.

Vom Schulgebäude gibt es noch nichts Neues. Herr Rabe wird informieren wenn es weiter geht.

Wann genau unser Seniorennachmittag stattfindet ist  noch nicht klar. Den genauen Termin erfahren Sie mit der Einladung, die meine Nachfolge gemeinsam mit dem Sportverein und der Kulturgemeinschaft festlegen wird.

Wie Sie vielleicht schon gehört haben,  werde ich das Amt der Ortsvorsteherin zum 31.12.2015 niederlegen. Bis eine Nachfolge im Amt der Ortsvorsteherin feststeht, möchte ich ihnen zunächst noch einmal Bärbel Jürgensmeier, als meine Nachfolgerin im Stadtrat, ans Herz legen. Falls Sie Fragen oder Anmerkungen haben,  wenden Sie sich vorübergehend vertrauensvoll an sie bis meine Nachfolge als Ortsvorsteherin feststeht. Gern können Sie auch unser Kreistagsmitglied Hans-Jürgen Weber ansprechen. Sie sind auch weiterhin in guten Händen.

Nach 11 Jahren als Ortsvorsteherin möchte ich mich von Euch/Ihnen verabschieden: 

Es war eine schöne Zeit, eine Zeit mit vielen Ideen und Aktivitäten. Es hat mir immer sehr viel Freude bereitet, Ihre Ideen aufzunehmen, Ihre Sorgen anzunehmen, Lösungen zu suchen und zu finden und mich gemeinsam mit ganz vielen von Euch/Ihnen immer im Sinne des ganzen Dorfes und des Zusammenhaltes in Stemmer einzusetzen.

Vielen herzlichen Dank an alle, die engagiert mitgearbeitet haben, die mich unterstützt haben und die auch manchmal mit kritischen Anmerkungen zum Wohl der Entwicklung unseres Dorfes Stemmer beigetragen haben.

Ich wünsche Ihnen ein gesundes und erfolgreiches  Jahr 2016

Auf Wiedersehen

Heidrun Kruse

MT vom 02.04.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Ratsmitglied aus Stemmer - "Heidrun Kruse" - hat Mandat niedergelegt !

MT vom 14.03.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

In der Warteschleife

Text und Foto von Kerstin Rickert

Minden-Stemmer (kr). Die künftige Nutzung der ehemaligen Grundschule Stemmer, die sich seit Oktober vergangenen Jahres in Privatbesitz befindet, war Thema beim Stemmeraner Dorfgespräch. Der neue Eigentümer der alten Schule, Ulrich Rabe, Inhaber der ortsansässigen Rabe Versicherungen und Immobilien AG, gab einen Überblick über den aktuellen Stand seiner Planungen.

Zunächst begrüßte Hans-Jürgen Weber in Vertretung für Ortsvorsteherin Heidrun Kruse Stadtkämmerer Norbert Kresse, der den Anwesenden aktuelle Zahlen zum Haushalt der Stadt Minden präsentierte und Perspektiven bis 2020 erläuterte. Um Aussichten für die Zukunft ging es anschließend auch in den Ausführungen von Ulrich Rabe zur weiteren Nutzung des Ortsbild prägenden Gebäudekomplexes an der Straße „Auf der Bult“.

Rabe hatte die alte Schule im Oktober 2014 von der Stadt erworben, nachdem sie wegen gesunkener Schülerzahlen geschlossen worden war. In den vergangenen Monaten habe er verschiedene Nutzungskonzepte angedacht und sei mit mehreren potenziellen Nutzern im Gespräch gewesen. Die Idee, in dem aus historischer Schule, An- und Erweiterungsbauten bestehenden Gebäudekomplex ein Reha-Zentrum unterzubringen, habe sich ebenso zerschlagen wie eine mögliche Nutzung für betreutes Wohnen. „Dafür ist das Gebäude einfach zu klein“, so Rabe.

Er selbst werde mit seinem Büro nicht in die alte Schule umziehen, sondern am jetzigen Standort verbleiben, stellte er klar. Für Aussagen zu einem endgültigen Nutzungskonzept sei es zum jetzigen Zeitpunkt aber noch zu früh. „Ich stehe in Verhandlungen mit verschiedenen Interessenten, allerdings haben wir uns darauf verständigt, uns noch nicht zu äußern. In zwei Wochen weiß ich mehr“, blickte er positiv in die Zukunft.

Einen kleinen Einblick in seine Vorstellungen vermittelte Ulrich Rabe den Anwesenden aber dennoch. „Es wird wohl darauf hinaus laufen, dass wir unten gewerbliche Nutzung haben werden. Die alte Hausmeisterwohnung und den oberen Bereich der alten verlässlichen Grundschule könnte ich mir vorstellen, zu Wohnraum umzubauen.“ Unabhängig von der weiteren Nutzung stehe erst einmal die energetische Ertüchtigung des Gebäudes an. Die Grundsubstanz sei gut, ließ Rabe die interessierte Runde wissen, aber es gebe beispielsweise einen Kriechkeller, durch den viel Energie verloren ginge und auch die Außenfassade müsse entsprechend auf einen neuen Stand gebracht werden.

Das Erscheinungsbild der alten Schule will er aber auf keinen Fall antasten, wie der Eigentümer auf Nachfrage aus dem Teilnehmerkreis erklärte. Und er strebe eine Nutzung an, „die ins Ortsbild passen wird“. Die Erhaltung des Gebäudes sei ihm ein besonderes Anliegen, ließ er später im Gespräch verlauten. „Die Schule gehört einfach zu Stemmer. Meine Mutter ist hier auch schon zur Schule gegangen.“ Eilig hat er es mit der Umsetzung nicht. Sollte das nach seinen Vorstellungen richtige Konzept noch ein halbes Jahr auf sich warten lassen, „dann ist das eben so“, sagt Ulrich Rabe gelassen.

MT vom 28.11.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Gespräche beim Kaffee

Minden-Stemmer (mt/hy). Zum traditionellen Kaffeetrinken im Bürgerraum begrüßten die Ortsvorsteherin Heidrun Kruse und der Stadtverordnete und Kulturgemeinschaftsvorsitzende Ullrich Luckner die Senioren aus Stemmer.

Neben Pastor Thomas Salberg, der über die Wiedervereinigung vor 25 Jahren und den Zusammenhalt von Menschen in Krisensituationen sprach, nahm auch der erste stellvertretende Bürgermeister der Stadt Minden, Egon Stellbrink, teil. Er gab eine lustige Geschichte zum Besten.

Viele Senioren genossen es, bei Kaffee und Kuchen Gespräche mit alten Bekannten zu führen oder gemeinsame Erinnerungen auszutauschen. Aufnahmen vom Beamer zeigten eine Bilderabfolge über das Fritz-Homann-Bad. Später wurde den beiden ältesten Teilnehmern, Frieda Finke (99 Jahre) und Heinrich Traue (88 Jahre), je ein großer Blumenstrauß überreicht.

Foto: pr

MT vom 02.09.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Ein Turm als Zeichen des Zusammenhalts
 

Glocke in Stemmer zieht an neuen Platz / Einweihungsfeier nach dem Gottesdienst

 
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Der Glockenturm wurde in Stemmer in feierlichem Rahmen eingeweiht. Foto: Michelle Settke


 

Minden-Stemmer (mis). „Man braucht manchmal einen langen Atem um ein Projekt in die Tat umzusetzen – den haben wir alle gehabt“, sagt Ortsvorsteherin Heidrun Kruse in ihrem Grußwort zur Einweihung des neuen Glockenturms in Stemmer. Ihren Dank richtete sie an die zahlreichen Spender, die Kulturgemeinschaft und die Kirchengemeinde.

Am Sonntagvormittag versammelten sich zahlreiche Stemmeraner im Gemeindehaus am Krummenhof. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde dort der neugebaute Glockenturm eingeweiht, in dem in Zukunft die 1949 gegossene Glocke wieder schlagen wird.

Im Ort war es in den letzten Wochen sehr ruhig gewesen. Seit Mitte Juli mussten die Bürger auf das Glockengeläut verzichten, welches jahrzehntelang Gottesdienste und Beerdigungen angekündigt hatte. Nun ist der Umzug aus dem Glockenstuhl der alten Grundschule in den neu erbauten Glockenturm am Krummenhof vollbracht – etliche Stemmeraner und Ehrengäste bestaunten den Turm bei der feierlichen Einweihung.

Neben Pastor Thomas Salberg und Ortsvorsteherin Heidrun Kruse freuten sich auch Superintendent Jürgen Tiemann und die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt, Ulrieke Schulze, über das gemeinsam vollbrachte Werk. „Der Turm steht für den Zusammenhalt der Stemmeraner. Er zeigt, dass man ein gemeinsames Ziel erreichen kann und dass man manchmal neue Wege gehen muss um das zu schaffen, was man sich vorgenommen hat“, sagte Pastor Salberg und übergab das Wort an Superintendent Tiemann, der die offiziellen Worte zur Einweihung sprach.

Ulrieke Schulze überbrachte Grüße der Stadt Minden und auch der Kindergarten brachte sich mit einem eigens umgedichteten Lied in die Feier mit ein. Der verantwortliche Ingenieur Gunther Rohrberg war extra aus Lippstadt angereist, um den Feierlichkeiten beizuwohnen.

MT vom 28.08.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Die stummen Zeiten in Stemmer sind vorbei
 

Glocke von 1949 hat im eigens gebauten Turm eine neue Bleibe gefunden / Festliche Einweihung am Sonntag

 

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Neuer Klöppel kurz vor dem Einbau: Ortsvorsteherin Heidrun Kruse und Pfarrer Thomas Salberg freuen sich über die Turmkonstruktion. MT-Fotos: Oliver Plöger


 

Von Oliver Plöger

Minden-Stemmer (mt). Auf die vertrauten Glockentöne wollten die Stemmeraner nicht verzichten – auch wenn der Anlass nicht immer freudig war. Etwa, wenn eine Beerdigung angekündigt werden sollte. Aber: Tradition ist nunmal Tradition.

Und seit gestern ist das Geläut wieder einsatzbereit. Monteur Hans-Jochen Peter brachte die 1949 gegossene Glocke im Joch des eigenes gebauten Turms an. Einweihung ist im Gottesdienst am Sonntag, 31. August, um 10 Uhr im Krummenhof. Anschließend wird es eine Feier geben, an der – neben weiteren Ehrengästen – auch Superintendent Jürgen Tiemann teilnimmt.

Seit Mitte Juli musste die evangelische Kirchengemeinde Friedewalde, zu der auch Stemmer in Minden gehört, auf die in Sonderbronze gegossene Glocke verzichten. Die befand sich als öffentliches Eigentum vormals auf dem Dach der örtlichen Grundschule. Genau diese Grundschule aber stand seit 2011 zum Verkauf – ohne Glocke.

Auf das informative Geläut sollte im Ort nicht verzichtet werden, wie auch Ortsvorsteherin Heidrun Kruse deutlich machte. Sie war es, die das Projekt im regelmäßig einberufenen Dorfgespräch zur Sprache brachte. Und aus der Stadt Minden kam das Signal: Wenn ein Glockenturm gebaut wird, kann die Glocke bleiben.

Entschieden hatten sich die Beteiligten für eine bereits erprobte Turmkonstruktion, zusammengebaut komplett in der Halle des Zimmereibetriebs Niemann in Hahlen. Anfang Juli stellte ein Kran die fünf Meter hohe Konstruktion aufs Fundament.

Die Glocke selbst wurde zwischenzeitlich in eine Glockenbauwerkstatt nach Melle gebracht, um das neue Joch anzupassen. Auch musste ein passender Klöppel gefertigt werden.

Gestern nun die lang erwartete Stunde: Fachmann Hans-Jochen Peter brachte das Geläut gemeinsam mit Helfern aus Stemmer im Turm an und verband es mit der Elektrik im Krummenhof. „Kein Problem“, meinte Peter – die elf Tonnen schwere Glocke im Hildesheimer Dom sei da schon eine „ganz andere Nummer“ gewesen.

Das Projekt in Stemmer hat rund 20 000 Euro gekostet und wurde durch Stadt, örtliche Firmen und Kirchengemeinde gestemmt.

Erste Glocke stammt aus dem Jahr 1717

Die Geschichte des Geläuts beginnt übrigens schon vor 1949, sagt Pfarrer Thomas Salberg. Er verweist auf Angaben eines Glockensachverständigen aus Hamm. Nach dessen Erkenntnissen stammt die erste Stemmeraner Schulglocke bereits aus dem Jahr 1717. „Wann sie abgegangen ist, war nicht festzustellen“, heißt es in der Ausarbeitung. Vermutlich wurde sie im Krieg eingeschmolzen, um Waffen daraus zu machen, sagt Pfarrer Salberg. Er mag den Spruch, der die Nachfolgerin ziert: „In schwerer Zeit ruf ich zur Einigkeit.“

Gemeinsam mit Heidrun Kruse freute sich der Pfarrer, dass die Glocke nun wieder läuten kann. Selbstverständlich nicht nur zu Beerdigungen.

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Profi in Sachen Glocken-Aufhängung: Monteur Hans-Jochen Peter...

Ruft nicht nur in schwerer Zeit wieder zur Einigkeit: die Glocke in Stemmer....MT-Fotos: Oliver Plöger
 

Fotos von Holger Weber  27.08.2014 (how)

HURRA - DIE GLOCKE HÄNGT

Einmann-Aktion mit Ketten- / Flaschenzug

MT vom 18.07.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Stemmer kämpft um Service
 

Kritik an Demontage des Bargeldautomaten / Volksbank führt geringe Nutzerzahlen ins Feld

 

Beim Dorfgespräch in Stemmer wurde die Demontage des Geldautomaten kritisiert. Die Volksbank begründet den Schritt mit zu geringen Nutzerzahlen. Foto: dpa


 

Minden-Stemmer (mt/plö). Die Demontage des Bargeldautomaten der Volksbank in Stemmer stößt auf Kritik. Geäußert wurde diese beim Dorfgespräch, zu dem Ortsvorsteherin Heidrun Kruse eingeladen hatte.

Bankvorstand Peter Scherf begründete die Demontage des Automaten auf der Bürgerversammlung mit betriebswirtschaftlichen Zahlen Die Anzahl der Transaktionen reiche bei Weitem nicht aus, um die Wirtschaftlichkeit des Automaten zu begründen. Täglich durchschnittlich 30 Personen nutzten den Automaten, der direkt am Supermarkt NP installiert ist. Scherf: „Etwa 29000 Euro kostet der Betrieb des Automaten jährlich.“

Die Stemmeraner zweifeln diese Zahlen laut Kruse nicht an, möchten aber andere Aspekte berücksichtigt finden. „Der Ortsteil hat nach der Schließung der Filialen von Sparkasse und Volksbank vor vielen Jahren keine andere Möglichkeit vor Ort, um Bargeld abzuheben. Vor allem ältere Einwohner, Jugendliche oder auch Stemmeraner, denen kein Fahrzeug zur Verfügung steht, sind die Betroffenen.“

Die Besucher des Dorfgespräches machten deutlich, dass eine Volksbank wie auch eine Sparkasse eine Verbindung zu den Einwohnern des Mühlenkreises auch deshalb halten sollte, weil die Banken auf die Verbundenheit der Kunden setzen. Die Schließung von Filialen oder auch die Demontage von Automaten passen da aus Sicht der Stemmeraner weniger gut ins Bild. Tenor der Versammlung: „Nicht nur wirtschaftliche Gründe sichern den Standort und den langfristigen Erfolg einer Bank.“

Peter Scherf bekräftigte die Verbundenheit der Volksbank zu ihrer Region Diese sei aber eben nur gesichert, wenn auch die Volksbank ihre Kosten im Griff behält. „Alle uns vorliegenden Zahlen lassen die Notwendigkeit, den Automaten zu erhalten, nicht erkennen“, so Peter Scherf.

Außerdem gäbe es schon lange ein Angebot der Volksbank für ältere alleinlebende Kunden, die nicht mehr mobil sind. Auf Anruf erscheine der Bankberater, bringe Geld oder komme für die Erledigung der Geldgeschäfte nach Hause – ohne zusätzliche Kosten für den Kunden.

Kooperation der Banken wird geprüft

Ob die Idee aus der Versammlung, den Automaten eventuell als Kooperation zwischen Volksbank und Sparkasse zu führen, greifen kann, will der Vorstand der Volksbank prüfen. Skepsis sei aber angesagt, da es in früheren Jahren bei einem solchen Versuch rechtliche Probleme gab.

Ein kleiner Trost bleibt, wie Heidrun Kruse meinte: Der Marktleiter des örtlichen Supermarktes habe den Stemmeranern eröffnet, sie könnten sich bei einem Einkauf mit Bargeld bis zu 200 Euro versorgen.

 

MT vom 07.05.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Neues Dorfgespräch zum Glockenturm
 

Minden-Stemmer (mt/lkp). Die Bürger von Stemmer setzen Donnerstag, 8. Mai, das Dorfgespräch zum Glockenturm fort. Der Architekt und die beteiligten Firmen nehmen teil. Beginn ist um 20 Uhr im Hotel„Zur Stemmer Post“.

MT vom 18.11.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Fünf Meter hoher Glockenturm für Stemmer
 

Hölzerner Ersatz für Turm an der Schule wird am Krummenhof errichtet / Ingenieurbüro stellt Bürgern Pläne vor
 

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Beim Dorfgespräch in der Gaststätte „Zur Stemmer Post“ stießen die Konstruktionspläne auf reges Interesse. Foto: Robert Kauffeld


 

Von Robert Kauffeld

Minden-Stemmer (rkm). Die Glocke des früheren Dorfes Stemmer wird im nächsten Jahr von einem eigenen Glockenturm erklingen. Das erfuhren die interessierten Besucher beim Dorfgespräch in der Gaststätte „Zur Stemmer Post“.

Wie Ortsvorsteherin Heidrun Kruse berichtete, wird das frühere Schulgebäude verkauft. Die Glocke im Turm ist Eigentum der Gemeinde Stemmer und muss entfernt werden. Der Plan ist, einen externen Glockenturm am Krummenhof zu errichten, damit die Glocke in Betrieb bleiben kann.

Verschiedene Pläne dafür wurden bereits erstellt. Die erwiesen sich aber als nicht durchführbar oder zu teuer. Jetzt liegen neue Pläne vor, die vom Ingenieurbüro Schriek und Rohrberg aus Lippstadt erstellt und vom Referenten Gunther Rohrberg an diesem Abend eingehend erläutert wurden. Der Glockenturm wird eine Höhe von fünf Metern haben und soll in herkömmlicher Weise, wie er an vielen Orten anzutreffen ist, aus Holzbalken errichtet werden und ein kleines Dach tragen.

Dabei geht es nicht nur ums Aussehen: Bei einem Gewicht von 160 Kilogramm entwickele die schwingende Glocke sehr hohe Kräfte, die von der Konstruktion aufgefangen werden müssten, erläuterte Rohrberg. Dieser Forderung kämen die etwa im Winkel von 70 Grad zueinander geneigten Stützbalken am besten nach und wären zugleich auch die preiswerteste Möglichkeit.

Tropenhölzer wären zwar das beste Material, doch wegen der hohen Kosten sei Eichenholz vorzuziehen. Um einer zu schnellen Verrottung vorzubeugen, würden die Holzbalken mit Stahlfüßen auf den Betonsockeln befestigt, wobei eine besondere Abflussmöglichkeit für das Regenwasser geschaffen würde.

Pastor Thomas Salberg zeigte sich erfreut darüber, dass nun eine Lösung gefunden wurde. Eigenleistungen der Bürger und Unterstützung durch Sponsoren hätten dafür die Voraussetzung geschaffen.
 

MT vom 13.11.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Dorfgespräch in Stemmer
 

Minden (mt/cko). Zum Stemmeraner Dorfgespräch lädt Ortsvorsteherin Heidrun Kruse am Donnerstag, 14. November, 20 Uhr, in das Hotel „Zur Stemmer Post“, ein. Unter anderem berichtet Gunther Rohrberg über Neues vom externen Glockenturm. stemmer-live.de

MT vom 12.02.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Neue Informationen zum Glockenturm
 

Minden-Stemmer (mt/GB). Die Stemmer Ortsvorsteherin Heidrun Kruse lädt zum 15. Stemmeraner Dorfgespräch, am Donnerstag, 14. Februar, um 20 Uhr im Hotel Zur Stemmer Post ein. Es wird neben den neuesten Informationen zum Thema „Glockenturmbau am Krummenhof“ einen Überblick über den Haushalt der Stadt Minden vom Kämmerer der Stadt Minden geben. Auch das Fritz-Homann-Bad wird ein Thema sein. Die Jahreshauptversammlung des Fördervereins findet am Donnerstag, 21.Februar, auch im Hotel Zur Stemmer Post statt.

MT vom 20.11.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Frohes Wiedersehen
 

Seniorennachmittag in Bürgerhalle in Stemmer

 

Hatten sich bei der Seniorenfeier viel zu erzählen: Auguste Bartel (93) und August Ohlemeyer (94). Die Ehrung nahmen Heidrun Kruse und Ulli Luckner vor. Foto: pr


 

 

Minden-Stemmer (mt/um). Die Freude war groß, als sich Auguste Bartel (93) und August Ohlemeyer (94) beim traditionellen Kaffeetrinken im Bürgerhaus Stemmer wiedertrafen.

Die Beiden kannten sich zwar von früher, hatten sich aber viele Jahre nicht gesehen. Als älteste Teilnehmer wurden sie von dem Vorsitzenden der Kulturgemeinschaft, Ullrich Luckner, der Ortsvorsteherin Heidrun Kruse sowie von Pastor Salberg geehrt. Die beiden Senioren hatten sich sehr viel zu erzählen.

Heidrun Kruse bedankte sich bei allen Helfern, die im Hintergrund tätig waren. Das alles sei nicht selbstverständlich, so die Ortsvorsteherin. Hans-Jürgen Weber, Kreistagsmitglied für den Mindener Norden, überbrachte Grüße vom Kreistag und wünschte allen einen schönen Nachmittag. Pastor Salberg ging auf die immer größer und wichtiger werdende Zahl der über 65-Jährigen ein, die sich seiner Meinung nach nicht zurückziehen, sondern kräftig mit einmischen sollen.

Während des Kaffeetrinkens spielten die Geschwister Anastasia (13) und Xavier (11) Althoff alte klassische Stücke am Klavier. Nach dem Kaffeetrinken las Heidrun Kruse die nachdenklich stimmende „Geschichte vom weißen Pferd“ vor. Zum Abschluss stellten Pastor Salberg und Heidrun Kruse Planungen zum neuen Glockenturm und der Spendenaktion vor. Aus dem aufgestellten Sparschwein konnten 116 Euro auf das Spendenkonto eingezahlt werden.
 

MT vom 05.09.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online 

Schule, Glocken und das Bad
 

Themenvielfalt beim 13. Dorfgespräch im Ortsteil Stemmer

 

Minden-Stemmer (mt/um). Eine Fülle an Themen wurde während des 13. Dorfgesprächs in Stemmer besprochen. Schwerpunkte bildeten unter anderem der Glockenturm, die Schule und das Freibad.

Ortsvorsteherin Heidrun Kruse konnte etwa 20 Teilnehmer begrüßen. Zunächst teilte sie den Anwesenden mit, dass der Investor, der das Schulgebäude Stemmer erwerben wollte, sein Angebot leider zurückgezogen habe. Dies wurde mit großer Enttäuschung aufgenommen.

Die Ortsvorsteherin erklärte, dass sie noch einmal mit dem Investor und dem Ankermieter reden wolle, ob nicht doch noch eine Möglichkeit zur Umsetzung des Projektes gefunden werden kann.

Außerdem kam der Vorschlag, Gespräche mit der Stadtverwaltung zu führen, ob man das Gebäude beim Kartoffelmarkt nicht öffnen könne, um mögliche Interessenten darauf aufmerksam zu machen. Zusätzlich gab es die Idee auf Stemmer-live einen direkten Link zur Internetseite der MEW, die das Gebäude vermarktet, zu setzen.

Hauptthema des Abends war sodann der Glockenturm. Die Ortsvorsteherin war erfreut, dass sich zwei weitere Stemmeraner Firmen bereit erklärt haben, beim Abbau zu helfen. Neben der Firma Mormann werden die Firmen Busse und Hormann die Aktion unterstützen. Der Bauantrag wurde vom Architekten fertiggestellt und liegt zur Einreichung bereit. Wenn alles gut geht, könnte im Oktober noch gebaut werden. Pastor Salberg gab bekannt, dass die Spendenaktion gut angelaufen ist. Weitere Spenden erhofft er auf dem Kartoffelmarkt.

Zum Schluss berichtete Hans-Jürgen Weber noch über das Fritz-Homann Bad. Die Saison sei gut gelaufen, es stehe allerdings eine Reparatur an, die noch in diesem Jahr erledigt werden müsse. Davon hänge dann die Saison 2013 ab. Auch für das Bad soll auf dem Kartoffelmarkt gesammelt werden. Die zweiten Aquajogging-Kurse sind gut gelaufen, die Teilnehmer haben bei einem Abschlussessen im Hotel Zur Stemmer Post die Kurse ausklingen lassen und hoffen auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr.
 

 

MT vom 04.09.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Zukunft der Grundschule ungewiss
 

Bislang noch keinen Käufer für Gebäude gefunden / Alle Formen des Wohnens denkbar

 
 

 

Bislang gibt es noch keinen Käufer für die Grundschule in Stemmer. MT-Foto: Ulrike Mißbac


 

Von Ulrike Mißbach

 

Minden-Stemmer (mt). Die Zukunft der ehemaligen Grundschule Stemmer ist nach wie vor ungewiss. In diesen Tagen gab es einen Hauch von Hoffnung. Ein Käufer wollte in dem ehemaligen Schulgebäude ein Jugendhilfeprojekt einrichten. Doch der Investor zog seine Zusage kurzfristig zurück.

„Ein Jugendhilfeprojekt in dem Gebäude wäre eine tolle Sache gewesen“, meint Heidrun Kruse, Ortsvorsteherin von Stemmer. Geplant war eine Einrichtung für Mädchen und Jungen im Kindergarten- und Grundschulalter, die vorübergehend aus ihren Familien herausgenommen werden müssen. Ähnliche Einrichtungen gibt es in Minden bislang nur für größere Kinder. „Die Stadt braucht daher dringend einen Ort, wo auch Kleinere betreut werden können“, unterstreicht die Ortsvorsteherin. Die Idee sei von langer Hand geplant und gut ausgereift gewesen, lobt sie. Es wäre eine rundum passende Einrichtung geworden, in der sich diese Kinder hätten wohlfühlen können. Die Ortsvorsteherin will das Vorhaben deshalb noch nicht endgültig aufgeben und plant ein Gespräch mit dem Investor.

Darüber hinaus, so war von der Pressestelle der Stadt Minden zu erfahren, gibt es zurzeit keine weiteren Kaufinteressenten. Was, beziehungsweise wer in die ehemalige Schule einzieht, ist nicht genau umrissen. Die künftige Nutzung hänge von den Vorstellungen des Erwerbers ab, erklärt die Stadt. Nach bauordnungs- und bauplanungsrechtlichen Gesichtspunkten seien alle Formen des Wohnens, einschließlich Seniorenwohnungen oder Altenpflegeeinrichtungen denkbar.

Ebenso bestehe die Möglichkeit, in dem Gebäude nicht störende gewerbliche Nutzungen anzusiedeln. „Vorstellbar sind auch Büroräume oder medizinische Praxen“, erklärt Leonie Bartsch von der Pressestelle der Stadt. Grundsätzlich seien Grundstücksgeschäfte jedoch vertraulich zu behandeln. Details aus Verhandlungen könnten daher nicht ohne Weiteres offengelegt werden, ist aus der Pressestelle weiter zu erfahren.

Im Vorfeld sei in der Dorfgemeinschaft konstruktiv über das leer stehende Gebäude gesprochen worden, führt Heidrun Kruse weiter aus. Die Vereine in Stemmer seien jedoch alle sehr gut im Umkreis der Mehrzweckhalle untergebracht und bräuchten somit keine zusätzlichen Räume. Und dass das Dorf über seine Kulturgemeinschaft das Gebäude übernehme, sei „illusorisch“, da man dazu einen Kredit hätte aufnehmen müssen, so die Ortsvorsteherin.

Interesse an einigen Räumlichkeiten der ehemaligen Grundschule hatte zeitweilig auch der Kindergarten Bollerwagen gezeigt. Da es jedoch sehr schwierig ist, eine Dependance zu errichten, wurde von der Idee wieder Abstand genommen. In der Planung waren darüber hinaus auch eine private Kindertagespflege sowie eine Trommelschule.

„Das Problem war jedoch stets, dass es immer nur für Teile der beiden Gebäude Interessenten gab“, erläutert die Ortsvorsteherin. Zum Verkauf steht sowohl der Altbau, der aus dem Jahr 1920 stammt, sowie der Erweiterungsbau aus dem Jahr 1997/1998.
 

 

MT vom 22.08.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Dorfgespräch zum Glockenturm
 

 

Minden-Stemmer (mt/cpt). Auf dem 13. Stemmer Dorfgespräch am Donnerstag, 23. August, 20 Uhr, im Hotel „Zur Stemmer Post“ soll das Projekt „Glockenturm Krummenhof“ weiter besprochen werden, wie der Sachstand zu Helfern, Spendenaktion und Kosten für ein neues Joch. Wann kann der Bau frühestens beginnen, wann muss er spätestens losgehen.

 

Holger Weber (how) 10.05.2012:

Erfreuliche Entscheidungen im Rat für Stemmer...

Die - hier verschneite - Ortsdurchfahrt in Stemmer erhitzt bei der Straßenreinigungssatzung die Gemüter...Foto: Holger Weber (how)

Am 15.12.2011 wurde eine neue Straßenreinigungssatzung mit den entsprechenden Gebühren beschlossen. Offenbar hatten die politisch Verantwortlichen u.a. in Stemmer (Ratsmitglieder / Parteien) übersehen, dass damit auch zum Teil gravierende Kostenbelastungen auf Bürgerinnen und Bürger des Ortsteiles zukamen, da sich insbesondere bei sogenannten überörtlichen Straßen die Reinigungsintervalle änderten. Eine Vorabinformation unterblieb jedenfalls. Nicht wundern durfte man sich deshalb - wie auch z.T. in anderen Ortsteilen - über den "Aufschrei" der Betroffenen nach Zustellung der Gebührenbescheide. Am 10.Mai beschloss nun der Rat ohne weitere Aussprache die Einführung einer neuen Reinigungsklasse "2A", wodurch sich eine Entlastung von derzeit rd. 4,50 € auf 1,50 € pro Frontmeter der Grundstücksbreite ergibt. Freuen dürfen sich in Stemmer die Betroffenen an der "Stemmer Landstraße", solange sie ihrer eigenen Reinigungspflicht auch wirklich nachkommen. Die neue Satzung tritt am 01. Juni 2012 in Kraft.

In der über 20 Punkte starken Tagesordnung ging es in der Ratssitzung auch um Veränderungen bei den Ausschussbesetzungen. Der Stemmeraner Ulrich Luckner (CDU) ist nun Vorsitzender im "Auschuss für Bauen, Umwelt und Verkehr". Er scheidet aber als Mitglied bei "Bürgerdienste, Sicherheit, Feuerschutz" aus. Stemmer ist hier künftig durch den sachkundigen Bürger Niels Luckner vertreten.

 

Geld fehlt bei „externer Glocke“
 

Dorfgespräch in Stemmer / Saison im Fritz-Homann-Bad gesichert
MT vom 08.05.2012  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online
 

Minden (mt/cko). Der „externe Glockenturm“, das Fritz- Homann-Bad und der geplante Verkauf des Schulgebäudes waren die Themen des Dorfgesprächs Stemmer.

Der 2. Platz vom Ideenwettbewerb „Externer Glockenturm Stemmer“ der FH Minden ist nach der Überarbeitung eines Architekten und eines Statikers zur Umsetzung geeignet. Was noch fehlt, sind die Einarbeitung der Schwingungsfrequenz und finanzielle Mittel.

Was feststeht, ist die Kostenübernahme vom Entfernen der Glocke aus dem Schulgebäude durch einen Kranwagen. Thomas Salberg bekräftigte daraufhin noch einmal die Unterstützung der Kirchengemeinde Friedewalde, zu der Stemmer gehört. Die 33 Anwesenden beim Dorfgespräch beschlossen daraufhin, eine Spendenaktion für den Glockenturm ins Leben zu rufen. Es wurde ein Konto beim Kirchenkreis Minden mit der Kontonummer 400 00 648 bei der Sparkasse Minden-Lübbecke, Verwendungszweck „Kirchengemeinde Friedewalde, Glockenturm Stemmer“, eingerichtet.

Beim Thema Spenden wechselte man zum nächsten Punkt des Dorfgespräches, dem Fritz- Homann-Bad. Dort habe die schon erfolgte Spendenaktion die Saison 2012 gesichert. Das Bad sei auch schon fast fit für die Eröffnung, allerdings werden immer noch zusätzliche Helfer gebraucht. Auch Aqua Jogging wird es wieder geben. Zwei Plätze im Dienstagskurs (Beginn 22.Mai, 19.30 Uhr) sind noch frei. Wer Interesse hat, kann sich unter Telefon (0 15 22) 1 62 61 57 anmelden.

Der Verkauf des Schulgebäudes Stemmer rückt immer näher. Im Jugendhilfeausschuss haben sich das Käufer-Ehepaar und die Einrichtung, die sich dort einmieten will, vorgestellt. Käufer und Mieter werden das Projekt im nächsten Dorfgespräch, das nach Abschluss der Glockenspendenaktion stattfinden muss, auch den Stemmeraner Bürgern vorstellen.

MT vom 29.02.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Zeit für Turmbau und Glocken-Überführung

Architektur-Projekt Thema beim Dorfgespräch

Minden-Stemmer (mt/ani). Weiteres Thema neben der Straßenreinigung (das MT berichtete) beim Dorfgespräch in Stemmer war das Glockenturm-Projekt der Fachhochschule Bielefeld, Campus Minden.
Architekturstudenten des dritten Semesters hatten ihre Entwürfe vorgestellt. Zwei davon wurden ausgewählt, um ihre Realisierbarkeit zu überprüfen. Da die Fachhochschule das Projekt nicht weiter begleiten kann, hatte ein ortsansässiger Architekt seine Unterstützung zugesagt.
Nun soll ermittelt werden, welche Kosten entstehen, wenn einer der beiden Entwürfe umgesetzt werden soll.

"Denn die Erstellung des neuen Turms wird sich über Spenden und Eigenleistung finanzieren müssen", so Ortsvorsteherin Heidrun Kruse.

Da für das Schulgebäude ein Kaufinteressent gefunden worden sei, habe Stemmer nun bis Ende des Jahres Zeit, den neuen Turm zu bauen und die Glocke zu überführen, ohne dass sie ausgeschaltet und eingelagert werden muss.
 

Auszug ohne Foto aus MT vom 28.02.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Straßenreinigung erhitzt Gemüter in Stemmer

Anlieger der Landstraße erheben gemeinsam Einspruch gegen neue "Reinigungsklasse fünf"

Minden-Stemmer (mt/ani). Die neue Straßenreinigungssatzung der Stadt Minden ist ein Thema, das auch den Anwohnern der Stemmer Landstraße auf den Nägeln brennt. Das wurde beim Dorfgespräch deutlich.

 

Viele Anlieger dieser Straße besitzen landwirtschaftliche oder handwerkliche Betriebe und daher entsprechend große Grundstücke. Ortsvorsteherin Heidrun Kruse: "Durch die Eingruppierung in die Reinigungsklasse fünf wird nun diese Straße jede Woche gekehrt - statt 14-tägig wie bisher. Für die Anwohner unverständlich, da die Straße nicht schmutziger ist als früher." Außerdem sei ihnen bei der Fertigstellung der Ortsdurchfahrt im Jahre 1999 zugesichert worden, dass sie weder für die Reinigung der Fahrbahn noch für die Kosten zuständig seien, da es sich um eine überörtliche Landstraße handelt. "Nun haben sich gerade diese Kosten um ein Vielfaches erhöht", erklärt Heidrun Kruse den Unmut der Anlieger. "Die Betroffenen haben sich zusammengetan und gegen die Reinigungsklasse fünf Einspruch erhoben", so die Ortsvorsteherin. Sie stünden im Dialog mit der Stadt und den Städtischen Betrieben Minden (SBM). Weil es auch woanders Proteste gab, soll jetzt nach Möglichkeiten gesucht werden, die Reinigungsklasse wieder zu ändern, ohne in Konflikt mit bestehenden Gesetzen zu kommen.


Das ist auch die Absicht vom
Stadtverordneten Hans-Jürgen Wolff aus Minderheide, im MT vom 18. Februar irrtümlich als Stemmeraner Ortsvorsteher bezeichnet. Ihm ebenso wie dem Minderheider Ortsvorsteher Heiner Meyer liege sehr am Herzen, die Problematiken mit SBM zu besprechen und Lösungen anzubieten. "Sollte sich herausstellen, dass das Thema Straßenreinigung nicht allein durch die SBM in Gesprächen gelöst werden kann, ist diese Problematik in einem eigenen Tagesordnungspunkt in der nächsten bzw. gegebenenfalls Extrasitzung zu behandeln," teilte er dem MT mit.

Seine Einlassung im Ausschuss, dieses Thema nicht in der Sitzung zu diskutieren, habe mit dem Umfang der Tagesordnung zu tun gehabt.
 

Die - hier verschneite - Ortsdurchfahrt in Stemmer erhitzt bei der Straßenreinigungssatzung die Gemüter...Foto: Holger Weber (how)

Holger Weber 09.02.2012 (how):
"Dickbrettbohrer mit Beharrlichkeit"
Bundesverdienstkreuz für Helmut  Rodenbeck im Mai 1998 / Bürgerschaftliches Wirken für den Bezirk Stemmer ...
"Freiwilliges Engagement erhält und verbessert die Qualität unseres Sozialstaates." Diese Feststellung traf Landrat Heinrich Borcherding im kleinen Saal des Rathauses. Und eine solche positive Einstellung bestätigte der oberste Repräsentant des Kreises dem Stemmeraner Helmut Rodenbeck. Dem 68jährigen händigte der Landrat für vielfältiges Engagement und Verdienste im kommunalpolitischen Bereich das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus...... (so u.a. im MT v. 21./22.5.1998---v. Günter Titzsch) ----

Im Alter von 82 Jahren starb  Helmut Rodenbeck am 07. Febr. 2012. 

Er wurde am 13. Februar zu Grabe getragen.  Mit dem Verstorbenen verliert der Ortsteil Stemmer einen Kommunalpolitiker erster Güte. Für ihn war die Arbeit für Stemmer eine Herzensangelegenheit und "ANPACKEN" stand an erster Stelle. Sein über Jahrzehnte gehendes Wirken für die Gemeinde wird unvergessen bleiben...

MT vom 07.02.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Information zum Glockenturm

Minden (mt/sk).     Das Glockenturm-Projekt Stemmer der FH Bielefeld, Campus Minden, wird am Donnerstag, 16.Februar, 20 Uhr, im Hotel Zur Stemmer Post auf dem 12. Stemmer Dorfgespräch vorgestellt.  Der Bereich Architektur der Fachhochschule hat das Projekt kurz vor  Weihnachten abgeschlossen. Es wurden zwei Preise vergeben. Die Bürger sind nun aufgerufen, zu entscheiden, mit welchem Vorschlag für einen externen Glockenturm weiter gearbeitet werden soll. Norbert Kresse, Stadtkämmerer von Minden, wird Auskunft über den Haushalt geben. Zudem wird über die weiteren Planungen zum Schulgebäude informiert. Alle Interessierten sind eingeladen.

MT vom 07.01.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Ortsvorsteher drängen auf Sicherheit für Kinder

Probleme an der Grundschule Kutenhausen

Minden-Kutenhausen (mt/sk). 110 Autos, ein Gelenkbus und viele Kinder drängeln sich seit Beginn des Schuljahres morgens vor der Grundschule Kutenhausen (das MT berichtete). Ortsvorsteherin Birgitt Keil, der Ortsvorsteher von Todtenhausen, Walter Piepenbrink, und die Ortsvorsteherin von Stemmer, Heidrun Kruse, appellieren nun an die Stadt Minden diesen Zustand zu beenden. Das Problem brenne den Eltern in Kutenhausen, Todtenhausen und Stemmer unter den Nägeln, so die drei in einer Pressemitteilung.


Wiederholt sei die Sachlage in den verschiedenen Gremien der Stadt wie Bildungsausschuss, Planungsgruppe vor Ort, Elternvertretung und Schulpflegschaft diskutiert und dokumentiert worden. Auch die politischen Vertreter vor Ort hätten parteiübergreifend die Verwaltung mehrfach auf die mangelnde Sicherheit der Kinder beim Verlassen des Schulbusses sowie auf der schmalen Straße "Zum Diek" mit mehr als Hundert Fahrzeugen im Begegnungsverkehr hingewiesen. Auch ein Ortstermin Anfang November in Kutenhausen, wo Schulleitung und Elternvertreter in Anwesenheit einer Vertreterin der Stadtverwaltung Minden und Vertretern der Polizei die mangelnde Verkehrssicherheit detailliert erläuterten, habe bisher zu keiner Entschärfung der Situation geführt.
Die
Ortsvorsteher Keil, Piepenbrink und Kruse halten die Errichtung eines Parkplatzes auf dem Grundstück Kutenhauser Dorfstraße/Zum Diek mit einer Verlegung der Bushaltestelle dorthin und der daraus resultierenden Verkehrsberuhigung im Bereich der Kutenhauser Dorfstraße für die beste Lösung.

Sollte dieser Parkplatz jedoch erst langfristig realisiert werden können, fordern die drei die Stadt Minden auf, sich im Interesse der Sicherheit der Grundschulkinder kurzfristig dieser drängenden Problematik anzunehmen.
 

Holger Weber / how 22.12.2011: Aus der HP unserer Ortsvorsteherin Heidrun Kruse:

IN EIGENER SACHE HOMEPAGE HEIDRUN-KRUSE.DE
   
 
Liebe Stemmeraner Bürgerinnen und Bürger,
als ich Ortsvorsteherin wurde, wollte ich ein Medium haben um Euch direkt zu ereichen. Um Dinge bekannt zu geben, zu informieren was so los ist in Stemmer. Nun gibt es schon einige Zeit www.stemmer-live.de. Ich bin zwar damit verlinkt, aber eigentlich ist das ganze etwas doppelt gemoppelt. Darum habe ich mich entschlossen meine Homepage am Ende von 2011 also warscheinlich zum 31.12.2011 aufzugeben, gegen einen eigenen Platz bei stemmer-live.de. Dort kann ich dass was mir wichtig ist, an euch weitergeben, ohne eine eigene Seite zu haben. Alles von meiner Seite was ich wichtig finde, wird auch auf stemmer-live anzuschauen sein.
Ich hoffe ihr werden meinen Platz dort genauso oft besuchen wie meine Homepage.

Vielen Dank für euer Interesse.
Tschüß!
Wir sehen uns dann ab 1.1.2012 bei www.stemmer-live.de
 

Holger Weber vom 12.12.2011:

"Glocke soll am Krummenhof stehen"

"Teilnehmer am Dorfgespräch in Stemmer sprechen sich für Umzug aus / FH soll beteiligt werden..."

...das war der Tenor des letzten Dorfgespräches lt. MT v. 06.10.2011. Inzwischen wurde Ortsvorsteherin Heidrun Kruse tätig und erreichte in Absprache mit der FH Bielefeld - Standort Minden - einen Wettbewerb unter Studierenden. Die Entwürfe für den neuen Glockenturm werden in Kürze in Stemmer zu besichtigen sein....

...Näheres und Bilder dazu siehe unter "Stemmer Live"

MT vom 12.11.2011  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Herbstlicher Nachmittag für Senioren aus Stemmer

Frieda Finke und Heinrich Traue geehrt

 

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Frieda Finke (96 Jahre) und Heinrich Traue (86 Jahre) erhielten als älteste Teilnehmer je einen Blumenstrauß. | Foto: pr

 

Minden-Stemmer (mt/ani). Viele ortsansässige Vereine trugen dazu bei, das traditionelle Kaffeetrinken für Senioren aus Stemmer zu gestalten. Die Gäste wurden vom Kulturgemeinschaftsvorsitzenden Ullrich Luckner und der Ortsvorsteherin Heidrun Kruse im Bürgerzentrum begrüßt. Kinder des Kindergartens und Familienzentrums Bollerwagen sangen drei Lieder, was allen Anwesenden viel Spaß machte. Pastor Thomas Salberg sprach über die verschiedenen Sichtweisen auf das fallende Laub im Herbst. Harald Steinmetz, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Minden, bedankte sich bei den ehrenamtlichen Helfern im Hintergrund. Er wies darauf hin, dass es ohne diesen Einsatz solche Feiern nicht mehr geben würde. Steinmetz trug anschließend noch ein Gedicht vor, das sich auf lustige Weise mit dem Älterwerden auseinandersetzt. Gegen 16.30 Uhr überreichten Pastor Thomas Salberg, Harald Steinmetz, Ullrich Luckner und Heidrun Kruse gemeinsam den beiden ältesten Teilnehmern des Nachmittags, Frieda Finke (96 Jahre) und Heinrich Traue (86 Jahre), je einen Blumenstrauß.

MT vom 06.10.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Glocke soll am Krummenhof stehen

Teilnehmer am Dorfgespräch in Stemmer sprechen sich für Umzug aus / FH soll beteiligt werden

 

Minden (mt/mob). Was wird aus der Glocke, die in Stemmer im Türmchen auf dem Dach des ehemaligen Schulgebäudes hängt? Die Teilnehmer des Stemmeraner Dorfgespräches sprachen sich jetzt für den Krummenhof als neuen Standort aus.
 

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Die Schule in Stemmer soll ihren markanten Turm behalten - allerdings ohne Glocke. | MT-Foto: Archiv (Otto)

 

Da die Glocke nur zu kirchlichen Zwecken genutzt wird, war das für die Anwesenden eine logische Schlussfolgerung. Pastor Thomas Salberg sagte seine Unterstützung und die der Kirchengemeinde zu.


Vor der Entscheidung hatte
Friedrich Lange von der Gebäudewirtschaft der Städtischen Betriebe Minden einen kurzen Überblick zur Entwicklung der Schullandschaft in Minden gegeben und dazu, was letztendlich zur Schließung der Grundschule Stemmer geführt hat.

Das nun leer stehende Gebäude wird über die Mindener Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft MEW vermarktet.
Es wird eventuell eine Umnutzung des Geländes erfolgen. Das Gebäude soll jedoch nach Möglichkeit erhalten werden.

Die 160 Kilogramm schwere Glocke kann laut eines Glockensachverständigen mit einem Autokran seitlich aus dem Glockenturm herausgehoben werden. Störende Schall-Lamellen kann man aus- und wieder einbauen. So bliebe die Außenansicht des Schulgebäudes erhalten.

Lange führte weiter aus, die Stadt
Minden würde die Kosten für das Herausholen und Einlagern der Glocke übernehmen. Die Stadt würde auch die weitere Aktion begleiten. Lange hatte sich schon im Vorfeld bei der Glockengießerei Brilon, die die Glocke hergestellt hatte, nach der Schwingungsfrequenz erkundigt, da das wichtig für die Beschaffenheit des neuen Turmes ist. Diese Glockengießerei gibt es schon seit Langem nicht mehr. Die Tochter des letzten Besitzers hat jedoch noch alte Auftragsbücher, in denen möglicherweise Informationen dazu gefunden werden können.

Das Geld für einen neuen Turm beim Krummenhof muss allerdings von anderer Stelle kommen, so die Stadt. Aus der Versammlung wurde der Vorschlag gemacht, als nächsten Schritt die FH für Architektur anzusprechen und die Studenten für ein Projekt zum neuen Glockenturm zu gewinnen. Dafür und für ein neues Joch müssen die Kosten ermittelt werden, um das Geld eventuell auch durch eine Spendensammlung zusammenzutragen. Ideal wäre nach Ansicht der Anwesenden, die Glocke und den elektrischen Läutemechanismus an einem Tag aus dem Turm zu entfernen und gleich in den fertiggestellten neuen Turm einzubauen.
 

Holger Weber v. 03.10.2011:

Im Dorfgespräch der Ortsvorsteherin Heidrun Kruse...

...vom 29.09. entschieden die erschienenen Bürgerinnen und Bürger unter verschiedenen Varianten sich einstimmig für die Sicherung der Glocke und Umsetzung. Aus dem zum Verkauf anstehenden Schulgebäude soll sie einen neuen Standort auf dem "Krummenhof" erhalten, welcher im Eigentum der Kirchengemeinde steht. Neben den entstehenden Kosten für den zu errichtenden "Glockenturm",  sollen nun zunächst alle rechtlichen Aspekte abgeklärt werden. Da die Glocke schon seit längerer Zeit ausschließlich  kirchlichen Zwecken diente, kam das Signal, dass wohl die "Kirche" sich maßgeblich an den Kosten beteiligt, wenn diese einen bestimmten Rahmen nicht übersteigen und Eigenleistung der Bevölkerung eingebracht wird.

Laut Referent Friedrich Lange von der Stadtverwaltung Minden laufen die Vorbereitungen zur Ausschreibung des Verkaufs der alten Schule und dem dazugehörenden Gelände. An eine Änderung des Flächennutzungsplanes sollte man erst denken, wenn aus der Ausschreibung heraus klar wird, was evtl. Interessenten vorhaben... Danach könnten im Änderungsverfahren immer noch Bedenken durch die Ortsbewohner vorgebracht werden......Weitere Einzelheiten siehe www.heidrun-kruse.de

MT v. 10.08.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Ein neuer Platz für die Glocke muss her

Betrieb in Stemmer Grundschule eingestellt / Früher auch Bürgermeisterbüro beherbergt / Vermarktung kann beginnen

VON MONIKA JÄGER

Minden (mt). Mit diesem Sommer hat die Grundschule in Stemmer endgültig ausgedient. Jetzt soll sie verkauft werden. Geklärt werden muss in diesem Zusammenhang auch die Zukunft der Glocke.
 

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Das Schulgebäude in Stemmer soll jetzt vermarktet werden. MT- | Fotos: Manfred Otto

 

"Beschlusslage ist, dass nach Ende des Schulbetriebes in die Vermarktung eingestiegen wird", so Gerald Schüler, Leiter der Städtischen Betriebe Minden (SBM), gegenüber dem MT. Zuständig für die Vermarktung ist die Gebäudewirtschaft der SBM, die wiederum die Mindener Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft (MEW) beauftragen wird.

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Die Glocke soll einen anderen Standort erhalten.

 

Wohnungen, Dienstleistungen, Kleingewerbe, Büros und Praxen: All das würde sich nach Ansicht von Schüler eignen, um die alte Schule wieder mit Leben zu füllen.


Bevor aktiv in die Vermarktung eingestiegen werden kann, muss jedoch erst noch die Zukunft der Glocke geklärt werden. Die läutet bis heute im Dorf, unter anderem als
Totenglocke, berichtet Ortsvorsteherin Heidrun Kruse, und sie braucht jetzt einen neuen Standort. Dorfplatz, Friedhof oder Krummenhof könnten geeignete Plätze sein - am 29. September um 20 Uhr im Hotel zur Stemmer Post möchte die Ortsvorsteherin mit allen Bürgern über diese und andere Möglichkeiten diskutieren.

Montagnachmittag war
Claus Peter da und hat die Glocke begutachtet. Er ist Glockensachverständiger der Landeskirche von Westfalen und kam wegen der Glocken in Friedewalde sowieso in die Region. Die schlechte Nachricht: "Das Gebälk, an dem die Glocke aufgehängt ist, ist morsch", berichtet die Ortsvorsteherin. Die gute Nachricht: Nach Ansicht von Peter ist es möglich, die Glocke durch die kleinen Fenster seitlich aus dem Turm zu holen.

Dafür müssten zwar die Jalousetten ab- und wieder angebaut werden, doch das Ganze ist weniger aufwändig, als wenn der gesamte Turm abgenommen werden müsste.

Die weitere Vorgehensweise wird jetzt bei den SBM geplant.

Holger Weber, der sich mit der Stemmeraner Ortsgeschichte befasst, hat für das Mindener Tageblatt die Historie der Schule zusammengefasst. "Um 1624 herum ist der Schulstandort in Stemmer dokumentiert. Ein genauerer Zeitpunkt lässt sich gemäß Nachforschungen des ehemaligen
Schulleiters Friederich Weißmann nicht belegen. Er trat 1952 nach über 45 Jahren in den Ruhestand.

Sechsmal nacheinander vom Vater auf den Sohn übergehend, ist der "Jugendunterricht" im
Hause Lachtrup Nr. 29 bestätigt.

Der Spitzname "Schemmes" für Lachtrup hat sich noch bis in die heutige Zeit erhalten. Er stammt wahrscheinlich aus der Ableitung vom plattdeutschen
"Schemmester" (Schulmeister) ab. "Mit Sicherheit kann man also von einer etwa 4oo-jährigen Tradition des Schulunterrichts in Stemmer ausgehen"; so Weber.


"Die jüngeren Stemmeraner oder auch die Neubürger werden es kaum wissen", fährt er fort: In dem seitlichen Fachwerkanbau befand sich mehrere Jahrzehnte das "Bürgermeisterbüro" der früher selbstständigen Gemeinde Stemmer.
 

 

Dorfgespräch der Ortsvorsteherin bei Bewig

Internet / Fritz-Homann-Bad / Schulgebäude

MT vom 19.03.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Bad soll von Kürzungen verschont bleiben

Breitbandversorgung Thema in Stemmer

Minden-Stemmer (mt/ani). Die Breitbandversorgung in Minden war eines der Themen beim Stemmer Dorfgespräch. Andreas Chwalek (Zentraler Steuerungsdienst im Bereich Wirtschaftsförderung der Stadt Minden) erläuterte, in welchen Gebieten schon 2000 kbit/s ankommen.
 

Kilobit pro Sekunde (kurz kbit/s) ist das gängige Maß für die Datenübertragungsgeschwindigkeit. Ein Wert unter 2000 gilt als Unterversorgung. Andreas Chwalek erklärte weiter, wie eine flächendeckende Versorgung ausgebaut werden soll. Wichtig sei, dass so viele Stemmeraner wie möglich ihre Umfragebögen ausfüllen und abschicken. Nur so komme die Stadt an die 90-prozentige Förderung. Der Topf, aus dem die Förderung gezahlt wird, sei noch einmal aufgefüllt worden. Chwalek: "Die Umsetzung wird allerdings trotzdem bis etwa 2012 oder 2013 dauern, weil die zehn Prozent Eigenanteil in den Haushalt 2012 eingebracht werden müssen." Zudem sei für jede Investition die Erlaubnis der Kommunalaufsicht erforderlich. Da es sich beim Ausbau der Breitbandversorgung um Wirtschaftsförderung handele, stünden die Chancen dafür "nicht ganz so schlecht."


Zum
Thema städtischer Haushalt machte Stadtkämmerer Norbert Kresse anhand von Schaubildern deutlich, dass nicht allein die Wirtschaftskrise an der schlechten Situation der Städte und Gemeinden in NRW schuld sei. Es habe sich schon seit Anfang der 90 Jahre eine Unterversorgung von Land und Bund in Richtung Kommunen abgezeichnet. Die Haushaltszahlen haben sich laut Kresse insgesamt gegenüber dem Vorjahr minimal zum Positiven verschoben, da durch den wirtschaftlichen Aufschwung mehr Steuern geflossen sind. Fakt bleibe aber: "Wir haben einen riesigen Schuldenberg und müssen weiterhin sparen." Es sei unmöglich, ohne Hilfe von Land und Bund aus diesem Tal heraus zu kommen. Die Stemmer Bürger interessierte vor allem, wie sich der Betriebskostenzuschuss für das Fritz-Homann-Bad entwickeln wird. Kresse antwortete, die Verwaltung habe nicht vor, den Zuschuss im nächsten Jahr wieder um fünf Prozent zu kürzen. Zwar stünde eine solche Kürzung für den Haushalt 2012 bei den freiwilligen Leistungen wieder im Raum, es würden jedoch Alternativen gesucht.

Was wird aus der alten Schule in Stemmer?


Ortsvorsteherin Heidrun Kruse informierte über das Gebäude der ehemaligen Grundschule Stemmer. Seitens der Verwaltung sei bisher keine Initiative Richtung Verkauf ergriffen worden und es gebe aktuell auch keinen gemeldeten Interessenten. Der Verein Familienzentrum Bollerwagen und der Kindergarten Bollerwagen haben demnach aber Interesse, Räume zu übernehmen, da sie mehr Platz für ihre Angebote brauchen. Zusätzlich werden jetzt Gewerbetreibende gesucht, die dazu passen. Es habe schon ein positiv verlaufenes Gespräch gegeben. Das Ganze solle ähnlich gestaltet werden wie das Projekt in Meißen. Dort hat der Verein Pro Meißen vor einigen Jahren die Schulgebäude übernommen und betreibt diese mit anderen Vereinen und Gewerbetreibenden.

Ortsvorsteherin Heidrun Kruse wies zum Abschluss noch mal auf die zur Information aushängenden Pläne zum
Umbau des Feuerwehrgerätehauses Stemmer hin. Darauf ist eine Lücke von etwa zehn Metern zwischen Gerätehausanbau und dem Gebäude des Fritz-Homann-Bades zu sehen. Geplant sei bisher ein Zaun, der für das Freibad jedoch keine gute Lösung sei. Darüber müsse noch diskutiert werden.
 

MT vom 31.01.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

In Zukunft geht es schneller ins weltweite Netz

Stadt will bessere Breitbandversorgung einrichten / Bürger sollen Fragebögen ausfüllen

Minden (mt/cpt). In den Mindener Ortsteilen Haddenhausen, Kutenhausen, Leteln/Aminghausen, Päpinghausen, Stemmer und Todtenhausen sollen Bürger und Gewerbetreibende schnellere Internetanschlüsse erhalten.

Um eine Verbesserung der Breitbandversorgung einrichten zu können, muss die Stadt Minden zunächst eine Bedarfsabfrage durchführen. Danach werden Breitbandanbieter angesprochen, ob sie bereit sind, nach den Ergebnissen der Analyse die Breitbandversorgung ohne Fördermittel sicherzustellen. Findet sich kein Anbieter, muss eine öffentliche Ausschreibung erfolgen. Mit einer Ausschreibung ist es dann auch möglich, Fördermittel für den Ausbau zu erhalten.

Die Versorgung mit schnellen Internetzugängen ist grundsätzliche Voraussetzung zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit ländlicher Räume in der Zukunft. Daher kann der Fehlbetrag zwischen Aufwand und Ertrag der Investitionskosten des Breitbandversorgers mit bis zu 90 Prozent vom "Förderprogramm zur Breitbandversorgung im ländlichen Raum" übernommen werden. Die Bedarfsabfrage der Bürger wird durch Fragebögen erfolgen. Die Fragebögen sind auf den Internetseiten www.minden.de zum Download bereitgestellt. Des Weiteren werden die Ortsvorsteher der Stadtbezirke diverse Verteilaktionen koordinieren und zu Informationsabenden einladen.

Die ausgefüllten Fragebögen sind bis spätestens 15. März an die Stadt Minden, Wirtschaftsförderung, Andreas Chwalek, Kleiner Domhof 17, 32423 Minden, zu richten, können aber auch persönlich im Rathaus in Zimmer 3.45 abgegeben werden.
 

In einer Zeitungsbeilage zum Jahresschluss führt

 Ortsvorsteherin Heidrun Kruse nochmals die

 wesentlichen Anlässe und Diskussionen in Stemmer vor

 Augen:

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Finanzkrise der Kommunen trifft auch den OT Stemmer. Kämmerer Kresse gab im 10. Stemmeraner Dorfgespräch anschauliche und einprägsame Einblicke in den desolaten Haushalt der Stadt Minden - siehe auch: "www.heidrun-kruse.de"

...Hdy: 01522 1626157

***

Erhebliche Reduzierung des freiwilligen Zuschusses zum Betrieb des "Fritz-Homann-Bades" -  Mindestens 5.000 € müssen durch Spenden aufgebracht werden, was auch gelang ! Für 2011 ist damit wohl der Badebetrieb vorerst gesichert ! Evtl. können durch den Einbau eines Blockheizkraftwerkes noch Energiekosten gespart werden...

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Der alle zwei Jahre ausgerichtet Kartoffelmarkt hat wieder großes Interesse gefunden - siehe auch: "www.stemmer-live.de"...

***

Einzelheiten zum Seniorennachmittag und Volkstrauertag können unter "www.heidrun-kruse.de" verfolgt werden...

***

Nach stürmischen Auseinandersetzungen zwischen der Stadt und der freiwilligen Feuerwehr Minden ist der Standort für Stemmer gesichert. Die alte Turnhalle (Einweihung 1964 how)  am Fritz-Homann-Bad wird dafür weichen müssen...

***

Ausblick auf 2011: Im Dorfgespräch am 03. März wird es insbesondere um das Gebäude der Grundschule gehen, da die derzeitige Nutzung im Sommer ausläuft...(den "Schemmes" = Lehrer - so wie er 1624 urkundlich für Stemmer erwähnt wurde - wird es dann im Ort wohl nicht mehr geben....how)

***

 

MT vom 16.12.2010  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Mit Psychotricks für Strom geworben

Mindenerin in die Mangel genommen / Nur elf Bußgeldbescheide der Bundesnetzagentur bei 57 000 Beschwerden

VON STEFAN KOCH 

Minden (mt). Tricksen, täuschen, telefonieren: Von August 2009 bis April 2010 sind bei der Bundesnetzagentur 57 000 schriftliche Beschwerden von Verbrauchern über Telefonwerbung bei der Bundesnetzagentur eingegangen. Auch aus Minden kommt immer wieder Post. Doch gerade einmal elf Bußgelder konnte die Regulierungsbehörde bundesweit gegen Schwarze Schafe bislang verhängen.
 

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Stopp dem Telefonterror der Werbebranche: Trotz entsprechender Gesetzesänderung sind Verbraucher nicht wirklich geschützt. | MT-Foto: Manfred Otto

Als "sehr unangenehm" ist Heidrun Kruse (…aus Stemmer) der Telefonanruf der vergangenen Woche in Erinnerung geblieben. Die in Kommunikationsangelegenheiten nicht gerade unerfahrene Ortsvorsteherin von Stemmer spricht von Manipulation durch geschultes Personal am Hörer. Sie als Ansprechpartnerin sollte unter Vorspiegelung falscher Tatsachen ins Unrecht gesetzt werden. Es wurde moralischer Druck auf sie ausgeübt.


Auf diese Weise hatte sich nach Kruses Angaben mehrfach ein Telefonwerber bei ihr gemeldet, der Einsparungen auf dem Energiesektor verkaufen wollte. "Ich wollte mit dem Herren nicht reden, aber er hat das einfach nicht akzeptiert und rief auch nach wiederholtem Auflegen meinerseits immer wieder an", sagt Kruse. Erst nach der Drohung mit der Polizei habe er dann Ruhe gegeben.

 

Warum Heidrun Kruse diese Anrufe erhalten hat, weiß sie nicht. Vor kurzen hatte sie ihren Stromanbieter gewechselt, sodass hier ein Zusammenhang bestehen könnte. Und zwei Wochen zuvor habe sich schon einmal irgendein Energiewerber bei ihrem Vater gemeldet.

Da trotz mehrfachen Nachfragens der Sprecher des letzten Nervtelefonats den Firmennamen seiner Auftraggeber nur undeutlich herunterratterte, verstand Kruse ihn nicht am Hörer und notierte sich nur dessen Nummer, die im Display erschien. Dann beschwerte sie sich bei der Verbaucherberatung in Minden. "Da hat man mir den Tipp gegeben, ein Beschwerdeformular der Verbraucherzentrale aus dem Internet herunterzuladen und ausgefüllt der Bundesnetzagentur zuzuschicken."

Seit August 2009 sind per Gesetz Anrufe ohne Einwilligung des Angerufenen und Werbeanrufe mit unterdrückter Rufnummer eine Ordnungswidrigkeit. Laut ihrer Pressemitteilung vom Sommer dieses Jahres hat die Bundesnetzagentur bislang aber nur elf Ordnungswidrigkeitenverfahren mit dem Erlass von Bußgeldbescheiden wegen unerlaubter Telefonwerbung abgeschlossen. Bußgelder in einer Gesamthöhe von rund 694 000 Euro wurden verhängt.
Wer seine Rufnummer unterdrückt, muss maximal 10 000 Euro berappen; wer ungefragt anruft, zahlt bis zu 50 000 Euro Bußgeld - Peanuts sind das aber im Vergleich zu den Gewinnen der Werber.

Ob Heidrun Kruse mit ihrer Beschwerde über den Psychowerber jemals Erfolg hat, wird sie vermutlich nie erfahren. Nach Auskunft ihrer Pressestelle behält sich die Bundesnetzagentur die Veröffentlichung der Namen von Schwarzen Schafen vor. Zahlreiche Ermittlungen liefen zu den Sachverhalten, erklärte ein Pressesprecher. Deren Ergebnisse müssten juristisch hieb- und stichfest dokumentiert sein.

Übrigens: Die Internetplattform www.whocallsme.com gibt mitunter Auskunft zu den Firmen, die sich hinter Rufnummern verbergen. Dort wurde die Verbindung auf
Heidrun Kruses Display einem Stromverkäufer in Hessen zugeordnet. Auf MT-Anfrage erklärte das Unternehmen gestern, dass es Verbraucher nur kontaktiere, wenn eine Werbeeinwilligung vorliege. Die beanstandete Vorgehensweise entspreche nicht den Qualitätsmaßstäben des Unternehmens, deren Einhaltung regelmäßig überprüft werde.
 

 

In Stemmer kein Interesse am Volkstrauertag ???

Seit Jahren bedenklich kleine Beteiligung.............

Ortsvorsteherin Heidrun Kruse

ruft unter Ihrer HP

zum Nachdenken auf....

 

 

MT vom 12.11.2010  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Kinder erfreuen Senioren

Traditionelles Kaffeetrinken in Stemmer / Ehrung der Ältesten

Minden-Stemmer (mt/um). Zum traditionellen Kaffeetrinken konnten die Ortsvorsteherin Heidrun Kruse und der Kulturgemeinschaftsvorsitzende Ullrich Luckner wieder viele Seniorinnen und Senioren aus Stemmer begrüßen.
 

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Während des traditionellen Kaffeetrinkens in Stemmer wurden die beiden ältesten Teilnehmer - Frieda Finke und Heinz Könemann geehrt. | Foto: pr

 

Heidrun Kruse dankte allen Stemmeraner Vereinen für ihre Unterstützung, dem Kindergarten sowie den vielen freiwilligen Helfern.

Pastor Thomas Salberg sprach darüber, dass man sich im Alter doch mehr Zeit nehmen solle um einfach mal anzuhalten oder stehen zu bleiben und den Augenblick zu genießen. Nicht mehr so schnell sein zu können, wäre ja auch eine Chance, um den Moment mehr wahrzunehmen.


Eine große Freude bereiteten die
Kinder des Kindergarten Bollerwagen den Besuchern. Sie sangen mit ihrer Leiterin Dimitra Greiling drei Lieder über den Herbst. Zum Abschluss der Darbietung lud Dimitra Greiling die Gäste zum Adventsmarkt am 14. November in den Kindergarten ein, wo viele gebastelte Gegenstände präsentiert werden.

Bei Kaffee, Kuchen und guten Gesprächen ging die Zeit schnell vorbei. Ein Teilnehmer ließ es sich nicht nehmen eine plattdeutsche Geschichte zum Besten zu geben.
Zum Abschluss ehrten Heidrun Kruse und Ullrich Luckner die älteste und den ältesten Teilnehmer. Mit Glückwünschen von Allen bekamen, Frieda Finke (95) und Heinz Könemann (85) einen Blumenstrauß überreicht.

 

18.03.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Sparen heißt die Devise der Stadt

Haushaltssicherungskonzept bei Versammlung in Stemmer vorgestellt

 

Minden (mt/um). Über das Haushaltssicheruungskonzept der Stadt Minden informierte Norbert Kresse, Kämmerer der Stadt Minden, rund 40 Zuhörer während einer Bürgerversammlung in Stemmer.
 

Manch einer fühlte sich zwar von so vielen Zahlen erschlagen, dennoch lauschten alle dem Vortrag aufmerksam. Fakt ist, dass die Stadt Minden seit 1997 in der Haushaltssicherung steckt. Ziel dieser Haushaltssicherung ist es, möglichst so schnell wie möglich wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Das bedeutet wiederum, dass zahlreiche Einsparungen vorgenommen werden müssen.


Stadtkämmerer Kresse erklärte, dass die Stadt Minden in den vergangenen Jahren bereits viele Sachen auf ein Minimum herunter gefahren und auch Tafelsilber verkauft habe, um alle Auflagen zu erfüllen. 2008 habe die Stadt dann bereits fast schwarze Zahlen geschrieben, doch dann habe es die Banken- und Wirtschaftskrise mit ihren Steuereinbrüchen von 40 Prozent in der Gewerbesteuer und gleichzeitig einem Anstieg der zu zahlenden Sozialleistungen gegeben. Hinzu komme, so Kresse weiter, dass in den vergangenen Jahren Bund und Land immer mehr Aufgaben an die Städte abgeben hätten - Geld gebe es dafür aber zu wenig oder gar nicht.

Die Stadt Minden mit ihren jetzt 31,2 Millionen Euro Minus wandere vom Haushaltssicherungskonzept in den Nothaushalt, das bedeute, dass jede Ausgabe von der Aufsichtbehörde genehmigt werden müsse. Neue Kredite seien nicht möglich. Und leider gebe es auch kein Licht am Ende des Tunnels, denn alle Sparmaßnahmen könnten ein solches Defizit nicht auffangen.

Die freiwilligen Leistungen der Stadt betragen 5,9 Millionen Euro. Alles andere seien Pflichtaufgaben, die gemacht werden müssten, führte der Referent weiter aus. Zum Abschluss erklärte Kresse, dass weiter zukunftsweisend gespart werden müsse. Das heiße für Stemmer, dass an dem Konzept für den Feuerwehrstandort festgehalten und das Fritz-Homann-Bad erhalten bleiben solle. Die Schule werde jedoch nächstes Jahr geschlossen und das Gebäude verkauft. Ob die Übernahme eines Vereins, wie es in Meißen möglich wäre, muss geprüft werden.

Schließlich kam der Appell an alle Bürgerinnen und Bürger, Ideen, wie man anders, besser oder günstiger arbeiten kann, bei der Stadt Minden zuständigen Leuten weiterzugeben und nicht nur am Stammtisch kundzutun. Am Ende folgte noch der Hinweis auf Samstag, 20. März, wo das Fritz-Homann-Bad ausgepumpt werden soll. Jeder Helfer ist dazu willkommen.
 

MT vom 12.11.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Senioren aus Stemmer schwelgen in Erinnerungen

Kaffeetrinken im Bürgerzentrum / Frieda Finke und Heinz Schwier als älteste Teilnehmer geehrt

 


 

Frieda Finke und Heinz Schwier waren die ältesten Teilnehmer beim Seniorennachmittag in Stemmer. |

Foto: privat

Minden-Stemmer (mt/um). 90 Seniorinnen und Senioren konnte die Ortsvorsteherin und Stadtverordnete Heidrun Kruse und der Stadtverordnete und Kulturgemeinschaftsvorsitzende Ullrich Luckner zum traditionellen Kaffeetrinken im Bürgerzentrum begrüßen.

Zu Beginn sprach Pastor Salberg ein paar Worte über das Genießen des Augenblicks. Dann wurden die Konfirmandinnen, die sich zum Kaffee- einschenken bereiterklärt hatten, vorgestellt. Leider konnten die Kinder der Grundschule Kutenhausen/Stemmer nicht mitwirken, als Ersatz wurde eine Geschichte vorgelesen. 

Viele Seniorinnen und Senioren genossen es bei Kaffee und Kuchen, Gespräche mit oftmals lange nicht gesehenen Bekannten zu führen. Darüber hinaus schwelgten die Senioren in Kindheitserinnerungen aus der Schulzeit.

Gegen 16.30 Uhr überreichten Pastor Salberg, Ullrich Luckner und Heidrun Kruse den beiden ältesten Teilnehmern, Frieda Finke (94 Jahre) und Heinz Schwier (89 Jahre) je einen Blumenstrauß.

Die Ortsvorsteherin bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern hinter den Kulissen, die diese Feier möglich gemacht hatten. Zum Schluss lud sie alle Anwesenden am kommenden Sonntag, 15. November zum Gottesdienst in Krummenhof um 9 Uhr mit anschließender Kranzniederlegung am Denkmal ein.

 

MT vom 14.04.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Über aktuelle Pläne und Erziehung diskutiert

Achtes Dorfgespräch in Stemmer

 

Minden-Stemmer (mt/nas). Beim achten Dorfgespräch in Stemmer wurde über aktuelle Vorhaben im Ort gesprochen. Ziel ist es Vereine, Örtlichkeiten oder auch einzelne Personen, die Zeit und Spaß haben sich einzubringen, zusammenzuführen, um ein lebendiges Dorf zu schaffen.


Ortsvorsteherin
Heidrun Kruse berichtete von einem Treffen der Vereinsvorstände. Dabei wurden Ideen über ein neues Dorfgemeinschaftsfest erarbeitet. Ein nächstes Treffen, bei dem die Rückmeldungen aus den jeweiligen Vereinen diskutiert werden sollen, findet am Freitag, 29. April, statt.

Weiter ging es um den Vorschlag, ein Großelterncafé ins Leben zu rufen. Dafür wäre der Teeladen "Natürlich Anders", bereit seine Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Um die Wohnsituation für ältere Mitbürger zu beleuchten, wird das Dorfgespräch im März 2010, zusammen mit dem Familien-Zentrum vorbereitet. Dabei sollen Menschen verschiedener Altersgruppen berichten, was ihnen fehlt und wie sie sich das Wohnen im Alter vorstellen.

Außerdem referierte Dimitra Greiling über Erziehung. "Es Bedarf eines ganzen Dorfes, um ein Kind zu erziehen", so Greiling. Dabei ging sie auf den Austausch von Erziehungsfragen und Kompetenzen von Eltern ein. Geplant sind zudem Infoveranstaltungen und Lehrgänge, wie "Erste Hilfe für dein Kind" oder Babysitterkurse für Jugendliche. Gemeinsam mit dem Kindergarten Roderweg und der Kindertagesstätte Flamingoweg werden diese veranstaltet. Der Kindergarten Bollerwagen arbeitet dabei mit dem Offenen Ganztag der Grundschule zusammen.
 

     
   
 

Liebe Stemmeranerinnen Weihnachtsgruß 2008 aus HP Ortsvorsteherin Heidrun Kruse merane
Weihnachten und das Jahr 2009 stehen vor der Tür, Zeit Bilanz zu ziehen.

Für mich persönlich war es ein schwieriges Jahr. Ich musste einsehen, dass auch mein Tag nur 24 Stunden hat und ein paar Entscheidungen treffen, die mir nicht leicht gefallen sind.

Unter anderem gehört dazu auch, dass ich die Besuche zum 80. Geburtstag einstellen muss. Ich komme jetzt wenn es von der Stadt Minden eine Urkunde gibt, nämlich zum 90. und 95. Geburtstag und zur Goldenen. und Diamantenen Hochzeit.

Auf dem Seniorennachmittag habe ich schon bekannt gegeben, dass die Einladungen für den Seniorennachmittag 2009 nicht mehr mit Adressaufklebern versehen und verteilt werden: Wir werden es wie bei den Einladungen zum Dorfgespräch machen. Da der Termin fest steht, in 2009 ist es der  8. November (immer der Sonntag vor Volkstrauertag) ist es eigentlich auch nur eine Erinnerung. Ich weiß, dass die Einladung dann unpersönlicher wirkt, aber das sieht nur so aus.
Der Seniorennachmittag 2008 ist in Zusammenarbeit mit der Kulturgemeinschaft und der Hilfe fast aller Stemmeraner Vereine wieder eine gelungene Veranstaltung gewesen und Ullrich Luckner und ich hoffen deshalb euch trotz dieser Änderung alle 2009 wieder zu sehen.

Der Volkstrauertag, am16.11.08 ist gut angenommen worden. Ich möchte mich an dieser Stelle noch mal bei allen Mitwirkenden bedanken, speziell bei den Vereinen die dem Ganzen einen würdigen Rahmen gegeben haben. Vielleicht gelingt es mir im nächsten Jahr meine Idee umzusetzen junge Leute mitwirken zu lassen, weil es wichtig ist, gerade sie daran zu erinnern was Krieg wirklich bedeutet.

Den Kartoffelmarkt habe ich dieses Mal leider nicht mitbekommen. Ich habe mir aber sagen lassen, das es eine gelungene Sache war, und möchte mich deshalb, bei allen Mitwirkenden, egal wo und auf welche Art die Mitwirkung statt fand, bedanken. Ich bin glücklich, dass Stemmer sich so gut präsentieren kann.

Die Veranstaltung vom 14.Oktober, die sich mit der Zukunft unseres Ortes beschäftigt hat, ist ebenfalls gut angenommen worden. Es wurden einige interessante Ideen erarbeitet, die es jetzt GEMEINSAM umzusetzen gilt. Das Protokoll werde ich demnächst auf meiner Internetseite  www.heidrun-kruse.de  einstellen.
Im Mai hatte Stemmer ja schon am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilgenommen und der Kindergarten Bollerwagen war für das Projekt „Kindergarten als Familienzentrum“ mit einem Sonderpreis von 200€ ausgezeichnet worden.

Zum Schluss möchte noch darauf hinweisen das sich zum 30.11.08  meine Handynummer geändert hat. Ich bitte euch, sie auf euren Kalendern für 2009 zu notieren, weil die Nummer nicht im Telefonbuch zu finden ist.
wichtig -  Handynummer Ortsvorsteherin:  01522/1626157 -  wichtig

Unter der Nummer bin ich fast immer zu erreichen, bzw. ich melde mich so schnell es geht.
  
Jetzt möchte ich mich noch mal ausdrücklich für die vielfältige Unterstützung meiner Arbeit als Ortsvorsteherin bedanken, ganz besonders für das vergangene Jahr, in dem ich so oft ausgefallen bin.
Vielen Dank!

Ich hoffe, dass sich alle meine organisatorischen Änderungen, privat  sowie ehrenamtlich positiv auswirken werden. Dann bin ich für 2009 gut gerüstet und kann mich für euch, wenn ihr mich noch haben wollt, als Ortsvorsteherin und Stadträtin einsetzen.

Die Termine für die Dorfgespräche sind 5. März und 3.September für die Aktion
„Saubere Landschaft“ haben wir erstmal den 21.März vorgesehen.

NUN BLEIBT MIR NUR NOCH, ALLEN BÜRGER/INNEN VON STEMMER FROHE UND BESINNLICHE FESTTAGE UND EIN GESUNDES UND ERFOLGREICHES JAHR 2009 ZU WÜNSCHEN.

Wir sehen uns.
Heidrun Kruse    Eure Ortsvorsteherin

 

"Generationendörfer" als Werkstattgespräch in Stemmer

am 14. Oktober 2008

Ortsvorsteherin von Stemmer -  Heidrun Kruse 

= schnell noch anmelden =

 

Aus HP der Ortsvorsteherin Febr.08

Bericht 7. STEMMER D0RFGESPRÄCH

Am Donnerstag, den 7.02.08 trafen sich (leider nur) 22 Stemmeraner,  um sich unter Punkt 1 Rund um den Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" zu informieren.

Dr. Gerhard Franke - Kreisheimatpfleger  und Mitglied der Bewertungskommission des Wettbewerbes - gab eine Einführung über den Wandel den der Wettbewerb von der Nachkriegszeit bis heute hinter sich hat. Nach dem Krieg ging es erstmal Hauptsächlich um gepflegte Häuser und Gärten, danach um Straßen, Blumenkästen und Denkmalpflege. In den 90zigern hieß es  zurück zur Natur, Baumpflanzungen an den Straßen und Dorfplätzen, natürliche Gärten, Biotope und Wiesen waren gefragt.

Heute geht es darum die Probleme von heute anzupacken. Zum Beispiel, wie geht das Dorf mit dem demografischen Wandel um. Wie behält man die Grundversorgung im Dorf. Wie erhält man mit wenig  Geld Gemeinschaftseinrichtungen und was macht man mit leer stehenden Gebäuden. Wie weckt man das "Wir - Gefühl" der Bürgerinnen und Bürger wieder zum Leben, so dass jeder seine Fähigkeiten und Erfahrungen auch für das Gemeinwohl einsetzt. Und ganz wichtig, wie weckt man das Interesse der Jugend und jungen Erwachsenen am Dorfgeschehen und bindet sie mit ein.  Es geht also nicht darum, dass man so wenig  Probleme wie möglich hat, sondern es kommt darauf an, wie man mit den vorhandenen Problemen umgeht. Mit diesen Worten verabschiedete sich Herr Dr. Franke.

Nun wurde angeregt darüber diskutiert ob man sich für dieses Jahr noch anmelden soll oder nicht. Zur Debatte stand die Arbeit für den diesjährigen Kartoffelmarkt, die Arbeit zur "Fritz Homann Bad"- Eröffnung. Da schon viele Leute eingebunden sind ist, es fraglich, ob man bis Mai noch etwas auf die Beine stellen kann. Es wurde beschlossen, eine Kulturgemeinschaftssitzung einzuberufen, um zu hören, was die einzelnen Vereine dazu sagen und um eventuell einen Arbeitsplan zu erstellen.


Unter Punkt 2 "Aktion Saubere Landschaft" am Samstag - 29.03 08 -  wurde beschlossen, dass nach Möglichkeit  auch im Weingarten und auf dem Nordholz gesammelt werden soll.
Damit war das Dorfgespräch beendet.
 

 

Weihnachtsgruß 2007 aus HP Ortsvorsteherin Heidrun Kruse

Hallo Stemmeranerinnen und Stemmeraner

Das Ende des Jahres 2007 naht, also ist es Zeit für mich ein paar Zeilen zu schreiben.
Als Erstes möchte ich noch mal auf meine Handynummer hinweisen. Ich bitte euch
sie auf euren Kalender für 2008 zu notieren, weil die Nummer nicht im Telefonbuch steht.

wichtig - Handynummer Ortsvorsteherin: 0175/5410303 - wichtig

Unter der Nummer bin ich fast immer zu erreichen, oder ich melde mich so schnell es geht.
Die Dorfgespräche 2007 sind gut gelaufen. Das erste Thema war die kleine Sporthalle. Nachdem einige interessierte Stemmeraner die Idee hatten, die Halle zu übernehmen und zu betreiben, steht jetzt fest, dass das Projekt gestorben ist. Die Sporthalle ist zu klein und die baulichen Veränderungen, die vorgenommen werden müssten, wären zu aufwendig und somit zu teuer. Die Halle wird jetzt wahrscheinlich, wie auf dem Dorfgespräch von Friedrich Lange erläutert, gegen Ende 2008 teilweise abgerissen. Das Thema Friedhof taucht immer mal wieder auf. Darüber gibt es auch jetzt etwas Neues zu berichten. Nachdem unser Friedhofsarbeiter Hr. Funk auf eigenen Wunsch nach Leteln versetzt wird, ist ab Januar 2008 die Firma van der Meyden für unseren Friedhof zuständig. Die Firma ist der Stadt Minden durch ihre Arbeit auf dem Südfriedhof bekannt und wir hoffen den Standart halten zu können. Das 2. Dorfgespräch stand ganz im Zeichen der Domhof Galerie und es wurde genau so heiß diskutiert wie in der Tageszeitung. Ich hoffe auch im nächstes Jahr Themen zu haben die euch alle interessieren, die Termine für 2008 stehen schon fest, nämlich Donnerstag, 7. Februar und Donnerstag, 11. September.
Im Fritz Homann Bad haben 2 Aqua Jogging Kurse statt gefunden. Auf der Internetseite www.heidrun-kruse.de sind Bilder zu sehen. Trotz des oft schlechten Wetters in diesem Sommer haben fast alle Teilnehmer bis zum Schluss durchgehalten, und wollen im nächsten Jahr wieder mitmachen. Wegen der großen Nachfrage werde ich versuchen noch eine Trainerin anzuwerben um am Montag oder Donnerstag einen Zusatzkurs anbieten zu können.
Leider ist das Dach der Räumlichkeiten vom Geflügelzuchtverein immer noch nicht dicht. Ich habe letzte Woche mit Herrn Gerald Schüler (Chef der SBM) persönlich gesprochen und er sagte mir, dass ich mich auf ihn berufen kann. Das Ergebnis des Gesprächs: Das Geld für die Dacharbeiten steht im Haushalt 2008 und sobald das Wetter im neuen Jahr offen ist geht es los.
Der Seniorennachmittag ist in Zusammenarbeit mit der Kulturgemeinschaft und der Hilfe fast aller Stemmeraner Vereine, wieder eine gelungene Veranstaltung gewesen. Leider hat es mit den Einladungen einige Probleme gegeben.
Hier noch mal deutlich: Wer als Stemmeraner(in) über 65 Jahre alt ist, darf am Seniorennachmittag teilnehmen, selbst wenn er oder sie, aus welchen Gründen auch immer, keine schriftliche Einladung bekommen hat. Der begleitende jeweilige Partner(in) darf auch jünger sein.
Nun komme ich zum Volkstrauertag. Im Anschluss an den Gottesdienst in Krummenhof hat wie jedes Jahr ein Verein aus Stemmer den Kranz am Ehrenmal nieder gelegt. Leider haben sehr wenige Gemeindemitglieder teilgenommen. Wir haben in der Kulturgemeinschaft darüber diskutiert, wie wir damit umgehen wollen. Man könnte sagen, wir in Stemmer gestalten das nicht mehr Vorort sondern schließen uns der Zentralengedenkfeier auf dem Nordfriedhof an. Ich denke aber, dass es als Bestandteil zu unserer Kultur gehören sollte sich einmal im Jahr mit der Geschichte unseres Landes und mit Krieg und Terror in der heutige Zeit auseinander zu setzen. Es gibt nicht mehr viele in unserem Land die Terror und Gewaltherrschaft am eigenen Leib erfahren haben. Aber die Erinnerung daran ist wichtig, gerade auch für die Jugend, um zu versuchen aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. So genug der mahnenden Worte. Jetzt möchte ich mich noch mal ausdrücklich für die vielfältige Unterstützung meiner Arbeit als Ortsvorsteherin bedanken, auch in Bereichen, die nicht immer öffentlichen Charakter haben und somit im Verborgenen bleiben. Vielen Dank!

NUN BLEIBT MIR NUR NOCH, ALLEN EINWOHNERN VON STEMMER FROHE UND BESINNLICHE FESTTAGE UND EIN GESUNDES UND ERFOLGREICHES JAHR 2008 ZU WÜNSCHEN.
Wir sehen uns.
Heidrun Kruse Eure Ortsvorsteherin

 

MT vom 15.11.07 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Grundschüler erfreuen Senioren
 

Traditionelles Kaffeetrinken im Bürgerzentrum Stemmer
 

Minden (mt). 100 Seniorinnen und Senioren aus Stemmer trafen sich zum traditionellen Kaffeetrinken im Bürgerzentrum. Ortsvorsteherin Heidrun Kruse und der Stadtverordnete und Kulturgemeinschaftsvorsitzende Ullrich Luckner begrüßten die Teilnehmer.
 

Für ein unterhaltsames Programm sorgten unter anderem die Kinder der Grundschule Kutenhausen/Stemmer unter der Leitung ihrer Lehrerin Magdalene Weidemann. Es wurden zwei Herbstlieder gespielt und gesungen und dann verschenkte "Herr Ribbeck von Ribbeck aus dem Havelland" Birnen.
Pastor Thomas Salberg erinnerte anschließend daran, sich nicht immer durch die schlechten aktuellen Nachrichten den Tag verderben zu lassen, sondern auch das Gute zu sehen und schätzen zu lernen.
Die stellvertretende Bürgermeisterin Adelheid Traue zeigte den Anwesenden auf witzige Weise eine Alternative zum Alten- und Pflegeheim auf. Viele Seniorinnen und Senioren genossen es bei Kaffee und Kuchen Gespräche mit lange nicht gesehenen Bekannten zu führen oder sogar gemeinsame Kindheitserinnerungen aus der Schulzeit noch einmal aufleben zu lassen.
Zum Abschlusss überreichten Pastor Salberg, Adelheid Traue, Ullrich Luckner und Heidrun Kruse den beiden ältesten Teilnehmern, Frieda Finke (92 Jahre) und Günther Albrecht (97 Jahre) je einen Blumenstrauß. Die Ortsvorsteherin bedankte sich bei allen Helfern hinter den Kulissen die diese Feier erst möglich gemacht hatten.
 

23.03.2007 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Sporthalle Stemmer: Abreißen oder renovieren?
 

Dorfgespräch informiert über Schulbetrieb, Friedhofsgestaltung und Fritz-Homann-Bad
 

Minden/Stemmer (mt/cst). Alte Sporthalle, Schulgebäude, Friedhof und Fritz-Homann-Bad waren die bestimmenden Themen des Dorfgespräches in Stemmer.
 

Etwa 50 Stemmeraner konnte Ortsvorsteherin Frau Heidrun Kruse zum Dorfgespräch im Hotel "Zur Stemmer Post" begrüßen.

Friedrich Lange von der Gebäudeverwaltung Minden informierte zunächst über die Situation der alten Schulsporthalle. Das 50 Jahre alte Gebäude sei nach heutigen Richtlinien nur eine Gymnastikhalle, also für den Schulsport nur bedingt geeignet.


Zudem sei die Halle schadstoffbelastet durch PCP und PCB in Anstrichen und Wänden sowie durch krebserregende Stoffe in der Mineralwolle, die damals beim Bau der Halle noch üblicherweise verwendet wurden. Das Dach sei undicht und auch der Fußboden müsse erneuert werden.

Da der Pool Billard Club sein Angebot zur Übernahme der Halle zurückzog, plane die Stadt Minden, falls kein neues Angebot kommt, im Jahr 2008 einen Abriss. Schwierigkeit dabei sei, dass die Heizungsrohre, die das Feuerwehrgerätehaus mit der zentralen Heizanlage im Keller des Fritz-Homann-Bades verbinden, durch die Geräteräume der Sporthalle führen.

Plan sei, die Halle abzureißen, die Geräteräume aber stehen zu lassen. Die Wand zum Schulkamp hin könnte verklinkert werden und das Dach der Geräteräume würde man überarbeiten. Wo die Halle stand, wäre dann ein freier Platz. Will man die Halle weiter nutzen müsse als Erstes das Dach für etwa 8000 Euro repariert werden.

Die Entsorgung der Schadstoffe werde sich im Rahmen zwischen 9000 Euro und 21 000 Euro bewegen. Falls ein Verein die Halle übernimmt sei die Stadt bereit, die Schadstoffe auf ihre Kosten zu beseitigen. Dieses Angebot hatte der Pool Billard Club auch.

Im Anschluss an den Themenkomplex Sporthalle wurde eine außerordentliche Versammlung der Kulturgemeinschaft Stemmer einberufen. Ein Bürger monierte die nächtliche Beleuchtung des Bürgerzentrums, was mit dem Hinweis auf die gesetzlichen Vorschriften beantwortet wurde. Ein weiterer Wortbeitrag beschäftigte sich mit verbliebenden Sturmschäden.

 

Unsicherheiten in Schulfragen


Als zweites informierte Dieter Böttger über die Zukunft des Stemmeraner Schulgebäudes. Nachdem der Schulbetrieb zum Schuljahr 2007/2008 auslaufen sollte, haben sich durch die Änderung der Schulgesetze die Voraussetzungen grundlegend geändert. Da in Kutenhausen nur Platz für zwei Züge ist, wird das Stemmeraner Schulgebäude noch gebraucht. Außerdem wisse man noch nicht wie sich die Aufhebung der Schulgrenzen auf das Anmeldeverhalten der Eltern auswirken wird.

Der dritte Punkt auf der Liste der Ortsvorsteherin war der Friedhof. Nachdem fast alle großen Zypressen am Hauptweg dem schlimmen Sturm am 18./19. Januar in diesem Jahre zum Opfer gefallen sind, gab es zwei Vorschläge. Einmal den Weg so großzügig zu lassen, mit freiem Blick und neu gestalteten Kanten. Oder wieder kleinkronige Bäume, zum Beispiel Säulenhainbuchen oder Säulenebereschen, zu einer Allee anzupflanzen.

Hierbei gingen die Meinungen auseinander. Die einen wollten wegen leichterer Grabpflege lieber keine neuen Bäume, die anderen waren der Meinung ohne Bäume wäre der Friedhof zu kahl. Das weitere Vorgehen soll bei einem Vororttermin geklärt werden. Zum Schluss gab Hans-Jürgen Weber bekannt, dass das Fritz-Homann-Bad, wenn das Wetter gut sei, eine Woche früher aufmache, am 6. Mai.

Die Arbeitseinsätze an den Samstagen: 24. März, 31. März und 14. April, 21. April, 28. April und 5. Mai benötigen dringend noch mehr Helfer. Zudem wurde auf die gestiegenen Energiepreise hingewiesen, die dem Bad zu schaffen machen.

 

 
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Stemmer (aus HP der Ortsvorsteherin zum Jahresende 2006):


Das Jahr 2006 neigt sich dem Ende zu und ich habe mich nun schon etwas besser eingearbeitet. Schauen wir einmal zurück:


Die Dorfgespräche sind gut angenommen worden. In der Hoffnung, dass das so bleibt, habe ich für das nächste Jahr am 15. März und 13. September  im Hotel  „Zur Stemmer Post“ bei Ute und Volkhart Bewig Termine gemacht.


Unsere größte Sorge, das Dach des Bürgerzentrums, ist nun erstmal dicht und die Handballerinnen und Handballer können spielen. Und das tun sie hervorragend, wie man in der Zeitung lesen kann. Leider regnet  es im Raum der Geflügelzüchter immer noch durch, daran arbeiten wir noch.

Am 18. März hatten wir den Termin zur „ Sauberen Landschaft“ in Stemmer. Es wurde viel Müll gesammelt. Auch das wollen wir 2007 wiederholen.

Der Höhepunkt für Stemmer in diesem Jahr war der Kartoffelmarkt am 24. September. Allen, die sich eingebracht haben, noch mal herzlichen Dank. Auf der Internetseite "www.wir-in-stemmer.de"   kann man die tolle Atmosphäre auf vielen Bildern wieder finden. Ausdrücklich bedanken möchte ich mich an dieser Stelle für die vielfältige Unterstützung meiner Arbeit als Ortsvorsteherin auch in Bereichen, die nicht immer öffentlichen Charakter haben und somit im Verborgenen bleiben.


Leider haben seit Mitte des Jahres die Neonazis Minden auf ihre Liste gesetzt. Nachdem die letzte Demo im November kurzfristig abgesagt wurde, ist nun für Heiligabend wieder eine angesetzt worden. Leider ist noch nicht ganz geklärt ob die Kundgebung stattfindet.  Aber wie ich schon in meiner Ansprache zum Volkstrauertag sagte, bin ich nicht der Meinung dass wir das ignorieren sollten. In der Vergangenheit ist das schon fehlgeschlagen. Nein, wenn die „ Neuen Nazis“ kommen  müssen wir auf die Straße und zwar so viele Leute wie möglich. Ich bitte euch, wenn ihr auch nur ein bisschen Zeit habt, macht mit. Näheres erfahrt ihr aus der Zeitung oder auf meiner Internetseite www.ov.heidrun-kruse.de ( unter Aktuelles oder Termine)

Im Laufe des Jahres gab es einige Beschwerden über meine Erreichbarkeit. Darauf hin habe ich mir nun ein Handy zugelegt. Unter der Nummer  0175/5410303  meldet sich ab jetzt die Ortsvorsteherin, um Fragen und Anregungen entgegen zu nehmen. In meiner Arbeitszeit, Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8.30 Uhr bis 14.30 werde ich mich nicht gleich melden, rufe dann aber so schnell wie möglich zurück. Schreibt sie euch am besten auf den neuen Kalender für 2007, denn die Nummer steht leider noch nicht im Telefonbuch.

SO, NUN BLEIBT MIR NUR NOCH, ALLEN EINWOHNERN VON STEMMER FROHE UND BESINNLICHE FESTTAGE UND EIN GESUNDES UND ERFOLGREICHES JAHR 2007 ZU WÜNSCHEN.
Wir sehen uns.

Ihre Ortsvorsteherin
HEIDRUN KRUSE
 

Aus HP der Ortsvorsteherin:

Am Sonntag, den 12.11.06 trafen sich etwa 90 Seniorinnen und Senioren aus Stemmer zum traditionellen Kaffee trinken im Gemeinschaftsraum des Bürgerzentrums. Ich hatte wie schon in den  vergangenen Jahren sehr viel Unterstützung aus den örtlichen Vereinen, der Schule, des Kindergartens, und Familie Bewig. An dieser Stelle möchte ich mich noch mal recht herzlich dafür bedanken. Ohne sie alle ließe sich das ganze nicht mehr durchführen.
Gäste waren Waltraut Winter, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Minden von der SPD. Sie richtete ein paar Grußworte an die Seniorinnen und Senioren und las später noch eine mitgebrachte Geschichte vor.
Etwa 20 Kinder vom Kindergarten Bollerwagen sangen mit ihrer Leiterin 3 Lieder, was die Anwesenden begeisterte.
Pastor Salberg sprach ein Gebet und bat die Seniorinnen und Senioren lange zu versuchen unter Menschen zu kommen auch wenn man dafür Hilfe in Anpruch nehmen müßte.
Zum Ende überreichte ich mit Frau Winter, Herrn Luckner, und Pastor Salberg der ältesten Teilnehmerin, Frau Wickert (87), und dem ältesten Teilnehmer, Herr Wiese (89) je einen Blumenstrauß.

MT vom 14.09.06 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Undichtes Dach der Sporthalle sorgt für Diskussionsstoff

Brisantes Thema beim Dorfgespräch in Stemmer / Weitere Helfer für Fritz-Homann-Bad am Samstag gesucht

Minden-Stemmer (mt/um). Die Sporthalle und das Fritz-Homann-Bad waren Thema beim Stemmer Dorfgespräch, zu dem rund 30 Bürgerinnen und Bürger ins Hotel Zur Stemmer Post gekommen waren.


Zum N.P.-Markt berichtete Ortsvorsteherin Heidrun Kruse, dass der Marktleiter und der zuständige Gebietsleiter zufrieden mit der Entwicklung sind. In dem Markt soll demnächst eine Lottoannahmestelle eröffnet werden. Einen Postshop wird es jedoch nicht geben.

Ein brisantes Thema war das undichte Dach der großen Sporthalle. Das Problem sei seit langem bekannt, aber jetzt spitzte es sich so zu, dass der Spielbetrieb in Gefahr gerate. Das bedeute für die HSG Stemmer/Friedewalde und den TV Stemmer das Ende. Auf Initiative der beiden Vereine sei ein örtlicher Dachdecker gefunden worden, der das Dach erstmal soweit repariere, dass der Spielbetrieb weitergehen könne, hieß es. Die Stadtverwaltung begrüßte das Engagement und ist bereit die Kosten zu übernehmen. Darüber soll es einen Haushaltsansatz für nächstes Jahr geben um Geld für eine komplette Sanierung des Daches zu bekommen.



Es seien sich alle einig, dass mehrere Ursachen für das Problem verantwortlich seien und Lösungen gefunden werden müssten, hieß es während der Versammlung weiter. Denn auch bei den angrenzenden Vereinsheimen von den Schützen und besonders bei den Geflügelzüchtern regnet es durch.

Die Diskussion blieb äußerst sachlich. Ortsvorsteherin Heidrun Kruse lobte die Idee einiger Schützen, drei kleine freie Flächen vor dem Sportlereingang, mit passenden Steinen zu pflastern. Die Stadt stellte das Material zu Verfügung, gepflastert haben drei freiwillige Schützen.

In diesem Zusammenhang wies Helmut Rodenbeck darauf hin, dass das Holz im Eingangsbereich der Sporthalle gestrichen werden muss. Das Material stellt auch hier die Stadt. Freiwillige, die Lust und Zeit zum Streichen haben, melden sich bei Heidrun Kruse, Telefon: (0 57 04) 6 33 oder Ortsvorsteherin Heidrun Kruse .

Die Ortsvorsteherin unterstrich, dass künftig die Hecken auf dem Stemmer Freidhof entweder selber geschnitten werden müssen, oder die Stadt rode sie kostenlos aus und setze eine Steinkante, oder ziehe eine Furche als Grenze.

Die angebotenen Aqua-Jogging-Kurse im Fritz-Homann- Bad sind gut angenommen worden. Die Ortsvorsteherin will versuchen eine zweite Trainerin für das nächste Jahr zu bekommen. Hans-Jürgen Weber gab bekannt, dass sich am Samstag 16. September, um 9 Uhr freiwillige Helfer treffen, um das Bad winterfest zu machen. Jeder ist willkommen.

 

Aus HP der Ortsvorsteherin (Protokoll des 3. Dorfgesprächs...):

Am Donnerstag, den 09.03.06 hatte die Ortsvorsteherin Heidrun Kruse zum Dorfgespräch geladen. Über 60 Bürgerinnen und Bürger nahmen teil. Das 1. Thema war der N.P. Markt in Stemmer. Die EDEKA vertreten durch den Bezirksleiter, den Marktleiter  und Hr. Ullrich Kretlow , Verkaufsleiter NP-Märkte West, konnten die Befürchtungen der Stemmeraner, der Markt würde bald geschlossen, ausräumen.
Hr. Kretlow erläuterte, der Markt wäre noch in der Aufbauphase und die sei gut. Es müsse aber noch daran gearbeitet werden, die Ergebnisse zu verbessern. Ab Ende April werde das Sortiment um einige Bioprodukte erweitert und im Gespräch sei wieder, ein Wenco Regal ins Sortiment aufzunehmen. Das werde aber noch etwas dauern, weil  jede Änderung in 300 Märkten gleichzeitig geschehen müsse. Aus der Versammlung kam die Frage nach dem verpackten Fleisch. Dieses kommt aus dem EDEKA eigenen Werk „ Bauerngut Bückeburg“ und wird immer frisch geliefert.
Frau Kruse erklärte, dass in einem Vorgespräch mit den Vertretern der EDEKA erörtert wurde, den Vorraum evtl. durch die Volksbank mit nutzen zulassen. Diese könnte dort einen Kontoauszugsdrucker und einen Briefkasten für Überweisungsträger ausstellen. Gespräche hierüber haben mit der Volkbank Petershagen EG statt gefunden. Die Vorschläge werden geprüft und am 07.09.2006 beim nächsten Dorfgespräch mit den Angestellten der Bank besprochen.
Frau Kruse gab weiterhin an, Gespräche mit der zuständigen Stelle der Post anzustrengen, um im Eingangsbereich einen Automaten für Briefmarken zu bekommen.
Nach etwa einer halben Stunde konnten sich die Herren von der EDEKA verabschieden und Hr. Pamin übernahm das Wort. Er führte die Versammlung in die aktuelle Friedhofs Problematik ein und klärte verschiedene Sachverhalte auf. Insbesondere die Grabstätten, die noch eine Hecke als Abgrenzung haben, werden in Zukunft diese Hecke selber schneiden müssen. Wenn man das nicht will oder auch nicht mehr kann, rodet die Stadt die Hecke kostenlos aus und der Grabstättenbesitzer kann sich nun überlegen was er für eine Abgrenzung zum Nachbargrab machen möchte. Eine Steinkante setzen oder auch einfach nur eine abgestochene Furche wie auf dem Südfriedhof üblich. Wer Fragen hat wende sich telefonisch an Herrn Alwin Pamin  T.: 0571/89935. Er hat für alles ein offenes Ohr.
Herr Pamin konnte aber auch vermelden, das in Verbindung mit der Ortsvorsteherin ein Stemmeraner Bürger gefunden werden konnte, der stundenweise für ein kleines
Entgelt helfen wird, den Friedhof wieder etwas schöner zu gestallten.
Als nächsten Punkt gab Frau Kruse bekannt, dass die Aktion „Saubere Landschaft“
um eine Woche verschoben wird und jetzt am Samstag, den 18.03.06 sattfindet.
Herr Weber, Vorsitzender vom Förderverein "Fritz- Homann -Bad",  wies darauf hin, dass am Samstag danach - also am 25.03.06 - der erste Arbeitseinsatz im Schwimmbad
von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr gefahren wird und auch hier viele Hände gebraucht werden. Frau Kruse erklärte, dass man in dieser Saison an zwei Abenden "Aqua Jogging -
Kurse" anbieten kann und zwar Dienstag und Mittwoch in der Zeit 19.30 – 20.15 Uhr,
Kosten für 10 x  ca. 75 € plus Eintritt. Je mehr Teilnehmer, um so günstiger wird es.
Frau Kruse gab weiter bekannt, das der Pool Billard Club, der die kleine Sporthalle von der Stadt übernehmen und für seine Zwecke umbauen will, die Bauanträge in trockenen Tüchern hat. Die Finanzierung ist noch im werden, aber das Ziel, im September auf dem Kartoffeltag zu eröffnen, wird weiter angestrebt.
Als letzter Punkt, der von der Initiative „Bürger gegen Biogas“ eingebracht wurde, kam der geplante Bau "NAWARO - Anlage" zur Sprache. Die Initiative wollte eine Stellungnahme der Ortsvorsteherin im Bezug dazu.
Frau Kruse wies darauf hin, dass sie Ortsvorsteherin für ganz Stemmer sei und auch wenn es nicht so aussehen würde, es wären nicht alle Stemmeraner gegen die Anlage. Sie sehe Ihre Rolle in der Information der Bürger. Dies sei ihr aber als Arbeit für die NAWARO - Anlage ausgelegt worden, deshalb hätte sie sich entschlossen,  so wenig wie möglich dazu zu sagen. Ganz persönlich sei sie aber für die NAWARO - Anlage.  Entschieden werde die Sache letztendlich sowieso von den zuständigen Behörden nach Recht und Gesetz.
Frau Kruse hob noch hervor, dass sie die Produktivität der Zusammenarbeit von Neubürgern und "Alteingesessenen Stemmeranern" in der Initiative hervorragend fände und dies auch für andere Projekte gebraucht werde,  z.B. saubere Landschaft oder Fritz Hohmann Bad. Es gibt viel zu tun in Stemmer. Damit schloss Frau Kruse die Versammlung und wünschte allen einen guten  Heimweg.


Gruß der Ortsvorsteherin zum Jahreswechsel 2005/2006 per Zeitungsbeilage:

„Zuviel und zu wenig Vertrauen sind Nachbarskinder“ (W. Busch)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Stemmer,


ein ereignisreiches Jahr liegt aus meiner Sicht hinter uns und es war sicherlich nicht immer einfach für mich  - als Neuling auf der öffentlichen Bühne - es allen Einwohnern von Stemmer recht zu machen.

Insbesondere zum Thema „Biogasanlage“ sind meine Bemühungen zu einer möglichst objektiven Darstellung naturgemäß bei den erklärten Gegnern nicht auf Gegenliebe gestoßen. Ich war und bin der Meinung, sich zunächst mit beiden Richtungen auseinanderzusetzen,  ist auch ein Gebot des Miteinanders. Auf meiner Internetseite www.ov.heidrun-kruse.de unter der Rubrik INFOS habe ich auch versucht, zunächst allgemeine Aufklärung zu betreiben. Wenn dadurch der Aspekt der Gegenargumente zu kurz gekommen sein sollte, war das nicht meine Absicht. Eine Entscheidung zu der Anlage ist aber letztlich noch nicht gefallen und auch die Bauausschusssitzung vom 30.11.2005 diente allein der Information des Ausschusses. Für den Fall, dass die Anlage rechtlich nicht verhindert werden kann, geht es selbstverständlich auch darum, für den Schutz und die Sicherheit der Einwohner größtmögliche Auflagen zu erreichen, ohne z.B. bei notwendigen Straßenbaumaßnahmen auch noch mit Anliegerbeiträgen bestraft zu werden.

Unerfreulich für unser Dorf war zweifellos auch die Veränderung im Bereich der Einkaufsmöglichkeiten und es gilt nun, dafür einzutreten, den neuen Markt zu erhalten. Hierzu ist jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten aufgerufen.

Bei allen Aufregungen gehen manchmal die positiven Dinge schnell in Vergessenheit. Alle Vereine aus Stemmer haben zusammen mit der Kulturgemeinschaft an der Aktion „Unser Dorf hat Zukunft“ mitgemacht. Es war wirklich eine gute Zusammenarbeit, welche sich schließlich in einem Sonderpreis im Zusammenhang mit dem
„Fritz-Homann-Bad“ niederschlug.

Bekannt geben möchte ich noch, dass der „Seniorennachmittag“ vom nächsten Jahr an immer am Sonntag vor dem Volkstrauertag  - also Anfang November - liegen wird. Wie bisher kommen dazu aber noch gesonderte Einladungen.

Ausdrücklich bedanken möchte ich mich an dieser Stelle für die vielfältige Unterstützung meiner Arbeit als Ortsvorsteherin auch in Bereichen, die nicht immer öffentlichen Charakter haben und somit im Verborgenem bleiben. Wer nicht zufrieden ist, sage es mir bitte direkt. Eine sachlich vorgetragene Kritik und der gegenseitige Austausch darüber können nur zum Nutzen unseres Ortsteiles sein.

ICH WÜNSCHE ALLEN EINWOHNERN VON STEMMER FROHE UND BESINNLICHE FESTTAGE UND EIN GESUNDES UND ERFOLGREICHES JAHR 2006.

Ihre Ortsvorsteherin
HEIDRUN KRUSE

Holger Weber:
Am 08. Dez. 05 verstarb unsere ehemalige Ortsvorsteherin (Okt. 2000 bis Okt. 2004) 

Carola Hoppmann viel zu früh im Alter von nur 50 Jahren. 

 Durch ihre herzliche und freundliche Art war sie über Stemmer hinaus beliebt.


MT vom 30.04.05  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Auch Biogas kann manchem stinken

Anwohner in Stemmer befürchten Geruchsbelästigung und steigendes Verkehrsaufkommen

Minden (mt). Die Erzeugung von Energie aus Biogasanlagen scheint vor allem dann gut zu sein, wenn dies andernorts geschieht. Anwohnern in Stemmer stinkt es nämlich gewaltig, dass es den ökologischen Fortschritt ausgerechnet vor ihre Haustür verschlagen könnte. Insgesamt drei Projekte sind schon im Kreis realisiert. Und die Zahl wächst.

Text und Foto von Stefan Koch


 
 

Geruchsbelästigung, Dauerverkehr von landwirtschaftlichen Maschinen, Verschandelung der Landschaft durch hohe Gär- und Güllebehälter: Dass es einmal so weit kommen könnte, hatte bis zum 14. April in Stemmer niemand geahnt. An dem Tag informierte Ortsvorsteherin Heidrun Kruse im Rahmen einer Bürgerversammlung über die Absicht eines Landwirts aus Päpinghausen, den Standort zwischen Brewinkel und Bartlinge zum Bau einer Biogasanlage zu nutzen. Und Winfried Tuleweit versicherte als zuständiger Bereichsleiter der Mindener Verwaltung, dass die Stadt keine Einflussmöglichkeiten auf die Erteilung einer Baugenehmigung habe.Noch hat der Investor keinen Antrag für den Bau der Biogasanlage zur Vergärung von Mais gestellt. Dennoch wächst in Stemmer der Widerstand gegen eine Technik, die Energie erzeugt, ohne zur Zunahme von Kohlendioxyd in der Atmosphäre beizutragen.
Für Heinrich Traue, der am Weg nach Petershagen rund 200 Meter von dem angekündigten Projekt entfernt wohnt, ist letzteres kein Trost: "Wenn sich der Betreiber profilieren will, soll er das woanders, aber nicht auf Kosten der Anlieger der Stemmer Bartlinge."
Er und die anderen befürchten ein massives Verkehrsaufkommen durch an- und abfahrende Fahrzeuge, die die geplante Anlage vielleicht auch noch in der Nacht zu beschicken haben. Furcht gibt es nicht nur vor Geruchsbelästigung und Ungeziefer, sondern auch vor der Landschaftszerstörung. Eine Höhe von 14 Metern sollen einzelne Komponenten der Anlage haben.
Traue: "Wer garantiert uns, dass nicht in drei oder vier Jahren eine Nutzungsänderung beantra