SONSTIGES......

Holger Weber (how): Unter "Geschichtsdaten" kann auch das Jahr 2017 - ohne Garantie auf Vollständigkeit - in Kurzfassung verfolgt werden...KLICKEN SIE SICH DURCH...

EINWOHNERSTATISTIK 2016 - Quelle Stadt Minden 02.01.2017

Mit einer Einwohnerzahl von 1.708 trägt der Ortsteil Stemmer zur Gesamteinwohnerzahl der Stadt Minden v. 83.992

nach Angaben der Stadtverwaltung per Ende 2016 bei.

AUCH DAS IST STEMMER:

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit von Holger Weber (how):

UNTEN ANKLICKEN

"Sandbauern" co/ von Heinrich Langenkämper, Minden, Stiftsallee 118

Broschüre 100 Jahre Schule Stemmer 1961

Alte Beinamen in Stemmer-1987: H.Waltke

Geschichte TV Stemmer bis 1988

Grundsteinlegung EBH 1971

„FOTOS der Straße L 764 bei Stemmer um 1980“  --- „FOTOS der Straße L 764 bei Stemmer um 1992“

„Alte Zeitungsberichte zur L 764 bei Stemmer“

Dorfgemeinschaftsfeste 1962 - 1966

Volkszaehlung 1946 - Zaehlerbezirksbuch bereinigt...

MT vom 14.11.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

 

MT vom 06.10.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Holger Weber (how) vom 30.10.2017:

Lehrer Lachtrup aus Stemmer wurde 1731 nicht von beantragtem Abgabenerlass befreit !

- Schwer lesbare alte Dokumente bisher falsch interpretiert... -

Minden-Stemmer 30.10.2017: "Das Schulwesen" oder "Der Schulmeister fand die Steuern zu hoch" waren Überschriften unter den sich  die früheren Schulleiter Fritz Homann und Fritz Weißmann u.a. mit der Geschichte von Stemmer auseinandersetzten. Näheres dazu ist in der kleinen Denkschrift " 100 Jahre Schule Stemmer aus 1961" nachzulesen, die auch in andere nachfolgende Veröffentlichungen Eingang fanden.

Broschüre 100 Jahre Schule Stemmer 1961

Zweifel an den zugrunde liegenden Wiedergaben aus alten Schriften wurden bisher nicht bekannt. Umso erfreulicher ist es nun, dass ein Ahnenforscher aus Braunschweig auf der Suche nach seinen Wurzeln in der großmütterlichen Lachtrup-Linie auf Zweifel stieß. Frank Schröder war bisher bei seinen Nachforschungen bei vermeintlichen verwandten Lachtrupfamilien nicht weitergekommen, stieß dann aber über Umwege auf die obige Schulchronik von 1961. Nach Besorgung der Originalurkunden beim "Landesarchiv Münster" machte er sich an die mühevolle Arbeit einer in Teilen unvollkommene Übersetzung und ahnte zum Schluss, dass die bisherigen Rückschlüsse wohl fehlerhaft sein könnten. Die vom Homepagebetreiber (how) erfolgte Kontaktaufnahme mit dem Landesarchiv hat es nun bewiesen. Unter dem Aktenzeichen " W 2-5-3- 5031/2017 bestätigt Dr. Axel Koppetsch:

"...dass der Lehrer Johann Heinrich Lachtrup seine Eingabe von 15.März 1731 zwar an den König andressiert, aber an die Regierung zu Minden geschickt hat. Diese hat am 16. März einerseits per Schreiben an die Dorfschaft Stemmer angeordnet, die dortigen Eingesessenen per Androhung einer Strafzahlung zur Einhaltung des Schulbesuches von Martini bis Ostern und Zahlung des vollen Schulgeldes anzuhalten, andererseits eine Abschrift von Lachtrups Eingabe samt befürwortender Stellungnahme an die übergeordnete Kriegs- und Domänenkammer gerichtet. Diese wiederum hat am 06. April geantwortet, dass sie nicht befugt ist, Schulmeister von Kontributionen zu exemieren. Am 13.April wurde der Vorgang in der Regierung mit dem Hinweis zu den Akten  genommen, dass Lachtrup über den ablehnenden Bescheid zu informieren sei..."

Klicken Sie die GELB hinterlegten Gesamtdateien der Rechteinhaber doch einfach mal an...

Eingabe Lehrer Lachtrup Original 1731 --  Copyright/Landesarchiv Muenster

Eingabe Lehrer Lachtrup Uebersetzung 1731 -- Copyright/Schroeder Braunschweig

Der Veröffentlichung der Urkunden / Übersetzungen mit Quellenangabe haben die Rechteinhaber ausdrücklich zugestimmt.

Aber nicht nur die Abgabenthematik lässt Zweifel aufkommen, auch die Jahrgangsdaten zur zeitlichen Abfolge in der Lehrerfamilie sind wohl unklar. Ahnenforscher Schröder:

*Wie kann ein Lachtrup 1624 schon Lehrer gewesen sein, wenn der erste Lachtrup-Lehrer 1616 geboren wurde?

*Fehlt in der Schulschriftdarstellung evtl. zuallererst noch der Vater?"

 

Anmerkung Holger Weber: Hier liegt die Vermutung nahe, dass aber auch das Datum "1624" als Beginn der Lehrerschaft um Familie Lachtrup falsch sein könnte...

MT vom 02.10.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

von Holger Weber (how):

MT vom 25.09.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

BUND-Wahlen---Auszug für Stemmer / Kindergarten Bollerwagen:

(NUR ERST / ZWEITSTIMMEN AB 5%)

SPD (1. Stimme / 2. Stimme) = 39,0%/33,2,% -- CDU = 36,6/32,6 -- AfD = 8,8/8,9-- FDP = 5,8/9,4

-- Die Linke = 5,5/6,4 -- Grüne 4,4/7,4

 

MT vom 22.09.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 19.09.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 02.09.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

ANKLICKEN UNTEN:

MT Historische Seite Bürgerzentrum

Meine Homepage schon einmal im Bereich "Geschichtsdaten" angeklickt?

Erster Spatenstich 1991, Richtfest 1993, Schießstandeinweihung 1995, Einweihung Bürgerzentrum 02.05.1997...

MT vom 20.08.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

von Holger Weber (how):

MT vom 15.05.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

NRW-Wahlen---Auszug für Stemmer / Kindergarten Bollerwagen:

(NUR ERSTSTIMMEN AB 5%)

SPD (1. Stimme / 2. Stimme) = 43,9%/38,8% -- CDU = 34,2/29,5 -- Grüne 5,7/8,0 -- FDP = 6,4/10,5

Stemmer Heideweg bis August gesperrt

Minden-Stemmer (mt/mre). Der Stemmer Heideweg wird ab heute zwischen der Stemmer Heide und Ewesweg für den gesamten Verkehr gesperrt. Bis zum 30. August wird die Straße ausgebaut.Die Sackgassenregelung Eweskamp wird aufgehoben. Die Anlieger des Stemmer Heidewegs können je nach Baufortschritt über die Straße Eweskamp zu ihren Grundstücken gelangen. Das teilt die Stadt Minden mit.

MT vom 19.04.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 03.04.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 22.03.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 24.02.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

In Stemmer wohnhaft:

MT vom 28.01.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Holger Weber (how) vom 19.01.2017:

Karte Stemmer.pdf (Quelle Stadt Minden)

Katasterbezeichnungen und politische Ortsteilgrenzen nicht immer identisch!!!

In den letzten Tagen berichtete das Mindener Tageblatt verschiedentlich über Projekte in Stemmer. Leider wurde dabei übersehen, dass die Zuständigkeiten der Ortsvorsteher sich an den politisch vorgegebenen Ortsteilgrenzen orientieren. Deshalb ist es nicht richtig, das Containerdorf für Flüchtlinge und das Projekt des muslimischen Kulturvereins dem Ortsteil Stemmer zuzuschreiben. Richtig ist vielmehr die Lage im Ortsteil MINDERHEIDE...

Wer sich für die genauen Ortsteilbegrenzungen interessiert, der findet eine Hilfe in der OBEN eingefügten Karte der Stadtverwaltung Minden.

MT vom 14.01.2017 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Holger Weber (how) vom 10.01.2017:

STEMMER MIT KLEINEM ZUWACHS

Gegenüber der Einwohnerstatistik per 31.12.2015 hat sich im Vergleich zu Ende 2016 die Zahl der Einwohner in Stemmer um 32 auf 1.708 EW erhöht. Der Zuwachs bei den Ausländern beträgt 12 (51 zu 63). Mit 83.992 Ortsansässigen hat die Gesamtstadt ein Plus von 377 zu verzeichnen. In den 19 Ortsteilen der Gesamtstadt haben zehn positive Tendenzen mit Zuwächsen bzw. neun negative Entwicklungen genommen.

Alle Daten können UNTEN durch ANKLICKEN eingesehen werden...

EINWOHNERSTATISTIK 2016 - Quelle Stadt Minden 02.01.2017

MT vom 16.12.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Copyright Mindener Tageblatt / MT.de MT-Fotos: Hans-Georg Dittmann

Von Holger Weber (how):

"Kult-Verein-Stemmer"

Aus dem Organisationsteam des Osterfeuernacht-Festes heraus bildete sich im November ein neuer Verein. Dieser hat sich auf die "Fahne" geschrieben, nicht in Konkurrenz zu bestehenden Strukturen zu treten. Kleinere Nischen sollen ausgefüllt werden und das Geschehen in Stemmer noch mehr beleben. Der Vorstand besteht weitgehend aus Führungspersonen anderer Vereine und setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender: Manuel Krietemeier / 2. Vorsitzender: Peter Schlötel / Kassierer: Kai Lüttge / Schriftführer: Stephan Westermann

MT vom 17.11.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 01.11.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 29.10.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 04.10.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 30.09.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Rassegeflügel in Stemmer

Minden-Stemmer (mt/ani). Der Rassegeflügelzuchtverein Stemmer lädt zur Geflügelausstellung am Samstag, 1. Oktober, ins Vereinsheim am Bürgerzentrum (Zum Schulkamp 2) ein. Beginn ist um 10 Uhr. Es werden etwa 120 Tiere der verschiedenen Rassen und Farben zur Schau gestellt: Enten, Hühner, Zwerghühner und Tauben. Der Grill- und Klönabend schließt sich ab 17 Uhr an.

Foto: Holger Weber (how)

10. Stemmer Kartoffelmarkt vom 25. September 2016

Foto: Holger Weber (how) vom 25.09.2016

Holger Weber (how) vom 25.09.2016:

Gratulation an die Verantwortlichen des 10. Kartoffelmarktes in den letzten zwanzig Jahren. Das wie immer gute Wetter war neben den vielen tausend Besuchern der beste DANK für das Organisationsteam um Wolfgang Lüftner. Neben den gut sortierten Ständen, welche ein großes Spektrum abdeckten, kamen auch die Unterhaltungsprogramme bei den Besuchern sehr gut an. Mehr und besser geht nicht, war dann auch oft zu hören.

 Auf "Stemmer-Live" mit seiner umfangreichen Bildersammlung wird verwiesen. Einfach ANKLICKEN...

Stemmer-live

aus Leserfotos MT /  Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Entdeckt während eines Urlaubs im Harz. - Leserfoto: Holger Weber Minden-Stemmer

MT vom 31.08.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Stromausfall in Minden und Hille

Minden/Hille (nas). In einigen Teilen von Minden und Hille hat es am Dienstag um 17:36 Uhr einen Stromausfall gegeben. Laut "Westfalen Weser Netz" waren zwei Leitungen am Umspannwerk Kutenhausen betroffen. Der Fehler in der Leitung, die Teile von Kuhlenkamp, Kutenhausen und Minderheide versorgt, war nach rd. 20 Minuten behoben. Einige Anwohner in Stemmer und Hille-Holzhausen mussten sich dagegen noch etwas gedulden. Sie hatten erst nach rd. einer Stunde, gegen 18:30 Uhr wieder Strom. Was die Ursache für den Stromausfall war und wie viele Haushalte betroffen waren, war bis Redaktionsschluss noch nicht bekannt.

MT vom 31.08.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

AUCH IN STEMMER:

MT vom 19.08.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 08.08.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 28.07.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

"Luftbild des Monats aus Stemmer"

 

 

...und Hannelore Schmidt aus Stemmer ist dabei !

MT  vom 21.06.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT  vom 14.05.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT  vom 26.04.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Holger Weber (how) vom 13.04.2016 / Brief unseres neuen Ortsvorstehers:

An alle Stemmeraner Bürgerinnen und Bürger

 

Foto: Privat Niermann

Hiermit stelle ich mich als der neue Ortsvorsteher in Stemmer vor. Seit 18 Jahren wohne ich mit meiner Familie in Stemmer an der Südfelder Straße und habe den Ort als meine Heimat liebgewonnen. Nachdem ich von dem SPD Ortsverein im Januar gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könne dieses Amt zu übernehmen, bin ich nach kurzer Bedenkzeit im März offiziell benannt worden. Als parteiloser Ortsvorsteher verstehe ich mich als Bindeglied zwischen der Verwaltung und den Bürgern. Ich bin für alle Dorfthemen ansprechbar und freue mich gemeinsam mit allen Stemmeraner Bürgerinnen und Bürgern das Dorfleben aktiv zu gestalten. Sie erreichen mich unter der

E-Mail: braun-niermann@gmx.de oder meiner Telefonnummer Tel. Nr. 0571 9424630.

Auf den Internetseiten stemmer-live.de, „wir-in-stemmer.de“ und der Chronik von Holger Weber werden Sie zuverlässig über Termine und Veranstaltungen informiert.

Der Termin für den Seniorennachmittag ist der 19.06. ....

Mit freundlichen Grüßen

Udo Braun Niermann

Holger Weber (how) vom 19.03.2016:

Fritz-Homann-Bad Stemmer im Rückblick

Ralf Westermann war im August 1965 der zwölftausendste Besucher...

 Edith Hildenhagen machte bereits 1968 stolze "Fünfzigtausend" voll...

Minden-Stemmer (how): Als im Sommer 2015 der Förderverein des Fritz-Homann-Bades zum "GOLDENEN JUBILÄUM" des ursprünglichen Schulbades einlud, war sicherlich auch vielen älteren Besuchern / Schwimmern nicht mehr in Erinnerung, welche erfreulichen Eckpunkte das Bad bereits kurz nach der Schlüsselübergabe im Herbst 1964 zu verzeichnen hatte. Dass bei der Schlüsselübernahme noch nicht geschwommen werden konnte, war der Freude über das neue Stemmer Zentrum nicht abträglich. Nur wenige "Schwimmer" trauten sich zusammen mit Wilfried Fabry als "GAG" in die nur vorhandene "kalte Pfütze" im Nichtschwimmerbereich. Das offizielle Anschwimmen musste in das Jahr 1965 verschoben werden. Berichten im Mindener Tageblatt zufolge, war bereits im Juli 1965 das Bad fester Bestandteil eines Dorfgemeinschaftsfestes und im August konnte mit Ralf Westermann der zwölftausendste Besucher geehrt werden. Drei Jahre später war mit Edith Hildenhagen die Marke "50.000" erreicht.

 Am 02. Juli 1965 berichtete die Tageszeitung über die große Beliebtheit des Schul-/Freibades. Das offizielle "Anschwimmen" dürfte wohl für "Mai 1965" zu verzeichnen sein. Wer sich noch näher über die Anfangsjahre des Bades informieren möchte, kann dies durch

ANKLICKEN DER UNTEREN PDF-DATEIEN

(Copyright Mindener Tageblatt / MT.de)

erreichen, welche aus dem Archiv vom Mindener Tageblatt zur Verfügung gestellt wurden.

Historie Stemmer Bad 1. - Schlüsselübergabe Sept.1964

Historie Stemmer Bad 2. - Freude über Betrieb im Schulbad Juni 1965

Historie Stemmer Bad 3. - Steigende Beliebtheit Juli 1965

Historie Stemmer Bad 4. - Späße im Wasser Juli 1965

Historie Stemmer Bad 5. - Vom Krabbelvolk bis zur Oma Juli 1965

Historie Stemmer Bad 6. - Stemmer Sommerparadies Juli 1965

Historie Stemmer Bad 7. - Bereits 12.000  Besucher August 1965

Historie Stemmer Bad 8. - Nun schon 50.000 Besucher - Rettungsschwimmer ausgebildet August 1968

 

MT  vom 18.03.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT  vom 09.03.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Alte Stemmer Furt

(mt/GB). Der Heimatverein Friedewalde lädt am Samstag, 5. März, zum Schnatgang ein. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr an der Heimatstube Friedewalde, Friedewalder Straße 24. Es geht von dort zur urkundlich erwähnten alten Stemmer Furt; dort wird ein Fachwerkhaus mit Diele, Nebengebäuden, Wirtschaftsbereichen und Ställen, vielen als „der Förthof“ bekannt, besichtigt.

Das bäuerliche Anwesen kann bis etwa 1570 zurückverfolgt werden. Heute gehören die Gebäude mit insgesamt rund 9000 Kubikmeter umbautem Raum der Baugemeinschaft Mehrgenerationenhof Förthof, die es zu Wohnzwecken umgestaltet. Deren Vertreter Manfred Raker und Architekt Wolfgang Riesner werden die Führung übernehmen.

 

MT vom 27.02.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 24.02.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Vorwurf der „Lügenpresse“ den Nährboden entziehen

Leserbrief von Stefan Borowski, Minden-Stemmer

Betr.: „Spurensuche in der Passage“, MT vom 18. Februar

Ich gratuliere den Autoren zu ihrer Recherche, ausgezeichnet!

In diesem Kontext fände ich es gegebenenfalls interessant, einen ergänzenden Text zum Thema „Gerüchte“ zu schreiben. Es ist bemerkenswert, wie in Zeiten allseits verfügbarer Informationen immer noch viele Menschen von durch nichts bewiesenen Behauptungen, die sich letztlich als „Gerücht“ erweisen, beeinflusst werden und sich geradezu bereitwillig indoktrinieren lassen. Interessanterweise erweist sich in Gesprächen mit Menschen, die ein oder „das Gerücht“ zu Ohren bekommen haben, eine latente Bereitschaft, an das Behauptete zu glauben und es ohne nachzudenken, vielmehr durch Hinzufabuliererei noch zu verstärken. Außerdem sind vom „Glauben an Gerüchte“ überwiegend solche Zeitgenossen betroffen, deren grundsätzlich negative Haltung gegenüber Flüchtlingen jeglicher Couleur durch die Aufnahme und Weiterverbreitung von „Gerüchten“ bestätigt wird. Wir finden dieses Phänomen im sogenannten Bildungsbürgertum ebenso wie bei edukativ etwas kürzer gekommenen Mitbürgern.
Vielleicht macht es tatsächlich Sinn, etwas über das Thema „Gerüchte“ zu veröffentlichen. In diesen Zusammenhang passt wunderbar A. Paul Webers Lithographie „das Gerücht“, welches auf Wikipedia angesehen werden kann.
Recherchieren Sie die Faktenlage bitte weiter und entziehen auch dadurch dem Vorwurf der „Lügenpresse“ so gut es eben geht den Nährboden.
 

MT vom 23.02.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

19-Jähriger stirbt bei Verkehrsunfall in Stemmer

veröffentlicht

Minden-Stemmer (um). Zu einem schwereren Verkehrsunfall rückten Mindener Rettungskräfte am Dienstag gegen 0.30 Uhr nach Stemmer aus. Bei dem Unfall starb ein 19-jähriger Autofahrer aus Minden. Wie die Polizei vor Ort mitteilte, war der Fahrer auf der Straße Kläpperstadt unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam sein Fahrzeug kurz hinter der Kreuzung Scheepers Dannen von der Straße ab. Der Wagen schleuderte in einen Graben und prallte danach gegen einen Baum. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr am Unfallort eintrafen, qualmte der Motor des Wagens, es kam jedoch nicht zu einem Brand, so ein Feuerwehrmann. Der 19-jährige Fahrer war jedoch bereits in Folge seiner schweren Verletzungen im Fahrzeug gestorben. Am Einsatzort waren Einsatzwagen der Mindener Rettungswache und der Portaner Berufsfeuerwehr. Unterstützt wurden die Kräfte von Männern der Löschgruppe Stemmer. Die Straße Kläpperstadt war bis gegen 3.30 Uhr gesperrt.

Foto:  co / Polizei

MT vom 15.02.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Abstinenzgruppe mit neuem Vorstand

Minden-Stemmer (mt/um).

Während der Jahreshauptversammlung der Abstinenzgruppe Stemmer-Friedewalde wurde ein neuer Vorstand gewählt. Linda Schmidt (erste Vorsitzende) und Andreas Pollnow (stellvertretender Vorsitzender) haben ihr Amt zur Verfügung gestellt. Bei der Neuwahl wurden folgende Personen gewählt: Erster Vorsitzender Peter Gesemann, 1. Stellvertreter Hans-Ulrich Hackbarth, 2. Stellvertreter Gertrud Heuer. Peter Gesemann (Telefon: 05704 / 16233) und Hans-Ulrich Hackbarth (Telefon: 0175  7696961) sind Ansprechpartner für Betroffene. Gertrud Heuer (Telefon: 0571 / 45819) ist Ansprechpartnerin für Angehörige.

MT vom 13.02.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Abschleppdienst im Dauereinsatz


Minden (mt/mob). Einsetzende Glätte sorgte am Freitagmorgen im Laufe von vier Stunden für rund 20 Unfälle im Kreisgebiet. Fünf Menschen wurden leicht verletzt; die gesamte Schadenssumme wird auf über 60 000 Euro taxiert. Zehn Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Um 5.18 Uhr begann die Unfallserie in Rahden. Hier war ein Autofahrer auf der Osnabrücker Straße von der Fahrbahn abgekommen, das Auto kam auf der Seite zum Liegen, der Mann wurde leicht verletzt.
In Minden ereigneten sich ab 5.55 Uhr insgesamt vier Unfälle. Zunächst war ein 18-jähriger Daewoo-Fahrer auf der Stemmer Landstraße in Höhe Maulbeerkamp in den Gegenverkehr gerutscht. Hier stieß sein Auto mit einem VW Golf zusammen. Dessen 29-jährige Fahrerin verletzte sich genauso wie der 18-Jährige leicht. Die Straße wurde während der Bergungsarbeiten für rund 30 Minuten komplett gesperrt, der Verkehr umgeleitet. In der Weidestraße fuhr eine Frau gegen ein Gerüst sowie einen Baum. Um 7.06 Uhr stürzte auf dem Bierpohlweg aufgrund der Glätte eine Radfahrerin und verletzte sich leicht. Anschließend verunglückte ein Fahrzeugführer gegen 8.30 Uhr auf der Bremer Straße. Hier entstand ein Schaden von rund 6000 Euro. Auf der B 61 im Bereich Petershagen-Heisterholz kam es zwischen 7.34 Uhr und 8.11 Uhr zu drei Glätteunfällen mit Sachschaden. Einmal musste ein Fahrzeug abgeschleppt werden. In Hille setzte die Glätte erst später ein. So gab es dort zwischen 7.55 Uhr und 9.16 Uhr fünf Unfälle mit Sachschaden. Auf dem Barbaraweg fuhr ein Fahrzeugführer gegen ein Verkehrszeichen. Weitere Unfälle waren auf der Holzhauser Straße, der Schlandorfstraße, sowie zweimal auf der Frotheimer Straße. Gesamtschaden hier: rund 20 000 Euro.
 

MT vom 13.02.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

(aus "Leserbriefe" beim MT)

Nichts hören, sehen, sagen

Betr.: Flüchtlingskrise

Beim größten Teil der Bevölkerung in diesem Land ist es so, dass jeder für sein Einkommen hart arbeiten muss, unbezahlte Überstunden, Schichtdienst, Akkord. So mancher Arbeitgeber verlangt Arbeit, bis der Arzt kommt. Die Ausfälle psychisch kranker Arbeitnehmer durch die Arbeit ist auf dem Höchststand. Auf jeden Berufstätigen, der nach einem stressigen Arbeitstag nach Hause kommt, wartet noch eine Flut an Aufgaben, die zu erledigen sind: Kinder, Haushalt, einkaufen usw.
Wenn dieser Normal-Bürger dann abends die verschiedenen regionalen oder überregionalen Zeitungen aufschlägt, bekommt er meistens auf mehreren hochlobende Berichte über ehrenamtliche Flüchtlingshelfer um die Ohren gehauen und fragt sich: Wie bewerkstelligen es diese Menschen, diese Zeit aufzubringen ohne finanzielle Einbußen?
Man hat den Eindruck, dass allen, die sich aus welchen Gründen auch immer nicht einbringen wollen oder können, ein schlechtes Gewissen gemacht werden soll! Wie zum Beispiel der Leserbrief eines pensionierten Gymnasial-Lehrers. Idealisierend und selbstbeweihräuchernd. Man hört, dass sich viele pensionierte Lehrerinnen und Lehrer in der Flüchtlingshilfe einbringen. Sie und Pensionäre, haben Zeit und eine Pension, die jedem Rentner die Zornesröte ins Gesicht treibt. Nicht aus Neid, sondern aus Wut über eine der größten Ungerechtigkeiten in diesem unserem Land. Sie helfen also, weil Sie können. Die meisten im Hintergrund! Ohne, wie der Leserbrief-Schreiber, sich selbst auf die Schulter zu klopfen. [...]
Die Flüchtlings-Hilfe ist natürlich hochpolitisch gewollt, weil kostenfrei. Auch diese Zeitung folgt dieser Aufforderung. Ganzseitig, am besten mit Bildern von Kindern, das wirkt immer. Jeder Zweifler bis zum Gegner dieser Merkel-Politik soll sich verhalten wie die drei berühmten Affen: nichts hören, nichts sehen und vor allen Dingen nichts sagen. Eine unglaubliche Obrigkeits-Hörigkeit macht sich wieder breit, die wir genauso wenig brauchen wie braunen rechten oder roten linken Sumpf. [...]
Wenn es um eine Hochrechnung der in diesem Jahr eintreffenden Flüchtlinge geht, hat jeder zuständige Politiker mathematische Aussetzer. Genauso beim Nachzug der Flüchtlings-Verwandten. Nach den Kosten wagt keiner mehr zu fragen.
Hochbezahlte Verwaltungsbeamte berechnen monatelang jeden Cent für oder gegen die Schließung einer unserer Schulen. Schulen für Kinder, deren Eltern hier Steuern zahlen. Bei Flüchtlings-Unterkünften wird nicht gefragt, wie teuer es wird, sondern nur, wo gebaut oder umgebaut wird. [...]
Jedem muss klar sein, dass alle Flüchtlinge, die sich erst einmal in diesem Land aufhalten, so gut wie gar nicht abzuschieben sind, auch nicht nach Straftaten oder Verbrechen, wie sie sich in Köln abgespielt haben. Fast unglaublich, dass gerade Frauen aller Parteien diese Untaten verharmlosen oder relativieren, in panischer Angst, dass ihre Flüchtlings-Welt ins Wanken gerät. [...]
Ich wage zu behaupten, und da bin ich bei weitem nicht alleine, dass die Integration dieser Völkerwanderung an der Unfähigkeit und dem ideologischen Gezerre unserer Politiker und der Verweigerung streng muslimischer Flüchtlinge scheitert. Und ich spreche nur von den Flüchtlingen, die jetzt schon im Lande sind. Die meisten der Helfer werden nach dem Höhenflug Ihres Selbstwertgefühls, das diese Hilfe ihnen beschert, irgendwann wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommen. Dafür sorgt nicht zuletzt die deutsche Bürokratie. Populistisch? Ja klar, kommt aus dem lateinischen Populus, das Volk. Ich bin einer davon.

Wolfgang Kirschbaum, Minden-Stemmer

 

Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online vom 28.01.2016 / Quelle Stadt Minden

Mit einer Einwohnerzahl von 1.684 trägt der Ortsteil Stemmer zur Gesamteinwohnerzahl der Stadt Minden v. 83.510

nach Angaben der Stadtverwaltung per Ende 2015 bei. Der Ausländeranteil in der gesamten Stadt beträgt 10,03%...

Holger Weber (how) vom 04.02.2016:

Dorfjugend kommt auf den Dorfplatz / Der Mittelpunkt regt zum Reden an...

...unter diesem Motto standen die Kriterien zur Ausgestaltung des neuen Dorfplatzes 1998 / 1999. Was damals erhofft wurde, kann als gelungen angesehen werden. Immer wieder ist zu beobachten, dass das "Rondell" insbesondere bei Sport- und Festveranstaltungen sowie den "Basaren" gerne angenommen wird. Aber manchmal sind die beiden Symbolfiguren auch gerne mal zu einem "Plausch" unter sich...

Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

FÜR EINEN BLICK ZURÜCK EINFACH NUR UNTEN ANKLICKEN:

Mittelpunkt regt zum Reden an...MT:18-11-1999

Dorfjugend kommt auf den Dorfplatz... MT:21-11-1998

(Foto: Holger Weber = Figuren von Bernd  Maro 1999)

MT vom 03.02.2016 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Unbekannte sprengen Zigarettenautomaten in Stemmer

Minden-Stemmer (mt/nas). Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag einen Zigarettenautomaten an der Stemmer Landstraße aufgesprengt und Zigaretten in bisher unbekannter Mengen erbeutet. Wie die Polizei mitteilt, wurde der Automat total zerstört. Den Schaden schätzt die Polizei auf mindestens 1000 Euro.Entdeckt wurde der gesprengete Automat erst am Dienstagmittag. Die Tat dürfte sich den Ermittlungen der Polizei nach aber schon zwischen vier und sechs Uhr ereignet haben. Hinweise nimmt die Polizei in Minden unter Telefon (0571) 8866-0 entgegen.

Ein Zigarettenautomat an der Stemmer Landstraße wurde aufgesprengt. - © Foto: Polizei

Ein Zigarettenautomat an der Stemmer Landstraße wurde aufgesprengt. (© Foto: Polizei)

MT vom 10.10.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 08.10.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Drei Fragen an... Biobauer Günter Becker

„Kleines Problem mit Wühlmäusen“

 

Der Biobauer Günter Becker baut in Stemmer Kürbisse an.

Foto: pr

 
Von Linda Schnepel

Hille (mt). Im Kuchen oder Brot, als Auflauf, Beilage oder süße Nachspeise – der Kürbis erfreut sich in dieser Jahreszeit großer Beliebtheit. Immer mehr Menschen essen das vielseitige Gemüse. Günter Becker verkauft den Hokkaido-Kürbis auf seinem Bulthof in Hille, auf dem Wochenmarkt in Minden und in Abokisten. Der Biobauer erzählt, wie die aktuelle Saison verläuft und wie er seinen Kürbis am liebsten mag.

Wann ist eigentlich die optimale Kürbiszeit?

Die Saison startet frühestens im August. Die Hauptkürbiszeit ist aber jetzt im Herbst. Wichtig ist, dass der Stiel reif genug und verkorkt ist. Zu diesem Erntezeitpunkt ist der Kürbis am längsten haltbar.

Welche Kürbissorten sind am beliebtesten?

Der beliebteste Kürbis ist und bleibt der Hokkaido. Die Zubereitung ist einfach und bekannt: Es müssen nur die Kerne und der Stumpf entfernt werden. Dann kann der Rest der Frucht mitsamt der Schale verarbeitet werden. Mein liebstes Rezept ist übrigens der Klassiker: Kürbissuppe. Ebenfalls beliebt ist der birnenförmige Butternut-Kürbis, der auch sehr vielseitig verwendbar ist. Für die Bastler gibt es eigens Züchtungen, die besonders gut zur Dekoration eingesetzt werden können.

Wie fällt die Kürbisernte dieses Jahr aus?

Ich bin ganz zufrieden mit dem, was meine Felder in Stemmer abwerfen. Es gibt allerdings ein kleines Problem mit Wühlmäusen. Die bauen ihre Gänge unter den Feldern und nagen die am Boden liegenden Kürbisse an. Wenn das passiert, sind die Exemplare leider unverkäuflich. Wenn unser Eigenbedarf an Kürbissen gedeckt ist, freuen sich unsere Hühner.

MT vom 28.09.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Mit blauem Licht gegen Wildunfälle

Stemmer Jäger installieren Reflektoren an den Leitpfosten

Minden-Stemmer  (htj). Wer nachts mit dem Auto durch Stemmer fährt, könnte demnächst blau sehen. Denn um die Zahl der Wildunfälle zu senken, haben die Stemmer Jäger an besonders gefährdeten Straßenabschnitten die Leitpfosten mit Wildwarnreflektoren versehen.

Die Jagdgenossenschaft Stemmer und die Stemmer Jäger haben sich das Ziel gesetzt, die Zahl der Wildunfälle zu verringern. Die 15 Zentimeter langen und 6,5 Zentimeter breiten blauen Reflektoren wurden jetzt an der Stemmer Landstraße sowie der Südfelder, Holzhauser und Nordholzer Straße an der straßenabgewandten Seite der Leitpfosten angebracht.

Beteiligt an dieser Aktion waren Frank Troschke, Alexander Fischer, Heinrich Lachtrup, Ronja Falkenstein, Peter Schlötel, Frank Meier, Sebastian Traue, Yannik Schlötel, Hans-Günter Schelp, Wilhelm Schmidt, Torben Denker und Henrik Ruhe. Die Genehmigungen wurden je nach Zuständigkeit bei der Stadt, dem Kreis und dem Land NRW eingeholt. Die Kosten von knapp 1000 Euro teilten sich die Stemmer Jäger und die Jagdgenossenschaft Stemmer.

Die Reflektoren können Wildunfälle zwar nicht verhindern und sind schon gar kein Freibrief zum Rasen. Doch sie signalisieren dem Wild durch die blaue Reflektorfolie Gefahr und halten es in vielen Fällen vom Wechsel über die Straße ab, so die Verantwortlichen.

„Da blaues Licht in der Natur so gut wie nie vorkommt, deutet vieles darauf hin, dass solche Reflektoren Wildunfälle verhüten können, weil die Tiere das reflektierende Scheinwerferlicht plötzlich als blaues Band am Straßenrand wahrnehmen“, sagt Jagdpächter Frank Troschke. Das wirke wie eine Barriere.

Studien zeigen weiterhin, dass diese Reflektoren an Straßenbäumen und Leitpfosten mehr bringen als Wildzäune an den Straßen. Diese blockierten den notwendigen Austausch der Tiere und seien wildbiologisch daher nicht ratsam.

„Dennoch sollte man sich nicht auf die Rückstrahler verlassen“, so Hans-Günter Schelp als Pächter der Stemmer Jagd: „Es ist wichtig, dass Autofahrer auf das Verkehrsschild Wildwechsel achten und die Fahrweise anpassen. Das gilt besonders bei schlechtem Wetter, Dämmerung und in der Nacht, denn unerwartete Wildwechsel gibt es nicht nur im Herbst und Frühjahr, sondern das ganze Jahr.“

Eine aktuelle Statistik des Deutschen Jagdverbandes zeigt eine steigende Tendenz von Wildunfällen. „Wir Jäger wissen genau, an welchen Stellen das Wild gern die Straßen kreuzt, etwa an Übergangsbereichen zwischen Feld und Wald“, so Troschke weiter. Daher habe man sich auf die wichtigsten Straßen Stemmers beschränkt.

„Ob der Einsatz der blauen Reflektoren die Unfallzahlen senken wird, wird sich in den nächsten Jahren zeigen“, ergänzt Heinrich Lachtrup als dienstältester der vier Stemmer Jagdpächter. 

Foto: Heinrich Traue

MT vom 15.09.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Zementtüten schützten vor Kälte

Zur absoluten Verschwiegenheit unter Androhung schwerer Strafen verpflichtet

Von Robert Kauffeld

 

Foto/Repro: Robert Kauffeld

Porta Westfalica/Minden  (rkm). Sommer 1944: Der alte Stollen unter dem Kaiser-Denkmal wird ausgebaut, um „kriegswichtige Industrie“ darin unterzubringen. Die Arbeiten werden überwiegend von KZ-Häftlingen ausgeführt. Wilhelm Mohrhoff aus Stemmer, als Lehrling in einem Mindener Handwerksbetrieb beschäftigt, wird ebenfalls im Stollen eingesetzt.

„Ich kann noch viel davon erzählen“ – so meldete sich der heute in Todtenhausen lebende Zeitzeuge, als er im MT las, dass in einem Vortrag über Kriegs- und Nachkriegszeit, insbesondere auch über den Kaiserhof und das KZ-Lager berichtet werden soll. Der Autor dieser Zeilen referiert am Donnerstag, 17. September über die Jahre zwischen 1939 und 1948. Beginn ist um 19 Uhr im Saal 223 des Gerichtszentrums Minden.

Wilhelm Mohrhoff kann sich an vieles erinnern, an Arbeitsabläufe, tägliche Routine, besondere Ereignisse, aber auch an die Lebensumstände und Leiden der Häftlinge.

Mohrhoff, Jahrgang 1930, war vier Wochen bei der Mindener Firma Ferdinand Meier als Zimmermannlehrling tätig, als er gemeinsam mit vier Gesellen und einem weiteren Lehrling zu Arbeiten im Stollen eingesetzt wurde, und zwar in einer Arbeitsgemeinschaft mit den hiesigen Firmen Wiese, Müller und Scheidemann.

„Zuerst wurden wir zur absoluten Verschwiegenheit unter Androhung von schweren Strafen verpflichtet“, berichtet Wilhelm Mohrhoff, der zwei Ausweise für jeweils unterschiedliche Bereiche und eine rote Armbinde erhielt „mit der Nummer 813“, wie er sich erinnert. Neben der Herstellung von Verschalungen mussten sie Kanäle für die gesamte Lüftung erstellen. In der dicken Beton-Außenwand hätte sich jeweils eine Öffnung für Ein- und Auslass der Luft befunden. Hinter dem Einlass habe ein großes Gebläse die Luft durch eine Heizanlage in die Lüftungskanäle gepresst.

Die Arbeiten seien von den Handwerkern ausgeführt worden. KZ-Häftlinge, überwiegend Russen und Polen, seien als Zuarbeiter tätig gewesen, beaufsichtigt, angetrieben und oftmals misshandelt von deutschen Häftlingen, die – als „Kapo“ oder „Schieber“ bezeichnet – große Macht ausgeübt hätten. Als sich einmal ein Häftling in einem Luftschacht versteckt und vor der Arbeit gedrückt habe, sei er mit einer Latte so lange geschlagen worden, „bis er sich nicht mehr bewegte“. Er wurde dann abtransportiert und sei nicht mehr zurückgekehrt.

In der Rangordnung hätten deutsche Wachmannschaften über den Kapos und darüber SS-Angehörige gestanden. Wirklich gefährlich und grausam seien aber die Kapos und Schieber gewesen.

Die Häftlinge hätten wöchentlich 72 Stunden arbeiten müssen, überwiegend „mit Hacke und Schippe“. Wenn sie Zement transportierten, „waren die großen Tüten ein Heiligtum“, erzählt Mohrhoff. Drei Öffnungen für Kopf und Arme reingeschnitten, habe man sie überziehen können und einen guten Schutz gegen Kälte gehabt.

Die Verpflegung bestand oftmals aus einer Suppe aus Stoppelrüben, die sonst an das Vieh verfüttert wurden. Den Häftlingen zu helfen oder etwas zukommen zu lassen, sei gefährlich gewesen, sagt Mohrhoff. Er und seine Kollegen hätten dennoch manchmal Obst versteckt, auch Kartoffeln, die von den Häftlingen über offenem Feuer gegart wurden.

Zeitungen seien bei den Häftlingen gefragt gewesen. Nicht, um sich zu informieren, sondern um mit den Blättern „Zigaretten“ zu drehen. Tabak habe manchmal zur Verfügung gestanden. Und das Fehlen von Streichhölzern sei kein Problem gewesen: Mit einer kleinen Vorrichtung aus Docht und Feuerstein hätten die Häftlinge etwas Glut erzeugt.

Wilhelm Mohrhoff musste als jüngster „Stift“, wie man Lehrlinge früher nannte, oft Besorgungen machen, so auch für das Büro der SS. „Ich wurde sofort rausgeschmissen, weil ich nicht richtig gegrüßt hatte“, erinnert er sich.

Später habe man sich sogar freundlich nach seinen Wünschen erkundigt, ihm eine Empfehlung ausgestellt für die Erteilung eines Bezugscheines für Fahrraddecken und -schläuche. Er hatte ja einen weiten Weg von Stemmer. Mit dem Bezugschein sei er zum Fahrradhändler gegangen, der sich erst erinnerte, zufällig noch zwei Decken und Schläuche zu haben, als Mohrhoff von der SS-Empfehlung berichtete. Mit der SS wollte sich keiner anlegen.

MT vom 18.07.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

Schiedsamt für STEMMER:

 

AUCH IN 2015 unter der Regie vom TV "Grün-Weiß" Stemmer:

"STEMMERANER OSTERNACHT" am Sonnabend 04.April...

...weiteres mit Bildern siehe unter

Stemmer-live - Ein Dorf geht online

MT vom 19.12.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT.de

MT vom 26.03.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Umzug innerhalb von Stemmer:

MT vom 31.01.2015 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

von Holger Weber (how) 28.01.2015:

Viel Arbeit für Lehrer Vogt und seine Mitstreiter zur Volkszählung im Jahre 1946

- vom 23.09. bis 06.11.1946 war der vorgegebene Zeitrahmen -

Im Stemmer Zählbezirk III "Heide und Nordholz" musste Hermann Vogt nach Bestellung vom damaligen Bürgermeister Finke eine Vielzahl von Regeln und Erläuterungen beachten. Diese hier alle aufzuführen würde zu weit führen, so dass sich interessierte Bürgerinnen und Bürger einfach mal

in  die UNTEN gespeicherte Datei "EINKLICKEN"

Volkszaehlung 1946 - Zaehlerbezirksbuch bereinigt...

sollten. Das Zählbezirksbuch - welches aus Sammlungsbeständen von Erwin Seele stammt - mit seinen Hinweisen ist lesenswert, ob seiner peniblen Aufklärungen über die durchzuführenden Arbeitsschritte. Aus heutiger Sicht vielleicht etwas "überfrachtet" war es in dieser Form aber doch notwendig, wollte man vermeiden, den geordneten Wiederaufbau einer Verwaltung nach dem Krieg  nicht gleich mit falschen Daten zu beginnen. Nach Ziffer 15 z.B. mussten auch Hinter- oder Nebengebäude sowie Keller auf evtl. Bewohner untersucht werden. Zu zählen waren darüber hinaus nach Nr. 50 auch Personen, welche vom 29. auf den 30. Oktober 1946 u.a. in Zelten, Scheunen oder Schuppen oder sonst im Freien genächtigt hatten. Befragte mussten bei bestimmten Vergehen damit rechnen, keine Lebensmittelkarten bzw. nur mit Verzögerung zu erhalten (Nr. 70).

Schließlich noch der Hinweis, dass die Zähler eine Aktentasche, Schreibutensilien und Büroklammern mitzuführen hatten...

von Holger Weber (how) 22.01.2015:

"Wi hölt tohope" / "Freistaaten Kläperstadt - Sperlingslust" / "Stemmer - wie es lebt u. lacht"

Nicht nur in der "Neuzeit" wird der Gemeinsinn in Stemmer hochgehalten. Wie man den Unterlagen aus dem Bestand von Erwin Seele (UNTEN ANKLICKEN) entnehmen kann, ging es auch vor rd. 50 Jahren auf den Dorfgemeinschaftsfesten  schon "hoch her". Mehrere hundert Festteilnehmer ließen die damals vorhandenen Festsäle der drei "Dorfkneipen" aus allen Nähten platzen, nachdem zuvor schon Tagesprogramme mit allerlei Spaßfaktoren das Wochenende bestimmten...

Dorfgemeinschaftsfeste 1962 - 1966

HEINZ SPÖNEMANN AUS STEMMER IMMER FÜR EINE ÜBERRASCHUNG GUT:

MT vom 29.12.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Jubilar fast übersehen

Minden (mt/sk). Mitgliederehrungen und der Rückblick auf die politische Arbeit standen im Mittelpunkt des Adventsfrühstücks des FDP-Stadtverbandes Minden. Der Vorsitzende Hartmut Freise berichtete kurz über die Ratssitzung am 11. Dezember und die dabei erörterte Haushaltsproblematik.

Dabei ging es um die Forderung nach einer Haushaltsbewirtschaftung und Aufwandsreduzierung über alle Budgets von 1,25 Prozent unter anderem zur Abfederung zu erwartender Mehrbelastungen durch die Kreisumlage und andere externe Einflussfaktoren. Dies sei zwar vom Bürgermeister zurückgewiesen worden, werde aber weiter verfolgt. Die Liberale Fraktion arbeite in diesem Sinne positiv zusammen und lehne eventuelle Steuererhöhungen ab.

Anschließend überreichte der Kreisvorsitzende Kai Abruszat (MdL) den zu ehrenden Mitgliedern Urkunden und Theodor Heuss-Medaillen für 25- und 40-jährige Mitgliedschaft. Den ältesten Mitgliedsausweis präsentierte überraschenderweise Heinz Spönemann, dessen Eintritt vor 50 Jahren in der Mitgliederverwaltung offensichtlich übersehen wurde.

Als echter Liberaler nahm er es mit Humor und freut sich nun auf seine in Kürze nachfolgende, ganz persönliche Ehrung.

MT vom 16.12.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Gartenhütte in Stemmer zerstört

Minden (mt/jhr). Eine Gartenhütte und ein Kaminholzunterstand wurden bei einem Brand in der Nacht zu Sonntag in Minden- Stemmer zerstört. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 20 000 Euro. Zunächst war auf dem Grundstück am Ewesweg ein Unterstand für Kaminholz in Brand geraten. Die Flammen griffen anschließend auf eine danebenstehende Holzhütte über. Auch eine Garage sowie eine weitere Holzhütte auf zwei angrenzenden Grundstücken wurden durch die Flammen in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Um kurz vor halb drei in der Nacht wurden Feuerwehr und Polizei alarmiert. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass möglicherweise ein unsachgemäßer Umgang mit heißer Asche das Feuer auslöste.

MT vom 06.12.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

So stimmt‘s

 
Die Geschichte der Grundschule Stemmer ist teils anders, als im MT vom 5.Dezember dargestellt. Die letzte Klasse verließ erst im August 2011 die Räumlichkeiten. Der Anbau wurde im September 2000 eingeweiht. (sk)

MT vom 05.12.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Holger Weber  vom 05.12.2014 (how): Da folgen in den nächsten Tagen aber noch ein paar Jahreskorrekturen...

Holger Weber (how) vom 02.12.2014:

Wiederbelebung der alten Schule steht offenbar bevor!!!

Foto: Holger Weber (how)

Wer in den letzten Wochen die Ortsdurchfahrt der "Stemmer Landstraße" passierte, konnte erkennen, dass zum Teil  lebhafter Betrieb im und vor dem alten Schulgebäude herrscht. Nach langem Leerstand hat sich offenbar ein Investor gefunden, der diesen für Stemmer "historischen" - zentral gelegenen - Standort wieder mit Leben erfüllen will. Dem Vernehmen nach kommt der neue Eigentümer aus dem Bereich Stemmer und man darf gespannt sein, was sich hier entwickelt. Vielleicht kann man den oder die neuen Eigentümer zusammen mit den örtlichen Politikern ja dazu bewegen, die Öffentlichkeit einzubeziehen oder zumindest über das Vorhaben zu informieren...

 

MT vom 22.11.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Freuen sich auf den Förthof: Manfred Raker, Architekt Wolfgang Riesner, Annette Weber-Vinkeloe, Uta Hess, Dorothee Weber und Christian Vinkeloe

MT vom 08.11.2014 Copyright Mindener Tageblatt

MT vom 10.10.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Rosenlicht räumt ab
 

Rassegeflügelschau in Stemmer / Fünf Tiere mit Höchstpunktzahl
 
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Die erfolgreichsten Züchter und Ehrengäste nach der Preisverleihung in Stemmer. Foto: pr


 

Minden-Stemmer (mt/sbo). Gleich fünf Tiere wurden am Wochenende in Stemmer mit der Höchstpunktzahl ausgezeichnet. Der Rassegeflügelzuchtverein hatte zur Ausstellung eingeladen.

„Wir konnten die gute Qualität der letzten Jahre bestätigen“, freute sich der erste Vorsitzende Horst Dieter Meier über die gute Bewertung der Preisrichter. Peter Jahn aus Hessisch Oldendorf und Willi Osterkamp aus Löhne vergaben fünf Mal die Note vorzüglich und elf Mal die Note hervorragend.

Von den insgesamt 166 ausgestellten Tiere waren sieben aus der Jugendgruppe des Vereins. Gezeigt wurden Hühner, Zwerghühner, Enten und Tauben. Außerdem hatte der ausrichtende Vereine eine Voliere mit Kanarienvögeln ausgestellt sowie einen Hühnerhof mit Glucke und Küken.

Zwar hätten auch die Stemmeraner Züchter damit zu kämpfen, dass ihr Verein aus demografischen Gründen immer kleiner werde, aber „wir planen auch für die nächsten Jahre weiter“, betonte Horst Dieter Meier.

Bernd Rathert, zweiter Vorsitzender des Landesverbandes der Rassegeflügelzüchter, regte an, dass man in Zukunft über mögliche Fusionen mit anderen Vereinen nachdenken müsse.

SPD-Ehrenpreis geht an Friedhelm Schäffer

Grund zur Freude gab es für die erfolgreichen Züchter, allen voran Erich Rosenlicht, der mit dem Leistungspreis und dem Zuchtpreis die wichtigsten Titel abräumte. Darüber hinaus sicherte er sich das Stemmer Band, den CDU-Ehrenpreis, den Sonder-Ehrenpreis Stemmer und einen weiteren Ehrenpreis.

Der Landesverbands-Ehrenpreis ging an Hans-Günter Schelp, der Kreisverbands-Ehrenpreis (KVE) an Manfred Buhrmester. Den Jugend-KVE sicherte sich Ronja Falkenstein. Der SPD-Ehrenpreis wurde an Friedhelm Schäffer überreicht, weiterere Sonder-Ehrenpreise Stemmer an Hans-Günter Schelp und Friedhelm Schäffer.

Über den Pokal der Sparkasse konnte sich Friedhelm Schäffer freuen, über den Volksbank-Pokal Horst Dieter Meier und über den Sonder-Ehrenpreis Raiffeisen Landbund Jörn Hoppe. Weitere Ehrenpreise gingen an Manfred Buhrmester, Ingrid Waltemathe und Klaus Waltemathe.

MT vom 26.09.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Ein Dorf im Ausnahmezustand
 

Stemmer Kartoffelmarkt am 28. September / Besuchermagnet für die ganze Region

 
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Wolfgang Lüftner (l.) und Udo Schmiedel freuen sich auf den Kartoffelmarkt. Foto: jkl


 

Von Julia Kleinschmidt

Stemmer (jkl). Der ganze Ort steht im Zeichen der „tollen Knolle“: Am Sonntag, 28. September, startet die 9. Auflage des Stemmer Kartoffelmarktes. Von 10 bis 18 Uhr befindet sich der gesamte Ort im Ausnahmezustand.

Alle zwei Jahre, immer am letzten Sonntag im September, geht es rund in Stemmer: Dann startet der große Kartoffelmarkt, ein absolutes Highlight im Veranstaltungskalender. Und das längst nicht nur für die Bürger des Ortes, sondern für Besucher aus der gesamten Region.

Auf einer Gesamtstrecke von etwa einem Kilometer entlang der Stemmer Landstraße, Zum Schulkamp und Zum Hüben erwarten die Gäste rund 160 Aussteller. Darunter finden sich Anbieter für Kunstgewerbe, Handwerk und Kreatives ebenso wie Flohmarktstände, Angebote heimischer Produkte und natürlich jede Menge kulinarische Leckereien: Fisch, Steaks, Bratwurst, Crêpes, Pizza, Krapfen, Schmalzgebäck. . . . Auch die örtlichen Vereine und Einrichtungen sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. „Wer da hungrig nach Hause geht, der hat entweder sein Portemonnaie vergessen oder er wollte nicht“, sagt Wolfgang Lüftner und schmunzelt.

Wie der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Stemmer Kartoffelmarkt in der Kulturgemeinschaft Stemmer betont, habe der Markt längst überregionale Bedeutung. „Wir haben 1998 in kleinerem Rahmen angefangen. Damals haben wir nicht erwartet, wie groß die Veranstaltung einmal werden wird“, erzählt Lüftner. Und sein Kollege Udo Schmiedel ergänzt: „Hier läuft sehr viel über Mund-zu-Mund-Propaganda. Der Markt hat sich einfach herumgesprochen.“ Der Markt beginnt um 10 Uhr, die offizielle Begrüßung erfolgt um 10.30 Uhr auf der Bühne 1 am Feuerwehrgerätehaus.

Unter der Vielzahl an Ständen kommt natürlich auch der Namensgeber des Marktes nicht zu kurz: die Kartoffel. Neben verschiedenen kulinarischen Varianten von Reibekuchen und Bratkartoffeln bis zu Pommes frites und Folienkartoffeln können sich die Marktbesucher auch für den Winter mit der „tollen Knolle“ eindecken.

Kinder können sich am Sonntag beim Dosenwerfen erproben oder einige Runden auf dem Kinderkarussell drehen.

Für ein umfangreiches Programm am Sonntag sorgen weiterhin viele örtliche und benachbarte Firmen, die mit Besichtigungen und Sondervorstellungen vor Ort sind.

Nicht nur Augen, Gaumen und Nase kommen beim Stemmer Kartoffelmarkt auf ihre Kosten, auch den Ohren wird jede Menge Abwechslung geboten. Auf zwei Bühnen treten insgesamt fünf Bands auf. Die musikalischen Richtungen umfassen dabei die ganze Bandbreite von Rock und Pop bis Jazz.

Im Rahmen der letzten Veranstaltung 2012 haben die Organisatoren außerdem das Stemmer Straßenmusikerfestival aus der Taufe gehoben. Auch in diesem Jahr sind Straßenmusiker aus der Region oder gerne auch von außerhalb aufgefordert, den Kartoffelmarkt musikalisch zu bereichern.

Zu den weiteren Programmpunkten am Sonntag zählt eine Ausstellung alter Motoren und Maschinen, Oldtimer Traktoren sowie historischer Zweiräder. Im Bürgerzentrum gibt es darüber hinaus eine Ausstellung heimischer Künstler.

Wer mit dem Auto zum Kartoffelmarkt fährt, der sollte die eigens ausgeschilderten Parkplätze nutzen (eine kleine Parkgebühr wird erhoben).

Die Dorfmitte selbst ist bereits ab Samstagabend, 27. September, 17 Uhr, für den Durchgangsverkehr gesperrt (ausgenommen Anlieger), Umleitungen sind ausgeschildert. Die Sperrung bleibt bis einschließlich Sonntag, 20 Uhr, bestehen.

 

MT vom 02.09.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Ein Turm als Zeichen des Zusammenhalts
 

Glocke in Stemmer zieht an neuen Platz / Einweihungsfeier nach dem Gottesdienst

 
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Der Glockenturm wurde in Stemmer in feierlichem Rahmen eingeweiht. Foto: Michelle Settke


 

Minden-Stemmer (mis). „Man braucht manchmal einen langen Atem um ein Projekt in die Tat umzusetzen – den haben wir alle gehabt“, sagt Ortsvorsteherin Heidrun Kruse in ihrem Grußwort zur Einweihung des neuen Glockenturms in Stemmer. Ihren Dank richtete sie an die zahlreichen Spender, die Kulturgemeinschaft und die Kirchengemeinde.

Am Sonntagvormittag versammelten sich zahlreiche Stemmeraner im Gemeindehaus am Krummenhof. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde dort der neugebaute Glockenturm eingeweiht, in dem in Zukunft die 1949 gegossene Glocke wieder schlagen wird.

Im Ort war es in den letzten Wochen sehr ruhig gewesen. Seit Mitte Juli mussten die Bürger auf das Glockengeläut verzichten, welches jahrzehntelang Gottesdienste und Beerdigungen angekündigt hatte. Nun ist der Umzug aus dem Glockenstuhl der alten Grundschule in den neu erbauten Glockenturm am Krummenhof vollbracht – etliche Stemmeraner und Ehrengäste bestaunten den Turm bei der feierlichen Einweihung.

Neben Pastor Thomas Salberg und Ortsvorsteherin Heidrun Kruse freuten sich auch Superintendent Jürgen Tiemann und die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt, Ulrieke Schulze, über das gemeinsam vollbrachte Werk. „Der Turm steht für den Zusammenhalt der Stemmeraner. Er zeigt, dass man ein gemeinsames Ziel erreichen kann und dass man manchmal neue Wege gehen muss um das zu schaffen, was man sich vorgenommen hat“, sagte Pastor Salberg und übergab das Wort an Superintendent Tiemann, der die offiziellen Worte zur Einweihung sprach.

Ulrieke Schulze überbrachte Grüße der Stadt Minden und auch der Kindergarten brachte sich mit einem eigens umgedichteten Lied in die Feier mit ein. Der verantwortliche Ingenieur Gunther Rohrberg war extra aus Lippstadt angereist, um den Feierlichkeiten beizuwohnen.

 

Fotos von Holger Weber  27.08.2014 (how)

HURRA - DIE GLOCKE HÄNGT

Einmann-Aktion mit Ketten- / Flaschenzug

MT vom 23.08.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Eine sinnvolle Ergänzung
 

Cosima Wiese eröffnet Heilpraktikerschule

 
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Schulleiterin Wiese. Foto: sz


 

Minden-Stemmer (sz). Die Heilpraktikerin Cosima Wiese ist nun auch Schulleiterin: in Stemmer vermittelt sie Kenntnisse und Fertigkeiten, die auf die Prüfung vor dem Gesundheitsamt vorbereiten.

„Zwei Berufsgruppen dürfen Krankheiten feststellen, heilen oder lindern: Aprobierte Ärzte und Heilpraktiker“, erklärt Cosima Wiese. Zwei Bildungsgänge bietet sie in den Räumen der Curas Heilpraktikerschule am Stemmer Weingarten 28 an, den Heilpraktiker sowie den Heilpraktiker Psychiatrie. Hier startet demnächst ein zweiter Kurs, der Unterricht läuft über ein Jahr und findet einmal in der Woche am Abend statt. Vermittelt werden zunächst Grundlagen, um sich dann der Behandlung der einzelnen psychiatrischen Störungsbilder zu widmen. Besprechungen von Therapieansätzen runden den Unterricht ab, der durch Prüfungsvorbereitung ergänzt wird. Für mich ist die Schule eine sinnvolle Ergänzung, sagt Cosima Wiese, die auch über langjährige Erfahrung in der Erwachsenenbildung verfügt. Der Bildungsgang „Heilpraktiker“ umfasst wichtige Grundlagen der Schulmedizin sowie naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten, auch hier wird die Vorbereitung auf die Prüfung groß geschrieben. Da die therapeutische Arbeit auch der praktischen Übung bedarf, finden die Schüler ebenfalls Möglichkeiten, ihr Wissen in der Praxis umzusetzen.

Übrigens: die Schule nimmt den NRW-Bildungscheck an. Wer sich für das Angebot der Schule interessiert, ist herzlich eingeladen, im Unterricht vorbeizuschauen und sich ein eigenes Bild zu machen, sagt die Heilpraktikerin.-----curas-heilpraktikerschule.de
 

von Holger Weber (how) 24.07./ 01.08.2014:

Nicht mehr lange und die Glocke wird am "Krummenhof" hängen.

Das kleine Dach des neuen Turms ist  fertig geworden. Das Aushängen der Glocke aus dem alten Turm auf der ehemaligen Schule in Stemmer konnte seitens der Stadt also wie geplant am 01. August durchgeführt werden. Danach erfolgt zunächst die Restaurierung bevor das Einhängen in den neuen Turm hoffentlich noch vor dem "Kartoffelmarkt" Ende September gefeiert wird...

 

 

Fotos: Holger Weber (how)

 

MT vom 18.07.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Stemmer kämpft um Service
 

Kritik an Demontage des Bargeldautomaten / Volksbank führt geringe Nutzerzahlen ins Feld

 

Beim Dorfgespräch in Stemmer wurde die Demontage des Geldautomaten kritisiert. Die Volksbank begründet den Schritt mit zu geringen Nutzerzahlen. Foto: dpa


 

Minden-Stemmer (mt/plö). Die Demontage des Bargeldautomaten der Volksbank in Stemmer stößt auf Kritik. Geäußert wurde diese beim Dorfgespräch, zu dem Ortsvorsteherin Heidrun Kruse eingeladen hatte.

Bankvorstand Peter Scherf begründete die Demontage des Automaten auf der Bürgerversammlung mit betriebswirtschaftlichen Zahlen Die Anzahl der Transaktionen reiche bei Weitem nicht aus, um die Wirtschaftlichkeit des Automaten zu begründen. Täglich durchschnittlich 30 Personen nutzten den Automaten, der direkt am Supermarkt NP installiert ist. Scherf: „Etwa 29000 Euro kostet der Betrieb des Automaten jährlich.“

Die Stemmeraner zweifeln diese Zahlen laut Kruse nicht an, möchten aber andere Aspekte berücksichtigt finden. „Der Ortsteil hat nach der Schließung der Filialen von Sparkasse und Volksbank vor vielen Jahren keine andere Möglichkeit vor Ort, um Bargeld abzuheben. Vor allem ältere Einwohner, Jugendliche oder auch Stemmeraner, denen kein Fahrzeug zur Verfügung steht, sind die Betroffenen.“

Die Besucher des Dorfgespräches machten deutlich, dass eine Volksbank wie auch eine Sparkasse eine Verbindung zu den Einwohnern des Mühlenkreises auch deshalb halten sollte, weil die Banken auf die Verbundenheit der Kunden setzen. Die Schließung von Filialen oder auch die Demontage von Automaten passen da aus Sicht der Stemmeraner weniger gut ins Bild. Tenor der Versammlung: „Nicht nur wirtschaftliche Gründe sichern den Standort und den langfristigen Erfolg einer Bank.“

Peter Scherf bekräftigte die Verbundenheit der Volksbank zu ihrer Region Diese sei aber eben nur gesichert, wenn auch die Volksbank ihre Kosten im Griff behält. „Alle uns vorliegenden Zahlen lassen die Notwendigkeit, den Automaten zu erhalten, nicht erkennen“, so Peter Scherf.

Außerdem gäbe es schon lange ein Angebot der Volksbank für ältere alleinlebende Kunden, die nicht mehr mobil sind. Auf Anruf erscheine der Bankberater, bringe Geld oder komme für die Erledigung der Geldgeschäfte nach Hause – ohne zusätzliche Kosten für den Kunden.

Kooperation der Banken wird geprüft

Ob die Idee aus der Versammlung, den Automaten eventuell als Kooperation zwischen Volksbank und Sparkasse zu führen, greifen kann, will der Vorstand der Volksbank prüfen. Skepsis sei aber angesagt, da es in früheren Jahren bei einem solchen Versuch rechtliche Probleme gab.

Ein kleiner Trost bleibt, wie Heidrun Kruse meinte: Der Marktleiter des örtlichen Supermarktes habe den Stemmeranern eröffnet, sie könnten sich bei einem Einkauf mit Bargeld bis zu 200 Euro versorgen.

MT vom 12.07.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Storche stolzieren durch Stemmer
 

 

 

 

Minden-Stemmer (mt/GB).

Störche sind anpassungsfähige Vögel und gehen obendrein auch mal gerne zu Fuß:

In Stemmer entdeckte ein Autofahrer das Quartett, das unbeeindruckt vom Verkehr auf der Straße unterwegs war und erst aufflog, als der Pkw sich bis auf wenige Meter genähert hatte.

 Leserfoto: Bernd Seiler


 

how vom 05.07.2014:

Neues vom Glockenturm am Krummenhof ...

 ...berichtete Pastor Salberg im Juni-Gemeindebrief mit dem bevorstehenden Aufbau des neuen Glockenturms als Ersatz für das "Türmchen" auf der alten Schule. Donnerstag / 03.07.2014 war es nun soweit: Die Firma Niemann aus Hahlen montierte unter Zuhilfenahme eines Kranes die Holzkonstruktion, welche demnächst die alte Glocke aufnehmen wird.

 

Fotos: Holger Weber (how)

MT vom 13.06.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Missionsfest in Stemmer am Sonntag
 

Diguna (Die gute Nachricht für Afrika) stellt Arbeit vor
 

Petershagen-Friedewalde/Stemmer (mt/hy). Die Kirchengemeinde Friedewalde feiert am Sonntag, 15. Juni, um 14.30 Uhr ihr Missionsfest im Garten von Familie Fabry, Thorenkamp 27, in Stemmer.

Markus Neufeld, der in Kenia für die Diguna (Die gute Nachricht für Afrika) tätig war, berichtet über die Arbeit des Missionswerkes, das rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat. Es unterhält Stationen in Kenia, Kongo, Uganda und Südsudan, seit 2012 auch im Tschad.

Zur Arbeit von Diguna gehören unter anderem christliche Radiosendungen, ein Kinderheim für vernachlässigte Kinder und ein weiteres speziell für HIV-positive Kinder. In Kenia wird für Jugendliche die Möglichkeit angeboten, eine handwerkliche Ausbildung zu machen.

Nach der Missionsveranstaltung sind alle Besucher noch zum Stehkaffee eingeladen.

MT vom 13.06.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Rennradfahrer kollidiert mit Auto
 

Minden (mt/nik). Ein 28-jähriger Rennradfahrer aus Petershagen ist am Mittwochabend in Stemmer leicht verletzt worden, als er mit einem Auto zusammenstieß. Wie die Polizei mitteilt, erlitt auch der Autofahrer einen Schock. Zum Unfall kam es laut Mitteilung gegen 18.45 Uhr in Stemmer. Der 59-Jährige wollte mit seinem Mercedes die Südfelder Straße am Herrendienstweg überqueren und nahm dem Rennradler die Vorfahrt. Der 28-Jährige prallte zunächst gegen den Kotflügel des Wagens und wurde anschließend gegen die Windschutzscheibe geschleudert. Ein alarmierter Rettungswagen brachte ihn ins Klinikum.

MT vom 11.06.2014 Copyright Mindener Tageblatt

In Graben abgedrängt
 

Auto fuhr weit links
 

Minden-Stemmer (mt/lkp). Wegen eines entgegenkommenden Autos hat ein Radfahrer in Stemmer nicht unerhebliche Verletzungen erlitten.

Der 33-Jährige fuhr am Samstagabend gegen 22 Uhr auf der Straße Lannerdal in Richtung Kutenhauser Dorfstraße, als ihm der sehr weit links fahrende Pkw entgegenkam. Um eine Kollision zu vermeiden, sei er nach rechts in Richtung Straßengraben ausgewichen, berichtete der Radfahrer hinterher der Polizei.

Durch den anschließenden Sturz habe er das Bewusstsein verloren und sei erst später wieder zu sich gekommen. Eine Berührung mit dem Auto könne er ausschließen, so der Mann weiter.

Der betreffende Autofahrer sowie Zeugen werden zur Klärung der genauen Umstände des Geschehens gebeten, sich beim Verkehrskommissariat der Polizei, Telefon (0571) 8866-0, zu melden.

how vom 30.05.2014:

Aus dem Juni-Gemeindebrief 2014 für Stemmer und Friedewalde der Ev.-Luth. Kirchengemeinde von Pastor Salberg:

Neues vom Glockenturm am Krummenhof 

Nach langen Vorbereitungen und auch Verzögerungen kommt unser Bauprojekt „Glockenturm Krummenhof“ nun in die entscheidende Phase, denn Ende Mai wird voraussichtlich mit den ersten Erdarbeiten begonnen. In einem ersten Schritt werden die Fundamente gegossen und ein Graben für die Stromzuleitung ausgehoben.

Da sich Entwurf und Aussehen des Glockenturmes gegenüber dem ersten Plänen geändert haben, musste das Projekt noch einmal mit der zuständigen Unteren Denkmalschutzbehörde abgestimmt werden. Nach ersten Aussagen sollte es aber von dieser Seite keine Einwände geben.

Bis zum heutigen Tag sind Aufträge in Höhe von rund 16.500 Euro für den Turm vergeben worden. An Spenden konnten bisher rund 8.500 Euro gesammelt werden. Die nicht durch Spenden abgedeckten Kosten wird die Kirchengemeinde aus ihrer Baurücklage „vorstrecken“ - in der Hoffnung, dass noch weitere Spenden für den Turm gesammelt werden können. Dem Beginn der Arbeiten steht aber erst einmal in finanzieller Hinsicht nichts im Wege.

Die Firmen Werner Busse aus Stemmer (Erdarbeiten, Fundamente) , Firma Hormann aus Stemmer (Elektroarbeiten), Firma Niemann aus Hahlen (Bau derHolzkonstruktion) und Firma Korfhage aus Melle (Bau des Glockenstuhls und der Läuteanlage) werden die Arbeiten ausführen. Gerade den Firmen aus Stemmer danken wir hierbei für ihren Einsatz und ihr freundliches Entgegenkommen!

Wenn der Turm auf den Fundamenten aufgestellt ist, wird die Stadt Minden die Glocke mit einem Kran aus dem Schulgebäude holen und neben dem neuen Turm lagern.

Dann wird sie im letzten Schritt, wenn Antrieb und Lager der Glocke von Firma Korfhage eingebaut sind, gemeinsam mit dem neuen Joch in den Turm eingehängt.

Wenn alles wie vorgesehen klappt, soll im August der Glockenturm mit einem feierlichen Gottesdienst eingeweiht werden.

Der neue Glockenturm wird sich dann auf dem Kartoffelmarkt im September den Besucherinnen und Besuchern präsentieren können.

Kirchenkreis Minden "Glockenturm Stemmer": Sparkasse Minden-Lübbecke Kto: 400 00 648 BLZ 49050101

(Spendenbescheinigungen werden erstellt !!!)

Wahlen zum Rat der Stadt Minden 2014:

MT vom 27.05.2014 Copyright Mindener Tageblatt

BITTE UNTEN ANKLICKEN:

So wurde in Stemmer und den weiteren Ortsteilen gewählt

MT vom 17.05.2014 Copyright Mindener Tageblatt

MT vom 17.05.2014 Copyright Mindener Tageblatt

Vier Störche überstehen Eisheilige
 

Bruterfolg in Stemmer freut Reinhold Fischer und seine Nachbarn / Schock in Todtenhausen

 

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Gesunder Jungvogel: Reinhold Fischer und Dr. Alfons Bense beringen die Störche in Stemmer. MT-Fotos: Langenkämper


 

Von Jürgen Langenkämper

Minden-Stemmer (mt). „Fünf Störche sind geschlüpft“, so viel weiß Reinhold Fischer. Ob sie aber alle die Kälte und den Regen der vergangenen Tage überlebt haben, weiß der Besitzer des Stemmer Storchennestes an der Straße nach Südfelde auch nicht.

Es ist der Tag der Kalten Sophie, 15. Mai. Wenigstens regnet es nicht, als Fischers Nachbarn unter dem Dach des Schuppens im Garten grillen. Es herrscht Volksfeststimmung. Die Erwartungshaltung ist groß, gleich soll er kommen: Storchenvater Dr. Dr. Alfons Bense.

Fischers Storch hatte allen anderen eine Schnabellänge voraus. Seit dem 11. Februar ist er wieder auf dem Nest in 17 Metern Höhe, sein Weibchen folgte sechs Tage später. Ab dem 16. April – da fingen andere erst mit der Brut an – schlüpften fünf Jungstörche. Doch dann setzte das schlechte Wetter ein.

Reinhold Fischer, Zimmermann und schwindelfrei, klettert als Erster in die Höhe. „Drei oder vier“, verkündet er den bang auf der Erde Wartenden. Genauer kann er das Knäuel im Nest gar nicht unterscheiden. Dann wirft er Müll in die Tiefe, den die Altvögel gesammelt haben, Schaumstoff und anderes.

Bense folgt. Gemeinsam beringen sie drei der Jungvögel, sorgfältig beäugt von einem Altvogel, der seine weiten Kreise am Abendhimmel zieht. Dann lässt Bense einen Jungstorch in einem großen Eimer an einer Leine zur Erde herab.

„Was ist der schon groß“, staunen die Zuschauer, erfreut, dass das Jungtier die Witterung offenbar unbeschadet überstanden hat. Viele zücken Handys und schießen schnell ein Foto.

Der Storchenvater nutzt den Bodenbesuch des Lehrlings Adebar für Erläuterungen, um Sympathie in der Bevölkerung für den einst vom gänzlichen Verschwinden aus der heimischen Region bedrohten Schreitvogel zu wecken. Bei den wissbegierigen Stemmeranern rennt er offene Türen ein. „Jungstörche werden im Alter von drei bis fünf Wochen beringt“, sagt Bense. Das hängt mit Angstreflexen und Flucht-reaktionen der Tiere zusammen.

Mit einem deutlich vernehmbaren Knacken drückt der Mitarbeiter der Vogelschutzwarte den teflonbeschichten Ring mit der Kennnummer des neuregistrierten Storches um dessen Beinchen. Der Ring ist kotresistent und gefährdet in der seit zehn Jahren eingesetzten Art weniger als früher verwendete Ringe aus Metall. Mit etwas Glück und einem dicken Fernglas lassen sich später die Daten ablesen und daraus Rückschlüsse über das Zugverhalten der Vögel ableiten. Sogar eine E-Mail-Adresse ist seit ein paar Jahren aufgedruckt, aber nur klein – für den Fall, dass der Storch verletzt oder tot aufgefunden wird.

Das Herz des jungen Tieres schlägt unglaublich schnell. Alfons Bense setzt den Jungstorch wieder in den Aufzug-Eimer und deckt eine Decke darüber, damit er nicht rauszuspringen versucht. Reinhold Fischer zieht ihn wieder in die Höhe.

Nicht alle Jungstörche haben so viel Glück. „Unsere drei lagen am Montag unterm Nest“, berichtet schockiert das Ehepaar Quellmalz aus Todtenhausen. Am 12. Mai, Pankratius, dem zweiten der Eisheiligen, warfen die Eltern ihren Nachwuchs aus dem Nest.

In Rodenbeck und an der Biologischen Station Nordholz ist der Bruterfolg noch unklar.

Fotogalerie auf MT.de

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Zu Boden gebracht: Einer der vier Jungstörche fuhr im Eimer

Fahrstuhl und ließ sich unten bestaunen und fotografieren.
 

MT vom 06.03.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Zwei Schwerverletzte
 

Autos stoßen im Kreuzungsbereich zusammen

 

Das Multicar kippt nach dem Unfall auf die Seite. Foto: Polizei


 

Minden (mt/jhr). Bei einem Verkehrsunfall in Stemmer sind am Dienstag zwei Menschen schwer verletzt worden.

Nach Polizeiangaben waren zwei Autos im Kreuzungsbereich der Straßen „Zum Klei“ und „Weg nach Petershagen“ zusammengestoßen.

Ein 31-jähriger Straßenwärter fuhr gegen 13.40 Uhr mit einem Multicar des Kreises auf der Straße „Zum Klei“ in Richtung Stemmer Straße. Zum gleichen Zeitpunkt befuhr eine Opelfahrerin (21) mit ihrem Wagen die Straße „Weg nach Petershagen“ aus Richtung Nordholzer Straße kommend.

Beim Überqueren der Kreuzung zur Straße „Zum Klei“ kam es zum Zusammenstoß mit dem Multicar. Dabei gerieten beide Fahrzeuge von der Fahrbahn ab und blieben stark beschädigt im angrenzenden Wäldchen liegen. Beim Multicar riss das Mähwerk aus der Verankerung und der Wagen kippte auf die Seite.

Beide Fahrzeugführer zogen sich schwere Verletzungen zu und wurden mit Rettungswagen ins Johannes-Wesling-Klinikum Minden gebracht. Der Opel Corsa wurde bei dem Unfall total beschädigt. Aber auch das Multicar war nicht mehr fahrbereit, sodass beide Fahrzeuge abgeschleppt werden mussten. Es entstand ein Sachschaden von mindestens 10.000 Euro.
 

MT vom 20.02.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Nächster Kartoffelmarkt in Stemmer schon in der Planung
 

 
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Minden-Stemmer (mt/sk). Der nächste Kartoffelmarkt in Stemmer findet am 28. September in der Zeit von 10 bis 18 Uhr auf der Stemmer Landstraße und den angrenzenden Straßen in der Ortsmitte statt. Solange es engagierte ehrenamtliche Mitarbeiter gibt, wird es alle zwei Jahre am letzten Sonntag im September einen Kartoffelmarkt geben, so die Aussage der Organisatoren im vergangenen Jahr. Das Rahmenprogramm mit Musik auf zwei Bühnen, Straßenmusikfestival und den Aktivitäten der Vereine und Firmen soll wieder für die Marktatmosphäre sorgen. Bewerbungen für einen Standplatz, für einen Musikauftritt oder für die Beteiligung am Straßenmusikfestival können an Wolfgang Lüftner, Telefon (05 71) 85 09 29 oder per E-Mail wolfgang.lueftner@terralsoft.com, gerichtet werden. Auf der Internetseite wir-in-stemmer.de werden alle wichtigen Informationen präsentiert. Foto: MT-Archiv
 

MT vom 18.02.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Erster Storch in Stemmer
 

 

 
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Minden (mt/mob).

 „Heute Morgen waren sie wieder da, sogar etwas früher als letztes Jahr: Die Störche von Stemmer“ schreibt MT-Leser Siegbert Messinger.

„Mal sehen, ob die beiden den ,Winter’, wenn man ihn so nennen will, bereits vertrieben haben.“

Zum Beweis hat Messinger ein Foto gemacht. Leserfoto: Siegbert Messinger

 

 

MT vom 11.02.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Droht 185 Beschäftigten Verzicht auf Weihnachtsgeld?
 

Elsa-Brandström-Heim in Stemmer

erwartet Jahresdefizit von 300.000 Euro /

Engpass wegen verspäteter öffentlicher Zahlungen

 

Minden (dh). Den 185 Mitarbeitern des Elsa-Brandström-Heims (EBH)) drohen finanzielle Einbußen. Sie müssen eventuell auf das Weihnachtsgeld verzichten.

„Wir wissen zurzeit nicht, ob wir 2014 die Jahresleistung auszahlen können“, sagte gestern der Geschäftsführer der Jugendhilfe-Einrichtung, Hans-Jürgen Weber, auf MT-Anfrage. Die Entscheidung darüber falle im Sommer. Der Betrieb des EBH inklusive der offenen Ganztagsbetreuung sei jedoch nicht akut gefährdet und laufe wie gewohnt weiter.

Weber bestätigte MT-Informationen, wonach die finanziellen Probleme des EBH vor wenigen Tagen Thema einer Betriebsversammlung waren. Im Januar hatte es Verzögerungen bei den Gehaltszahlungen gegeben, weil bei der Bank die Kontoüberziehung nicht abgesichert war. Die sei nun mit Eintragung einer Grundschuld erfolgt, sagt Weber.

Der Engpass im Januar sei auch deshalb zustande gekommen, weil EBH-Rechnungen erst mit Verzögerung von der öffentlichen Hand beglichen worden seien.

Unabhängig davon müsse das EBH ein „strukturelles Problem“ lösen: Einnahmen und Ausgaben klafften immer weiter auseinander. Weber rechnet 2014 bei einem Umsatz von ungefähr sieben Millionen Euro mit einem Defizit von 300.000 Euro. „Diese Lücke müssen wir schließen“. Eventuell mithilfe der Jahresleistung.

Während die Gehälter der Mitarbeiter steigen, wird es für Jugendhilfeeinrichtungen zunehmend schwieriger, die Einnahmen zu erhöhen. Jugendämter versuchen Kosten zu drücken, indem sie Kinder vermehrt in die Obhut von Pflegefamilien geben, anstatt sie in vergleichsweise teuren Heimen unterzubringen. Überdies werden die Verhandlungen mit Jugendämtern über Entgeltsätze in Zeiten leerer öffentlicher Kassen schwieriger. Auch im offenen Ganztag erhöhten sich die Personalausgaben, während die Einnahmen stagnierten, berichtet Weber. „Die Elternbeiträge sind in den vergangenen Jahren nicht gestiegen

MT vom 18.01.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Morgens und abends je eine Pille
 

Zur Person: Heinrich und Elfriede Traue feiern Eiserne Hochzeit
 

Seit 65 Ehejahren gehen Elfriede und Heinrich Traue gemeinsam durchs Leben. Foto: pr


 

Es war eine andere Zeit, als sich Heinrich Traue und Elfriede Meisolle kennenlernten. In den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts lagen die Anwesen ihrer Eltern nur wenige hundert Meter und ein paar Wiesen und Felder voneinander entfernt. Die Kinder waren früh miteinander bekannt, doch trotz der geografischen Nähe durch eine Ortsgrenze voneinander getrennt – Stemmer und Friedewalde, zwei Welten seinerzeit.

Nach dem Krieg entdeckten die beiden ihre gegenseitige Sympathie und bald schon ihre Liebe. Der Verlobung Weihnachten 1947 folgte alsbald die Vermählung: Am 14. Januar 1949 wurde geheiratet. „Das Brautkleid war aus Fallschirmseide gemacht, unsere Eheringe wurden aus Groschenstücken gefertigt“, erinnert sich die einstige Schneiderin Elfriede heute, 65 Jahre später, beim Blick auf die verblichenen Schwarz-Weiß-Bilder im Hochzeitsalbum.

200 Gäste machten den Polterabend zu einem rauschenden Fest. Zur Hochzeit wurde ein Schwein geschlachtet, zum Tanz spielten auf der Diele des Bauernhauses am Rhien zwei Musiker aus dem Dorf auf Quetschkommode und Pauke auf. „Das Wetter war fast so wie am letzten Wochenende, nicht zu kalt und etwas neblig“, denkt Heinrich Traue zurück.

Danach verließ der damals 24-Jährige sein Elternhaus mit seinen sechs Geschwistern und zog zur Familie seiner frisch angetrauten Ehefrau ins Anwesen Stemmer 159. Der Beginn eines langen gemeinsamen Lebens, das die beiden seit nun 65 Jahren miteinander teilen – aufrecht, in Liebe und voll gegenseitigem Vertrauen. „Wir nehmen zwei Medikamente“, erläutert der einstige Kaufmännische Angestellte das Rezept ihrer Ehe, „morgens nehmen wir eine Pille Zufriedenheit und abends eine Pille Dankbarkeit.“ Und an Humor fehlt es auch nicht. „Silvester haben wir uns um Mitternacht umarmt und zusammen so herzlich gelacht. Wir konnten gar nicht aufhören“, stellt Elfriede Traue fröhlich fest, als Vertreter von Dorf, Stadt und Kreis am Dienstag zur Eisernen Hochzeit gratulierten.

Ihren 65. Hochzeitstag begehen Elfriede und Heinrich Traue gemeinsam mit ihren drei Kindern, vier Enkeln und drei Urenkeln sowie der großen Familie. (rich)
 

MT vom 13.01.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Wagen bleibt „hochkant“ stehen
 

Minden-Stemmer (mt/plö). Überschlag unter Alkohol: Ein 24-jähriger Pkw-Fahrer befuhr am Sonntag gegen 0.15 Uhr die Stemmer Landstraße in Richtung Minden, als er nach einer langgezogenen Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abkam. Der Wagen überschlug sich und blieb „hochkant“ mit der Front im Erdreich an einer Hecke des Grundstückes Stemmer Landstraße 88 stehen. Der Unfallfahrer befreite sich selbstständig aus dem Pkw. Da er laut Polizei unter Alkoholeinfluss stand, wurde eine Blutprobe angeordnet und der Führerschein sichergestellt.

MT vom 08.01.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Zwei Pferde ausgebüxt
 

Aufregung in Stemmer
 

Minden (mt/nik). Freilaufende Pferde haben auf der Stemmer Landstraße am Dienstagmorgen für Aufregung gesorgt. Wie die Polizei mitteilt, liefen die beiden Tiere gegen 6 Uhr morgens vor ein Auto und rannten dann weiter. Der 45-jährige Fahrer wurde nicht verletzt. Er berichtete der Polizei später, die Tiere seien plötzlich aus der Dunkelheit aufgetaucht und von rechts über die Straße gelaufen. Bei der Kollision mit seinem Opel wurde eines der Tiere vom Auto erwischt. Etwa eine Stunde später fingen Autofahrer die beiden Pferde in Kutenhausen in Höhe Weststraße, Wasserstraße ein. Ein Mitarbeiter des Pferdehofs aus Friedewalde legte ihnen Halfter an und brachte sie zunächst zu seinem Gehöft. Im Laufe des Vormittags meldeten sich die Besitzer bei der Polizei.

MT vom 03.01.2014 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Bewaffneter Räuber überfällt NP-Markt in Stemmer

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Ein Bewaffneter hat den NP-Supermarkt in Stemmer überfallen. | Foto: Alex Lehn

Minden (mt/jhr). Ein maskierter und bewaffneter Räuber hat am Donnerstagabend den NP-Markt in Minden-Stemmer überfallen. Der etwa 25 bis 30 Jahre alte Unbekannte bedrohte zwei Angestellte mit einer Schusswaffe und ließ sich das Geld aus einem Tresor geben, berichtet die Polizei. Anschließend schloss er die beiden Frauen in ein Büro ein und flüchtete.
Die beiden 24 und 35 Jahre alten Angestellten wollten gerade den an der Stemmer Landstraße gelegenen Markt schließen, als gegen 21 Uhr plötzlich noch ein mit einer schwarzen Mütze und einem dunklen, langen Mantel bekleideter Mann vor der Eingangstür auftauchte.
Zunächst gab dieser vor, noch etwas einkaufen zu wollen, zog dann aber einen weißen Schal oder ein Tuch vor sein Gesicht und zückte die Waffe.


Mit den Worten: "Das ist hier kein Spaß", verlangte er unmissverständlich die Herausgabe des Geldes und dirigierte die Frauen in ein Büro. Dort mussten sie einen Tresor öffnen. Die Scheine und sowie das Münzgeld verstaute der Räuber in einer von ihm mitgebrachte Tüte. Anschließend schloss er seine Opfer ein und rannte mit seiner Beute von mehreren hundert Euro aus dem Markt.

Den Frauen gelang es wenig später die Polizei zu alarmieren. Die löste eine Fahndung nach dem Flüchtigen aus, welche in der Dunkelheit keinen Erfolg brachte.

Die beiden von den Geschehnissen sichtlich mitgenommenen Frauen berichteten den Ermittlern, dass der Unbekannte etwa 1,75 Meter groß ist und ein schmales, kantiges Gesicht hat. Beamte der Kriminalwache sicherten noch am Abend erste Spuren am Tatort.

Die Polizei hofft nun, dass der Räuber vor oder nach der Tat im Ort gesehen wurde. Möglicherweise hatte er in der Nähe ein Auto oder ein Fahrrad abgestellt.

Da jede Beobachtung hilfreich sein könnte, bitten die Beamten um Hinweise unter 0571-88660.

 

MT vom 12.12.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Loslassen können
 

KOMMENTAR
Von Nina Könemann
 

Die Nachricht tut weh: Das Fritz-Homann-Bad in Stemmer macht wahrscheinlich zu. Auch wer nicht im Ort aufgewachsen ist, kann da mitfühlen. Freibäder sind ein Stück Kindheit und jeder hält gerne daran fest. „Hier habe ich schwimmen gelernt, meine erste Liebe geküsst, bin nachts über den Zaun geklettert.“ Freibaderlebnisse sind wie Eckpfeiler des Erwachsenwerdens.

Auch denen muss man jedoch realistisch begegnen. Dass Stemmer fast 60 Jahre lang ein eigenes Freibad hatte, ist erstaunlich. Für die Stemmeraner ist es ein Segen. Wenn das Bad sich jetzt nicht mehr halten kann – auch mit dem Engagement vieler Freiwilliger nicht – muss man loslassen können. Kosten von 30 000 Euro jährlich kann sich Minden nicht leisten. Und ein Bad am Stadtrand zieht keine großen Sponsoren.

Das sehen auch die Verantwortlichen realistisch. Aus einem kleinen Bad mitten im Ort wird kein Erlebnisschwimmbad mit Zukunft, heißt es. Das ist leider so. Immerhin bleibt die Erinnerung.

Aus für Mindens kleinstes Freibad
 

Investitionsstau im Stemmer Fritz-Homann-Bad / Förderverein kündigt Vertrag mit der Stadt

 

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Vor dem Aus: Das Fritz-Homann-Bad in Stemmer wird wohl nie wieder öffnen. Foto: Lehn


 

Von Nina Könemann (Fotos: Alex Lehn)

Minden-Stemmer (mt). Manche Abschiede sind laut und tränenreich, manche passieren heimlich, still und leise – so wie beim Fritz-Homann-Bad in Stemmer. Im September schloss der Förderverein die Türen, um das Bad winterfest zu machen. Er wird sie wohl nicht wieder öffnen.

Damit steht Mindens kleinstes Freibad vor dem Aus. Grund dafür ist fehlendes Geld. Das Fritz-Homann-Bad verschlingt pro Saison rund 30.000 Euro Betriebskosten. Aus Fördermitteln der Stadt bekommt der Verein 20.000 Euro Zuschuss. „Wir müssen jedes Jahr 10.000 Euro Spenden auftreiben“, sagt Vorsitzender Hans-Jürgen Weber. Bisher sei das gelungen – aber eher schlecht als recht.

Seit Jahren schiebt das Bad deshalb einen Investitionsstau vor sich her. Eine jetzt gebrauchte neue Filteranlage ist zu viel. „Laut Kostenvoranschlag soll die bis zu 12.000 Euro Kosten“, sagt Weber. Das finanzielle Risiko sei für den Verein zu hoch.

Zum 31. Dezember wurde der Betriebsführungsvertrag mit der Stadt Minden, die Eigentümer ist, gekündigt. „Erstmal nur vorsorglich“, sagt Weber. Sollte sich kein Sponsor für die Filteranlage finden, bliebe das Bad geschlossen. Und selbst wenn der Verein das Geld auftreibt, sieht es nicht rosig aus. „Für eine solche Investition müsste sicher sein, dass wir noch drei, vier Jahre weitermachen können. Sonst lohnt das nicht.“

Der Förderverein hat mit der Stadt Minden Kontakt aufgenommen. Die Fördersumme wird aber wohl nicht angehoben. „Wir wissen ja auch, dass die Stadt das Geld nicht hat“, sagt Weber. Ein Gespräch mit dem Beigeordneten für Sport und Freizeit, dem Kämmerer und dem Städtischen Betriebsleiter (SBM) steht noch aus.

Die Fördervereins-Mitglieder wurden in einem Schreiben bereits über die Lage informiert. Bei der Jahreshauptversammlung im Februar sollen sie die endgültige Entscheidung treffen. Eines ist laut Weber aber klar. „Wenn wir es 2014 nicht öffnen, bleibt das Bad wohl dauerhaft zu.“

Ab dann läge die Anlage wieder in der Verantwortlichkeit der Stadt. „Wir würden zunächst die Wasserleitungen abklemmen und das Bad frostsicher machen“, sagt Gerald Schüler, Leiter der SBM. Außerdem müsste das Gelände regelmäßig überprüft werden. „Ein offenes Becken ist immer eine Gefahr“, sagt er. Weil sich in den Gebäuden die Heizung für Bürgerhalle und Kindergarten befindet, werden sie erst mal von der Stadt weiter betrieben.

Für langfristige Planungen wird die endgültige Entscheidung des Fördervereins abgewartet. Sollte das Bad dicht machen, verschwindet wohl zuerst das Becken. „Ein neuer Betreiber wird sich kaum finden lassen.“ Die dann entstehende Rasenfläche könnte der Kindergarten nutzen, so Schüler.
 

Holger Weber (how) vom 30.11.2013:

"Fritz-Homann-Bad" in Stemmer vor dem AUS?

Mit Schreiben vom 26.11.2013 wendet sich der Förderverein des Bades an alle Mitglieder und weist auf die schlechte  Finanzlage hin, welche nicht mehr verantwortungsvoll gemeistert werden kann...Der Vorstand  hat sich entschieden, den Betriebsführungsvertrag mit der Stadt Minden zum 31.12.2013 zu kündigen. Mit den Verantwortlichen der Stadt Minden wird in Kürze ein Gespräch stattfinden (Aufstockung der bisherigen Pauschalförderung???)... Spätestens auf der Jahreshauptversammlung am 20. Februar soll feststehen, ob die vorsorglich ausgesprochene Kündigung aufrechterhalten wird und es damit bei der Entscheidung des Fördervereins bleibt, das Schwimmbad in der Saison 2014 nicht wieder zu öffnen...

 

MT vom 03.12.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Schnelles DSL-Netz nun auch in der Fläche
 

Stadtgebiet nahezu komplett ausgestattet

 

Start in Haddenhausen: Seit April hat die Telekom in acht Ortsteilen das Breitbandnetz mit öffentlichen Fördergeldern, auch der Stadt Minden, ausgebaut. Foto: pr


 

 

Minden (mt/lkp). Acht Mindener Ortsteile sind jetzt an das leistungsstarke DSL-Netz angeschlossen worden. Die Deutsche Telekom hat seit April, als es den ersten Spatenstich in Haddenhausen gab, das Breitbandnetz ausgebaut. Damit können nahezu alle Haushalte in Minden auf eine schnelle Internetverbindung zugreifen.

„Der Ausbau des Breitbandnetzes ist nicht nur für die Bürger, sondern auch für die ortsansässigen Unternehmen sehr wichtig“, unterstrich Bürgermeister Michael Buhre. Diese Maßnahme sei daher gleichzeitig auch als eine Wirtschafts- und Standortförderung zu sehen. Die Stadt Minden hat sich mit 326000 Euro, einem Anteil von 25 Prozent, an der Gesamt-Fördersumme in Höhe von 1,3 Millionen Euro, die weiter vom Land NRW, vom Bund und von der Europäischen Union getragen wird, beteiligt.

Diese Leistung ist eine „Hol-Schuld“. Darauf weisen die Telekom und die Stadt Minden hin. „Wer mit bis zu 50 Mega-Bit pro Sekunde im Internet surfen möchte, muss dieses bei seinem Anbieter anmelden und einfordern. Auch müssen noch die technischen Voraussetzungen in den Häusern und Wohnungen selbst geschaffen werden“, so der städtische Wirtschaftsförderer Andreas Chwalek.

In den acht Ortsteilen – Aminghausen, Dützen, Haddenhausen, Kutenhausen, Leteln, Päpinghausen, Stemmer und Todtenhausen – ist das leistungsstarke DSL-Netz von der Telekom in Zusammenarbeit mit der Stadt Minden im Laufe des Jahres weiter ausgebaut worden. Alle Glasfaserkabel seien nun verlegt und an die Multifunktionsgehäuse angeschlossen, teilte Klaus Jürgen Karneth von der Deutschen Telekom mit. 2014 gebe es weitere Verbesserungen....(Anmerkung HP-Betreiber --- how): Dazu wird z.B. der Bereich Stemmer Weingarten / Maulbeerkamp gehören...)

MT vom 16.11.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Älteste Teilnehmer geehrt

Altenfeier 2013

Foto: pr
 

Minden-Stemmer (mt/sk). Beim Seniorennachmittag in Stemmer wurden Frieda Finke (98) und Heinrich Traue (89) als die ältesten Teilnehmer geehrt. Zum Gelingen der Veranstaltung trugen bei: Ortsvorsteherin Heidrun Kruse, die Kulturgemeinschaft, Pastor Thomas Salberg, Kreistagsabgeordneter Hans-Jürgen Weber, Kulturgemeinschaftsvorsitzender Ulrich Luckner.
 

MT vom 16.11.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Sportlich und funktional
 

Fachgeschäft für Forstbekleidung in Minden-Stemmer eröffnet

 
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Am gestrigen Freitag hat die Firma Forstbekleidung Schmidt einen Fachmarkt in Minden-Stemmer eröffnet. Foto: pr

 

Minden-Stemmer (ott). Funktionelle Bekleidung für Jäger, Outdoor-Profis, Landwirte und Naturfreunde ist das Metier von Forstbekleidung Schmidt. Am gestrigen Freitag hat das Unternehmen einen weiteren Fachmarkt an der Südfelder Straße 84 (ehemalige Kornbrennerei) eröffnet.

Auf 400 Quadratmetern Verkaufsfläche erweist sich der Fachmarkt über die skizzierten Themen hinaus als starker Partner für die Themen Trachtenmode und Hundezubehör. Selbst für den Nachwuchs wird ein breites Angebot an sportlicher Kleidung bereitgehalten. Viel Wert legt das vor 15 Jahren gegründete Unternehmen auf ein sehr faires Preis-Leistungs-Verhältnis sowie auf die Qualität der Produkte. Entsprechend gehören Marken wie Fjäll Räven, Deerhunter, Farmland oder Univers zum Sortiment des Fachmarktes.

Einen Schwerpunkt bildet die große Profi-Auswahl für Jäger und Forstwirte, die mit Kleidung von der Thermo-, Signal- und Tarnjacke bis hin zur reißfesten Jagdhose oder bequemen Jagdschuhen bedient werden. Komfortable Loden-Jagdkleidung, mücken- und zeckengeschützte Funktionskleidung sowie Spezialmodelle für die Winterjagd sind ebenfalls zu haben.

Die vor 15 Jahren eröffnete Firma Forstbekleidung Schmidt hat ihr Logistikzentrum in Kreuztal-Kredenbach und betreibt neben dem neuen Markt in Minden-Stemmer zwei weitere Fachmärkte. Über den Verkauf vor Ort hinaus werden monatlich Kataloge und Sonderprospekte an interessierte Kunden versandt. Schließlich sind Bestellungen im Internet-Shop unter der Kennung www.forstbekleidungschmidt.de möglich.

MT vom 08.11.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Überwindung zum ersten Strich
 

Aquarell-Kurs der VHS zeigt große Bandbreite an Bildern

 

Gisela Meisolle (vorn rechts) und der Aquarellierkurs der VHS zeigen in der Stadtbibliothek das Ergebnis ihres Schaffens und freuen sich über den Besuch von Isolde Wighton (vorn links).

Foto: Rolf Graff


 

Von Rolf Graff

Minden (rgr). Die Teilnehmer des VHS-Kurses „Aquarellmalerei“ unter der Leitung von Gisela Meisolle (Stemmer) beweisen einmal im Jahr Mut und zeigen in der Mindener Stadtbibliothek das Ergebnis ihres Schaffens. Dabei malen sie mit „Mit Pinsel und Seele“, wie der Titel der Ausstellung verrät.

 

VHS-Leiter und Bildhauer Dietmar Lehmann unterstreicht in seiner kurzen Ansprache zur Eröffnung die Wichtigkeit für einen Künstler, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Mut und Überwindung braucht auch der erste Strich auf dem noch weißen Blatt und dann folgt die Beschäftigung mit dem Verhältnis von Fläche und Raum, Farbe und Form und die Spannung zwischen Spontaneität und Kontrolle.

 

Die Fähigkeit abzubilden ist ebenso gefragt wie das Einbringen des Gefühls, da es dem Aquarell-Maler nicht darum geht, die Wirklichkeit fotorealistisch abzubilden. Gisela Meisolle wünscht sich mehr verrückte Bilder und beschreibt, dass im Entwickeln der Kompositionen die Energie und Persönlichkeit der Malenden mit einfließt und der Kreative so auch selbst verändert wird.

 

Alle Akteure freuten sich über den Überraschungsbesuch von Isolde Wighton. Sie hatte den Kurs einst ins Leben gerufen und über Jahre geleitet. Den Besucher erwartet eine breite Palette an Stilen und Motiven von Blumen und Landschaften bis zu Personen, Architektur und Abstraktem.

Die Ausstellenden sind: Gerda Brockmann, Karin Gaul, Ute Jungmann, Gabriele Kohlstädt, Edeltraud Kosiek, Magdalene Marx, Renate Maschmeier, Giesela Meisolle, Gudrun Parrizas, Heike Plata, Monika Schäfer, Marianne Schaper, Angela Willmann und Ursula Weber.

Die Ausstellung ist bis zum 14. Dezember während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek zu sehen.

 

MT vom 01.11.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Die Technik hinter den Türen: Küchenträume zum Greifen nah
 

Themen der Saison 2014 Bestandteil der Ausstellung / Partiell eingesetzte Farben sorgen für Akzente / 25000 Variationen zu Verfügung / Live-Cooking und Rund-um-Service

 

In der neuen Live-Kochschule finden seit einigen Wochen Events unter fachkundiger Leitung statt. MT-Fotos: Sabine Otterbeck


 

Von Sabine Otterbeck

Minden-Stemmer (mt). Das Küchen-Forum Minden ist zwar erst drei Jahre jung. Dennoch ist seine Handschrift in der hiesigen Küchenbranche nicht mehr zu übersehen. In diesem Zeitraum hat sich das in Stemmer ansässige Küchen El Dorado zu einer der führenden Fachadressen in der Region entwickelt.

Um diesem Ruf weiterhin gerecht zu werden, bleibt das Team um Inhaber Dieter Danisch im vierten Jahr auf Innovations- und Expansionskurs. „Nur auf diesem Weg sind wir auch zukünftig für unsere Kunden ein zuverlässiger Partner auf dem Weg zur Verwirklichung individueller Küchenträume“, ist sich Dieter Danisch sicher.

Mit dem erklärten Ziel, für die Kundschaft am Puls der Branche zu sein, wurden die Küchentrends 2014 bereits in die Ausstellung integriert. „Wir haben die Präsentation komplett umgestaltet“, betont der Chef des Fachgeschäftes an der Stemmer Landstraße 125. Dort sind Möbeltrends ebenso greifbar wie moderne Technik, mit der Kochen zum echten Erlebnis wird.

„Zwar haben Weiss und Magnolie nach wie vor einen hohen Stellenwert beim Thema Küchenmöbel“, weiß Danisch. Daneben gewännen sägeraue Holzoberflächen in Outdoor- und Pinien-Farben immer mehr an Bedeutung. Unter dem Motto „Color Concept“ sorgen partiell eingesetzte Farben an Regalen, Nischenelementen, einzelnen Wandschränken oder Teilen der Arbeitsoberfläche für Akzente. „Fast in einer Art Baukastensystem umgesetzt, kommen vor allem küchenbezogene Töne wie Petrol, Curry, Safran oder Limone zum Einsatz“, setzt Danisch hinzu.

Zu den weiteren Trends von Küchenmöbeln gehören edle Materialien, schnörkellose Formen sowie eine klar strukturierte Architektur. „Fronten in Lack, Glas oder hochwertigen Kunststoffen werden kombiniert mit edlen Reproduktionen von Holz und Stein“, sagt Dieter Danisch weiter. Besonders mit dieser stilvollen Art der Küchenmöblierung sei der harmonische Übergang zum Wohnbereich ein Kinderspiel. Zu den weiteren Spezialitäten des Teams vom Küchenforum Stemmer gehören funktionelle Küchen auf kleinstem Raum sowie seniorengerechte Einrichtungsideen. „Ohnehin liegt uns die ergonomische Planung und Umsetzung sehr am Herzen“, sagt der Firmenchef.

Nicht nur der neue Küchenauftritt ist ein zentrales Thema des Küchenfachgeschäftes. „Die Technik hinter den Türen wurde ebenfalls in den letzten Jahren immer weiter optimiert“, setzt Dieter Danisch hinzu. So seien Schubkastensysteme und Einzüge oder die Verschlusstechnik von Türen ausgefeilt worden. Gleiches gilt für die Gerätetechnik. Hier warten beispielsweise moderne Flexinduktionsherde dank frei wählbarer Kochzonen mit einem Mehr an Flexibilität auf. „Wer eine besonders gesunde, fettarme und zugleich schonende Zubereitungsform bevorzugt, für den bietet sich der klassische Backofen mit Dampfunterstützung an“, benennt Dieter Danisch eine weitere Innovation.

Doch egal, um welche innere oder äußere Ausstattung der Küche es geht, steht das Team des Küchenforums seinen Kunden mit Rat und Tat zur Seite. „Wir lichten gerne auf Kundenwunsch den Dschungel der scheinbar unendlichen Realisierungsmöglichkeiten“, sagt Dieter Danisch. So hält das Küchenfachgeschäft beispielsweise rund 25 000 Variationen bereit, wenn es um das Zusammenspiel von Griffen, Arbeitsplatzoberflächen, Farbnuancen und Fronten geht.

„Auf dem Weg zum ganz persönlichen Küchentraum, verstehen wir uns als Rundum-Service-Partner“, hält Danisch fest, für den Beratung bis ins letzte Detail einen ersten Schwerpunkt bildet. Von der Demontage der alten Küche über die Abwicklung der Haustechnik inklusive Wasser- und Elektroarbeiten bis zur Verlegung der Fliesen oder der Bereitstellung und Installation von Küchenutensilien reicht das Angebot des Küchen-Forums. Auch ein After-Sale-Service wird abgedeckt, der die Einführung in die technische Ausstattung umfasst. „Geht es um das Rundum-Versorgungspaket, das wir gerne für unsere Kunden schnüren, sind feste Gewerkepartner oder eigene Mitarbeiter mit im Boot“, erläutert Dieter Danisch.

Tatkräftige Unterstützung hat der Küchenprofi seit knapp zwei Jahren von Sohn Timo: Der gelernte Fachmann für Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik hat die Service- und Montageleitung übernommen. Auch die Koordination von Handwerkspartner gehört zu seinen Aufgaben. „Dank der Zugehörigkeit meines Sohnes zum Unternehmen ist auch die Frage der Firmennachfolge geklärt“, wirft Dieter Danisch einen Blick in die Zukunft.

Ende September wurde nach Umbau und Erweiterung die neue Live-Kochschule eingeweiht. „Bis zu 24 Personen können hier gleichzeitig kochen“, freut sich Dieter Danisch über den neu gewonnenen Raum von rund 100 Quadratmetern. Verteilt auf 25 Meter laufende Küche werden im Live-Cooking-Bereich alle Innovationen geboten, mit denen der aktuelle Küchenmarkt aufwartet.

„Mit der Einrichtung des neuen Bereichs sind nun Ausstellung und Live-Küche voneinnander getrennt“, sagt Danisch. Entsprechend könnten die Fachberatungen ungestört vom Trubel am Kochtopf stattfinden.

Noch bis Februar kommenden Jahres reicht der neue Kochkurs-Kalender. Während die Teilnehmer unter der Regie des Bielefelder Kochs Helmut Botterbrodt an sieben Terminen für Vier-Gänge-Menüs sorgen, offeriert Weinkenner Martin Franken von CD Weine edle Rebsäfte und weitere Getränke. Buchungen werden von Eventbetreuerin Silke Walter unter (01 51) 19 68 69 18 oder (05 71) 82 97 18 45 entgegengenommen. Mindestens zwölf Gäste können ihre Künste unter Beweis stellen.

kuechen-forum-minden.de Sind für ihre Kunden zur Stelle: Timo (li.)und Dieter Danisch
 

MT vom 21.10.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Seit 1998 ohne Alkohol
 

Abstinenzgruppe vor 15 Jahren gegründet
 

Minden-Stemmer (mt/lkp). Als Hausherr hat Pastor Thomas Salberg auf die Wichtigkeit der Abstinenzgruppe Stemmer-Friedewalde im Mindener Westkreis hingewiesen. Anlass war das 15-jährige Bestehen der 1998 gegründeten Gruppe.

Gegründet wurde die Abstinenzgruppe 1998 von Werner Heuer und seiner Frau Gertrud unter dem Motto „Miteinander – Füreinander“. Alkoholkranke und Angehörige erhalten seither bei den Zusammenkünften und darüber hinaus Rat und Hilfe. Auch Interessierte sind zu den Gruppenabenden in Krummenhof in Stemmer willkommen.

Die regelmäßigen Gruppenabende mit Betroffenen und Angehörigen gibt es jeden Freitag ab 19.30 Uhr in den Räumen des Krummenhof, Zum Schulkamp 1. Die Frauengruppe trifft sich außerdem jeden ersten Dienstag im Monat. Die Abstinenzgruppe hat derzeit 60 Mitglieder im Alter von 35 bis 78 Jahren. Weitere Infos erhalten Interessierte unter Telefon (05703) 713 (Linda), per Mail an: info@ag-stemmer.de oder im Internet unter:

www.ag-stemmer.de

MT vom 09.10.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Mit Erfolgsrezept aufs Siegertreppchen
 

Gute Noten für Geflügelzüchter aus Stemmer / Preisrichter bewerten sechs der Tiere mit „vorzüglich“

 

Bestnoten: Die Geflügelzüchter aus Stemmer räumten für ihre Tiere in diesem Jahr viele Preise ab. Foto: pr


 

Minden-Stemmer (mt/sbo). Knoblauchöl, Futterkalk und Apfelessig – mit diesem Erfolgsrezept haben es Hans-Günter Schelp und seine Hühner bei der Geflügelausstellung in Stemmer aufs Siegertreppchen geschafft.

Stolz präsentierte der Züchter das „Stemmer Band“ für das beste Tier der Schau. Für die Ausstellung hatte der Züchter seine Tiere noch einmal besonders herausgeputzt. „Die Tiere habe ich vor der Ausstellung gewaschen. Schließlich laufen sie wie ganz normale Hühner draußen rum. Aber dass ihr Fell so glänzt, liegt am Futter“, verriet der Züchter. Mindestens zwei Mal am Tag ist Hans-Günter Schelp im Hühnerstall und kümmert sich um seine Tiere. „Ich empfinde das nicht als Arbeit, das ist mein Hobby.“

Insgesamt stellten die Züchter des RGZV Stemmer am vergangenen Wochenende im Vereinsheim am Bürgerzentrum Nord 184 Tiere aus. Viel Lob gab es von den Preisrichtern, die sechs Mal die Bestnote „vorzüglich“ und neun Mal die Note „hervorragend“ vergaben. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, erklärte der Vereinsvorsitzende Horst Dieter Meier.

Die diesjährige Schau hatten die Verantwortlichen bewusst um drei Wochen nach hinten verlegt, um mehr Tiere zeigen zu können. „Die Tauben haben zu dieser Zeit bereits ein volles Federkleid“, begründete Horst Dieter Meier die Terminverschiebung. Als Ehrengäste konnte er den 2. Landesverbandsvorsitzenden Westfalen-Lippe, Bernd Rathert, sowie den Meister des Landesverbandes der Rassegeflügelzucht Westfalen-Lippe, Wilhelm Rohlfing, begrüßen.

Bei der Siegerehrung konnten sich folgende Züchter über Preise freuen: Erich Rosenlicht (Landesverbandsehrenpreis, SPD-Ehrenpreis, Sonder-Zuschlagpreis Stemmer, Pokal RGZV Stemmer, Leistungspreis, Zuchtpreis), Manfred Buhrmester (Kreisverbandsehrenpreis, Ortsvorsteherin-Preis), Hans-Günter Schelp (Stemmer Band), Friedhelm Schäffer (CDU-Ehrenpreis, Sonder-Ehrenpreis Stemmer, Sonder-Zuschlagpreis Stemmer, Pokal Sparkasse Minden-Lübbecke), Klaus Waltemathe (Sonder-Ehrenpreis Stemmer, Sonder-Zuschlagpreis Stemmer), Horst Dieter Meier (Pokal Volksbank Mindener Land), Jörn Hoppe (Sonder-Ehrenpreis Manfred Dralle).

MT vom 03.10.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Geflügelausstellung in Stemmer
 

Minden-Stemmer (sbo). Der Rassegeflügelzuchtverein Stemmer lädt am Wochenende, 5. und 6. Oktober, zur Geflügelausstellung in das Vereinsheim am Bürgerzentrum Nord, Zum Schulkamp 5, ein. Gezeigt werden 180 Tiere, darunter Enten, Hühner, Zwerghühner und Tauben. Außerdem gibt es eine Tombola. Beginn ist am Samstag um 14 Uhr, ab 18 Uhr lädt der Verein zum Grill- und Klönabend ein. Am Sonntag öffnet die Ausstellung um 9.30 Uhr, ab 14 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen.

MT vom 02.10.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Mehr Raum für Ideen
 

Live-Kochschule
 

Inhaber Dieter Danisch präsentiert die neue Live-Küche, ausgestattet mit sämtlichen Innovationen, die es derzeit auf dem Markt gibt. Dazu gehören unter anderem zwei Induktionsfelder.

Foto: Mareike Bulmahn


 

 

Minden-Stemmer (mb). Rund zwölf Wochen hat die Umbauphase im Küchen-Forum Minden an der Stemmer Landstraße 125 gedauert. Der Ausstellungsbereich wurde komplett neu gestaltet und erweitert. Dadurch entstand für die neue Live-Küche ein zusätzlicher Bereich von 100 Quadratmetern.

 

„Bis zu 24 Personen können hier gemeinsam kochen und genießen“, freut sich Inhaber Dieter Danisch. Die Vorgängerküche, die in die Ausstellung integriert war, sei schnell zu klein geworden. „Ausstellung und Live-Küche sind nun separiert, sodass Fachberatungen ungestört vom Trubel am Kochtopf stattfinden können.“

 

Der neue Kochkurs-Kalender startet am 17. Oktober und reicht bis in den Februar 2014 hinein. Die Termine können im Internet unter www.kuechen-forum-minden.de abgerufen werden. Unter Anleitung des Bielefelder Kochs Helmut Botterbrodt werden verschiedene 4-Gänge-Menüs am Herd erprobt und anschließend gemeinsam verzehrt. Weinkenner Martin Franken von „CD Weine“ aus Minden bereichert das Geschmackserlebnis durch edle Tropfen aus der Traube.

 

Buchungen nimmt Silke Walter unter (0571) 82971845 entgegen. „Gerne planen wir auch individuelle Kochevents außerhalb des Veranstaltungskalenders“, so die Eventbetreuerin.
 

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Wahlen zum Bundestag / MT vom 23.09.2013 - PDF-Datei

Ortsteil Stemmer siehe "Bollerwagen Stimmbezirk 061" durch ANKLICKEN !

 

MT vom 21.09.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Ein Stück Thailand in Minden-Stemmer
 

Quality-Award für höchste Qualität der Thai-Massagen / Doppelter „Green Spa“
 

Kittima Ebeling (Foto,VORNE.) wird von einigen Kollegen unterstützt. Auch im Innenbereich ist für viel Flair gesorgt.

MT-Foto: Otterbeck

 

 

Von Sabine Otterbeck

Minden (mt). Authentische thailändische Wellness auf großzügigen 140 Quadratmetern und ein ganz besonderes Ambiente: Das erwartet die Kunden von „LANAI Thai-Massage & Green Spa - Minden“. „Wir haben unsere Räumlichkeiten und unser Angebot nochmals erweitert“, sagt Betreiberin Kittima Ebeling.

Im Erdgeschoss des Anwesens am Bierpohlweg 159 ist ein Ort voller Harmonie entstanden, der vielleicht zu den schönsten Thai Massagen Deutschlands zählt. Dabei handelt es sich im doppelten Wortsinn um einen „Green Spa“. Das gilt zum einen für die Einbeziehung der Natur. So fällt der Blick vom Wintergarten aus, der als Ruheraum genutzt wird, in einen liebevoll gestalteten Garten. Die Ruhe der fast unendlichen Weite und die Harmonie der Landschaft korrespondieren mit den steinernen Buddha-Figuren und einem thailändischem Sala.

Etwas überraschend, aber dennoch konsequent, gehört grüne Umwelttechnik zum Gesamtkonzept. Dabei wird mit der Nutzung von Solar-, Phototovoltaik- und Pellet-Technik ein klares „Ja“ zur Umsetzung von Energieeffizienz, CO²-Minimierung, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit ausgesprochen. „Bei uns gehen Natur, Tradition und grüne Lebensklugheit eine Einheit ein“, setzt die Betreiberin hinzu.

Kittima und Rolf Ebeling hat das Schicksal zusammengeführt. Nach dem Tsunami von 2004 wurden weltweit Spenden für die Menschen in Thailand gesammelt. Zu deren Überbringern gehörte Rolf Ebeling. „Ich hatte das Glück, durch diese Aktion meine spätere Frau kennenzu lernen“, erinnert er sich.

Nachdem Kittima 2007 nach Deutschland gekommen war, entstand schrittweise das heutige Konzept. „Für uns bilden Massagen auf höchstem fachlichen Niveau den Mittelpunkt“, sagt Kittima Ebeling, die einer Ausbildung plus Prüfung in Wat Pho, mehrere Weiterbildungen zur Spa-Managerin und zur Fachfrau für Schwedenmassage folgen ließ. Über dieses Angebot hinaus können die Gäste des Hauses Spa-Anwendungen von der Aroma-Dampfdusche bis zu Hydrotherapie und Ultraschallmassage im Whirlpool nutzen. „Sehr gut angenommen wird unsere Gartenlandschaft“, betont Ehepaar Ebeling.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Konzept auch die Qualitätsprüfer der thailändischen Regierung überzeugen konnten“, setzt Kittima Ebeling hinzu. Danach gehört das Mindener Spa zu den ersten 14 Thaimassagen weltweit, die außerhalb Thailands den Quality Award für sein hohes Qualitätsniveau erhalten hat. Für Rolf und Kittima Eberling stellte die Reise nach Bangkok zur Übergabe des Zertifikats einen Höhepunkt dar. „Es war ein unglaubliches Gefühl, in der geliebten Heimat Anerkennung für das zu bekommen, was man in einer fremden Kultur mit großer Unterstützung deiner Familie auf die Beine gestellt hast“, zeigt sich Kittima Ebeling gerührt.

Längst ist das gastfreundliche Haus in Minden zu einem beliebten Treffpunkt der deutschen Thai Massagen Szene geworden. Außerdem finden wiederholt Treffen der Thai Spa Vereinigung Deutschland dort statt. Ohnehin gehört der Mindener Lanai Thai zu den Gründungsmitgliedern des Vereins. In Kooperation mit dem deutschen und thailändischen Gesundheitsministerium hat er es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, Hygiene transparent zu machen und Zertifikate vom thailändischen Gesundheitsministerium überprüfen zu lassen.

Anlässlich der Erweiterung lädt „LANAI - Thai-Massage und Spa“ am Sonntag, 22. September von 10 bis 15 Uhr zum Tag der offenen Tür an den Bierpohlweg 159 ein. Die Gäste können nicht nur Räumlichkeiten und Team kennen lernen, sondern werden außerdem mit kleinen Snacks und Getränken verwöhnt.

thai-massage-minden.de

Kommentar von Holger Weber 18.09.2013 (how):

Überholverbot anordnen...

Kein Wunder, dass auf dem kleinen Zwischenstück von Minderheide nach Stemmer vermehrt schwere Unfälle durch unverantwortliches Überholen provoziert werden. Offenbar reizt es Raser die eigentlich gut einsehbare Linkskurve selbstmörderisch rasant zu nehmen und dabei noch vorschriftsmäßig fahrende Verkehrsteilnehmer in Gefahr zu bringen. Als Anwohner an der Stemmer Landstraße kann oft genug beobachtet werden, wie bereits die im Bereich Einmündung "Bierpohlweg" bestehende Sperrfläche zu ersten Überholbeschleunigungen genutzt wird, um dann durch Lückensprung auch noch weitere Autos vor oder in der Kurve "zu kassieren". Bei Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h wäre sehr wahrscheinlich kein einziger Unfall in diesem Bereich zu verzeichnen. Leid tun bei Verletzungen können einem da nur geschädigte Dritte. Um diese zu schützen, sollte überlegt werden, zwischen Bierpohlweg und Ortseingang Stemmer ein Überholverbot anzuordnen.

MT vom 18.09.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Auto prallt gegen mehrere Bäume
 

25-Jähriger wird auf Stemmer Landstraße schwer verletzt

 

Die Feuerwehr musste den eingeklemmten Fahrer befreien. Foto: Polizei Minden-Lübbecke


 

Minden (mt/cst). Bei einem Verkehrsunfall auf der Stemmer Landstraße in Minden-Stemmer ist ein 25-jähriger Mann am Montagabend schwer verletzt worden.

Polizeiangaben zufolge war der Mann gegen 21 Uhr in Richtung stadtauswärts unterwegs, als er in Höhe der Stemmer Mühle in einer langgezogenen Linkskurve einen anderen Wagen überholte. Dabei verlor er, so die Ermittlungen der Polizei, offfenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Der Pkw schleuderte daraufhin nach rechts von der Fahrbahn, überschlug sich und prallte gegen mehrere Büsche und Bäume.

Der schwer verletzte Fahrer wurde in dem Wagen eingeklemmt und musste von Rettungskräften befreit werden. Die Unfallstelle wurde für 90 Minuten voll gesperrt, der Verkehr umgeleitet.

Die Ermittlungen hinsichtlich der genauen Unfallursache dauern an.

Hinweise nimmt die Polizei Minden unter der Telefonnummer (0571) 8866-0 entgegen.

MT vom 12.09.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

„Tauben verscheucht“
 

Polizei beschlagnahmt Luftgewehr
 

Minden-Stemmer (sk). Weil der Knall aus einem Luftgewehr am Samstag in Stemmer die Pferde von zwei jugendlichen Reiterinnen durchgehen ließ, zog die Polizei das Gewehr des Schützen ein. Zudem wurde Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gestellt.

Der gemeinsame Ausritt von einer 15- und einer 14-Jährigen an der Stemmer Sandgrube nahm am Samstag gegen 12.30 Uhr ein unverhofftes Ende. Durch den Gebrauch eines Luftgewehres auf einem Privatgrundstück wurden die Pferde der Jugendlichen derart erschreckt, dass sie durchgingen. Aufgrund des Vorfalls erstatteten die Betroffenen zusammen mit ihren Erziehungsberechtigten Anzeige bei der Polizei.

Wie die Mindener Polizei auf MT-Anfrage erklärte, hätten die ermittelnden Beamten anschließend den Schützen aufgesucht und das Gewehr konfisziert. Der 74-Jährige habe erklärt, dass er durch den Knall der Waffe Tauben verscheuchen wollte. Munition für das in seinem Besitz legal befindliche Luftgewehr sei nicht gefunden worden, so die Polizei. Auf den Vorfall folgte dennoch eine Anzeige bei der Bielefelder Staatsanwaltschaft wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Wie eine Mutter einer der betroffenen Jugendlichen gegenüber dem MT berichtete, sei dieser Vorfall mit dem Schützen nicht der erste seiner Art. So habe es schon einmal Beschwerden gegenüber der Polizei gegeben, weil sich Kinder durch das Luftgewehr bedroht gefühlt hätten.

MT vom 06.09.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Mit viel Fachwissen zum Power-Shop
 

Auszeichnung für Stemmer Fachhändler

 

Das Firmengebäude am Lannerdal 3 in Stemmer.

Fotos: Michaela Meier


 

Von Michaela Meier

Minden (mt). Seit 1932 sind Burmester und Fleßner Ansprechpartner rund um das Thema Land- und Gartentechnik. Mit Kompetenz und Kundennähe haben sie sich eine Klientel über die Mindener Grenzen hinaus aufgebaut. Die Firma Cup Cadet würdigt diese Leistung nun und verleiht dem Familienunternehmen den Status „Power-Shop“.

„Das ist eine Auszeichnung für Fachhändler, die eng mit uns zusammenarbeiten“, sagt Volker Jung, Regionalverkaufsleiter von MTD. Das Unternehmen ist ein großer Hersteller von Motorgartengeräten. Cup Cadet ist die hauseigene Premiummarke und steht für einen besonders hohen Qualitätsstandard. „Diese Produkte finden Sie in keinem Baumarkt, sondern wirklich nur in von uns ausgewählten Fachgeschäften.“

Status als Ausdruck besonderer Anerkennung

Familie Burmester und ihre Mitarbeiter freuen sich über diese Anerkennung. „Wir arbeiten schon seit mehr als zwei Jahrzehnten mit MTD zusammen und wissen, dass den Status Power Shop längst nicht jedes Geschäft erhält“, sagt Anni Burmester, Ehefrau des Inhabers Wilhelm Burmester. Sie selbst hätten sehr gute Erfahrungen mit den Produkten der Firma gemacht. „Und, was noch viel wichtiger ist, unsere Kunden sind immer damit zufrieden gewesen.“ Die Kunden, das sind sowohl die Endverbraucher, die einen zuverlässigen Rasenmäher für die heimische Grünfläche suchen, aber auch verschiedene Kommunen, die das Ortsbild gepflegt auf die richtige Rasenhöhe trimmen wollen.

Die Zufriedenheit ihrer Kundschaft hat für Burmester und Fleßner höchste Priorität. Vier geschulte Fachkräfte mit viel Arbeitserfahrung sorgen dafür, dass diese auch immer erfüllt wird. Dieser Anspruch hat sich herumgesprochen. „Wir müssen keine Werbung machen“, sagt Anni Burmester. „Die Leute kommen von alleine auf uns zu.“ An ihrem bisherigen Geschäftsmodell ändert sich nichts. Die Kunden bekommen, was sie gewohnt sind und schätzen. Jetzt eben nur noch ein bisschen mehr davon.

Der Power-Shop nimmt eine eigene Seite in der Ausstellungshalle des Familienbetriebs am Lannerdal 3 in Stemmer ein. Die gängigsten Gartengeräte sind als Vorführmaschinen vor Ort: Verschiedene Rasenmäher und Aufsitzrasenmäher in den typischen schwarz-gelben Farben warten auf testfreudige Kundschaft.

Die Burmesters und natürlich auch deren Mitarbeiter erfüllen die Voraussetzungen, die Cup Cadet an den kleinen Kreis von Exklusiv-Händlern stellt. Ausgezeichnetes Fachwissen, erstklassigen Service, eine qualifizierte Werkstatt und Heimservice für die Kunden. Zudem werden die Mitarbeiter speziell geschult, wenn Neuerungen der Marke auf den Markt kommen. Qualität und Zuverlässigkeit bilden grundsätzlich die Schlüsselwörter. Auf beiden Seiten. Die wollen sowohl Burmester und Fleßner, als auch Cup Cadet weiterhin gemeinsam garantieren.

Regionalverkaufsleiter Volker Jung überreicht Mitarbeiter und Landmaschinenmechaniker Heiko Möhle die Auszeichnung.



 

MT vom 05.09.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Weniger Gebühren für saubere Wege
 

Städtische Betriebe stellen neue Satzung für Reinigungs- und Winterdienst vor / Gültig für drei Jahre

 

Von Monika Jäger

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Die Straßen sollen sauber sein – dafür müssen Mindens Bürger in den kommenden drei Jahren weniger zahlen. Die Gebühren im Bereich Straßenreinigung sollen um 8,8, Prozent gesenkt werden. Die Winterdienstkosten bleiben gleich. MT-Foto: Otto (Archiv)


 

Minden (mt). Mindens Bürger sollen in den kommenden drei Jahren weniger für die Straßenreinigung zahlen: Rund 8,8 Prozent weniger. Allerdings profitieren nicht alle davon.

Wieder einmal soll die Straßenreinigungs- und Gebührensatzung verändert werden. 2012 war in einem großen Kraftakt die Basis der Berechnung verändert worden. Straßen wurden in Kategorien eingeteilt, die Fahrtrouten der Reinigungsmaschinen geändert, die Gebühren neu festgelegt.

Nicht alle waren damit zufrieden. Vor allem die neue Kategorisierung der Straßen sorgte hie und da in einigen Ortsteilen und an der Bergkante für Ärger. Manchem Bürgern kamen die Kehrmaschinen zu häufig – darüber beschwerten sich im Februar 2012 beispielsweise die Bürger in Stemmer (Stemmer Landstraße) und am Petershäger Weg. Daraufhin wurde die Satzung erstmals angepasst.

Jetzt teilten die Städtischen Betriebe Minden (SBM) gestern im Betriebsausschuss mit: Zum 1. Januar 2014 werden die Gebühren gesenkt. Das ist möglich, weil die SBM mit ihrem neuen Kehr- und Winterdienst mehr Geld als kalkuliert eingenommen haben. „Mehreinnahmen auf Grund der neuen Satzung“, so steht es in der Ausschussvorlage.

Die Gesamtkosten für Sommerreinigung und Winterdienst werden für 2014 mit 1,96 Millionen Euro beziffert. zum Vergleich: In 2012 betrugen sie 1,87 Millionen Euro.

73 673,74 Euro Überschuss haben die SBM unterm Strich mit dem Winterdienst gemacht – diese Summe wird gespart, damit der in einem kalten Winter dann deutlich teurere Einsatz gegen Schnee und Frost dann auch bezahlt werden kann. Die Winterdienste sind über mehrere Jahre kalkuliert und werden jeweils mit einem mittleren Wert berechnet.

Im Bereich Straßenreinigung wird der Überschuss von 227 902,74 Euro über drei Jahre an die Gebührenzahler verteilt.

Betroffen sind die Anlieger von knapp 400 Straßen. Denn nur die aus dem Gesamtnetz von etwa 1200 Straßen werden überhaupt gereinigt.

Von 2014 bis einschließlich 2016 sollen die Gebühren nun stabil bleiben, so die SBM. „Wir haben nicht die gesamte Rücklage in einem Jahr verwendet, weil wir die Gebühren im kommenden Jahr sonst wieder anpassen müssten“, erklärt SBM-Leiter Gerald Schüler.

Um 8,8 Prozent sollen für die kommenden drei Jahre die Straßenreinigungsgebühren gesenkt werden, so gestern Abend Bereichsleiter Horst Lehnig im Betriebsausschuss. So sparen die Bürger, die an Fußgängerzonen wohnen (Reinigung: Sechsmal in der Woche), künftig 2,36 Euro; die Bürger, die an Anliegerstraßen mit der niedrigsten Reinigungshäufigkeitwohnen, sparen nur 17 Cent (siehe Tabelle).

Übersicht der Kosten pro Frontmeter. Alle Angaben stammen von der SBM.

MT-Grafik: Jörn Barner

Wer jetzt in seinen Gebührenbescheid nachschaut und seine Einsparungen berechnet. muss allerdings mit einkalkulieren, dass die Einstufung einiger Straßen verändert wurde. So soll die Straße „Simeonsplatz“ von Stufe Null (keine Reinigung) auf Stufe 2 angehoben werden. Die Straße sei mit Apotheke, Ärztehaus und anderem stärker belastet als früher und müsse daher auch häufiger gereinigt werden, so Schüler gegenüber dem MT.

Hochgestuft werden auch die Uferstraße (bisher Stufe 1, künftig Stufe 3) und die Leiterstraße (von Stufe 1 auf 3). Winterdienst wird es künftig nach Stufe 2 auf der Straße „Im Berge“ und im Gewerbepark Meißen geben – letzteres auf Wunsch der Unternehmen, wie Schüler betont.

Herabgestuft werden die Hans-Böckler-Straße (Reinigung von 4 auf 2, Winterdienst von 2 auf 1), die Immenstraße (Reinigung von 3 auf 1), die Kaiserstraße (Reinigung von 7 auf 5), die Sedanstraße (von 2 auf 0) und die Lindenstraße im Winterdienst von 2 auf 1.

Die Mitglieder des Betriebsausschusses begrüßten die Gebührensenkung und sprachen sich einstimmig dafür aus, dem Rat einen entsprechenden Beschluss zu empfehlen.

Der Rat muss die Satzung endgültig beschließen und soll sich damit in seiner Sitzung am 10. Oktober befassen.
 

Freibäder im Test

Fritz-Homann-Bad = OBEN ANKLICKEN MT vom 03.08.2013

MT vom 20.07.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Gebrauchsspuren fachkundig minimieren
 

Neueröffnete Fahrzeugaufbereitung in Stemmer / Das gesamte Spektrum der Branche

 
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Schnelle und kompetente Fahrzeugaufbereitung: Diyar Yeter (li.), Inhaber der Stemmer-Fahrzeug-Aufbereitung und sein Team freuen sich auf ihre Kunden. Foto: Kathrin Braun


 

Minden-Stemmer (KBr). Unter dem Motto „Wir machen`s sauber, schnell und preiswert“, ist seit Anfang Juni im ehemaligen Autohaus Schmidt, Stemmer Landstraße 139, die Stemmer-Fahrzeug-Aufbereitung ansässig. Inhaber Diyar Yeter legt großen Wert auf guten und schnellen Service. „Wir versuchen es möglich zu machen, dass jedem Kunden sein Fahrzeug am Tag der Übergabe wieder zur Verfügung steht“, unterstreicht er.

Neben den Basispaketen Innenraum- oder Außenraumreinigung, können weitere Service-Leistungen genutzt werden. Dazu der Firmeninhaber: „Unser Angebot reicht von der professionellen Polster- und Dachhimmelreinigung über Lederpflege bis zum Luxuspaket mit Unterbodenwäsche oder der Entfernung von kleinen Lackkratzern.“ Den Kunden steht ein Hol- und Bringservice ebenso zur Verfügung, wie unliebsame Aufkleber vom Fahrzeug entfernen zu lassen. Ausgeführt werden außerdem der komplette Radwechsel oder Nano Versiegelung. Zum Spektrum gehören Hochglanzpolitur und Teerentfernung. Die Autowäsche wird per Hand vorgenommen.

Grundlage der soliden Bearbeitung aller Serviceleistungen ist nicht zuletzt die Erfahrung von Diyar Yeter und seinem Team. „Meine Mitarbeiter bringen zwischen drei und vier Jahren Erfahrung in der professionellen Fahrzeugaufbereitung mit“, informiert Diyar Yeter.

Als verlässliche Preisvorstellung wird dem Kunden ein Festpreis ohne weitere Kosten übermittelt. Die Preisliste ist im Internet unter untenstehender Adresse zu finden und führt im Detail auf, welche Leistungen zu welchem Preis buchbar sind.

Zusätzlich verstärkt wird der Service durch einen KfZ-Mechaniker sowie den An- und Verkauf von Gebrauchtwagen. So sind auch kleinere Reparaturen wie das Wechseln der Bremsbelege möglich.

stemmer-automobile.de

MT vom 08.07.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Jubel-Konfirmationen bei der Evangelischen Kirchengemeinde Friedewalde-Stemmer
 

 

Petershagen-Friedewalde (jk). Gleich drei Konfirmationen feierte die evangelische Kirchengemeinde Friedewalde-Stemmer: Goldene, Diamantene und Eiserne Konfirmation. Pfarrer Thomas Salberg führte durch einen Abendmahlgottesdienst. Ein Dia-Quiz mit zumeist historischen Bildern weckte Erinnerungen, ehe der Nachmittag mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken endete. „Die meisten haben die Bilder der Pfarrer von früher, die der Küster, aber auch die der Gebäude und Gemälde erkannt“, sagt Thomas Salberg. Von den 46 Konfirmanden, die im Jahr 1948 von Pfarrer Edgar Hartmann konfirmiert wurden, waren immerhin elf bei der eisernen Konfirmation 65 Jahre später mit dabei. 1953 sind, ebenfalls von Hartmann, 50 Personen konfirmiert worden, von denen 21 an der diamantenen Konfirmation in der Kirche zu Friedewalde teilnahmen. Lediglich sieben von 36 goldenen Konfirmanden fanden auch 50 Jahre später den Weg nach Friedewalde, denn 1963 waren es immerhin 36 Gemeindemitglieder. Konfirmiert wurden sie von Pfarrer Schröer aus Petershagen. Foto: pr (Jürgen Krüger)

MT vom 02.07.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Feuerwehr löscht Küchenbrand
 

Minden-Stemmer (mt/nik). Im Anbau eines Wohnhauses in Stemmer musste die Feuerwehr am Dienstag einen Küchenbrand löschen. Da sich auch eine Gasleitung im Haus befand, war Eile gefordert. Laut Bericht wurden die Einsatzkräfte gegen 13 Uhr zur Südfelder Straße gerufen. Sie rückten mit zwei Teams vor. Um an versteckte Brandnester zu gelangen, wurde teilweise die Wandverkleidung in der Küche entfernt. Eine Wärmebildkamera war im Einsatz. Das Feuer konnte vor Übergreifen auf die Gasleitung eingedämmt werden. Der Hausbesitzer wurde vom Rettungsdienst betreut. Wie es zu dem Brand kam, ist noch unklar. Während des Einsatzes war die Südfelder Straße gesperrt.

Stemmer ist nicht auf Sand gebaut, aber früher teilweise davon umzingelt!

„Sandbauernweg“ und „An den Stemmer Sandgruben“ erinnern an Zeiten vor über hundert Jahren /

Vor 50 Jahren faste Heinrich Langenkämper seine Erinnerungen zu den Sandbauern in schriftliche Form

(Foto: Holger Weber – how)

Von Holger Weber (how)

Minden-Stemmer:  Im „ Streifzug durch Stemmers Geschichte“ beschäftigte sich anlässlich des Jubiläums der „Volksschule“ im Jahre 1961 Lehrer Fritz Weißmann (+) u.a. auch mit den Sandvorkommen in Stemmer.  „An der Grenze zur Stadt Minden - also im Süden von Stemmer – finden wir unter der Lößschicht weißen Sand, der einigen Kleinbauern bis zum Ende des vorigen Jahrhunderts (also bis Ende 1800…?) guten Verdienst brachte. Der Sand wurde als Streusand für die Wohnstuben verkauft. Bis weit in das Bückeburger Land hinein fuhren die Sandwagenfuhrleute und „pingelten“ ihren Sand aus, der Scheffelweise abgegeben wurde. Später wurde der Sand auch von den Glasfabriken aufgekauft…“so Weißmann.

Noch intensiver befasste sich vor 50 Jahren Heinrich Langenkämper, Minden, Stiftsallee 118  (+1975) mit den Sandvorkommen im Bereich Minderheide und dessen Randgebieten Maulbeerkamp, Weingarten und Holzhausen /Lüchten.  1963 widmete er allen noch Lebenden Sandbauern so wie den Nachkommen der verstorbenen Sandbauern eine kleine Broschüre. Auf über 20 Seiten berichtet er  von den „Sandbauern (Sandfuhrleuten)“, ihren Mannen und Frauen, soweit deren Tätigkeit in diesem Beruf  im o.g. Bereich lag. Festgehalten wurden beispielsweise Mächtigkeiten des begehrten weißen Sandes, Formen der Anlagefelder, Unfälle mit Todesfolge (der letzte Todesfall wohl an einem Heiligabend)……

Der interessant und gut  lesbar geschriebene Text, der auch mit allerlei „Dönekes“ aus dem Tagegeschäft gespickt ist, kann als kleine Lektüre nur empfohlen werden und ist als PDF-Datei nachfolgend aufzurufen. Text und alle Rechte daran liegen beim Verfasser Heinrich Langenkämper (+1975) bzw. seinen Rechtsnachfolgern. Die Ausarbeitung darf außerhalb meiner Homepage über Stemmer nur in Kurzform zitiert werden. Der Umlauf / die Verbreitung von Kopien ist nicht gestattet.

"Sandbauern" co/ von Heinrich Langenkämper, Minden, Stiftsallee 118

Übrigens: Wer in Stemmer nach Zeugen der „Sandausbeutung“ sucht, sollte sich in  den Bereich „Sandbauernweg“ oder „An den Stemmer Sandgruben“ begeben.  Zumindest ansatzweise lässt die Geländeform die Abbaubereiche erahnen.

MT vom 12.06.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Nahversorgung und vieles mehr
 

Dem Handwerk und der Region verbunden / Auch ein geselliger Treffpunkt

 
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Freuen sich auf die Eröffnung: das Leitungsduo Markus Redeker und Elke Barrakling-Schmidt (3.v.r.) sowie das Verkaufsteam in Stemmer.


 

Von Sabine Otterbeck

Minden-Stemmer (mt). Der verführerische Duft frischer Backwaren erfüllt ab dem morgigen Donnerstag, 13. Juni, das Haus Stemmer Landstraße 156. Der Grund dafür ist die Eröffnung des dritten Standortes der Mindener Bäckerei Redeker.

„Um für unsere Kunden eine ansprechende Umgebung zu schaffen, haben wir die Verkaufsräume von Grund auf renoviert und umgestaltet“, blickt Bäckermeister Markus Redeker auf das ehemalige Domizil eines Friseursalons. Entstanden ist ein großzügiger Geschäftsraum, der nicht nur zum Einkauf, sondern ebenfalls zum Verweilen einlädt. Entsprechend können sich die Kunden ab sofort das Produkt ihrer Wahl direkt am gut bestückten Bedientresen aussuchen - und es anschließend auch gerne an einem der zehn Sitzplätze genießen. Überzeugungsarbeit leistet auch die farbliche Gestaltung des Standortes, der mit einer Kombination aus einem hellen Naturton und der Farbe Türkis besticht. Letztere findet sich im Logo wieder.

„Wir haben uns für ein Ladengeschäft in Stemmer entschieden, da in dem Mindener Ortsteil bislang kein Bäcker vorhanden war“, benennt Markus Redeker einen Hauptgrund für die Eröffnung eines Standortes gegenüber der ehemaligen Grundschule. Von dort aus wolle man nicht nur auf kurzem Weg die Versorgung mit Backwarenvielfalt ermöglichen. „Wir hoffen außerdem auf Kunden aus Friedewalde oder Holzhausen II sowie auf Passanten, die unterwegs von oder in Richtung L 770 sind“, setzt Elke Barrakling-Schmidt von der Geschäftsleitung hinzu.

Wer das 1904 gegründete Unternehmen kennt, weiß um dessen Verbundenheit mit der Tradition des Bäckerhandwerks. Nach dem firmeneigenen Slogan „Wir können noch backen“ wird im Hause Redeker viel Wert auf altbewährte Rezepte, hochwertige Zutaten und eigene Herstellung gelegt. Diese Ausrichtung belegt etwa ein Blick auf das Brotsortiment. Dazu Markus Redeker: „Bei uns kommen bis heute Sauer- und Vorteige aus Eigenproduktion zum Einsatz - und das unter weitestgehendem Verzicht auf künstliche Zusatzstoffe.“ Besondere Beispiele dafür seien das hauseigene Roggenvollkornbrot, das Krustenbrot oder das Schwarzbrot. „Auch Spezialbrötchen, Snacks wie etwa Pizzazungen oder auch Knäckebrote stammen aus unserer eigenen Backstube“, führt Redeker aus.

Doch nicht nur der Tradition des Bäckerhandwerks fühlt sich das Team der Bäckerei Redeker, das seit 1991 von Markus Redeker und seiner Partnerin Elke Barrakling-Schmidt gemeinsam geleitet wird, verbunden. „Sehr wichtig ist uns außerdem die regionale Ausrichtung“, sagt Barrakling-Schmidt. Nach dem Leitgedanken „Wir stellen Produkte her, die zum Mindener Umland und zu dessen Menschen passen“ wolle man aus der Region für die Region tätig sein. „Besonders an einem ländlich geprägten Standort wie Stemmer möchten wir unsere Maxime Freundlichkeit, Kompetenz und gute Laune an die Kunden bringen“, freut sich Markus Redeker auf ein Miteinander mit der Kundschaft. Vor diesem Hintergrund werde die neue Filiale auch zu einem Treffpunkt, wo man sich Zeit für kleine Gespräche, einen netten Spruch oder ein freundliches „Guten Morgen“ lässt. „All das ist natürlich umso netter bei einem leckeren Brötchen, einem Stück Kuchen und einem Kaffee“, so das Leitungsduo.

Dass Regionalität im Hause Redeker alles andere als ein leeres Versprechen ist, belegt das Projekt Stemmer Kartoffelbrot beispielhaft. „Die Zutaten für diese deftig leckere Brotspezialität wollen wir vorrangig aus der Umgebung beziehen“, setzt Markus Redeker auf landwirtschaftliche Betriebe aus Stemmer und dem Umkreis, deren Erdäpfel das Tüpfelchen auf dem I sein sollen. Schließlich sind unter dem Aspekt der Regionalität Aktionen mit ortsansässigen Vereinen angedacht.

Am Standort Stemmer wartet die Bäckerei Redeker ebenso mit einem großen Brot-, Kuchen-, Klein- und Feingebäcksortiment auf wie mit Brötchen und Spezialbrötchen aus dem Ladenbackofen. Für den Hunger zwischendurch werden eine große Zahl belegter, vor Ort hergestellter Brötchen sowie Kaffee- und Kaffeespezialitäten angeboten. Direkt vor dem Geschäft stehen Parkplätze zur Verfügung.

Geöffnet ist die Bäckerei Redeker an allen drei Standorten montags bis freitags von 6 bis 18 Uhr, samstags von 6 bis 13 Uhr sowie an den Sonntagen von 8 bis 11 Uhr.
 

MT vom 30.05.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Transporter gestohlen
 

Auf Friedhof gefunden
 

Minden-Stemmer (mt/hy). Nach dem Diebstahl eines Kleintransporters von einem Grundstück in Stemmer in der Nacht zu Dienstag ist das Fahrzeug am Vormittag wenige hundert Meter entfernt auf dem Friedhofsparkplatz gefunden worden. Das Radio sowie ein Navigationsgerät fehlten, so die Polizei. Der Eigentümer des Fiat mit offener Ladefläche teilte mit, dass sein Wagen am Montagnachmittag auf seinem Grundstück am Schünenbusch stand. Am Morgen war der Stellplatz leer. Gegen 11.40 Uhr erhielt die Polizei den Hinweis, dass ein Wagen mit offener Fahrertür auf dem Parkplatz am Friedhof stand. Zur Spurensuche ließen die Polizisten das Fahrzeug sicherstellen. Wem der blaue, mit einer Doppelkabine ausgestattete Transporter aufgefallen ist, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden unter (0571) 88660.
 

Holger Weber (how) vom 12.Mai 2013:

Genau vor 15 Jahren konstituiert und nach 20 Monaten am Ende:

Bezirksausschuss Stemmer

Erste Sitzung am 12.Mai 1998

Dorfplatz oder auch "Stemmer Dorfjugend" mit Symbolcharakter

vor dem Bürgerzentrum mit Sporthalle sowie dem Kindergarten "Bollerwagen"...

(Foto: Holger Weber = Figuren von Bernd  Maro 1999)

Minden-Stemmer (how):  Im April 1998 beschließt der Rat der Stadt Minden durch Änderung der Hauptsatzung die flächendeckende Einführung von Bezirksausschüssen und somit Wegfall der Position des Ortsvorstehers / der Ortsvorsteherin zum 01.Mai 1998. Die Größe des Ausschusses beträgt für Stemmer =  9 stimmberechtigte Mitglieder (5 SPD und 4 CDU). Die 1.Sitzung in Stemmer war am 12.Mai 1998 (Vorsitzender Dieter Böttger / Stellvertreter Hermann Ahlert). Eine Bürgerbefragung anlässlich der Europawahl im Juni 1999 ergab ein Votum für die Abschaffung und Wiedereinführung der Ortsvorsteher, welchem der Rat zum 01. Jan. 2000 folgte. Der Bezirksausschuss konnte in Stemmer somit nur rd. 20 Monate wirken.

Bereits in der zweiten Sitzung im Juni 1998 wurden aus einer Arbeitsgruppe heraus mehrere Gestaltungsvorschläge für einen Dorfplatz unterbreitet, die u.a. Tierskulpturen als Mittelpunkt beinhalteten. Von nun an waren die Diskussionen zu einem ansprechenden Platz immer wieder Mittelpunkt  der weiteren Sitzungen des Gremiums.

Ein erster Entwurf der Verwaltung ging von einem kreisförmigen Platz mit einem Durchmesser von 9 Meter aus, der in der Mitte eine zweite Kreisform für die Aufstellung von Skulpturen anbot. Einig war man sich schnell über drei Zuwege aus den Richtungen Schulkamp / Bürgerzentrum / Kindergarten. Mehrere Künstler sollten aufgefordert werden, ihre Vorstellungen bis Ende Oktober  1998 einzubringen, was dann auch geschah.

Schnell wurde klar, dass das Projekt nur in einem Wettbewerb entschieden werden konnte und die Mitglieder des Ausschusses das Preisgremium bilden sollten. Am 20.11.1998 einigte sich dieses in einer nicht öffentlichen Sitzung auf den Entwurf von Bernd Maro aus Hannover, der als Skulptur zwei sitzende Kinder vorsah. Bereits am nächsten Tag konnte sich die Öffentlichkeit im Bürgerzentrum über Einzelheiten informieren.

Im Januar 1999 kündigte der Künstler bereits an, den Bronzeguss bis Ende Mai 1999 für eine Abnahme durch ein Gremium des Ausschusses zu präsentieren. Als Einweihungstermin wurde zunächst Mitte September 1999 ins Auge gefasst, der dann aber letztlich endgültig in den November verschoben wurde. Eine kleine Arbeitsgruppe bereitete den gebührenden Rahmen vor. Bis heute ist der Dorfplatz mit seinen Sitzgelegenheiten und der umfassenden Eingrünung ein Schmuckstück für Stemmer. Die Pflege konnte dankenswerter Weise in private Hände vergeben werden und klappt hervorragend.

Natürlich hatte der Bezirksausschuss auch weitere Belange aus Stemmer zu behandeln. Seniorenfeiern, Jubiläen, Wegebau, Unterhaltungsmaßnahmen an Gebäuden, Zuschüsse an Vereine, Vorschläge zur Benennung von Ortsheimatpflegern oder auch verkehrslenkende  Maßnahmen sollen hier nur als Beispiele dienen, die vorher und auch danach wieder weitgehend den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern oblagen. Der Bezirksausschuss hatte einen jährlichen Etat von rund 9.900,00 DM. Mit Resten aus 1998 waren im Jahre 1999 noch gut 15.000,00 DM in seiner Obhut, welche Maßnahmen im Ort - auch Vereinen - zu Gute kamen.

MT vom 29.03.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Von der Lust an Kräutern
 

Neuer Angebotsbereich wird vorgestellt

 

Das Garten- und Landschaftsbauunternehmen Rasche-Böger stellt am Wochenende 6. und 7. April seine neu eingerichtete Kräuterwerkstatt vor. MT-Foto: Sabine Otterbeck


 

Minden-Stemmer (ott). Der „Charme der grünen Apotheke“ steht für Sabine Rasche-Böger, die gerade eine Ausbildung zur Heilpflanzenkundlerin abgeschlossen hat, im Mittelpunkt einer neu eingerichteten Kräuterwerkstatt. Zu deren Vorstellung lädt das Unternehmen für Garten- und Landschaftsbau an der Stemmer Landstraße 125a am Wochenende Samstag, 6. April (von 9 bis 18 Uhr) und Sonntag, 7. April (von 11 bis 18 Uhr) ein.

Schauen, riechen, schmecken und staunen: Die Besucher der Aktionstage können mit allen Sinnen erleben. „Ich möchte ihnen einen Einblick in all das geben, was der Garten an Schätzen bietet“, verrät Sabine Rasche-Böger. So können die Besucher etwa erfahren, was sich alles aus Kräutern gewinnen lässt. Entsprechend stehen Kräutersüppchen zum Probieren ebenso bereit wie Pestos, Tees, Badesalze, Öle und vieles mehr. Unter dem Motto „Was tun bei...“ erhalten die Gäste außerdem Anregungen dazu, welche einzelnen Kräuter und Mischungen bei Erkältung, Stress, Schlafmangel oder Kreislauferkrankungen helfen können.

Schließlich werden Kurse vorgestellt, die schon in Kürze in der Kräuterwerkstatt der Firma Rasche-Böger durchgeführt werden.

Weitere Informationen gibt es bei Phytotherapeutin Sabine Rasche-Böger unter (05 71) 64 88 89. rasche-boeger.de

MT vom 25 u. 26..03.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Windkraftgondel fällt vom Mast
 

Mindens älteste Anlage beschädigt / Ursache noch unbekannt / Ein „Zwerg“ unter Giganten

 

Am Boden zerstört: Generator und Rotorblätter der Windkraftanlage in Stemmer fielen vom Mast. Foto: Alex Lehn


 

Von Hartmut Nolte

Minden-Stemmer (hn). War der Wind zu eisig für das Windrad nördlich von Stemmer? Am Sonntagmorgen jedenfalls ragte der graue 31 Meter hohe Mast kopflos in die Höhe. Die Rotorblätter lagen samt Motor zu seinen Füßen.

Warum der Motor der Windkraftanlage (WKA) abgebrochen ist, steht noch nicht fest. Besitzer Wilfried Fabry hat die Wartungsfirma vom Unfall informiert. Erklären kann er sich den „Abfall“ nicht: „Das ist immer regelmäßig gewartet worden, darauf deutete nichts hin.“ Das Rad sei für Drehgeschwindigkeiten bis zu 216 Kilometer pro Stunde ausgerichtet.

Die Gondel mitsamt Nabe und Rotorblättern scheint direkt zur Erde gefallen zu sein, sie lagen am Fuße des Mastes. Die Anlage ist schon stolze 22,5 Jahre alt. „Das war Mindens erstes Windrad“, sagt Fabry. Mit seinen 50 Kilowatt Leistung ist es gegen die heutigen Giganten mit fast siebenfacher Höhe (199 Meter) und 40-facher (zwei Megawatt) Leistung ein Zwerg.

Abschaltung durch Drehung

Ob der eisige scharfe Luftzug aus Osten das Windrad zu Fall brachte? Kaum denkbar: In Minden wurden in der fraglichen Nacht Geschwindigkeiten von rund 90 km/h gemessen. „Es gab auch Böen bis zu 109 Stundenkilometer“, hat Frank Böversen auf seiner Messanlage an Mindens Hügel, dem Schwarzen Hucken Bölhorst abgelesen. Moderne Anlagen müssen bei Wind über 25 m/sek abschalten. Entweder durch Drehung der Flügelspitzen (Stall) oder das Verdrehen der Rotorblätter (Pitch) austrudeln.

Die Gefahr bei diesem Unfall war relativ gering. Das Rad steht entfernt von der Bebauung, die Höhe ist mit 31 Metern relativ niedrig, es sind keine Teile vom Sturm durch die Gegend gewirbelt worden und der Unfall hat sich offensichtlich nachts ereignet.

Als WKA-Unfallursachen sind Rotorblattbruch, Blitzschlag, Brand (Selbstentzündung des Hydrauliköls), Vereisung und Sturmböen bekannt.

Wenig Unfälle mit Windkraftkonvertern

Trotz immer größerer Höhen, starker Zunahme der Anlagenzahl und Vervielfachung der Leistung sind WKA-Unfälle selten. Am 4. Februar 2011 geriet ein Windkraftrad im Kreis Gifhorn in Brand. Am 20. Juni 2011 brach ein Teil eines Windkraftanlagenturms im hessischen Kirtorf ab und am 29. Januar 2012 flogen Teile von Rotorblättern einer WKA im unterfränkischen Landkreis Haßberge 200 Meter weit durch die Gegend.

Fremdschäden gab es in allen Fällen nicht in nennenswertem Maß. Die Versicherer schätzen das Risiko als gering ein. Eine Betriebshaftpflicht für heute gängige Anlagen zwischen zwei und drei Megawatt kostet 70 bis 90 Euro im Jahr.

Einen Brand einer historischen Windenergieanlage hat es im Mühlenkreis während des Orkans Kyrill im Januar 2007 gegeben. Damals liefen an der Eisberger Windmühle die ungebremsten Flügel so heiß, dass sich das Holz entzündete.

MT-Online vom 25.03.2013:

Motor und Rotorblätter brechen von Windrad ab

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Foto: Alex Lahn

Minden-Stemmer (hn). War der Wind zu eisig für das Windrad nördlich von Stemmer? Am Sonntagmorgen ragte nur noch der 31 Meter hohe Mast in die Höhe. Die Rotorblätter und der Motor waren in der Nacht abgebrochen und in die Tiefe gestürzt. Wie es dazu kam, steht derzeit noch nicht fest. Besitzer Wilfried Fabry informierte die Wartungsfirma vom Unfall. Erklären kann er sich den Vorfall nicht: "Das ist immer regelmäßig gewartet worden." Das Rad sei für Drehgeschwindigkeiten bis zu 216 Kilometer pro Stunde ausgerichtet. Möglicherweise war auch ein wenig Altersschwäche im Spiel, denn die Umwandlungsanlage von Windenergie in Elektrizität ist schon stolze 22,5 Jahre alt. "Das war Mindens erstes Windrad", sagt Fabry. Es macht auch die technische Entwicklung der Windkraftanlagen deutlich: Mit seinen 50 Kilowatt Leistung ist es im Vergleich mit den heutigen Giganten mit fast siebenfacher Höhe (199 Meter) und 40-facher (zwei Megawatt) Leistung ein Zwerg.

MT vom 19.03.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Überfall scheitert
 

Zwei Unbekannte wollen Pizzaboten berauben
 

Minden (mt/jhr). Bei dem Versuch, den 20-jährigen Auslieferungsfahrer einer Pizzeria auszurauben, sind am Sonntagabend in Minden-Stemmer zwei Unbekannte gescheitert. Ihr Opfer wurde dabei durch einen Schlag ins Gesicht verletzt, berichtet die Polizei.

Nach Angaben des 20-Jährigen hatte dieser gegen 20.30 Uhr eine Bestellung ausgeliefert. Als er zurück zu seinem in der Nähe der Schule abgestellten Auto ging und den Kofferraumdeckel öffnete, wurde er von einem etwa 1,75 Meter großen und mit einem schwarzen Kapuzenpullover bekleideten Mann angesprochen.

Dieser schielte offensichtlich auf das Portemonnaie des 20-Jährigen. Kurz danach erhielt der Fahrer einen Faustschlag ins Gesicht. Er warf geistesgegenwärtig die Kofferraumklappe zu und brachte so das Geld in Sicherheit. Als ihn der Unbekannte erneut angreifen wollte, setzte er sich zur Wehr und schlug den Mann in die Flucht. Offensichtlich hatte der Flüchtige noch einen Komplizen, der sich im Hintergrund aufhielt. Informationen von Zeugen nimmt die Polizei unter Telefon (0571) 8 86 60 entgegen.
 

Von Holger Weber (how) 17.03.2013

Turnverein „Grün-Weiß Stemmer“ beschloß vor rd.  25 Jahren als Gründungsjahr „1920“

Minden-Stemmer (how): Es ist wohl ganz natürlich, wenn nicht nur Menschen nach ihren Wurzeln suchen, auch Vereine sind daran selbstverständlich interessiert. Insbesondere in Fällen, wo durch kriegswirren Material und Wissen verloren gegangen sind, kann dann nur eine Aufarbeitung mit noch vorhandenen Papieren und insbesondere der Erinnerungen älterer Vereinsmitglieder vorgenommen werden. Dieser Aufgabe widmete sich der Vereinsvorstand in den 80-iger Jahren. Die daraus entstandene schriftliche Dokumentation im  Jahre 1988 kann

durch ANKLICKEN der UNTEN eingestellten Datei nachgelesen werden:

Geschichte TV Stemmer bis 1988

MT vom 15.03.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Minden: Autos prallen frontal zusammen - Drei Menschen verletzt

 

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Der Fahrer des Ford musste von der Feuerwehr aus seinem Auto befreit werden. | Foto: Polizei

Minden (mt/jhr). Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos sind am Freitagmorgen auf der Stemmer Landstraße zwei Personen schwer und eine leicht verletzt worden. Ein 35-jähriger Autofahrer war in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden, berichtet die Polizei.
 
Nach Feststellungen der Polizei war der 35-Jährige mit seinem Ford auf der Landstraße in Richtung Minden unterwegs, als er gegen 6.35 Uhr kurz
vor der Stemmer Mühle aus bisher ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn geriet. Dadurch kam es zur Kollision mit dem Renault eines 47-jährigen Mannes aus Bückeburg. Dieser hatte noch vergeblich versucht, durch eine Vollbremsung den Zusammenstoß zu verhindern.
Durch den heftigen Aufprall schleuderte sein Wagen von der Straße und blieb auf einem Grünstreifen stehen. Während der Fahrer schwer verletzt wurde, kam sein 30-jähriger Beifahrer mit leichteren Verletzungen davon. Auch der 35-Jährige kam nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst ins Johannes-Wesling-Klinikum.

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Auch die beiden Insassen des Renault wurden verletzt. | Foto: Polizei

Ein hinter dem Renault fahrender 24-jähriger Autofahrer wurde ebenfalls in den Unfall verwickelt. Umher fliegende Trümmerteile beschädigten seinen Wagen. Während dessen Auto fahrbereit blieb, mussten die erheblich beschädigten anderen Fahrzeuge abgeschleppt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf zirka 8000 Euro.

13.03.2013 von Holger Weber (how):

Schulstandort Stemmer für immer beendet?

400-jährige Tradition vor dem aus...

...so schrieb der Verfasser im August 2011 ...Weiteres von damals siehe Dorfrundgang / Schule...

Zufall oder nicht könnte man beim Betrachten von Daten fragen...

Foto: Holger Weber (how)

Minden-Stemmer (how):  Zufall oder nicht könnte man beim Betrachten von Daten fragen. 2001 feierte man noch mit sehr viel Glauben an die Zukunft das "140-jährige mit Standort in der Dorfmitte". Dieser Glaube war auch berechtigt, war doch ein Jahr zuvor gerade erst ein Erweiterungsbau und die Neugestaltung des Schulhofes fertig geworden. 10 Jahre später - also 2011 - war "ALLES SCHNEE VON GESTERN". Ausgerechnet zum einhundertfünfzigsten Jubiläumsjahr am Standort zog sich die vom Rat umgelegte Schlinge zu...Die 2001 aufgelegte Jubiläumsschrift dürfte den meisten Bürgerinnen und Bürgern noch bekannt sein und in den Regalen stehen. Sicherlich nur noch den wenigsten Stemmeranern im Gedächtnis ist bestimmt die Festbroschüre zu

"100 Jahre Schule Stemmer 1961".

Da hierin sehr viel zur geschichtlichen Entwicklung von Stemmer nachzulesen ist, kann die UNTEN anzuklickende Datei zur Wissenserweiterung einen Beitrag leisten...

1861 - 1961 - 2001 - 2011

Broschüre 100 Jahre Schule Stemmer 1961

Holger Weber (how) vom 06.03.2013:

Viele ältere Stemmeraner kennen sie noch (die alten Beinamen), die jüngeren und zugezogenen Mitbürger/Innen können es nicht glauben:

Auch ohne Straßennamen kam man früher gut aus. Allerdings mussten in vielen Fällen "Beinamen" herhalten, um zum Beispiel bei den nicht wenigen Doppelnamen noch einigermaßen klarzukommen. Um der Nachwelt hier einen Überblick zu verschaffen, hat der damalige Ortsheimatpfleger Hermann Waltke sich 1987 mit seiner Zusammenstellung viel Mühe gemacht.

Wer daran Interesse hat, kann sich durch ANKLICKEN der UNTEN eingefügten Datei informieren:

Alte Beinamen in Stemmer-1987 H. Waltke

MT vom 04.03.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Vorstand erneut bestätigt
 

Minden-Stemmer (mt/kra). Bei der Jahreshauptversammlung der Abstinenzgruppe Stemmer-Friedewalde wurden kürzlich die Vorsitzende Linda Schmidt und ihre Stellvertreter Andreas Pollnow und Peter Gesemann wiedergewählt. Die Abstinenzgruppe feiert im Herbst ihr 15-jähriges Bestehen. In der Versammlung wurde beschlossen, das Jubiläum durch einen Festakt entsprechend zu feiern.
 

MT vom 02.03.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Zum Weihnachtsfest gibt es ein schnelleres Internet
 

Öffentliche Hand zahlt mehr als 1,3 Millionen Euro für 23 Kilometer Glasfaser-Leitung in Mindens Randbereichen

 

Minden wird in Kürze flächendeckend mit schnellen Internetzugängen versorgt sein. Foto: MT-Archiv


 

Von Stefan Koch

Minden (mt). Bis Ende des Jahres sollen weitere 23 Kilometer Glasfaser-Kabel für ein schnelleres Internet in Minden verlegt werden. Damit hat die Frustration vieler Unternehmer und Privatpersonen in acht Ortsteilen der Stadt ein Ende. Sie mussten sich bislang mit einem Schneckentempo begnügen.

Eine Datenübertragung von mehr als sechs Megabit pro Sekunde muss schon sein. Im Jahr 2011 unterzeichneten die Stadt und die Deutsche Telekom deshalb eine Kooperationsvereinbarung für eine schnellere Breitbandverbindung für Hahlen. Nun gibt es eine Fortsetzung.

 Aminghausen, Dützen, Haddenhausen, Kutenhausen, Leteln, Päpinghausen, Stemmer und Todtenhausen sollen ebenfalls den Zugang zum schnelleren Netz erhalten.

Die Stadt hat der Deutschen Telekom bereits den Zuschlag erteilt, nachdem sich Unternehmen an der Ausschreibung für den Infrastrukturausbau beteiligt hatten. Im April ist voraussichtlich der Spatenstich für die Verlegung von 23 Kilometer Glasfaser-Leitung zu 26 lokalen Knotenpunkten. Schon im Dezember dieses Jahres sollen die Kabel verlegt sein.

„Heutzutage kann ein leistungsfähiges Internetnetz ausschlaggebend dafür sein, ob eine Familie in unsere Stadt zieht oder sich ein Unternehmen hier niederlässt“, sagt Bürgermeister Michael Buhre. Und Andreas Chwalek vom Zentralen Steuerungsdienst der Stadt fügt hinzu: „Breitband ist mittlerweile die vierte Infrastruktur nach Strom, Wasser und Wärme.“ Mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde können sich die Bürger besser durch das Internet klicken, E-Mails verschicken oder Musik herunterladen.

Dafür muss die öffentliche Hand allerdings dem von ihm beauftragten Kommunikationsunternehmen einen Teil der Investitionskosten ersetzen, damit es kein Minusgeschäft macht. Für die acht Ortsteile brachte die Stadt Minden rund 327 000 Euro auf. Weitere 979 000 Euro kamen aus Landes- und EU-Mitteln. Wieviel die Telekom zu diesen rund 1,3 Millionen Euro beisteuert, veröffentlicht sie nicht.

 

MT vom 25.02.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Der erste Storch
 

Minden (mt). Den ersten Storch des Jahres hat MT-Leser Siegbert Messinger vor seinem Fenster in Stemmer gesichtet. Ein Frühlingsbote, glaubt er – und hofft, dass der frühe Besucher auch im Schnee sein Futter findet.

MT-Leserfoto Siegbert Messinger

 

MT vom 10.01.2013 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Immer mehr Menschen zieht’s nach Minden
 

2012 leben 75 Menschen mehr in der Stadt als ein Jahr zuvor / Höchster Ausländeranteil im Bezirk Rechtes Weserufer
 


 

 

Minden (mt/GB). Erstmals seit vielen Jahren hat die Stadt Minden wieder Einwohner hinzugewonnen.

Im Vergleich zur Statistik 2011 wohnten zum Jahresende 2012 75 Menschen mehr in Minden. „104 mehr Neugeborene als 2011 und ein Plus in der Gegenüberstellung der Zu- und Wegzüge führte zu der positiven Entwicklung“, erläutert der Leiter des Bürgerbüros, Helmut Kruse. Am Stichtag, dem 31. Dezember 2012, hatte die Weserstadt 81 701 Einwohnerinnen und Einwohner. Ende 2011 waren 81 626 Frauen, Männer und Kinder mit Haupt- oder Nebenwohnsitz in Minden gemeldet.

3959 Menschen zogen im vergangenen Jahr nach Minden, 3773 verließen die Stadt, womit die Stadt Minden ein Zuwanderungsplus von 186 Einwohnern innerhalb des Jahres 2012 verzeichnen kann. „Vergleicht man die Zu- und Wegzüge mit den Zahlen aus dem Jahr 2011, ergibt sich auch hier eine Steigerung“, sagt Helmut Kruse.

2011 gab es 3827 Männer und Frauen, die sich neu in Minden anmeldeten (bei 3790 Wegzügen). 2012 waren es somit 132 Anmeldungen mehr gegenüber dem Vorjahr.

Auffällig ist laut Helmut Kruse auch, dass es seit vielen Jahren wieder mehr angemeldete Nebenwohnsitze in Minden gibt. Hier verzeichnete das Bürgerbüro ein Plus von 70 Einwohnern im Vergleich zu 2011. „Das lässt sich vermutlich mit mehr Studierenden am Campus Minden erklären.“ Der Standort Minden der Fachhochschule Bielefeld bietet seit 2009 fünf neue Studiengänge an.

Innerhalb des Stadtgebietes zogen 5466 Menschen um. Das waren 210 mehr als 2011.

Durch innerstädtische Umzüge verloren vor allem die Stadtbezirke Bärenkämpen (minus 153), Rechtes Weserufer (minus 100) und Todtenhausen (minus 45) Einwohner.

Zu den „Gewinnern“ zählen die Bezirke Nordstadt (plus 80), Rodenbeck (plus 53) und Hahlen (plus 41).

Bei Neubürgern erfreut sich die Innenstadt weiter großer Beliebtheit: Insgesamt 873 Menschen wählten sie laut Helmut Kruse als neuen Wohnort, während nur 784 Mindener den Bezirk verließen. Der Bezirk mit den meisten Einwohnern bleibt die Innenstadt. 10257 Mindener sind dort wohnhaft. Königstor zählt 8791 Einwohner und belegt damit Rang zwei, dicht gefolgt von Rodenbeck mit 8394 Frauen, Männern und Kindern. Der mit Abstand kleinste Stadtbezirk ist Päpinghausen mit aktuell 401 Einwohnern.

Bölhorst bleibt mit 1006 Einwohnern knapp vierstellig. Drittkleinster Bezirk ist Stemmer mit 1640 Einwohnern. Der Anteil ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger liegt mit jetzt 5539 Einwohnern (2011: 5298) bei 6,78 Prozent.

Die Ortsteile mit den höchsten Anteilen ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger sind das Rechte Weserufer (16,10 Prozent), Bärenkämpen (13,87 Prozent), Rodenbeck (11,01 Prozent) sowie die Innenstadt (10,26 Prozent).



 

 

MT vom 22.12.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Teil des Weges "Wiemersheide" in Stemmer soll eingezogen werden !

Kirchenkreis Minden "Glockenturm Stemmer": Sparkasse Minden-Lübbecke Kto: 400 00 648 BLZ 49050101 (Spendenbescheinigungen werden erstellt !!!

how vom 02.12.2012:

Aus dem Dezember-Gemeindebrief für Stemmer und Friedewalde der Ev.-Luth. Kirchengemeinde von Pastor Salberg:

Glockenturm in Stemmer

Die Planung und die Vorbereitungen zum Bau des neuen Glockenturms in Stemmer neben dem Krummenhof machen weitere Fortschritte. Inzwischen liegt die Genehmigung für den Bau von der Stadt Minden vor.

Bevor jedoch mit dem Bau begonnen werden kann, müssen die genauen Details der Aufhängung der Glocke, des elektrischen Antriebs und der Steuerung durch eine Fachfirma geklärt werden; erst, wenn diese Angaben vorliegen, kann die Konstruktion des Glockenturms vervollständigt werden.

Es wurden dazu die Angebote von zwei Fachfirmen erbeten. Da hierfür von den Firmen entsprechende Zeichnungen und Berechnungen gemacht werden müssen, wird das noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass durch den Kartoffelmarkt in Stemmer ein hoher Spendenbetrag für den Glockenturm zusammengekommen ist. Die Cafeteria im Krummenhof erbrachte rund 2.400 EUR, der Bücherverkauf noch einmal rund 190 EUR.

Auch von Vereinen gingen anlässlich des Kartoffelmarktes noch Spenden ein, so dass der Stand des Spendenkontos zurzeit schon über 6.000 EUR beträgt. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern sowie ehrenamtlich Mitarbeitenden bedanken!

Zusammen mit den angekündigten Sachspenden örtlicher Firmen für den Turm trägt das wesentlich dazu bei, die Finanzierung des Turms sicherzustellen. Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über Spenden, da die vom Architekten zurzeit geschätzten Baukosten rund 25.000 EUR betragen.

MT vom 09.11.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Geburtstag an der Stemmer Landsstraße 125 - UNTEN ANKLICKEN !

2 Jahre Küchenforum in Stemmer sowie Küchenträume auf den Punkt gebracht

MT vom 09.11.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Positive Gefühle in allen Farben
 

Aquarellierkurs der Volkshochschule präsentiert seine Werke

 

Eine eingeschworene Gemeinschaft: Gisela Meisolle (vorn links) und der Aquarellierkurs der VHS freuen sich über die Präsentation ihrer Bilder in der Stadtbibliothek. Foto: Rolf Graff


 

Von Rolf Graff

Minden (rgr). Einmal im Jahr wagen sich die Teilnehmer des VHS-Kurses „Aquarellmalerei“ unter der Leitung von Gisela Meisolle (aus Stemmer) in die Mindener Stadtbibliothek, um zu zeigen, was sie Neues gelernt und in Bilder umgesetzt haben.

„Mit Pinsel und Seele – alles fließt“ heißt in diesem Jahr das Motto und das Resultat ist durchaus sehenswert. VHS-Leiter und Künstler Dietmar Lehmann verrät in einer kleinen Ansprache seine Neugier auf den Fortschritt der künstlerischen Entwicklung bei den Hobbykünstlerinnen, die größtenteils schon viele Jahre dabei sind, und stellt fest: „Es tut sich was.“ Aufgefallen ist ihm, dass die Blume im Mittelpunkt steht und auch die Landschaften eine große Rolle spielen. Er hat entdeckt, dass es die positiven Stimmungen sind, die sich in den Bildern finden und dass die Damen ihrem Stil treu geblieben sind. Er ermutigt zur Kontinuität und zum Gespräch über Bildaufbau und Gestaltung.

Auch Kursleiterin Giesela Meisolle hält den Austausch für wichtig und bezeugt, dass im Kurs viel miteinander und nicht übereinander gesprochen wird, da jeder seinen eigenen Stil hat und entwickeln muss. Sie möchte dabei weiterhin einen Schubs in die richtige Richtung geben. Neben den erwähnten Themen, die in Vielfalt dargestellt sind, erwarten den Besucher auch Porträt, Akt, Stillleben, Architektur und mehr.

Die ausstellenden Mitglieder des Kurses sind: Magdalene Marx, Renate Süßmuth, Edeltraud Kosiek, Gerda Brockmann, Monika Schäfer, Heike Plata, Gudrun Parriaas, Ute Jungmann, Gabriele Kohlstädt, Angela Willmann, Gabriele Ern und Marianne Schaper.

Die Ausstellung ist bis zum 15. Dezember in der Stadtbibliothek Minden Mo-Di 11-18 Uhr, Do-Fr 11-18 Uhr und Sa 10-13 Uhr zu sehen.

MT vom 31.10.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Der Glanz des Winters
 

Themenausstellungen für ein schönes Zuhause

 
 

Die Firma Rasche Böger lädt zur Themenschau „Leuchtendes Novemberlicht“ ein. Foto: pr


 

 

Minden-Stemmer (ott). „Leuchtendes Novemberlicht“ hat das Garten- und Landschaftsbauunternehmen Rasche-Böger eine stimmungsvolle Themenpräsentation überschrieben. „Mit ihr möchten wir Freude auf den Winter machen und aufzeigen, wie schön die dunkle Jahreszeit sein und wie stillvoll man sie gestalten kann“, informiert das Team von Rasche-Böger.

 

Schöne Ideen für Drinnen und Draußen erwarten die Besucher des Fachbetriebes an der Stemmer Landstraße 125a am Freitag und Samstag, 2./3. November, jeweils von 16.30 bis 20.30 Uhr. Silberglanz und Festschmuck, Tannenzauber und Wintegrün, weiches Licht und schöner Schein, Augenschmaus und Gaumenfreude: All diese schönen Momente werden mit der Präsentation eingefangen. Vorgestellt werden ebenfalls viele schöne Dinge zum Selbermachen.

 

Die Themenausstellung „Leuchtendes Novemberlicht“ wird am 9., 16., 23. und 30. November nochmals wiederholt.
 

MT vom 22.10.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Fahrzeug erheblich beschädigt
 

 

Minden-Stemmer (mt/um). Eine böse Überraschung erlitt ein 28-jähriger Mindener, der am Donnerstag, 18. Oktober, gegen 16.30 Uhr seinen roten Polo auf dem Parkplatz vor seinem Haus an der Nordholzer Straße 166 abgestellt hatte. Als er am nächsten Tag gegen 10.30 Uhr zu seinem Wagen zurückkehrte, stellte er eine Beschädigung am vorderen rechten Kotflügel fest. Der Verursacher hatte sich entfernt, ohne Angaben zu seiner Person und Unfallbeteiligung gemacht zu haben. Nach Angaben der Polizei entstanden Sachschäden in Höhe von rund 1000 Euro. Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei Minden unter Telefon: (0571) 88660.
 

Foto: Holger Weber (how)

MT v. 20.09.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online 

Herausputzen der Tauben dauert einen ganzen Tag
 

Aufwand lohnt sich: Preisrichter vergeben vier Mal Bestnote „vorzüglich“ / Stemmer eröffnet Schau-Saison im Kreis

 

Glückwunsch: Die Züchter des RGZV Stemmer konnten sich über gute Bewertungen für ihre Tiere freuen. Foto: pr


 

 

Minden-Stemmer (mt/sbo). Mindestens einen Tag braucht Friedhelm Schäffer, bis er seine Tauben für die Ausstellung herausgeputzt hat. Doch der Aufwand hat sich gelohnt: Die Preisrichter vergeben die Bestnote „vorzüglich“.

„Die Federn müssen glänzen“, nennt der erfahrene Züchter Friedhelm Schäffer eins der zahlreichen Kriterien. Die Preisrichter sprechen in diesem Fall von einer „lackreichen Farbe“, die Schäffers Fränkische Samtschildtauben zeigen. Als Anerkennung für diese züchterische Leistung gibt es den Landesverbandsehrenpreis (LVE).

Insgesamt 145 Tiere stellten die Züchterinnen und Züchter des RGZV Stemmer am vergangenen Wochenende im Bürgerzentrum Nord aus und eröffneten damit die Schau-Saison im Kreisgebiet. „Wir sind sehr zufrieden mit der Bewertung. Leider hatten wir in diesem Jahr fast 50 Tiere weniger als noch 2011“, erklärte der Vereinsvorsitzende Horst Dieter Meier. Gezeigt wurden Enten, Hühner, Zwerghühner und Tauben.

Mit dem Kreisverbandsehrenpreis (KVE) wurde Manfred Buhrmester ausgezeichnet, über das Stemmer Band konnte sich Jörn Hoppe freuen, der Preis der Ortsvorsteherin Heidrun Kruse ging an Horst Dieter Meier und der CDU-Ehrenpreis an Klaus Waltemathe.

Sonderehrenpreise wurden an Axel Spilker, Friedhelm Schäffer und Martin Diekmann überreicht. Bei den Jugendlichen sicherte sich Ronja Falkenstein den Jugend-LVE und Ryan Edwards den Jugend-KVE. Den Leistungspreis und den Zuchtpreis sicherte sich Friedhelm Schäffer.

MT v. 12.09.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online 

RGZV Stemmer zeigt 175 Tiere
 

Minden-Stemmer (mt/sbo). Der Rassegeflügelzuchtverein Stemmer veranstaltet am Wochenende, 15. und 16. September, seine Lokalschau im Vereinsheim an der Bürgerhalle. Unter den 175 Tieren sind Enten, Hühner, Zwerghühner und Tauben. Außerdem kann eine Voliere mit Kanarienvögeln bewundert werden. Die Schau wird am Samstag um 13 Uhr eröffnet. Ab 18 Uhr ist ein Grill- und Klönabend. Sonntag ist die Schau ab 9.30 Uhr geöffnet. Ab 14 Uhr gibt es Kaffee und selbstgebackene Torten.

MT vom 08 u. 10..09.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online 

Wagen überschlägt sich
 

61-jährige Frau bei Unfall leicht verletzt
 

Foto: Polizei

 

Minden (mt/ani). Bei einem Unfall in Stemmer hat sich am Samstagnachmittag der Wagen einer 61-jährigen Fahrerin überschlagen. Die Frau kam dennoch mit leichten Verletzungen davon.

Nach Auskunft der Polizei war ihr Opel Tigra gegen 14.40 Uhr mit einem Hyundai zusammengestoßen. Der 18 Jahre alte Fahrer hatte von einem unbenannten Gemeindeweg nach links auf die Stemmer Landstraße einbiegen wollen. Dort kam es zum Zusammenstoß mit dem Opel Tigra der 61-jährigen Frau aus Minden.

Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Opel Tigra über die Fahrbahn und kam fast 50 Meter von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Die Fahrerin wurde mit einem Rettungswagen ins Johannes-Wesling-Klinikum gefahren.
 

Kirchenkreis Minden "Glockenturm Stemmer": Sparkasse Minden-Lübbecke Kto: 400 00 648 BLZ 49050101 (Spendenbescheinigungen werden erstellt !!!

how vom 07.09.2012:

Aus dem September-Gemeindebrief für Stemmer und Friedewalde der Ev.-Luth. Kirchengemeinde von Pastor Salberg:

Glockenturm in Stemmer

Der Entwurf für den neuen Glockenturm in Stemmer ist im letzten Gemeindebrief vorgestellt worden, zusammen mit einer Bitte um Spenden für den Bau. Wir können dankbar sagen, dass bis Mitte August rund 2.800 EUR an Spenden eingegangen sind. Allen Spenderinnen und Spendern ein ganz herzliches Dankeschön dafür!

Es ist klar, dass damit nur ein kleiner Teil der Bausumme (die zur Zeit durch den Architekten auf etwa 25.000 Euro geschätzt wird – wozu immer noch unvorhergesehene Kosten kommen können) abgedeckt ist. Dennoch wird bald mit dem Bau begonnen werden müssen. Deshalb wird die Kirchengemeinde Gelder für den Bau aus der Baurücklage für die Renovierung der Kirche in Friedewalde einsetzen, um den Bau des Glockenturms zu ermöglichen. Dahinter steht natürlich die Hoffnung, die Rücklage durch weitere Spenden wieder auffüllen zu können.

Dankbar sind wir auch für Sachleistungen, die uns kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, wie die Holzbauarbeiten durch die Firma Moormann in Stemmer und die Fertigung des Fundamentes durch die Firma Busse in Stemmer. Die Planung des ganzen Projekts liegt dabei in den Händen des Architekten Thomas Engel, dem für seinen Einsatz ein besonderer Dank gebührt.

Dieses Engagement ist ein Zeichen dafür, dass der neue Glockenturm mit der Hilfe von Menschen aus Stemmer für alle Bürgerinnen und Bürger in Stemmer entstehen wird.

 
MT vom 15.08.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

„Hauptsächlich lang und breit“
 

Schwertransport-Konvoi mit Wohnkuben macht sich auf die Reise von Stemmer nach Frankfurt
 
 

In voller Fahrt über Friedewalde in Richtung Frankfurt....

MT-Foto: Jan Henning Rogge


 

Von Jan Henning Rogge
 

Minden (mt). Zwei Lastzüge, ein Begleitfahrzeug, drei Fahrer. Vor ihnen liegen gut 350 Kilometer durch Ortschaften, über Landstraßen und Autobahnen. Mit insgesamt rund 28 Tonnen und gut vier Meter Breite am Haken geht es nach Frankfurt.

„Nichts Besonderes“, nennt das Lastwagenfahrer Jens Pohlmeier. „Das ist Standard – wir fahren hauptsächlich breit und lang.“ Breit und lang trifft auf die Klötze auf den Anhängern der beiden Zugmaschinen zu: zehn Meter 25 lang, 4,30 Meter breit und drei Meter hoch – die Fahrspur einer Landstraße ist im Schnitt gut drei Meter breit. Die Fracht ist beleuchtet, hinten sichert ein mit gelben Blinklichtern versehenes Begleitfahrzeug den Konvoi. Es wird eng auf dem Weg nach Hessen.

Die beiden Klötze sind eigentlich Wohnmodule. Nun sind sie sorgsam in Spanplatten verpackt. Gefertigt wurden sie bei der Moormann GmbH in Stemmer. „Die Module sind voll ausgestattete Wohneinheiten“, erklärt Geschäftsführer Dieter Moormann. „In diesem Fall haben sie Fußbodenheizung, Klimaanlage, WCs und Duschen.“ Dabei entsprechen die Kuben der neusten Energiesparverordnung. „Die Bauweise ist zu 100 Prozent ökologisch, das Baumaterial ist Holz, als Dämmmaterial kommt Zellulose zum Einsatz.“

In Frankfurt sollen die beiden Kuben zu einem Gebäude zusammengesetzt werden. Rund 80 Quadratmeter Wohnfläche stehen dem künftigen Nutzer dann zur Verfügung. In diesem Fall sollen die Kuben von der Firma Hoch-Tief genutzt werden.

Gefertigt werden die Module in Zusammenarbeit mit einer Bielefelder Firma, die die transportablen Gebäude unter dem Markennamen „Cubig“ vertreibt. Fünf Wochen Bauzeit sind dem großen Moment des Abtransports am Montagabend vorausgegangen. Es ist das erste Mal, das Zimmermeister Dieter Moormanns Firma solche Kuben baut. Dementsprechend groß ist die Anteilname der Belegschaft – ganze Familien winken den beiden Lastwagen nach, als die sich um 22.15 Uhr auf die Reise machen.

Probleme kurz vor Petershagen

Über Friedewalde geht es für den Konvoi zunächst auf die L770. Ohne Polizei ein schwieriges Unterfangen. Trotz der vorgerückten Stunde ist noch einiges an Gegenverkehr unterwegs – ein Problem auf den schmalen Landstraßen.

Mit Blaulicht und auf der Mittelspur fahrend machen Polizeibeamte deshalb den Weg frei, entgegenkommende Autos und Lastwagen müssen am Straßenrand ausweichen. Ein paar Engstellen in Friedewalde, Kurven, Straßenschilder – der Konvoi passt durch.

Fahrer Jens Pohlmeier ist optimistisch, dass das auch so bleibt: „Die Strecke wurde vorher von einem Mitarbeiter abgefahren. Die ist abgesegnet, da wird es heute Nacht keine Schwierigkeiten geben.“ Den Umweg über die L770 im Norden um Minden herum hat die Polizei vorgegeben. „Der kürzeste Weg wäre natürlich durch Minden – aber da ist ja auch mehr los“, meint er.

Ganz reibungslos läuft es auf der L770 dann nicht. Bauabsperrungen auf der Fahrbahn kurz vor der Abfahrt nach Petershagen zwingen den Konvoi zum Anhalten. Die rechte Spur ist blockiert, die Polizei muss erst dafür sorgen, dass am Ende der nur einspurig befahrbaren Strecke kein Gegenverkehr kommt. Die Schwertransporter müssen warten.

Bis hierhin ist auch Dieter Moormann mitgekommen. „Ich wollte sehen, ob die hier durchkommen“, sagt er. Der weitere Weg über die B482 zur Anschlussstelle Porta auf die A2 ist problemlos passierbar. Für den Rest der Reise erwarten die Fahrer keine Probleme.

Hier aber staut es sich – wenn auch nur für ein paar Minuten. Die Polizei stoppt den Gegenverkehr, der Konvoi setzt sich wieder in Bewegung und verschwindet im Dunkeln. Zuletzt sind nur noch die orangefarbenen Blinklichter zu sehen. Fünf Stunden später treffen Fahrer und Ladung wohlbehalten in Frankfurt ein.

MT vom 02.08.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Baumaschinen entwendet
 

Minden-Stemmer (mt/um). Baumaschinen im Gesamtwert von 15000 Euro haben unbekannte Täter in der Zeit von Montag, 16.30 Uhr bis Mittwoch, 6.45 Uhr, von einem Grundstück am Thorenkamp entwendet. Der Sortiergreifer und der Tieflöffel befanden sich auf einem Privatgrundstück. Vermutlich transportierten die Diebe die Gerätschaften mit einem Traktor ab. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Minden, Telefon: (0571) 88660 zu melden

MT vom 27.07.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Werkzeugmaschinen gestohlen
 

Minden-Stemmer (mt/mob). Zu einem Einbruch mit Diebstahl kam es zwischen Dienstagabend, 20.30 Uhr, und Mittwoch, 6.30 Uhr, in Stemmer an der Straße „Lannerdal“. Unbekannte hebelten hier ein Fenster zu einem Landmaschinenhandel auf. So gelangten sie in die Innenräume und konnten diese durchsuchen. Dabei fanden die Täter Bargeld und nahmen auch mehrere Werkzeugmaschinen der Marke Stihl mit. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Freischneider, Heckenscheren und Motorsägen, teilt die Polizei mit. Informationen nimmt die Polizei in Minden unter der Telefonnummer (0571)88660 entgegen.
 

Fotos Holger Weber (how) - 24.07.2012

Endlich wieder Sommer / Idylle an der Stemmer Landstraße:

 

Minden-Stemmer: 19. Juli 2012 Holger Weber (how)

Parkplatz für den Amtsschimmel / 42 junge Bäume zerstört /

Raupen war es zu kalt am Maulbeerkamp…

Planungsdiskussionen und tatsächlicher Ausbau der „L  764 Stemmer Landstraße“ zwischen Minderheide - Stemmer - Friedewalde zogen sich an die 20 Jahre hin. Wer erinnert sich von den „Stemmeranern“ noch ?

Einige tödliche Unfälle ereigneten sich bis zum  Abschluss insbesondere im Bereich „Maulbeerkamp“, so dass der Volkszorn oftmals lautstark sich nicht nur in der Presse artikulierte. Nach und nach und zum Teil in kleinen Abschnitten musste die alte Straße ausgekoffert und zusätzlich mit Rad / Gehwegen verbreitert werden. Fast jeder direkte Straßenanlieger war mit der Abgabe von Grund- und Boden betroffen. Überwiegend gestalteten sich die Verhandlungen mit den Eigentümern nach Ausräumung von berechtigten Einzelinteressen sehr positiv.

In den Diskussionen zur Planung spielten u.a. die Lage der Radwege, Anzahl der Wegeeinmündungen, Grundstückszufahrten, Haltebuchten oder sogar Telefonzellen emotionale Rollen. In der eigentlichen Ortsdurchfahrt kamen nachvollziehbar die auf die Eigentümer zukommenden Erschließungskosten und Pflichten der Straßen/Gehwegreinigung / Winterdienst zur Sprache.

Foto: Holger Weber (how)

Ärgernisse im Zusammenhang mit dem Straßenbau waren etwa die Zerstörung frisch angepflanzter Bäume, die kostenträchtige Fertigstellung einer nicht (mehr) benötigten Busbucht vor Friedewalde. Erfreulich eine Aktion zwischen Kulturgemeinschaft / Ortsvorsteher / Straßenbauer zur Schaffung eines kleinen „Wäldchens“ mit Maulbeerbäumen. Besonders ist aber anzumerken, dass die Anzahl schwerer Unfälle seit Baufertigstellung (ca. 1990/91) wohl zurückgegangen ist. Hier haben die neuen Anlagen zum Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer ihren Zweck erfüllt. Negativ bleibt aber auch festzustellen, dass die Anzahl der verantwortungslosen Raser eher zugenommen hat. Zu oft landen sie im Straßengraben, überholen selbst in Sperrflächen oder nötigen die dem Verkehr und der zulässigen Geschwindigkeit angepassten Fahrer…

1984: Gepflanzte 42 Bäume im Übergangsbereich nach Minderheide mutwillig zerstört

1985: Ausbau Teilstück im Bereich  Bierpohlweg bis Friedhof vor der Ortsdurchfahrt...

1987: Ausbau Teilstück im Bereich von Weingarten bis Maulbeerkamp / Bierpohlweg..

1988: Pflanzung von Maulbeerbäumen im Bereich Maulbeerkamp als "Wäldchen".......

1990/91: Bau und Einweihung von Stemmer in Richtung Friedewalder Ortsdurchfahrt.

1998: Ausbau in der Ortsdurchfahrt Stemmer mit beidseitigen Geh- und  Radwegen....

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

UNTEN ANKLICKEN

„FOTOS der Straße L 764 bei Stemmer um 1980“  --- „FOTOS der Straße L 764 bei Stemmer um 1992“

„Alte Zeitungsberichte zur L 764 bei Stemmer“

 

MT vom 04.07.2012  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Jungstörchen Ringe aufgezogen
 

Erfolgreiche Brut von Jakob und Wilhelmine / Dankeschön für Namensgeberin Marion Weber

 

Marion Weber hatte die Namen Jakob und Wilhelmine für die Altstörche vorgeschlagen und wurde zur Beringung des Nachwuchses eingeladen. Foto: Robert Kauffeld


 

Von Robert Kauffeld

Porta Westfalica-Costedt (rkm). Jakob und Wilhelmine heißen die Störche, die auf dem Pfahlnest in Costedt mit Erfolg Eier ausgebrütet haben und mit der Aufzucht von zwei Jungen beschäftigt sind.

Zur Beringung der Jungvögel war Marion Weber (how:...aus Stemmer)  gekommen, die aufgrund eines Aufrufs im MT diese Namen vorschlug. Insgesamt gingen 59 Vorschläge ein.

Dr. Alfons Bense vom Aktionskomitee „Rettet die Weißstörche“ rückte mit einem Hubwagen an und fand zwei völlig bewegungslose junge Störche im Nest vor, die zuvor noch putzmunter waren. Akinese nennt man diesen Zustand, bei dem sich Jungvögel tot stellen, um so als Beute uninteressant zu sein.

Die Jungen waren schnell beringt, und Marion Weber durfte mit nach oben fahren, um den Nachwuchs zu betrachten.

Im Bereich südlich des Wiehengebirges hatten, soweit bekannt ist, seit vielen Jahren keine Störche mehr gebrütet. Familie Schäfer aus Porta Westfalica hatte bei einem Spaziergang die Idee, am Weserufer einen Nistplatz für Störche einzurichten. Sie schrieben Alfons Bense an. Der wiederum kontaktierte Dr. Albrecht von Lochow vom Portaner Umweltamt sowie Dr. Walter Jäcker und Erwin Mattegiet von der AG-Natur Bad Oeynhausen.

In einer Gemeinschaftsaktion des Vereins für Naturschutz und Heimatpflege Porta sowie der AG Natur- und Umweltschutz Bad Oeynhausen wurde der Plan in die Tat umgesetzt. So steht denn seit 2004 in der Weseraue zwischen südlichem See und der Weser eine Nistplattform für Weißstörche.

Freude über zwei Jungstörche

Ein 14 Meter hoher und zwei Tonnen schwerer Eichenmast aus dem Wesergebirge wurde als Nistpfahl vom Bauhof Porta in Nähe der Fähre Amanda errichtet.

Zwei Jahre später besetzte das schon legendäre Storchenpaar Oeyni und Porti das Pfahlnest. Leider fiel das einzige Küken damals den miserablen Wetterverhältnissen zum Opfer.

Nach einer sechsjährigen Pause konnten die Vogelschützer endlich wieder brütende Störche beobachten. Zwei Jungstörche sind geschlüpft und jetzt beringt worden. Sie tragen damit einen „Personalausweis für Weißstörche“, der Auskunft über ihre Herkunft und ihr Alter gibt.

Im August werden sie sich auf die Reise in die weit entfernten Winterquartiere begeben.

 

MT vom 22.06.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

„Frauen stets im Dienst für Gemeinschaft“
 

Jubiläumsfeier der Frauenhilfe Friedewalde-Stemmer / Festreden und Ausstellung / Erinnerung an Gemeindeschwester

 

Beifall gab es für eine Hutmodenschau, die einige Angehörige der Jubiläumsfrauenhilfe präsentierten. Fotos: Wes


 

Von Ulrich Westermann

Petershagen-Friedewalde (Wes). Viele Gratulanten hatten sich zum 100-jährigen Bestehen der Frauenhilfe Friedewalde-Stemmer eingefunden. Das Jubiläum wurde mit einem Gottesdienst in der Kirche und einem Zusammensein im Gemeindesaal gefeiert.

Zu den Gästen gehörte der frühere Friedewalder Pfarrer Eberhard Grote, der mit Ehefrau Charlotte aus dem Siegerland angereist war. Die Predigt im Festgottesdienst hielt Superintendent Jürgen Tiemann. An der Liturgie beteiligt waren Gemeindepfarrer Thomas Salberg, der Hauskreis und Angehörige der Frauenhilfe. Musik machten der Posaunenchor der Kirchengemeinde und Miriam Trölenberg (Orgel).

Interesse fand eine Ausstellung im Gemeindesaal. Gezeigt wurden Bilder über die vielfältigen Aktivitäten der Frauenhilfe, alte Postkarten und christliche Schriften. Ein Blickfang war eine Friedewalder Festtagstracht aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zudem wurde ein kleines Heizgerät, Feuerkieke oder Stöwken genannt, präsentiert.

Die Vorsitzende der Frauenhilfe, Hertha Rose, stellte die Festveranstaltung im Gemeindehaus unter das Psalmwort „Der Herr denkt an uns und segnet uns“. Bei den Säulen der Frauenhilfe nannte sie Glaube, Bildung und Diakonie.

Superintendent Jürgen Tiemann erinnerte an die Anfangszeit der Frauenhilfe Ende des 19. Jahrhunderts, als viele Menschen vom Land in die Stadt zogen und gesundheitlich angeschlagen waren. Kaiserin August Viktoria habe daraufhin die Frauenhilfe gegründet. Zu den Aufgaben der Gemeinschaft gehörten Besuchsdienste und diakonische Tätigkeiten. Die Frauen hätten deutlich gemacht: „Ohne uns läuft nichts“, sagte der Superintendent.

Die Pastorin des Bezirksverbandes der Frauenhilfen im Kirchenkreis Minden, Dorothea Hüffmann, wies auf die Bedeutung des christlichen Glaubens als Grundlage für die Hilfe hin. Wo es sinnvoll sei, würden auch neue Wege beschritten. Die Frauen müssten zuversichtlich sein und nach vorne blicken. Das Motto heiße: „Wir lassen uns nicht entmutigen und bleiben am Ball“, bekräftigte die Pastorin.

Pfarrer i. R. Eberhard Grote, betonte, dass er mit seiner Frau gerne wieder einmal nach Friedewalde gekommen sei. Im Rückblick würdigte er die Einsatzbereitschaft der Frauenhilfe: „Ob in Friedewalde oder Stemmer, die Frauen waren immer zur Stelle, um sich dem Dienst der Gemeinschaft zu verschreiben.“

Die Ortsvorsteherin aus Stemmer, Heidrun Kruse, betonte, dass die Frauenhilfe in den vergangenen 100 Jahren viele neue Impulse gesetzt habe. Zudem stellte sie die Bedeutung des Ehrenamts heraus. „Die Vereine geben den Mitgliedern eine Heimat“, unterstrich Kruse.

Der Friedewalder Ortsbürgermeister Karl-Christian Ebenau hielt eine Rückschau und erinnerte an seine Großmutter, die in der Frauenhilfe einen Teil ihres Lebens verbracht habe. Ein Thema seiner Nachlese war die frühere Friedewalder Gemeindeschwesterstation, an deren Ausstattung die Frauenhilfe maßgeblich mitgewirkt habe. „Diese Einrichtung war damals eine Institution, die gleich hinter dem Doktor kam“, wusste Ebenau.

Ideenreiche Hutmodenschau

Weitere Gratulanten waren Annemarie Tesche und Ursula Rösener-Kinkelbur von den Frauenhilfen Petershagen und Holzhausen. In einem Vortrag erinnerte Alma Grannemann an Ereignisse im Gründungsjahr der Frauenhilfe Friedewalde-Stemmer: „1912 wurde Burg Himmelreich abgerissen. Vor 100 Jahren ist der Rassegeflügelverein Friedewalde gegründet worden. Die häufigsten Vornamen waren damals Hertha, Gertrud, Hildegard und Anna sowie Karl, Wilhelm, Walter und Herbert.“

Marie Westermann moderierte eine Hutmodenschau der Frauen. Dabei wurden ideenreich gestaltete Kreationen mit Herrenmütze, Brotkorb, Konservendose, Blumen, Kaffeehaube und anderen Gebrauchsgegenständen präsentiert. Es folgten plattdeutsche Geschichten und Zusammensein bei Kaffee und Kuchen.
 

Fotos: Wes

 

 

 

MT vom 22.06.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Missionsfest in Stemmer
 

Petershagen-Friedewalde/Stemmer (uv). Zum Missionsfest lädt die Kirchengemeinde Friedewalde am Sonntag, 24. Juni, um 14.30 Uhr auf den Hof von Familie Hohmeier in Stemmer, Maulbeerkamp 113, ein. Wolfgang Winkler von der Marburger Mission wird von der Arbeit der Missionsgesellschaft in verschiedenen Ländern berichten. Er ist Leiter der Öffentlichkeitsarbeit und stellvertretender Direktor der „Stiftung Marburger Mission“, einer Non-Profit-Organisation, die 100 Mitarbeitende in neun Ländern beschäftigt. Im Anschluss sind alle Besucher zum Stehkaffee eingeladen.

MT vom 21.06.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Storch fühlt sich in Stemmer wohl

Minden-Stemmer (mt/um). Sichtlich wohl fühlt sich der Storch in Stemmer in seinem Revier. Dabei scheint er keinerlei Scheu zu haben. So sucht er sich immer wieder im Wohnbereich, Zum Schulkamp, auf den Dächern einen Ausguck, oder legt auf Laternen (Foto) einen kurzen Stopp ein.


Leserfoto: Peter Loch

 

MT vom 14.06.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Frauenhilfe feiert 100-jähriges Bestehen
 

Programm am 17. Juni in Friedewalde / Erste Vorsitzende seit 23 Jahren im Amt / Hilfe für Bedürftige
 
 

Frauenhilfsausflug im Jahr 1970 mit Pfarrer Joachim Hartmann und Gemeindeschwester Henny Blomeyer. Repro: Westermann


 

Von Ulrich Westermann

 

Petershagen-Friedewalde (Wes). Die evangelische Frauenhilfe Friedewalde-Stemmer ist vor 100 Jahren gegründet worden. Das Jubiläum wird am Sonntag, 17. Juni, in zwei Etappen gefeiert.

Das Programm beginnt um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Friedewalder Kirche. Die Predigt hält Superintendent Jürgen Tiemann, für Musik sorgt der Posaunenchor Friedewalde. Fortgesetzt wird das Programm um 13.30 Uhr im Gemeindehaus mit einem Zusammensein bei Kaffee und Kuchen. Dazu kommen Grußworte, Rückblick und Sketche.

Bereits seit 23 Jahren übt Hertha Rose das Amt der Vorsitzenden aus. Die evangelische Frauenhilfe in Deutschland wurde am 1. Januar 1899 unter der Schirmherrschaft von Kaiserin Auguste Viktoria ins Leben gerufen. In Friedewalde trafen sich 1892 einige Einwohnerinnen, um einen Frauenmissionsverein zu gründen.

Aus dieser Gruppe gründete Pastor Bökenkröger 1912 die Frauenhilfe (damals: Frauenhülfe). Das erste eigene Geschirr wurde 1930 angeschafft. Die Einrichtung der Gemeindeschwesterstation folgte ein Jahr später. Die Frauenhilfe stiftete Bettfedern, einen Medizinschrank und ein Sofa. Regelmäßig wurden Strümpfe für diakonische Einrichtungen gestrickt, häufig 80 bis 90 Paar im Jahr. Zudem spendeten die Frauen Naturalien für die Berliner Stadtmission. Bei einer Aktion gingen zwei Suppenhühner, 34 Stück Speck, 15 Pfund Butter, 186 Würste und 625 Eier in die Hauptstadt.

Das silberne Jubiläum feierten 151 Frauen aus Friedewalde und 82 aus Stemmer 1937. Ein Neuanfang wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gemacht. Zu den Aufgaben gehörte es, Lebensmittel für die Bahnhofs- und Schiffermission, das Vereinshaus am Marienwall, Bethel und das Missionshaus in Barmen zu sammeln. Die Bezirksfrauen trugen Zutaten für Weihnachtsplätzchen zusammen, backten und verteilten Geschenke an die Kinder.

Ab 1949 wurde wieder jährlich das Kreisverbandsfest gefeiert. Die Treffen der Frauenhilfe fanden im Konfirmandensaal statt. Da eine Küche fehlte, musste der Kaffee im Keller des Pastorenhauses in einem Waschkessel gekocht, in Töpfen über die Straße getragen und dann im Gemeindehaus in Kannen umgeschüttet werden.

Großes Interesse fanden die Ausflüge, die einmal im Jahr stattfanden. Zudem wurden die Kontakte zur Patengemeinde in Magdeburg gepflegt. 1962 hatte die Frauenhilfe Friedewalde-Stemmer 260 Mitglieder. Am 15. Juni wurde das 50-jährige Bestehen gefeiert.

Im Jahr 1990 wurde beschlossen, einmal im Monat das Altenheim Kruse in Friedewalde zu besuchen. Dieser Dienst mit Gesprächen und Gesang wird nach wie vor ausgeführt. 1991 kam Pfarrer Thomas Salberg in die Gemeinde. Er ermutigte die Frauen, einen Bibelabend zu gestalten.

Zu den Veranstaltungen und Aktionen gehörten die Mitgestaltung von Gottesdiensten und Bibelwochen, das Fest zum 80-jährigen Bestehen, ein Ausflug zum Drachenfels, die Besichtigung des Bibeldorfes Rietberg, Weltgebetstage, Landfrauentag in Friedewalde, Kontakte in die neuen Bundesländer sowie die Beteiligung am Friedewalder Weihnachtsmarkt und am Kartoffelfest in Stemmer.

Hilfsorganisationen wurden finanziell unterstützt. Darunter waren die Christoffel-Blindenmission, das Müttergenesungswerk und die „Brücke nach Gomel“. Dazu kam die Hilfe für die Partnerkirchengemeinde Shume in Tansania. Mit Hilfe der Frauenhilfe wurden Nähmaschinen, Stoffe und Garn für die afrikanischen Frauen angeschafft.

Seit 2001 wird im Oktober ein Gottesdienst mit der Ehrung langjähriger Mitglieder gefeiert. Derzeit gehören der Jubiläumsgemeinschaft 62 Frauen aus Friedewalde und Stemmer an.

 

MT vom 11.06.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Wenn die Masken fallen, fliegen die Fetzen

Komödie „Giorgio wartet in Santo Balou“ im Kleinen Theater einfallsreich inszeniert

 

Regisseur Maschmeier (Fynn Schmidt) zwischen den Fronten: Eva Winterstein (Tabea Nacke, links) und Isabell Schulz (Anita Kopp) liefern sich einen Zickenkrieg. Foto: Ute Michels

 

Von Ute Michels

Minden (umi). Komödien müssen lustig sein. Auf der Bühne komisch zu sein, ist aber nicht einfach. Die Komödie „Giorgio wartet in Santo Balou“ am Donnerstag im Kleinen Theater am Weingarten ist witzig - und außerdem einfallsreich inszeniert.

Zudem wird an dem Abend erfrischendes, junges Theater geboten. Alle vier Schauspieler und Schauspielerinnen sind Anfang 20 und Studenten, die in ihrer Freizeit Theater spielen. Im Frühjahr 2011 waren Johannes Hellmund, Anita Kopp, Tabea Nacke und Fynn Schmidt mit anderen bereits mit dem Kriminal-Stück „Das verbotene Zimmer“ auf dieser Bühne zu sehen. Dieses Mal ist es eine Komödie mit Tiefgang.

Zum Inhalt: Regisseur Friedrich-Wilhelm Maschmeier (Fynn Schmidt) probt mit der blutjungen, erfolgreichen Soap-Darstellerin Isabell Schulz (Anita Kopp), der arroganten Theater-Diva Eva Winterstein (Tabea Nacke) und dem etwas einfältigen Synchronsprecher Ole Weber (Johannes Hellmund) für ein Boulevard-Stück.

Bei den Proben geht es drunter und drüber. Die Schauspieler wollen Szenen komplett umschreiben. Der Regisseur hat große Probleme, sich durchzusetzen. Zwischen den beiden Frauen tobt ein Zickenkrieg - und der Erfolg des Stückes erscheint zunehmend fragwürdig. Das Ende ist überraschend. Es stellt sich heraus, dass ein familiärer Konflikt die ganze Probenarbeit überschattet hat, denn Eva und Isabell sind Mutter und Tochter, die sich nach langer Zeit bei den Proben wiederbegegnet sind.

Bis zum Schluss des Stückes fallen peu à peu viele Masken. Ein originelles Stilmittel sind Video-Einspielungen auf einer Leinwand. Dort erzählen Eva, Ole, Isabell und Friedrich-Wilhelm viel von sich und geben eigene Schwächen preis. Die Fassade bröckelt.

In der Thermoskanne von Ole ist weder Tee noch Kaffee, sondern Schnaps. Die Theater-Diva Winterstein guckt jeden Abend Soaps und der quirlige Regisseur „Friwi“ Maschmeier ist einsam. Am Ende flippen die Vier auf der Bühne aus, schütten sich Wasser ins Gesicht und werfen mit Marshmallows um sich. Die Bühne wird zum Schlachtfeld. Das ist komisch und traurig zugleich.

Der Abend gehört schauspielerisch vor allem den Männern. Johannes Hellmund überzeugt als blasser, einfältiger und wenig erfolgreicher Synchronsprecher Ole. Hellmund lebt die Rolle, die Pointen sitzen, das Publikum lacht. Ein bunter Vogel ist Fynn Schmidt als schwuler Regisseur, der sich schrill und tuntig gibt und immer wieder nach Anerkennung heischt. Er gibt dem Stück Farbe und Witz.

Die Frauen haben es schwerer. Die Winterstein ist ein kantiger Typ und bietet Ansatzpunkt für Tabea Nacke, um der Figur Kontur zu geben. Doch die Rolle der Soap-Schauspielerin Isabell ist schon von der Anlage her sperrig. Sie ist selbstbewusst, aber auch unsicher, ein wenig blass aber auch schillernd. So einem schwierigen Charakter Format zu geben, ist keine leichte Aufgabe für eine junge Amateur-Schauspielerin. Man hätte Anita Kopp eine einfachere Rolle gewünscht.

Ein gelungener Regie-Einfall ist es, am Ende die jungen Schauspieler in Filmsequenzen erzählen zu lassen, was sie am Theaterspielen mögen. Diese Film-Passagen als Schlusspunkt und die ganze Inszenierung zeigen gut, dass alles nur Theater ist: Auf der Bühne, hinter der Bühne und oft auch vor der Bühne.

Weitere Aufführung am Samstag, 16. Juni, um 20 Uhr im ehemaligen Autohaus, Stemmer Landstr. 139

MT-Online vom 07.06.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Junge Frau bei Reitunfall verletzt

 

Minden-Stemmer (mt/dc). Eine 19-Jährige ist bei einem Reitunfall am Dienstagvormittag (05.06.) verletzt worden. Bei einem gemeinsamen Ausritt mit einer Freundin auf dem Feldweg im Bereich Stemmer Landstraße zwischen Stemmer und Friedewalde scheute ihr Pferd plötzlich. Die 19-Jährige wurde abgeworfen, das Pferd geriet ebenfalls ins Straucheln und überrollte sie, wie die Polizei mitteilte. Anschließend kam das Tier unverletzt auf die Beine. Die junge Frau war für einen kurzen Augenblick nicht ansprechbar. Sie wurde vom alarmierten Notarzt vor Ort versorgt und dann ins Johannes-Wesling-Klinikum gebracht. Ihre Freundin kümmerte sich um die Vierbeiner.

MT-Online vom 05.06.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Zwei Verkehrunfälle mit Schwerverletzten innerhalb von 10 Minuten

(AUSZUG MT...)

Kreis Minden-Lübbecke (ots) - Verkehrsunfall am Dienstag, 05.06.2012 um 17.36 Uhr in Minden-Stemmer, Stemmer Landstraße /Schünenbusch / Krummer Weg ---Zur Unfallzeit befuhr eine 16-Jährige Mindenerin mit ihrem Mofa-Roller die Straße Schünenbusch in Richtung Stemmer Landstraße. Als sie diese Straße geradeaus überqueren wollte, kam es zum Zusammenstoß mit dem VW Passat eines 57-Jährigen aus Petershagen, der die Stemmer Landstraße aus Richtung Minden in Richtung Stemmer befuhr. Die Rollerfahrerin wurde bei dem Zusammenstoß schwerverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt etwa 5000,-Euro. Verkehrsunfall am Dienstag, 05.06.2012 um 17:45 Uhr in Petershagen-Ilse, Ilser Feuerschicht………


MT-Online v0m 05.06.2012
Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Minden: Rollerfahrerin angefahren

Mit Krankenwagen ins Klinikum gebracht

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Die Rollerfahrerin prallte auf die Windschutzscheibe auf. | Foto: Sven Kienscherf

Minden (ski). Zu einem Unfall mit einer Rollerfahrerin ist es gegen 18 Uhr auf der Stemmer Landstraße gekommen. Laut Polizei prallten ein Auto und ein aus einer Seitenstraße kommender Roller aufeinander. Dabei wurde die Kradfahrerin auf die Windschutz- scheibe des Wagens geschleudert. Sie ist mit einem Rettungswagen zur Beobachtung in das Johannes-Wesling-Klinikum  gebracht worden, teilt die Polizei mit. Der genaue Unfallhergang sei noch unklar.

 

MT vom 31.05.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Kinder malen einen Traum in Blau

 

Foto: pr

Minden (mt/um). Elf Kinder der Kreativ-AG der Offenen Ganztagsschule Kutenhausen haben für das Fritz-Homann-Bad gemalt. Eine alte Bank wurde von Mitgliedern des Fördervereins auf Vordermann gebracht und dann ging die Verschönerungsaufgabe an die Kreativ-AG unter der Leitung von Sabine Kolkmann. Jetzt wurde sie bei bestem Badewetter aufgestellt und ist nun ein besonderer Hingucker in Blau mit Fischen, Seesternen und Kraken. Weitere Bilder der Malaktion sind unter „Stemmer-live.de“ zu sehen. Nach dem Malprojekt mit der Grundschule und der Bauzaun-Aktion mit dem Kindergarten Bollerwagen in der vergangenen Saison ist dies die dritte Aktion des Bades in der die Kinder „ihr“ Schwimmbad mitgestalten.

NEU IN STEMMER...

Holger Weber (how) vom 23.05.2012:

"Fliesenverlegung / Wandgestaltung / Innenausbau:

 

MT vom 22.05.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Was man mit Mehl so alles matschen kann
 

Vier junge Mindener führen Anfang Juni die Komödie „Giorgio wartet in Santo Balou“ im Theater am Weingarten auf
 

 
 
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Die bunten Steinchen im Gesicht sitzen bombenfest (v.l.): Soapstar Isabell (Tabea Nacke), Diva Eva (Anita Kopp), Synchronsprecher Ole (Johannes Helmund) und Regisseur Friedrich Wilhelm (Fynn Schmidt). Foto: pr / Andreas Redekop


 

Von Nina Könemann

Minden (mt). Fynn Schmidt treiben derzeit viele Fragen um. Eine davon lautet: Wie klebt man sich am geschicktesten bunte Plastiksteine ins Gesicht? Die Antwort hat er in der vergangenen Woche gefunden: „Mastix“.

Die Theatermasse, angerührt mit Mehl, sieht so unschön aus, wie sie klingt, klebt dafür aber beängstigend gut. Fynn hat damit eine Sorge weniger. Nur der Schmerz beim Ablösen der Steine beschäftigt ihn manchmal. Warum sich ein 21-Jähriger überhaupt Steinchen ins Gesicht klebt? Es geht um Theater, „genauer gesagt eine Komödie“. Seit Monaten beschäftigt sich Fynn mit der Inszenierung des Stücks „Giorgio wartet in Santo Balou“. Gemeinsam mit Tabea Nacke (22) wählte er die Buchvorlage aus, schrieb sie um und holte noch zwei Darsteller ins Boot. Im Juni ist Premiere.

Die Geschichte klingt simpel, ist sie dann aber doch nicht. „Der Zuschauer beobachtet die Proben eines Boulevardtheaters.“ Drei mehr oder weniger erfolgreiche Schauspieler und ein Regisseur kämpfen sich vom ersten Probentag bis zur Premiere. Die Charaktere – Diva Eva (Anita Kopp), Soapstar Isabell (Tabea Nacke) und Synchronsprecher Ole (Johannes Helmund) – geraten dabei immer wieder aneinander. „Es gibt viel zu Lachen“, verrät Fynn.

Fast könnte man meinen, es handele sich um eine reine Komödie – wären da nicht die bunten Steine, die weiße Schminke im Gesicht und die aufwendigen Kostüme. Denn am Ende setzen Tabea und Fynn auf den Überraschungsmoment. Der Zuschauer soll von der Tragweite des Stücks überrascht werden. Fynn Schmidt: „Es geht um die Rollen, die jeder im Leben spielt und was passiert, wenn die Maske fällt.“ Als Masken dienen im Stück die Steine im Gesicht und die Schminke.

Das Stück sei abstrakter als das Gruseltheater im vergangenen Jahr, so der Regisseur. Dieses Mal wird auch mit Leinwänden und Video-Einspielern gearbeitet. „Dafür verzichten wir auf das Bühnenbild.“ Schwer im Magen liege das Stück aber trotz der tiefgründigen Botschaft nicht.

Bis zur Premiere wird noch an den Feinheiten gefeilt. So lange beschäftigt sich Fynn auch noch mit unbeantworteten Fragen, wie zum Beispiel: „Welche Schminke hält sich auch nach mehrmaligem Umziehen noch im Gesicht?“ Die Antwort könnte ähnlich unschön aussehen wie „Mastix“.

„Giorgio wartet in Santo Balou“ wird am 7. und 8. Juni um 20 Uhr im Kleinen Theater am Weingarten aufgeführt. Außerdem gibt es eine Vorstellung am 16. Juni im ehemaligen Autohaus an der Stemmer Landstraße 139. Kartenvorverkauf und Reservierungen bei Buchhandlung Betz in Petershagen, Telefon (0 57 07) 91 94 45.

 

AUCH DAS IST STEMMER :

(how 15.05.2012)

 

Fotos: Holger Weber  (how): Am alten Tonloch

Holger Weber (how) vom 13. Mai 2012

Wesentliche Wahlergebnisse zu Zweitstimmen in Stemmer Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online vom 13. Mai 2012:

 

SPD

CDU

GRÜNE

FDP

PIRATEN

                         
STEMMER / Kindergarten

45,82% (296)

    25,70% (166)

    11,30% (73)

    6,81% (44)

    6,81% (44)

                         

Wesentliche Wahlergebnisse zu Erststimmen in Stemmer Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online vom 13. Mai 2012:

 

Inge Howe (SPD)

  Kirstin Korte (CDU) 

  Bettina Fuhg (GRÜNE)

  Alexander Jäger (PIRATEN)

  Kai Abruszat (FDP)

   

Wahlbe-
teiligung

 

52,07% (339)

  28,11% (183)

6,61% (43)

5,99% (39)

4,76% (31)

   

50,50%

 

Holger Weber (how) 10.05.2012:

Erfreuliche Entscheidungen im Rat für Stemmer...

Die - hier verschneite - Ortsdurchfahrt in Stemmer erhitzt bei der Straßenreinigungssatzung die Gemüter...Foto: Holger Weber (how)

Am 15.12.2011 wurde eine neue Straßenreinigungssatzung mit den entsprechenden Gebühren beschlossen. Offenbar hatten die politisch Verantwortlichen u.a. in Stemmer (Ratsmitglieder / Parteien) übersehen, dass damit auch zum Teil gravierende Kostenbelastungen auf Bürgerinnen und Bürger des Ortsteiles zukamen, da sich insbesondere bei sogenannten überörtlichen Straßen die Reinigungsintervalle änderten. Eine Vorabinformation unterblieb jedenfalls. Nicht wundern durfte man sich deshalb - wie auch z.T. in anderen Ortsteilen - über den "Aufschrei" der Betroffenen nach Zustellung der Gebührenbescheide. Am 10.Mai beschloss nun der Rat ohne weitere Aussprache die Einführung einer neuen Reinigungsklasse "2A", wodurch sich eine Entlastung von derzeit rd. 4,50 € auf 1,50 € pro Frontmeter der Grundstücksbreite ergibt. Freuen dürfen sich in Stemmer die Betroffenen an der "Stemmer Landstraße", solange sie ihrer eigenen Reinigungspflicht auch wirklich nachkommen. Die neue Satzung tritt am 01. Juni 2012 in Kraft.

In der über 20 Punkte starken Tagesordnung ging es in der Ratssitzung auch um Veränderungen bei den Ausschussbesetzungen. Der Stemmeraner Ulrich Luckner (CDU) ist nun Vorsitzender im "Auschuss für Bauen, Umwelt und Verkehr". Er scheidet aber als Mitglied bei "Bürgerdienste, Sicherheit, Feuerschutz" aus. Stemmer ist hier künftig durch den sachkundigen Bürger Niels Luckner vertreten.

Geld fehlt bei „externer Glocke“
 

Dorfgespräch in Stemmer / Saison im Fritz-Homann-Bad gesichert
MT vom 08.05.2012  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online
 

Minden (mt/cko). Der „externe Glockenturm“, das Fritz- Homann-Bad und der geplante Verkauf des Schulgebäudes waren die Themen des Dorfgesprächs Stemmer.

Der 2. Platz vom Ideenwettbewerb „Externer Glockenturm Stemmer“ der FH Minden ist nach der Überarbeitung eines Architekten und eines Statikers zur Umsetzung geeignet. Was noch fehlt, sind die Einarbeitung der Schwingungsfrequenz und finanzielle Mittel.

Was feststeht, ist die Kostenübernahme vom Entfernen der Glocke aus dem Schulgebäude durch einen Kranwagen. Thomas Salberg bekräftigte daraufhin noch einmal die Unterstützung der Kirchengemeinde Friedewalde, zu der Stemmer gehört. Die 33 Anwesenden beim Dorfgespräch beschlossen daraufhin, eine Spendenaktion für den Glockenturm ins Leben zu rufen. Es wurde ein Konto beim Kirchenkreis Minden mit der Kontonummer 400 00 648 bei der Sparkasse Minden-Lübbecke, Verwendungszweck „Kirchengemeinde Friedewalde, Glockenturm Stemmer“, eingerichtet.

Beim Thema Spenden wechselte man zum nächsten Punkt des Dorfgespräches, dem Fritz- Homann-Bad. Dort habe die schon erfolgte Spendenaktion die Saison 2012 gesichert. Das Bad sei auch schon fast fit für die Eröffnung, allerdings werden immer noch zusätzliche Helfer gebraucht. Auch Aqua Jogging wird es wieder geben. Zwei Plätze im Dienstagskurs (Beginn 22.Mai, 19.30 Uhr) sind noch frei. Wer Interesse hat, kann sich unter Telefon (0 15 22) 1 62 61 57 anmelden.

Der Verkauf des Schulgebäudes Stemmer rückt immer näher. Im Jugendhilfeausschuss haben sich das Käufer-Ehepaar und die Einrichtung, die sich dort einmieten will, vorgestellt. Käufer und Mieter werden das Projekt im nächsten Dorfgespräch, das nach Abschluss der Glockenspendenaktion stattfinden muss, auch den Stemmeraner Bürgern vorstellen.

MT vom 27.04.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

FDP sieht sich bestätigt
 

Straßenreinigung: Kritik an CDU und SPD

 

Minden (mt/hn). Die FDP-Fraktion im Mindener Stadtrat begrüßt die sich abzeichnenden Korrekturen in der Straßenreinigungssatzung für einige überörtliche Straßen wie Petershäger Weg und Stemmer Landstraße.

Man habe frühzeitig gewarnt, dass die teilweise massiven Gebührenanhebungen für einige Straßen den Bürgern nicht zu vermitteln seien und deshalb dem Beschlussvorschlag nicht zugestimmt. Nach massivem Protest von Anliegern solle es dort nun zu spürbarer Entlastung gegenüber den zunächst beschlossenen Gebühren kommen.

Aus Sicht der FDP-Fraktion wären Ärger und Unverständnis vermeidbar gewesen. „Leider“, so Fraktionssprecher Hartmut Freise, „war es jedoch nicht möglich, mit den beiden großen Fraktionen einen Konsens zu erzielen.“

Die FDP-Fraktion begrüße es ferner, dass der Stadtelternrat nach Beschluss des Jugendhilfeausschusses dort mit einem Sitz (beratend) vertreten ist und aktiv dazu beiträgt, dass auch die Mindener Eltern und nicht nur die Vertreter verschiedenster Einrichtungen dort Gehör finden.

Auch dieser Beschluss hätte bereits früher erfolgen können: Doch während Thorsten Vogt für die FDP-Fraktion sich bereits im letzten Jugendhilfeausschuss ausdrücklich dafür aussprach, hatten vor allem die beiden großen Fraktionen noch Beratungsbedarf, kritisiert die FDP.

MT vom 24.04.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Kabeldiebe mit Handkarren unterwegs

Polizei schnappt Täter nach Zeugenanruf 

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Diebesgut: Auf einem Handkarren transportierten Diebe das am Stemmer Weingarten gestohlene Starkstromkabel bis zum Bierpohlweg. | Foto: Polizei  

Minden (mt/lkp). Zwei Kabeldiebe hat die Polizei am späten Sonntagabend in der Nordstadt gefasst. Einer aufmerksamen Zeugin war das Duo mit einem Handkarren verdächtig erschienen. Deshalb hatte sie die Polizei angerufen.


Die beiden dunkel gekleideten Männer zogen gegen 22.30 Uhr ihren abgedeckten Handwagen hinter sich her. Immer, wenn sich Fahrzeuge näherten, verhielten sie sich verdächtig.

Dank der detaillierten Personenbeschreibung der Zeugin und ihres nicht gerade alltäglichen Transportfahrzeugs traf eine Streifenwagenbesatzung die beiden verdächtigen Männer an der Einmündung Bierpohlweg/In der Fahlstätte an. Ihren Karren hatten sie einige Meter weiter stehen gelassen. Auch die Polizisten waren neugierig und schauten unter die breite Jacke, mit der sie ihr Transportgut abgedeckt hatten. Im Handkarren lagen rund 15 Meter Starkstromkabel und etliche Meter Kupferkabel eines anderen Querschnitts.

Nach anfänglichem Leugnen gaben die beiden 46 und 30 Jahre alten Mindener zu, das
Kabel an einer Baustelle am Stemmer Weingarten gestohlen zu haben, um es später zu "versilbern". Sie zeigten den Beamten schließlich die Stelle, von der sie es unberechtigt abgeholt hatten.

Nach Feststellung ihrer Personalien wurden die beiden Diebe auf freien Fuß gesetzt und das Kabel sichergestellt.

 

Holger Weber (how) vom 07.04.2012:.

Auch "eisige" Kälte ....

 ...konnte viele Stemmeraner nicht davon abhalten, den Ausrichtern der 2. Stemmeraner Osternacht (Feuerwehr / TV Stemmer) durch ihren Besuch für die geleistete Arbeit zu danken =

   

Fotos: Holger Weber (how)

weiteres siehe unter Stemmer Live

 

Reiterlädchen-Minden“ in Stemmer feiert zehnjähriges Bestehen

(how-05.04.2012): Fast kann man sagen: „Heimlich, still und leise… hat sich in unserem Ortsteil  - von kleinsten Anfängen an - über 10 Jahre hinweg ein Laden für Reitbedarf entwickelt“. Inhaberin Rosemarie Kruse bietet am „Weg nach Petersgagen 97“ im Norden von Stemmer fast alles, was das Herz im Zusammenhang mit Reitsport begehrt. Dabei wird nicht nur Wert auf gute Beratung und bezahlbare Preise gelegt. Auch sonstige Dienstleistungen rund um den beliebten Freizeitsport gehören ins Angebot wie z.B. vor Ort: Gebißweitenmessung, Sattelanpassung. Vielfältige Sonderaktionen sind in Vorbereitung, um das anstehende Jubiläm angemessen zu feiern…

MT vom 05.04.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Wieder Osternacht im Ortsteil Stemmer

Minden-Stemmer (jb). Am Samstag, 7. April, findet die zweite Stemmeraner Osternacht statt. Beginn ist um 18 Uhr auf dem Sportplatz hinter der Sporthalle. Für die jungen Teilnehmer steht, wie auch beim letzten Mal, eine Ostereiersuche auf dem Programm. Außerdem bietet die Feuerwehr-Löschgruppe Stemmer noch einige "Wasserspiele" an. Für die älteren Teilnehmer bietet sich die Gelegenheit, bei Fackelschein und am Lagerfeuer einige gemütliche Stunden mit ihren Nachbarn und Freunden zu verbringen. Für Essen ist natürlich auch gesorgt neben Pommes und Bratwurst gibt es auch Spießbraten. Der TV Stemmer und die Löschgruppe Stemmer hoffen auf einen ähnlichen Erfolg wie im letzten Jahr und freuen sich über jeden Besucher.

Foto: Holger Weber (how)

MT vom 29.02.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Zeit für Turmbau und Glocken-Überführung

Architektur-Projekt Thema beim Dorfgespräch

Minden-Stemmer (mt/ani). Weiteres Thema neben der Straßenreinigung (das MT berichtete) beim Dorfgespräch in Stemmer war das Glockenturm-Projekt der Fachhochschule Bielefeld, Campus Minden.
Architekturstudenten des dritten Semesters hatten ihre Entwürfe vorgestellt. Zwei davon wurden ausgewählt, um ihre Realisierbarkeit zu überprüfen. Da die Fachhochschule das Projekt nicht weiter begleiten kann, hatte ein ortsansässiger Architekt seine Unterstützung zugesagt.
Nun soll ermittelt werden, welche Kosten entstehen, wenn einer der beiden Entwürfe umgesetzt werden soll.

"Denn die Erstellung des neuen Turms wird sich über Spenden und Eigenleistung finanzieren müssen", so Ortsvorsteherin Heidrun Kruse.

Da für das Schulgebäude ein Kaufinteressent gefunden worden sei, habe Stemmer nun bis Ende des Jahres Zeit, den neuen Turm zu bauen und die Glocke zu überführen, ohne dass sie ausgeschaltet und eingelagert werden muss.
 

Auszug ohne Foto aus MT vom 28.02.2012 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Straßenreinigung erhitzt Gemüter in Stemmer

Anlieger der Landstraße erheben gemeinsam Einspruch gegen neue "Reinigungsklasse fünf"

Minden-Stemmer (mt/ani). Die neue Straßenreinigungssatzung der Stadt Minden ist ein Thema, das auch den Anwohnern der Stemmer Landstraße auf den Nägeln brennt. Das wurde beim Dorfgespräch deutlich.
 

 

Viele Anlieger dieser Straße besitzen landwirtschaftliche oder handwerkliche Betriebe und daher entsprechend große Grundstücke. Ortsvorsteherin Heidrun Kruse: "Durch die Eingruppierung in die Reinigungsklasse fünf wird nun diese Straße jede Woche gekehrt - statt 14-tägig wie bisher. Für die Anwohner unverständlich, da die Straße nicht schmutziger ist als früher." Außerdem sei ihnen bei der Fertigstellung der Ortsdurchfahrt im Jahre 1999 zugesichert worden, dass sie weder für die Reinigung der Fahrbahn noch für die Kosten zuständig seien, da es sich um eine überörtliche Landstraße handelt. "Nun haben sich gerade diese Kosten um ein Vielfaches erhöht", erklärt Heidrun Kruse den Unmut der Anlieger. "Die Betroffenen haben sich zusammengetan und gegen die Reinigungsklasse fünf Einspruch erhoben", so die Ortsvorsteherin. Sie stünden im Dialog mit der Stadt und den Städtischen Betrieben Minden (SBM). Weil es auch woanders Proteste gab, soll jetzt nach Möglichkeiten gesucht werden, die Reinigungsklasse wieder zu ändern, ohne in Konflikt mit bestehenden Gesetzen zu kommen.


Das ist auch die Absicht vom
Stadtverordneten Hans-Jürgen Wolff aus Minderheide, im MT vom 18. Februar irrtümlich als Stemmeraner Ortsvorsteher bezeichnet. Ihm ebenso wie dem Minderheider Ortsvorsteher Heiner Meyer liege sehr am Herzen, die Problematiken mit SBM zu besprechen und Lösungen anzubieten. "Sollte sich herausstellen, dass das Thema Straßenreinigung nicht allein durch die SBM in Gesprächen gelöst werden kann, ist diese Problematik in einem eigenen Tagesordnungspunkt in der nächsten bzw. gegebenenfalls Extrasitzung zu behandeln," teilte er dem MT mit.

Seine Einlassung im Ausschuss, dieses Thema nicht in der Sitzung zu diskutieren, habe mit dem Umfang der Tagesordnung zu tun gehabt.
 

Die - hier verschneite - Ortsdurchfahrt in Stemmer erhitzt bei der Straßenreinigungssatzung die Gemüter...Foto: Holger Weber (how)

Holger Weber 09.02.2012 (how):
"Dickbrettbohrer mit Beharrlichkeit"
Bundesverdienstkreuz für Helmut  Rodenbeck im Mai 1998

/ Bürgerschaftliches Wirken für den Bezirk...

"Freiwilliges Engagement erhält und verbessert die Qualität unseres Sozialstaates." Diese Feststellung traf Landrat Heinrich Borcherding im kleinen Saal des Rathauses. Und eine solche positive Einstellung bestätigte der oberste Repräsentant des Kreises dem Stemmeraner Helmut Rodenbeck. Dem 68jährigen händigte der Landrat für vielfältiges Engagement und Verdienste im kommunalpolitischen Bereich das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus...... (so u.a. im MT v. 21./22.5.1998---v. Günter Titzsch) ----

Foto: Holger Weber (how)

Im Alter von 82 Jahren starb  Helmut Rodenbeck am 07. Febr. 2012 

Er wurde am 13. Februar zu Grabe getragen. Mit dem Verstorbenen verliert der Ortsteil Stemmer einen Kommunalpolitiker erster Güte. Für ihn war die Arbeit für Stemmer eine Herzensangelegenheit und "ANPACKEN" stand an erster Stelle. Sein über Jahrzehnte gehendes Wirken für die Gemeinde wird unvergessen bleiben...

Familienzentrum „Bollerwagen“ aus Stemmer war  dabei:

MT vom 28.11.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Heiße Hochzeitsparty für das Traumpaar William und Kate

Theaterstück im Jugendhaus Geschwister Scholl bringt 65 Kinder aus vielen verschiedenen Nationen auf die Bühne

VON SVENJA KRACHT

Minden (kra.) So eine Hochzeitsfeier hatten Prinz William und Herzogin Kate sicher nicht: Bauchtänzerinnen, ein "Lovetrain" und auch Cheerleader zeigten die etwas andere Party nach der königlichen Trauung.
 

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Erster Tanz für das Brautpaar: In tollen Kostümen geben die Kinder alles auf der Tanzfläche des Jugendhauses Geschwister Scholl. | Foto: Svenja Kracht

Die Weihnachts-Tanzaufführung des Jugendhauses Geschwister Scholl zusammen mit dem Familienzentrum Bollerwagen und dem Jugendhaus "Alte Schmiede" brachte insgesamt 65 Kinder zwischen zwei und 14 Jahren auf die Bühne.


"Bei unserer letzten Aufführung im Frühling, der Vogelhochzeit, sagten die Kinder hinterher, dass sie sich nicht schick genug gefühlt haben, da kamen wir darauf, dass man sich bei einer königlichen Hochzeit auf jeden Fall schick anziehen muss", erklärt Silke Weber, stellvertretende Leiterin des Jugendhauses Geschwister Scholl, die Idee.


William und Kate seien ein aktuelles Thema, die beiden seien unter den Kindern bereits bekannt. "Außerdem waren bei der Hochzeit der beiden viele Prinzen und Prinzessinnen anwesend, sodass kein Streit entsteht, wer Kate sein darf", führt
Dimitra Greiling, Leiterin des Familienzentrums Bollerwagen, fort.

Ein ganz entscheidender Punkt ist aber noch wichtiger: "Die Partygäste sind alle aus verschiedenen Nationen - das ist auch bei uns der Fall."

Die Proben für den großen Auftritt liefen sechs Wochen lang. "Jede Einrichtung hat für sich etwas entwickelt und bei der Generalprobe kamen dann das erste Mal alle zusammen", erzählt Silke Weber. In den Institutionen selbst findet regelmäßig Tanz- und Ballettunterricht statt.

Zu sehen gab es viele verschiedene Darbietungen. Angefangen bei den Blumenstreukindern, die nun mal zu jeder Hochzeit dazugehören, über einen Bauchtanz der etwas Älteren aus dem Jugendhaus "Alte Schmiede" bis hin zu Cheerleadern, die zum "High School Musical" tanzten.

Ein Liebesmedley aus Songs, bei denen die Eltern mitschunkelten, aber auch aktuellen Hits aus den Charts animierte das Publikum zum Mitklatschen.

Beobachtet wurden die Auftritte stets vom "frisch verheirateten" Paar, das von Isabel Klenke und Leon Greiling dargestellt wurde.

Jona Lahrmann hat die Hochzeit von Kate und William im April vor dem Fernseher verfolgt. "Ich mag Prinzen und Prinzessinnen sehr gerne, deshalb finde ich das Thema toll", erzählt die Fünfjährige.

Chaya Munker (9) machte bei der High-School-Musical-Performance mit und findet das Thema der Weihnachts-Tanzaufführung super: "Ich finde es toll, die Hochzeitsfeier nachzuspielen, aber es ist ein bisschen doof, dass ich nicht Kate sein kann."

"Wir sind sehr froh über diese Kooperation, es macht viel Spaß mit allen zusammenzuarbeiten", freut sich Silke Weber. Ohne ehrenamtliche Helfer würde diese Arbeit jedoch nicht funktionieren. Dass diese Arbeit gut ist, konnte man am tosenden Applaus sehen, den die kleinen Darsteller bekamen. Zweimal im Jahr, im Frühling und zu Weihnachten, gibt es Tanzaufführungen im Jugendhaus.

MT vom 17.11.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Wo Roller auf Ringschläger treffen

Taubenschau im Bürgerzentrum / 275 Tiere "sehr gut" und besser

 

Minden-Stemmer (mt/sbo). Wenn die Portugiesischen Tümmler neben den Orientalischen Rollern und den Rheinischen Ringschlägern stehen, wissen viele sicherlich nicht, dass es sich bei diesen exotisch klingenden Namen um Rassetauben handelt.
 

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Erfolgreiche Züchter und Ehrengäste beim offiziellen Gruppenfoto. | Foto: pr/sbo

 

Insgesamt 34 Züchter stellten am Wochenende ihre Tiere im Bürgerzentrum Nord in Stemmer aus und bekamen von den Preisrichtern überdurchschnittlich gute Noten. "275 von insgesamt 363 Tieren haben die Note sehr gut oder besser bekommen", freute sich Wolfgang Blase, Vorsitzender des Kreisverbandes der Rassegeflügelzüchter Minden.


Bereits zum 7. Mal richtete der RGZV Stemmer die Mindener Taubenschau für Züchter aus dem Altkreis Minden aus. Mitglieder aus 25 Ortsvereinen waren vor Ort. "56 Tiere sind es diesmal in der Jugendgruppe", berichtete Gastgeber Horst Dieter Meier, Vorsitzender des RGZV Stemmer. Besonders zufrieden war Meier mit dem guten Abschneiden der Aussteller: "Es reicht eben nicht, die Taube aus dem Schlag zu nehmen und in den Schaukäfig zu setzen. Man muss sich über Monate und Jahre mit den Tieren beschäftigen und sie zähmen. Dass sie das tun, haben die Züchter unter Beweis gestellt."

Die Preisrichter vergaben insgesamt acht Mal die Bestnote "vorzüglich" und 29 Mal die Note "hervorragend". Bei der Preisvergabe konnte sich Friedhelm Schäffer über das Mindener Band freuen. Die vom RGZV Stemmer gestifteten Bänder gingen an die Züchter Otto Wehking, Friedhelm Schäffer, die Zuchtgemeinschaft Rosenlicht und Frederik Franke.

 Ortsvorsteherin Heidrun Kruse überreichte ihren Preis an Otto Wehking. Über die gestifteten Teller der Sparkasse Schaumburg sowie des RGZV Bückeburg freuten sich Erwin Meyer und Heinz Pechnik. Pokale von diversen Sponsoren bekamen Joshua Kütemeier, Manfred Kresse, Walter Rohlfing und Christoph von Behren überreicht.

Die Ehrenpreise des Landesverbandes sicherten sich Martin Diekmann, Klaus Waltemathe, Peter Lindemeier, Michael Huels, Valentin Schneider und Justin Rohlfing (Jugend). Die Ehrenpreise des Kreisverbandes überreichte Wolfgang Blase an Helmut Rennegarbe, Eckehard Blaschke, Martin Diekmann, Jessica Hoffmann, Uwe Niemann und Patrick Huels (Jugend).
 

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Holger Weber (how) 10.10.2011:

Stemmer in der Schlacht bei Minden

Nur wenige Stemmeraner  dürften mit den Begriffen „Braunschweig / Wangenheim / Contades / Broglie“ im Zusammenhang mit kriegerischen Auseinandersetzungen 1759 in Stemmer was anzufangen wissen.

Militärhistoriker Marcus Stickdorn in seiner historischen Uniform verdeutlichte in seinen mehrstündigen Führungen das Geschehen an Ort und Stelle  in eindruckvoller Weise. Fast hätte  man meinen können, man wäre direkt in der bedeutenden  Schlacht dabei.

In sehr verständlichen Worten  verstand es der Historiker, seine Zuhörer an den besonderen Punkten vor Ort in seinen Bann zu ziehen. Per Bus ging es zuerst nach Hahlen in den Ortskern und die Felder Richtung Minderheide,  bevor Stemmer in den Bereichen Maulbeerkamp, Brake und dem Feld Richtung Kutenhausen in einem längeren Halt mit den hier stattgefundenen militärischen Aktionen „vor Augen“ geführt wurde. Stellungen der Infantrie, Kavallerie, Artillerie sowohl der Alliierten mit den Briten sowie den gegnerischen Franzosen kamen zur Sprache und wurden untermalt durch Taktiken der damaligen Kriegsführung.

Beendet wurde die historische Rundfahrt schließlich in Todtenhausen, wo das Denkmal an die Ereignisse der damaligen Zeit mit seinen vielen Toten in der Bevölkerung und  in den Reihen der kämpfenden Parteien erinnert…

Schlacht A Schlacht B

Militärhistoriker Marcus Stickdorn in Stemmer  --  Fotos: Holger Weber

Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Minden#K.C3.A4mpfe_bei_Malbergen (Maulbeerkamp Stemmer !)

 

MT vom 29.09.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Kampflinien aufsuchen

Auf den Feldern der Schlacht bei Minden

Minden (mt/lkp). Eine packende Führung per Bus mit dem Militärhistoriker Marcus Stickdorn bietet Minden Marketing im Rahmen der ersten Internationalen Reenactor-Messe in Minden. Unter Leitung werden die Kampflinien der Schlacht bei Minden aufgesucht und markante topografische Punkte erläutert. Historische Fakten, Taktiken der Kriegsführung und Stimmen von Zeitzeugen fügen sich zu einem lebendigen Bild des damaligen Geschehens. Die zweieinhalb bis dreistündigen Führungen starten am 8. Oktober, um 12 Uhr und am 9. Oktober, um 10.30 Uhr auf dem Simeonsplatz und kosten acht Euro pro Person. Anmeldungen nimmt die Minden Marketing, Telefon (0571) 8290659 und E-Mail info@mindenmarketing.de, entgegen.

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Foto: Holger Weber (how)

MT vom 23.09.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

200 gefiederte Schönheiten ausgestellt

Züchter aus Stemmer bekommen Bestnoten / Horst Dieter Meier: "Qualität so gut wie nie"

 

Minden-Stemmer (mt/sbo). Für die Preisrichter gab es keinen Grund zur Kritik: Die meisten Tiere, die die Mitglieder des Rassegeflügelzuchtvereins Stemmer auf ihrer Lokalschau präsentierten, bekamen überdurchschnittlich gute Noten.
 

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Gratulation: Jessica Hoffmann (v.l.) und Uwe Sieker vom Kreisverband, Horst-Dieter Meier, Erich Rosenlicht, Ryan Edwards, Reinhard Hormann, Manfred Buhrmester, Friedhelm Schäffer und Klaus Waltemathe vom Rassegeflügelzuchtverein Stemmer. | Foto: pr/Stefanie Dullweber

 

"Bei vielen Tieren wäre von der Punktzahl her noch ein Preis drin gewesen, aber die Anzahl der Preise ist nun einmal begrenzt", erklärte der 1. Vorsitzende Horst Dieter Meier und freute sich über die sehr gute Qualität der Tiere, die laut seiner Aussage in den vergangenen Jahren kontinuierlich besser geworden sei. "Aber", so der Vorsitzende weiter, "man braucht auch immer ein glückliches Händchen bei der Zucht der Tiere."


Sieben Mal vergaben die
Preisrichter Peter Jahn, Willi Osterkamp und Heino Wiegmann bei insgesamt 201 Tieren die Bestnote vorzüglich, 17 Mal die Note hervorragend. 178 Tiere, die in den Vereinsräumen am Bürgerzentrum Stemmer ausgestellt wurden, gehörten den Senioren, 23 Tiere steuerte die Jugendgruppe bei.


Über Landesverbandsehrenpreisen konnten sich die Zuchtgemeinschaft Rosenlicht und
Friedhelm Schäffer freuen. Einen Kreisverbandsehrenpreis sicherte sich Klaus Waltemathe. Das Stemmer Band ging an Reinhard Hormann für seine seltenen Appenzeller Spitzhauben, der Preis der Ortsvorsteherin an Horst Dieter Meier. Der CDU-Ehrepreis wurde an Friedhelm Schäffer überreicht, der SPD-Ehrenpreis an Manfred Buhrmester. Über Sonderehrenpreise konnten sich Martin Diekmann, Jörn Hoppe, Friedhelm Schäffer und die Zuchtgemeinschaft Rosenlicht freuen.


Einzelheiten - Programm - KLICKEN   http://www.land-erfahren.de/

MT vom 27.08.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Zippelfrauen, Angeberinnen und Kronen

Landfrauen des des Kreisverbandes Minden-Lübbecke binden traditionelle Erntekrone auf dem Förthof in Stemmer

VON ULRIKE MISSBACH

Minden-Stemmer (mt). Zum krönenden Abschluss gab es für alle Zippelfrauen und Zippelmänner einen Weizenschnaps, und mit einem Tanz unter der prunkvollen neuen Erntekrone klang das Tageswerk feierlich aus.
 

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Ein wichtiges Bindeglied zwischen den Zippelfrauen und den beiden Binderinnen: Angeberin Renate Lahmann. MT- | Fotos: Ulrike Mißbach 

Traditionell treffen sich zum Ende der Erntezeit Landfrauen des Kreisverbandes Minden-Lübbecke an wechselnden Orten, um gemeinsam eine Erntekrone zu binden. In diesem Jahr hatte dazu Familie Hahne auf den Förthof in Stemmer eingeladen. 

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Die beiden Binderinnen Irmgard Schütte (l.) und Marie-Luise Hahne sind ein eingespieltes Team.

"Mit der Erntekrone wollen wir an die Bedeutung der Landwirtschaft für die Lebensqualität in unserer Heimat erinnern, das Miteinander zwischen Stadt und Land fördern und die dörfliche Gemeinschaft stärken", erklärt Marlis Klocke, Vorsitzende der Kreislandfrauen. Die Krone symbolisiere die Macht der Natur, der Kranz ohne Anfang und Ende die Unendlichkeit oder Ewigkeit.


Bereits Ende Juli war das Getreide für die Krone geschnitten und zum Trocknen auf dem Förthof ausgelegt worden (das MT berichtete). In fröhlicher Runde wurde es Donnerstagabend dann gezippelt, geschnitten und gebunden. 

Zwei Bögen aus Weizen und zwei aus Triticale


"Wir verwenden für die Krone traditionell Weizen, Hafer und Triticale - eine Kreuzung aus Weizen und Roggen", erläutert die diesjährige Gastgeberin
Marie-Luise Hahne. Auf einem Eisengestell werden jeweils zwei Bögen mit Weizen und Triticale sowie der untere Kranz mit Hafer gebunden.

Während das Zippeln - hierbei werden die Getreideblätter von den Halmen entfernt - auch Anfängerinnen ohne Probleme können, will das eigentliche Binden der Krone hingegen gelernt sein. "Es binden immer zwei Frauen", erläutert Marie-Luise Hahne. Wichtig sei dabei, dass beide Binderinnen möglichst gleichmäßig arbeiten. "Ansonsten würde die Krone später nicht symmetrisch aussehen".
Neben Marie-Luise Hahne ist seit vielen Jahren Irmgard Schütte als Binderin im Einsatz. "Wir sind inzwischen ein eingespieltes Team", so die beiden Landfrauen.

Ein bedeutendes
Bindeglied zwischen Zippelfrauen und Zippelmännern sowie den beiden Binderinnen sind die sogenannten Angeberinnen (Renate Lahmann und Hanna Bakemeier). Ihre Aufgabe besteht darin, zehn bis 15 Ähren zu einem kleinen Strauß zusammenzufügen, ihn auf etwa zehn Zentimeter zu kürzen und dann der Binderin anzugeben. Auch dabei ist es wichtig, dass die beiden Frauen möglichst gleichmäßig binden.

Bunte Bänder zum Abschluss


Die einzelnen Sträußchen werden schließlich mit einem Draht an einem vorgefertigten Eisengestell befestigt. Danach wird die Krone dann mit bunten Bändern geschmückt und zum geselligen Abschluss der Aktion an der Decke der Diele des Förthofes befestigt.

Als Besonderheit binden die heimischen Landfrauen jedes Jahr neben der Krone ein Kreuz, das auf dem Förthof verbleiben wird. Für das Kreuz gibt es ebenfalls ein Eisengestell, an das die Ährensträußchen befestigt werden. "Das Kreuz wird im Gegensatz zur Erntekrone ausschließlich aus Weizen gebunden", erklärt die
Binderin Ingrid Ernsting.

Während eines Gottesdienstes am Sonntag, 28. August, ab 10 Uhr, auf dem
Förthof, Südfelder Straße 87, wird die Erntekrone in diesem Jahr an den Superintendenten Jürgen Tiemann übergeben. Anschließend startet die Aktion "Land(er)fahren", bei der das "Land" auf einer vorgegebenen Route per Rad (er)fahren werden soll.

 

Hinweis von Holger Weber:

„Land(er)fahren

Sieben Stationen sind eingerichtet, welche  z.B. per Rad (er)fahren werden können.

Einzelheiten KLICKEN   http://www.land-erfahren.de/

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03.08.2011-von Holger Weber (how):

Schulstandort Stemmer für immer beendet?

400-jährige Tradition vor dem aus / Was wird aus dem Gelände ?

Minden-Stemmer (how):  Um  1624/25 herum ist der Schulstandort in Stemmer dokumentiert. Ein genauerer Zeitpunkt lässt sich gemäß Nachforschungen des ehemaligen Schulleiters Friederich (Fritz) Weißmann, der 1952 nach über 45 Jahren in den Ruhestand trat, nicht belegen. Sechsmal nacheinander vom Vater auf den Sohn übergehend ist der „Jugendunterricht“ im Hause Lachtrup Nr. 29 bestätigt. Der Spitzname „Schemmes“ für Lachtrup hat sich noch bis in die heutige Zeit erhalten. Er stammt wahrscheinlich aus der Ableitung vom plattdeutschen „Schemmester“ (Schulmeister) ab.

Mit Sicherheit kann man also von einer etwa  4oo-jährigen Tradition ausgehen. In der kleinen Festschrift aus 1961 „100 Jahre Schule Stemmer“ am heutigen Standort heißt es demgemäß: „…zu  Ehren unserer Mütter und Väter, die bereits vor über 300 Jahren ein dörfliches Schulwesen zum Leben erweckten!“

Foto: Holger Weber

2001 feierte das ganze Dorf mit den Schülern und vielen „Ehemaligen“ vierzig weitere Jahre, nachdem zuvor im Jahre 2010 noch ein Erweiterungsbau fertig gestellt werden konnte. Zurückgehende Schülerzahlen sowie die Entscheidung der städtischen Gremien, den Grundschulstandort für den Nordbereich in Kutenhausen anzusiedeln, bedeutete das Ende. 

Trotz der langen Tradition ging  vor dem Ende des letzten Schuljahres  alles sehr schnell. Die vorhandenen Möbel  wurden den Kindern quasi unter dem Hinterteil weg gezogen.  

Die jüngeren Stemmeraner oder auch die „Neubürger“  werden es kaum  wissen:  In dem seitlichen Fachwerkanbau befand sich mehrere Jahrzehnte das „Bürgermeisterbüro“ der früher selbständigen Gemeinde Stemmer.

Was nun aus dem Gebäude wird,  steht derzeit in den Sternen. Dem Vernehmen nach wird auch über einen Verkauf nachgedacht. Nach dem großen Einsatz der Stemmeraner in den Bereichen Bürgerzentrum, Kindergarten und „Fritz-Homann-Bad“  dürfte ein weiterer  Kraftakt schwierig werden…

05.06.2011 von Holger Weber (how):

Am Pfingstsonntag ist es in Stemmer im Bereich Bierpohlweg / Einfahrt zum Tennisplatz zu einem folgenschweren Unfall zwischen einem Motorrad und einem Pkw gekommen. Der Motorradfahrer fuhr auf dem Bierpohlweg Richtung Stemmer Landstraße, während der Pkw aus der Zufahrtsstraße zum Tennisplatz kam. Beim Zusammenstoß verletzte sich der Kradfahrer derart, dass er nach Erstversorgung durch den Notarzt mit dem Rettungswagen ins Klinikum verbracht werden musste. Die Unfallstelle wurde durch die Besatzungen von zwei Polizeifahrzeugen gesichert.

Foto: Holger Weber

 

 

MT vom 09.05.2011  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

BMW-Fahrer nach Unfall in "Wäldchen" eingeklemmt 

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Minden (hjA). Verletzungen erlitt der Fahrer eines 5er-BMW, der am Samstagnachmittag auf der Stemmer Landstraße in Richtung Friedewalde fahrend am Ortsausgang Stemmer aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam. Mit seinem Auto fuhr er in einen kleineren Baumbestand, in dem das Fahrzeug eingeklemmt wurde. Aus dieser misslichen Situation musste der Fahrer von der Feuerwehr befreit werden. Der Mann, der ansprechbar war, wurde vom Rettungsdienst in das Johannes-Wesling-Klinikum gebracht, wo er stationär verblieb. Foto: T. Watermann

Voller Erfolg der 1. "Stemmeraner  Osternacht" 

(Fotos: Holger Weber)

(Minden-Stemmer - how):  Die Idee der Feuerwehr und des Turnvereins, als Ersatz für die früher durchgeführten "Osterfeuer" alternativ mit großen Brennkörben und Glimmsäulen Stimmung zu zaubern, fand am Ostersamstag großen Zuspruch. Die entstandene anheimelnde Kulisse bot einen schönen Hintergrund für liebevolle Betreuung der Jüngsten, welche sich beim Ostereier suchen, Malen oder verschiedenen "Spritzübungen"  vergnügen konnten. Zur Stärkung war neben Wurst und Beilagen besonders bei den Kindern das selbst erstellte Stockbrot über offener Flamme der Renner. Natürlich fehlte es im Angebot unter den Eichen hinter der Sporthalle auch  nicht an diversen Durstlöschern. Bei frisch Gezapftem kamen schnell gute nachbarschaftliche Gespräche   zustande. Genereller Tenor: "Das muss unbedingt wiederholt werden!"                                                                                

MT vom 21.04.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

PFOSTEN und SCHILD über Zaun geworfen

Minden (mt/cpt). Vier Jugendliche im Alter zwischen 17 und 18 Jahren wussten in der Nacht zu Mittwoch gegen 2.10 Uhr  nicht wohin mit ihrer überschüssigen Gewalt. Sie gingen die Straße "Heuweg" entlang und rissen ein Ortseingangsschild und zwei Leitpfosten aus der Verankerung. Anschließend warfen sie das Schild und die Pfosten am "Stemmer Weingarten" über eine Hecke. Sie wurden jedoch dabei beobachtet. Der Zeuge informierte die Polizei. Diese konnte die Jugendlichen in Tatortnähe rasch stellen. Die vier Jungen waren einsichtig und gaben ihre Tat zu.

 

MT vom 05.04.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Einbrecher dringen abends in Häuser ein

Bewohnerin durch Geräusch aufmerksam geworden / Schlafzimmer durchwühlt

Minden (mt/lkp). Einbrecher sind am Samstagabend in zwei Häuser im Stadtgebiet eingedrungen. In der Dankerser Straße wäre eine Hausbewohnerin dem Einbrecher um ein Haar in die Arme gelaufen.

Der Unbekannte war gegen 22 Uhr ins Schlafzimmer der Rentnerin eingedrungen, indem er die hölzernen Rollläden eines Fensters aufgehebelt hatte.

Als die Frau im Wohnzimmer durch ein Geräusch aufmerksam wurde, öffnete sie die Tür zum Schlafzimmer. Dort bemerkte sie sofort den durchwühlten Schreibtisch, dessen Inhalt verstreut auf dem Boden lag, wie die Polizei am Montag berichtete.

Vom Einbrecher sah sie nichts mehr. Er war nach erstem Eindruck ohne Beute geflüchtet. Zurück blieb jedoch die beschädigte Jalousie.

Der zweite Einbruch trug sich am selben Abend in der Zeit zwischen 19 Uhr und 1.30 Uhr im Raum Stemmer zu. Hier suchten sich bislang unbekannte Täter ein Einfamilienhaus am Eweskamp aus.

 Während der Abwesenheit der Bewohner öffneten die Unbekannten gewaltsam eine rückwärtige Tür, durch die sie in das Innere des Hauses gelangten. Hier durchwühlten sie auf zwei Etagen sämtliche Räumlichkeiten. Neben einigen Münzen entwendeten die Einbrecher ein Schwert sowie ein Messer. Sie entkamen unerkannt mit ihrer Beute.

 Ob die beiden Einbrüche im Zusammenhang stehen, prüfen derzeit Ermittler des zuständigen Kriminalkommissariates 21. Hinweise zu beiden Taten nimmt die Polizei, Telefon (0571)8866-0, entgegen.

 

Neueröffnung in Stemmer lt. MT vom 19.02.2011:

Alles zum kleinen Preis / Nützliches und mehr zu Flohmarktkonditionen in der Südfelder Straße 39...

www.Stemmer-Trödel-Eck.de

MT vom 18.02.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Alles eine Frage der Sichtweise 

Minden (mt).

Während in Minden und Umgebung das Thema "Schlaglöcher" nach dem harten Winter zu vielerlei Beschwerden führt, kann Holger Weber aus Stemmer nur leicht schmunzeln. Er meint: Alles eine Frage der Relationen. So entdeckte er "Straßenunebenheiten" der etwas anderen Art, auf einem Foto von Ellen Felske, das diese unlängst in Hurghada (Ägypten) aufgenommen hatte. Da liege doch die Frage nahe, wann eigentlich von Schlaglöchern gesprochen werden könne, fragt sich Holger Weber. Leserfoto: Ellen Felske

AUFGEPASST STEMMERANER

(how 08.02.2011):

Auch Teile von Stemmer sind von den Dichtheitsprüfungen der Abwasserleitungen in Kürze betroffen. Das MT berichtete bereits umfassend für das Gesamtgebiet der Stadt. Aus der UNTEN erreichbaren Karte sind auch die Bereiche von Stemmer erkennbar !

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MT vom 27.01.2011 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Kleine Sporthalle abgerissen

Bagger im Einsatz: In Stemmer wird Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr ausgebaut

Minden-Stemmer (ski). Die kleine Sporthalle in Stemmer ist Geschichte. 1964 wurde sie eingeweiht, jetzt rissen Bagger das Gebäude ab. Auf dem frei gewordenen Platz lässt die Stadt das Feuerwehrgerätehaus ausbauen.
 

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Ein Bagger reißt die Turnhalle ein. | Foto: Holger Weber 

Das bisherige Gerätehaus sei schon lange nicht mehr auf dem Stand, der für die Sicherheit der Wehrleute eigentlich nötig sei, sagt Norbert Riechmann, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr. So habe es zum Beispiel an ausreichend Parkplätzen und an Duschen gemangelt. Zudem habe es keine Trennung von Fahrzeugen und Einsatzuniformen gegeben. "Dadurch setzen sich Rußpartikel, die von den Fahrzeugen ausgestoßen werden, in der Kleidung fest." 

 Nach Auskunft der Stadt kostet der Umbau 300000 Euro. 190000 Euro stammen aus dem Konjunkturpaket II, also aus Bundesmitteln, 110000 Euro bezahlt die Stadt. Feuerwehrmann Riechmann geht davon aus, dass die Arbeiten spätestens im Herbst diesen Jahres abgeschlossen werden. In der Zwischenzeit werde der Standort weiterhin genutzt.

Bis 2020 soll die Zahl der Feuerwehrgerätehäuser in Minden von 15 auf neun reduziert werden, einige Löschabteilung werden zusammengelegt. Ziel sei es, Kosten einzusparen, so Riechmann. Die Gerätehäuser in Haddenhausen und Leteln wurden bereits umgebaut. Dabei habe man 90000 Euro aus dem Konjunkturpaket II weniger ausgegeben als gedacht, so die Pressesprecherin der Stadt, Anna Gebauer. Das Geld werde jetzt in das Gerätehaus in Stemmer gesteckt, für das eigentlich nur 100000 Euro aus dem Konjunkturpaket vorgesehen waren.

25.01.11 - von Holger Weber (how):

1964 wurde sie zusammen mit dem Schwimmbad und dem Feuerwehrgerätehaus eingeweiht.

Nach nun rd. 46 Jahren kam am Montag - 24.Jan.2011 - das endgültige AUS ! Es wurde begonnen, die kleine Halle im Ortskern abzubrechen. Sie weicht der dringend notwendigen Verbesserung / Erweiterung des Gebäudes für die örtlichen Kameraden der Feuerwehr:

 

Viele  Handballerinnen und Handballer haben hier unter Rektor Fritz Homann erstmals Kontakt zum "runden Sportgerät" bekommen und Grundlagen für ihre sportliche Laufbahn erhalten.

Fotos vom Abbruch: Holger Weber (how)

 

WINTER 2010/11 IN STEMMER von Holger Weber (how):

Winterfotos: Holger Weber (how)

 

MT vom 13.12.2010 -  Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Wäschetrockner brennt in Stemmer aus...

Minden-Stemmer (mt/ani). Ein Schaden von etwa 15 000 Euro entstand am Samstag beim Brand eines Wäschetrockners in einer Wohnung am Ewesweg. Zwei Trupps der Feuerwehr gingen unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor und lüfteten des mit Hilfe eines Drucklüfters. Die Bewohner des Hauses wurden bei Nachbarn untergebracht
 

Neueröffnungen in Stemmer lt. MT aus Oktober 2010:

Küchenforum "Küchen - Kochen - Lifestyle" Stemmer Landstraße 125

MT vom 20.09.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Zuchtverein sucht Nachwuchs

Jährliche Geflügelschau gehört zur Tradition / Kleine Jugendgruppe

VON AMELIE HETZER 

Minden-Stemmer (lie). Die jährliche Geflügelschau gehört zur Tradition des 1907 gegründeten Rassegeflügelzuchtvereins Stemmer. Dort werden die schönsten Hühner, Enten, Tauben, Zwerg- und Perlhühner gekürt.
 

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Die ausgezeichneten Preisträger mit weiteren Vereinsmitgliedern. | Foto: Amelie Hetzer

 

In diesem Jahr brachten die 36 aktiven Mitglieder 185 Tiere mit ins Vereinsheim in Stemmer, um sie auszustellen und auszeichnen zu lassen.


Was der Laie gar nicht sieht, wird von den Preisrichtern Peter Jahn und Willi Osterkamp bewertet. "Die Tiere werden ausgezeichnet, wenn sie eine besonders schöne Form und Farbe haben", erklärt
der Vorsitzende des Vereins, Horst-Dieter Meier. Ausgezeichnet mit der Note vorzüglich wurden die Tiere von Friedhelm Schäffer, Manfred Buhrmester, Horst-Dieter Meier, Klaus Waltemathe und in der Jugendgruppe von Tobias Diekmann. Auch die Note hervorragend wurde an einige Mitglieder des Vereins vergeben, darunter waren Martin Diekmann, Axel Spilker und in der Jugendgruppe Ryan Edwards.


An die Gewinner gingen Sach- und Geldpreise. "Die Geldpreise können die Geflügelzüchter dann gleich wieder in ihre Tiere investieren", sagt Meier. Alle paar Wochen treffen sich die Seniorengruppe und die Jugendgruppe und sprechen über ihre Tiere und über andere Themen. "Gerade die Jugendgruppe ist mit drei aktiven Mitgliedern leider nicht sehr groß", berichtet der Vorsitzende des Vereins. "Die Jugend kommt leider heutzutage nicht mehr nach."

 Am Sonntagmorgen wurden die Tiere dann auch der Öffentlichkeit präsentiert und die Mitglieder und Besucher ließen bei Kuchen und Kaffee die beiden Tage ausklingen.
 

26./27.August 2010: Unwetter:  Hochwasser nach Jahrhundertregen auch in Stemmer....Keller und Straßen insbesondere im Bereich Sporthalle, Eweskamp und Ewesweg unter Wasser !

 

MT vom 26.08.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

15-jährige Reiterin bei Unfall verletzt

Auch Pony muss vom Tierarzt versorgt werden

Minden (mt/ani). Bei einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Pony ist dessen 15-jährige Reiterin am Dienstagnachmittag in Minden-Stemmer leicht verletzt worden. Das Pferd musste noch an der Unfallstelle von einem Tierarzt versorgt werden, so die Polizei.
 

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Der VW des 73-jährigen Fahrers wurde im Frontbereich stark beschädigt. | Foto: Polizei

Ein 73-jähriger Autofahrer war gegen 14.40 Uhr mit seinem VW auf einem asphaltierten Feldweg von der Stemmer Landstraße kommend in Richtung der Straße Auf der Bult unterwegs. Die Schülerin war zu dieser Zeit mit dem etwa zehnjährigen Pony auf einem anderen Feldweg unterwegs, dieser war jedoch stark zugewachsen.


In Höhe der Straße
Auf der Bult wurde das Pferd dann von dem Pkw erfasst, als das Mädchen auf den asphaltieren Weg ritt. Tier und Reiterin stürzten zu Boden und verletzten sich leicht. Während ein Rettungswagen die 15-Jährige ins Klinikum brachte, versorgte ein Tierarzt die Wunden des Pferdes. Anschließend wurde es zurück in den heimischen Stall geführt. Der im Frontbereich stark beschädigte Wagen musste abgeschleppt werden.

MT vom 31.07.2010   Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Vom Filmschnipsel zum Langfilm

DVD-Projekt: Hans-Jürgen Wolff hat für das MT seine alte Filmschnittausrüstung hervorgeholt

VON JAN HENNING ROGGE

 

Minden (jhr). Mit Super-8-Filmen arbeitet heute kaum noch jemand. Doch durch das DVD-Projekt des Mindener Tageblatts "Unser Mindener Land" haben in den vergangenen Wochen viele Leser wieder ihre alten Filmrollen von privaten oder lokalgeschichtlichen Ereignissen aus den Archiven geholt.
 

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Hans-Jürgen Wolff mit seinem Projektor. Der Kassettenrekorder war zur Vertonung unentbehrlich. MT- | Fotos: J. H. Rogge

 

Einer von ihnen ist Hans-Jürgen Wolff aus Stemmer. Für das DVD-Projekt hat er Filme aus seinem Privatarchiv zur Verfügung gestellt. Viele Stunden hat er früher damit verbracht, aus einzelnen Super-8-Filmrollen komplette Filme zu erstellen. Die Ausrüstung dafür hat er aufgehoben - dem MT zeigt er nun, wie er früher abendfüllende Filme zusammengeschnitten hat.


Die Zeit, in der der Vermessungsingenieur im Ruhestand noch einzelne Filmschnipsel aneinanderklebte, vermisst er kaum. "Vielleicht die Bilder, die man als Negativ im Blick hatte, das Material - aber das ist Nostalgie." Der begeisterte

Hobbyfilmer filmt heute auf Video und schätzt die technischen Möglichkeiten.

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Langsam dreht Hans-Jürgen Wolff von Hand den Film durch den Betrachter.

Gedreht hat Wolff früher mit seiner Super-8-Kamera. Geschnitten wurde das Material dann am heimischen Esszimmertisch. Seine gesamte Ausrüstung von damals hat er dafür hervorgeholt und demonstriert die einzelnen Schritte. "Vor dem Schnitt musste das Material entwickelt werden", erklärt er. Die belichteten Filme, am liebsten Agfa, "Kodak hatte ein zu übertriebenes Rot", wurden eingeschickt und kamen entwickelt wieder. Dann fängt die eigentliche Arbeit an: Wolff begutachtet das Material an einem speziellen Betrachter. "An den Stellen, an denen man schneiden wollte, konnte man eine kleine Markierung machen", erklärt er. In einem Schnittbuch hält er die so ausgewählten Szenen fest.

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In der Klebepresse wird der Film geschnitten und in neuer Folge aneinandergefügt.

Nun kommt ein Präzisionsinstrument zum Einsatz: die Klebepresse. "Die muss sehr genau sein, um später keine Spalten im Film zu haben." Mit dem kleinen Apparat schneidet Wolff sein Filmmaterial. An einer selbst gebauten Leiste mit Nummerierung lagert er die Filmschnipsel zwischen, um die Übersicht zu behalten. Dann klebt er die Einzelteile mit dem Gerät wieder zusammen. Dazu benutzt er einen speziellen Klebefilm.

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Mit einer Gummirolle wird die Klebestelle vorsichtig festgedrückt. 

Nun hieß es früher: wieder warten. "Der fertig geschnittene Film wurde zur Bespurung wieder eingeschickt", erklärt er. Denn seine Kamera hatte, wie die meisten Amateurkameras dieser Zeit, kein Mikrofon. Um seinen Filmen eine Stimme zu geben, mussten sie nachträglich mit einem Magnetstreifen am Rand versehen werden. Kamen die Filme zurück, wurde es still im Hause Wolff.
 

Absolute Stille bei der Nachvertonung


"Im Haus musste alles mucksmäuschenstill sein", sagt Wolff. Denn ein falsches Geräusch und die Vertonung ist misslungen. Die wichtigsten Utensilien: der Kassettenrekorder und das Mikrofon. "Vorher habe ich die passende Musik herausgesucht und damit dann den Film unterlegt." Mit einer Trickblende am Projektor kann er dann zwischen den gesprochenen Kommentaren und der Musik weich hin- und herwechseln.

Viel Mühe investierte Wolff in seine Super-8-Filme, die er auch gerne vor Publikum vorführte, darunter einzigartige Aufnahmen vom Jubiläum des Kindergartens in Mindenerheide oder dem Schulfest der
Minderheider Grundschule.

Damit das
Projekt "Unser Mindener Land" ein möglichst vielseitiges Bild des Lebens in Minden, Porta, Petershagen und Hille zeigt, hofft die Lokalredaktion weiter auf Aufnahmen von Hobbyfilmern wie Wolff. Diese Filme und Videos werden in Zusammenarbeit mit Kamera Zwei gesichtet, digitalisiert und mit Kommentaren von Zeitzeugen und Fachleuten bereichert.

Die Filme können noch bis Mitte August in der Geschäftsstelle des Mindener Tageblatts und in der Lokalredaktion abgeben werden. Für Rückfragen benötigen wir eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse. Das Material wird nach der Auswertung an den Eigentümer zurückgesandt. Bei Fragen ist die
Lokalredaktion unter der Telefonnummer (05 71) 88 21 45 zu erreichen.

MT vom 05.07.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Mit Schiff aus Abfallholz bis an die Müritz

Ehemaliger Lehrschweißer baut im Garten Neunmeterschiff / Idee zum Großprojekt bei der goldenen Hochzeit

VON STEFAN KOCH

Minden (mt). Aus Abfallmaterial baut ein 75-Jähriger derzeit ein Neunmeterschiff, mit dem er im kommenden Jahr vom Mittellandkanal aus bis zur Müritz fahren will. Ende August überprüft der Rentner im Mittellandkanal, ob seine Konstruktion dicht ist - und nach einigen Endarbeiten geht die Reise im kommenden Sommer los.
 

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Horst Nitzsche legt nicht die Hände in den Schoß. Das Schiff im Hintergrund hat er selbst gebaut. | MT-Foto: Stefan Koch

 

"Das ist der ganze Plan", sagt Horst Nitzsche (aus Stemmer) und zeigt auf eine kleine Bleistiftskizze des Bootsprofils in seiner provisorischen Montagehalle neben dem Haus am Bierpohlweg. Dort hat er aus alten Paletten die Form für den Rumpf gearbeitet, diesen aus elastischen Laminatharzplatten geformt und den Aufbau aus Holz gefertigt. "165 000 Euro würde ein solches Schiff kosten, wenn man es neu kaufen wollte."


Horst Nitzsche hatte als Lehrschweißer bei der Versuchsanstalt des damaligen Bundesbahnzentralamtes in Hannover gearbeitet. Wie er Abfallmaterialien für sein Projekt organisiert, weiß er. "Die Scheiben waren für den Sprinter gefertigt", verrät er zur Verglasung mit dem Mercedes-Stern in der Achterkajüte. Das Holz des Deckaufbaus habe er aus einem Sägewerk bekommen. Den 60-PS-Dieselmotor im Rumpf habe ihm ein Bekannter gegeben. Und auch den Propeller habe er organisiert.

Vorsorglich hat Nitzsche das Boot gleich auf einen Anhänger gesetzt gebaut, um es später bequemer als Wasser bringen zu können. Den einst für einen Wohnwagen bestimmten Untersatz habe er in Minden günstig bekommen, weil der wegen eines Tötungsdelikts zu einer Haftstrafe verurteilte Vorbesitzer keine Verwendung mehr hatte. Die Begeisterung für den Wassersport hat den Kriegswaisen aus Sachsen schon früh gepackt. Mit zehn Jahren gewann er bei einem Schiffsbauwettbewerb eine Eintrittskarte in die Semperoper in Dresden. In den Nachkriegswirren gelangte Horst Nitzsche nach Stemmer, wo er bei einem Bauern aufwuchs. Ausgediente Militärhundeschlitten waren das Material für sein erstes Boot, mit dem er auf einem Teich fuhr. Später ging er mit seinen Konstruktionen auf Mittellandkanal und Weser. Ein Motor aus einer Mähmaschine half ihm, einen Schleppzug zu überholen.

Die Freizeitkarriere als Bootskonstrukteur setzte sich in steiler Kurve fort. Nach einer Bauanleitung setzte er eine "Freiburger Motte" zusammen und segelte auf dem Steinhuder Meer. Es folgten unter anderem eine 22er "Neptun", mit der er in den 70er-Jahren Familienausflüge auf der Ostsee unternahm. In den 80ern musste es eine "Bicker 24" sein, die den Radius bis zu Adria erweiterte.

Doch dann zwang ihn eine Herzerkrankung, das Segeln sein zu lassen und auf Motorboote umzusteigen. So fertigte er - ganz ohne Bauanleitung - ein Schiff, mit dem er in den 90er-Jahren die Wasserstraßen in den fünf neuen Bundesländern erkundete.

Das neuste Projekt indes stellt alles zuvor Konstruierte in den Schatten. Mit neun Meter Länge und drei Meter Breite hat der 75-jährige Konstrukteur einen persönlichen Rekord aufgestellt. Er vermutet, dass das auf dem Anhänger geparkte Werk rund vier Tonnen wiegt. 1800 Arbeitsstunden habe er bislang darin investiert.

Endarbeiten stehen aus


Warum er so hoch hinaus wollte? "Das kam bei meiner goldenen Hochzeit vor drei Jahren." Da sei er gefragt worden, ob er denn mit seiner Frau Ingrid (73) noch weitere 50 Jahre zusammenbleiben würde. Im Scherz habe er damals gesagt, dass er dazu nur bereit wäre, wenn er noch einmal ein Boot bauen dürfte. Und das sei dann auch durchgesetzt worden.

Nur noch wenige Arbeiten stehen für die Goldenen Hochzeitsreise an dem Schiff aus. Demnächst folgt der Einbau der Maschinen und des Propellers. Dann kommt die Lackierung dran. Ende August will Nitzsche sein Werk zwecks Überprüfung der Dichtigkeit am Mittellandkanal einsetzen.

Auch die Ausstattung mit Schlafraum in der Achterkajüte, überdachtem Steuerstand und Salon mit Küche im Bug ist noch nicht ganz fertig. Und im Winter wird er dann die Elektrik einbauen. Dann aber steht der großen Fahrt zusammen mit der Ehefrau über den Mittellandkanal und weitere Wasserstraßen bis zur Müritz nichts mehr im Wege.
 

02.06.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Störche: Schlechte Chancen für den Kleinsten

Zwei Jungtiere der Mindener Brut gut entwickelt / Beringung soll im Juni folgen

 

Minden (Ly). Zwei gute Nachrichten, einmal Anlass zur Sorge: Störche haben dieses Jahr nicht nur in Stemmer gebrütet, sondern auch in Rodenbeck. Einer von drei Stemmeraner Jungstörchen ist allerdings noch nicht über den Berg.
 

Dies hat Dr. Alfons Bense vom Aktionskomitee "Rettet die Weißstörche" bei der Beringung im Horst an der Südfelder Straße festgestellt. Das Ergebnis: drei Jungvögel, geschlüpft vor rund einem Monat. Der Stärkste wiegt geschätzte 1,5 Kilogramm, der Schwächste etwa die Hälfte.


"Das ist oft so, wenn die Großen den Kleinen nichts übrig lassen", erklärt Bense. Schlechtes Wetter könnte dem Sorgenkind zum Verhängnis werden.

Erneut hatte Reinhold Fischer aus Stemmer, auf dessen Hof der Horst steht, zu einem Grillfest eingeladen. Von Nachbarn und Freunden wurden dabei mehr als 170 Euro für das Aktionskomitee gespendet.

Auf der alten
Windkraftanlage an der Südfelder Straße hatte es 2009 die erste Mindener Storchenhochzeit seit 43 Jahren gegeben. Zwei junge Adebare waren später ausgeflogen. Einer ist nach Informationen Benses im November bei Cádiz (Südspanien) gesichtet worden, wo er sich auf einer riesigen Müllkippe ernährt und zunächst wohl auch bleibt.

Erstmals seit annähernd 100 Jahren sind in Rodenbeck wieder Störche zur Paarung geschritten. Zu sehen waren zuletzt noch keine Jungvögel auf der Nistplattform am Mitteldamm, doch Bense leitet deren Existenz aus dem auffälligen Verhalten der Elterntiere ab.

Die Rodenbecker
Babystörche sind später zur Welt gekommen als ihre Artgenossen in Stemmer, wahrscheinlich frühestens Mitte Mai. Mit einer Beringung ist im Juni zu rechnen.
 

 

MT vom 08.05.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online Leserbrief:

Schlimmer war die Ohnmacht
 

Betr.: "Böse Erinnerungen werden wieder wach", MT vom 24. April.
 

Den letzten Satz dieses Artikels ("Keineswegs sei aber die Pädagogik der damaligen Zeit von einer allgemeinen Prügelstrafe geprägt gewesen") kann ich so nicht glauben.


Ich habe mich in den letzten Tagen mit den verschiedensten Leuten unterhalten - Gleichaltrigen, Älteren und auch Jüngeren aus der damaligen Zeit und verschiedenen Schulen, die immer mit mir einer Meinung waren: Die Prügelstrafe war, zumindest auf dem Lande in der Volksschule Stemmer, bis Mitte der 50er Jahre an der Tagesordnung.


Nicht nur die Lehrer V. und G. schlugen mit einem Stock oder mit der Hand an den Kopf und in das Gesicht, sondern auch die Lehrerinnen Fräulein S. und L. Es wurde bei den Mädchen teilweise in die Hand geschlagen. Oder man wurde verächtlich gemacht: "Dein Vater hätte dich lieber in die Hecke ....." usw.

Im Zeichenunterricht sollte ein Blatt gezeichnet werden. Auf dem Schulhof standen unter anderem Trauerweiden, von denen ich ein Blatt abgerissen habe. Der Lehrer V. aus einer anderen Klasse hat dieses gesehen. "Äh, äh Seele - reißt er dem Baum ein Blatt ab, reiß ich ein Ohr ab". Es hat stark geblutet, aber nach Hause wurde ich nicht geschickt. Durfte auch, unter Androhung von Strafen, nichts zu Hause erzählen. Ein Einschreiten meine Eltern hätte alles nur noch schlimmer gemacht.

Die Schüler, die nicht geschlagen wurden, waren die Lieblinge der Lehrer. Ich konnte keinen Speck und Eier mit zur Schule bringen. Mein Vater war zu der Zeit leider nur Knecht bei einem Bauern und mein Opa Zigarrenmacher in Heimarbeit. Es waren trotzdem meine Vorbilder.

Gut kann ich mich noch an eine Aussage erinnern: "Seele, von dir wird nie im Leben etwas, du landest noch sonst wo". Leider sind diese Peiniger verstorben. Gern würde ich denen meinen Lebenslauf vorlegen und ihnen erzählen, was trotzdem aus mir geworden ist.

Nach meiner Umschulung zum Versicherungskaufmann und meinem späten Kollegstudium während meiner Freizeit in Bielefeld war ich in meinen letzten 15 beruflichen Jahren HUK-Spartenleiter in der Schulungsabteilung der Generaldirektion einer Versicherungsgesellschaft in Köln. Ich war als Dozent an der Deutschen Versicherungsakademie in Köln und in den letzten Jahren Abteilungsleiter der Schulungs- und Vertriebsabteilung bei einem großen Unternehmen in Gütersloh. Ich bin auch selbst Lehrer im Nebenamt an der Binnenschifferberufsschule Petershagen und der Kreisberufschule in Minden gewesen.

Die körperlichen Schläge hat man verkraftet, und sie waren nicht so schlimm. Außer einigen Striemen und blauen Flecken blieb nichts zurück. Schlimmer waren die seelischen Schmerzen und die Ohnmacht.

Erwin Seele

Petershagen/Friedewalde

ErwinSeele@t-online.de
 

MT vom 07.05.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

43 Sportboote brechen zu ihrer Tour auf Oberweser und Fulda auf

Von Minden nach Kassel führt der Weg / Übernachtung unterwegs geplant

ROBERT KAUFFELD

Minden (rkm). "Zwischen Weserrenaissance und Märchen - von Minden nach Kassel", unter diesem Motto startet am Samstag gegen 8.30 Uhr an der Schlagde ein etwa 2,5 Kilometer langer Konvoi von 43 Sportbooten zu einer geführten Bootstour auf Oberweser und Fulda.
 

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Der erfahrene Skipper Karl-Heinz Seele aus Stemmer wird den Konvoi der 43 Sportboote auf Weser und Fulda bis nach Kassel und wieder zurückführen. | Foto: Robert Kauffeld  

Die Oberweser, eines der schönsten Bootsreviere Deutschlands, zählt zu den schwierigeren Wasserstraßen. Sicher navigieren ist angesagt, und so werden erfahrene Bootsführer die drei Gruppen des Verbandes anführen.


Schiffsführer des Führungsbootes ist der Mindener
Karl-Heinz Seele (…aus Stemmer), der über das Weserpatent für Berufsschiffer verfügt und während seiner Tätigkeit beim Wasser- und Schifffahrtsamt viel Erfahrung sammeln konnte. Von seinem Schiff "Kiss me Kate" kann er jederzeit alle anderen Schiffsführer erreichen und sowohl auf navigatorische Besonderheiten als auch auf besondere Schönheiten der Landschaft an Weser und Fulda hinweisen.


Allen Teilnehmern wird außerdem eine umfangreiche farbige Revierbeschreibung zur Verfügung gestellt. In Rinteln, Hameln, Bodenwerder, Höxter, Bad Karlshafen, und Hannoversch Münden wird übernachtet, bevor das Ziel Kassel angesteuert wird. In allen Orten wird ein umfangreiches kulturelles Programm geboten, wie Stadtführungen und Besichtigungen.

So werden der Rattenfänger von Hameln, Baron Münchhausen in Bodenwerder und der Nachtwächter in Hannoversch Münden viel über ihre Heimat erzählen können.

Großer Empfang am Freitag dann in Kassel, nachdem zusammen mit der Begrüßungsflotte die letzten Kilometer zurückgelegt wurden. Der hessische Ministerpräsident Roland Koch, Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Detmold Marianne Thomann-Stahl und weitere Schirmherren der Veranstaltung werden die Flotte willkommen heißen, die dann nach fünf Tagen insgesamt 238 Kilometer zurückgelegt haben wird.

Musik und "Einlaufbier" wird sie erwarten, am Abend dann Tanz und Unterhaltung und für Samstag und Sonntag wieder ein umfangreiches Programm. Am Montag heißt es dann: "Leinen los", um am Mittwoch wieder in Minden einzulaufen.

MT vom 07. Mai 2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Kinder wehren sich

Schutz in gefährlichen Situationen 

Minden-Stemmer (mt/cko). In den vergangenen zwei Monaten haben sich viele Kinder einmal wöchentlich zum Selbstbehauptungstraining "Stop! Ich wehre mich!" getroffen. Das durch das Familienzentrum des Kindergartens Bollerwagen in Stemmer organisierte Angebot wurde in Kooperation mit Frank Henning vom Sai-Fon e.V. Nienburg durchgeführt. Hierbei erfuhren die Kinder, wie man sich vor gefährlichen Situationen schützt, gleichaltrige aber auch ältere Angreifer abwehrt oder sich sicher von einem fremden Pkw entfernt.


Besondere Freude bereitete den Kindern das Training mit dem Hund Struppi, um häufig vorhandene Ängste und falsches Verhalten gegenüber Hunden abzubauen und sogenannte "Beißunfälle" zu vermeiden. Weitere Kurse in der Region werden bereits geplant. Interessenten können sich unter (0 50 24) 94 45 86 oder
www.kinder-sv.eu informieren.
 

MT vom 15.04.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Förderverein verleiht Besselpreis - Finn Malte Schmidt und Charlotte Haake geehrt

"Kein Honig - nur die Wahrheit"

VON AMELIE HETZER

 

Minden (lie). Der Förderverein des Besselgymnasiums hat am Mittwoch den Besselpreis verliehen. Die Preisträger Finn Malte Schmidt (…aus Stemmer…) und Charlotte Haake erhielten die Auszeichnung für ihr Engagement in der Schülervertretung.
 

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Finn Malte Schmidt und Charlotte Haake nehmen den Besselpreis vom ersten Vorsitzenden des Fördervereins Professor Dr. Stadler entgegen. | Foto: Manfred Otto

 

Das Lied "Jumping", gespielt von der Bessel-Big-Band, begrüßte die Schüler, Lehrer und geladenen Gäste am Mittwoch im Pädagogischen Zentrum (PZ) des Besselgymnasiums. Anlass der feierlichen Veranstaltung war die Verleihung des Besselpreises, den der Förderverein des Gymnasiums alljährlich an Schülerinnen und Schüler der Schule verleiht.


Nach der Einlage der Bessel-Big-Band begrüßte die
Schulleiterin Eva Kutschera die anwesenden Gäste. Die Schulleiterin machte deutlich, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass auch in diesem Jahr der Besselpreis wieder verliehen wird.

"In den Jahren 1991, 1997, 2003 und 2004 war es nicht möglich, den Preis zu verleihen", so Kutschera. Sie stellte jedoch heraus, dass in diesem Jahr die Suche nach geeigneten Preisträgern nicht schwerfiel. "Es wurde vom Förderverein einstimmig beschlossen, dass die Schüler
Finn Malte Schmidt und Charlotte Haake den Preis bekommen", berichtet Kutschera.

Der erste Vorsitzende des Fördervereins des Besselgymnasiums,
Prof. Dr. Rudolf Stadler, bezeichnete die Preisverleihung als "das soziale Ereignis der Schule". In seiner Rede erwähnte er sein erstes Treffen mit den beiden Preisträgern. Er beschrieb Charlotte Haake als "irdisch ruhende, junge Frau, die genau weiß, was sie will." An Finn bewunderte er "die Verbindlichkeit seiner Aussagen und seine Eloquenz". Nach seinen einführenden Worten bat er den Laudator, Lehrer und Pfarrer Jens Burgschweiger, fortzufahren.

 

Einsatz mit großer Selbstverständlichkeit


"Wenig Honig, am Besten gar keinen", waren die einführenden Worte von Pfarrer Burgschweiger. "Charlotte und Finn wollten nicht zu viel gelobt werden, und nun fühle ich mich wie der Esel von Buridan, der zwischen zwei Heuhaufen sitzt und sich für keinen entscheiden kann", sagt Burgschweiger. "Einfach die Lobreden links beziehungsweise rechts liegen lassen" - das war schließlich seine Art, die Preisträger zu ehren.
Burgschweiger stellte in seiner Laudatio die Selbstverständlichkeit heraus, mit der Charlotte und Finn sich für andere einsetzten. Dazu zitierte er die Schülerin, die ihm auf die Frage, wieso sie sich in der Schülervertretung einsetzte, antwortete: "Es macht einfach Spaß etwas auf die Beine zu stellen."

Auch wenn der Laudator die Preisträger nicht loben sollte, kam er nicht darum herum aufzuzählen, aus welchen Gründen die beiden den Preis bekommen sollten.

Beide waren seit der fünften Klasse im Schülerrat vertreten und konnten so aktiv am Schulgeschehen teilnehmen. Als sie dann im Jahr 2008 selber in die Schülervertretung gewählt wurden, begannen sie mit verschiedenen Projekten, um die Schülerschaft würdig zu vertreten.

Dazu gehörte die Organisation des Schulfestes und der Projekttage sowie eine Karnevalsfeier der fünften und sechsten Klassen. Doch auch Fragen der landesweiten Schulpolitik nahm die Schülervertretung sich zu Herzen.

So veranstalteten sie anlässlich des Besuchs der NRW-Bildungsministerin Barbara Sommer im Dezember vergangenen Jahres eine Demonstration gegen deren Schulpolitik. Daraufhin lud Ministerin Sommer eine Gruppe aus sieben Schülern zu einer Diskussionsrunde nach Bielefeld ein.

Projekte gegen Rassismus ins Leben gerufen


Eine andere Aktion, die die beiden Schüler ins Leben riefen, war das "Antirassismusprojekt".

Diese Aktion wurde allerdings von der Schülerschaft nicht besonders gut angenommen, sodass Charlotte und Finn einen Rückschlag in Kauf nehmen mussten. Stattdessen gründeten die beiden später eine Toleranz-AG.
Burgschweiger beendete seine Laudatio mit den klaren Worten an die Preisträger: "Ihr habt den Preis verdient, und das ist kein Honig, sondern die Wahrheit."
 

 

MT vom 22.02.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Graugänse warten an der Stemmer Mühle auf ihren Weiterflug
 

Graugänse

 

Minden-Stemmer (mt/lkp). Hunderte von Graugänsen haben sich schon seit einer Woche in der Feldmark zwischen Stemmer und Kutenhausen niedergelassen. In der Nähe der Stemmer Mühle (Bild) haben sie einen Rastplatz gefunden, der ihnen durch den ausgesäten Raps Nahrung und außerdem Ruhe für die Nacht bietet. Aufmerksam beobachten sie tagsüber jeden, der sich der sich ihnen nähert. Wird die Distanz zu gering, erheben sich alle Gänse in einem großen Schwarm in die Höhe, kreisen ein paar Mal mit unüberhörbarem Geschrei über die nahe gelegenen Häuser, ehe sie sich dann wieder auf dem freien Feld niederlassen. Es ein Schauspiel, wenn die Gänse im Formationsflug am Himmel vorüberziehen. Leserfoto: Hans-Jürgen Wolff

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MT vom 23.01.2010

In zwei Jahren droht die Überschuldung

Bürgerversammlung zur Haushaltssituation der Stadt: Licht aus, Straßen kehren und Gelbe Säcke her

VON JÜRGEN LANGENKÄMPER

 

Minden (mt). Der Stadt droht die Überschuldung schon in Jahr 2012. Doch die Bürger sorgen sich mehr um ausbleibende Straßenkehrung, fehlende Gelbe Säcke und die Frage, ob und in welchen Straßenzügen das Licht ausgeschaltet werden kann.


 

Rapider Anstieg: Die Summe der Kassenkredite, die lange um 20 Millionen Euro pendelte, schnellt auf 100 Millionen Euro in die Höhe.

| MT-Grafik: Detlef Stoll

 

Die Bürgerversammlung zu der Bürgermeister Michael Buhre und die Verwaltung am Donnerstagabend in den Großen Rathaussaal eingeladen hatte, war von Ernsthaftigkeit geprägt. Kämmerer Norbert Kresse erntete sogar Beifall  für die Art seiner Präsentation der schlechten Nachrichten – was an  deren besorgniserregendem Charakter aber überhaupt nichts zu ändern vermochte.

Die Zielrichtung einzelner Fragen zu vollkommen alltäglichen Banalitäten offenbarte im Anschluss aber die Hilflosigkeit  von Teilen der Bürgerschaft angesichts des dramatischen Haushaltsdefizits. Auf rund 100 Millionen Euro werden die Kassenkredite der Stadt und ihrer Töchter bis Ende 2013 anschwellen – von rund zehn Millionen zum Jahresende 2008, als die Stadt nach zwölf Jahren  strukturell defizitärer Haushalte einem Haushaltsausgleich so nahe zu sein schien wie lange nicht.

Doch dann kam die globale Wirtschaftskrise. Auf 28,3 Millionen Euro schwoll das Defizit 2009 an. Und die Einnahmen sinken gegenüber dem Vorjahr weiter: um 10,0 Millionen Euro die Gewerbesteuer, um 4,1 Millionen Euro die Einkommensteuer, um 3,6  Millionen Euro die Schlüsselzuweisungen des Landes. Erwartet werden zudem Ausgabesteigerungen für Grundsicherung (plus 1,7 Millionen Euro), Jugendhilfe (plus 1,1 Millionen Euro) sowie Abschreibungen und Entgelte,die die Stadt an die Städtischen Betriebe (SBM) zahlen muss (plus 3,0 Millionen Euro). Trotz Gegensteuerns ist für 2010 ein Minus von 29,3 Millionen einkalkuliert. Und so wird es in den Folgejahren weitergehen – wenn auch aufgrund drastischer Sparmaßnahmen gedämpft.

2012 aber ist das nach dem Neuen Kommunalen Finanzmanagement (NKF) festgesetzte Eigenkapital, das zum Jahresbeginn 2007 noch fast 95 Millionen Euro betragen hatte, rein rechnerisch aufgezehrt.

Konsequenzen, die Bürger und Unternehmen schon von diesem Jahr an spüren werden, sind eine nach dem Nothaushaltsrecht vorgeschriebene Anhebung der Hebesätze auf den Landesdurchschnitt.

Dadurch sollen rund 1,0 Millionen Euro bei der Grundsteuer B (plus 9,7 Prozent für bebaute Grundstücke) und 1,1 Millionen Euro bei der Gewerbesteuer (plus 5,4 Prozent) in den Stadtsäckel bringen sollen. 1,28 Millionen Euro sollen im Personalbereich eingespart werden, 475000 Euro bei Sach- und Transferausgaben.

Ferner erhöht die Stadt spezielle Gebühren und Entgelte und erhofft so Mehreinnahmen von 338000 Euro pro Jahr. Die Sportstättennutzung soll sich um zehn Prozent verteuern, das Theaterabo wird teurer, und bei den Kindergartenbeiträgen wird eine zusätzliche Einkommensstufe für Spitzenverdiener vorgeschlagen.

146000 Euro ließen sich durch den Ausstieg aus der Nordwestdeutschen Philharmonie sparen, 40000 und 81000 Euro durch die Schließung der Grundschulstandorte Stemmer und Leteln. Vermieden wären im letzteren Fall auch erforderliche Investitionen in Höhe von 1,1Millionen Euro. Geprüft werden soll, wie es mit dem Weser-Kolleg weitergeht. Möglich wäre die Schließung oder die Kooperation mit anderen Kommunen, um die Kosten zu teilen. Interkommunale Zusammenarbeit – bereits praktiziert in Teilbereichen der Beschaffung, um bessere Einkaufspreise zu erzielen – soll nach den Wünschen des Bürgermeisters ausgeweitet werden.

Wo die Bürger Einsparpotenzial vorschlagen wie bei der Straßenbeleuchtung – 20 bis 30 Prozent der Stromkosten von 600000 Euro –, stehen hohe Investitionskosten (Gerald Schüler: "Eine Million Euro") im Wege. Grundlegend ändert dies an der schlechten Finanzausstattung Mindens wie aller Kommunen durch Bund und Land nichts.

"Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz verschlechtert unsere Situation weiter", beklagte Buhre ein Minus von 600000 Euro allein von dieser Seite. Im Ältestenrat hätten die Vertreter aller Fraktionen nun beschlossen, gemeinsam eine Resolution an die Bundesregierung zu verfassen.

 

MT vom 19.01.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Mit Warmblütern durch den Schnee

Herwig Waltke spannt seinen Pferdeschlitten für eine winterliche Fahrt durch Stemmer an

VON ULRIKE MISSBACH

 

Minden-Stemmer (mt). Die Warmblüter Empi und Elan scharren ungeduldig mit den Hufen. Bis ihr Geschirr und die Achenbach-Kreuzleine richtig angelegt sind dauert es einige Zeit. Dann ist es soweit - mit dem Pferdeschlitten geht es durch die verschneite Mindener Landschaft - nahezu lautlos.
 


 

Nicht etwa irgendwo in Sibirien, sondern in Stemmer trabt der Pferdeschlitten übers Feld.

MT- | Fotos: Ulrike Mißbach

 

Ein äußerst ungewohntes Bild in der Region. Abgesehen davon, dass es nur noch wenige Besitzer von Pferdeschlitten im Mindener Land gibt, spielte zudem während der vergangenen Jahre das Wetter nicht mit. "Für eine Schlittenfahrt hat es einfach nicht genug geschneit", bedauert Herwig Waltke, der neben dem Schlitten mehrere Kutschen hat, mit denen er ab und an nicht nur privat durch die Gegend fährt, sondern auch regelmäßig an zwei- sowie vierspännigen Fahrwettbewerben teilnimmt.

 


 

Nur das Schnauben der Tiere ist bei einer Schlittenfahrt zu hören. MT- | Fotos: Ulrike Mißbach

 

Über zehn Jahre stand sein Schlitten in der hintersten Ecke seiner Scheune. Zuletzt spannte er Empi und Elan, zwei echte Moritzburger (Alt-Oldenberger) im Winter 96 / 97 vor den Schlitten. Doch das Vergnügen dauerte nicht lange, denn nach nur drei Ausfahrten war die weiße Pracht bereits wieder geschmolzen. Seither hoffte Herwig Waltke Jahr für Jahr vergebens auf ausreichende Schneefälle.
"Ich habe den Schlitten zu Beginn der 90er-Jahre von dem bekannten
Bundestrainer Franz Hermann Hahn bekommen", erinnert sich der Mindener, der im Reitverein Petershagen als Fahrlehrer aktiv ist. Danach habe er den etwas in die Jahre gekommenen Schlitten aufwendig restauriert. Während der Pferdeliebhaber den Unterbau von einem Tischler aufbessern ließ, flicht er aus Haferstroh selber neue Zöpfe für den Oberbau. "Das hat einige Zeit in Anspruch genommen, jedoch sehr viel Spaß gemacht", berichtet der Mindener.

 Als er die beiden Vollbrüder Elpi und Elan im Winter 96 / 97 erstmals vor den Schlitten spannte, waren sie mit gerade einmal vier beziehungsweise fünf Jahren noch sehr jung. Von diversen Kutschfahrten im Sommer hatten die Tiere jedoch bereits genügend Erfahrungen für einen solchen Ausflug. Während Pferde bei Reitern in erster Linie auf Gewicht und Schenkel reagieren, werden Kutschpferde mit Leine und der Stimme des Fahrers geführt. Das erfordert einige Übung. Zudem dürfen die Tiere nicht schreckhaft sein.

"Warmblüter haben jedoch von Natur aus starke Nerven und sind nicht so aufgeregt", erläutert Herwig Waltke, deshalb seien sie ideale Tiere für Kutsch- beziehungsweise Schlittenfahrten. Zudem seien die Tiere sehr ausdauernd. Immerhin zehnmal konnte Herwig Waltke in diesem Winter Empi und Elan vor den Schlitten spannen. Ein einzigartiges Erlebnis - auch für die Autorin sowie für MT-Praktikantin Laura Wiegmann, die dick eingehüllt in Decken für eine Stunde über Feldwege in Stemmer mitfahren durften. Nahezu lautlos, nur das Schnauben der Tiere ist zu hören, gleitet der Schlitten dahin. Doch mit der Schneeschmelze hat das Vergnügen leider vorerst wieder ein Ende.

MT vom 22.01.2010 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Bei Auffahrunfall verletzt

 

Minden-Stemmer (ots) - Am Donnerstagmorgen, gegen 08:15 Uhr, kam es im Ortsteil Stemmer auf der Stemmer Landstraße in Höhe der Einmündung Zum Schulkamp zu einem Verkehrsunfall. Eine 49-jährige Friedewalderin war mit ihrem Auto auf der Stemmer Landstraße unterwegs, als sie ihren BMW verkehrsbedingt abbremsen musste. Eine nachfolgende 24-jährige Südfelderin konnte ihren Toyota nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr leicht auf den BMW auf. Dabei erlitt sie geringfügige Verletzungen. Die Schäden an den Autos werden auf ca. 1.300 EUR geschätzt. Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke Marienstraße 82 32425 Minden
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MT vom 21.08.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

150 Strohballen brennen

Polizei geht von Brandstiftung aus

Minden-Stemmer (mt/sk). Rund 150 Strohballen sind in der Nacht zu Donnerstag in Stemmer ein Raub der Flammen geworden. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.


Um kurz vor Mitternacht hatte ein Anwohner den Brand im Bereich der Straßen
Kläpperstadt und Scheepers Dannen bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die Strohballen waren dort auf einer Nutzfläche gelagert und mit einer Plane abgedeckt. Die Feuerwehr ließ die offen entzündeten Ballen kontrolliert abbrennen.
Nach Auskunft des Eigentümers - er war ebenfalls zum Brandort geeilt - beläuft sich der Schaden auf rund 2000 Euro. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachtes der
Brandstiftung und sucht Zeugen, die am späten Abend Beobachtungen rund um die spätere Brandstelle gemacht haben. Hinweise zu dem Vorfall unter der Telefonnummer (0571) 88660.

 

MT vom 21.07.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Viel Kultur und Sport auf weiter Flur

Kutenhausen und Stemmer haben viele Dinge gemeinsam und einige, die einzigartig in den Dörfern sind

VON JÜRGEN LANGENKÄMPER

 

Minden (mt). Mit 12,22 Quadratkilometern - gut einem Neuntel der Stadtfläche - ist der Wahlbezirk 6 der größte in Minden. 3393 Menschen leben in Kutenhausen und Stemmer.
 


Zentrum des dörflichen Lebens: Schule, Sportplatz und Heimathaus bilden einen Mittelpunkt für Kutenhausen. | Foto: Edwin Dodd

 

Aber die Menschen verlieren sich nicht in der Fläche, auch wenn die Bevölkerungsdichte mit 278 pro Quadratkilometer viel niedriger liegt als der Mindener Durchschnitt von 821 Personen. Dafür ist der Zusammenhalt um so ausgeprägter.

 

Und jeder Ortsteil hat seine eigenen Perlen, mit denen er glänzen kann. Da ist das rührige Kulturdorf Kutenhausen, das zwar ohne eigentlichen Dorfkern ist. Aber um die Schule und das Heimathaus ranken sich viele Aktivitäten.
 

Stemmer weist mit dem Fritz-Homann-Bad sogar ein echtes Alleinstellungsmerkmal auf. Ein Freibad auf dem Dorfe, das ist in Zeiten knapper Kassen keine Selbstverständlichkeit. Der Kampf um den Erhalt hat die Stemmer Bürger - und nicht nur diese - in den vergangenen Jahren im Förderverein zusammengeschweißt.

Und so wie die Bürger der beiden nördlichen Ortsteile gemeinsam baden gehen, so begegnen sie sich von Kindesbeinen an in der Schule.
Denn das alte Schulgebäude im Stemmer Ortskern wird als Dependance der Grundschule Kutenhausen genutzt.

Eigenständig sind die beiden Ortsteile, deren Grenzziehung höchst kompliziert ist und oftmals nur Alteingesessenen in Fleisch und Blut übergegangen ist, in sportlicher Hinsicht. Denn jeder hat seinen eigenen Verein, wobei sich hier wie in kirchlicher Hinsicht die enge und manchmal konkurrenzbehaftete Verbindung Kutenhausens mit Todtenhausen zeigt.
Stemmer hingegen ist kirchlich nach Friedewalde orientiert. Viele Bürger im südlichen Bereich rund um den Stemmer Weingarten sind jedoch auch zur Minderheide hin ausgerichtet.

Gewählt wird entsprechend den alten Gemarkungsgrenzen in den Stimmbezirken 1 in der
Grundschule Stemmer sowie 2 in der Grundschule Kutenhausen.
 

 

MT vom 18.07.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

"Hervorragendes Seitenbild"

45 Stuten und Fohlen auf Hofstätte Vinke bewertet

Petershagen-Friedewalde (Wes). Züchter Heinz-Ludwig Ohlemeyer (Stemmer) hat bei der Stuten- und Fohlenschau in Friedewalde mit seiner Stute Brillante von Belissimo-Florestan die Zulassung zur Eliteschau am 21. Juli in Handorf erreicht.
 

Bei der Stuten- und Fohlenschau in Friedewalde sicherte sich Heinz-Ludwig Ohlemeyer aus Stemmer mit seiner Stute Brillante die Zulassung zur Eliteschau in Handorf. | Foto: Ulrich Westermann

Verbandsprämien gab es für die Stute von Cayetano-Phantom (Besitzerin Frauke Spieß/Kutenhausen) und bei den dreijährigen Shetlandponys für die Stute von Moon-Beam-Pirat (Besitzer Andreas und Christine Stahl/Burg-Neustadt). Die Veranstaltung des Westfälischen Pferdestammbuchs fand auf einer Wiese der Hofstätte Vinke statt.


Insgesamt wurden 45 Stuten und Fohlen der Jury und Öffentlichkeit vorgestellt. Gastgeber war Walter-Heinrich Vinke. Der Bewertungskommission gehörten Dr. Friedrich Mahahrens (Münster), Dr. Wolfgang Kluge (Hille), Josef Volle (Lüdinghausen) und August-Wilhelm Schmale (Fabbenstedt) an.

Bei der Begutachtung der Stuten und Fohlen spielten der Bewegungsablauf im Schritt und Trab sowie Beinstellung und Körperbau eine wichtige Rolle. Die Wertungsrichter bescheinigten den Züchtern eine gute Qualität der vorgestellten Pferde. Viele Kommentare fielen positiv aus: "Ansprechender Typ, sehr gute Bewegung, raumgreifender Schritt und hervorragendes Seitenbild". Auch einige Mängel wurden genannt. "Die Proportionen könnten besser sein, knapp im Schritt."

Verabschiedet wurde Stutbuchführer Hermann-Josef Eckrodt, der die Fohlen auf einem Nebenplatz zum letzten Mal registrierte und mit einem Brandzeichen ausstattete. Das Westfälische Pferdestammbuch betreut die Stuten und Fohlen aller in Westfalen gehaltenen Pferderassen. In Friedewalde wurden 34 Warmblutfohlen auf vier Ringen, zehn Kleinpferdefohlen und eine Schwarzwälder Kaltblutstute mit Fohlen präsentiert.

Die dreijährige
Stute Brillante von Heinz-Ludwig Ohlemeyer erblickte in Soest das Licht der Welt. Die westfälische Stute war fünf Monate alt, als sie in die Obhut des heimischen Züchters kam. "Sie ist sehr ruhig und hat bereits an einigen Turnieren teilgenommen", war von Heinz-Ludwig Ohlemeyer zu erfahren.

MT vom 13.07.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

in Stemmer:

 Mindens erster Storchennachwuchs ist da

Seit Jahrzehnten gab es keinen Nachwuchs bei einer Familie Adebar mehr / Jungtiere fachkundig beringt

VON FRANK KRAUSE

Minden (fkr). Mit zwei Jungstörchen auf dem Anwesen von Betty und Reinhold Fischer in Stemmer gibt es zum ersten Mal seit dreiundvierzig Jahren wieder Storchennachwuchs auf Mindener Stadtgebiet.
 


 

In einem Eimer wurde einer der Kleinen herabgelassen, damit sich auch die Untenstehenden ein Bild von dem Jungtier machen konnten. | Foto: Frank Krause  

Zur Beringung der Jungtiere durch Dr. Alfons Bense, vom Aktionskomitee "Rettet die Weißstörche", waren auch einige Gäste zu einem kleinen Fest erschienen.


Bereits vor zwei Jahren beobachtete
Reinhold Fischer, dass ein Storch sich über mehrere Wochen immer wieder auf dem Stahlmast einer ausgedienten Windkraftanlage in seinem Garten ausruhte. So lag es nahe, den alten Kopf der Anlage zu demontieren und stattdessen eine Storchennisthilfe auf der Mastspitze anzubringen, was im Februar diesen Jahres geschah.
Im Frühjahr begann ein unberingtes Storchenpaar tatsächlich mit dem Nestbau und dem Brutgeschäft. Die Höhe der Nisthilfe von circa sechzehn Metern wird im Allgemeinen als ideal angesehen, was erfolgreiche Bruten an anderer Stelle bewiesen, war von "Storchenvater"
Alfons Bense zu erfahren.

Trotz strömenden Regens stiegen Bense und Reinhold Fischer am vergangenen Freitagabend eine Stahlleiter zum Nest empor, um die beiden vier Wochen alten Jungtiere mit einem Ring am Sprunggelenk zu markieren. Dieser mit einer Kombination aus Buchstaben und Zahlen versehene Ring gibt Aufschluss über Alter und Herkunft des Vogels. Damit die Besucher der kleinen Feier einen kleinen Eindruck bekamen, wurde einer der Jungstörche aus dem Nest entnommen und für einen sehr kurzen Moment in einem Eimer zu den unten Wartenden hinab gelassen.

Schon bald, nachdem das Jungtier wieder an seinem Platz war und die "Eindringlinge" den Nistplatz verlassen hatten, kehrte ein Elternteil zu den Jungen auf das Nest zurück.

In diesem Jahr bekamen im Mühlenkreis neunundzwanzig Storchenpaare sechsundsechzig Junge, von denen sechsunddreißig durch verschiedene Ursachen eingingen. Zum einen war die erste Maihälfte sehr trocken, dafür der Juni kalt und nass. Nur in der Frühphase verfügen die Jungstörche über ein Daunenkleid, das sie vor der Kälte schützt. Das größte Problem ist aber die Tatsache, dass die Altvögel Silikonreste und alte Gummibänder an die Jungen verfüttern, die sie wahrscheinlich auf Mülldeponien vorfinden und für Würmer ansehen.

Wege zum Schutz der Tiere vor Silikon finden


In den ersten Lebenswochen sind die Jungstörche noch nicht in der Lage, diese für sie lebensbedrohlichen Gegenstände, zusammen mit anderen unverdaulichen Resten, als Gewölle auszuwürgen, so Alfons Bense. Um dieses Problem mittelfristig zu beseitigen, ist der "Storchenvater" bereits mit Verantwortlichen der
Mülldeponie Pohlsche Heide im Gespräch.

Er freut sich, dass sich trotz intensiver Landwirtschaft und mangelnder Feuchtwiesen ein
Storchenpaar in Stemmer zum Nisten angesiedelt hat und somit die Brutgebiete der Bastauniederung mit denen der Weseraue verbindet.
 

MT vom 29.06.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Zwei Beifahrerinnen bei Unfall verletzt


MT-Foto: Nolte

Minden-Stemmer (lkp). Zwei verletzte Personen hat ein Unfall am Sonntagnachmittag auf dem Maulbeerkamp in Stemmer gefordert. Eine 23-jährige Autofahrerin wollte kurz vor 14 Uhr ein Grundstück verlassen. Dabei stieß ihr Toyota Yaris mit dem Geländewagen eines 18-Jährigen zusammen. Dabei wurde eine 14-jährige Beifahrerin in dem stark beschädigten Kleinwagen schwer verletzt. Eine 40-jährige Insassin in dem Geländewagen wurde leicht verletzt.

MT vom 15.06.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

AUS STEMMER DABEI:

Ehemalige Schülerinnen der Mindener Realschule trafen sich nach 50 Jahren zum Klassentreffen

 


 

 

Minden (mt/um). 50 Jahre nach ihrem Realschulabschluss trafen sich 13 Ehemalige der VI a zum ersten Mal wieder. Die Idee zu einem Klassentreffen hatten Karin Fabry und Rosemarie Schröder. Von 26 Schülerinnen konnten drei nicht mehr ausfindig gemacht werden und fünf sind schon verstorben. Die Teilnehmerinnen waren aus Freiburg, München, Düsseldorf, Wesel, Salzgitter und sogar aus Los Angeles angereist. Beim Wiedersehen im Victoria-Hotel mussten sich die Schülerinnen zunächst einmal wiedererkennen. Dann gab es aber viel zu erzählen und auszutauschen. Ein kleiner Stadtrundgang, der unter anderem auch einen Besuch des alten Schulgeländes einschloss, ließ die alte Schulzeit bei allen wieder aufleben. Nach einem gemeinsamen Mittagessen schloss sich ein gemütliches Beisammensein an. Abends klang das Treffen mit einem Spaziergang durchs Glacis aus und der Freude über das gelungene Wiedersehen nach 50 Jahren.

 

Fotos: privat

 

MT vom 28.05.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

"Felix" für Kindergarten Bollerwagen

Auszeichnung für musikalische Früherziehung geht nach Stemmer

Minden (mt/ani). Der Kindergarten Bollerwagen in Stemmer setzt seit Jahren auch auf musikalische Früherziehung. Tanzen, Singen, Trommeln und mehr gehört schon lange zum Angebot. Nun wird die Einrichtung dafür mit einem Preis ausgezeichnet. Der Bollerwagen-Chor unter der Leitung von Gesangspädagogin Roswita Rosigkeit erhält heute den "Felix".
Felix ist das Qualitätszeichen des Deutschen Chorverbandes, mit dem Kindertagesstätten ausgezeichnet werden, welche in besonderem Maße die musikalische Entwicklung der Drei- bis Sechsjährigen befördern. Der Schwerpunkt wird dabei auf das kindgerechte Singen gesetzt. Das Singen gilt als die erste und einfachste Form der musikalischen Betätigung. Die Auszeichnung besteht aus einer Urkunde und einem emaillierten Schild für die Hauswand des jeweiligen Kindergartens. Sie wird stets auf drei Jahre vergeben.
Die Preisverleihung erfolgt am heutigen Donnerstag, 28. Mai, um 16.30 Uhr. Im Anschluss beginnt um 17 Uhr die Frühjahrs-Aufführung der Bollerwagen-Tanzgruppen.
Zum bekannten Kinderlied-Klassiker "Vogelhochzeit" und anderen beliebten Stücken werden Ballett, Jazzdance und Steppeinlagen von den Kindergarten-Kindern und den Schülern des Offenen Ganztags der Grundschule Kutenhausen-Stemmer gezeigt. Dazu sind alle Eltern und Freunde des Bollerwagens in die Sporthalle Stemmer eingeladen.
 

 

MT vom 19.05.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Storchenhochzeit in Stemmer

In Minden brüten nach 43 Jahren erstmals wieder Adebare / "Harmonische Beziehung"

VON STEFAN LYRATH

 

Minden-Stemmer (Ly). Erstmals seit 43 Jahren brüten in Minden wieder Störche. Als Geburtsort haben die Adebare Stemmer ausgewählt. Die Kinderstube ist auf einer alten Windkraftanlage im Garten von Reinhold Fischer an der Südfelder Straße eingerichtet.
 


 

In Stemmer hat sich ein Storchenpaar zum Brüten niedergelassen. | Foto: Stefan Lyrath

 

So schnell kann es gehen: Erst dieses Jahr hatte das Aktionskomitee "Rettet die Weißstörche im Kreis Minden-Lübbecke" die Nistplattform mit Unterstützung der Nachbarschaft aufgebaut (das MT berichtete).


Wenige Wochen später setzte ein Storch, laut Fischer das Männchen, auf dem 16 Meter hohen Horst zur Landung an, blieb aber zunächst Single.


Nachdem mit einem Monat Verspätung auch das Weibchen eintraf, konnte Frau Adebar sich quasi ins gemachte Nest setzen, denn der Gemahl hatte die Zeit genutzt. "Als wüsste er, dass sie kommt", so Reinhold Fischer.

Umso schneller schritt das Paar dann zur Tat und ließ die Hochzeitsglocken läuten: Bis zum Brutbeginn verging keine Woche.

"Wir waren also ausgesprochen erfolgreich", freut sich Dr. Alfons Bense, Vorstand des Komitees und Weißstorchbetreuer im Kreis. "Wie vermutet hat das optimale Nistangebot mit gutem Rundumblick die Störche sofort angelockt."

Nicht zu vergessen die einladende Möblierung aus Häckselgut und Pferdeäpfeln. Einziger Schönheitsfehler: Das Nahrungsgebiet in der Nähe ist Bense zufolge nicht optimal. "Da werden die Störche weitere Wege fliegen müssen."

Bense rechnet damit, dass der erste Jungstorch um den 7. Juni schlüpft. Möglich sind bis zu fünf Eier. Ein allzu großes Gelege erwartet der Experte in diesem Fall jedoch nicht, weil die Brut recht spät begonnen habe. Macht aber nichts: Nach so langer Pause fängt Minden eben wieder klein an.

Viel wichtiger ist, dass die Lücke zwischen den Teilpopulationen in Weseraue und Bastauniederung nun geschlossen wird. Bense verspricht sich davon mehr Stabilität.

Im Mindener Stadtgebiet waren zuletzt 1966 in Hahlen drei Jungstörche ausgeflogen. Lediglich "Besucher" seien 2009 in Meißen und Haddenhausen gesichtet worden. Über Nachwuchs in Stemmer ist bisher nichts bekannt.

Offensichtlich verheiratet, aber noch ohne Ring


Weil die beiden jetzt brütenden Adebare zwar offensichtlich verheiratet sind, aber keinen Ring tragen, kann Bense über ihre Herkunft höchstens Vermutungen anstellen. Als sicher gilt, dass die Brut begonnen hat.

Der Fachmann erkennt dies daran, dass von dem Zeitpunkt an ein Storch ständig sitzt. Nur zum Wenden der Eier, zwecks Pflege des Gefieders oder zur Ablösung durch den Partner steht der Großvogel für wenige Minuten auf.

Storchenvater Reinhold Fischer berichtet von einer harmonischen Partnerschaft.

Nur einmal habe das Paar Radau geschlagen, wobei ein Ehestreit allerdings als ausgeschlossen gilt. Vielmehr hätten zwei andere Störche über dem Horst gekreist. Nach kurzer Zeit war der Spuk vorbei.
 

 

MT vom 19.03.09 Copyright Mindener Tageblatt / MT-Online

Feiert Stemmer bald Storchenhochzeit?
 

Neue Nisthilfe auf alter Windkraftanlage / Mindener Jungvögel zuletzt 1966 ausgeflogen